Lithium

Was kümmert die Klimaschützer die Erde der anderen? Lithium aus Bolivien

Während die “Fossil-Free-Bewegung” unter dem Banner des “Klimaschutzes” ein riesiges Spektakel um die Förderung der Braunkohle und Tagebaue macht, schweigen ihre Anhänger, wenn es um die Umwelt- und Naturzerstörung für Erneuerbare Energien und Elektromobile geht.

 

Elektromobile brauchen große Mengen an Lithium

Damit 90 Prozent der Autos weltweit elektrisch fahren können, sind einer Studie des Bundesumweltministeriums zufolge 450 000 Tonnen Lithium pro Jahr nötig. Aber um Material für einen Tesla-Akku zu gewinnen, müssten die Produzenten mehrere Millionen Liter Wasser verdunsten lassen.

Bolivien verfügt über die größten Lithiumreserven der Welt. Ohne Lithium keine globale Elektro-Auto-Offensive, man braucht den Rohstoff für die Batterien. Indigene Gemeinden fürchten irreparable Umweltzerstörungen. Das kümmert weder die friedlichen Teilnehmer an Klimaschutzdemonstrationen, noch die “Klimaschutzaktivisten”, die freiwilligen Sturmabteilungen der Großkonzerne, deren Geschäftskonzept “Umweltschutz” lautet. Für die freiwilligen Söldner, deren strategisch geplante und durchorganisierte Auftritte man in der Lausitz und in Hamburg beobachten konnte, gibt es noch keine passende Bezeichnung.

Foto: rodrigojicarvalho, Salar de Uyuni, pixabay

„Lithium ist für unsere Entwicklung das strategische Element – und für die Welt“, zitiert die Saarbrücker Zeitung den politischen Direktor des Lithiumprogramms, Juan Carlos Montenegro. Er habe in Heidelberg Mineralogie studiert, erwähnt die Zeitung.

Die Lithium-Anlage in Bolivien wird vom Thüringer Unternehmen K-Utec geplant. “Wer Zugriff auf den Bau und eine Beteiligung beim Betrieb bekommt, hat in einem der Zukunftsmärkte einen Fuß in der Tür”, meint die Saarbrücker Zeitung. Kritiker warnen, dass der Wunsch Boliviens, das Land könne durch eine riesige Batteriefabrik für die Autokonzerne, die gebaut werden sollen, reich werden, nicht in Erfüllung gehen könnte.

 

Lithium

Der extrem hohe Wasserverbrauch für die Herstellung von Lithium führt in den umliegenden Gemeinden zu Wasserknappheit, Bodenkontaminierung und einer Verseuchung des Trinkwassers, da das Abwasser aus dem Abbauprozess oft ungeklärt abgeleitet wird. „Es gibt zwei große Probleme: Den Wasserverbrauch und den Energieverbrauch“, sagte Michael Alvarez Kalverkamp, Pressesprecher für Internationale Zusammenarbeit der Heinrich-Böll-Stiftung laut arte. Durch den Abbau seltener Metalle erhöhe sich der Energiebedarf in den Herkunftsländern, weshalb in preiswerte Energie wie Kohlekraft investiert werde, was zu neuen Umweltproblemen führe.

Umweltprobleme werden durch politisch motivierte Aktivisten jedoch zur Seite gewischt. Für sie steht fest, dass die Nutzung fossiler Energiequellen die Hauptursache für den menschengemachten Klimawandel und daher der schlimmste aller Feinde ist. Sie verdammen den Braunkohletagebau, schließen sich der “Fossil-Free”-Bewegung an und denken nicht darüber nach, welchen grausamen Beitrag sie selbst zur Zerstörung des Planeten Erde leisten. Sie könnten wissen, welche Umweltschäden durch die Goldgräberstimmung im Bereich der Erneuerbaren Energien entstehen – wenn sie es wissen wollten.

“Windkraft ist nicht so umweltfreundlich wie man denkt” – eine sehenswerte Sendung von Panorama (2011):

Titelfoto: jerzykwpodrozy, pixabay – Salar de Uyuni

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Annahmen

Tom Harris: Grundlegende Annahmen zum Klimawandel müssen überprüft werden

Wissenschaftler, egal welcher Fachrichtung, fürchten sich nicht vor “Untergrabungen” der Wissenschaft, sondern vor einem Stillstand der Diskussion. Um den Stillstand zu verhindern, befürworten politisch unabhängige Institutionen wie International Climate Science Coalition (ICSC), Kanada, die von der Trump-Regierung vorgeschlagene öffentliche Debatte durch zwei Teams: “Rotes Team / Blaues Team”. In einer öffentlichen Diskussion sollen die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Klimawandel dargelegt werden. Dieser Vorschlag stößt bei arrivierten Klimaforschern auf massive Ablehnung. Für sie sind das “gefährliche Versuche, den Status der Minderheitenmeinungen zu erhöhen und die Legitimität, Objektivität und Transparenz der bestehenden Klimaforschung zu untergraben.”

