Interview mit Hatune Dogan

“Die Wahrheit muss ‘raus” – Imad Karim im Gespräch mit Hatune Dogan

Islamisierung und Flüchtlingspolitik – Imad Karim, Interview mit Hatune Dogan

Imad Karim führte ein Interview mit der syrisch-orthodoxen Ordensschwester Hatune Dogan über Islam und Flüchtlingspolitik Deutschland. Ordensschwester Hatune Dogan hält die fehlende Kontrolle der Migranten für einen fatalen Fehler der Politik. Die Mehrheit der Migranten seien keine Flüchtlinge. Sie schätzt deren Anteil an den Migranten auf etwa 20 Prozent. Deutschland und Europa hätten die Lügen und den Betrug, mit denen sich ein großer Teil die Einwanderung erschlichen haben, nicht dulden dürfen.

Hatune Dogan hat 2003 in Indien die international anerkannte Sister Hatune Foundation gründet. Ihr Ziel ist, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. 2006 gründete Hatune Dogan in Paderborn den Verein Helfende Hände für die Armen e.V. Sie erhielt 2010 das Bundesverdienstkreuz, 2012 den Stephanus-Preis für ihren weltweiten Einsatz für verfolgte Christen. SPIEGEL online bezeichnete sie als “eine humanitäre Großmacht“.
Imad Karim ist ein libanesisch-deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Fernsehjournalist. Er gehörte jahrelang verschiedenen Filmjuries an und erhielt verschiedene Fernsehpreise und Auszeichnungen, darunter den Freibürger Publikumspreises, den ARD-Civis-Preis und den Prix Iris Niederlande. Seine Filme wurden in den Fernsehanstalten WDR, hr, BR, MDR, ORB, SR, SWR, NDR, 3Sat, Phoenix und im ersten ARD-Programm ausgestrahlt und mehrmals wiederholt. Die Themen seiner Dokumentationen erreichten Millionen Zuschauer.

 

“Deutschland mon amour”

Imad Karim gründete unter anderem die Facebookgruppe “Deutschland mon amour“. Der Name der Gruppe lautet, wie er auch gemeint ist: Den Machern der Gruppe geht es um Liebe und Respekt zum eigenen Land, ohne sich über andere Völker oder Ethnien zu erheben. Sie folgen der Idee eines “gesunden Patriotismus” und sehen sich “als Demokraten, die das legitime Recht haben, zivilen Widerstand auf Grundlage des Grundgesetzes gegen das Establishment zu leisten.” Im Sinne der Aufklärung sehen sie Political Correctness als eine Gefahr für die Freiheit. Menschenverachtende Ideologien lehnen die Administratoren strikt ab. In den Informationen zur Facebookgruppe heißt es: “Hier ist jegliche Kritik an Religionen und Weltanschauungen erlaubt und ausdrücklich gewünscht. Nur der Mensch in der Unverletzlichkeit seiner Würde ist unantastbar.”

Die Moderatoren und Administratoren der Gruppe, die mittlerweile 25.000 Mitglieder hat, fordern zur Diskussion über den Islam auf. Jeder könne seine Meinung sagen, solange er oder sie niemanden beleidigt oder die Grundwerte unseres Grundgesetzes nicht verletzt. Beiträge, die aus einer Quelle stammen, die eindeutig als fraglich gilt (bereits als Fake/Hoax bekannt ist), werden nicht veröffentlicht, heißt es weiter. Eine Löschung werde “aus Gründen der Transparenz” im selben Thread mit Angaben der Gründe bekanntgegeben.

 

Facebook löscht Imad Karims Account

Imad Karim veröffentlichte das Interview mit Hatune Dogan am 13.04.2017, einen Tag vor Karfreitag. Am selben Tag wurde sein persönliches Profil von Facebook gelöscht. Seine sämtlichen Inhalte und Fotos sind verloren. Und damit fast 5000 Freunde und und seine Beiträge in allen Gruppen, in denen er Admin war. „Für mich geht jetzt gerade die Demokratie den Bach herunter“, schreibt eine Moderatorin von “Deutschland mon amour”.

Facebook arbeite daran, Spam, Falschinformationen und andere irreführende Inhalte zu reduzieren, die häufig über Fake-Accounts verbreitet würden, schrieb Facebook-Managerin Shabnam Shaik laut standard.at am Mittwoch in einem Blogeintrag. Facebook sei bereits dabei vorangekommen, falschen Accounts durch Muster für deren Aktivitäten auf die Spur zu kommen – “ohne den Inhalt selbst zu überprüfen”.

Den Angaben der Facebook-Managerin widerspricht, dass Imad Karims Account schon mehrfach gesperrt wurde, zuletzt für vier Wochen. Wie einige andere hatte auch er sich aus diesem Grund mehrere Accounts eingerichtet. Diese Accounts wurden gelöscht. Zumindest bei Imad Karim wurde aber auch der Hauptaccount gesperrt, berichtet “Deutschland mon amour”, sodass er nicht mehr über Facebook kommunizieren kann. Damit hat der Kampf um die Meinungsfreiheit offenbar eine neue Dimension erreicht.

 

Das Interview mit Hatune Dogan

Imad Karim im Interview mit der syrisch-orthodoxen Ordensschwester Hatune Dogan über den Islamund die Flüchtlingspolitik Deutschland.  Veröffentlicht am 13.04.2017.

Auf der Suche nach Gründen, warum Facebook das Profil von Imad Karim gelöscht hat, fanden wir unter anderem diesen Ausschnitt aus “Imad Karim auf dem Königsteiner Schülerkongress am 24.05.2016”.

 

Quellen:


    ________________ WERBUNG ________________

2638014783_08f7f6f133_ad

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 3.0/5 (1 vote cast)
Finanzkollaps

Der Finanzkollaps einer Kommune – eine Realsatire aus den Zeiten der Großen Migrationskrise

Die Staaten in der Europäischen Union haben sich 1985 in der Europäischen Charta der kommunalen Selbstverwaltung verpflichtet, eine kommunale Souveränität zu gewährleisten.  Diese Verpflichtung beinhaltet die Anwendung von Grundregeln der Vertragsstaaten, die die finanzielle Selbständigkeit der Gemeinden gewährleisten sollen. Es heißt: “Im Rahmen der Gesetze und der Rechtsaufsicht sollen die Gemeinden in der Lage sein, öffentliche Angelegenheiten in eigener Verantwortung zum Wohl ihrer Einwohner zu regeln und zu gestalten”. Wie in der Praxis unser Rechtsstaat diese Verpflichtung auslegt, zeigt folgende Real-Satire. Am Beispiel einer fiktiven Kommune verdeutlicht der Finanzanalyst Viktor Heese, wie die kommunale Souveränität durch die Migrationspolitik des Bundes ausgehebelt wird und Kommunen in den Finanzkollaps treibt.

 

Der Finanzkollaps der Musterstadt Vorbild

Eine Realsatire aus den Zeiten der Großen Migrationskrise

Viktor Heese

2014 – Die heile Welt der Nichtsahnenden

Die Kreisstadt Vorbild zeichnete sich stets durch Fleiß und Sparsamkeit aus. Die landwirtschaftlich geprägte Kommune mit 50.000 Einwohnern zählte nicht zu den reichsten in der Region, konnte aber im Laufe der Nachkriegsjahrzehnte ein ansehnliches Vermögen – Kämmerer Hermann Pfennig sprach hier vom Eigenkapital – von 120 Mio. € anhäufen. Auf dieses war Ingo Gutmensch, der Bürgermeister, den die Christlich-Demokratische Alternative (CDA) seit Jahren stellte, besonders stolz. Auch sonst waren die Stadtfinanzen transparent und gesund.

Vorbild machte niemals Verluste, die Erträge entsprachen den Aufwendungen und beliefen sich im Vorkrisen-Jahr 2013 auf 100 Mio. €. In guten Zeiten gab es kleine Überschüsse, die in die Reserven der Eigenkapitalstärkung eingestellt wurden. Daher war auch der Terminus Verschuldung für die Ostwestfalen ein Fremdwort.

So verlief fröhlich die Zeit, bis Ende 2014 die ersten Busse mit Migranten kamen und das Unglück seinen Lauf nahm. 2014 kamen erst 80 Personen irgendwo aus dem Nahen Osten. Genaues ließ sich nicht identifizieren, es hieß, es seien Flüchtlinge. Das war alles kein Thema, da die Bürger mit einem vorübergehenden Aufenthalt und voller Kostenerstattung durch das Land rechneten. Die Neuankömmlinge wurden in einer alten Schule untergebracht und ihr Unterhalt von 100.000 € aus dem Steuerüberschuss bestritten, der im Normalfall in die Reserven ging.

2015 – Die diktierte Migration, die die Stadt weder wollte noch bezahlen konnte

Die große Enttäuschung kam 2015. Das Jahr stand im Zeichen nicht endender neuer Busankünfte, die die verschlafenen Ostwestfalen langsam auf den Boden der Realpolitik brachten. Besonders ab dem September wurde es schlimm. Den Mustersparern wurden nach dem Königsteiner Schlüssel – die meisten hatten davon sowie von dem Flüchtlingsaufnahmegesetz von NRW (FlüAG) nie zuvor gehört – Migranten-Kontingente zugeteilt. 800 an der Zahl. Und da glaubten die naiven Provinzler noch, sie hätten mit dem, was da im fernen Berlin und in Deutschland passierte, nichts zu tun. Das sollte sich als teurer Trugschluss erweisen.

Alles sei rechtens, hieß es, schließlich sei es nach der Gemeindeordnung von Nordrheinwestfalen (GO NRW) Aufgabe der Kommunen, Obdachlosigkeit auf ihrem Gebiet zu verhindern, beruhigte und belehrte Düsseldorf zugleich. Es schickte weitere Busse, aber kein Geld. Erst als es auf einer Bürgerversammlung publik wurde, begriffen viele Vorbilder, dass mit der Obdachlosigkeit die Neuankömmlinge gemeint waren.

Sobald sich die Lage beruhige, hieß es, werde die Finanzierungsfrage im Rahmen des Länder- und des Kommunalen Finanzausgleiches geregelt. Vorläufig müsse die Stadt aber in Vorkasse treten. Schließlich sei sie vermögend und die Kreissparkasse werde ihr problemlos Geld leihen. In Zeiten der Niedrigzinsphase koste die Kreditaufnahme zudem so gut wie nichts. Dem Bürgermeister Ingo Gutmensch und seiner regierenden CDA-Fraktion im Rathaus platzte dennoch fast der Kragen, als sie erfuhren, dass sie sich für Flüchtlinge mit fast 6 Mio. € verschulden sollten. Absolvent Uwe Schlau, Assistent des Bürgermeisters, der nach dem BWL-Studium in der Stadtverwaltung seiner Heimatstadt Karriere machen wollte und auf Festanstellung hoffte, ermittelte diese Zahlen anhand einer groben Schätzung: 480 Migranten (Durchschnitt in 2015) x 1.000 € Eigenanteil monatlich x 12 = 5,76 Mio. €

Der Kämmerer bestätigte die Korrektheit der Berechnung und erläuterte, es sei gängige Praxis, dass das Land in der Regel nur 50% der Kosten erstatte, da Berlin die “Bewältigung der humanitären Katastrophe” als “unser aller Vorgabe” ansehe. Zudem seien die Kosten vorläufig so extrem hoch, weil die Kommune wenig Erfahrung im “Flüchtlingsmanagement” habe und unvorteilhafte Verträge mit einem marktbeherrschenden Anbieter eingehen musste. Der Kämmerer warnte, die Situation müsse aber besser werden, da die „Neuverschuldung“ 5% des Eigenkapitals, im Falle Vorbilds also die Grenze von 6 Mio. €, nicht zweimal hintereinander überschreiten dürfe. Sonst drohe das Haushaltssicherungskonzept, populär als Finanzaufsicht bekannt. Man solle bedenken, dass mit den 5,76 Mio. € die kritische Marke sehr nah sei.

