Dorfmeister (2007-2009)

Die Idee zu einem Dorfmeister, Hausmeister für den Stadtteil, entstand im Bürgerkreis Herbede e.V.
Als Hausmeister für das Stadtteilzentrum achtet der Dorfmeister auf die Sauberkeit (sammelt auch Papier und Laub vom Boden auf) und die Sicherheit im Herbeder Ortszentrum (Gehwege, Sitzbänke usw.).
Praktische Fähigkeiten, die von einem Hausmeister erwartet werden, und die Bereitschaft zum „Zupacken“ sind wesentlich für seine Akzeptanz bei den Bürgern und Geschäftsleuten. Der Dorfmeister führt kleinere Handreichungen und Instandsetzungen im Stadtteilzentrum aus, ähnlich wie der Hausmeister (Concierge) einer Wohnungsanlage.
Der Dorfmeister leistet generell Hilfestellung in Wort und Tat, so weit ihm dies möglich ist. Er ist tagsüber nahezu ständig im Ort präsent. Er ist schnell zur Stelle, wo eine helfende Hand vonnöten ist, sein Rat oder eine Information gebraucht wird.
Der Dorfmeister stärkt das Sicherheitsgefühl der Bürger. Durch sein Verhalten, und auch durch geeignete Worte, zeigt er auf, wie man sein Wohn- und Lebensumfeld lebenswert erhält. Der Dorfmeister hat durch sein Handeln für alle Bürger, nicht nur für Kinder und Jugendliche, eine Vorbildfunktion. Er leistet einen wichtigen und anerkannten Beitrag zur „Sozialhygiene“.Unabhängig von Alter, Beruf oder sozialer Schicht wird der Dorfmeister als „gute Seele des Dorfes“ von den Bürgern angenommen.
Fast auf den Tag genau waren es am 26.03.09 drei Jahre, in denen sich der wahrscheinlich erste Dorfmeister Deutschlands im Stadtteil Witten-Herbede um das Zentrum gekümmert hat. Weil die Finanzierung seiner Stelle über den Sommer 2009 hinaus nicht gesichert war, hat er in einer Nachbarstadt die ihm angebotene Stelle eines Hausmeisters angenommen.

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