Kennen Sie DoWiDo?

dowidoKennen Sie DoWiDo? Das Motto von DoWiDo lautet:

“Was Eine nicht versemmelt, vergeigen Viele”.

Die Anspielung auf den Slogan der Netzfrauen “Was eine nicht schafft, schaffen viele” ist natürlich kein Zufall, sondern zielt direkt auf die selbsternannte NRO (Nicht-Regierungs-Organisation), die sich vornehmlich an politisch interessierte Frauchen wendet. Frauchen? Frauchen, denn echte Frauen würden die Halbwahrheiten und Hetzkampagnen wohl kaum mit einem Like beehren.

Mit über 220.000 Facebook-Likes haben sich die Netzfrauen einen beachtlichen Sympathisantenkreis ersammelt. Zu ihren Marotten gehört, dass sie, sobald sie Widerspruch erfahren, in großes Wehgeschrei ausbrechen, sich über die Gemeinheit ihrer Kritiker beklagen und sich als Mobbing-Opfer von ihrer Gemeinde trösten lassen. Man sollte die Hetzfrauen nicht einfach ignorieren, denn sie repräsentieren einen Frauentypus, der sich zurzeit im Zeichen des Genderismus aber als konsumkonform und ideologisch steuerbar erweist, an den Kämpferinnen für Frauenrechte ursprünglich bestimmt nicht gedacht haben.

Die Netzfrauen werden von verschiedenen NROs unterstützt. Die Entwicklung einiger der großen NROs (oder NGOs) zeigt seit einigen Jahren eine zunehmende Ideologisierung und Politisierung, die dazu führt, dass abweichende Meinungen nicht zugelassen werden. Wer die Auffassung der Betreiber nicht teilt, wird durch Blockierung und Beitragslöschung “bestraft”. So entstehen Biotope, Inzuchten, die keinen Meinungsaustausch zulassen und damit die Grundlage für hässliche Debatten im Internet schaffen. Dieses zutiefst undemokratische Verhalten praktizieren die Betreiber fundamentalistischer Internet- und Facebook-Seiten, darunter auch Sonnenseite, Klimaschutz-Netz, Umweltstiftung usw., auch die Netzfrauen.

Mitglieder, die von den Netzfrauen gesperrt wurden, haben sich eine eigene Facebook-Plattform geschaffen. Sie boomt: Gesperrt bei den Netzfrauen hat inzwischen 256 Mitglieder. Hinzu gekommen ist eine Satire-Seite, die sich gegen die Verbreitung von Hetzkampagnen durch die Netzfrauen wendet: http://www.dowido.de/.

Den Betreiberinnen der Internetseite DoWiDo ist wichtig, Leserinnen und Leser darüber aufzuklären, mit welchen unlauteren Methoden die Netzfrauen arbeiten und “Fans” der Netzfrauen in die Irre geführt werden. Die Vermutung, dass reißerische Überschriften ausschließlich dazu dienen sollen, die Leserschaft auf die werbefinanzierte Seite netzfrauen.org umzuleiten, liege dabei nahe, sagen sie. Sie kritisieren die “alarmistische, schlecht bis gar nicht recherchierte und mit Unmengen an Urheberrechtsverletzungen bestückte “Aufklärungs-Webseite” der Netzfrauen. In einem offenen Brief haben Mitglieder der Facebook-Gruppe “Gesperrt bei den Netzfrauen” alle Aspekte aufgeführt, die sie vorrangig am Gebahren der Netzfrauen stören. Ein ermutigender Protest gegen die Verrohung der Debattenkultur.

DoWiDo http://www.dowido.de/

 

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Was ist schwerer, Zentimeter oder Bequerel?

Diese Grafik der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) geht regelmäßig um die Welt. Mit ihrer Hilfe demonstrieren Kernkraftgegner, dass der Pazifik durch das Unglück des Kernkraftwerks in Fukushima Daiichi verseucht sei. Wer achtet bei dem Alarmsignal in Rot und Orange schon auf die Maßangaben? Wer weiß, dass Radioaktivität nicht in Zentimetern, sondern in Bequerel* gemessen wird? Und wer kennt sich mit Grenzwerten für Radioaktivität aus?

Kernkraftgegner setzen auf die Unwissenheit der Leser und verwenden Bilder, die sich für Clickbaits eignen. Das gilt auch für diese Grafik von NOAA. “Dumm nur, dass diese Grafik keine Strahlenwerte, sondern Verbreitungsmessungen der Tsunami-Wellen darstellen”, sagt Christof Merkli.  http://nctr.pmel.noaa.gov/honshu20110311/

Den Geschäftemachern ist dies nicht peinlich, denn Clickbaits bringen dem Betreiber einer Webseite Einnahmen, wenn Leser seine Seite besuchen. Um möglichst viele Klicks einzusammeln, werden Bilder oder reißerische Überschriften benutzt, die den neugierig gewordenen Leser zum Klicken motivieren. Die Tricks sind unterschiedlich. Sie sind harmlos, wenn sich das vermeintlich unglaubliche Ereignis als eine langweilige Alltagsgeschichte entpuppt, oder sogar gefährlich, wenn Emotionen dazu genutzt werden, um Stimmungen gegen Volksgruppen oder Nationen anzuheizen. Die Saat geht leider nur zu oft auf, wie die Hasstiraden in den Kommentaren zu den Bildern zeigen.

