PIK

Das PIK und die obszöne Kritik an Windkraftgegnern

„Man muss die Menschen vor Ort besser einbeziehen, damit sie nicht das Gefühl haben, dass man über ihre Köpfe hinwegregiert”, zitiert die Süddeutsche Zeitung (SZ) die Soziologin Eva Eichenauer vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK). “Braun-grüner Wählerfang der AfD” lautet die Überschrift des Artikels in der SZ. Am Zulauf zu rechten Parteien seien nach Ansicht der Soziologin auch die Versäumnisse lokaler Politik schuld. In einer noch nicht veröffentlichten Studie des PIK werden  Windkraftgegner und Kritiker der Energiewende als Wissenschaftshasser bezeichnet. Sie werden vom PIK und der Süddeutsche Zeitung diffamiert und mit oder ohne AfD nationalsozialistischem Gedankengut zugeordnet.

 

Das PIK – ein politisches Institut

Aus der Sicht der Süddeutschen Zeitung ist das PIK “eines der weltweit renommiertesten Institute für Klimaforschung”. Das PIK bezeichnet sich allerdings selbst als Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und nicht für Klimaforschung. Den Unterschied sollte die SZ kennen. Das PIK bedient sich der Ergebnisse der Klimaforschung. Eigentlich. Denn tatsächlich wirkt das PIK aktiv daran mit, die wissenschaftlichen Zwischenergebnisse der Klimaforschung auf den Stand einzufrieren, der für die politische Argumentation und den Klimaalarmismus nützlich ist. In diesem Sinne macht es sich zu einem der Sprachrohre der Klimaforschung, von der die Politik Besitz ergriffen hat. Das PIK ist eine nationale Variante und Miniaturform des IPCC (“Weltklimarat”). Hans Joachim Schellnhuber, dem Gründer und Direktor des PIK, gehört dem IPCC seit Jahren an. Das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) hat sich mit den Hypothesen und dem wissenschaftlichen Anspruch des PIK intensiv auseinandergesetzt. ( Donna Laframboise hat die Strukturen des IPCC in aller Deutlichkeit beschrieben.)

 

 

Die Klimaleugner und Fort PIK

Eva Eichenauer ist Soziologin und arbeitet beim PIK. Sie ist die Autorin einer Studie, die offenbar darauf abzielt, die Gegner der Energiewende als Anhänger nationalsozialistischer Ideologie und der AfD, für die SZ offenbar identisch, zu diskreditieren. Die Studie scheint ein weiterer Beleg dafür zu sein, dass Institutionen, die staatlich gefördert werden, der Versuchung nicht widerstehen können, ihre Position mit Anstand zu verteidigen. Aus dem sicheren Schutz ihres Trutzburg schleudern sie mit allem, was ihnen zur Verfügung steht,  auf den Feind und verteidigen ihre „gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis“ gegen jeden Zweifel. Den rauen Wind der Wissenschaft würden sie nicht überleben, aber unter dem Schutz und im Auftrag der Politik endet der wissenschaftliche Diskurs an den Mauern einer totalitären Politik.

Der totalitäre Anspruch der Politik, wie ihn die SZ formuliert, richtet sich insbesondere gegen das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE), das im Unterschied zum PIK nicht von staatlichen Zuwendungen abhängig ist. Die Fachleute, die EIKE durch Spenden oder wissenschaftliche Beiträge unterstützen, kommen zu anderen Ergebnissen als staatlich geförderte Institutionen. Eine Herausforderung für die Wissenschaft, aber nicht in den Augen des PIK oder der Regierung, die sich vom PIK beraten und leiten lässt.

Wissenschaftler fordern stets eine offene Diskussion über kontroverse Positionen, Ideologen und Politiker meiden sie. Mehrfach wird im Artikel der SZ die Bezeichnung „Klimaleugner“ verwendet, in der Absicht, Skeptiker auszugrenzen und sie weltweit an den Rand der Gesellschaft zu stellen. Die SZ-Journalistin Susanne Götze versteht nicht, dass Wissenschaftler Thesen anzweifeln müssen, denn sie sind ihrem Wesen als Wissenschaftler nach Skeptiker. Leugner sind sie nicht. Erst die totalitären Machtstrukturen im Kopf von politischen und kirchlichen Fürsten machen aus Skeptikern “Leugner”.

 

Noch ein Nazi

Das PIK treibt die politische Diffamierung von Skeptikern weit voran und verortet sie bei der AfD. Die AfD hat sich Positionen zur Energiewende und zum Klimawandel von EIKE zu eigen gemacht und der Skepsis auch in ihrem Programm Ausdruck verliehen. Die SZ fasst diesen Punkt im AfD-Programm neutral zusammen: Die AfD halte wissenschaftliche Erkenntnisse über den Klimawandel für “nicht gesichert”. Kohlenstoffdioxid (CO₂) sei “kein Schadstoff, sondern eine unverzichtbare Voraussetzung für alles Leben”, heiße es im Wahlprogramm. So weit sind der Stand der Wissenschaft und die Auffassung der AfD korrekt wiedergegeben. 

