Wettermanipulationen

Wettermanipulationen. Anmerkungen zum Film GEOSTORM

Warner Bros. präsentiert den deutschen Trailer zum Film GEOSTORM. Ab 19. Oktober 2017 wird der Film im Kino gezeigt.

Ist der Film ein neuer Versuch der Unterhaltungsbranche, die Klimakatastrophe im Bewusstsein der Menschen zu verankern? Was steckt hinter den Gerüchten von Wettermanipulationen?

Der Klimawandel gehört zur Erdgeschichte und hat natürliche Ursachen, zu denen auch Schwankungen des CO2-Gehalts der Atmosphäre gehören. Das lässt sich nachweisen und wird nicht angezweifelt. Nicht möglich sind dagegen Prognosen eines Klimawandels, der das komplexe Wettergeschehen auf einzelne  Faktoren wie zum Beispiel CO2 zurückführt. Dafür gibt es nur eine Bezeichnung: Scharlatanerie. Der Einfluss des Kohlenstoffdioxids auf das Klima kann nicht beziffert werden.

 

Das Problem der wachsenden Weltbevölkerung

Die Verfechter des anthropogenen Klimawandels glauben, dass der steigende CO2-Gehalt der Erde zu deren Erwärmung führt und Menschen für das Anwachsen der CO2-Emissionen verantwortlich sind. Mehr Menschen – mehr CO2, lautet die Überlegung. Im Jahr 2050 wird die Welt von rund 9,8 Milliarden Menschen bewohnt sein, erklärte die UNO in einem im Juni 2017 veröffentlichten Bericht. Von derzeit 7,6 Milliarden Erdbewohnern werde die Weltbevölkerung bis 2030 auf 8,6 Milliarden wachsen, 2050 dann die Marke von 9,8 Milliarden erreichen und 2100 bei 11,2 Milliarden liegen.

Sie alle möchten verständlicherweise nachts Lichter einschalten, heizen, wenn es kalt ist, kühlen, wenn es heiß ist, ein funktionierendes Transportsystem haben, sichere und zum Kochen geeignete Nahrungsmittel, heiße Bäder oder Duschen und gewaschene Kleidung. Sie wünschen sich auch eine angemessene Anzahl von Jobs außerhalb der Landwirtschaft und ein energieintensives Gesundheitssystem wie in den USA oder in Europa. Wahrscheinlich würden sie sich auch über einen vergleichsweise unwichtigen Krimskrams wie IT-Ausrüstung oder gelegentliche Flüge freuen, sagt Lewis Page. Um diese Wünsche zu erfüllen, brauchen die Länder eine eigene Industrie. Sie würde Handelswege und Absatzmärkte weltweit neu ordnen. Eine Bedrohung für die Industrie des Westens?

 

Interventionen

hbieser / Pixabay

Welche Möglichkeiten hat der Westen, diesen Wunsch nach dem Aufbau eigener Industrien zu verwehren?  Anstelle von Kriegen drängte Barack Obama auf eine “Soft Power Diplomatie”, wie der ehemalige Präsident der USA, Barack Obama, seine neue außenpolitische Doktrin nannte. Sie sollte auf einer globalen Führung mit weniger Rückgriff auf militärische Macht beruhen. Eine wesentliche Bedeutung sollten danach die Erneuerbaren Energien haben, mit deren Hilfe der neu entstehende öko-industrielle Komplex zufrieden gestellt werden konnte.  Immerhin ließen sich auf diese Weise auch einige der Bedürfnisse von Menschen in den ärmeren Ländern befriedigen. Aber ein Ersatz für eine eigene Industrie sind sie nicht.

Mit Windrädern und Solaranlagen, anstelle von Kohle- und Kernkraftwerken, lassen sich weder die Industrialisierung der Schwellenländer ausbremsen noch die Anzahl der Geburten reduzieren, sondern lediglich Milliardengewinne zugunsten des öko-industriellen Komplexes einstreichen, der sich mit Hilfe der Erneuerbaren Energien eine globale Kontrolle der Entwicklung von ärmeren, aber rohstoffreichen Staaten sichert. Durch die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten im vergangenen Jahr wurde dieser politische Kurs der “Soft Power Diplomatie” zum Verdruss der Profiteure jäh beendet.