Jedes reißerische Bild im Internet begründet den Verdacht, dass es um Clickbaits, nicht um die Information geht. Die Bilder sind häufig gestohlen, stimmen nicht mit den hinzu gefügten Texten überein, widersprechen ihnen sogar. Die Betreiber derartiger Seiten können für ihre Behauptungen in der Regel keine soliden Quellen benennen, setzen auf die Unerfahrenheit ihrer Leser, Quellen zu bewerten, oder nutzen deren Zeitmangel, Quellen zu vergleichen.

 

“Corriger la fortune”

Ein abgebrannter Spieler, der sich frisches Geld für neue Spieleinsätze verschaffen will, versucht sein Glück durch Manipulation zu korrigieren, er wird zum Falschspieler. “Corriger la fortune” ist das bekannte Zitat aus Minna von Barnhelm von Gotthold E. Lessing. Es bedeutet, dem Glück durch Betrug nachhelfen. Die französische euphemistische Umschreibung für “Falschspielen” ist seit 1665 bekannt und bezieht sich nicht nur auf Spieler, sondern auf jedwede Manipulation zum eigenen Vorteil.

Das gemeinsame Merkmal dieser Art moderner Geschäftemacherei lässt sich sehr gut bei Facebook beobachten. Wer dem Clickbaiting-Geschäft schaden könnte, wird von den Administratoren gelöscht.

Wer beispielsweise bei ausgestrahlt.de, klimaschutz-netz.org, sonnenseiten.de, ja sogar beim ergrünten Energiekonzern RWE, der sich zu einem großen Teil im Besitz von Kommunen befindet, versucht, über moderne Möglichkeiten der Kernenergie zu diskutieren, wird meist blockiert; er schadet dem Geschäft. Einige Administratoren lassen den einen oder anderen kritischen Beitrag als Beweis ihrer Toleranz stehen, manchmal nur bis zur nächsten Säuberungsaktion. Auf diese Weise wird eine Meinungsmehrheit zu Gunsten der eigenen Position vorgetäuscht. Die “Netzfrauen” haben durch Clickbaiting, Verwendung aufreißerischer Bilder und ihrem kreativen Umgang mit der Wahrheit auf sich aufmerksam gemacht. (Gesperrt bei den Netzfrauen).

Einer Religionsgemeinschaft mag man diese Abschottung gegenüber abweichenden Auffassungen und Kritik zugestehen, bei einer politisch agierenden, mitgliederstarken NGO, die vielleicht sogar mit öffentlichen Mitteln finanziert wird, ist dies nicht akzeptabel. Dass der wissenschaftlichen Diskussionskultur und dem Meinungsaustausch dadurch ein großer Schaden zufügt wird, ist anzunehmen.

Ein Kommentar wie der folgende wird üblicherweise sofort gelöscht, wurde aber wohl von den Netzfrauen, die sich über mehr als 210.000 Likes bei Facebook freuen, übersehen. Annelies Yokoyama schrieb am 6. Juli 2015 um 04:34: “Die Riesenerdbeere welche in Fukushima gewachsen sein soll, ist in Fukuoka, welches ganz im Sueden Japans liegt, gewachsen. Da frage ich mich irgendwie, wie gut der Rest Ihrer Ausführungen recherchiert ist….. Sorry, ich finde Netzfrauen eine gute Sache, aber bitte bei der Wahrheit bleiben!!!!!! ”

 

Quellenkontrolle

Wer sich beeilt, kann in den Kommentaren, bevor sie gelöscht werden, oft wertvolle Hinweise und Links finden und sich selbst gezielt informieren. Aus einem Kommentar von Michael Zingg zu der Abbildung oben stammt dieser “Link für die Unbelehrbaren”:
NOAA: http://nctr.pmel.noaa.gov/honshu20110311/

 

*Bequerel. Basismessgrößen und Einheiten: http://www.kernfragen.de

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Greenpeace – unehrlicher und gefährlicher als die Mafia?

TWEET THIS

tweetGreenpeace “has published staged photos and video falsely purporting to show Resolute logging in prohibited areas and others purporting to show forest areas impacted by Resolute harvesting when the areas depicted were actually impacted by fire or other natural causes.”

tweetThe real threat to life and limb is not genetic engineering. It’s the organized-crime organization called Greenpeace.

Mit Forbes hat es sich Greenpeace offenbar gründlich verscherzt. “Greenpeace Is More Dishonest And Dangerous Than The Mafia” heißt es in einer Kolumne von Henry I. Miller. Beide Texte (s.o.) werden von ihm vorgeschlagen, um sie an Twitter weiter zu senden. Miller ist Biomediziner, ehemaliger Mitarbeiter der FDA Drogen Regulierungsbehörde und Wissenschaftler am Hoover Institut, einem Think-Tank an der Stanford University. Er hat wissenschaftliche Bücher über Medizin und Technologie und über 2.000 Artikel geschrieben und erscheint regelmäßig auf verschiedenen nationalen Radioprogrammen. Seine häufigsten Themen sind die Gentechnik, pharmazeutische Entwicklungen und die Entlarvung von verschiedenen Manifestationen der Junk-Wissenschaft.

Greenpeace unter Anklage wegen Verwendung gefälschter Bilder

Greenpeace wurde nach dem Racketeer Influenced and Corrupt Organizations (RICO) Gesetz von einer kanadischen Holzfirma, Resolute Forest Products, verklagt. In ihrer Eingabe dokumentiert Resolute, dass Greenpeace Fotos und Videos aus einem Sperrgebiet inszeniert und veröffentlicht habe, die
angeblich die Auswirkungen der Abholzungen zeigten, tatsächlich aber Bereiche darstellten, die durch Feuer oder andere natürliche Ursachen geschädigt worden waren, berichtet Miller.

