Interview mit Hatune Dogan

“Die Wahrheit muss ‘raus” – Imad Karim im Gespräch mit Hatune Dogan

Islamisierung und Flüchtlingspolitik – Imad Karim, Interview mit Hatune Dogan

Imad Karim führte ein Interview mit der syrisch-orthodoxen Ordensschwester Hatune Dogan über Islam und Flüchtlingspolitik Deutschland. Ordensschwester Hatune Dogan hält die fehlende Kontrolle der Migranten für einen fatalen Fehler der Politik. Die Mehrheit der Migranten seien keine Flüchtlinge. Sie schätzt deren Anteil an den Migranten auf etwa 20 Prozent. Deutschland und Europa hätten die Lügen und den Betrug, mit denen sich ein großer Teil die Einwanderung erschlichen haben, nicht dulden dürfen.

Hatune Dogan hat 2003 in Indien die international anerkannte Sister Hatune Foundation gründet. Ihr Ziel ist, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. 2006 gründete Hatune Dogan in Paderborn den Verein Helfende Hände für die Armen e.V. Sie erhielt 2010 das Bundesverdienstkreuz, 2012 den Stephanus-Preis für ihren weltweiten Einsatz für verfolgte Christen. SPIEGEL online bezeichnete sie als “eine humanitäre Großmacht“.
Imad Karim ist ein libanesisch-deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Fernsehjournalist. Er gehörte jahrelang verschiedenen Filmjuries an und erhielt verschiedene Fernsehpreise und Auszeichnungen, darunter den Freibürger Publikumspreises, den ARD-Civis-Preis und den Prix Iris Niederlande. Seine Filme wurden in den Fernsehanstalten WDR, hr, BR, MDR, ORB, SR, SWR, NDR, 3Sat, Phoenix und im ersten ARD-Programm ausgestrahlt und mehrmals wiederholt. Die Themen seiner Dokumentationen erreichten Millionen Zuschauer.

 

“Deutschland mon amour”

Imad Karim gründete unter anderem die Facebookgruppe “Deutschland mon amour“. Der Name der Gruppe lautet, wie er auch gemeint ist: Den Machern der Gruppe geht es um Liebe und Respekt zum eigenen Land, ohne sich über andere Völker oder Ethnien zu erheben. Sie folgen der Idee eines “gesunden Patriotismus” und sehen sich “als Demokraten, die das legitime Recht haben, zivilen Widerstand auf Grundlage des Grundgesetzes gegen das Establishment zu leisten.” Im Sinne der Aufklärung sehen sie Political Correctness als eine Gefahr für die Freiheit. Menschenverachtende Ideologien lehnen die Administratoren strikt ab. In den Informationen zur Facebookgruppe heißt es: “Hier ist jegliche Kritik an Religionen und Weltanschauungen erlaubt und ausdrücklich gewünscht. Nur der Mensch in der Unverletzlichkeit seiner Würde ist unantastbar.”

Die Moderatoren und Administratoren der Gruppe, die mittlerweile 25.000 Mitglieder hat, fordern zur Diskussion über den Islam auf. Jeder könne seine Meinung sagen, solange er oder sie niemanden beleidigt oder die Grundwerte unseres Grundgesetzes nicht verletzt. Beiträge, die aus einer Quelle stammen, die eindeutig als fraglich gilt (bereits als Fake/Hoax bekannt ist), werden nicht veröffentlicht, heißt es weiter. Eine Löschung werde “aus Gründen der Transparenz” im selben Thread mit Angaben der Gründe bekanntgegeben.

 

Facebook löscht Imad Karims Account

Imad Karim veröffentlichte das Interview mit Hatune Dogan am 13.04.2017, einen Tag vor Karfreitag. Am selben Tag wurde sein persönliches Profil von Facebook gelöscht. Seine sämtlichen Inhalte und Fotos sind verloren. Und damit fast 5000 Freunde und und seine Beiträge in allen Gruppen, in denen er Admin war. „Für mich geht jetzt gerade die Demokratie den Bach herunter“, schreibt eine Moderatorin von “Deutschland mon amour”.

Facebook arbeite daran, Spam, Falschinformationen und andere irreführende Inhalte zu reduzieren, die häufig über Fake-Accounts verbreitet würden, schrieb Facebook-Managerin Shabnam Shaik laut standard.at am Mittwoch in einem Blogeintrag. Facebook sei bereits dabei vorangekommen, falschen Accounts durch Muster für deren Aktivitäten auf die Spur zu kommen – “ohne den Inhalt selbst zu überprüfen”.

Den Angaben der Facebook-Managerin widerspricht, dass Imad Karims Account schon mehrfach gesperrt wurde, zuletzt für vier Wochen. Wie einige andere hatte auch er sich aus diesem Grund mehrere Accounts eingerichtet. Diese Accounts wurden gelöscht. Zumindest bei Imad Karim wurde aber auch der Hauptaccount gesperrt, berichtet “Deutschland mon amour”, sodass er nicht mehr über Facebook kommunizieren kann. Damit hat der Kampf um die Meinungsfreiheit offenbar eine neue Dimension erreicht.