Aber weder das PIK noch die SZ sehen eine Veranlassung zur Diskussion über die gegenteilige Auffassung zum Klimawandel. Die AfD wird vorgeschoben, um die Angst vor der Blamage in einer öffentlichen Diskussion zu vermeiden. Auch nach der Bundestagswahl sei „das Problem noch nicht vom Tisch”, sagt Eva Eichenauer, unababhängig davon, ob die AfD „weniger Stimmen bekommt als zuerst befürchtet“. Auch die Freien Wählern bleiben vor Verdächtigungen nicht verschont. Ihnen wird vorgeworfen, eine Konferenz der Klimaskeptiker, organisiert von EIKE, besucht zu haben.

PIK und SZ greifen tief in die Kiste menschenfeindlicher Propaganda, um die Kritiker der Energiewende zum Schweigen zu bringen. Ihre Macht reicht nicht aus, um Ketzer und Häretiker nach mittelalteralterlicher Art zu bestrafen, aber Rufmord bringt als Waffe im Meinungsstreit manchen Protestierenden zum Verstummen. Die AfD wird als Partei angegriffen, als ein Sammelbecken des Bösen, das kann kann eine Partei verkraften, wie die Grünen bewiesen haben. Schlimmer ist, dass der Anspruch von Bürgern auf den Schutz von Natur, Landschaft und Gesundheit von der SZ als Überbleibsel und Zeichen nationalsozialistischen Gedankenguts diskreditiert wird.

Die SZ zieht sogar eine Ikone des Widerstands gegen Windkraftindustrieanlagen, Enoch zu Guttenberg, Mitgründer und ehemaliges Mitglied des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), in ihre schmutzige Gedankenwelt ein. Die Zeitung beruft sich dabei auf den Leipziger Umwelthistoriker Franke, der die Naturschützer als Gegenpol zu den Umweltschützern in der rechten, nationalistischen Ideologie des von Hermann Göring initiierten Reichsnaturschutzgesetzes von 1935 verortet.

 

Klerikaler Rat vom PIK: Die Menschen bei ihren Gefühlen packen

Viele Medien, nicht nur die SZ, tragen erheblich dazu bei, dass wissenschaftliche Debatten über das Klima verhindert werden. Den Journalisten, die sich nicht an den Codex ihrer Branche halten, gebührt die Auszeichnung, dass sich die Klimawissenschaft mit ihrer Beihilfe und mit Hilfe von Geschichtsklitterung und einseitiger Parteinahme zu einer  Hasswissenschaft entwickeln konnte. Diese Schmach lastet auf ihren Schultern, nicht auf den Schultern der Windkraftgegner, Klima-Skeptiker, EIKE oder der AfD.

Das PIK schließt den Kreis des totalitären Systemdenkens, indem es jede Form der Kritik an der Energiewende und deren ökologische, ökonomische und soziale Folgen zurückweist und jeden Skeptiker nach biblischer Manier als Widersacher betrachtet: „Viele kommen über die Ablehnung der Windkraft zur Energiewendekritik und dann zur Negierung des menschengemachten Klimawandels, sagt die Soziologin Eva Eichenauer vom PIK. Aus “verständlicher Sorge ums eigene Dorf” werde “blinder Wissenschaftshass.” Eva Eichenauer verdreht die Wahrheit. Es verhält sich umgekehrt: Wer bei verschiedenen wissenschaftlichen Meinungen nicht über fundierte kontroverse Auffassungen diskutieren will, hasst die Wissenschaft und liebt die Politik und die Manipulation der Öffentlichkeit.

Die Soziologin Eva Eichenauer verrät mehr über die totalitären Bestrebungen des PIK als dem Verein lieb sein dürfte. Sie warnt vor dem Einfluss der AfD und fordert die Lokalpolitiker auf: “Man muss die Menschen vor Ort besser einbeziehen, damit sie nicht das Gefühl haben, dass man über ihre Köpfe hinwegregiert.”

Was sagt sie genau? Den Menschen muss das Gefühl vermittelt werden, dass ihre Meinung gefragt ist, interessieren muss sie einen Politiker nicht.

 

Der WBGU – „Staatsziel Klimaschutz“

Jeder Versuch, die Hypothese vom anthropogenen Klimawandel in Frage zu stellen, soll im Keime erstickt werden. Denn mit dem Zweifel am menschengemachten Klimawandel wäre auch der vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) unter Vorsitz von Joachim Schellnhuber (Direktor des PIK) sorgfältig vorbereitete neue “Gesellschaftsvertrag” zum Scheitern verurteilt. Die politische Diffamierung ist allem Anschein nach der letzte Ausweg für diskussionsunwillige  oder -unfähige Politiker und Forscher.