Die Wandlung von Greenpeace zum Imperium

Hank Campbell vom American Council on Science and Health habe Greenpeace als eine Organisation beschrieben, die “aus Internet-Hackern und Öko-Terroristen gemacht sei, um mit Angstmacherei ungebildete Menschen dazu zu bringen, um für sie schmutzige Arbeit zu erledigen.” (“made up of Internet hackers and eco-terrorists using fear-mongering to get uneducated people to do their dirty work for them.”)

Von seinen frühen Tagen an, als sie Harpunen und japanischen Walfängern in Außenbordmotorbooten auswichen, habe sich Greenpeace in ein Medien versiertes, eklatant unehrliches, mit einer Begabung für politisches Theater Imperium mit über $ 360.000.000 Einnahmen pro Jahr verwandelt, mit Niederlassungen in mehr als 40 Ländern.

Miller, der in der Nachbarschaft einer von der Mafia beherrschten Gegend in Philadelphia aufwuchs, hält Greenpeace für unehrlicher und gefährlicher als die Mafia. Sie waren grausam, pervers und anti-sozial, sagt Miller. Als Erwachsener habe er eine Organisation kennen gelernt, die noch menschenfeindlicher sei: Greenpeace. Sein Hauptvorwurf gilt der Kampagne von Greenpeace gegen den “Golden Rice”.

Greenpeace rettet seine Cash Cow und lehnt den “Golden Rice” ab

Reis ist ein Grundnahrungsmittel für Hunderte von Millionen, vor allem in Asien. Obwohl es eine ausgezeichnete Quelle von Kalorien sei, fehle es an bestimmten Mikronährstoffen, die für eine vollständige Ernährung notwendig seien, erklärt Miller und führt unter anderem aus: In den 1980er und 1990er Jahren entwickelten die deutschen Wissenschaftler Ingo Potrykus und Peter Beyer die “Golden Rice” Sorten, die mit Genen angereichert wurden, die Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A produzieren. Der Vitamin-A-Mangel führe unter den armen Menschen, deren Ernährung hauptsächlich aus Reis bestehe, das kein Vitamin A enthalte, zu Gesundheitsproblemen. In den Entwicklungsländern seien 200.000.000-300.000.000 Kinder im Vorschulalter durch Vitamin A-Mangel, der ihre Anfälligkeit für Krankheiten wie Masern und Durchfallerkrankungen erhöhe, bedroht. Jedes Jahr würden etwa eine halbe Million Kinder als Folge von Vitamin-A-Mangel blind und 70% von ihnen würden innerhalb eines Jahres sterben.

Miller erinnert an einen offenen Brief von 110 Nobelpreisträgern, die Greenpeace unmissverständlich angegriffen und aufgefordert haben, den schädlichen Kampf gegen die Gentechnik aufzugeben. Thilo Spahn schrieb über die Reaktion von Greenpeace auf den Brief: “Greenpeace Deutschland gibt sich in seiner Entgegnung wenig beeindruckt von der Haltung der Nobelpreisträger und steht zu seiner Cash Cow, der Anti-Gentechnik-Kampagne. Greenpeace Deutschland empfiehlt den fehlernährten Kinder, mehr Obst und Gemüse zu essen. Selbst wenn der Reis gegen Vitamin-A Unterversorgung helfen würde, sei das ja immer noch eine „einseitige Ernährung“.”

Greenpeace berührt der wissenschaftliche Konsens über die Sicherheit von gentechnisch veränderten Pflanzen, der das Ergebnis von Hunderten von Risikobewertungs-Experimenten und großer Praxiserfahrung ist, nicht. In den Vereinigten Staaten seien allein mehr als 90% des Mais, aller Sojabohnen und Zuckerrüben gentechnisch verändert, und in 20 Jahren Verbrauch sei auf der ganzen Welt nicht ein einziges Gesundheits- oder Umweltproblem dokumentiert, sagt Miller.

Greenpeace hat verschiedentlich behauptet, dass die Konzentrationen von Beta-Carotin in Golden Rice entweder zu niedrig seien, um wirksam zu sein, oder so hoch, dass sie giftig sein würden. Weil der Organisation der wissenschaftliche Rückhalt fehlte, wählte sie eine neue Strategie. Greenpeace habe versucht, die Entwicklungsländer vor der Annahme der lebensrettenden Produkte dadurch zu verschrecken, dass sie Geschichten erfanden und behaupteten, gentechnisch veränderte Pflanzen verursachten Homosexualität, Impotenz und Haarausfall und erhöhten die Ausbreitung von HIV/AIDS.

Quellen:


Ruhrkultour Leseempfehlung:

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Gesinnungsschnüffelei auf der Petitionsplattform von Campact?

weact

Campact bezeichnet sich selbst als “Bürgerbewegung”. Der Verein setze sich gemeinsam mit anderen “für eine sozial gerechte, ökologisch nachhaltige und friedliche Gesellschaft”, sagt Campact. Die angeblich bürgernahe Initiative unterstreicht ihre Bürgernähe dadurch, dass sie eine eigene
Petitionsplattform (WeAct) betreibt. “Sammeln Sie Unterschriften als Unterstützung für Ihr Anliegen – online im Netz und auf der Straße. Schreiben Sie den Unterstützer/innen Ihrer Petition und konfrontieren Sie Politiker/innen und Unternehmen mit Ihren Forderungen.” Und das Beste, Campact verspricht: “Wir unterstützen Sie bei jedem Schritt!”

