kornweihe

finanzen.net: “Windkraftanlagen in Vogel-Paradiesen müssen gestoppt werden”

“Windkraftanlagen in Vogel-Paradiesen müssen gestoppt werden” – Selbst das größte Finanzportal in Deutschland, finanzen.net, thematisiert die Zerstörung einzigartiger Lebensräume zu Gunsten des Ausbaus der Windkraft.
finanzen.net berichtet über die Deutsche Wildtier Stiftung, die gemeinsam mit dem Naturschutzbund NABU gegen einen Bebauungsplan vorgeht, der das größte geschlossene Niedermoorgebiet in Norddeutschland zerstören würde. Die Friedländer Große Wiese ist das größte geschlossene Niedermoorgebiet in Norddeutschland, Lebensraum auch für bedrohte Arten wie den Schreiadler, die Kornweihe und die Sumpfohreule. “Viele tausend Buch- und Bergfinken, Rot- und Wacholderdrosseln finden hier Nahrung. Darüber hinaus ist die Region ein wichtiges Rastgebiet für weitere Zugvögel.”

Der NABU strebt zwar noch immer einen “naNabturverträglichen Ausbau der Windenergie zur Minderung des CO2-Ausstoßes” an, um somit, wie er sagt, “die Umweltzerstörung durch die Ausbeutung von Kohle und Öl beenden”. Aber die Gegnerschaft zur “Atomenergie” passt angesichts der Zerstörung der Lebensräume nicht mehr zum umweltfreundlichen Energiekonzept, während die Kernenergie alles hat, was sich Umweltschützer für das Klima und die Umwelt wünschen: Keine CO2-Emissionen, geringer Flächenverbrauch, hohe Sicherheit. So weit, dies öffentlich anzuerkennen, ist der NABU noch lange nicht. Der Imageverlust der Erneuerbaren Energien, die steigenden Strompreise, die nicht zur Senkung der weltweiten CO2-Emissionen führen, sondern zur sichtbaren Zerstörung der Landschaft, zur Tötung von Vögeln und zu Gesundheitsschäden bei Menschen, treibt die Umweltverbände zur Erneuerung ihrer Denkmuster an.
Windkraftanlagen amortisieren sich selten, sie werfen in den meisten Fällen keine Gewinne ab, sondern dienen der Umverteilung von Steuergeldern. Dies ist jedoch ein Geschäftsmodell ohne Zukunft, das “kühl und leidenschaftslos rechnende Banker und Fondsverwalter” nicht auf Dauer unterstützen werden. Fred F. Mueller geht davon aus, dass sich im Hintergrund bereits neue, vorteilhaftere Arrangements bilden und die entsprechenden Fäden gezogen werden. Man werde denjenigen in der „Bewegung“, deren “Denkmuster hierfür zu starr sind – beispielsweise ein bekannter Münchner Gemischtwarenladen der Elektroindustrie – gerne die künftig wertlos werdenden Restbestände an Wind- und Solarprojekten aufschwatzen, um das freiwerdende Kapital gewinnbringend in die Filetstücke eines neu aufstrebenden Riesenmarktes zu investieren.”

 

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Deutsche Wildtierstiftung: https://www.deutschewildtierstiftung.de/

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