Das wurde dem Oberbürgermeister Gutmensch etwas zu viel. Er und seine mehrmals ausgezeichnete und medial gelobte Stadt, bald ein Bankrotteur!? Es musste rechtlich etwas gegen Düsseldorf unternommen werden! Wir schicken die Busse einfach zurück, wie es andere getan haben, war seine erste Idee. Stadtjustiziar und Parteifreund Peter Vernunft riet aus unterschiedlichen Gründen davon dringend ab.

Erstens: In der Ratsversammlung werde es für einen entsprechenden Beschluss keine Mehrheit geben. Ihm sei zu Ohren gekommen, dass einige Parteikollegen, denen weiß Gott was versprochen worden sei, “berlinhörig” geworden sein sollen. Selbst wenn sich eine Mehrheit fände, habe Düsseldorf noch das Recht, kommissarisch durchzugreifen und das Landesrecht durchzusetzen.

Zweitens: Auch die Stimmung im Kreis habe sich trotz drohender Verluste zugunsten der Willkommenskultur gedreht. Es waren heute nicht allein die linksfundamentalen Gruppierungen, die für “die von Krieg und Vertreibung Verfolgten” Partei ergriffen. Zu Wort meldeten sich plötzlich auch die Kirchen, Sportverbände und einige Frauenorganisationen. Selbst das traditionelle Lokalblatt “Vorbilder Nachrichten“ gab, wohl auf Druck des Eigners, eines großen Medienkonzerns aus Hamburg, klein bei. “Das sei vor den Kommunalwahlen unbedingt zu bedenken”, meinte Vernunft.

Und Drittens: Anderen Kommunen ginge es noch schlechter, der Herr Bürgermeister möge sich davon bei seinen Parteifreunden in den Nachbarstädten überzeugen.

Als bei den Kommunalwahlen noch die absolute Mehrheit verloren wurde und die CDA eine GroKo mit der Sozialdemokratischen Deutschen Arbeiterpartei (SDA) eingehen musste, war es aus mit dem Sparen.

Den Negativtrend verstärkte ein weiterer Vorfall: Als die sogenannten Muflis (Kürzel für Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge) sich an die jungen blonden Stadtschönheiten heran machten, protestierten die Bauern vor dem neuen Containerdorf und der beschlagnahmten Sporthalle mit lautem Hupen. Diese “Selbstjustiz” rief wiederum heftige Gegendemonstrationen der in der Region bis dato völlig unbekannten Antifa auf den Plan, so dass sogar die Polizei einschreiten musste. Die Frage, woher all diese Leute plötzlich kamen, war in diesem Kontext irrelevant. Es gab böse Presse und Fernsehberichte.

Summa summarum forderten die SDA und die beiden Linksparteien im Rat als eine Art “Wiedergutmachung” die Errichtung eines Multikulturellen Zentrums. Sie kamen mit der Forderung glatt durch. Kostenpunkt 3 Mio. €, ohne Berechnung des städtischen Grundstücks. Alte Schubladenpläne wurden schnell reaktiviert. Kurz vor dem Jahresultimo durfte Assistent Uwe Schlau für den Chef noch einmal eine Prognose abgeben:

  • Ungeplante Mehrkosten für die Muflis (kostenintensive Jugendschutzgesetze) und die Krankenkostenhandlung, Überstunden der Polizei und Behörden ca. 240.000 €
  • Wegfall der fest eingeplanten Einnahme aus dem Grundstücksverkauf, auf dem jetzt das Multi-Kulti-Zentrum errichtet wird 300.000 €

Ergo: Die Stadt Vorbild muss sich erstmalig in ihrer Geschichte mit 6,3 Mio. € verschulden, um den gleich hohen Verlust zu finanzieren. Das Eigenkapital reduzierte sich auf 113,7 Mio. €. Im Endeffekt konnte 2015 die Barriere von 5% des Eigenkapitals nicht mehr gehalten werden.

 

2016 – Die Landesfinanzaufsicht lässt sich nicht mehr vermeiden

Damit 2016 Vorbild der drohenden Finanzaufsicht entkommt, durfte der Verlust die neue 5%-Marke von 5,685 Mio. € nicht übersteigen. Eine komplizierte Aufgabe, für die die GroKo nur einen Rat wusste. Düsseldorf müsse 60% der Asylkosten übernehmen und folgendes Maßnahmenpaket müsse geschnürt werden:

Die Migranten werden in die neuen Flüchtlingsheime untergebracht. Ab Juli werden damit pro Kopf 150 € Miete gespart. Da die 20 Mio. € Baukosten für die auf jetzt 1000 angestiegene Migrantenzahl glücklicherweise nicht “ergebniswirksam” sondern nur “liquiditätswirksam” waren, mussten sie auf die 5% Marke nicht angerechnet werden. Kämmerer Pfennig erklärte, alle investiven Ausgaben schaffen einen “zu aktivierenden Mehrwert” und belasten nicht die Erfolgsrechnung. Der Schönheitsfehler dieses “legalen Bilanzierungstricks” war, dass die Kosten leider mit neuen Krediten finanziert werden mussten. Somit war auch der massive Kostenanstieg beim neuen Multi-Kult-Zentrum auf 5 Mio. € ergebnisneutral, wenngleich liquiditätswirksam.

Es gelang nach den Verhandlungen mit dem Land, die bis zu 5.000 € monatlich teuren 80 Muflis in Sonderheimen im Norden unterzubringen. Vorbild kam mit einer monatlichen Zusatzpauschale von 500 € glimpflich davon.
Auch nachdem die Landesregierung den Kostenanteil – ohne Anspruch auf Kontinuität – auf 55% oder 10% mehr als im Vorjahr erhöhte, blieb immer noch ein Eigenbetrag von 8,72 Mio. € übrig. Uwe Schlau errechnete: 900 Migranten (Jahresdurchschnitt) x 875 € monatlich (nach Abzug der Miete und Neuverträge mit der „Asylindustrie“) + 240.000 € für „Auslagerung“ der Muflis = neuer Anteil 9,69 Mio. € abzüglich 10% Höherbeteiligung Düsseldorfs = 8,721 Mio. €

Die 5,685 Mio. € wurde massiv überschritten. Da halfen keine Protestbriefe an den Minister für Inneres und Kommunales Rolf Förster und die Ministerpräsidentin Anne Schwach, Appelle an den Deutschen Städtetag und Bürgerpetitionen. Die Finanzaufsicht nach dem sogenannten Hauhaltssicherungskonzept (HSK) forderte einen ausgeglichenen Haushalt in 10 Jahren. Immerhin, so wurde argumentiert, habe Vorbild die Wahl, wie und in welchen Zeitabständen es die Aufgabe erfüllen will. Zur Wahl standen Einsparungen oder “Generierungen neuer Ertragsquellen”, zu Deutsch: Gebühren und Steuererhöhungen. So stand es in Försters Antwortschreiben.

2017 – Die neue Wirklichkeit: Sparen, sparen, mehr zahlen und die “Klappe” halten!

Die wütenden Vorbilder merkten schnell, welche Michels in ihren Volksvertretern steckten. Nach außen verbal protestierend, nach innen gesetzestreu, machten sich die GroKo-Politiker an den Schuldenabbau. Etwaige Widerstände der CDA wurden mit der Drohung der Gründung eines Linksbündnisses abgewehrt. Unerwünschte Bürgeranfragen, mit “Wir – Müssen” – Phrasen abgespeist, öffentliche Auftritte der Entscheidungsträger immer seltener, Infostände der neuen Oppositionspartei, der Deutschen Alternativen Partei (DAP), von der Antifa und nicht näher definierten „Demokratieverteidigern“ gestört. So ruhig war es noch vor drei Jahren in unserer idyllischen Heimatstadt, erinnerten sich die verdutzten Mitbürger.

2017 sollten zunächst 10% oder 870 Tsd. € eingespart werden. Nach drei Monaten wurden die ersten Ergebnisse veröffentlicht. Massiv ging es denen an denen Kragen, die sich nicht wehren konnten. Kürzungen nach dem “Gießkannenprinzip”, Kündigung der Obdachlosenunterkunft, Reduzierung der Hausmeisterdienste, Schließung des Schwimmbades, Gebührenerhöhungen für Kindergärten und die Stadtbücherei und die Erhöhung der Grundsteuer brachten von der Summe nicht die erhofften Resultate.

So wagten sich die Entscheidungsträger an größere Posten, wie die Unterhaltung der städtischen Gebäude oder der Straßen. Die “Linken” kamen erstaunlich glimpflich davon. Ihrer “Bewegung gegen Rechts” wurde der Zuschuss von 50.000 € nicht gestrichen.

Ende Februar 2017 ereignete sich ein Eklat, als Bürgermeister-Assistent Uwe Schlau, dessen Anstellungsvetrag den Sparmaßnahmen zum Opfer fiel, vor dem Traditionslokal “Altes Vorbild” an Ex-Kollegen ein provokatives Flugblatt verteilte. Bürgermeister Gutmensch hatte auf eigene Kosten ausgewählte Mitarbeiter eingeladen, um ihnen die unliebsamen Sparmaßnahmen im Personalbereich zu erklären.
Anmerkung: alle Personen, Daten, Orte und Vorgänge sind frei erfunden.
Dr. Viktor Heese – Finanzanalyst, Dozent und Fachbuchautor www.börsenwissen-für-anfänger.de

Foto: klimkin


Ruhrkultour Leseempfehlung:

heese_aktienbewertung_rk

Versand kostenfrei. Auch als eBook erhältlich.

Das neueste Buch von Viktor Heese “Was kosten Deutschland die Migranten? Eine Auswahl publizierter Kostenschätzungen” (August 2016) ist über epubli erhältlich.

 

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Zur Freiheit gehört, die Einwanderungspolitik zu kritisieren

http://www.imad-karim.de/

Imad Karim – deutscher Regisseur, Drehbuchautor, Fernsehjournalist und Filmautor. Seine Filme wurden in den Fernsehanstalten WDR, hr, BR, MDR, ORB, SR, SWR, NDR, 3Sat, Phoenix und im ersten ARD-Programm ausgestrahlt und mehrmals wiederholt. Somit erreichten die Themen seiner Dokumentationen Millionen Zuschauer. Imad Karim gehörte jahrelang verschiedenen Filmjuries an und ist selber Träger verschiedener Fernsehpreisen. Seit 2001 leitet er die von ihm gegründete Filmproduktionsfirma Strong Shadow Media.

Am 21. Dezember um 18:01 Uhr veröfffentlichte Imad Karim einen Beitrag auf seiner Facebook-Seite, der innerhalb weniger Tage mehr als 24.000 Mal geliked und mehr als 31.000 Mal geteilt wurde. Ruhrkultour veröffentlicht den Text mit Genehmigung von Imad Karim.

Kritiker werfen Imad Karim vor, seine Stellungnahme sei ein Versuch, “ganz subtil und hinterhältig eine Botschaft des Hasses zu verbreiten”. Sie vergessen, dass Imad Karim im Unterschied zu den meisten Islamverteidigern beide Kulturen kennt und arabisch spricht. Er wurde in Beirut geboren, wuchs in einem muslimischen Umfeld in einer weltoffenen, agnostischen Familie auf, war Moslem und kam als gern gesehener Student 1975 nach Deutschland. Imad Karim finanzierte sein Studium und seinen Lebensunterhalt selbst und lebt seit 1977 in Südwestdeutschland.

