Regenbogenbrücke (2009)

Die Idee ist schon alt: Die Zufahrtsstraße nach Herbede soll Bürgern und Gästen an den Eingängen ein Willkommen signalisieren. Die humorvolle Vorstellung von der “Omega-Brücke” am östlichen Eingang galt, entsprechend angestrichen, einem Golden Gate. Die Omega-Brücke überquert Bahngleise und führt die Wittener Straße weiter über eine ca. 600 m lange flache, nach dem Krieg erbaute Brücke über die Ruhr.

Herbede – Lichtprojekt von Thomas Haagen

Diese Idee wurde aus verschiedenen Gründen nicht realisiert. Statt dessen entwickelte der Bürgerkreis Anfang 2000 Pläne für “Eingangstore” nach Herbede. Dazu gehörten die Beleuchtung der Brücke und eine Begrünung des westlichen Eingangs. Auch diese Ideen konnten bis heute nicht realisiert werden.
Auf Initiative des Bürgerkreises wird aber jetzt, nach 16 Jahren, eine Idee von Thomas Haagen wieder aktuell. Die 600 m lange Straße über die Ruhr soll zusammen mit einer Spezialfirma in einen leuchtend bunten, kräftigen Regenbogen auf der südwestlichen Seite (Richtung Kemnader See und Ruhr-Universität Bochum), und in einen gleichfarbigen Farbverlauf von hellblau bis dunkelblau auf der nordöstlichen Seite (Richtung Lakebrücke) eingefärbt werden. Mit der Genehmigung des Landesstraßenbauamtes in Hagen (jetzt Strassen.NRW) und zusammen mit Lichtpaten, die die Kosten der Gestaltung tragen, kann das Lichtprojekt im Oktober 2009 realisiert werden. Jede Leuchte kostet 250,- Euro. Leider reichen die finanziellen Mittel nicht, um die Omega-Brücke in die Beleuchtung einzubeziehen.
Die Stadt Witten, der Bürgerkreis Herbede und der Verein Akzente e.V. Witten kümmern sich um die Organisation.
Damit das Tor nach Herbede nicht dunkel bleibt, bittet der Bürgerkreis die Herbeder Bürger um weitere Spenden.

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