Forsa: Keine Mehrheit für Energiewende im Ruhrgebiet

62 Prozent der Bürger des Ruhrgebiets sind nicht bereit, wegen der Energiewende künftig immer höhere Strompreise hinzunehmen. Dies ergab eine im Auftrag des Initiativkreises Ruhr vom Meinungsforschungsinstitut Forsa repräsentative Umfrage. Mittlerweile sähen die Mehrheit der Befragten die Energiewende negativ. Für 71 Prozent seien die deutlich gestiegenen Preise wegen der Energiewende nicht mehr vertretbar. Nur Beamte (59 Prozent) und Grünen-Anhänger (61 Prozent) würden steigende Stromkosten akzeptieren.

Bereits vor einem Jahr war es den Menschen im Ruhrgebiet, “dass es genügend und bezahlbare Energie gibt“ folgerte Forsa aus den Umfrageergebnissen.  Im Fazit: „Die Euphorie der Politiker im Hinblick auf die Energiewende wird nicht geteilt.” Nur noch eine Minderheit (in Deutschland 9, im Revier 6 Prozent) glaube, dass der Energiebedarf in Deutschland in absehbarer Zeit allein durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann. “Kurz nach Fukushima waren 2011 noch 39 Prozent der Deutschen dieser Ansicht. Jetzt vertreten fast nur noch Anhänger der Grünen (19 Prozent) diese Meinung.”

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