 

In der Wissenschaft gibt es keine “bekannte Tatsache”

In einem Artikel in Citizens Journal geht Tom Harris, Executive Director der International Climate Science Coalition (ICSC), davon aus, dass grundsätzlich nichts in der Wissenschaft “eine bekannte Tatsache” sei, vor allem nicht in einer Disziplin, die so unreif sei und sich so schnell entwickelt habe wie die Klimaforschung. Es handle sich lediglich um die Meinungen von Experten, die auf ihren Interpretationen der Beobachtungen und ihrem Verständnis der heutigen Theorie basieren, sagt Harris. Und verschiedene Experten hätten unterschiedliche Meinungen, auch über Fragen, die viele Wissenschaftler als gesichert annehmen. Er begrüßt die Gründung eines “Red Team / Blue Team”. Sie sollten jede Vermutung zum Thema Klimawandel sorgfältig untersuchen, sagt er.

Nach Ansicht des ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore gehen die Wissenschaftler “in einem hohen Maß an Sicherheit” davon aus, dass unsere Emissionen von Treibhausgasen einen gefährlichen Klimawandel verursachen, sagt Harris. Die Lösung sehe Al Gore in einer drastischen Reduzierung des Einsatzes fossiler Brennstoffe, die Quelle von 86% der weltweiten Energieversorgung. Al Gore erwarte,  dass wir glauben, dass die Klimawandel-Wissenschaft gefestigt sei.

 

Fragen an “Rotes Team / Blaues Team”

Wissenschaftler, die an der Debatte “Rotes Team / Blaues Team” teilnehmen, werden zweifellos untersuchen, inwieweit der jüngste Klimawandel gegenüber dem von Menschen verursachten Klimawandel natürlichen Ursprungs ist, sagt Tom Harris. Außerdem würden die Wirksamkeit der Computermodellierung für die Prognose des zukünftigen Klimas und die Trends bei extremen Witterungen und andere Themen der aktuellen Debatte untersucht.

Worüber wahrscheinlich nicht diskutiert werde, aber werden sollte, seien die grundlegenden Bedenken zum Klimawandel. Die Experten sollten zum Beispiel aufgefordert werden, genau zu untersuchen, ob sich die Erde im vergangenen Jahrhundert wirklich erwärmt hat. Sie sollten den CO2-Rekord genauer betrachten und darlegen, ob die Levels seit den 1800er Jahren wirklich gestiegen sind und ob die menschlichen Aktivitäten als Hauptursache für den angenommenen CO2-Anstieg bewiesen sind.

 

Tim Ball: Grundfragen sind nicht geklärt

Im Gegensatz zu den Behauptungen von Gore seien diese Art von Grundfragen nicht gelöst, sagt Tom Harris. Professor Dr. Tim Ball, ehemaliger Klimatologe an der Universität von Winnipeg, sei ein Beispiel für einen gut qualifizierten Fachmann, der die Grundlagen der Klimadebatte in Frage stellt.

Ball widerspreche zum Beispiel der Behauptung, dass es einen 0.7 Grad Celsius Temperaturanstieg im vergangenen Jahrhundert gab. Es sei nicht wirklich möglich, dies zu wissen.

“Die besten Wetterstationen in der Welt, in Bezug auf die Dichte des Netzwerks, die Qualität der Instrumente und die Überwachung der Standorte, stehen in den Vereinigten Staaten”, sagte Ball. “Aber auch dort, wie eine Studie des Meteorologen Anthony Watts zeige, erreichen nur 7,9% der bestehenden Stationen Genauigkeiten, die besser sind als +/- 1 Grad Celsius. Also, wie kann man behaupten, dass ein 0.7-Grad-Anstieg über 100 Jahre irgendeinen Sinn hat?”

Während viele Menschen davon ausgehen, dass die CO2 -Konzentrationen in den letzten Jahrzehnten gestiegen sind, bestreiten einige Wissenschaftler dies. Ball sagt: “Der CO2 -Gehalt aus vorindustriellen Zeiten wurde vollständig manipuliert, um einen stetigen Anstieg von 270 Teilen pro Million [ppm] auf die aktuellen 400 ppm zu zeigen. Wissenschaftlich gültige chemische Messungen über CO2-Werte, die über denen von heute liegen, wurden einfach ignoriert.“

Der Anstieg des CO2-Niveaus könne einfach nur ein Resultat des Ausgasens von den Ozeanen sein, die durch Veränderungen der Sonne erwärmt wurden. Ball weise darauf hin, dass der geschätzte Gesamtbeitrag zur atmosphärischen CO2-Konzentration geringer ist als die Ungewissheit der Schätzung des CO2 aus den Ozeanen, so dass die Ermittlung des menschlichen Beitrags derzeit nicht möglich ist.