Alle Bedingungen seien erfüllt, dachte sich eine Bürgerinitiative aus Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis im Südosten Hessens), die gegen das eigenmächtige, bürgerfeindliche Verhalten des Bürgermeisters und Magistrats in Schlüchtern mit Hilfe der Campact-Petitionsplattform Unterschriften sammeln wollte. Das ging drei Tage gut, bis Campact erfuhr, dass es dabei um Windräder ging. In dem Petitionstext, zugleich Schreiben der Bürgerinitiative an das Regierungspräsidium in Darmstadt und den Magistrat in Schlüchtern, hieß es:

“Ohne bürgerschaftliche Diskussion über die Folgen wurden von Bürgermeister und Magistrat Geheimverträge mit der Fa. Turbowind geschlossen, die es dieser ermöglichen sollen, unter Zerstörung der Waldgebiete am Ohl und über dem Steinaubachtal zehn mehr als 200 m hohe Windräder buchstäblich über unseren Köpfen zu bauen. Keine Windräder im Wald!”

Die Petition war ganz im Sinne der Petitionsplattform, aber von Campact nicht gewollt. Sie war politisch unkorrekt. Windradkritiker sind ein absolutes No-Go für Campact, da hört die Sympathie für Menschen mit einem Anliegen auf.

Wer die Petitionsseite der Bürgerinitiative bei Campact/WeAct aufrufen will, findet dort jetzt diesen Text:

schluechtern

Nachtrag 21.08.2016: Die Petition “Gegen Windkraftanlagen auf der breiten First in Schlüchtern!”  ist jetzt bei OpenPetition veröffentlicht, eine im Juli 2012 von den Gesellschaftern Jörg Mitzlaff und Campact e.V. gegründete gemeinnützige GmbH.

Roland Zipf, der die Petition eingereicht und nachgefragt hat, resümiert: “Bei Compact e.V. darf man nicht gegen Windräder sein. Deshalb wurde unsere Petition dort gesperrt.”

Petitionen dieser Art sind bei Campact erlaubt. Campact, Titelbild, 17.08.016

Petitionen dieser Art sind bei Campact erlaubt. Campact, Titelbild, 17.08.016

Campact ist Mitglied der Klima-Allianz und einer der aggressivsten Verfechter regenerativer Energien. Die Klima-Allianz ist ein Netzwerk von mehr als 110 Entwicklungs- und Verbraucherorganisationen, Vertretern der beiden großen christlichen Kirchen, Umweltverbänden, Jugendverbänden, Globalisierungskritikern und anderen Gruppen in Deutschland.

Dass Menschen mit fundamentalistischen Neigungen Diskussionsteilnehmer mit abweichenden Meinungen gerne bei Facebook blockieren, wissen wir von einschlägigen Homepages wie Klimaschutznetz, Deutsche Umweltstiftung, Franz Alts Sonnenseiten und den Netzfrauen. Aber eine rechtlich nicht zu beanstandende Petition allein aus Gesinnungsgründen zu sperren, gehört mit zu den übelsten Werkzeugen, die in einer Demokratie unter Vortäuschung von Bürgernähe eingesetzt werden können. “Werden Sie Teil der Bewegung: Starten Sie mit WeAct selbst Kampagnen und bewegen Sie Politik!” Welche Politik? Die regierungstreue Politik, die Campact als zulässig vorgibt?

Faina Faruz

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NABU in Saarlouis/Dillingen: Alle Greifvögel sind durch Windkraftanlagen gefährdet

Umweltminister Reinhold Jost in der Verantwortung!
Der Mäusebussard kurz vor der “Roten Liste”.
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buzzard-44234_640Der NABU in Saarlouis/Dillingen fordert vom Saarländischen Landesamt für Umweltschutz ab sofort bei allen Aktionsraumanalysen für den Bau von Windkraftanlagen nicht nur den Mäusebussard als eine signifikant gefährdete Vogelart einzustufen und zu schützen, sondern alle Greifvögel. Andernfalls werde Umweltminister Reinhold Jost als “Ausrottungsminister” in bleibender Erinnerung sein.

Eine Studie belegt für den norddeutschen Raum eine Rate von 0,48 erschlagenen Mäusebussarden pro Windrad und Jahr. Deutschlandweit muss daher bei über 26.000 bestehenden Windrädern von über 12.000 getöteten Mäusebussarden pro Jahr ausgegangen werden! Bei einem Bestand von nur noch 100.000 Brutpaaren also 200.000 Tieren in ganz Deutschland lässt sich ausrechnen, wann der Mäusebussard in Deutschland ausgestorben oder nur noch auf lokale Nischenregionen beschränkt sein wird.

Die aktuelle starke Bestandsabnahme im Windkraftanlagen Dichtezentrum Schleswig-Holstein bestätigt diese Erkenntnis bereits heute und lässt sich auf Deutschland hoch rechnen. Wenn unserer Landesregierung der Tierschutz noch etwas wert ist, wird es höchste Zeit zu handeln. Vor diesem Hintergrund jetzt noch Werbekampagnen für attraktive Ortsbilder, Tourismus und Wanderwege im Saarland zu starten, wie es Frau Rehlinger propagiert, erscheint da schon wie der blanke Hohn. Allein um Schmelz sollen noch 16 Anlagen gebaut werden und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Ist unseren stastlichen Naturschützern der Vogelschutz wirklich so egal geworden ?https://www.nabu.de/news/2016/06/20834.html

 

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Wie man mit dem Netz das Klima fängt

Woran erkennt man den Unterschied zwischen Klimawissenschaft und Klimareligion? Den Unterschied stets sichtbar zu machen, ist wichtig, weil eine Verwechslungsgefahr besteht. Beide beruhen auf geistigen Tätigkeiten. Ihre Methoden unterscheiden sich aber wesentlich und folglich auch die Ergebnisse.