Der ideologische Auftrag des PIK ist klar und deutlich im Hauptgutachten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) manifestiert. Vorsitzender der WBGU ist   Hans Joachim Schellnhuber, der unter anderem ein ernanntes Mitglied der Pontifical Academy of Sciences ist. Wer sich von seinen Titeln und Auszeichnungen beeindrucken lassen will, kommt hier auf seine Kosten.

In dem Hauptgutachten sind die Grundlagen einer Politik niedergeschrieben, die den „gestaltenden Staat“ mit dem “Klimaschutz” als Staatsziel im Rahmen einer “Transformation” etablieren will. Keine der regierenden Parteien hat diesem Staatsziel jemals widersprochen. Das „Staatsziel Klimaschutz“ soll laut Gutachten Legislative, Exekutive und Judikative zum Handeln verpflichten. Der Staat definiert den Klimaschutz, der im Unterschied zum Umweltschutz nicht greifbar ist. Der Willkür eines totalitären Staates wird dadurch Tür und Tor geöffnet.

 

Quellen:

Foto: lapping, pixabay

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Meinungsdiktatur – mit Vollgas in eine Neue Weltordnung

Den Literaturpreis erhielt in diesem Jahr Bob Dylan. Ob dies “ein Nostalgie-Preis von senilen, sabbernden Hippies” (Irvine Welsh) sei oder ob die Tatsache, dass der Musiker “den Status einer Ikone” habe, wie die Nobelpreis-Jury ihre Wahl begründete, wird in den Medien heiß diskutiert. Die Begründung der Jury, dass die Musik des Popsängers Einfluss auf die zeitgenössische Musik tiefgreifend sei, und die Feststellung, Bob Dylan sei ein Dichter, der poetische Traditionen in eine eigene, fantastische Stimme verwandle (t-online) stützen, enthält aber darüber hinaus ein Zugeständnis an den zeitgemäßen Populismus, den Politiker bewusst einsetzen, um ihre verloren gegangene Nähe zur Bevölkerung wieder herzustellen. Zur gleichen Zeit, in der Bob Dylan, der für Meinungsfreiheit stand, von der SPD gefeiert wird, versucht die SPD oder nimmt Versuche hin, Kritiker der Regierungspolitik, darunter Daniele Ganser und Hamed Abdel-Samad, kalt zu stellen. 

Literaturnobelpreis

spd_dylanBob Dylan “hat unsere Köpfe befreit”, freut sich die FAZ. Wessen Köpfe? Wovon befreit?
Die SPD-Fraktion verschickte an alle, “die ihre Tage hinter dem Mond zu verbringen pflegen” (Die Zeit) eine Mail mit dem Subject: “EILMELDUNG: Bob Dylan erhält Literaturnobelpreis 2016”.

Sigmar Gabriel twitterte: “Glückwunsch! Blowing in the wind” habe ich als 13-jähriger auf Konfirmandenfreizeit auf Ameland gelernt. Und: ich kann es noch singen.”

Das Auswärtige Amt twitterte: “Steinmeier zum Literaturnobelpreis für Bob Dylan: Einer der größten Maa_dylanusiker des 20. Jhd, d. mit seinen Texten direkt die Herzen erreicht hat”

Hätte Bob Dylan die Menschen nicht auf dem Umweg über die Herzen, sondern auf direktem Weg über den Verstand erreichen wollen, wäre die SPD vielleicht weniger aus dem Häuschen gewesen. Aber mit Aufklärung tun sich die Genossen in der SPD, CDU und der Partei der Grünen sehr schwer, wie Vorfälle zu Vorträgen von Daniele Ganser und Hamed Abdel-Samad zeigen.

Hexenjagd auf einen unbequemen Historiker

Als Daniele Ganser am 29. Oktober 2015 an der Universität Witten/Herdecke einen Vortrag zu dem Thema “Fakten, Meinungen, Propaganda – Wie mache ich mir selbst ein Bild?” halten sollte, geriet die örtliche SPD derart in Rage, dass sie gemeinsam mit den übrigen potenziellen Anhängern eines Bob Dylan, die Jusos Witten, die Grüne Jugend Witten und auch die Piratenpartei NRW, anstatt die Köpfe zu befreien, in einem offenen Brief die Universität aufforderten, Ganser auszuladen “und sich von ihm und seinen Thesen zu distanzieren” (heise: Verschwörungstheoretiker blasen zur Hexenjagd auf Historiker). Daniele Ganser ist auf Zeitgeschichte nach 1945 und internationale Politik spezialisiert. Seine Forschungsschwerpunkte sind Friedensforschung, Geostrategie, verdeckte Kriegsführung, Ressourcenkämpfe und Wirtschaftspolitik. Er unterrichtet am Historischen Seminar der Universität Basel und forscht zum «Peak Oil», dem globalen Kampf ums Erdöl, und dem so genannten «Krieg gegen den Terrorismus». Aber Ganser ist nicht systemkonform. In seinem Buch “Illegale Kriege” beschreibt Ganser, wie in Vergangenheit und Gegenwart illegale Kriege geführt werden. Es zeigt, wie die Regeln der UNO und vor allem das Kriegsverbot gezielt sabotiert wurden und welch unrühmliche Rolle hierbei die Länder der NATO spielen. Es ist ein Buch von beklemmender Aktualität, der auch SPD-Parteiorganisationen in der Provinz Probleme bereiten. Kritik an der Regierungspolitik stellt sich der Wittener SPD als Angriff auf die Macht dar, die zu verteidigen sie als ihre Pflicht sieht.