Das Ende der Goldgräberstimmung ist abzusehen, auch unabhängig von Donald Trump, denn die Umstellung auf 80 oder gar 100 Prozent Erneuerbare Energien ist eine Fiktion. Dies haben Experimente auf El Hierro, Pellworm und Block Island bewiesen.

 

Ein Geständnis wird erwartet

Es ist damit zu rechnen, dass Politiker und die von ihnen abhängig beschäftigten Institutionen in wenigen Jahren öffentlich einräumen werden, dass die Erneuerbaren Energien die CO2-Emissionen weltweit nicht seken konnten.

Aber sie werden dennoch an der Behauptung, Menschen hätten einen wesentlichen Anteil an der  Erderwärmung, festhalten. Selbst der Beginn einer möglichen neuen Eiszeit würde sie nicht umstimmen können. Denn das Problem des Bevökerungswachstums wäre noch immer nicht gelöst. Lewis Page hatte anhand von Zahlenangaben des IPCC zum Energiebedarf nachgerechnet, dass zum Beispiel die Absicht, 80 Prozent des Energiebedarfs durch erneuerbare Energien abzudecken, zur Folge haben werde, dass die große Mehrheit der Menschen innerhalb einer Generation von der Erde verschwindet oder bettelarm dahin vegetiert. Diese Entwicklung hätte Massenmigrationen, Aufstände und Kriege zur Folge. Dafür wird man zunehmend den Klimawandel und nicht die verfehlte Wirtschafts- und Sozialpolitik verantwortlich machen – und noch mehr Windräder und Solaranlagen bauen.

Gleichzeitig gibt es für Politiker verschiedene Optionen, gegen die wachsenden sozialen Spannungen und Überbevölkerung vorzugehen. Eine von den Industrienationen festgelegte Definition einer neuen  Weltordnung leistet als weltumspannende Ideologie eine entscheidende Hilfe, da sie von der  Mehrheit der Weltbevölkerung akzeptiert wird. Diesen Zweck erfüllt die Ideologie des Klamawandels, der durch Menschen verursachten Erderwärmung. Mit ihr ist der Weg zu einer neuen Dimension der Gestaltung der Welt durch Eliten möglich: Geo-Engineering. Damit werden Hightech-Strategien bezeichnet, die das Weltklima künstlich beeinflussen sollen. An dieser Lösung wird geforscht: ⇒ Die unterschätzte Gefahr: Geo-Engineering ist auf dem Vormarsch.

 

GEOSTORM

Welche Intentionen mit dem Film GEOSTORM verbunden sind, wird sich zeigen. Wie wird er von den Zuschauern und Medien aufgenommen werden? Als Motivierung für eine stärkere Unterstützung des Ausbaus Erneuerbarer Energien, daran glaubend, dass durch sie Wettermanipulationen überflüssig sind? Wie auch immer, das Spiel mit Lügen, Angst und Zuweisung von Schuld funktioniert nach uralten Mustern.

Vielleicht lohnt es sich zu erwähnen, dass der Kalte Krieg nach dem Zweiten Weltkrieg unweigerlich in einen Dritten Welt gemündet wäre, wenn der militärisch-industrielle Komplex der USA nicht den Widerstand der eigenen Bevölkerung gefürchtet hätte. Es gibt den Widerstand in der Bevölkerung. Er wird allerdings von den Medien vertuscht und von nahezu allen Parteien verschwiegen. Aber er exisitiert. Ein Hoffnungsschimmer?

