Die Rettung vor den Klimaretter-Sprechblasen – Die SZ, die Caritas und ein Schnellkurs von Bjørn Lomborg

Es ist gar nicht so einfach, den “alarmistischen Klimaretter-Sprechblasen” (Achgut) zu entkommen. Wer ihnen einmal verfallen ist, beurteilt die Energiepolitik aus einer in sich geschlossenen, ihm logisch erscheinenden Gedankenwelt. Beispiele dafür sind hier die Süddeutsche Zeitung (SZ) und die Caritas Deutschland, die Partei für Harald Lesch und gegen “Klimaleugner” ergreifen. Bjørn Lomborg erklärt, warum die Botschaft vom sich beschleunigenden Klimawandel so nicht stimmt.

Prof. Dr. Harald Lesch, den Wikipedia als “deutscher Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Hochschullehrer” vorstellt, hat sich für ein Internet-Video seiner Sendung “Terra X” die Aussagen der AfD zum Klimawandel vorgeknöpft. Aufgrund des Videos “Das AfD-Programm wissenschaftlich geprüft” habe er “sehr hässliche Hassmails” bekommen, beklagte sich Lesch. AfD-Anhänger hätten sich beim Intendanten des ZDF beschwert und beim Präsidenten der Ludwig-Maximilians-Universität, Leschs Arbeitgeber. Zu Gesicht bekommen hat man die “Hassmails” allerdings nicht, auch ist nicht sicher, von wem sie in Wirklichkeit stammen. Aber in diesen Zeiten genügt allein die Äußerung eines Verdachts, um Urteile zu sprechen, insbesondere wenn es um “Klimaleugner” oder die AfD geht.

Video: “Das AfD-Programm wissenschaftlich geprüft” (Harald Lesch)


Video: “Die Psychologie hinter Hass” (Harald Lesch)

Lesch reagierte mit einem zweiten Video.

 

SZ – Gefangen in der “alarmistischen Klimaretter-Sprechblase”

Trost fand Harald Lesch bei Süddeutsche Zeitung (SZ) und Caritas Deutschland (Facebook, 16.08.2016), die beide stellvertretend für die Sprechblasen stehen, in der sich der Klima-Alarmismus selbst gefangen hat.

Die SZ bescheinigt Harald Lesch die Seriosität seiner Themen, wenn nicht sogar Genialität (“Ob Urknall oder Tsunami, Relativitätstheorie oder Bananenflanke – es gibt nichts, worauf der Münchner Professor keine Antwort hätte”), und sie lobt, dass seine Präsentation “höchst unterhaltsam” seien.

Die SZ vollzieht das Kunststück, den Video-Beitrag von Harald Lesch, der eigentlich der Auseinandersetzung mit dem AfD-Programm galt (“Das AfD-Programm wissenschaftlich geprüft” lautet der Titel des Videos), in den richtigen politischen Kontext zu setzen: Er ist eingebettet in den Hinweis auf “Hassmails”, die Lesch erhalten habe, “Klimawandelleugner”, EIKE und AfD. Harald Lesch selbst wäscht seine Hände in Unschuld und beklagt sich, dass sich Vertreter des Eike-Vereins einer sachlichen Diskussion verweigerten: “Ich habe denen hinterhertelefoniert und gesagt: Reden Sie mit mir! Aber da kommt nichts.” Dass EIKE dieser Darstellung widerspricht, ist für die Sprechblase irrelevant.

Die SZ denkt nicht daran, EIKE e.V. zu befragen, sondern bezeichnet den Verein verächtlich als “selbsternannter Kämpfer gegen den Klimaschutz” und setzt EIKE mit der AfD gleich. Die Beiratsliste von EIKE können nur Journalisten und Institutionen ignorieren, die weniger den Naturwissenschaften als dem Showgeschäft nahe stehen. Mit Journalismus hat der Gesinnungsartikel in der SZ nichts zu tun.

Caritas bescheinigt Harald Leschs Bearbeitung des AfD-Programms “Wissenschaftlichkeit”

Auf der Facebookseite von Caritas Deutschland heißt es (16.08.2016): “ZDF-Professor Harald Lesch bekommt Hassmails von AfD-Anhängern – und reagiert wissenschaftlich darauf” – und verweist mit einem Link auf den Artikel in der SZ. Der Caritas-Post hat einen eigenen Titel für seinen Post gewählt. die Überschrift lautet: “Erklären statt pöbeln: Die Psychologie des Hasses.” Den Caritas-Lesern bleibt unklar, worum es geht, sodass ein Leser fragt: “Ach, Psychologe ist er jetzt auch noch, nicht nur “Klimaforscher”???” Die Frage ist berechtigt.