Es gibt Wissenschaftler, die natürlich nicht mit Ball einverstanden sind, sagt Harris. Aber sie können nicht rational begründen, dass ihre Position zu 100% sicher sei. Die “Rotes Team / Blaues Team”-Teilnehmer müssen bei der Klimawandel-Debatte jeden Stein umdrehen und die grundlegendsten Annahmen der Klimawandel-Debatte Wahrscheinlichkeiten zuordnen. (“The red team-blue team participants must leave no stone unturned and assign probabilities to even these, the most basic assumptions of the climate change debate.”)

 

Quelle:

Gore’s basic climate assumptions must be challenged


Ruhrkultour Leseempfehlung:

Thüne

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Debatten

“Und sie erwärmt sich doch” – Klimawissenschaftler in den USA lehnen öffentliche Debatten über den Klimawandel ab

Klimawissenschaftler in den USA lehnen öffentliche Debatten über den Klimawandel ab. Sie begründen ihre Ablehnung damit, dass der Status von Minderheitenmeinungen nicht erhöht und die Legitimität der bestehenden Klimaforschung nicht untergraben werden soll. Schließlich gehörten sie keinem Stamm (tribe) an, dem es daran gelegen sei, gegen die “andere Seite” zu gewinnen, sagen sie in einer Stellungnahme in der Washington Post. Ihre Hauptmotivation sei, die natürliche Welt zu verstehen und dieses Wissen und Verständnis zu nutzen, um über wichtige Fragen für vernünftige Entscheidungen der öffentlichen Ordnung zu informieren. Ob es ihnen gelinge sei das, wonach sie letztlich beurteilt würden.

 

Leugner diskutieren nicht, sie leugnen

Die Klimawissenschaftler Benjamin Santer, Kerry Emanuel und Naomi Oreskes lehnten kürzlich in einer Stellungnahme in der Washington Post Vorschläge von Steven Koonin und Scott Pruitt, eine öffentliche Diskussion über den Klimawandel zu führen, ab.  Steven Koonin ist Professor an der New York University und Scott Pruitt ist  der Leiter der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA,

Steven Koonin hat die Gründung eines “Red Team / Blue Team” vorgeschlagen, die eine öffentliche Debatte über die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel führen sollen. Scott Pruitt hat ebenfalls eine Diskussion über CO2 angeregt. Er schlug in einem Interview mit Breitbart News “eine echte, legitime, Peer-Review, objektive, transparente Diskussion über CO2” vor.

Solche Forderungen nach speziellen Teams von Ermittlern dienten nicht einer ehrlichen wissenschaftlichen Debatte, widersprachen die Klimawissenschaftler Santer, Emanuel und Oreskes. Sie seien “gefährliche Versuche, den Status der Minderheitenmeinungen zu erhöhen und die Legitimität, Objektivität und Transparenz der bestehenden Klimaforschung zu untergraben.” (“Such calls for special teams of investigators are not about honest scientific debate. They are dangerous attempts to elevate the status of minority opinions, and to undercut the legitimacy, objectivity and transparency of existing climate science.”)

Die Grundannahme dieser “Red Team / Blue Team” – Forderungen ist nach ihrer Ansicht, dass die Klimawissenschaft zerbrochen ist und der Bruch behoben werden müsse. Die implizite Botschaft der Vorschläge sei, dass die Wissenschaftler die wichtigsten Erkenntnisse der Klimaforschung – wie das Vorhandensein einer durch Menschen verursachten Erderwärmung – nicht ausreichend überprüft worden seien, sagen die drei Wissenschaftler. Die Vorschläge von Koonin und Pruitt betrachten sie als unangemessen. Schließlich seien alle Aspekte zum Klimawandel ausreichend analysiert, dokumentiert und überprüft worden, behaupten sie.

Die Idee, zwei Teams, “Rotes Team” und “Blaues Team” zu bilden, sei keine Möglichkeit, eine Diskussion über die Klimawissenschaft zu führen, sagen Santer, Emanuel und Oreskes, denn das Ergebnis aller Überprüfungen steht für sie fest. “Es gibt es einen starken wissenschaftlichen Konsens darüber, dass die Erderwärmung jetzt eindeutig ist und dass menschliche Aktivitäten der dominierende Beitrag zu dieser Erwärmung sind.” (“there is strong scientific consensus that planetary-scale warming is now unambiguous, and that human activities are the dominant contribution to this warming.”)

 

Peer-Review

Ein Peer-Review ist ein kollegialer Dialog auf Augenhöhe, Begutachtung durch Ebenbürtige, bei Ärzten als Kreuzgutachten bekannt. Das Verfahren dient im Wissenschaftsbetrieb zur Beurteilung der Qualität wissenschaftlicher Arbeiten und Publikationen. Zu einem Peer-Review werden unabhängige Gutachter (engl. peer für Ebenbürtiger, Gleichrangige oder auch referee für Schiedsrichter) aus dem gleichen Fachgebiet wie die Autoren herangezogen. In der Regel sind Wissenschaftler stolz, wenn ihre Arbeit ein Peer-Review überstanden hat. Je härter die Prüfer und je mehr Peer-Reviews, desto besser für den wissenschaftlichen Ruf. Wie begründen Santer, Emanuel und Oreskes ihre ablehnende Haltung zu einer öffentlichen Debatte und weiteren Peer-Reviews?