Die Wittener SPD und ihre Gefolgschaft setzt sich über die Grundwerte einer Universität im Allgemeinen und die Besonderheiten der Unversität Witten/Herdecke (UW/H) und über die Meinungsfreiheit hinweg, wenn sie ihre Kreise gestört sehen. Die Grundwerte der Universität in Witten/Herdecke sind klar definiert: “Die UW/H ist einem pluralen Wissenschaftsverständnis verpflichtet. Sie ermutigt zu persönlichen Erfahrungen, zum methodischen Wechsel der Perspektiven und zum offenen Diskurs zwischen den Disziplinen als Voraussetzung einer geschärften Urteilskraft. In ihr entfalten sich fragen- und problemorientierte Ansätze, Urteile und Erkenntnisse, deren mögliche Wirkung auf Gesellschaft und Umwelt verantwortlich mitgedacht werden.” Der Angriff auf die Meinungsfreiheit schlug fehl, Daniele Ganser durfte den Vortrag halten.

 

Tabubruch

Nicht nur Daniele Ganser, auch jemand wie Hamed Abdel-Samad steht plötzlich in der Kritik. Es ist nicht so, dass er seine Meinung plötzlich geändert hat und deswegen als Redner abgelehnt wird. Was der Autor zurzeit erlebt, könnte man als einen passiven Tabubruch bezeichnen, denn nicht er, sondern die Republik hat sich gedreht. Weil er Mohamed als „Massenmörder und krankhaften Tyrann“ bezeichnet hat, wurde Abdel-Samad angezeigt und von der Berliner Staatsanwaltschaft verhört. Das sei ein Verstoß gegen die Meinungsfreiheit, sagt der Historiker und Publizist Michael Wolffsohn .

Vor Jahrzehnten war im Deutschen Reich die geistige Wende zuerst an den Universitäten spürbar. Einen ähnlichen Prozess können wir in diesen Tagen erleben. Die Uni Augsburg, wo Hamed Abdel-Samad studiert und seine ersten Forschungsergebnisse zum politischen Islam präsentiert hat, verweigere ihm nun eine kritische Diskussion über den Koran, weil er einst bei der AFD aufgetreten sei, sagt der Autor und Wissenschaftler. Dieselbe Uni, die ihn einst als Muster-Muslim mit Preisen geehrt habe. Auch die Uni München, wo er Jahre lang islamische und jüdische Geschichte gelehrt habe, habe es abgelehnt, dass er die Ergebnisse seiner Forschung zum Koran in einem offenen Dialog mit Studierenden und Bürgern der Stadt diskutiere. Sie habe ihm einen Raum für einen Vortrag verweigert mit der Begründung “Wir stellen unsere Räume für weltanschauliche Veranstaltungen nicht zu Verfügung”.

Hamed Abdel-Samad wurde 1972 bei Kairo geboren, studierte Englisch, Französisch, Japanisch und Politik. Er arbeitete für die UNESCO, am Lehrstuhl für Islamwissenschaft der Universität Erfurt und am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur der Universität München. Abdel-Samad ist Mitglied der Deutschen Islam Konferenz und zählt zu den profiliertesten islamischen Intellektuellen im deutschsprachigen Raum.
Seine Autobiographie “Mein Abschied vom Himmel” sorgte für Aufsehen: “Was er von seinen Landsleuten erwartet, hat er selbst vorgemacht: Aufklärung durch Tabubruch.” ZDF-Aspekte

Dass Aufklärung unerwünscht ist, wenn sie nicht den Leitlinien der Politik folgt, gilt nicht nur für den Islam, sondern auch für Energiefragen. Dort ist man sogar schon ein Stückchen weiter: Wer nicht an den Klimawandel glaube, solle bestraft werden, überlegt zum Beispiel Al Gore.