Die Anhänger der Caritas können sich die kritische Auseinandersetzung mit dem Beitrag von Harald Lesch eigentlich ersparen, wenn das notwendige Fachwissen nicht ausreicht, seine Darstellungen in Zweifel zu ziehen. An Stelle des Zweifels hilft ihnen der Glaube. Und dafür ist die Caritas ja zuständig, nicht für die Naturwissenschaft. Das hat auch Fred W. verstanden. Er hat den Caritas-Post kommentiert und erteilt als ein “Postbeamter einfachen Postdienstes bei der Deutschen Post”, den Kritikern Harald Leschs eine Lehre: “Bravo für Eure Entscheidungen bei Caritas, denn so viele meinen, da sie von der Mehrheit der Straße ihr sog. Straßenabitur zuerkannt bekommen haben, meinen diese, sie könnten in diabolischer Art und Weise sogar über hochstudierte Wissenschaftler negativ drüber herziehen!” Und Josef M. meint: “Der Prof. Lesch ist einfach Klasse. Ich kenne wenige Menschen die auch komplexe Probleme so gut darstellen, erklären können.”

Es ist die hohe Kunst der Manipulation, komplexe Sachverhalte mit einfachen Worten so darzustellen, dass Zweifel erst gar nicht aufkommen. Dies funktioniert besonders gut, wenn Menschen die Übung fehlt, Behauptungen zu hinterfragen. Manche Zeitgenossen sind vielleicht auch einfach nur zu faul zum Denken oder werden für das Nichtdenken zu gut bezahlt.

Caritas International ist Mitglied der Klima-Allianz, ein Netzwerk von mehr als 110 Entwicklungs- und Verbraucherorganisationen, Vertretern der beiden großen christlichen Kirchen, Umweltverbänden, Jugendverbänden, Globalisierungskritikern und anderen Gruppen in Deutschland, die sich auf die von Politikern, nicht von Wissenschaftlern, in die Welt gesetzte Hypothese vom menschengemachten Klimawandel eingelassen haben.

Harald Lesch – Ein als Professor verkleideter Klimaaktivist?

Eine Video-Aufnahme zeigt Harald Lesch bei einen Vortrag, den er am 04.07.2016 an der Uni Bayreuth hielt, “wo er sich ganz ungeniert als Ökoenergie- und Klimaschutzaktivist entlarvt. Es kann also von wissenschaftlicher Neutralität, Unbefangenheit und Objektivität bei Harald Lesch keine Rede mehr sein. Denn Harald Lesch ist nachweislich ein Lobbyist und Aktivist der Ökoenergie- und Klimaschutzbranche. Er hat sich selbst am 04.07.2016 enttarnt”, heißt es in dem Kommentar zu dem Video, das am 17.08.2016 bei youtube hochgeladen wurde.

Link: https://www.youtube.com/watch?v=ogurRtJ5BKM,
Gesamter Vortrag von Lesch, hier: https://youtu.be/QXsMhT7DdqM
Informationen über den ehemaligen IPCC-Co-Vorsitzenden der Arbeitsgruppe 1, Thomas Stocker, finden Sie hier: https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/?p=2347
(Vielen Dank für die Hinweise, https://twitter.com/Klima_Manifest).

Achse des Guten: “Wider den Klima-Immerschlimmerismus”

Satz für Satz habe der Physiker Harald Lesch “die Aussagen der Klimawandelleugner” zerpflückt, schrieb die SZ. Ein Schnellkurs von Bjørn Lomberg, um aus den “alarmistischen Klimaretter-Sprechblasen die Luft herauszulassen” hätte der SZ vielleicht schon genügt, um die weniger fachkundigen Leser so zu informieren, dass sie einem Wissenschaftler im Dienst der herrschenden politischen Meinung nicht auf den Leim gehen.

Dr. Bjørn Lomborg, Umweltforscher und bekannter Kyoto-Kritiker von der Kopenhagen Business School, wurde von TIME magazine als einer der 100 einflussreichsten Menschen der Welt bezeichnet. In dem Video erklärt Bjørn Lomborg in einfachen Worten und mit überprüfbaren Fakten, warum die Botschaft vom sich beschleunigenden Klimawandel so nicht stimmt. Achse des Guten: “Daten über den Meeresspiegel-Anstieg, die Eisschmelze, die Häufigkeit von Dürren und zahlreiche weitere Indikatoren rechtfertigen den gängigen Alarmismus jedenfalls nicht. Statt dessen wird die Klima-Hysterie auch deshalb geschürt, um ideologisch gewünschte Technologien durchzusetzen, die viel Geld kosten und wenig Wirkung bringen. Clevere und preisgünstigere Lösungen bleiben deshalb auf der Strecke.”

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3 commenti su “Die Rettung vor den Klimaretter-Sprechblasen – Die SZ, die Caritas und ein Schnellkurs von Bjørn Lomborg

  1. Lieber Amüsierter,

    was war wohl zuerst da, die Wissenschaft oder die Bereitschaft der Politik, für diesen Unsinn Unsummen an Fördermitteln bereitzustellen. Ohne die seit Jahrzehnten massivst betriebene Förderung gäbe es kaum einen Wissenschaftler, der seinen guten Ruf durch die Vertretung schwachsinniger Hypothesen, wie sie zur Begründung von “Klimakatastrophe” und “Energiewende” vorgebracht werden, aufs Spiel setzen würde. Atatürk wird die Aussage zugeschrieben, dass (sinngemäss) “auch Imame essen wollen”. Nun, das gleiche gilt auch für die Mehrzahl der Wissenschaftler. Es gibt kein “System Wissenschaft”, es gibt ein Selektionssystem Schweinetrog. Es gibt inzwischen renommierte “wissenschaftliche” Zeitschriften, welche sich weigern, Beiträge anzunehmen, die nicht der IPCC-Linie entsprechen. Verlangen Sie, dass man sich an solche “Regeln” halten soll?

