Keine Gefahr für Lebensmittelversorgung in Herbede

Seit fast 10 Jahren prophezeit die Verwaltung, Herbede werde unterversorgt sein, wenn es nicht mit der Zeit gehe und dem Bau eines großen Lebensmittelsupermarktes außerhalb des Zentrums zustimme. Anfang 2000 wollte die Verwaltung das städtische Grundstück im Gerberviertel an einen Discounter (Lidl) verkaufen. Diesen Versuch haben die Bürger erfolgreich zurückgewiesen.
Jetzt gewährt die Verwaltung ihr Wohlwollen einem Lebensmittelvollsortimenter (Edeka), der seine Konzerninteressen in Herbede durchzusetzen versucht. Noch hindert ein Moratorium die Verwaltung, mit dem Konzern handelseinig zu werden.

Bis zum heutigen Tag wehren sich Bürger gegen den Willen der Mehrheitsparteien im Rat (SPd und Grüne), die Zukunft des Zentrums für die Verkaufsstrategien eines Konzerns aufs Spiel zu setzen.

Herbede wird auch in Zukunft mit Lebensmitteln versorgt sein – im Stadtteilzentrum. Nicht nur REWE hat sein Interesse für eine Nachfolge angemeldet, sollte Edeka sich ganz aus Herbede zurückziehen, es gibt auch andere Lebensmittelmarktbetreiber, die bereit sind, sich auf die örtlichen Gegebenheiten einzulassen und nicht versuchen, einer Stadt ihre Bedingungen zu diktieren. Das gilt auch für eine gute, nachbarschaftliche Versorgung zum Beispiel der CAP-Märkte, über die WAZ, “Supermarkt als CAP der guten Hoffnung”, vor einigen Tagen berichtete.

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