Gesundheit im Klimawandel-Land

sun-81162_640Wir wollten das Thema Geo-Engineering eigentlich nicht so schnell wieder aufgreifen, aber die Klimagläubigkeit von Sozialdemokraten und Grünen macht uns fast so viele Sorgen, wie die chemischen Substanzen, mit denen die Erde gekühlt werden soll. Versagen die Erneuerbaren Energien und können die Erderwärmung nicht stoppen, was so sein wird, dann steht im Land der Klima-Verrückten Geo-Engineering auf der Tagesordnung.

Beim Thema Geo-Engineering kam der niedersächsische Landtagsabgeordnete Alexander Saipa (SPD) in Rage. Er forderte, dass Politiker, die derartige “esoterische Verschwörungstheorien” verbreiteten, “keine Ämter bekleiden und schon gar nicht für umweltpolitische Themen sprechen” sollten. Im Unterschied zum Geo-Engineering ist der anthropogene Klimawandel nicht bewiesen. Der Glaube daran schweißt jedoch ratlose Politiker und Kirchenleute in der größten “esoterischen Verschwörungstheorie” aller Zeiten zusammen: Klimawandel – Der Mensch ist schuldig.

Stein des Anstoßes: Eine Kleine Anfrage des CDU-Abgeordneten Martin Bäumer

Der niedersächsische Landtagsabgeordnete Martin Bäumer (CDU), Abgeordneter des Wahlkreises Georgsmarienhütte, erhielt vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz namens der Landesregierung vom 23.06.2016 Antworten auf seine Kleine Anfrage zum Geo-Engineering. Zwei der Antworten auf die 18 Fragen Bäumers zeigen, dass der CDU-Abgeordnete kein “Verschwörungsspinner” ist, wie er in Kommentaren von aufgebrachten Gläubigen tituliert wird, der einer “Verschwörungstheorie” aufgesessen ist.

Geo-Engeneering – Ausbringung von Aerosolen zur Abschattung der Erde

Die Landesregierung Niedersachsen antwortet auf die Kleine Anfrage Bäumers, dass Geo-Engineering zum Arsenal des Kampfes gegen den Klimawandel gehöre. Die Technologie schließe auch Überlegungen ein, sagt die landesregierung, durch Versprühung von Chemikalien die Sonnenstrahlen zu verringern und so die Atmosphäre in Bodennähe abzukühlen. Sie erklärt:

“Unter Geo-Engineering werden bewusste und zielgerichtete – meist in großem Maßstab durchgeführte – Eingriffe in das Klimasystem zusammengefasst, die das Ziel haben, die anthropogene Klimaerwärmung abzumildern (Royal Society 2009). Dem IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) zufolge sind unter Geo-Engineering technologische Maßnahmen zu verstehen, die darauf abzielen, das Klimasystem zu stabilisieren, indem sie direkt in die Energiebilanz der Erde eingreifen. Im Unterschied zum klassischen Klimaschutz werden beim Geo-Engineering die Emissionen der Treibhausgase nicht reduziert. Da es sich bei den meisten der vorgeschlagenen Maßnahmen um großräumige technische Eingriffe in das sehr komplexe Klimasystem handelt, werden diese auch als Climate-Engineering bezeichnet.”

Welche Chemikalien werden eingesetzt?

Die Landesregierung benennt Schwefelverbindungen, die in der Stratosphäre zu Sulfatpartikeln oxidieren und das Sonnenlicht streuen. Sie teilt die Auffassung des Umweltbundesamtes (UBA), das 2011 erklärte, es gebe keine Beweise, dass es sich bei den Kondensstreifen um sogenannte Chemtrails handle, deren Hauptbestandteile Barium und Aluminium seien. Damit widersprach das UBA der Chemtrail-These, die von Gabriel Stetter 2004 in der Zeitschrift Raum&Zeit in dem Artikel “Die Zerstörung des Himmels” vertreten worden war. Stetter führte die Chemtrails auf das Welsbach-Patent, US-Patent 5003186, zurück.

Aber es gibt nicht nur Patente und Pläne zur Wettermanipulation. Der WWF Schweiz erwähnt 2009 in einer Stellungnahme ebenfalls “ein patentiertes US-Projekt für das Versprühen von strahlungsaktiven Substanzen in der Troposphäre und unteren Stratosphäre” und bestätigt darüber hinaus auch die Anwendung in Experimenten: “Viele dieser Verfahren wurden oder werden lokal in Pilotprojekten weiterentwickelt und bezüglich Wirksamkeit und unerwünschten Effekten untersucht. Können gesundheitliche Auswirkungen nicht ausgeschlossen werden, so finden solche Versuche in unbewohnten Gebieten und unter strengen Kontrollen statt.”

Der CIA-Direktor John Brennan bestätigte in den vergangenen Tagen Pläne zur Wettermanipulation mit Hilfe von Aerosol („Chemtrails“). Weder das Umweltbundesamt noch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) lassen den geringsten Zweifel aufkommen, dass über Pläne zur Wettermanipulation diskutiert wird.