 

Bernd Fischer

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Gesundheit im Klimawandel-Land

sun-81162_640Wir wollten das Thema Geo-Engineering eigentlich nicht so schnell wieder aufgreifen, aber die Klimagläubigkeit von Sozialdemokraten und Grünen macht uns fast so viele Sorgen, wie die chemischen Substanzen, mit denen die Erde gekühlt werden soll. Versagen die Erneuerbaren Energien und können die Erderwärmung nicht stoppen, was so sein wird, dann steht im Land der Klima-Verrückten Geo-Engineering auf der Tagesordnung.

Beim Thema Geo-Engineering kam der niedersächsische Landtagsabgeordnete Alexander Saipa (SPD) in Rage. Er forderte, dass Politiker, die derartige “esoterische Verschwörungstheorien” verbreiteten, “keine Ämter bekleiden und schon gar nicht für umweltpolitische Themen sprechen” sollten. Im Unterschied zum Geo-Engineering ist der anthropogene Klimawandel nicht bewiesen. Der Glaube daran schweißt jedoch ratlose Politiker und Kirchenleute in der größten “esoterischen Verschwörungstheorie” aller Zeiten zusammen: Klimawandel – Der Mensch ist schuldig.

Stein des Anstoßes: Eine Kleine Anfrage des CDU-Abgeordneten Martin Bäumer

Der niedersächsische Landtagsabgeordnete Martin Bäumer (CDU), Abgeordneter des Wahlkreises Georgsmarienhütte, erhielt vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz namens der Landesregierung vom 23.06.2016 Antworten auf seine Kleine Anfrage zum Geo-Engineering. Zwei der Antworten auf die 18 Fragen Bäumers zeigen, dass der CDU-Abgeordnete kein “Verschwörungsspinner” ist, wie er in Kommentaren von aufgebrachten Gläubigen tituliert wird, der einer “Verschwörungstheorie” aufgesessen ist.

Geo-Engeneering – Ausbringung von Aerosolen zur Abschattung der Erde

Die Landesregierung Niedersachsen antwortet auf die Kleine Anfrage Bäumers, dass Geo-Engineering zum Arsenal des Kampfes gegen den Klimawandel gehöre. Die Technologie schließe auch Überlegungen ein, sagt die landesregierung, durch Versprühung von Chemikalien die Sonnenstrahlen zu verringern und so die Atmosphäre in Bodennähe abzukühlen. Sie erklärt:

“Unter Geo-Engineering werden bewusste und zielgerichtete – meist in großem Maßstab durchgeführte – Eingriffe in das Klimasystem zusammengefasst, die das Ziel haben, die anthropogene Klimaerwärmung abzumildern (Royal Society 2009). Dem IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) zufolge sind unter Geo-Engineering technologische Maßnahmen zu verstehen, die darauf abzielen, das Klimasystem zu stabilisieren, indem sie direkt in die Energiebilanz der Erde eingreifen. Im Unterschied zum klassischen Klimaschutz werden beim Geo-Engineering die Emissionen der Treibhausgase nicht reduziert. Da es sich bei den meisten der vorgeschlagenen Maßnahmen um großräumige technische Eingriffe in das sehr komplexe Klimasystem handelt, werden diese auch als Climate-Engineering bezeichnet.”

Welche Chemikalien werden eingesetzt?

Die Landesregierung benennt Schwefelverbindungen, die in der Stratosphäre zu Sulfatpartikeln oxidieren und das Sonnenlicht streuen. Sie teilt die Auffassung des Umweltbundesamtes (UBA), das 2011 erklärte, es gebe keine Beweise, dass es sich bei den Kondensstreifen um sogenannte Chemtrails handle, deren Hauptbestandteile Barium und Aluminium seien. Damit widersprach das UBA der Chemtrail-These, die von Gabriel Stetter 2004 in der Zeitschrift Raum&Zeit in dem Artikel “Die Zerstörung des Himmels” vertreten worden war. Stetter führte die Chemtrails auf das Welsbach-Patent, US-Patent 5003186, zurück.