Klimaschutz-Netz” ist eine Internet Community, die laut eigenen Angaben aus den Teilnehmern von Klimaschutz-Netz.de besteht, eine private Webseite, die Klimaschützer einlädt, längere Artikel zu schreiben. Für kurze Meldungen wird die Facebook-Seite angeboten.

Die Herausgeber der Klimaschutz-Netz-Webseite sind Eva Bulling-Schröter, Mitglied des Bundestagsausschusses für Wirtschaft- und Energie, und Ulrich Kasparick, von 2004 bis 2005 Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung und von 2005 bis 2009 in gleicher Funktion beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, seit 2011 Gemeindepfarrer in Hetzdorf (Uckerland) – ein konsequenter Kriegsgegner und Kümmerer.
Klimaschutz-Netz ist ein Teil der Klima-Allianz und ist eng mit dem Klimablog der Herausgeberin Eva Bulling-Schröter (DIE LINKE.) bei der Zeitung NEUES DEUTSCHLAND verbunden, außerdem mit klimaretter.info.
Für Klimaschutz-Netz schreiben Greenpeace, BUND, Germanwatch, Deutsche Umwelthilfe (DUH), PIK, Deutsches Klima-Konsortium (DKK), Brot für die Welt (BfdW), VDI und diverse Institute, darunter auch das Projekt „Urban Food Plus“, das von Prof. Dr. Bernd Marschner von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) koordiniert wird. In der Überschrift wir der Beitrag angekündigt als: „Geschrieben von Ruhr-Universität Bochum“, als werde die Meinung der Universität wiedergegeben. Aber die Schmückung mit Wissenschaftlern kompensiert die magere Substanz des Klimapopulismus.
Aus der Grundüberzeugung, die gesamte Wissenschaft auf ihrer Seite zu haben geht es den netzwerkelnden Klimaschützern für die Zukunft hauptsächlich nicht mehr um die Hypothese vom Klimawandel, sondern um dessen Kritiker und um „Mythen zerschlagen“. Dafür legt Klimaschutz-Netz eine praktische Anleitung vor, um, wie es heißt, dem „Leugnen wissenschaftlicher Erkenntnisse zu begegnen.“ Derart gebrieft, können die Klimaschützer auf die Menschheit losgelassen werden, die Klimareligion hat jetzt ihren Katechismus. Wie der Schulterschluss der Gläubigen zumindest mental funktioniert, lässt sich in wenigen Schritten bei Klimaschutz-Netz nachvollziehen:

  1. Klimaschutz-Netz verkündet „ex cathedra“, von der Kanzel herab, ein Postulat, das als Wahrheit von allen Menschen weltweit und unabhängig von ihrer Religion anzuerkennen ist, also eine Art Überreligion: „Die Auseinandersetzung darüber, ob ein Klimawandel stattfindet und ob dieser menschengemacht sei, ist jedoch entschieden. Der Standpunkt der Wissenschaft dazu ist sehr klar: Es gibt einen menschengemachten Klimawandel.“ „Die“ Wissenschaft gibt es natürlich nicht, aber für den Glaubensgrundsatz: „Außerhalb der Kirche kein Heil“, ist sie unentbehrlich und muss auch mit einem Anspruch auf absolute Wahrheit formuliert werden.
  2. Die moderne Überreligion eint als Klimareligion Gottgläubige und Atheisten. Dazu nutzt sie den bisher guten Ruf von Wissenschaftlern, insbesondere der jüngsten Wissenschaft, der Klimawissenschaft, und umgibt sich mit einigen Wissenschaftlern, deren natürlicher Selbsterhaltungstrieb ihnen die Freiheit genommen und sie zu Empfängern von Fördermitteln gemacht hat.
  3. Die Zahlenangaben über Wissenschaftler, die angeblich die Hypothese vom menschengemachten Klimawandel vertreten, werden schamlos übertrieben. Dies hat die kanadische Journalistin Donna Laframboise namentlich für 5.000 Wissenschaftler belegt.*
  4. Exkommunikation und Ausgrenzung sind klassische Methoden von Religionen, die Unfehlbarkeit beanspruchen, und von religiösen Fanatikern, die im Mittelalter Hexenverbrennung ermöglichten. Al Gore und auch Obama forderten die Bestrafung von „Klimaleugnern“, ein Professor an der Universität Graz forderte gar deren Erschießung – und darf trotzdem weiter unterrichten. „Wenn wir diese Gemeinschaft bilden, eng verschworen, zu allem entschlossen, niemals gewillt zu kapitulieren, dann wird unser Wille jeder Not Herr werden“, sagte wer?
  5. Klimaschutz-Netz widmet sich den „Gegnern des Klimaschutzes und deren Methoden“ auf seine eigene Weise. Die Macher verkünden, dass man sich den Gegnern (!) des Klimaschutzes und deren Methoden widmen wolle, aber: „Klimawissenschaftsleugner bleiben allerdings draußen. Diesen ewig Gestrigen geben wir kein Forum, dafür haben sie bereits unendlich viele eigene Webseiten.“ Dass Gegner des Klimawahns nicht zwangsläufig auch Gegner des Klimaschutzes sind, sondern andere Verfahren zur Senkung der CO2-Emissionen vorschlagen, zum Beispiel die Kernenergie, wird unterschlagen. Wer sich für die friedliche Nutzung der Kernenergie ausspricht, fliegt raus.