1993 begann Imad Karim als TV-Autor, Regisseur und Produzent im Auftrag des WDR-Fernsehens eine Reihe von großen Dokumentationen, Reportagen und Filmessays im Inland und Ausland (Libanon, Syrien, Ägypten, Marokko, Tunesien, Irak, Türkei, Ghana, Schweiz, Italien, Spanien, Portugal, Philippinen und Hong Kong) zu produzieren.  Er hat unter anderem Filme für den WDR über Flüchtlinge realisiert, über Menschen, die wegen ihrer politischen, religiösen oder sexuellen Orientierung verfolgt wurden und flüchten mussten.

Wer könnte zwischen Migranten, Asylanten und Flüchtlingen besser unterscheiden, als Imad Karim, dessen Beobachtungsgabe für die Ausübung seines Berufs unentbehrlich ist und dessen Lebenserfahrung ihm einen geschärften Blick auf den Islam und die Einwanderungspolitik ermöglichen? Ihm bei diesem biographischen Hintergrund Rassismus zu unterstellen, ist absurd. Negative Reaktionen sind deshalb hauptsächlich von denjenigen zu erwarten, die Rührseligkeit und Mitleid mit Migranten zu geschäftlichen Zwecken nutzen, sei es zum eigenen finanziellen oder politischen Vorteil oder zur Eigentherapie.

Imad Karim WDR-Filmtrailer, Strong Shadow Media

Die Möglichkeit, Imad Karim genau zuzuhören, sollte man sich jedenfalls nicht entgehen lassen.  

 

„Jedes Unrecht beginnt mit einer Lüge!“

Imad Karim

Jeden Tag höre ich von Flüchtlingen, muslimischen Flüchtlingen, die traumatisiert oder halb traumatisiert sind, von fleißigen Findern von Großen Geldbeträgen, hochqualifizierten Arbeitskräften, die aber ein wenig sexuell frustriert sind, von Vorzeige-Flüchtlingen, denen von deren deutschen Gastfamilien das Flötenspielen innerhalb einer Woche beigebracht wird.

Tagein, tagaus Flüchtlingsintegrationsprogramme, die alle mehr oder weniger den Beigeschmack von Zirkusvorlagen haben, von infantil anmutenden, inszenierten Vorführungen. Eine Epidemie der grenzenlose Liebe scheint ausgebrochen zu sein, nach dem Motto: „Schaut mal, was mein Flüchtling alles kann!“ Flüchtlinge erscheinen mir als Volkstherapie zu fungieren oder, besser gesagt, als die Erfüllung einer göttlichen Mission. Flüchtlingshelfer steigen in dieser göttlichen Hierarchie empor zu Heiligen, zu Schutzpatronen.

Ich habe früher selbst Filme für den WDR über Flüchtlinge realisiert. Es ging um Menschen, die wegen ihrer politischen, religiösen oder sexuellen Orientierung verfolgt wurden und flüchten mussten. Dafür bekam ich internationale Filmpreise. Ich habe auch Filme gegen Rassismus und Krieg realisiert und ebenfalls Filmpreise gewonnen. Ich bin sogar ein zweifacher Träger des ARD-CIVIS-Preises für Integration.

Heute verstehe ich nicht, was sich hier vor meinen Augen abspielt. Ich verstehe den Sinn dieser offenen Grenze nicht.

 

Anwerbung von Flüchtlingen statt Hilfe

Warum ermutigt man Menschen, dass sie aus ihren Heimatländern fliehen und somit entwurzelt in Deutschland ankommen? Warum hilft man den Menschen vor Ort nicht oder hat ihnen nicht geholfen?

Nehmen wir das Beispiel Syrien. Die Menschen sind entweder innerhalb Syriens oder in die Anrainerstaaten geflüchtet. Sie waren stets im Blickkontakt mit ihrer Heimat. Wo waren die Humanisten unter uns, als das UN-Welternährungsprogramm das Geld für die syrischen Flüchtlinge in den bereits existierenden Flüchtlingsunterkünften kürzte? Ein Bruchteil des Geldes, das heute für die Angekommenen ausgegeben wird, hätte gereicht.

Warum erstellte das Bundesamt für Integration bereits im Jahre 2014 einen Anwerbefilm, damit die Flüchtlinge ermutigt werden, nach Deutschland zu kommen? Und warum glaubt die Mehrheit der Gesellschaft, dass sie in der Lage ist, diese Millionen Menschen, deren Sozialisierung bereits abgeschlossen ist, hier resozialisieren zu können? Das ist eine neue Form des Kulturkolonialismus – arrogant, ignorant, fahrlässig und keinesfalls human.

Menschen aus Marokko, Nigeria, dem Irak oder Syrien laufen auf langen, beschwerlichen, gefährlichen und regelmäßig tödlich endenden Wegen nun um die Wette. 80% davon starke Männer im wehrfähigen Alter, die den Mythos Einwanderer und Eroberer mit sich tragen, starten eine gefährliche Reise. Wer es schafft, der bekommt Geld und Unterkunft von den Deutschen. Wer unterwegs umgefallen oder im Mittelmeer ertrunken ist, hat halt Pech gehabt. Das versuchen uns die Medien als Humanität zu verkaufen.

 

Plünderung der Sozialsysteme

Mir ist wirklich rätselhaft, warum wir unsere gesunden Sozialsysteme mutwillig destabilisieren. Damit tun wir weder der aufnehmenden Gesellschaft noch den Neuankömmlingen (mittel- bis langfristig) einen Gefallen.

Menschen kommen nach Deutschland und werden als „Flüchtlinge“ deklariert. Wir wissen nichts über sie. Das einzige, was bei Ihnen registriert werden kann, ist die Nummer ihrer IPhones, sonst nichts, weder Name, Alter oder andere Identitätsnachweise. Auch die nachgereichten Zeugnisse, Geburtsurkunden, Führerscheine bis hin zu Uni Abschlüssen sind zum größten Teil gefälscht.

Was ist daran human, einer siebenköpfigen afghanischen Familie, die bisher in ihrer Heimat mit 40 € pro Monat über die Runde kam, hier in Deutschland Monat für Monat mit 1.700 Euro netto zu versorgen (Wohnung, Krankenversorgung, Schulbildung werden extra bezahlt), anstatt solche Summen, mit denen im Herkunftsland 40 Familien unterstützt werden könnten, direkt vor Ort zu zahlen? Es sind über 60 Millionen Flüchtlinge weltweit unterwegs. Wollen Sie alle nach Europa bringen? Wieso veranstalten wir diesen Marathonlauf des Elendes?

 

Waffenexporte und Kriege – Zweifel an den humanitären Idealen

Warum schickt der Westen Soldaten in diese Kriegsgebieten? Was haben die deutschen Soldaten in Afghanistan bis jetzt erreicht? Wozu starben über 107 deutsche Soldaten bei Auslandseinsätzen? Haben sie den Einsatzländern Frieden gebracht, oder haben sie den Hass auf den Westen noch mehr geschürt?

Warum schweigen unsere „Humanisten“, wenn es darum geht, dass die westlichen Regierungen gigantische Waffengeschäfte mit Regimen wie Saudi-Arabien machen, die Länder wie zum Beispiel Syrien destabilisieren? Und warum höre ich immer „Aleppo brennt“ aber nicht Sanaa oder Aden im Jemen brennen? Vielleicht, weil Saudi-Arabien die Islamisten in Syrien gegen den Machthaber Assad unterstützt und selbst einen Vernichtungskrieg gegen Jemen, eines der ärmsten Länder der Welt, führt?

 

Wer kommt zu uns?

Es kommen eigentlich kaum Menschen aus den Kriegsgebieten zu uns, denn die können sich die Schlepper nicht leisten. Es kommen Menschen hierher, die sich seit Jahren in den Anrainerstaaten, Libanon, Jordanien und der Türkei eine Existenz aufgebaut haben. Sie verkaufen alles und machen sich auf den Weg nach Deutschland. Das trifft auch auf viele syrische, libanesische und andere Gastarbeiter aus arabischen sowie aus asiatischen Ländern, wie Pakistan oder Afghanistan, zu, die mit ihren Familien seit Jahren in den Golfstaaten leben. Auch sie verkaufen alles und kommen nach Deutschland. Es lohnt sich für sie, in Deutschland zu leben.

Seinen Standpunkt verdeutlichte Imad Karim im Verlauf der Debatte bei Facebook

Echte Flüchtlinge müssen nicht illegal einwandern, sagt Imad Karim. Die richtigen Flüchtlinge hätten nicht einmal das Geld, um mit dem Taxi von einer syrischen Stadt in die andere zu fliehen. Imad Karim spricht von einer großen Zahl von Menschen, die in Deutschland als Asylsuchende betrachtet werden, aber keine Flüchtlinge sind. Er sagt: “Sie sind nicht mal der Armut entflohen. Fast alle haben im Libanon, Jordanien und in der Türkei vier Jahre und länger gelebt. Viele haben ihr Geschäft verkauft und sich auf den Weg nach Deutschland gemacht. Syrische, libanesische, sonstige arabische Familien und andere asiatische (pakistanische, afghanische und bengalische) Familien, die in Dubai, Abu Dhabi, Kuwait, Saudi Arabien und anderen Golfstaaten seit 20 Jahren leben und dort als Gastarbeiter arbeiten, die jederzeit vom willkürlichen Ausweisen bedroht sind, weil der lokale Arbeitgeber keine Gehälter zahlen will oder weil sie dort mit dem Gehalt nicht auskommen, machen sich auf dem Weg nach Deutschland. 14.000 Familien sind allein aus diesen Ländern gekommen. Ihr Weg führte und führt noch von Abu Dhabi nach Montenegro. Mit dieser osteuropäischen Republik wurde vereinbart, dass alle Ausländer, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) eine Aufenthaltserlaubnis haben, nach Montenegro ohne Visum einreisen können. Sie verstecken ihre Pässe oder sie schicken sie ihren Verwandten in Deutschland per Post und reisen von hier aus als “Kriegsflüchtlinge” nach Deutschland. Die deutschen Behörden wissen Bescheid, alle wissen Bescheid und alle wissen, dass die richtigen Flüchtlingen nicht einmal das Geld haben, um mit dem Taxi von einer syrischen Stadt in die andere zu fliehen.”

Unzählige Klein-und Groß-Kriminelle aus den Slums der nordafrikanischen Metropolen bezahlen die Schlepper und kommen als Flüchtlinge hierher. Wenn sie erst einmal hier sind, werden sie von ihren Heimatländern nicht mehr wieder zurückgenommen.

Über die Qualifikation der Flüchtlinge herrscht Unklarheit: Sind sie hochqualifiziert, dann ist es ein Verbrechen, dass wir sie ihren Herkunftsländern entziehen. Sind sie Analphabeten, dann verwandeln wir Deutschland in ein Heim für Erwachsenenbildung und zum Teil für schwererziehbare Jugendliche, deren Sprache wir nicht mal kennen. Wollen wir das wirklich?

 

Eine Gesinnungsethik würde zur Katastrophe führen

Uns werden Begriffe und Idiome verordnet. Weigern wir uns sie zu benutzen, fallen wir in Ungnade. Sind wir deshalb populistisch? Ich habe “political correctness” immer so verstanden, dass wir allen Gesellschaftsgruppen mehr Teilhaberechte und mehr Zugangschancen zum öffentlichen Diskurs gewähren. Aber wenn daraus eine ideologisierte Scheinwelt entsteht, der wir uns unterordnen müssen und der wir nicht mit den Mitteln der Empirie entgegnen können und dürfen, dann sprechen wir hier von einer Gesinnungsethik, die zur Katastrophe führen würde. Heute dürfen wir die Dinge nicht beim Namen nennen.