 

Das Interview mit Hatune Dogan

Imad Karim im Interview mit der syrisch-orthodoxen Ordensschwester Hatune Dogan über den Islamund die Flüchtlingspolitik Deutschland.  Veröffentlicht am 13.04.2017.

Auf der Suche nach Gründen, warum Facebook das Profil von Imad Karim gelöscht hat, fanden wir unter anderem diesen Ausschnitt aus “Imad Karim auf dem Königsteiner Schülerkongress am 24.05.2016”.

 

Quellen:


    ________________ WERBUNG ________________    
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 3.0/5 (1 vote cast)

Darf eine Burka bei Facebook als “Stoffsack” bezeichnet werden?

Joachim Steinhöfel, der bekannte liberal-konservative Wettbewerbsrechtler, stellt fest, dass sich “die Lakaien der deutschen Spitzenindustrie” auf die Seite der “Gesinnungspolizei” schlagen. Er spricht von einem “Erpressungsversuch”, mit dem Facebook unter Druck gesetzt werden soll, die Meinungsfreiheit einzuschränken: “Entweder Facebook greift in die Meinungsfreiheit ein und bringt insb. kritische Stimmen zum Schweigen. Oder die Werbe-Milliarden werden abgezogen.”

Facebook unter Druck der Allianz aus Werbeindustrie und Amadeo-Antonio-Stiftung

Mit “Gesinnungspolizei” meint Steinhöfel die Amadeo-Antonio-Stiftung, die “von der Ex-Stasi.IM Anetta Kahane befehligte Amadeo-Antonio-Stiftung” beim Kampf gegen „Hass und Hetze“. Die Stiftung wird vom Familienministerium mit mehreren Millionen an Steuergeldern gefördert.

An einen Satz der Bundeskanzlerin sollten wir uns in diesem Zusammenhang erinnern, weil er “alles über die gegenwärtige Politik sagt”. Kanzlerin Merkel:

“Wir leben ja in einer Demokratie und das ist eine parlamentarische Demokratie und deshalb ist das Budgetrecht ein Kernrecht des Parlaments und insofern werden wir Wege finden, wie die parlamentarische Mitbestimmung so gestaltet wird, dass sie trotzdem auch marktkonform ist.”

Die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM), ein deutscher Verein der Werbungtreibenden mit Sitz in Berlin, “will ein verlogenes, weichgespültes Medium, von dem aus dem sedierten Bürger von Nivea bis zu den Wertpapierfonds der Deutschen Bank problemlos alles untergejubelt werden kann”, sagt Steinhöfel. Er zitiert das OWM-Vorstandsmitglied Arne Kirchem: “Das Businessmodell von Facebook basiert darauf, ein attraktives Werbeumfeld für Unternehmen zu sein. Schon deshalb müssen die Verantwortlichen ein vitales Interesse daran haben, nicht massiv ins Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik zu geraten. Die Gefahr, dass Werbungtreibende andernfalls Budgets abziehen, ist durchaus real.”

Burka oder Stoffsack?

burkaWie gerät jemand ins Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik? Wenn man “Flüchtlinge” anstatt “Flüchtende” sagt? “Klimalüge” anstatt “Klimawandel”? “Stoffsack” anstatt “Burka”? Der „Europäische Rat für Toleranz und Versöhnung“, European Council for Tolerance and Reconciliaton“ (ECTR), hat 2013 einen Entwurf, “Europäisches Rahmenstatut zur Förderung der Toleranz”, vorgelegt, dessen Richtlinien „in den europäischen Staaten gesetzlich verankert werden“ sollen. Unter dem Deckmantel der Toleranz soll eine Geisteshaltung gesetzlich vorgeschrieben werden. Dies bedeutet, ideologische Standpunkte sollen gesetzlich geschützt werden, wodurch ein direkter Eingriff in die Meinungsfreiheit erfolgt. Zurzeit haben verlogenen Versuche, die Meinungsfreiheit im Namen der “Menschenwürde, Toleranz, Integration, Meinungsfreiheit, Koexistenz zur Stärkung der Gesellschaft” zu beschränken, Hochkonjunktur.

Aktuell: Anabel Schunke (Journalistin und Model), die wie Steinhöfel ebenfalls für Die Achse des Guten und Tichys Einblick schreibt, wurde nach vorliegenden Informationen für sieben Tage bei Facebook gesperrt, weil sie, so ist zu erfahren, die Burka als “Stoffsack” bezeichnet hat. Die Sperrung erfolgte kurz vor einer von ihr angekündigten Live-Diskussion.

 

Link zum Artikel von Joachim Steinhöfel:

Nivea statt Meinungsfreiheit: Werbeindustrie droht Facebook mit Budgetkürzungen

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

… is watching you! Von den Tücken eines Kommentars bei Facebook

Die Peiner Nachrichtenberichten, was einer jungen Frau wiederfuhr, die sich in einem Kommentar auf Facebook über eine Geschwindigkeitskontrolle beklagte:  Sie erhielt Post vom Straßenverkehrsamt, das ihr eine medizinisch-psychologische Untersuchung, umgangssprachlich Idiotentest, androhte, falls sie weiterhin auffällig werde. Treffende Bemerkung eines Rechtsanwalts:  “Schreibst Du auf Facebook, hast Du Macke!?”

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
image_pdfimage_print