Koonins Behauptung, dass wichtige Unsicherheiten vernachlässigt werden, sei “offensichtlich falsch”, sagen die drei Forscher. Die Wissenschaftler hätten die wichtigsten Unsicherheiten identifiziert und quantifiziert und versucht, diese Unsicherheiten zu reduzieren. Auch seien die wissenschaftlichen Arbeiten Peer-Reviews unterzogen worden. Kritische Untersuchung von Modellen, Daten und Theorie seien ja keine Randaktivitäten.

Die drei Klimawissenschaftler räumen zwar ein, dass das von Koonin und Pruitt kritisierte Peer-Review-System unvollkommen sei, aber es sei “das beste System, das wir haben, und es habe der Wissenschaft schon seit Jahrhunderten gedient.”

Kritik an dem Klima-Konsens werde seit Jahrzehnten angeboten. Aber der Hinweis auf “natürliche Ursachen” passe nicht zu den “überwältigenden Beweisen für den vom Menschen verursachten Klimawandel.”

Diese Ansicht halten die drei Wissenschaftler für unvereinbar mit der Realität. Wobei sie Realität mit Meinung verwechseln, als könne jemals über die Realität per Meinung abgestimmt werden. (“Science has substantially improved our understanding of the physical climate system, the reality of human-caused warming, and the likely climatic outcomes if we do nothing to reduce emissions of greenhouse gases.”)

 

“Das eben ist der Fluch der bösen Tat, dass sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären” (Schiller)

Die Wissenschaft habe das Verständnis für das physikalische Klimasystem, die Realität der menschlich verursachten Erwärmung und die wahrscheinlichen klimatischen Ergebnisse wesentlich verbessert. Wenn wir nichts tun, um die Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren, sagen die Klimawissenschaftler, wäre dies ein echter “Beratungsmissbrauch” und würde wirkungsvolle Maßnahmen zur Bewältigung des vom Menschen verursachten Klimawandels verzögern. (“Rejecting this tried and tested understanding would constitute real “advisory malpractice,” and would delay effective action to address human-caused climate change.”)

Können die Wissenschaftler die Möglichkeit eines Beratungsmissbrauchs ausschließen, weil sie selbst von sich und iohren Kollegen überzeugt sind, in guter Absicht zu handeln? Das wäre unwissenschaftlich. Unterlassene Beratung ist nicht dasselbe wie unterlassene Hilfeleistung. Wenn ein Beratungsmissbrauch stattgefunden hat, werden aus Wissenschaftlern Menschen, die, um nicht ihr Gesicht und ihren Job zu verlieren, an der Lehre, die zu einem Beratungsmissbrauch geführt hat, festhalten.

Aus diesem Grund erscheint die negative Reaktion auf die Vorschläge, zwei Teams im Sinne einer echten, legitimen, objektiven, transparenten und peer reviewed Diskussion über CO2 zu bilden, plausibel. Eine öffentliche Debatte über den Klimawandel und den Einfluss von CO2 könnte den Teufelskreis durchbrechen, in den Wissenschaftler geraten können, die als Berater durch Lobby-Organisationen oder staatlich finanzierte Institutionen bezahlt werden. Eine Schutzmaßnahme für Wissenschaftler.

Aber die Vorschläge von Koonin und Pruitt werden kurzum abgelehnt. Die Klimawissenschaft sei nicht zerbrochen. Sie brauche keine Fixierung. “Im Falle der Klimaforschung entscheiden wir uns, uns in Peer-Review und in der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu vertrauen – nicht in Teams, die von Koonin oder Pruitt bestellt wurden. (“In short, climate science is not broken. It does not need fixing. We hear similar “broken” arguments about the media, the courts and our democracy itself. We are told that only one team or person can fix the problem; that if we place our trust in that one team, that one person, everything will be fine. In the case of climate science, we choose to place our trust in peer review and in the scientific community — not in teams appointed by Koonin or Pruitt.”)

 

Die wahre Lehre vom Klimawandel

Im Unterschied zum Umweltamt der USA beharrt das Umweltbundesamt in Deutschland (UBA) weiterhin auf die “wahre Lehre” vom menschengemachten Klimawandel.

2013 brachte das UBA eine Broschüre mit dem Titel „Und sie erwärmt sich doch“ heraus. Darin wurde erklärt, dass es bedauerlicherweise Wissenschaftler und Journalisten gebe, die Unwahrheiten über den Klimawandel verbreiten. Die Journalisten, Michael Miersch und Dirk Maxeiner, wurden vom UBA namentlich in der Broschüre genannt und gerügt. Sie fühlten sich durch die Bundesbehörde an den Pranger gestellt und verklagten das UBA. Die meisten Medien vertraten in der Klimadebatte die Auffassung, es stehe einer Behörde nicht zu, Journalisten zu denunzieren. Das Verwaltungsgerichts Halle stützte jedoch die Auffassung des UBA. Der Vorsitzende Richter Volker Albrecht erklärte die Klage der Journalisten als unbegründet. Ein Präzedenzfall, der Spuren in der öffentlichen Meinungsbildung hinterlassen hat.