Wenn wir in unserer freiheitlichen Grundordnung kriminelle Migranten nicht als kriminell bezeichnen dürfen, weil sie Migranten sind, dann hat das mit Toleranz nichts zu tun, sondern mit einer neuen Art von Rassismus, Privilegien-Rassismus. Ich rufe alle dazu auf: Nennen Sie die Kriminellen beim Namen, und viele Türken, Araber und Kulturmuslime wären Ihnen dankbar. Trauen Sie sich mehr, die Wahrheit zu sagen, und haben Sie keine Angst vor den Paar Ewiggestrigen, die das missbrauchen könnten. Unsere freiheitliche Gesellschaft ist viel stabiler als Einige uns einreden wollen. Uns wird suggeriert, Hitler stehe kurz vor der Auferstehung. Das ist mehr als absurd. Unsere Eliten warnen uns vor den Rechtsradikalen, die sie anscheinend in 70 Jahren nicht integrieren konnten, aber sie sind überzeugt, Millionen Menschen, die aus dem Islam mit seinen mittelalterlichen Vorstellungen kommen, integrieren zu können.

Wir werden belogen. Dazu sage ich: „Unrecht beginnt mit eine Lüge”

Imad Karim
Ex-Moslem

 

Ein Interview, das die öffentlich-rechtlichen Sender nicht senden

Das folgende Interview, das Imad Karim mit Jörg Meuthen (AFD) im Mai 2016 führte, wollten die öffentlich-rechtlichen Sender nicht senden. “Ich musste ihn an RT Deutschland abgeben, damit ich ein Teil der Kosten zurückbekommen konnte”, sagt Imad Karim. Er unterstütze die AfD, weil Deutschland eine gesunde Mitte fehle, das was die CDU/CSU einmal gewesen sei. Scheitere die AFD oder werde sie von “irgendwelchen Ewiggestrigen” geentert, “dann möge Gott oder Jupiter diesem Land beistehen.”

 

Imad Karims Verteidigung der Meinungsfreiheit gefällt nicht jedem

AfD und RT gelten für eine bestimmte Gesinnung jeder für sich bereits als gefährlich für die Demokratie. Was einige Teilnehmer der Diskussion, die das Anliegen Imad Karims nicht begreifen, zu Beschimpfungen verleitet, er sei rassistisch und “verbreite ganz subtil und hinterhältig eine Botschaft des Hasses”, meint Joanna K.

Imad Karim kämpft nicht gegen Menschen, die Asyl suchen, sondern gegen den Zustand der illegalen Einwanderung, “denn ich möchte nicht, wenn ich sterbe, dass meine Kinder und Enkelkinder in einem verfluchten islamischen, mittelalterlichen Deutschland leben. Die Menschen hier werden nicht gefragt, ob sie ausgetauscht werden wollen”, sagt er. “Ich bin nicht gegen die Vielfalt aber ich bin liebe dieses Land und sein deutsches Volk und ich will nicht, dass die Vielfalt bedeuten soll, dass dieses Volk, mit dem ich seit 40 Jahren den wunderbaren, freien und großartigen Alltag teile, verschwindet. Verstehen Sie meine Position nicht? Sie lieben vielleicht Ihren Idianerstamm und ich liebe die Deutschen. Sie wollen nicht, dass Ihr Indianerstamm ausstirbt und ich will nicht dass meine Deutschen aussterben. Haben Sie Probleme damit?”

Imad Karim richtet die Frage an Liliane B. Die aber hat aber offenbar eine Bestätigung dafür gefunden, was schon vor der Debatte für sie feststand. Ausnahmslos alle Kommentatoren (mehr als 800 Kommentare) würden schreiben, dass alle Muslime radikal und böse seien. Das ist zwar falsch, wird aber Liliane B. nicht kümmern, denn sie verabschiedete sich mit der Feststellung, in dem Thread habe sie genug Material für ein Buch gesammelt. Sie sei seit 25 Jahren selbständig tätig, betreue internationale Konzernkunden, unterrichte und schreibe. Sie fügte noch hinzu: “Ich habe solche Albträume nicht, gehe angstfrei aus dem Haus und befürchte nicht an jeder Ecke einen potentiellen Vergewaltiger oder Terroristen. Vielen Dank, dass sie mir die Augen öffneten wie ehemalige „Asylanten“ über die anderen Flüchtlinge denken und werde sie in meinem Buch gerne erwähnen.”

Klaus J. bedankt sich bei Imad Karim, dass er eine Diskussionskultur wieder aufleben ließ, “die beinahe tot schien. Es bleibt zu hoffen, dass wir wieder bereit sein werden, miteinander zu reden, als Statements abzusondern und uns dann hinter unserem Bildschirm zu verstecken.” Das war kein Schlusswort zur Debatte, aber ein gutes Schlusswort für unseren Bericht.

 

Es ist Zeit, die Meinungsfreiheit zu verteidigen

Hamed Abdel-Samad, ägyptisch-deutscher Publizist und Politikwissenschaftler, müssen wir in diesem Zusammenhang noch erwähnen. Der aufgeklärte islamkritische Muslim, der ein Buch über den Islam-Propheten veröffentlicht: „Mohamed. Eine Abrechnung“ (München 2015), wird als Volksverhetzer denunziert. Ein Schriftsteller wie Hamed A. Samad muss in Deutschland dauerhaft unter Polizeischutz sein, weil er in Europa Bücher über den Islam veröffentlicht und sich kritisch über diese Religion äußert. Derselbe Personenkreis, der wegen “Charlie Hebdo” empört aufschrie und auch für harte Mohammed-Karikaturen Meinungsfreiheit verlangte, fällt denjenigen in den Rücken, die sie vor dem Verlust ihrer Freiheit und Zukunft bewahren wollen.

Assyria TV, Interview mit Hamed A. Samad ,,Hass kommt aus dem Herzen des Islams”


So erreichen Sie Imad Karim:


Imad Karim bei Facebook

Foto (Titel): Nicola Romagna, “Immigration”, © www.piqs.de
Foto (Imad Karim): Imad Karim


Ruhrkultour Leseempfehlungen:

Versand kostenfrei. Auch als eBook, CD, MP3 Hörbuch erhältlich.

 

Auch als eBook erhältlich.

 

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Wie die Asylkostenlawine noch gestoppt werden kann (3)

Der erste Teil der dreiteiligen Reihe eines Kostensparkonzepts der Asylkosten von Dr. Viktor Heese, Finanzanalyst, begann mit der Bestandsaufnahme. Im zweiten Teil wurde ein effektiver Maßnahmenkatalog zum Asylkostensparen vorgestellt. Im dritten und letzten Beitrag geht es um die Frage, an welche Adressaten (Staat, Wirtschaft, Bürger) er primär zu richten wäre.

Der im letzten Beitrag vorgestellte Sparkatalog klingt selbstverständlich. Dennoch wird er erst ins Leben gerufen, wenn der Bürger, Wähler und Steuerzahler Druck auf die Politik machen wird. Es darf nicht bei einer to do – Liste bleiben. Welche Handlungsspielräume und Optionen stehen ihm aber hier zur Verfügung? Gibt es noch andere Wege außer sich zu empören? Am wirksamsten wäre es natürlich, wenn er vom braven Michel zum wütenden Demonstranten heranwächst. Da das kurzfristig nicht zu erwarten ist, werden zum Schluss einige orthodoxe Aktivitäten diskutiert. Sollten dem Leser noch andere Ideen einfallen, bitten wir um Feedback.
Viele “Wutbürger” dieser Republik, die den Sparkatalog lesen, werden resigniert behaupten, man könne gegen die staatliche Verschwendung doch nichts machen. Man denke allein an den Berliner Flughafen (BER) und die pausenlosen Appelle des Bundes der Steuerzahler. Da half doch bislang auch nichts! Sind Sparappelle bei den Flüchtlingen nicht noch viel hoffungsloser, da hier der Verschwender immer zur “moralischen Keule” greifen darf?

Das ist ein gewaltiger Irrtum. Zum einen weiß jeder Bürger über die in Frage stehenden Kostenexzesse genau Bescheid, da er tagtäglich mit Migranten zu tun hat. Über den BER erfährt er dagegen nur aus den Medien. Zum anderen hat die Politik mehr Angst vor diesem Thema, als sie offen zugibt. Der letzte Parteitag der CDU in Essen macht das offensichtlich.

Es wäre zwar utopisch zu glauben, die Volksvertreter werden auf die Sparappelle freiwillig reagieren. Andererseits könnten ihnen die Sparaktivisten gehörig Druck machen, wenn es ihnen gelingt, das Thema zum Dauerbrenner zu machen. Gegen schlagkräftige Slogans auf den Wahlplakaten des Jahres 2017 “Mehr Rente statt Flüchtlingskosten” wird sich das Establishment schlecht wehren können. Mit der Floskel, man solle keine Ängste schüren, kommt sie irgendwann nicht weiter. Wenn es um das schöne Geld geht, hört bekanntlich jeder Spaß auf. Die leichtsinnigen Wilkommensaktivisten aus dem westfälischen Gießen, welche sich aus der zugunsten der Migranten gegebenen Bürgschaften jetzt herausmogeln wollen, liefern hierfür ein prägnantes Beispiel.

Auch der Otto-Normal-Steuerzahler sollte sich mehr einfallen, will er sich aus der Kostenfalle befreien und sich nicht “kalt” enteignen lassen. Jeder rechtlich zulässige “zivile Ungehorsam” ist zulässig. Ob er die Kosten direkt durch höhere Steuern und Abgaben zahlt, Leistungskürzungen hinnimmt oder seinen Kindern die Zukunft durch die steigende Staatsverschuldung verbaut, ist im Endeffekt irrelevant. Letztendlich wird er die Belastungen sowieso tragen müssen. Da sollte er wenigstens ein Wörtchen mitreden dürfen. Er tut sich den ersten großen Gefallen, wenn er sich sachlich informiert und seine Erkenntnisse an die Mitbürger weitergibt. Viel ist schon gewonnen, wenn er in den Streitgesprächen mit zahlenfernen Nachbarn die Argumente des obigen Sparkonzeptes nennt und diesen nachdenklich macht.

Für die engagierten Sparaktivisten und Kostendetektive tut sich heute ein weites Betätigungsfeld auf, um die Sparmentalität in der Bevölkerung zu wecken. Hierzu einige Ideen: Wie bei der berühmten Kostenuhr des Bundes der Steuerzahler würde eine vergleichbare Uhr auch bei den Asylkosten bestimmt Furore machen. Warum ist auf diese Idee noch keiner gekommen? Ein seriöser Kostenquiz im Internet, durch erste Umfragen untermauert – warum gibt es diese eigentlich nicht? -, würde so manchen Bürger ebenfalls aufschrecken. Ihm würde klar werden, wie wenig er über die Asylkosten weiß, so z.B. darüber, dass die Belastungen mehrheitlich nicht das ferne Berlin, sondern seine Kommune bezahlt. Wie wäre es ferner mit einem spannenden Kosten-Portal auf dem neben einer laufenden Berichtserstattung über kleine “Kosten-Affären” in der Region auch unbequeme Fragen gestellt werden, wie viele Migranten lokal schon konkret beschäftigt sind.

Ein hoffnungsloses Unterfangen wäre dagegen ein an die Wirtschaft gerichteter Appell um Kostenbeteiligung. Nicht empfehlenswert sind zudem Maßnahmen zur Subventionierung von Arbeitsplätzen für Flüchtlinge, da hier in der Vergangenheit bekanntlich häufig Missbrauch getrieben wurde.