Hamed Abdel-Samad registriert eine fortschreitende Meinungsdiktatur in Deutschland. “Wohin entwickelt sich die Meinungsfreiheit in Deutschland? Unis, Intellektuelle, Islamfunktionäre und Politiker der Parteien der Mitte weigern sich, einer ehrlichen und offenen Debatte über den Islam zu stellen, dann jammern sie alle, dass diese Debatte am rechten Rand geführt wird!”, sagt Hamed Abdel-Samad.

Seine Bücher sind (noch) im Buchhandel erhältlich, Buchhändler fordern (noch) nicht zum Verbrennen seiner Bücher auf, wie es bei Akif Pirinçci der Fall war, dessen Bücher nicht mehr ausgeliefert werden. Der neue Zeitgeist hat in der Geschichte prächtige Vorbilder, nachzulesen bei Heinrich Mann “Der Untertan”.

 

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Wolfgang Bosbach: “Wer die besseren Argumente hat, muss eine inhaltliche Auseinandersetzung nicht scheuen.”

Kolumne
Lutz Bernhard

Wer die besseren Argumente hat, muss eine inhaltliche Auseinandersetzung nicht scheuen – wenn er Argumente hat.

Für den deutschen Sonderweg bei der Energiewende gibt es keine stichhaltigen Argumente, auch nicht dafür, dass gewaltbereite, in patriarchalischen Strukturen aufgewachsene Menschen zu Tausenden oder Hunderttausenden zum Teil mit gefälschten Pässen oder unkontrolliert nach Deutschland einreisen konnten. Mit beiden Aufgaben hat Deutschland sich zwei gesellschaftspolitische und ökonomische “Großbaustellen” geschaffen. Den deutsche Sonderweg bei der Energiewende wird für viele Privathaushalte und Industrieunternehmen die Strompreise unbezahlbar machen, zu Energiearmut und Arbeitsplatzverlusten führen. Die Folgen der chaotischen Einwanderungspolitik werden unser Land noch Jahre, eher Jahrzehnte beschäftigen.

Die Regierungsparteien sind sicher nicht blind für die katastrophalen Folgen ihrer Fehlentscheidungen. Anstatt sich zu besinnen, reagieren sie aggressiv auf Kritik und verschärfen damit den Bruch zwischen der Regierung und der Bevölkerung. Die Politiker bauen keine Brücken zu ihren Kritikern, sondern effektivere Kontroll- und Abwehrsysteme zum Schutz dessen, was sie für richtig halten und zum Schutz ihrer Macht. Dadurch verändert sich Deutschland in eine Richtung, die vor wenigen Jahren noch undenkbar zu sein schien. Deutschland könnte sich, zu Ende gedacht, relativ schnell in einen totalitären Kontrollstaat verwandeln.
Der politische Widerstand der AfD ist, auch wenn die Regierungsparteien, dies nicht wahrhaben wollen, ein Zeichen dafür, dass die Demokratie noch lebt. Die AfD wird jedoch als rechtspopulistische Anti-Flüchtlings-Protestpartei gemeinsam mit Rassisten in eine Ecke geschoben. Zu unrecht, denn sie ersetzt zurzeit die wichtige Funktion, die linke Kräfte zu Gunsten ihres Machterhalts weitgehend aufgegeben haben: Machtkritik.

Wolfgang Bosbach, CDU-MdB und Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, warnt davor, die AfD zu unterschätzen oder jede Diskussion mit ihr zu meiden. Der Hinweis: “Wir müssen unsere Politik besser erklären”, helfe nicht weiter, denn, sagt Bosbach, “die Wahlerfolge der AfD sind nicht alleine darauf zurückzuführen, dass deren Wählerinnen und Wähler intellektuell nicht in der Lage sind, die aktuelle Politik zu verstehen, sondern dass sie mit der Politik – jedenfalls in Teilen – nicht einverstanden sind.” Es wäre hilfreich, wenn bei der partei- und gesellschaftspolitischen Debatte zukünftig darauf verzichtet würde, “jeden, der sich kritisch über die aktuelle Flüchtlingspolitik äußert, reflexartig in die berühmte rechte Ecke zu stellen.”

Wolfgang Bosbach hat sich dazu in der Huffington Post geäußert: “Das Beschimpfen von Wählern war noch nie ein Erfolgsmodell.”

 


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Die Rettung vor den Klimaretter-Sprechblasen – Die SZ, die Caritas und ein Schnellkurs von Bjørn Lomborg

Es ist gar nicht so einfach, den “alarmistischen Klimaretter-Sprechblasen” (Achgut) zu entkommen. Wer ihnen einmal verfallen ist, beurteilt die Energiepolitik aus einer in sich geschlossenen, ihm logisch erscheinenden Gedankenwelt. Beispiele dafür sind hier die Süddeutsche Zeitung (SZ) und die Caritas Deutschland, die Partei für Harald Lesch und gegen “Klimaleugner” ergreifen. Bjørn Lomborg erklärt, warum die Botschaft vom sich beschleunigenden Klimawandel so nicht stimmt.