Aber es gibt nicht nur Patente und Pläne zur Wettermanipulation. Der WWF Schweiz erwähnt 2009 in einer Stellungnahme ebenfalls “ein patentiertes US-Projekt für das Versprühen von strahlungsaktiven Substanzen in der Troposphäre und unteren Stratosphäre” und bestätigt darüber hinaus auch die Anwendung in Experimenten: “Viele dieser Verfahren wurden oder werden lokal in Pilotprojekten weiterentwickelt und bezüglich Wirksamkeit und unerwünschten Effekten untersucht. Können gesundheitliche Auswirkungen nicht ausgeschlossen werden, so finden solche Versuche in unbewohnten Gebieten und unter strengen Kontrollen statt.”

Der CIA-Direktor John Brennan bestätigte in den vergangenen Tagen Pläne zur Wettermanipulation mit Hilfe von Aerosol („Chemtrails“). Weder das Umweltbundesamt noch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) lassen den geringsten Zweifel aufkommen, dass über Pläne zur Wettermanipulation diskutiert wird.

Die Frage Martin Bäumers bezog sich gezielt auf die Chemikalien Aluminium, Barium und Strontium, die zur Manipulation des Wetters möglicherweise verwendet werden. Bäumer ist hartnäckig: Auf seine Kleine Anfrage von 2015 hatte die Landesregierung geantwortet: „Eigene Erkenntnisse der Konzentration an Aluminium, Barium und Strontium an den Messpunkten in Niedersachsen könnten nur durch zusätzliche Auswertungen gewonnen werden.“ Weil nichts geschah, stellte er im Frühjahr 2016 erneut eine Kleine Anfrage: “Warum werden diese Auswertungen nicht vorgenommen?” Die Antwort der Landesregierung:

“Die Messung der Konzentrationen an Aluminium, Barium und Strontium ist rechtlich nicht vorgeschrieben und unterbleibt daher auch nicht nur aus Kostengründen.”

Nicht nur aus Kostengründen, aus welchen Gründen denn noch? Spekulationen über Chemtrails schafft man mit dieser Antwort natürlich nicht aus dem Weg, im Gegenteil, zumal es ein Interesse der Öffentlichkeit gibt, wie der CDU-Abgeordnete seine Kleine Anfrage in der Vorbemerkung begründet. Er verwies auf folgendes Problem, das von Bürgern an ihn herangetragen worden war:

“Die toxischen Mineralstoffwerte in der Haar-Mineral-Analyse eines Bürgers aus Niedersachsen lagen im Februar 2011 bei folgenden Stoffen alle im Normalbereich. Im Februar 2016 lag Barium beim 4,6-Fachen mit 1,68mg/kg, Cadmium beim 7,46-Fachen mit 0,097mg/kg, Antimon beim 19,4-Fachen mit 0,097mg/kg, (alle im hohen „roten Bereich“), Strontium beim 4,42-Fachen mit 1,87mg/kg im mittleren erhöhten Toleranzbereich, und Aluminium hatte sich nur leicht um das 1,32-Fache auf 1,82mg/kg erhöht. Im Nachgang zu der von mir im Herbst 2015 gestellten Anfrage sind mir von Bürgern aus Niedersachsen Messdaten aus dem niedersächsischen Wendland überlassen worden, die zeigen, dass die Konzentration von Aluminium im frei aufgefangenen Regenwasser 20-mal höher ist als im Trinkwasser, obwohl Aluminium in der Atmosphäre nicht vorkommt.
In der Erdkruste kommt das Element nur in Form von Bauxit vor und wird aus diesem erst nach
Aufbereitung gewonnen.”

Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen? Fehlanzeige!

Die Landesregierung Niedersachsen bekennt sich zum Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen. In Deutschland sei es Zweck des Gesetzes zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge (Bundes-Immissionsschutzgesetz – BImSchG), Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen und dem Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen vorzubeugen, sagt die Landesregierung in ihrer Antwort. Zu den Luftverunreinigungen im Sinne dieses Gesetzes zählt sie auch Veränderungen der natürlichen Zusammensetzung der Luft, darunter auch Aerosole. Trotz der alarmierenden Einzelbeobachtungen lehnt das Land Niedersachsen eine Untersuchung mit der Begründung ab, dass sie nicht gesetzlich vorgeschrieben sei.