Dr. Viktor Heese – Finanzanalyst und Fachbuchautor
www.börsenwissen-für-anfänger.de

Wie die Asylkostenlawine noch gestoppt werden kann Teil 1Teil 2

Das Buch “Was kosten Deutschland die Migranten ?” ist auf der Self-Publishing-Plattform epubli veröffentlicht und dort zu erwerben.

portrait_viktor_heeseDr. Viktor Heese verfügt über 30 Jahre Berufserfahrung in der Wertpapieranalyse, die er bei der Deutschen Bank AG, der WGZ BANK AG und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank eG sammelte, und arbeitet heute freiberuflich als Dozent und Fachbuchautor.
Christian Riedel beschäftigt sich beruflich seit über zehn Jahren mit den theoretischen und praktischen Aspekten der professionellen Vermögensanlage. Praxiserfahrung sammelte er sowohl im Bank- als auch im Industriebereich als Aktienanalyst und Asset Manager.

 


Ruhrkultour Leseempfehlung:

heese_aktienbewertung_rk

Versand kostenfrei. Auch als eBook erhältlich.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (3 votes cast)

Wie die Asylkostenlawine noch gestoppt werden kann (2)

Der erste Beitrag der dreiteiligen Reihe eines Kostensparkonzepts der Asylkosten von Dr. Viktor Heese, Finanzanalyst, begann mit der Bestandsaufnahme. In dem zweiten Teil werden drei Schritte und sechs Punkte eines effektiven Maßnahmenkatalogs zum Asylkostensparen vorgestellt. Im letzten Beitrag geht es um die Frage, an welche Adressaten (Staat, Wirtschaft, Bürger) er primär zu richten wäre.

 

Schritt 1: Kassensturz und wahrheitsgetreue Bestandsaufnahme

Am Anfang eines jeden Sanierungskonzeptes steht die Bestandsaufnahme. So verfährt immer die neue Führungsspitze, die einen sanierungsbedürftigen Konzern übernimmt. Sollen Kosten gespart werden, so wie die Asylkosten, muss ihre tatsächliche Höhe bekannt sein. Es ist ein Witz, wenn in Deutschland, wo vor 120 Jahren die Betriebswirtschaftlehre mit erfunden wurde, selbst der honorige Deutsche Städtetag behauptet, die Flüchtlingskosten lassen sich gar nicht korrekt ermitteln. Der Stadt Köln ist dieses Kunststück gelungen und dazu einige Zahlen – wenngleich nur rudimentär – veröffentlicht.

Für die korrekte Ermittlung der Asylkosten sind folgende Anfangsschritte denkbar:

1. Von einer unabhängigen, politikfernen Unternehmensberatung – auf keinen Fall von den “Fünf Weisen” des Sachverständigenrates, die die Regierung beraten – ist eine Kostenstudie zu erstellen. Wer diese Studie machen soll, darüber wäre öffentlich zu diskutieren. Die Expertise hätte sich auf die reine Kostenfrage zu beschränken und dürfte nicht zu einer Investitionsrechnung mutieren. Sie darf keine fiktiven Erträge aus zukünftigen Steuern und Sozialabgaben eines gewünschten “Integrationserfolges” enthalten, wie es die “politiknahen” Analystenhäuser (Bertelsmann Stiftung, DIW) praktizieren. Solche Erträge stehen in den Sternen, weil diese “Chancenprediger”, die weitgehend von den staatlichen Subventionen und Aufträgen leben, von unrealistischen Wenn-dann-Aussagen ausgehen. Das “Wenn” bleibt nach allen empirischen Erfahrungen frommes Wunschdenken. So sollte kein logisch denkender Zeitgenosse auf die leeren Sprüche des DIW-Chefs Fratzscher “Die Flüchtlingskosten sind ein massives Konjunkturpaket” oder die “Flüchtlinge werden die Renten der Babyboomer zahlen” hereinfallen.

2. Fast banal klingt die weitere Forderung nach einer bundeseinheitlichen Rechnungslegung in jeder “Flüchtlingsverwaltung”, die offensichtlich fehlt. Wie wäre es mit einheitlichen Kostenformularen, die auf den Regeln der Kosten- und Leistungsrechnung aus dem BWL-Grundstudium aufbauen und eine Analyse der Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträger zum Inhalt haben? Eine Vollkostenrechnung muss sowohl kalkulatorische Kosten (Mieten für Flüchtlingsunterbringung in Gemeindeunterkünften, Mehrarbeit der Polizei und anderen Behörden usw.) als auch Abschiebekosten enthalten.

 

Schritt 2: Kontrolle und regelmäßige Berichterstattung – über die Sparfortschritte ist der Bürger zu informieren

Es genügt nicht, alle Kosten richtig zu erfassen. Die Verwaltungen aller Ebenen sollten Sparkonzepte erarbeiten, diese von der Politik beschließen lassen, damit man die Volksvertreter daran messen kann. Andernfalls werden beliebig hohe Kosten immer ex post akzeptiert, wenn sie nur ex ante “korrekt erfasst” wurden. In einem modernen Kostencontrolling ist ein Soll-Ist-Vergleich unabdingbar.

Zielführend wären bei diesem zweiten Schritt daher folgende Maßnahmen:

3. Preisausschreibungen und Anerkennungsprämien sollte es nicht nur für “hervorragende Integrationsleistungen” (Idee vom Deutschen Städtetag), sondern auch für Sparideen geben. Hochschullehrer und beamtete Analysten sollten endlich den Mut haben, echte Kostenstudien zu verfassen. Auch Aufdeckungen von “Kostenaffären” müssen für die Whistleblower straffrei sein. Es kann noch weiter gegangen werden: Alle Fakten sind zu sammeln und dürften von den unabhängigen Kostenkritikern auf den Webseiten der jeweiligen Stadtverwaltungen zur Kenntnis der Bürger veröffentlicht werden. Als Information und Mahnung.

4. Auch unsere teueren Parlamente wären zu verpflichten, regelmäßige Rechenschaftsberichte über Kosten- und Abschiebepläne mit definierten Inhalten vorzulegen, anstatt die Arbeit des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) zu preisen. Die exakte Erfassung und Kategorisierung der unzähligen Flüchtlingszahlen – darüber schwadroniert unser Innenminister de Maizière, der in diesem Moment an einen Erbsenzähler erinnert – interessiert den Bürger wenig. Die Gründe für eventuelle Nichterfüllung der Kostenpläne müssten sachlich debattiert und auf Pressekonferenzen erklärt werden. Es darf keine billige Ausrede geben, die Kosten seien schwer zu ermitteln, nur weil sie auf mehrere Ressorts verteilt sind. Methodisch ist das kein Problem. Die praktizierte Aufteilung der Budgets nach Funktionen macht es möglich. Wenn wir wissen, was uns ein Beamter kostet, muss das auch für einen Migranten gelten.

 

Schritt 3: Kürzungen sind rigoros durchzusetzen – besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende

Schließlich sind die beschlossenen Sparprogramme gegen alle Widerstände der Asylindustrie, Willkommensfunktionäre und Lobbyisten strikt zu realisieren. Das wird mitunter schmerzlich sein und erfordert Mut. Den wird jeder Angestellte auch aufbringen, wenn er in seinem Entscheidungsprozess nicht gestört wird.

Das “Sparen durch Kürzungen” ließe sich in zwei Kategorien ordnen:

5. Bürgervertetungen müssten die Ausschreibungsmodalitäten und die Verträge mit den “Integrationszulieferern” einsehen und die überhöhten Preise in Frage stellen dürfen. Heute wird dem für dumm gehaltenen Steuerzahler vorgegaukelt, es handle sich dabei um Geschäftsgeheimnisse und er dürfe hiervon nichts erfahren. So wird der Arme nicht nur durch das Berliner Asylkostendiktat, sondern auch von den häufig anonymen und nicht selten monopolisierten Anbietern “ausgebeutet”. Vater Staat zahlt ja, da darf man sich bedienen! Die Vergangenheit lehrt aber, dass Mammut-Staatsaufträge – das Migrationsabenteuer ist ja nichts anderes! – zum Missbrauch förmlich einladen. Die alten Kosten- und Bereicherungsexzesse aus den Zeiten der deutschen Wiedervereinigung lassen erneut grüßen. Das BKA bearbeitet immer noch Fälle der sog. “Vereinigungskriminalität”, die schon 25 Jahre zurückliegen.

6. Schließlich gehört der Leistungskatalog eines Vollkostenasyls auf den Prüfstand. Was sind eigentlich die viel beschworenen Standards? Freiwillige kommunale Leistungen sind zu identifizieren und zu streichen, was in Köln zum Teil geschieht. Der Verwaltung darf hier kein Auslegungsspielraum gewährt werden. Sonst haben wir die nächste “Taxi-Kosten-Affäre”, wie zu Beginn des Jahres, die in der Welt der großen Kostenzahlen Peanuts sind. Ferner ist die versteckte Subventionierung der Willkommensaktivisten aller Couleur mit öffentlichen Geldern zu streichen. Die hochgejubelte Mitwirkung der ehrenamtlichen Helfer macht häufig erst das Funktionieren der Willkommensmaschinerie möglich, für die der Staat keine Manpower besäße. So machen sich diese Gutmenschen zu blinden Komplizen bei der Finanzmisere ihrer eigenen Kommunen. Warum die Integrationszeiten mindestens 6 Jahre dauern sollen – einige “Experten” wie Holger Bonin spielen mit Modellen, die von bis zu 20 Jahren ausgehen -, versteht zudem kein Mensch. Genau so wenig versteht er, warum Migranten nicht zu einfachen Tätigkeit in städtischen Unternehmen herangezogen werden oder warum ihre Unterkünfte von Spezialfirmen bewacht und gereinigt werden müssen. Die Ausrede, sie müssten lernen, “sich integrieren” und hätten keine Zeit, ist eine Farce.
Und last but not least: Brauchen die unter das Jugendhilfegesetz fallenden berühmt-berüchtigt gewordenen Jungmigranten (Amtsdeutsch: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge) die Schar Erziehungsberater, sozialpädagogische Familienhelfer, soziale Gruppenarbeit, Vollzeitpflege und zuallerletzt sozialpädagogische Einzelbetreuung? Der ihnen zustehende Leistungskatalog kann bei Wikipedia auf Vollständigkeit geprüft werden. Sie kosten den Staat mehr als 5.000 € pro Monat, wenn sie alles “verlangen, was ihnen gesetzlich zusteht”. Sie werden dabei bekanntlich von den cleveren Profiteuren der Asylkostenindustrie angeführt.

Dr. Viktor Heese – Finanzanalyst und Fachbuchautor
www.börsenwissen-für-anfänger.de

Wie die Asylkostenlawine noch gestoppt werden kann Teil 1, Teil 3

portrait_viktor_heeseDr. Viktor Heese verfügt über 30 Jahre Berufserfahrung in der Wertpapieranalyse, die er bei der Deutschen Bank AG, der WGZ BANK AG und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank eG sammelte, und arbeitet heute freiberuflich als Dozent und Fachbuchautor.
Christian Riedel beschäftigt sich beruflich seit über zehn Jahren mit den theoretischen und praktischen Aspekten der professionellen Vermögensanlage. Praxiserfahrung sammelte er sowohl im Bank- als auch im Industriebereich als Aktienanalyst und Asset Manager.


Ruhrkultour Leseempfehlung:

heese

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)

Bestandsaufnahme: Deutschland in der Asylkostenfalle – 30 Mrd. € jährlich für eine unbestimmte Zeit?