Dem UBA ging es nicht allein um die beiden Journalisten. Die Speerspitze zielte gegen alle, die Zweifel an der Lehre vom menschengemachten Klimawandel hegen. In der Broschüre des UBA heißt es: “Schon lange warnt die Klimaforschung vor einer drohenden Klimaerwärmung, die für die – an die heutigen klimatischen Verhältnisse angepasste – menschliche Gesellschaft große Gefahren birgt. Im Gegensatz dazu gibt es einen Personenkreis, der die Erkenntnisse der Klimawissenschaft nicht anerkennt, die sogenannten „Klimawandelskeptiker“ oder kurz „Klimaskeptiker“. Dabei ist sich die wissenschaftliche Gemeinschaft über die Ursachen der Klimaerwärmung weitgehend einig.”

 

Fazit

Durch den Wechsel der Präsidenten in den USA ist Bewegung in eine festgefahrene Debatte gekommen. Seit dem 17. Februar 2017 ist Scott Pruitt Leiter der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA im Kabinett Trump. Wikipedia stellt ihn als “Lobbyist” und “Klimawandelleugner” vor. “Ein Triumph für Donald Trump, eine Gefahr fürs globale Klima”, urteilt der Spiegel über ihn. Die Mehrzahl der Medien in Deutschland vertritt die Position der Bundesregierung zum Klimawandel.

Wenn die Wissenschaftler einer Wissenschaftsdisziplin sich selbst genug sind, so dass sie konträre Auffassungen als Leugnung der Realität begreifen, ist, völlig unabhängig von Mehrheiten, die Wissenschaft wertlos. Sie muss dem Druck von Skeptikern standhalten können. Skepsis ist ein Wesenszug der Wissenschaft, nicht die Beratung. Skeptiker dienen der Wissenschaft, Berater ihren Auftraggebern. Und die Medien hätten die Pflicht, nicht Partei für Berater zu ergreifen, sondern darauf zu achten, dass es eine objektive, transparente Diskussion über CO2 und den Klimawandel gibt.

 

Quellen:

  • https://www.washingtonpost.com/news/capital-weather-gang/wp/2017/06/21/attention-scott-pruitt-red-teams-and-blue-teams-are-no-way-to-conduct-climate-science/?utm_term=.5ec82e327b5c
  • http://ruhrkultour.de/michael-miersch-gegen-das-umweltbundesamt-uba-prozessbeginn-18-november-2015/
  • https://www.welt.de/politik/deutschland/article149010802/Umweltbehoerde-darf-Journalisten-namentlich-ruegen.html
  • http://www.spiegel.de/politik/ausland/scott-pruitt-und-donald-trump-wer-ist-der-neue-chef-der-epa-a-1135234.html
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Sonnenkollektoren

China droht eine Umweltkrise durch alte Sonnenkollektoren

Tausende älterer Sonnenkollektoren, die über ganz China verteilt sind, könnten in den nächsten zwei Jahrzehnten eine Umweltkrise auslösen, sagen Branchenexperten. China habe mehr Solarkraftwerke als jedes andere Land und betreibe etwa doppelt so viele Sonnenkollektoren wie die USA. Es gebe allerdings keine Pläne, wie man die alten Solarpanel entsorgen kann.

 

Umweltprobleme durch Sonnenkollektoren

Solar

Wichtigste Länder weltweit nach installierter Photovoltaikleistung im Jahr 2016 (in Gigawatt)

Das Umweltproblem werde bei korrekter Schätzung mit voller Kraft in zwei oder drei Jahrzehnten explodieren und die Umwelt zerstören, sagte Tian Min, General Manager einer chinesischen Recycling-Firma, der South China Morning Post. Die riesige Abfallmenge wird von Lu Fang, Generalsekretär der Solarenergie bei der China Renewable Energy Society, auf 20 Millionen Tonnen Solarpanelabfälle bis 2050 geschätzt.

Solarzellen verwenden beim Herstellungsprozess gefährliche Stoffe wie Schwefelsäure und Phosphingas, wodurch sie schwer zu recyceln seien. Solarmodule hätten auch eine relativ kurze Betriebslebensdauer und könnten nicht in einer Deponie ohne Schutz vor Kontamination gelagert werden.

Auf die Gefahr des besonders wirksamen Treibhausgases bei der Produktion von Solarzellen und auch Flachbildschirmen  hat Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamts (UBA), 2013 hingewiesen: “Wir wissen, dass die Konzentration von Stickstofftrifluorid (NF3) in der Atmosphäre deutlich ansteigt. Dieser Stoff zählt zu den klimawirksamsten Gasen, die wir in der Atmosphäre haben”, sagte er laut Spiegel. NF3 sei 17.200-mal so wirksam wie Kohlendioxid. “Erschwerend kommt hinzu, dass NF3 nur sehr langsam abgebaut wird. Die Verweildauer in der Atmosphäre beträgt 740 Jahre.” Seit Dezember 2013 ist Jochen Flasbarth beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit der Regierung Merkel III.

