Dem “wilden Treiben von Bauamt, Leidemann und Noske Grenzen setzen”?

GrundschuleDem “wilden Treiben von Bauamt, Leidemann und Noske Grenzen setzen” möchte der anonyme Leserbriefschreiber in der WAZ, p.s.a. Er meint die Wittener Bürgermeisterin und den Vorsitzenden der CDU Witten. Aber wie?

Die Ausschreibung des Grundstücks an der Gerberstraße lässt nach derzeitigem Wissensstand folgende Möglichkeiten zu:

  1. 3- Geschossigkeit ist prinzipiell gestattet. Ein Vollgeschoss hat mehr als 70% der Grundfläche des darunter liegenden Geschosses. Die verwendete Formulierung ließe auch 99% des darunter liegenden zu, muss nur etwas zurückspringen. Die Beschreibung orientiert sich am vorhandenen “Eckklotz”, dem Kolosseum.
  2. Die Formensprache: “orientiert sich am KV” lässt letztlich Grausiges erahnen, wenn man o.g. voraussetzt.
  3. 30 mal Bauminseln (3×3 Meter pro 4 Stellplätze bei 120 Stellplätzen) bedeutet rund 270 m² “bewaldete” Fläche – innerhalb der Parkfläche!! Wer’s glaubt… (Großkronige Laubbäume haben 12 bis 15m Kronendruchmesser mal 30 …   Das bedeutet für die Bäume werden rund 4.600m² Quadratmeter benötigt, plus Fahrgassen etc.)
  4. Die Anforderungen der EnEV sind lächerlich. Die sind bei herkömmlichem Stand der Technik erfüllt! Die Formulierung “besser als die Anforderungen der aktuellen EnEV” ist absolut unzureichend! Unter dem Aspekt, dass die Stadt ein solides Gebäude verkommen lässt und jezt abreißen will, ist dieser Beitrag im Spiegel interessant zu lesen:  Nur wer nicht baut, baut gut.
    Die Energieeinsparung bei “Gebäuderecycling” ist unerreichbar!

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