Wie die Asylkostenlawine noch gestoppt werden kann (1)

Unbegrenzte Asylkosten sind keineswegs unser unabänderliches Schicksal. Außer der selbstverständlichen Forderung nach einer verstärkten Abschiebung und dem Zuzugstopp von Familien müssen wir als Bürger mehr dagegen tun. Das Thema Reduzierung der Asylkosten ist zu enttabuisieren und es ist höchste Zeit, eine öffentliche Diskussion darüber zu beginnen. Am effektivsten wäre es, wenn damit noch vor der Bundestagswahl begonnen würde. In Zeiten der Diskussion um die fortschreitende Rentenarmut genügt es nicht zu lamentieren, die Flüchtlinge sind nun mal da und es ist unsere humanitäre Verpflichtung diese menschenwürdig unterzubringen und zu betreuen. Um jeden Preis? Alternativlos? Es muss endlich bundesweit ein wirksames Kostensparkonzept erarbeitet werden. Die Idee, wie ein simpler Maßnahmenkatalog bereits in 6 Punkte passen würde, liefern die nachfolgenden drei Beiträge. Der erste beginnt mit der Bestandsaufnahme.

Eine Asylkostenlawine gewaltigen Ausmaßes rollt über Deutschland. Bund, Länder und Gemeinden werden auf Dauer wohl 30 Mrd. € jährlich stemmen müssen. Nicht zuletzt auch dadurch wird sich die Finanznot deutscher Kommunen noch einmal drastisch verschlechtern, wie es die aktuelle Studie der renommierten Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young bestätigt.

Das was Forschungsinstitute, wie das ifo-Institut oder das ZEW schon vor einem Jahr ausrechneten, kann der Otto-Normal-Steuerzahler selber gut nachvollziehen: Bereits eine Migrantenzahl von über 1,6 Millionen ergibt bei einer monatlichen Belastung von 1.500 € pro Person in etwa die Summe von 30 Mrd. €. Das ist so viel wie die Etats des Bundesgesundheits- und des Bildungsministeriums in 2016 zusammen genommen. Mit diesem Geld könnte der kommunale Investitionsstau nach den KfW-Angaben (führende deutsche Entwicklungsbank) in viereinhalb Jahren beseitigt und der staatliche Rentenzuschuss um fast 50% erhöht werden. Um einen moralischen Vergleich heranzuziehen: Die Hungerhilfe für ein afrikanisches Kind beträgt nach UNIDE 150 Mal (!) weniger als die Unterhaltung eines Wirtschaftsmigranten hierzulande.

Werden die zeitlich unbestimmten Jahreskosten auf die ganze Lebenszeit eines Zugewanderten hochgerechnet, bleibt einem der Atem weg. Ex-Ifo-Chef Sinn warnt in diesem Kontext: Jeder Flüchtling kostet Deutschland 450.000 €. Dafür könnte sich selbst im teuren Köln unser Steuerzahler schon ein kleines Reihenhaus leisten.

Wie delikat die Kostenfrage in Wirklichkeit ist, zeigt der Vorschlag unserer heuchlerischen EU: Für einen angenommenen Flüchtling wollte sie 2014 gerade 6.000 € Prämie zahlen, für einen abgelehnten hatte sie 2016 mit einer Strafe von 250.000 € gedroht. Von dieser Summe könnte ein durchschnittlicher Bulgare 24 Jahre, ein Pole 15 und ein Ungar immerhin noch 12 Jahre leben.

Ist das Verschweigen und Verharmlosen dieser gewaltigen Kostenbeträge durch die Politik und die Medien schon schlimm genug, so wird die Frage nach Sparkonzepten völlig tabuisiert. Überall darf gespart werden, nur bei den Flüchtlingskosten nicht, weil sonst “die Integration misslingen könnte” verkünden systembefangene Analysten. Einen Medienbeitrag oder eine Talkshow zum Thema “Wie Flüchtlingskosten gespart werden könnten” wird der Leser vergeblich suchen. Die Republik regt sich zu Recht über das VW-Unternehmen auf, das 20.000 Mitarbeiter entlassen und 3,7 Mrd. € pro Jahr sparen will. Geht es aber um die astronomischen 30 Mrd. €, hüllt sich der Volkszorn in Schweigen. Wohl aus Unkenntnis und Bequemlichkeit.

Dr. Viktor Heese – Finanzanalyst und Fachbuchautor
www.börsenwissen-für-anfänger.de

Wie die Asylkostenlawine noch gestoppt werden kann Teil 2, Teil 3

portrait_viktor_heeseDr. Viktor Heese verfügt über 30 Jahre Berufserfahrung in der Wertpapieranalyse, die er bei der Deutschen Bank AG, der WGZ BANK AG und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank eG sammelte, und arbeitet heute freiberuflich als Dozent und Fachbuchautor.
Christian Riedel beschäftigt sich beruflich seit über zehn Jahren mit den theoretischen und praktischen Aspekten der professionellen Vermögensanlage. Praxiserfahrung sammelte er sowohl im Bank- als auch im Industriebereich als Aktienanalyst und Asset Manager.


Ruhrkultour Leseempfehlung:

heese

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)

Die Folgen des “Berliner Asylkostendiktats” für Kommunen: Beispiel Köln

In einem Artikel des Deutschen Arbeitgeberverbands weist der Analyst Dr. Viktor Heese auf die schwierige Lage von Kommunen hin, die die Kosten für Asylanten kaum noch schultern können und auf dem Weg in die Insovenz sind. Viktor Heese nennt als Ursache das Asylkostendiktat der Bundesregierung. Die Belastung beträgt bis 2.000 € pro Monat und Migrant ausgeht. Verglichen mit dem Betrag der durchschnittlichen Altersrente, die sich 2015 im Bundesdurchschnitt auf 825 € belief, bekommen Rentner nur maximal die Hälfte davon. Diese Ungleichheit beinhaltet sozialen Zündstoff, für den der Autor das Asylkostendiktat aus Berlin verantwortlich macht. Wir veröffentlichen einen kurzen Auszug aus dem Beitrag von Viktor Heese.

Foto: Pixabay, Köln

Ein Flüchtling kostet die Domstadt so viel wie zwei Rentner – wird die Rheinmetropole jetzt zum “Sanierungsfall”?

Formal-juristisch kann eine deutsche Kommune nicht insolvent werden, also pleite gehen, wie es der Volksmund zu nennen pflegt. Eine Finanzaufsicht seitens des Landes ist aber ökonomisch nichts anderes als eine “versteckte Insolvenz”.

Am Beispiel der Stadt Köln – 1.060.000 Einwohner und bekannt durch Dom, rheinischen Frohsinn und die Lebensweisheit “es kütt wies kütt”, gerne auch “es is noch emmer jot jejange” – wollen wir die reale Situation der Kommunen prüfen und fragen, ob es tatsächlich gut gehen kann.

Die Kommunen erwarten natürlich, dass der Bund und die Länder einen fairen Anteil an den Flüchtlingskosten übernehmen. Wie hoch der sein soll, wird oft nicht explizit gesagt. Die im Asylgesetz und in den Flüchtlingsaufnahmegesetzen der Länder enthaltenen Pauschalen liegen allerdings weit unter den tatsächlichen Kosten und sind auch oft “weltfremd”.

So muss in NRW nach § 5 (Fn 2) des Flüchtlingsaufnahmegesetzes (FlüAG) eine Kommune die außergewöhnlichen Krankheitskosten bis zu 35.000 € jährlich selber tragen. Besonders hoch verschuldete Kommunen, wie eben Köln, schlagen wegen diesem Berliner Asylkostendiktat Alarm.

Im Hinblick auf Köln gilt heute schon Alarmstufe Rot: 60% kommunaler Kostenanteil und eine monatliche Migrationsbelastung pro Person von 2.000 € sind ohne drastische Maßnahmen nicht zu bewältigen!

Der komplette Artikel ist hier nachzulesen: “Der finanzielle Niedergang der Kommunen: Beispiel Köln.”


Was kann der Bürger tun? – fragt Viktor Heese

Ob der aufgebrachte Bürger sich noch mit der Floskel “das habe alles nichts mit den Flüchtlingen zu tun” abspeisen lassen werde? Zu fragen bleibe, ob es Wege gibt, das drohende Unglück zu stoppen. Der erste Schritte, den nach Ansicht von Viktor Heese Bürger machen sollte, ist Fachbeiträge auf entsprechenden Portalen zu studieren. Das Verständnis der relevanten Zahlen sei gar nicht so schwer. Allen interessierten Lesern stellt der Deutsche Arbeitgeberverband eine ausführliche Zahlenaufstellung zur Verfügung, die er bei Bedarf gerne beim Verband anfordern kann.

Foto: Pixabay

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

“Taharrush Gamea” – je eher ihr wisst, was es bedeutet, um so besser!

blue-light-73088_640

“Zwei Frauen von 17 Männern belästigt” – lautet die Überschrift eines aktuellen n-tv-Artikels über einen sexuellen Massenübergriff in Freiburg. Drei Verdächtige konnten gefasst werden: Junge Männer aus Gambia, 17, 19 und 20 Jahre alt, Asylbewerber, zwischen November 2015 und Februar 2016 nach Deutschland eingereist. Die Bezeichnung “Taharrush Gamea” wird in dem Artikel nicht erwähnt, obwohl die Ereignisse in Köln und anderen Städten Deutschlands bereits ein Licht auf diese besondere Form sexueller Gewalt geworfen hatten.

“Das Phänomen “Taharrush Gamea” ist in Deutschland angekommen”, schrieb zehn Tage nach den schrecklichen Vorfällen in der Kölner Silvesternacht Die Welt. Es schien zunächst ein Einzelfall mit rund 1000 Beteiligten zu sein. Erst nach und nach erfuhr die Öffentlichkeit, dass Köln nicht die einzige Stadt in Deutschland war, in der es in der Silvesternacht zu sexuellen Massen-Übergriffen gekommen war, ausgeübt von Migranten.

Die Politiker schienen aus den Kölner Ereignissen Lehren ziehen zu wollen. Noch Anfang Juli beteuerte die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) bei ihrer Zeugenaussage im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Silvesternacht: “Es wurde – und es wird auch – nichts unter den Teppich gekehrt oder vertuscht.” Keine drei Monate später, am 26.10.2016, verweigerte sie jedoch  dem Untersuchungsausschuss die Herausgabe interner Dokumente.

Jede Verzögerung der Aufarbeitung der gemeinschaftlich begangenen sexuellen Belästigung von Frauen in der Öffentlichkeit dient nicht den Frauen, sondern den kriminellen Straftätern, schafft Wiederholungen und Nachahmer.

Die sexuellen Übergriffe durch Gruppen (Taharrush) sind keine Einzelfälle. Bis Juni sind insgesamt 120 Fälle durch Presse- und Polizeimeldungen belegt, wobei diese Zahlen nur ein Bruchteil der Straftaten sein dürften, die täglich begangen und der Öffentlichkeit von der Polizei mitgeteilt werden. Bei 77 Übergriffen waren die Opfer Frauen, bei 23 Übergriffen waren die Opfer Kinder und Jugendliche. “XY-Einzelfall” sammelt bei Facebook und Twitter “Polizei- und Nachrichtenmeldungen über übergriffige Flüchtlinge und Migranten”, betont aber, dass es keinen Generalverdacht gebe. Die Betreiber distanzieren sich ausdrücklich “von jeglichen rechtsradikalen und sonstigen diskriminierenden Kommentaren und Stellungnahmen” und meinen: “Die vielen Probleme müssen auf den Tisch.”

Auf den Tisch müssen auch die unfassbaren Urteile, die zu Gunsten der Täter gefällt werden. Für eine sadistische Gruppenvergewaltigung an einer 14-Jährigen kamen vier von fünf Tätern, Migranten, mit Bewährungsstrafen davon. Der älteste von ihnen, 21 Jahre alt, verhöhnte das Gericht. Die Zeit beobachtete den Prozess: “Als alles vorüber ist, steht er auf. Er dreht sich zu den Zuschauern um, reckt die Arme in die Höhe. Er ruft etwas auf Serbisch zu seiner Familie im Zuschauerraum. Dann macht er Gesten. Er deutet auch eine Sexbewegung an und grinst. Die Show ist erst vorbei, als ein Justizbeamter ihn in die Haft abführt.” Bisher lehnen 88.661 Unterstützer auf Change.org das Urteil des Hamburger Landgerichts ab, und die Staatsanwaltschaft hat Revision gegen das Urteil  eingelegt.