 

Abfälle von Sonnenkollektoren sind giftiger als nukleare Abfälle

Sonnenkollektoren schaffen 300 Mal mehr giftige Abfälle pro Einheit der Stromerzeugung als Kernkraftwerke, berichtet The Daily Caller, unter Berufung auf Forschungen der grünen Gruppe Environmental Progress. Sonnenkollektoren verwenden Schwermetalle, einschließlich Blei, Chrom und Cadmium, die die Umwelt schädigen können. Die Gefahren von nuklearen Abfällen seien bekannt und könnten geplant werden, aber es sei nur sehr wenig getan worden, um das Problem der Solarabfälle zu mildern.

Japan bemühe sich derzeit um Möglichkeiten zur Wiederverwendung seiner wachsenden Solarabfälle. Sie werden voraussichtlich bis 2020 mehr als 10.000 Tonnen und  bis 2040 schließlich auf bis zu 800.000 Tonnen pro Jahr wachsen. Regierungen wie Japan und China fordern die stark unterstützte Solarindustrie auf, Solarabfälle zu sammeln und zu entsorgen.

 

Beim Bau von Solarzellen sind die Emissionen des starken Treibhausgases Stickstofftrifluorid (NF3) deutlich gestiegen

Einige Untersuchungen zeigen laut The Daily Caller, dass Sonnenkollektoren nicht einmal ein effektiver Weg zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen sind, worauf die gesamte Rechtfertigung für die Förderung dieser Technologie beruhe.

Tatsächlich haben Solarzellen laut einer Studie der Utrecht University vorübergehend die Kohlendioxid (CO2) Emissionen erhöht. Der Grund ist, dass viel Energie für ihren Bau verwendet wird. Die Solarindustrie werde “ein vorübergehender Netto-Emittent von Treibhausgasemissionen” sein, moderne Solarmodule hätten eine geringere nachteilige Umweltbelastung als ältere Modelle, sagen Wissenschaftler. Sie schätzten, dass die Solarindustrie als Ganzes spätestens bis 2018 eine positive Umweltbelastung haben könnte.

Daten der Regierung deuten darauf hin, dass der Bau von Solarzellen die Emissionen des starken Treibhausgases Stickstofftrifluorid (NF3) deutlich erhöht, was über einen Zeitraum von 100 Jahren 17.200 mal stärker als CO2 sei. Nach Angaben von The Daily Caller sind die NF3-Emissionen in den letzten 25 Jahren um 1.057 Prozent gestiegen. Im Vergleich dazu seien die US-Kohlendioxid-Emissionen im gleichen Zeitraum nur um etwa 5 Prozent gestiegen.

 

Quellen:

Foto: seagul, pixabay  

Stickstofftrifluorid (NF3)
Das farblose, brandfördernde Gas hat einen charakteristischen Geruch. Beim Erhitzen oder beim Verbrennen zersetzt sich der Stoff und bildet dabei toxische Dämpfe (Fluoride). Der Stoff kann inhalativ aufgenommen werden. Bei einer Freisetzung des Gases kommt es sehr schnell zu einer toxischen Kontamination der Luft. Bei einer Aufnahme entstehen Kopfschmerzen, Schwindel, eine Zyanose und eine Dyspnoe. Bereits nach kurzen Einwirkzeiten kann es zu einer Schädigung des Blutes (Methämoglobinbildung) kommen. Bei einer wiederholten oder längeren Einwirkung kann es zu Wirkungen auf die Leber und die Nieren kommen. http://www.gifte.de/Chemikalien/stickstofftrifluorid.htm

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Umweltschutzorganisationen

USA: Umweltorganisationen empfehlen Kohle statt Kernkraft

Umweltschutzorganisationen in den USA, Sierra Club und Friends of the Earth (FOE), versuchen, den Bau eines Kernkraftwerks zu verhindern. Sie empfehlen stattdessen die Kohleverbrennung.

 

Kernkraftwerk V.C. Summer könnte Lufterunreinigungen reduzieren.

Die Versorgungsunternehmen, die in das Atomkraftwerk investiert haben, kündigten an, dass sie das Projekt unter dem Druck von Sierra Club und Friends of the Earth stoppen werden. Environmental Progress, eine in Berkeley, Kalifornien, ansässige Forschungs- und Politik-Organisation, hat analysiert, dass fast die gesamte Elektrizität, die in South Carolina aus Kohle erzeugt wird, durch den Bau des V.C. Summer Kernkraftwerks ersetzt werden könnte. Dadurch würde die Verunreinigung der Luft durch Kohle in South Carolina um 86% reduziert. Die Luftverschmutzung durch Kohle sei Studien zufolge ein wichtiger Faktor bei Atemwegserkrankungen und niedrigerem Säuglingsgeburtsgewicht.

