Der Klimawandel ist eine Glaubensfrage: Patrick Moores Kommentar zum Besuch von Präsident Obama in Alaska

Am 31. August besuchte der US-amerikanische Präsident Barack Obama Alaska. Vor der Kulisse der Arktis versuchte er, für die Dringlichkeit seiner Klimaschutzverordnungen zu werben. Die Mehrheit der US-Amerikaner interessiert das Thema nicht oder lehnt die Hypothese vom menschengemachten Klimawandel ab. Es zeichne sich jedoch ein Meinungswandel ab, freut sich “Die Zeit”: “Der Nährboden in der US-Bevölkerung für wirksame Klimaschutzmaßnahmen ist so fruchtbar wie noch nie. Mehr als 60 Prozent der Amerikaner finden laut einer Studie der Universität Yale, dass die USA eine globale Führungsrolle im Klimaschutz übernehmen sollen. Ebenfalls 60 Prozent sprachen sich für konkrete Maßnahmen zur Verringerung von CO2-Emissionen aus.” Dies wäre ein Erfolg unermüdlicher Propaganda.

Treffend, aber nicht etwa in kritischer Absicht, formuliert die Zeit: “Und die Amerikaner beginnen, an den Klimawandel zu glauben.”

Anthropogener Klimawandel – Eine Glaubensfrage

Beim Thema Klimawandel gehe es um ein mächtiges und leistungsstarkes Zusammentreffen unterschiedlicher Interessen, sagt Dr. Patrick Moore, Mitgründer von Greenpeace, in einem Kommentar, der in The Wallstreet Journal (WSJ) veröffentlicht wurde.

“Politiker wollen, dass wir glauben, dass sie uns vor dem Untergang bewahren; Religionsführer wollen die Erbsünde und die Notwendigkeit zur Buße verstärken; einige Unternehmer wollen, dass wir ihre teuren “grünen” Technologien subventionieren; und die Klima-Aktivisten wollen ihre Geld-Maschine in Bewegung halten.”
(“Politicians want us to believe they are saving us from ruin; religious leaders want to reinforce original sin and the need for repentance; some business leaders want us to subsidize their expensive “green” technologies; and the climate activists want their money-machine to keep on giving.”)

a bit blurry because i was panning with the motorcycle, but i like how it came out in the end, with the crosswalk lines, the man rushing to work in the rain and the motorcycle. (piqs.de ID: 1684c5f71373f3e80dd00a6f91a7945b)

Patrick Moore bezeichnet es als eine “modische Tendenz“, für jede Änderung bei Klima- und Extremwetterereignissen die menschlichen Emissionen verantwortlich zu machen. Der wissenschaftlichen Tradition werde damit ein großer Schaden zugefügt.

Diese “leistungsstarke Konvergenz der Interessen” ignoriere, dass Kohlendioxid für alles Leben auf der Erde zuständig ist, dass Pflanzen viel mehr davon gebrauchen könnten, und dass die reale Bedrohung eine Abkühlung des Klimas sei, nicht die leichte Erwärmung, die in den letzten 300 Jahren stattgefunden habe.

Wir wissen, sagt Moore, dass sich das Klima seit Millionen von Jahren auf Grund einer Vielzahl von vollkommen natürlichen Faktoren verändert habe. Es gebe keinen Grund zu glauben, dass diese Faktoren plötzlich verschwunden und jetzt Menschen die allmächtigen Gestalter des globalen Klimaschicksals seien. Doch diese völlig unbewiesene Hypothese der Katastrophe sei überzeugend für diejenigen, die unsere Überzeugungen kontrollieren möchten.

Die zurückweichenden Gletscher sind kein Beweis für einen menschengemachten Klimawandel

Präsident Obama und Staatssekretär John Kerry wiesen bei ihrem Besuch in Alaska auf die zurückweichenden Gletscher hin als Beweis, dass der Mensch die Ursache für den “gefährlichen”, sogar “katastrophalen” Klimawandel sei. Zu den Beratern Obamas gehört John Holdren, den Moore als einen führenden Panikmacher zu diesem Thema bezeichnet. Wenn der Präsident die Geschichte der Glacier Bay betrachtet hätte, wo die Huna Tlingit Menschen seit mehr als 4000 Jahren leben, hätte er eine andere Geschichte gefunden. Moore verweist auf die historische Tatsache, dass die Gletscher in der Glacier-Bay ihren Rückzug um 1750 begannen. Um 1900 sei die Glacier Bay größtenteils eisfrei gewesen. Menschliche Emissionen von Treibhausgasen, einschließlich Kohlendioxid, konnten darauf keine Auswirkungen gehabt haben, sagt Moore.

Quellen:

► Mehr über Patrick Moore


Literaturempfehlungen:

Boettiger

 

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► Weitere Lesetipps zum Thema Klimawandel

 

Foto: Tinou Bao, “intersection”, © www.piqs.de
“a bit blurry because i was panning with the motorcycle, but i like how it came out in the end, with the crosswalk lines, the man rushing to work in the rain and the motorcycle. (piqs.de ID: 1684c5f71373f3e80dd00a6f91a7945b)”

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1 Kommentar auf “Der Klimawandel ist eine Glaubensfrage: Patrick Moores Kommentar zum Besuch von Präsident Obama in Alaska

  1. Offenbar hat sich niemand die Zeit genommen, Obama diese Broschüre zu zeigen: Das Eis kommt und geht.
    Der menschliche Einfluss darauf ist äußerst unwahrscheinlich, wenn man die Messungen in der Glacier Bay betrachtet.
    Die Broschüre des National Park Service “Glacier Bay National Park Compact Atlas of Glacier Bay” enthält eine grafische Darstellung mit dem Titel “Glaciers Advance, Glaciers Retreat Maps of Historic Glaciation.” Über den Zeitraum von 1750-1880 zog sich das Eis wesentlich weiter zurück als zwischen 1880-2009.
    http://www.nps.gov/glba/planyourvisit/upload/Complete%20brochure%20two%20sides.pdf

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