Am 24. Oktober 2016 meldete die Bundespolizei einen sexuellen Übergriff von 17 Männern auf zwei Frauen. Dem äußeren Erscheinungsbild nach waren die Männer afrikanischer Herkunft. n-tv berichtet, dass die Frauen laut Polizeibericht von den Männern “umringt und unsittlich am Bauch, an der Brust sowie im Genitalbereich berührt” worden seien. Einige Männer aus der Gruppe hätten auch versucht, die Frauen zu küssen. Ein unbeteiligter Mann, der den Frauen helfen wollte, sei aus der Gruppe heraus körperlich angegriffen worden.” Drei Hauptverdächtige seien vorläufig festgenommen worden, aber wieder auf freiem Fuß. Die Verdächtigen seien nach Angaben der Polizei “polizeilich bekannt” und von den Opfern “eindeutig als tatbeteiligte Personen identifiziert” worden. Zwei seien abgelehnt worden, beim dritten Mann laufe das Asylverfahren noch.

 

Sex-Flash-Mob „el-Taharrush“

Das Bundeskriminalamt (BKA) kennt das Phänomen “taharrush gamea” bereits aus einigen arabischen Ländern. Die Bundesregierung wusste und weiß, wen und was sie mit ihrer “nach oben offen”-Politik importiert hat. Sie überlegt noch immer ein Konzept, wie sie Übergriffe wie die in Köln, Kassel, Hamburg, Stuttgart, Bielefeld, Freiburg usw. ahnden soll.

Bei den Massen-Angriffen gegenüber Frauen auf öffentlichen Plätzen, die in einigen arabischen Ländern schon seit mehreren Jahren bekannt sind, geht es vom Anstarren und Betatschen bis hin zur Vergewaltigung. Beschrieben wurde der Taharrush erstmals 2012 in Ägypten. Auf dem Tahrir-Platz agierten die Männer als Gruppe und zeigten keinerlei Mitgefühl mit den Opfern, sagt Ilka Eickhof, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Politikwissenschaft an der FU Berlin: “Die Taten ähneln denen in Kriegs- und Krisensituationen, bei denen sexualisierte Gewalt nicht nur Ausdruck eines spezifischen gesellschaftlichen Machtverhältnisses ist, sondern die Vergewaltigung von Frauen zum Symbol der endgültigen Unterwerfung und Demütigung des Gegners wird. Die Gewaltausübung ist ein Angriff auf das Selbst und die Würde des Individuums; sie bewirkt den Verlust der Selbstbestimmung über den eigenen Körper, das Opfer wird de-personalisiert.” Der Ablauf sei bei allen Übergriffen ähnlich: „Die Übergriffe laufen meist so ab, dass ein bis zwei Dutzend Männer einen Kreis um eine Frau bilden und sie, um sie kreisend, belästigen. Die Frau wird angefasst, ausgezogen, mit Gegenständen und Händen penetriert, vergewaltigt, ein Entkommen ist nicht möglich“, sagt Ilka Eickhof. Die Qual könne bis zu einer Stunde dauern und beschreibe, was hunderte Frauen in der Silvesternacht durchmachen mussten. Die Täter handelten wie in einem Rausch, und es sei unglaublich schwer, die Frauen aus einem solchen Kreis der Gewalt herauszuholen.

Ägypten nimmt einem DLF-Bericht zufolge einen Spitzenplatz bei den sexuellen Massen-Übergriffen ein, zusammen mit Saudi-Arabien und Afghanistan. Taharrush werde auch aus politischen Gründen eingesetzt, zum Beispiel gegen Frauenrechtlerinnen, die demonstrieren, berichtet die Nichtregierungs-Organisation HarrasMap. Die Kleidung spiele keine Rolle – es könne jede Frau treffen, egal wie sie sich kleidet.

 

Politischer Shut-Down beim Thema Migranten

Als Schirmherrin der Initiative Frauen gegen Gewalt e.V. verweist die Star-Köchin Sarah Wiener auf die Alltäglichkeit sexueller Übergriffe. In den Medien werde dagegen ein Bild vermittelt, “dass es der fremde dunkle Mann ist, vor dem Frauen Angst haben müssen und sollten.” Dieser Versuch, die Öffentlichkeit zu beschwichtigen, fördert das Misstrauen nicht nur bei denen, die selbst Erfahrungen mit kriminellen Massen-Übergiffen gemacht haben. Politisch führen diese Verteidigungshaltungen zu einer wachsenden Distanz der Bürger zu den etablierten Parteien und stärken regierungskritische Positionen.

Die Besonderheit der importierten kriminellen Massen-Übergiffe erkennt Sarah Wiener nicht, sexuelle Gewalt finde schließlich jeden Tag statt, “unter unseren Augen, beim Nachbarn, vom Ehemann, Freund oder Bekannten, oder jedes Jahr zum Beispiel beim Oktoberfest Dutzende Vergewaltigungen angezeigt und verübt werden”, sagt sie.

Zu den Ereignissen in Köln sagte Sarah Wiener am 10.01.2016: “Zwei Wochen gibt es jetzt eine allgemeine Empörung, dann wird auch Köln wieder vergessen sein. Nur nicht für die Opfer.” Sahra Wiener irrte sich. Köln ist auch Heute noch ein Thema. Und gerade erst hat Freiburg wieder bewiesen, dass wir es mit einem importierten Problem sexueller Massen-Übergriffe im öffentlichen Raum zu tun haben, der nicht nur Frauen, sondern auch Kinder und Jugenliche zum Opfer fallen, dass die Politik noch immer nicht weiß, wie sie damit umgehen soll und dass weder die Parteien noch Frauenrechtlerinnen die richtige Adresse sind, bei denen die Taharrush-Opfer Gehör finden.

Quellen:

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Hans Meiser wirbt für ein neues Verhältnis zwischen Bundesbürgern und Flüchtlingen

Hans Meiser ist einer der profiliertesten deutschen Journalisten und der Erfinder des Nachmittagstalks im deutschen Fernsehen: Mit einem in weiten Teilen sehr persönlichen Beitrag für den Deutscher Arbeitgeber Verband e.V. hat Hans Meiser einen aufrüttelnden Appell für ein Umdenken in der Flüchtlingsfrage formuliert. Meiser schreibt, die Aufnahme von über einer Million Migranten setzte sowohl bei den Deutschen als auch bei den Flüchtlingen das Bewusstsein dafür voraus, dass ein so gewaltige gesellschaftliche Leistung nur im Miteinander zu bewältigen sei, also nach dem Prinzip von „Geben und Nehmen“.

hans_meiser

Hans Meiser, 2007

„Ich denke, gerade auch die Flüchtlinge sollten versuchen, sich bei uns, in diesem für Viele doch sehr fremden Land, selbst zu helfen“, schreibt Meiser. „Unser Land ist gastfreundlich, aber Deutschland ist kein Hotel mit 5-Sterne-Service und persönlichem Butler für jeden Einzelnen.  Unsere Gastfreundschaft fordert im Gegenzug auch ein gewisses Maß an Dankbarkeit, an Gegenleistung.“

Hilfe und Unterstützung könnten keine Einbahnstraße sein, so Meiser. Vielmehr setze sie die Bereitschaft desjenigen, dem geholfen wird, voraus, im Gegenzug auch auf den Helfer zuzugehen. Er erwarte keine Gegengeschenke, schreibt Meiser. Wörtlich heißt es in dem Beitrag:

„Aber ich möchte gerne erfahren, wie diese Menschen zuhause, in ihrem früheren Zuhause, gelebt haben. Und ich denke, das ist auch die große Chance der Integration und der viel zitierten ,Willkommenskultur’, wenn einmal – also umgekehrt – die Gäste die Gastgeber an die Hand nehmen, landestypisches Essen anbieten ,Musik, Sprache und Sitten erklären. Lebensweisen aufzeigen.“

Und weiter: „Um ehrlich zu sein: ich möchte von unseren Gästen aber auch nicht missioniert werden, weder in Glaubensfragen noch in Kulturangelegenheit. Nicht wir müssen uns an die Gäste anpassen, unsere Gäste sollten bei uns versuchen, diese für sie so ganz andere Kultur kennenzulernen, zu verstehen und – vielleicht eines Tages auch zu leben.“

Meisers Appell mit dem Titel „Geben und Nehmen – Hilfe darf keine Einbahnstraße seinerscheint im Rahmen der Kampagne für Subsidiarität und Selbstverantwortung des Deutscher Arbeitgeber Verband. In voller Länge finden Sie den Artikel hier:

Hans Meiser, Geben und Nehmen – Hilfe darf keine Einbahnstraße sein


Ruhrkultour Leseempfehlung:

Ein neues Buch der Spiegel-Bestseller-Autorin von “Gefangen in Deutschland“. Katja Schneidt: “Wir schaffen es nicht

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)

“Qualitätskriterien nicht erfüllt. Nachbesserung zwecklos.”

Wenn sich ein Netz der Bespitzelung über Deutschland legt, sympathisch verkleidet als Antirassismus und “No Hate Speech”, dann passieren leider auch solche Dinge, die von der Öffentlichkeit nicht bemerkt werden: Eine Arbeit im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) für die Journalistin Hannah Wettig wurde trotz vorgelegter Quellen von der Bundesanstalt mit der Begründung zurückgewiesen: “Qualitätskriterien nicht erfüllt. Nachbesserung zwecklos.” Hat Hannah Wettig mit ihrer differenzierten Einschätzung der sexuellen Gewalt durch Zuwanderer gegen eine festgelegte politische Linie verstoßen? Welche Rolle spielt dabei die Amadeu Antonio Stiftung?

Amadeu Antonio Stiftung

Die Amadeu Antonio Stiftung hat kürzlich eine Handreichung zum Mythos vom “übergriffigen Fremden”  veröffentlicht. Der Stiftung geht es um die Frage, “wie sexualisierte Gewalt und die davon Betroffenen instrumentalisiert werden, um Vorurteile und Hass gegen Geflüchtete und Migrant_innen zu verbreiten.”

Ob Frauen es nicht als Diskriminierung betrachten, nach einem Unterstrich als “innen” an “Migrant” angehängt zu werden: “Migrant_innen”? Aber vertiefen wir diesen Unterstrich-Gender-Unfug nicht, er ist nicht nur eine optische Sprachzerstückelung, er lässt sich auch als Ausdruck von Frauenverachtung verstehen. Die “Handreichung” der Stiftung bestätigt diese Vermutung; denn um die Opfer sexueller Gewalt geht es in der Broschüre nicht. Der Aufschrei der Feministinnen bleibt aus, ein kollektives Schweigen, das sehr beunruhigt.

Die Amadeu Antonio Stiftung ist umstritten, sie steht aktuell im Brennpunkt der Kritik. In einem Artikel des Rechtsanwalts Ansgar Neuhof in der Achse des Guten zum Beispiel kommt dies unmissverständlich zum Ausdruck: “Ein Spinnennetz legt sich über das Land – und die Amadeu-Antonio-Stiftung mittendrin.” Die FAZ berichtet in einem Beitrag über die “Niedertracht der Berliner Eliten” über die Verflechtungen und Vorgehensweise der Stiftung.