 

Sierra Club und Friends of the Earth (FOE) wollen lieber Kohle verbrennen

Die beiden Organisationen Sierra Club und Friends of the Earth (FOE) haben laut Environmental Progress einen Bericht veröffentlicht, in dem sie darlegen, dass es für die Verbraucher besser sei, kein Kernkraftwerk zu bauen, sondern fossile Brennstoffe zu verbrennen. Sie behaupteten, dass das Verbrennen von Erdgas eine bessere Investition für die Verbraucher sei als die Fertigstellung der Kernkraftanlage.

Beide Organisationen betreiben nach Ansicht von Environmental Progress eine verlogene Umweltpolitik. Nicht die Reduzierung der CO2-Emissionen stehe bei ihnen an erster Stelle, sondern ihre Gegnerschaft zur Kernenergie.

Environmental Progress erinnert daran, dass im Jahr 2012 die Sierra Club-Mitglieder an die Öffentlichkeit gegangen waren, um auf die Machenschaften des Präsidenten der Organisation hinzuweisen. Sie hatten ihn gezwungen zuzugeben, dass die Organisation 26 Millionen Dollar von einer Erdgasfirma angenommen hatte, um ihre Anti-Atom-Agenda zu unterstützen.

Bundes- und Landespolitiker könnten laut Environmental Progress bewirken, dass der Bau des Kernkraftwerks, fortgesetzt wird. Bisher seien bereits 9 Milliarden Dollar an Investitionen geflossen, sagt Environmental Progress auf seiner Facebookseite. Die Organisation kämpft für einen Neustart des Baus. Mit Unterstützung könnten sie die “Anti-Atom-Extremisten” besiegen, sagen sie.

 

Quelle:

http://www.environmentalprogress.org/big-news/2017/7/31/new-south-carolina-nuclear-plant-would-cut-coal-use-by-86-new-analysis-finds

Titelfoto Sierra Club WTC Group Five, Winter 2012, by: Michael R Perry

Der Sierra Club ist die älteste und größte Naturschutzorganisation der Vereinigten Staaten, Friends of the Earth (FOE) ist ein internationaler Zusammenschluss von Umweltschutzorganisationen mit über zwei Millionen Mitgliedern.

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Polen

Polen will den Dual Fluid Reaktor (DFR) bauen

Das polnische Bergbauunternehmen KGHM Polska Miedź will in den Hochtemperaturreaktor DFR investieren. Der DFR (Dual Fluid Reaktor) produziert Strom, Wärme und Wasserstoff. Forsal.pl berichtet, dass Polen den DFR auf eine Liste gesetzt hat, die dem sogenannten Juncker Plan vorgelegt wurde. Forsal räumt allerdings ein, nicht zu wissen, wie ernst die Ideen aus dieser Liste zu nehmen sind.

 

Polen hat den DFR auf die Junker-Liste gesetzt

Über die Idee des DFR sei in jüngster Zeit berichtet worden, sagt Forsal. Das Ministerium für Entwicklung setzte ihn auf die Liste vom 10. Juli. Den DFR hält Forsal für die intellektuell die anspruchsvollste aller Ideen, die von der Entwicklungsabteilung an die Europäische Investitionsbank gemeldet wurden. Der Dual Fluid Reaktor sei ein neuer Reaktortyp mit sogenannten schnellen Neutronen. Er gehöre zur Familie der Hochtemperaturreaktoren (wie der HTR), die dem Ministerium für Energie zugeordnet seien, vor allem dem stellvertretenden Minister Andrzej Piotrowski, der für die Energietechnik verantwortlich ist.

Das Ministerium für Entwicklung beschreibt laut Forsal das Projekt wie folgt: „Ziel des Projekts ist die Entwicklung der Technologie des Dual Fluid Reaktors mit einer Temperatur von etwa 1000° C, der sehr billig Strom, Prozesswärme für die chemische Industrie, Wasserstoff und schwere Kohlenwasserstoffe produziert, z. B. in dem Kohlevergasungsprozess, so dass eine preiswerte Herstellung von flüssigen Brennstoffen möglich ist. Der DFR können in Bezug auf die Verbindung mit ​​großen Mengen an erneuerbaren Energiequellen ein perfekter Teil der Stromversorgung des Landes sein. Im Rahmen des Projekts werden für den ersten Testreaktor eine thermische Leistung von 100 MW geplant, um seine Eignung auch zur Herstellung von Wasserstoff im industriellen Maßstab aufzuzeigen.”

Der Prototyp-Reaktor mit einer Kapazität von 100 MW werde voraussichtlich 370 Millionen PLN (86.920.807 Euro, Kursdatum 31.7.2017) kosten.

 

Die Vorteile des DFR

Weitere Informationen über das Projekt habe die KGHM Pressestelle nicht zur Verfügung gestellt, berichtet Forsal. Mehr konnten sie jedoch von dem wichtigsten Förderer der Idee des DFR in Polen, Professor Zbigniew Czerski, in Erfahrung bringen. Zbigniew Czerski ist Kernphysiker und Dekan der Fakultät für Mathematik und Physik an der Universität Stettin.