Prof. Dr. Harald Lesch, den Wikipedia als “deutscher Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Hochschullehrer” vorstellt, hat sich für ein Internet-Video seiner Sendung “Terra X” die Aussagen der AfD zum Klimawandel vorgeknöpft. Aufgrund des Videos “Das AfD-Programm wissenschaftlich geprüft” habe er “sehr hässliche Hassmails” bekommen, beklagte sich Lesch. AfD-Anhänger hätten sich beim Intendanten des ZDF beschwert und beim Präsidenten der Ludwig-Maximilians-Universität, Leschs Arbeitgeber. Zu Gesicht bekommen hat man die “Hassmails” allerdings nicht, auch ist nicht sicher, von wem sie in Wirklichkeit stammen. Aber in diesen Zeiten genügt allein die Äußerung eines Verdachts, um Urteile zu sprechen, insbesondere wenn es um “Klimaleugner” oder die AfD geht.

Video: “Das AfD-Programm wissenschaftlich geprüft” (Harald Lesch)


Video: “Die Psychologie hinter Hass” (Harald Lesch)

Lesch reagierte mit einem zweiten Video.

 

SZ – Gefangen in der “alarmistischen Klimaretter-Sprechblase”

Trost fand Harald Lesch bei Süddeutsche Zeitung (SZ) und Caritas Deutschland (Facebook, 16.08.2016), die beide stellvertretend für die Sprechblasen stehen, in der sich der Klima-Alarmismus selbst gefangen hat.

Die SZ bescheinigt Harald Lesch die Seriosität seiner Themen, wenn nicht sogar Genialität (“Ob Urknall oder Tsunami, Relativitätstheorie oder Bananenflanke – es gibt nichts, worauf der Münchner Professor keine Antwort hätte”), und sie lobt, dass seine Präsentation “höchst unterhaltsam” seien.

Die SZ vollzieht das Kunststück, den Video-Beitrag von Harald Lesch, der eigentlich der Auseinandersetzung mit dem AfD-Programm galt (“Das AfD-Programm wissenschaftlich geprüft” lautet der Titel des Videos), in den richtigen politischen Kontext zu setzen: Er ist eingebettet in den Hinweis auf “Hassmails”, die Lesch erhalten habe, “Klimawandelleugner”, EIKE und AfD. Harald Lesch selbst wäscht seine Hände in Unschuld und beklagt sich, dass sich Vertreter des Eike-Vereins einer sachlichen Diskussion verweigerten: “Ich habe denen hinterhertelefoniert und gesagt: Reden Sie mit mir! Aber da kommt nichts.” Dass EIKE dieser Darstellung widerspricht, ist für die Sprechblase irrelevant.

Die SZ denkt nicht daran, EIKE e.V. zu befragen, sondern bezeichnet den Verein verächtlich als “selbsternannter Kämpfer gegen den Klimaschutz” und setzt EIKE mit der AfD gleich. Die Beiratsliste von EIKE können nur Journalisten und Institutionen ignorieren, die weniger den Naturwissenschaften als dem Showgeschäft nahe stehen. Mit Journalismus hat der Gesinnungsartikel in der SZ nichts zu tun.

Caritas bescheinigt Harald Leschs Bearbeitung des AfD-Programms “Wissenschaftlichkeit”

Auf der Facebookseite von Caritas Deutschland heißt es (16.08.2016): “ZDF-Professor Harald Lesch bekommt Hassmails von AfD-Anhängern – und reagiert wissenschaftlich darauf” – und verweist mit einem Link auf den Artikel in der SZ. Der Caritas-Post hat einen eigenen Titel für seinen Post gewählt. die Überschrift lautet: “Erklären statt pöbeln: Die Psychologie des Hasses.” Den Caritas-Lesern bleibt unklar, worum es geht, sodass ein Leser fragt: “Ach, Psychologe ist er jetzt auch noch, nicht nur “Klimaforscher”???” Die Frage ist berechtigt.

Die Anhänger der Caritas können sich die kritische Auseinandersetzung mit dem Beitrag von Harald Lesch eigentlich ersparen, wenn das notwendige Fachwissen nicht ausreicht, seine Darstellungen in Zweifel zu ziehen. An Stelle des Zweifels hilft ihnen der Glaube. Und dafür ist die Caritas ja zuständig, nicht für die Naturwissenschaft. Das hat auch Fred W. verstanden. Er hat den Caritas-Post kommentiert und erteilt als ein “Postbeamter einfachen Postdienstes bei der Deutschen Post”, den Kritikern Harald Leschs eine Lehre: “Bravo für Eure Entscheidungen bei Caritas, denn so viele meinen, da sie von der Mehrheit der Straße ihr sog. Straßenabitur zuerkannt bekommen haben, meinen diese, sie könnten in diabolischer Art und Weise sogar über hochstudierte Wissenschaftler negativ drüber herziehen!” Und Josef M. meint: “Der Prof. Lesch ist einfach Klasse. Ich kenne wenige Menschen die auch komplexe Probleme so gut darstellen, erklären können.”

