Humpich, Klaus-Dieter: “Atommüll”

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Atommüll ist der zentrale Streitpunkt in jeder Diskussion über Kerntechnik. Gleichgültig ob man für oder gegen die “Atomkraft” ist, muss man auf diese Herausforderung eine Antwort finden: Es gibt bereits tausende Tonnen von ihm und er muss auch weiterhin in Medizin und Technik produziert werden. Eine Verdrängung des Problems hilft daher nicht wirklich weiter.

Dieses Buch versucht sich der Fragestellung sachlich zu nähern und den Stand der Technik auch dem interessierten Laien verständlich zu machen, ohne dabei ins Triviale abzugleiten. Neben der Auseinandersetzung mit den Wirkungen der radioaktiven Strahlung auf den Menschen werden die Frage der Wiederaufbereitung, Endlagerung und die Beseitigung des Atommülls kritisch behandelt. Möge der Leser nach der Lektüre die unterschiedlichen Standpunkte zur “Atommüll-Problematik” etwas besser verstehen.

Dr. Ing. Klaus-Dieter Humpich wurde 1953 in Ostfriesland geboren. Als freier Friese widerstrebte ihm schon immer der herrschende Zeitgeist. So studierte er nach einem abgeschlossenen Maschinenbaustudium noch Energie- und Verfahrenstechnik mit dem Studienschwerpunkt Kerntechnik. Auch nach – oder vielleicht wegen – Harrisburg und Tschernobyl war er zehn Jahre in Forschung und Lehre am Institut für Kerntechnik der Technischen Universität Berlin tätig. Er promovierte 1992 über große Differentialgleichungssysteme und ihre Anwendung zur Simulation komplexer Systeme – lange bevor die Klimakatastrophe, eines der populärsten Anwendungsgebiete dieses Themas, von Deutschen Medien entdeckt worden war. Seit zwanzig Jahren ist er international freiberuflich auf dem Gebiet der Energietechnik tätig.

 

Herausgegeben von Liberales Institut
Books on Demand
Januar 2011 – kartoniert – 144 Seiten

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