    Sorry, wenn ich so etwas wie Ihre Stellungnahme lesen muss, bin ich “absolutely not amused”.

    Mfg

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  2. “…, sich auf die von Politikern, nicht von Wissenschaftlern, in die Welt gesetzte Hypothese vom menschengemachten Klimawandel eingelassen haben.”

    Sry, aber was ist denn das für ein ignoranter Satz der sich in die in einem Teil ja berechtigte Kritik an einem gewissen Hype mischt. Diese Hypothese stammt nicht von Politikern (Politikern vertreten Thesen wohl kaum Hypothesen, müssen sie aber auch nicht, sind ja keine Wissenschaftler) und viele Fakten sprechen nun mal dafür – ob dass jetzt einigen kritischen Geistern gegen den Zeitgeist gefällt oder nicht.
    Natürlich kann man zweifeln und andere Perspektiven vertreten (es lebe die produktive Ablösing verschiedener wissenschaftlicher Paradigmen in der Wissenschaftsgeschichte) – aber dann bitte per Marsch durch das System Wissenschaft Mitt all seinen Regeln.

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    • Die Hypothese vom menschengemachten Klimawandel wurde von Politikern in die Welt gesetzt. So lautet die Aussage in unserem Beitrag. Es wurde nicht behauptet, dass sie von Politikern stamme. Bitte auf den Unterschied achten, damit das Amüsement nicht ins Leere läuft. 🙂
      Richtig ist nach unserem Stand der Informationen, dass die Debatte unter Wissenschaftlern zu Gunsten einer Minderheit durch einen Politiker “geklärt” wurde. Wie der große “97% Konsens” geboren wurde und fortan bis auf Weiteres die Politik der Dekarbonisierung bestimmen sollte und die Kritiker der “globalen Erwärmung” verstummen ließ, ist hier – mit Quellenangaben – kurz beschrieben: Die fabelhaften 97 % – der Mythos vom Klima-Konsens der Wissenschaftler
      Der Klimawandel wäre ein sehr wichtiges Thema, weil Menschen überall in der Welt auf unbestreitbare Veränderungen des Wetters reagieren und Vorsorgemaßnahmen treffen müssen. Ganz praktische übrigens, wie zum Beispiel Deiche bauen und von Küsten weg in sichere Regionen umziehen. Aber darum geht es beim Klimawandel nicht, jedenfalls nicht primär.
      Der Klimawandel ist ein Instrument der Politik, das vielleicht zurzeit wichtigste, um die hauptsächlich auf quantitatives Wachstum basierende Wirtschaft am Leben zu halten. Es gibt derzeit kein besseres Argument, um innen- und außenpolitisch die Interessen einer neu entstehenden Industrie global durchzusetzen. (s.a. Obamas Anspruch auf Vorherrschaft und der Klimawandel)
      Die Verschmelzung von wissenschaftlichen Einrichtungen, Wirtschaft und Politik ist dabei eine große Stütze. Durch Politiker wurde der Klimaforschung eine Richtung vorgegeben. Wer das bezweifelt, sollte sich nur die Ungeheuerlichkeit vor Augen führen, dass Kritiker des menschengemachten Klimawandels von Politikern als “Klimaleugner” bezeichnet und diffamiert werden. Es sind Politiker und die von Politikern beauftragten Forschungseinrichtungen, die eine Deutungshoheit in Klimafragen beanspruchen, keine unabhängigen Klimawissenschaftler. Was vor unseren Augen mit der Hypothese vom anthropogenen Klimawandel geschieht, ist der Missbrauch einer Hypothese für politische Zwecke, eine mehr oder weniger erzwungene Unterordnung der Klimawissenschaft an eine politisch gewollte, in Deutschland auch religiös begründete Energiewende. Viele Wissenschaftler folgen der Politik, lassen sich von ideologischen Motiven vereinnahmen, weil sie finanziell von staatlichen Förderungen abhängig sind. Wenn wir, damit sind vor allem Hochschulen, Schulen und Medien gemeint, die Klimawandel-Hypothese nicht von der ideologischen Vereinnahmung durch Politik, Kirchen und NGOs lösen können, wird es in der Klimaforschung keinen “Marsch durch das System Wissenschaft mit all seinen Regeln” geben.
      Zum Schluss (eine Hypothese): Sobald die neue ökologische Industrie und deren Neue Weltordnung etabliert und der ökologisch-industrielle Komplex gefestigt sein wird, werden Regierungen, Kirchen, Wissenschaftseinrichtungen und NGOs Computerfehler bei den Berechnungen des globalen Temperaturanstiegs eingestehen und sagen: “Irren ist menschlich, aber der Irrtum diente schließlich einem guten Zweck.”

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