Es ist die hohe Kunst der Manipulation, komplexe Sachverhalte mit einfachen Worten so darzustellen, dass Zweifel erst gar nicht aufkommen. Dies funktioniert besonders gut, wenn Menschen die Übung fehlt, Behauptungen zu hinterfragen. Manche Zeitgenossen sind vielleicht auch einfach nur zu faul zum Denken oder werden für das Nichtdenken zu gut bezahlt.

Caritas International ist Mitglied der Klima-Allianz, ein Netzwerk von mehr als 110 Entwicklungs- und Verbraucherorganisationen, Vertretern der beiden großen christlichen Kirchen, Umweltverbänden, Jugendverbänden, Globalisierungskritikern und anderen Gruppen in Deutschland, die sich auf die von Politikern, nicht von Wissenschaftlern, in die Welt gesetzte Hypothese vom menschengemachten Klimawandel eingelassen haben.

Harald Lesch – Ein als Professor verkleideter Klimaaktivist?

Eine Video-Aufnahme zeigt Harald Lesch bei einen Vortrag, den er am 04.07.2016 an der Uni Bayreuth hielt, “wo er sich ganz ungeniert als Ökoenergie- und Klimaschutzaktivist entlarvt. Es kann also von wissenschaftlicher Neutralität, Unbefangenheit und Objektivität bei Harald Lesch keine Rede mehr sein. Denn Harald Lesch ist nachweislich ein Lobbyist und Aktivist der Ökoenergie- und Klimaschutzbranche. Er hat sich selbst am 04.07.2016 enttarnt”, heißt es in dem Kommentar zu dem Video, das am 17.08.2016 bei youtube hochgeladen wurde.

Link: https://www.youtube.com/watch?v=ogurRtJ5BKM,
Gesamter Vortrag von Lesch, hier: https://youtu.be/QXsMhT7DdqM
Informationen über den ehemaligen IPCC-Co-Vorsitzenden der Arbeitsgruppe 1, Thomas Stocker, finden Sie hier: https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/?p=2347
(Vielen Dank für die Hinweise, https://twitter.com/Klima_Manifest).

Achse des Guten: “Wider den Klima-Immerschlimmerismus”

Satz für Satz habe der Physiker Harald Lesch “die Aussagen der Klimawandelleugner” zerpflückt, schrieb die SZ. Ein Schnellkurs von Bjørn Lomberg, um aus den “alarmistischen Klimaretter-Sprechblasen die Luft herauszulassen” hätte der SZ vielleicht schon genügt, um die weniger fachkundigen Leser so zu informieren, dass sie einem Wissenschaftler im Dienst der herrschenden politischen Meinung nicht auf den Leim gehen.

Dr. Bjørn Lomborg, Umweltforscher und bekannter Kyoto-Kritiker von der Kopenhagen Business School, wurde von TIME magazine als einer der 100 einflussreichsten Menschen der Welt bezeichnet. In dem Video erklärt Bjørn Lomborg in einfachen Worten und mit überprüfbaren Fakten, warum die Botschaft vom sich beschleunigenden Klimawandel so nicht stimmt. Achse des Guten: “Daten über den Meeresspiegel-Anstieg, die Eisschmelze, die Häufigkeit von Dürren und zahlreiche weitere Indikatoren rechtfertigen den gängigen Alarmismus jedenfalls nicht. Statt dessen wird die Klima-Hysterie auch deshalb geschürt, um ideologisch gewünschte Technologien durchzusetzen, die viel Geld kosten und wenig Wirkung bringen. Clevere und preisgünstigere Lösungen bleiben deshalb auf der Strecke.”

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Jung & Naiv interviewt Frauke Petry (AfD)

Frauke Petry ist die Vorsitzende der AfD, eine Partei, über die die etablierten Parteien und Medien ein erstaunlich übereinstimmendes Urteil gesprochen haben. “Die AfD ist Geschichte”, schrieb zum Beispiel der Tagesspiegel: “Denn was im heutigen Deutschland nicht geht, und darauf darf man ruhig stolz sein, ist eine Antisemitenpartei.” Ist die AfD eine Antimesitenpartei? Im Interview antwortete Frauke Petry auf die Frage, welches Verhältnis sie zu Israel habe: “Ich glaube, in Israel kann man sehen, wie rechtsstaatlich versucht wird, auch Religionstoleranz mit allen Aufgaben zu leben. Und ich glaube schon, Deutschland hat die Aufgabe Israel zu unterstützen, weil es ein demokratischer Staat außerhalb Europas ist, zu dem es viele Werteverwandtschaften ist.”

