WAZ mit Humor: “Dachschaden?”

Auf den Kommentarseiten der Online-Ausgabe der WAZ, DerWesten, tobt noch Monate nach dem gescheiterten Bürgerbegehren ein Verbalkrieg über die geplante  Ansiedlung eines Lebensmittelsupermarktes im Gerberviertel, ein Wohn-Mischgebiet außerhalb des gewachsenen Stadtteilzentrums Witten-Herbede. Die Befürworter der Standortverlagerung lehnen jede gemeinsame Diskussion mit den Gegnern über die vorliegenden Gutachterergebnisse und über die Hintergründe, die zur Entscheidung des Rats geführt haben, ab.

Einer der Leserbriefschreiber und Befürworter der Standortverlagerung nennt sich “vomDach”. Nun mag es Zufall sein, dass auf der entsprechenden Seite der WAZ online eine Werbung eingeblendet wurde, die den Eindruck vieler Leser wie die Faust aufs Auge trift, wenn nicht, dann sprach diese Werbung (inzwischen wurde sie ausgewechselt) für einen treffenden Humor der WAZ-Redakteure!

Der link zum “Dachschaden” führt zum “Branchenbuch DerWesten Im Ruhrgebiet“.

FF

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Bürgerpetition gegen die Ansiedlung eines großflächigen Lebensmittelsupermarktes

Das Bürgerbegehren gegen die Ansiedlung eines großflächigen Lebensmittelsupermarktes im Wittener Stadtteil Herbede ist gescheitert, aber nicht wegen der Argumente, die gegen dieses Vorhaben sprechen. Die Entscheidung des Rats ist ausschließlich politisch motiviert; einer sachlichen Überprüfung halten die Beschlussvorlagen nicht Stand.
Ähnliche Erfahrungen, wie sie engagierte Bürger in Herbede machen, haben auch Wittener Bürger in anderen Stadtteilen gemacht: Dies trifft insbesondere die fehlende Transparenz bei Entscheidungen, die notwendig ist, um den Verdacht, es gehe nicht mit fairen Mitteln zu, gar nicht erst aufkommen zu lassen.
Die Bürger-Petition “Stoppt den Verkauf des städtischen Grundstücks in Witten-Herbede an einen Lebensmittelshandelskonzern!” nutzt eine Testphase des größten und wirksamsten Kampagnen-Netzwerks für Wandel weltweit. Diese Plattform ist brandneu, und Bürger Herbedes gehören zu den Ersten, die sie ausprobieren. weiterlesen

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Politisch gewollt? – Die Zerstörung eines vitalen Stadtteilzentrums in Witten

Der Jubel über die Entscheidung des Rates in Witten, das Moratorium aufzuheben, das dem gewachsenen Einkaufzentrum des Stadtteils Herbede einen gewissen Schutz vor den großen Lebensmittelhandelskonzernen gewährt hat, ist verhalten. Dies ist nicht verwunderlich, denn die Ratsmitglieder wissen, dass ihre Entscheidung zum Verlust der Vitalität des Zentrums führen wird, dass der Einzelhandel in der Meesmannstraße, der nicht sterben müsste, Sterbehilfe durch sie erhält. Und sie befürchten eine viele Jahre dauernde Konfrontation mit den Bürgern, deren Willen sie ignoriert und die sie mit falschen Behauptungen verunsichert haben.

Der Redakteur der WAZ, Bernd Kassner, hat den tatsächlichen Sachverhalt getroffen: “Der Frischemarkt im Gerberviertel wird kommen. Er ist politisch gewollt, …” weiterlesen

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Supermarkt-Koalition will Aufgaben an die Bürgerinitiative verteilen

Es ist schon bemerkenswert, dass die Befürworter der Ansiedlung Aufgaben an die Bürgerinitiative, die sich mit begründeten Argumenten stets gegen die Ansiedlung eines großflächigen Lebensmittelsupermarktes außerhalb des gewachsenen Zentrums ausgesprochen hat, verteilen wollen:

  • Die BI sollte mal besser einen Ausflug nach Dortmund-Hombruch machen, Auch kein grosser Vorort, aber dort brummt es. Was macht die BI falsch, was Hombruch richtig macht ?
  • ch erwarte für die Zukunft ,
    dass der Fußweg von dem FM zur Meesmannstarße attraktiv gestaltet wird,
    dass 2 mal pro Woche der Wochenmarkt in der gesperrten vorderen Meesmannstraße stattfindet, mit neuen Gesichtern und Beteiligung der ausländischen Mitbürgern,
    dass es bei Großereignissen wie EM, Public Viewing auf dem Platz an der Schmiede gibt,
    dass z.B. alle 14 Tage dort die Bundesligaspiele übertragen werden und dazu die Versorgung z.B. durch Vereine erfolgt,
    dass an den anderen Samstagen dort andere Ereignisse organisiert werden, Weinprobe o.ä.
    dass der vordere Teil der Meesmannstraße teilweise überdacht wird und lauschige Plätze für Gastronomie enstehen,
    dass mehr Geschäfte für Bürger über 50 öffnen und eventuell sogar, Herbede zum Einkaufszentrum für 50 + Bürger wird.
    Aber warum muss ich solche Ideen haben, ich verdiene dadurch nicht mein Geld, ich möchte nur mehr in Herbede einkaufen
  • .Ich bin mal gespannt, ob die BI dabei mithilft, die Kaufmannschaft unter einen Hut zu bringen und aus der neuen Situation für alle eine Win/Win-Situation zu erzeugen. 
  • Die viel befahrene Straße wird einen Kreisverkehr erhalten und einen vernünftigen Überweg. Das Kolleseum wir ein tollen Zulauf haben und was besonders toll ist, endlich gibt es ausreichend Parkplätze. Übrigens vom Parkhaus bis zur Meesmannstraße sind es auch 100m. Übrigens das Zusammenwachsen verhindern Sie, indem Sie nur Ihre eigenen Interessen vertreten und gegen allles was neu ist sind.
    Sie und Ihre Geschäftsfreunde sollten sich mehr darum kümmern, dass ein Zusammenwachsen einfacher wird und Sie sollten mal mehr Interesse daran zeigen, dass man sich wieder wohl fühlt in Herbede und nicht im Hammertal oder Heven einkaufen muss.Warum soll ich in Herbede Lotto spielen, wenn ich es im Hammertal kann, nach dem Einkauf im Rewe.