“Mythen zerschlagen: Eine praktische Anleitung dem Leugnen wissenschaftlicher Erkenntnisse zu begegnen”, heißt es auf der Facebookseite von Klimaschutz-Netz, und dazu gibt es Hashtags: #Klima #Leugner. Merken die Klimaalarmisten nicht, dass sie sich selbst als eine religiöse Bewegung definieren? Denn leugnen kann man zwar Glaubensgrundsätze, aber niemals unbewiesene Erkenntnisse über Änderungen des Wetters, auch wenn man sie noch so oft als wissenschaftlich etikettiert. “Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!” (aus Jo 20,19-29) gilt für Religionen, nicht für die Wissenschaft.

Die Wissenschaft, jedenfalls der Teil, den die Klima-Alarmisten dafür halten, wird für die Glaubenden zum Gott. Sie bezieht auch Wissenschaftler anderer Fachbereiche ein: „Es sollte selbstverständlich sein, dass uns die Wissenschaft vorgibt, wie wir dem Leugnen von wissenschaftlichen Erkenntnissen begegnen sollen. Was sagt uns also die Forschung dazu?“

Und selbstverständlich lassen sich im Kreise der Gleichgesinnten mit natürlichem Selbsterhaltungstrieb auch Empfänger von Fördermitteln oder anderen Wohltaten finden, die unter Ausschluss von unabhängigen Wissenschaftlern und jedweder kritischen Diskussion nun an der Didaktik feilen. Das Klima ist ins Netz gegangen.

 

Faina Faruz

 

Quellen:

http://klimaschutz-netz.de/index.php/klimawissenschaften/argumentieren/1517-mythenzerschlagen

Literaturempfehlung:

 

Beispiele aus der aktuellen Werbung (Klimakonferenz Paris 2015)
Veröffentlicht am 30.11.2015
Hannelore Elsner und Hannes Jaenicke tun sich mit Conservation International zusammen, um der Natur eine Stimme zu geben. Sehen Sie sich die Filme an und werden Sie aktiv: http://natureisspeaking.org
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Greenpeace in Indien unerwünscht – Entzug der Zulassung

Die indische Regierung will das Wahlversprechen von Ministerpräsident Narendra Modi einlösen, dass bis zum Jahr 2019 alle 1,2 Milliarden Inder eine ununterbrochene Stromversorgung erhalten sollen. Jeder dritte Inder hat heute noch keinen Strom. Ohne Kohle und Kernkraft ist dieses Ziel nicht zu erreichen.

Greenpeace hat sich jedoch stets unter anderem gegen den verstärkten Abbau und Einsatz von Kohle gewendet und gegen Kohleminen in Wäldern und gegen Kernenergie geworben. Sie haben sich damit bewusst gegen die Interessen Indiens gestellt. Weil Greenpeace Auskünfte über Finanz-Transaktionen verweigerte, wurden bereits im Frühjahr 2015 mehrere ihrer Bankkonten gesperrt. Die Regierung erklärte, sie sei überzeugt, dass die Annahme ausländischer Spenden die Interessen der Öffentlichkeit beeinträchtige und den wirtschaftlichen Interessen des Staates Schaden zugefügt habe.

Greenpeace wurde im Mai 2015 für sechs Monate der Vereinsstatus entzogen. In dieser Woche wurde die Lizenz für Greenpeace International mit dem Hinweis auf Finanzbetrug gelöscht. Der seit 14 Jahren in Indien, in Tamil Nadu, ansässigen Gruppe, die zuletzt noch aus rund 150 Mitarbeitern bestand, wurde eine Frist von 30 Tagen eingeräumt, um ihre Einrichtung zu schließen.

In den letzten Monaten hat die indische Bundesregierung Regeln für Wohltätigkeitsorganisationen verschärft und die Registrierung von fast 9.000 Gruppen wegen Nichtumsetzung der Einzelheiten Übersee Spenden erklären gelöscht, die keinen detaillierten Nachweis über ausländische Spenden erbringen konnten.

Indien baut zurzeit ein Kernkraftwerk und will die Förderung von Kohle in den nächsten zehn Jahren verdoppeln.

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Was ist bloß los in Auto-Deutschland?

Holger Douglas, Vorstand Wissenschaft und Technik beim DAV
(in: Deutscher Arbeitgeber Verband)

VW – die Mitverantwortung der Industriestiftungen

Aus heiterem Himmel ein Abgas-Skandal, der keiner ist, ein zurückgetretener Konzernchef, ein wankender Autoriese, dramatisch fallende Aktienkurse – was ist bloß los in Auto-Deutschland? Aber im Hintergrund untergraben Stiftungen und NGOs die Fundamente der Industrie.

Zunächst: Vergessen Sie getrost alles, was in den letzten Tagen in den Qualitätsmedien zu diesem »VW-Skandal« geschrieben wurde. »Einer der größten Industrie-Skandale«, schreien Medien und haben wohl nie einen richtigen Industrieskandal erlebt. Nur die wenigsten Journalisten verfügen auch nur annähernd über das Wissen um die technischen Hintergründe. Das Publikum soll weiter mit den unsinnigsten Klimalügen indoktriniert werden. Die Rolle von Politik und Journalismus nimmt apokalyptische Züge an.