Jung & Naiv – Politik für Desinteressierte” ist eine regelmäßig ausgestrahlte und mehrfach ausgezeichnete politische Interview-Sendung. Jung & Naiv redet mit allen, sagt Tilo Jung. Deshalb sei es Zeit gewesen, “sich neben Pressekonferenzen und Ultra–Videos mit der AfD und ihrer Vorsitzenden, Frauke Petry, zu befassen.

Jung & Naiv: “Kennt Frauke eigentlich noch andere Themen außer Einwanderung, Flüchtlinge und Migration? Schließlich kennt jedes Kind in Deutschland mittlerweile ihre Meinung dazu. Daher haben wir Frauke mit anderen Politikfeldern konfrontiert: Wie hält sie es mit dem Klimaschutz? Sollte ein Staat wie ein Unternehmen geführt werden? Warum braucht es ein anderes Steuersystem? Welche Alternativen bietet sie in der Drogenpolitik? Hat sie ein Problem mit Überwachung und der Vorratsdatenspeicherung? Welches Verhältnis hat sie zu Russland und Israel? Wie hält Frauke es mit Frauenrechten wie Abtreibung? Heißt Nein immer Nein? Ist sie eine Feministin? Kämpft sie für die Ehe für Alle? Und zahlt sie den Rundfunkbeitrag? Dazu beschäftigen wir uns mit ihrer Biografie: Wo kommt Frauke her, was hat sie gemacht, bevor sie Politikerin wurde?”

Das Gespräch wurde am 20. Juni 2016 vor dem Reichstag in Berlin aufgenommen.

Tilo Jung ist der Erfinder dieses Interviewformats, in dem er einen naiven, unvoreingenommenen Durchschnittsahnungslosen “auf dem intellektuellen Niveau eines 14-Jährigen“ spielt. Die Interviews werden ohne genau abgesteckten zeitlichen Rahmen aufgenommen und in voller Länge veröffentlicht. Laut Tilo Jung soll sich das Gespräch dadurch natürlich entwickeln. (Wikipedia)

Transkript der Sendung:

Download the PDF file .

Transkript der Sendung bei Jung & Naiv

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Dumpfbacken, Pack, Dödel und Konsorten – die Regierungsparteien verschärfen den Ton

Kolumne

“Gott (§166 StGB), Gauck (§90 StGB) und Erdogan (§103 StGB) sind vom Gesetz ähnlich geschützt – aber nur bei Gott und Erdogan wird erwogen, die antiquierten Paragraphen zu streichen.” (Roland Tichy)

Hass und Beleidigungen, nicht nur im Internet, haben eine seltsame Wendung genommen. Auf dem 100. Deutschen Katholikentag in Leipzig hielt den Bundespräsidenten beim Thema Flüchtlinge, AfD und deren Vorwurf, die Kirchen hätten “aus kommerziellen Gründen ein massives Interesse an weiterer Zuwanderung” nichts mehr zurück: Er beschimpfte Mitglieder der AfD als “Dödel”.

Dieser Fall steht aber nicht alleine da. Die politischen Parteien schrecken offenbar auch vor Verdrehungen von Tatsachen nicht zurück.

Der stellvertretenden AfD-Chef Alexander Gauland sagte in einem Interview mit FAZ-Redakteuren: „Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben.“ Das hätte die Bevölkerung als Beleidigung auffassen können, als Wählerbeschimpfung, aber warum sollte Boateng beleidigt worden sein? Aber wie auf Knopfdruck setzt unisono eine Schimpfkanonade von Politikern und Medien ein.

kloeckner_boateng_twitter maas_boateng_twitter

Ganz besonders legen sich die ARD bei Facebook ins Zeug:

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Zur Meldung der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 29. Mai 2016 erklärt der stellvertretende Vorsitzende der AfD Alexander Gauland:

„Ich habe nie, wie die FAS insinuiert, Herrn Boateng beleidigt. Ich kenne ihn nicht und käme daher auch nicht auf die Idee, ihn als Persönlichkeit abzuwerten. Ich habe in dem vertraulichen Hintergrundgespräch die Einstellung mancher Menschen beschrieben, aber mich an keiner Stelle über Herrn Boateng geäußert, dessen gelungene Integration und christliches Glaubensbekenntnis mir aus Berichten über ihn bekannt sind. Selbstverständlich können wir stolz auf unsere Nationalmannschaft sein. Ich wünsche allen Spielern viel Glück für die Europameisterschaft.“

Diese Erklärung wird im verbalen Kanonendonner der besorgten Regierungsparteien und ihrer Medien verhallen.

 

S. Vancetti
Rein prophylaktisch: Weder Parteimitglied noch Anhänger der AfD

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