Professor Czerski ist Mitbegründer des Instituts für Festkörper Kernphysik (IFK), Berlin, eine private wissenschaftliche Einrichtung, die den Dual Fluid Reaktor konzipiert hat und untersucht. Damit verbunden sei in der Tat eine lustige Geschichte, sagt Forsal. Das Institut habe mit seinem DFR den renommierten Wettbewerb Greentec Awards in Deutschland gewonnen. Das Projekt erhielt bei einer öffentlichen Umfrage die meisten Stimmen. Es sei jedoch von dem Wettbewerb ausgeschlossen worden, weil es als nicht „grün“ genug eingestuft worden sei.

Professor Czerski habe in einem Interview mit dem Portal WysokieNapiecie.pl die Vorteile des DFR aufgezählt. Zunächst einmal könne der DFR perfekt auf die Zusammenarbeit mit erneuerbaren Energiequellen abgestimmt werden. Der DFR sei sehr flexibel, er könne auf 7% Energieleistung abgesenkt werden. Dies sei ein bedeutender Vorteil gegenüber den bestehenden Strukturen der sogenannten 3 plus Generation, die nicht flexibel genug und daher mit instabilen erneuerbaren Energiequellen schlecht kompatibel seien.

Der DFR produziere Wärme zur Stromerzeugung und Prozesswärme, was ihn besonders attraktiv für Unternehmen mache, die wie KGHM technologische Wärme benötigen. KGHM habe vor ein paar Jahren in ein Gas-Kraftwerk investiert.

Der Reaktor verwende bereits gebrauchten Brennstoff aus Betriebsreaktoren. Es sei reichlich davon vorhanden. In Deutschland, das seine Atomkraftwerke in fünf Jahren abschalten will, reiche der Vorrat jahrzehntelang aus.

Solche Reaktoren könnten außerdem verwendet werden, um Kraftstoff für wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen zu produzieren.

Professor Czerski habe versucht, die Erforschung des DFR durch mehrere polnische Staatsbetriebe fördern zu lassen, weil es in Deutschland kein Klima für die Entwicklung der Kernenergie gibt. Czerski habe durch Forsal erfahren, dass das DFR-Projekt von KGHM dem Juncker-Plan vorgelegt wird. Er sei erfreut gewesen, obwohl ein wenig überrascht, dass KGHM einen 100 MW Reaktor vorgeschlagen hat. Seiner Meinung nach würde es sinnvoller sein, an einer Einheit von 300 MW zu arbeiten. Leider könnten die Auswirkungen der Arbeit an dem DFR erst in etwa 10 Jahren gesehen werden.

 

Polnisch-deutsche Zusammenarbeit

Mittlerweile seien Projekte aus dem Juncker-Plan nicht auf die wissenschaftliche Forschung ausgerichtet, sondern auf eine schnelle Umsetzung, sagt Forsal. Das bedeute aber nicht, dass der DFR nicht unterstützt werde, vor allem weil er die polnisch-deutsche Zusammenarbeit fördere.

Der Juncker-Plan, auch bekannt als der European Strategic Investment Fund, ist die Reaktion der Europäischen Union auf den wirtschaftlichen Abschwung. Die Europäische Kommission und die EU behandeln Investitionen in moderne Infrastrukturen als Motor der Wirtschaft.

Quellen:

 

* KGHM Polska Miedź ist ein börsennotiertes polnisches Bergbauunternehmen mit Sitz in Lubin (Niederschlesien). Dem polnischen Schatzministerium gehörten 2010 31,79 % der KGHM-Anteile.
KGHM baut Kupfer (571.000 t im Jahr 2011) und Silber (1260 t im Jahr 2011), aber auch Gold, Blei und Steinsalz ab. Das Unternehmen erzielte 2011 mit 18.615 Mitarbeitern einen Umsatz von 20,1 Mrd. Złoty. Die Erze werden in einer eigenen Kupferhütte in Legnica verhüttet. KGHM ist mit einer Jahresförderung von über 1.200 Tonnen der bedeutendste Silberproduzent der EU und liegt an 3. Stelle weltweit. Das Unternehmen ist an 19 Gesellschaften beteiligt; insgesamt gehören 30 Gesellschaften zur Kapitalgruppe. (Wikipedia) http://kghm.com/en

** Die polnische Website Forsal.pl hat sich auf Volkswirtschaft, Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Sie gehörte nach einer Rangliste des Instituts für Medienbeobachtung 2011 und 2012 zu den zehn am meisten meinungsbildenden Medien in Polen und zu den wichtigsten polnischen Informationsquellen im Internet für Aktienanleger. http://www.axelspringer.de/presse/Axel-Springer-Polen-und-Wirtschaftsverlag-Infor-PL-gruenden-Joint-Venture_848594.html

Titelfoto: KGHM

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