Schon drohen Ratingagenturen mit der Herabsetzung der Bonitätsrate. Die Schweiz läßt den Verkauf von VW-Modellen einstellen. Es dürfte für Deutschlands größten Automobilkonzern teuer werden. Und die volkswirtschaftlichen Auswirkungen kann niemand abschätzen. Sie könnten durchaus auch für ein Land wie Deutschland dramatisch werden.

Dabei hat VW nichts anderes getan, als seine Technik auf die Untersuchung abzustimmen. Das macht jeder Prüfling, wenn er sich auf eine Prüfung vorbereitet und gezielt dafür lernt. Das machen alle Autohersteller so. Das weiß jeder, das weiß auch die »Politik«.
Doch daß VW in seinem Abwehrkampf gegen die NGOs und dubiosen Umweltverbände auf wenig Rückhalt aus der Bevölkerung bauen kann, hat auch an einem anderen wesentlichen Grund: Es liegt am beschämenswerten Opportunismus vieler Manager und Unternehmen selbst. Systematisch haben sie selbst Technikängste und Wissenschaftsabneigung gefördert und bezahlt. Nicht direkt selbst, sondern meistens über ihre großen Stiftungen, die sie gegründet haben, um sich ein freundliches Mäntelchen umzuhängen. Sie haben Kreide gefressen, um den bösen Wolf gut zustimmen. Ebenso mit Unsummen an Spenden, die aber letztlich nur bewirkt haben, daß die Industrie- und Technikfeinde dick und fett gemästet wurden. Ebenso wie die Energiekonzerne haben sie keinerlei Rückgrat im Kampf gegen Unsinn gezeigt.

Doch der Reihe nach:
Bei Abgas-Nachmessungen in Europa haben Autos von VW nicht schlechter abgeschnitten als die anderer Hersteller. Doch die Modelle für Amerika stoßen deutlich mehr Stickoxide aus als dort erlaubt. Kein Wunder, liegen dort die Grenzwerte doch klar unter den europäischen Normen.

Juristen werden darüber streiten, ob überhaupt ein Gesetz verletzt wurde. Denn das Auto muß lediglich die Prüfnormen einhalten. Allerdings heißt es in der EU-VO 715/2007 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen: »Die Verwendung von Abschalteinrichtungen, die die Wirkung von Emissionskontrollsystemen verringern, ist unzulässig.« Die Frage ist jetzt, ob die Motorsteuerungssoftware mit ihren Kennlinien als Abschalteinrichtung anzusehen ist. Im Zweifel müßte bei einer Rückrufaktion eine neue Software eingespielt werden. VW erklärt gegenüber Kfz-Werkstätten, es würde mit Hochdruck an einer technischen Lösung gearbeitet. VW übernehme auch alle Kosten.
Der amerikanische Hersteller GM macht nebenbei bemerkt gleich etwas anderes: Er leitet frische Luft in den Abgasstrang, verdünnt also so bereits im Auspuff die Abgase und kann sich an guten Werten hinten am Endrohr erfreuen.
Insgesamt ein Abgasunsinn ohnegleichen. Labortests haben nun einmal praktisch nichts mit der Realität zu tun. Ingenieure haben Autos beachtlich »sauber« bekommen. Partikelemissionen liegen teilweise an den Meßgrenzen. Mit großem Aufwand wurden in den Innenstädten »Umweltzonen« eingerichtet, in die nur noch bestimmte neue Autos fahren dürfen. Gebracht hat der teure Aktionismus nichts, die Schwebstoffe haben sich nicht vermindert. Es muß also andere Ursachen geben.

Wer hat den Unsinn in die Welt gesetzt?

Mehr oder weniger dubiose Umweltverbände, Autoklubs sogar der ADAC, der selbst eigentlich kleine Brötchen backen sollte, prügeln auf VW und die böse Autoindustrie ein, als gäbe es kein Morgen.
Alle benötigen Spendengelder, und die bekommen sie vor allem dann, wenn sie am lautesten »Skandal« und »Umweltschande« rufen. Das Bild eines aus welchen Gründen auch immer abgemagerten Eisbären ist immer wieder für eine satte Spendenwelle gut ebenso wie der »gute« Kampf gegen die »böse« Autoindustrie.

Die Sache ins Rolle brachte die undurchsichtige Nichtregierungsorganisation ICCT, wie das Manager-Magazin aufzeigt: Die wird aus dem Nachlass des Gründers des Computerkonzerns HP bezahlt. Dahinter steht auch die ClimateWorks Foundation, in der andere Stiftungen organisiert sind, die »etwas mit Klimawandel« machen. Vielleicht nicht ganz unpassend unterstützt die Ford Foundation wiederum ClimateWorks und konnte so – absichtlich oder nicht – dem Konkurrenten kräftig vors Schienbein treten. Auch ein Manager eines Hedgefonds, der schon die Deutsche Börse anschoß, spendet ebenso wie weitere Vermögensverwaltungen. Somit bekommt die Angelegenheit schon eher den Dreh eines handfesten Wirtschaftskrimis.

Das alles erinnert irgendwie an den Roman »State of Fear« von Michael Crichton, in dem dubiose Umweltaktivisten mit brutalen Methoden auf der Jagd nach Geldern von Millionären sind und dafür Schauergeschichten von Klimakatastrophen in die Welt setzen.
Doch ganz so unvorhersehbar war das VW-Desaster allerdings nicht.