Gegründet wurde die Amadeu Antonio Stiftung 1998. Ihr Ziel ist nach eigenen Angaben, “eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet.” Sagt sie und wendet als Mittel zur Bekämpfung des Rassismus Methoden an, die zum Arsenal von Diktaturen gehören, wie zum Beispiel die Denunziation (“Neue Rechte“, ein Wiki der Amadeu-Antonio-Stiftung). Die sexuelle Gewalt durch Ausländer wird von vornherein als Einzelfälle definiert und jede Verallgemeinerung (“Vergewaltigungskultur”) wird generell dem Rassismus zugeordnet.

Die Broschüre der Stiftung, Handreichung zum Mythos vom „übergriffigen Fremden“, enthält diesen Kerngedanken:

“Es ist falsch zu glauben, dass es sich bei Sexismus und sexualisierten Übergriffen um ein „importiertes“ Problem handelt, dass von außen in unsere Gesellschaft hineingetragen wird.”

Die Autoren der Broschüre fragen, warum das Bild vom „übergriffigen Fremden“ so häufig und leicht geglaubt und weiterverbreitet werde. Die Antwort gibt die Vorsitzende der Stiftung, Anetta Kahane, die acht Jahre unter dem Decknamen Victoria inoffizielle Mitarbeiterin der StaSi war. Ein Mitglied des sechs-köpfigen Stiftungsrats, Stephan Kramer, ist Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes. Dass der Verein nicht “gemeinnützig”, sondern eine von Steuern befreite politische Organisation ist, liegt nahe und darf vermutet werden.

Kahane hält Argumente gegen Masseneinwanderungen für ein taktisches Mittel, das “im Mittelalter gegen Juden sowie gegen Sinti und Roma, zur Zeit des Kolonialismus gegen Schwarze Menschen, heute eben gegen Geflüchtete” eingesetzt werde. Es ist daher nicht überraschend, dass die Autoren der “Handreichung” die Geschichte zurecht kneten, um daraus den Beweis für den angeblich heute um sich greifenden Rassismus abzuleiten. Um eine rationale Auseinandersetzung mit Problemen, die sich aus der gegenwärtigen Massenzuwanderung ergeben, geht es der Amadeu Antonio Stiftung nicht. Die “Handreichung” ist daher untauglich, um auf aktuelle, brennende Probleme angemessen reagieren zu können. Zu diesen Problemen gehören insbesondere sexuelle Übergriffe durch Männergruppen auf Frauen, wie beispielsweise in Köln oder an anderen öffentlichen Orten, wie zum Beispiel in Hallen- und Freibädern. Diese Form der sexuellen Gewalt, die heute vermehrt beobachtet wird, war in Deutschland vor dem Beginn der Masseneinwanderung unbekannt. Wenn es also Hinweise gibt, dass mit den Massenzuwanderungen zugleich auch bisher unbekannte Formen sexueller Gewalt importiert werden, muss die Bevölkerung darüber informiert werden. Andernfalls machen sich Stiftungen, Parteien und die Regierung an Gewaltverbrechen mitschuldig.

Hinzuzufügen ist, dass die Studie der Amadeu Antonio Stiftung “Handreichung zum Mythos vom „übergriffigen Fremden“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wurde.

Außerdem ist hinzuzufügen, dass die Amadeu Antonio Stiftung der “Task Force gegen Hassinhalte im Internet” angehört, die von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) im Oktober 2015 ins Leben gerufenen wurde.

Eine rationale Auseinandersetzung mit Rassismus findet nicht statt. Der Hass auf angebliche Rassisten verzerrt Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung, wie dies durch die  “Referentin für Hatespeech” der Amadeu Antonio Stiftung, Julia Schramm, eindrucksvoll bestätigt wird. Sie arbeitet seit 2014 und trotz des Videos und ihrer zahlreichen faschistisch anmutenden Entgleisungen auch heute noch für die Amadeu Antonio Stiftung als “Fachreferentin für Hate Speech und Redakteurin im Projekt no-nazi.net.

Twitter-Sprüche und ein Selfie-Video von Julia Schramm:
  • “Stalingrad war wunderbar – Naziopa blieb gleich da.”
  • “Deutschland ist eine Idee. Deutschland darf getötet werden.”
  • “Lasst es krachen, lasst es knallen. Deutschland in den Rücken fallen.”

Ein Youtube-Selfie-Video von Julia Schramm, Veröffentlicht am 30.07.2016

Ein Kommentar von Gerhard Wisnewski zum Youtube-Video von Julia Schramm, veröffentlicht am 03.08.2016:
“Während sich die “Referentin für Hatespeech” der Amadeu Antonio Stiftung, Julia Schramm, bei ihren Hassreden herauszureden versucht, sind von ihr weitere schockierende Hasskommentare auf dem Internet aufgetaucht.”

Gerhard Wisnewski, Persönliches Statement: “Ich sehe mich den Idealen eines demokratischen und aufklärerischen Journalismus verpflichtet und glaube an die Notwendigkeit der Kontrolle der Macht durch die Vierte Gewalt. Politisch korrekten Konsensjournalismus zur politisch korrekten Selbstpositionierung lehne ich für mich ab. Ich glaube, dass bequemer Journalismus ein Widerspruch in sich ist und dass es zum Auftrag des Journalismus gehört, unbequem zu sein.
Gerhard Wisnewsk

Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Eine Hilfe bei der Förderung des demokratischen Bewusstseins in der Bevölkerung verspricht die “Bundeszentrale für politische Bildung” (bpb). Sie will die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland motivieren und dazu befähigen, “mündig, kritisch und aktiv am politischen Leben teilzunehmen.” Dazu entwickelt die bpb Bildungs- und Diskussionsangebote, mit denen “Kenntnisse, Einblick und Verständnis in geschichtliche und gesellschaftliche Zusammenhänge politischer, sozialer, kultureller, ökonomischer und ökologischer Prozesse” vermittelt werden sollen. Weiter heißt es: “Wir greifen zeitgeschichtliche und aktuelle politische und gesellschaftliche Probleme auf, vermitteln Hintergrundinformationen und stellen die unterschiedlichen politischen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Positionen zur Diskussion. Inhalte und Vermittlungsformen unserer Bildungsangebote orientieren sich an den Bedürfnissen und Erfahrungen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen.”

Die “politisch ausgewogene Haltung und die politische Wirksamkeit der Arbeit der Bundeszentrale” werden von einem aus 22 Mitgliedern des Deutschen Bundestages bestehenden Kuratorium kontrolliert. Die Mitglieder des Kuratoriums werden vom Präsidenten des Deutschen Bundestages auf Vorschlag der Fraktionen des Deutschen Bundestages berufen. Der Präsident und Vertreter des Bundesministeriums des Innern nehmen an den Sitzungen des Kuratoriums teil. Die bpb ist eine nichtrechtsfähige Bundesanstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern.

Die Journalistin Hannah Wettig erhielt von der bpb nach den Sylvester-Ereignissen in Köln aufgrund ihrer Auslandserfahrungen und vorherigen Veröffentlichungen einen Auftrag. Das Thema lautete: “Nach Köln: Bringen die Flüchtlinge eine Vergewaltigungskultur mit?” Eine Frage die zwei Antworten erlaubte: Ja oder Nein. Würde die bpb auch eine Antwort zulassen, die den Import einer “Vergewaltigungskultur” bestätigen würde? Hannah Wettig war überzeugt, dass die Agentur, die sich eine “politisch ausgewogene Haltung” bestätigt, sie mit Bedacht als Autorin ausgewählt hatte. Das Ganze sei schließlich genau ihr Thema, hat Hannah Wettig gedacht.

„Nach Köln: Bringen die Flüchtlinge eine Vergewaltigungskultur mit?“

“Schon vor über 20 Jahren hatte ich angefangen, mich mit sexualisierter Gewalt zu beschäftigen – in Ägypten notgedrungen, denn ich lernte damals Arabisch in Kairo. Das Ausmaß an sexueller Belästigung, das ich dort erlebte, hat mich als 24-jährige Studentin nachhaltig verändert”, sagt Hannah Wettig in einem Artikel in der Zeitschrift EMMA. Sie hatte bereits mehrfach über ständige sexuelle Übergriffe in Ägypten, Tunesien und Marokko, Algerien, Saudi-Arabien und dem Iran geschrieben. Wenn sie mit arabischen Freundinnen unterwegs war, sagt sie, seien diese noch härter belästigt worden, sie selbst hätte dann ihre Ruhe gehabt. Im Libanon habe sie so etwas kaum erlebt, sagt sie, im Irak, in Syrien oder in Libyen gar nicht.

Die Übergriffe seien kein Mythos, widerspricht Hannah Wettig der Amadeu Antonio Stiftung. Deren Auffassung, dass es zu Köln nicht genügend Fakten gebe, sei falsch, sagt sie. “Heute wissen wir, dass die meisten erfassten Täter aus Nordafrika stammten. Und genau dort ist es ganz anders, als die Stiftung schreibt.” Dies sei keine Vorverurteilung und nicht rassistisch, wie die Stiftung behaupte. Ihre Auffassung steht im klaren Widerspruch zur Amadeu Antonio Stiftung, die der von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) im Oktober 2015 ins Leben gerufenen “Task Force gegen Hassinhalte im Internet” angehört und somit eng mit der Bundespolitik verknüpft ist. Das Ziel der “Task Force gegen Hassinhalte im Internet” ist, “den Umgang mit rassistischer, antisemitischer und demokratiefeindlicher Hassrede im Internet zu erörtern.” Die Feststellung, dass es eine importierte Vergewaltigungskultur gibt, dürfte die Grenze erlaubter Kritik an der Einwanderungspolitik überschreiten.

Einem Verdikt stehen jedoch Erkenntnisse gegenüber, von denen Hannah Wettig berichtet, dass die politische Dimension der sexuellen Übergriffe selbst den arabischen Feministinnen bis zum „arabischen Frühling“ 2011 verborgen geblieben sei. Erst danach und nach einer breiten Diskussion über sexuelle Gewalt auf Demonstrationen in Ägypten sei dieser Zusammenhang offensichtlich geworden. In den Moscheen, berichtet Hannah Wettig, “predigten Islamisten, Frauen gingen nur auf Demos, um vergewaltigt zu werden. Viele Demonstrantinnen erkannten in dem Mob, aus dem heraus sie gezielt begrabscht wurden, Anhänger der Muslimbrüder.” Diese Erkenntnis ist in der Bundesregierung und den nachgeordneten Organisationen offenbar nicht angekommen.

Ein Baustein der Verdummung: “Qualitätskriterien nicht erfüllt. Nachbesserung zwecklos.”

Hannah Wettig konnte ihre Angaben mit Zitaten, Namen und Ortsangaben belegen, sagt sie. Bestätigt werden ihre Angaben durch eine Studie für Ägypten, die von der UN-Frauenorganisation durchgeführt wurde. Sie ergab, dass 99 Prozent der befragten Frauen sexuelle Gewalt erlebt hatten, davon 83 Prozent durch Fremde.

Zwei Monate nach Abgabe ihres Textes erhielt Hannah Wettig die Absage der Bundeszentrale für politische Bildung: “Qualitätskriterien nicht erfüllt. Nachbesserung zwecklos.”

Hannah Wettig empfindet die Broschüre der Antonio-Amadeu-Stiftung zum „Mythos des übergriffigen Fremden“ und auch die Reaktion der Bildungszentrale als “reinen Hohn”. Kritiker der gegenwärtigen Einwanderungspolitik sehen wie Hannah Wettig die Gefahr: “Es handelt sich eher um politische Unbildung – ja Verdummung.”

Dass eine Verdummung in eine Diktatur führen kann, haben wir zumindest aus Geschichtsbüchern in Erinnerung. Mit aufgeklärten Menschen ist das schwierig.


Ruhrkultour Leseempfehlungen:

Buchtitel von Gerhard Wisnewski

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
image_pdfimage_print