Die Frage Martin Bäumers bezog sich gezielt auf die Chemikalien Aluminium, Barium und Strontium, die zur Manipulation des Wetters möglicherweise verwendet werden. Bäumer ist hartnäckig: Auf seine Kleine Anfrage von 2015 hatte die Landesregierung geantwortet: „Eigene Erkenntnisse der Konzentration an Aluminium, Barium und Strontium an den Messpunkten in Niedersachsen könnten nur durch zusätzliche Auswertungen gewonnen werden.“ Weil nichts geschah, stellte er im Frühjahr 2016 erneut eine Kleine Anfrage: “Warum werden diese Auswertungen nicht vorgenommen?” Die Antwort der Landesregierung:

“Die Messung der Konzentrationen an Aluminium, Barium und Strontium ist rechtlich nicht vorgeschrieben und unterbleibt daher auch nicht nur aus Kostengründen.”

Nicht nur aus Kostengründen, aus welchen Gründen denn noch? Spekulationen über Chemtrails schafft man mit dieser Antwort natürlich nicht aus dem Weg, im Gegenteil, zumal es ein Interesse der Öffentlichkeit gibt, wie der CDU-Abgeordnete seine Kleine Anfrage in der Vorbemerkung begründet. Er verwies auf folgendes Problem, das von Bürgern an ihn herangetragen worden war:

“Die toxischen Mineralstoffwerte in der Haar-Mineral-Analyse eines Bürgers aus Niedersachsen lagen im Februar 2011 bei folgenden Stoffen alle im Normalbereich. Im Februar 2016 lag Barium beim 4,6-Fachen mit 1,68mg/kg, Cadmium beim 7,46-Fachen mit 0,097mg/kg, Antimon beim 19,4-Fachen mit 0,097mg/kg, (alle im hohen „roten Bereich“), Strontium beim 4,42-Fachen mit 1,87mg/kg im mittleren erhöhten Toleranzbereich, und Aluminium hatte sich nur leicht um das 1,32-Fache auf 1,82mg/kg erhöht. Im Nachgang zu der von mir im Herbst 2015 gestellten Anfrage sind mir von Bürgern aus Niedersachsen Messdaten aus dem niedersächsischen Wendland überlassen worden, die zeigen, dass die Konzentration von Aluminium im frei aufgefangenen Regenwasser 20-mal höher ist als im Trinkwasser, obwohl Aluminium in der Atmosphäre nicht vorkommt.
In der Erdkruste kommt das Element nur in Form von Bauxit vor und wird aus diesem erst nach
Aufbereitung gewonnen.”

Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen? Fehlanzeige!

Die Landesregierung Niedersachsen bekennt sich zum Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen. In Deutschland sei es Zweck des Gesetzes zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge (Bundes-Immissionsschutzgesetz – BImSchG), Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen und dem Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen vorzubeugen, sagt die Landesregierung in ihrer Antwort. Zu den Luftverunreinigungen im Sinne dieses Gesetzes zählt sie auch Veränderungen der natürlichen Zusammensetzung der Luft, darunter auch Aerosole. Trotz der alarmierenden Einzelbeobachtungen lehnt das Land Niedersachsen eine Untersuchung mit der Begründung ab, dass sie nicht gesetzlich vorgeschrieben sei.

Statt auf Aufklärung zu drängen, die von den Bürgern erwartet wird, greift der Sozialdemokrat Alexander Saipa den Landtagsabgeordneten Bäumer in einem Interview in der NOZ persönlich an: „Für mich als wissenschaftlich ausgebildeten Diplom-Chemiker ist es ein absoluter Fremdschämfaktor, diesen ahnungslosen Kollegen über esoterische Verschwörungstheorien reden zu hören.“

Offensichtlich ist nicht der CDU-Kollege ahnungslos, sondern der “wissenschaftlich ausgebildete Diplom-Chemiker”. Laut NOZ attackierte er Bäumer mit den Worten: “Das Land Niedersachsen muss und wird kein zusätzliches Steuergeld der niedersächsischen Steuerzahler für unsinnige Expertisen ausgeben, nur weil ein CDU-Abgeordneter mit Aluhut seine Langeweile nicht im Griff hat”. Dieser solle sein Amt als umweltpolitischer Sprecher der CDU “wegen absoluter Ahnungslosigkeit” niederlegen.

Ein Blick auf die Homepage des niedersächsischen Landtagsabgeordneten Alexander Saipa verrät uns, warum kein Niedersachse in Fragen schädlicher Umwelteinwirkungen Schutz von der SPD zu erwarten hat. Der SPD-Politiker möchte, “dass Politik und auch Wahlkampf Spaß machen”. Deshalb werde er in regelmäßigen Abständen mal ein wenig andere Wahlkampfwerbung machen, sagte er am 19. Juni. Er freue sich “sehr darüber, hier viele Nachrichten und Fragen zu bekommen. Es ist toll, dass wir einen engen Dialog führen können”. An Hand des Interviews mit der NOZ ist nachvollziehbar, wie “eng” der Dialog sein muss, damit niemand zum Opfer des spottenden SPD-Landtagsabgeordneten und seiner Entourage aus Klimagläubigen wird. Dabei ging es doch nur um qualifizierte Antworten auf berechtigte Fragen von Bürgern, die sich um ihre Gesundheit Sorgen machen.

Wer sich selbst ein Bild über den Stand der “Verschwörungstheorie” machen will, findet zum Beispiel hier mehr Informationen: www.sauberer-himmel.de

 

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