Es bleibt spannend! Bitte hier weiter lesen: Deutscher Arbeitgeber Verband


Dieses Video wurde von FOCUS am 28.06.2011 bei Youtube hochgeladen.
Mit einer viralen Video-Kampagne will die Umweltschutzorganisation Greenpeace den Autohersteller Volkswagen auffordern, sich stärker für die Reduzierung von CO2-Emmissionen einzusetzen. Über soziale Netzwerke verbreiten sich die Clips rasend schnell. Einer der Gründe für die Kampagne ist nach Angaben von Greenpeace der gleichzeitig veröffentlichte Bericht „Die dunkle Seite des Volkswagen Konzerns”. „Dieser macht deutlich, wie der Konzern seit Jahren Konzepte für Ein-, Zwei- und Drei-Liter-Autos entwickelt, während er im Verkauf vor allem auf Spritschlucker setzt”, so die Umweltschutzorganisation.

http://www.vwdarkside.com/

Ein weiterer Einblick in die Niederungen der Propaganda: http://www.euvsco2.org/

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Wie Greenpeace mit Umfragen Meinung macht

An die CO2-Lügen hat man sich inzwischen gewöhnt, so dass den Manipulationen viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Campact betreibt auf Facebook Werbung für das Ergebnis einer Umfrage, die Emnid im Auftrag von Greenpeace durchgeführt hat, ganz im Sinne des politischen Mainstreams. Campact gehört zur Klima-Allianz, ein Netzwerk von mehr als 110 Entwicklungs- und Verbraucherorganisationen, Vertretern der beiden großen christlichen Kirchen, Umweltverbänden, Jugendverbänden, Globalisierungskritikern und anderen Gruppen in Deutschland..

Campact kommentiert: “Kein Wunder, dass die Mehrheit der Deutschen für den Kohleausstieg ist: Kohlekraftwerke pusten giftiges Schwermetall aus den Schloten. Sie sind für ca. 70 Prozent der deutschen Quecksilberemissionen verantwortlich.”

Die Frage lautete:

“Die Verbrennung von Kohle ist in Deutschland zu ca. 40% verantwortlich für die von den Menschen verursachten CO2-Emissionen, die zum Klimawandel beitragen. Wünschen Sie sich einen schnellen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2030, einen mittelfristigen Ausstieg bis 2040, oder gar keinen Ausstieg aus der Kohleverstromung?”

Greenpeace_Umfrage

Zum Vergrößern bitte die Tabelle anklicken.

Der eigentlichen Frage wird eine Information vorangestellt, die bewirkt, dass nur diejenigen die Frage beantworten werden, die der Behauptung des Auftraggebers (Greenpeace) zustimmen und ebenfalls der Meinung sind, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt. Hier findet eine Vorauswahl statt, die das Ergebnis von vornherein in Frage stellt.

Ist die Verbrennung von Kohle in Deutschland zu ca. 40% “verantwortlich für die von den Menschen verursachten CO2-Emissionen” – wo, in Deutschland oder weltweit? Die Frage ist berechnend, denn sie zielt auf eine Schockreaktion. Es bleibt dem Befragten in der Regel keine Zeit für Hinterfragen, er wird nicht vermuten, dass er übertölpt werden und im Sinne der Fragesteller bzw. seiner Auftraggeber antworten soll . Die Angabe von 40% hat eine alarmierende Wirkung, sie signalisiert einen hohen Anteil am Elend der Welt und damit an der Schuld, die jeder mit trägt, der nichts gegen den dramatischen Anstieg der CO2-Emissionen unternimmt. Um ein gutes Gewissen behalten zu können, wird sich dieser suggestiven Frage kaum jemand entziehen, nur mit Wissen.

Es fehlt bei dieser Frage der Hinweis, dass Deutschland nur mit 0,00004712 Prozent am CO2-Gehalt der Luft beteiligt ist. Nur 40 Prozent davon entfielen, wenn man die Angaben auf Deutschland bezieht, auf die Verbrennung von Kohle. Mit diesem winzigen Anteil begründen Greenpeace und andere den irrsinnig teuren Aufwand und die Industrialisierung der Landschaft und verteidigen dies auch noch als notwendig für den Klimaschutz.

Die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre sei auf dem höchsten Stand seit mindestens 800.000 Jahren, behauptet der Weltklimarat (IPCC) in seinem aktuellen Bericht.

In den Quaternary Science Reviews erschien im Mai 2013 eine Studie, die gegen Ende der letzten Eiszeit vor 13.000 Jahren CO2-Werte von bis zu 425 ppm in der Atmosphäre nachwiesen, also Konzentrationen, die die heutigen Werte zum Teil überstiegen.

Der CO2-Anteil der Luft ist der niedrigste seit 800.000 Jahren, sagt Patrick Moore. Würde der Luft CO2 entzogen, hätte dies verheerende Wirkungen auf das Pflanzenwachstum. Warum sollte er noch weiter gesenkt werden?

Die Frage von Greenpeace dient, wie jeder funktionierende kritische Verstand selbst beurteilen kann, der politischen Propaganda, nicht der Wahrheit.

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Indien sperrt Konten von Greenpeace

Foto: Linh Do

Nach einer Prüfung der indischen Bankkonten von Greenpeace stellte das indische Innenministerium eine Verletzung der Regeln für Auslandsfinanzierungen fest. Weil Greenpeace Informationen über Transaktionen verweigerte, wurden mehrere ihrer Bankkonten gesperrt. Der Organisation wurde für sechs Monate der Vereinsstatus entzogen. Die Regierung sei überzeugt, dass die Annahme ausländischer Spenden die Interessen der Öffentlichkeit beeinträchtigt und den wirtschaftlichen Interessen des Staates Schaden zugefügt habe.

Quellen:

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