Auszüge aus den Leserbriefen aus verschiedenen Redaktionsbeiträgen in der WAZ

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    Sachvortrag des Einzelhandelsgutachters vor dem Ausschusses für Stadtentwicklung und Umweltschutz am 24.11.2011

    Das Gutachten von Stadt+Handel war Gegenstand eines Sachvortrags durch den Einzelhandelsgutachter Beckmann bei der 17. Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umweltschutz am 24.11.2011.
    Beckmann stellte die wesentlichen Analyseaspekte des Gutachtens vor. weiterlesen

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    Der “Arbeitskreis Zentrumsentwicklung” und die wundersame Wandlung des Herrn Andreas Hake

    Am 26. Oktober 2011 hatte der Bürgerkreis Herbede rechtzeitig die Herbeder Bürger und Geschäftsleute zu einer Präsentation des Einzelhandelsgutachtens von Stadt+Handel [1] eingeladen,
    um mit ihnen über die Ergebnisse der Untersuchung zu diskutieren. Die Kosten dafür hatte der Bürgerkreis übernommen, weil niemand sonst, weder die Verwaltung noch die örtlichen Parteien, ein Interesse daran zeigte, der Öffentlichkeit die Ergebnisse des Gutachtens vorzustellen. Sie hätten sie lieber für sich behalten.

    Die für Herbede in den Rat gewählten Vertreter von CDU und SPD blieben der Bürgerversammlung fern. Sie konnten also auch nicht mitbekommen, dass sich auf dieser Veranstaltung, die von etwa 60 Personen besucht wurde, ein Arbeitskreis gebildet hat, der sich mit Fragen zur Entwicklung des Zentrums auseinandersetzen will. Dieser Arbeitskreis hat inzwischen zweimal getagt. weiterlesen

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    Auch junge Herbeder Bürger für Erhalt der kleinen Fachgeschäfte und gegen städtisches Projekt im Gerberviertel

    Die Ruhr Nachrichten berichteten über den Informationsabend des Bürgerkreises zur Einzelhandelssituation in Herbede, am 26.10.2011:
    “Die Herbeder Bürger haben auf der Bürgerversammlung in Herbede für ihr Zentrum eindeutig eine Lanze gebrochen. Sie wollen, dass es hier wieder vorwärts geht. Und wollen sich auch dafür einsetzen. Daher war auch das Ergebnis eines Gutachtens für sie erfreulich, das ihre Meinung zusätzlich bestärkt.” Wer meint, dass sich nur alte Leute für kleine Fachgeschäfte interessieren, konnte sich eines Besseren belehren lassen. Eine junge Herbederin ergriff das Wort und sagte:

    „Wir jungen Leute lieben unseren Stadtteil und kaufen hier auch ein. Was wollen wir mit einem Vollsortimenter, der unsere schöne kleine Einkaufsmeile kaputt macht? Kleine Geschäfte sind schön zum Stöbern und Bummeln. Sie sind individuell. Warum sollen wir das zerstören? Wir müssen eine klare Entscheidung zum Gerberviertel treffen, um die Meesmannstraße zu retten.“

    Diejenigen, die wissen, dass es nicht so weiter gehen kann wie bisher, waren an diesem Abend im Markuszentrum anwesend. Für die Veranstaltung war zuvor ausreichend geworben worden. Wer andere für sich die Kohlen aus dem Feuer holen lassen will und von einem großen Supermarkt die Rettung für sich selbst erwartet, blieb der Diskussion fern. weiterlesen

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    Expertise von Stadt+Handel zur Situation des Einzelhandels in Herbede

    Die Expertise von Stadt+Handel zur Situation des Einzelhandels in Herbede kann als pdf-Datei heruntergeladen werden:

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    Glosse: Der Adler mischt die Löwen auf!

    Diese Glosse eines Extrablattes des Bürgerkreises und des Heimatvereins, zur Vorbereitung auf die Stadtteilwerkstatt, brachte 2007 die Wittener zum Lachen. Sie könnte auch von heute stammen:
    Bekanntlich ist der Adler das Herbeder Wappentier, in Witten sind es zwei Löwen.

    Hier nun das Märchen vom tapferen Adler und den treulosen Löwen-Dienern weiterlesen

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