Stadtbaurat Dr. Bradtke, Witten: „Die Meesmannstraße muss sich neu erfinden.“

Der Wittener Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke sagte auf einer Veranstaltung des SPD-Ortsvereins Herbede am 02.10.2012 vor ca. 30 Zuhörern: „Die Meesmannstraße muss sich neu erfinden.“ Darüber berichtete auch die WAZ.

Den Einwand einer Zuhörerin ließ er nicht gelten, der Exodus, behauptete er, habe schon begonnen.

Die Worte des Stadtbaurats Dr. Markus Bradtke und des SPD-Ratsmitglieds Georg Klee hinterlassen im Netz bereits deutliche Spuren, hat ein Leserbriefschreiber festgestellt und sich über die Rücksichtslosigkeit dieses Ausspruchs beklagt: “Den Einzelhändlern, Dienstleistern und auch Immobilieneigentümern wird aufgrund einer Fehlbeurteilung der Lage im Zentrum von Witten-Herbede (Meesmannstraße) die Existenzgrundlage genommen, gleichzeitig werden sie vom Stadtbaurat zynisch dazu aufgefordert, sich “neu zu erfinden”!” Auch andere Teilnehmer im Forum weisen immer wieder darauf hin, dass die Ausschreibungfür das Gerberviertel nicht nur einen Supermarkt vorsehe, sondern den sofortigen oder sukzessiven Bau eines großen Einkaufszentrums ermögliche.

Unter diesen unsicheren Voraussetzungen werde kein Gewerbetreibender und kein Immobilienhändler in der Meesmannstraße in sein Geschäft oder seine Immobilie investieren. Allein dadurch sei der Ausspruch, die Meesmannstraße müsse sich neu erfinden, als absurd zu werten. Dem Stadtbaurat wird Konzeptionslosigkeit und Versagen in der Stadtteilplanung vorgeworfen.

Die Diskussion über die Zukunft Herbedes wird in der WAZ zurzeit besonders intensiv auf diesen Seiten geführt:

 

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