Statt auf Aufklärung zu drängen, die von den Bürgern erwartet wird, greift der Sozialdemokrat Alexander Saipa den Landtagsabgeordneten Bäumer in einem Interview in der NOZ persönlich an: „Für mich als wissenschaftlich ausgebildeten Diplom-Chemiker ist es ein absoluter Fremdschämfaktor, diesen ahnungslosen Kollegen über esoterische Verschwörungstheorien reden zu hören.“

Offensichtlich ist nicht der CDU-Kollege ahnungslos, sondern der “wissenschaftlich ausgebildete Diplom-Chemiker”. Laut NOZ attackierte er Bäumer mit den Worten: “Das Land Niedersachsen muss und wird kein zusätzliches Steuergeld der niedersächsischen Steuerzahler für unsinnige Expertisen ausgeben, nur weil ein CDU-Abgeordneter mit Aluhut seine Langeweile nicht im Griff hat”. Dieser solle sein Amt als umweltpolitischer Sprecher der CDU “wegen absoluter Ahnungslosigkeit” niederlegen.

Ein Blick auf die Homepage des niedersächsischen Landtagsabgeordneten Alexander Saipa verrät uns, warum kein Niedersachse in Fragen schädlicher Umwelteinwirkungen Schutz von der SPD zu erwarten hat. Der SPD-Politiker möchte, “dass Politik und auch Wahlkampf Spaß machen”. Deshalb werde er in regelmäßigen Abständen mal ein wenig andere Wahlkampfwerbung machen, sagte er am 19. Juni. Er freue sich “sehr darüber, hier viele Nachrichten und Fragen zu bekommen. Es ist toll, dass wir einen engen Dialog führen können”. An Hand des Interviews mit der NOZ ist nachvollziehbar, wie “eng” der Dialog sein muss, damit niemand zum Opfer des spottenden SPD-Landtagsabgeordneten und seiner Entourage aus Klimagläubigen wird. Dabei ging es doch nur um qualifizierte Antworten auf berechtigte Fragen von Bürgern, die sich um ihre Gesundheit Sorgen machen.

Wer sich selbst ein Bild über den Stand der “Verschwörungstheorie” machen will, findet zum Beispiel hier mehr Informationen: www.sauberer-himmel.de

 

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Der Plan B zur Rettung des Weltklimas heißt Geo-Engineering (Wettermanipulation)

Hinter dem Rücken von Menschen, die glauben, Erneuerbare Energien sorgten für bessere Luft und “Klimagerechtigkeit”, entwickelt der Ökoindustrielle Komplex bereits seinen nächsten Plan zur Abschöpfung gesellschaftlichen Reichtums. Für den Fall, dass Windkraft-, Solaranlagen und Energiesparmaßnahmen die politisch festgelegten Ausbauziele für Erneuerbare Energien erreicht haben oder sich als unerreichbar erweisen werden, bereiten sich Politiker auf eine Fortsetzungsgeschichte des Märchens vom menschengemachten Klimawandel vor. Der Kampf gegen den Klimawandel wird dann nicht länger nur am Boden, sondern auch in der Luft ausgetragen. Diese neue Form der Klimakrieges, der im Namen des Klimaschutzes zwar geführt, aber im Grunde gegen die hohe Zahl der Weltbevölkerung gerichtet ist, heißt Geo-Engineering. 

Geo-Engineering in den Wissenschaften

wwf-chemtrailsErstmals befassten sich vor zwei Jahren britische Wissenschaftler der Universitäten Leeds, Bristol und Oxford in einer gemeinsamen Studie eingehend mit Hightech-Strategien, die das Weltklima künstlich beeinflussen sollen. Die Studie wurde 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt. Trotz der Risiken katastrophaler Nebeneffekte (“catastrophic side-effects”) durch Geo-Engineering sind die Autoren der britischen Studien überzeugt, dass die Forschung fortgeführt werden müsse, falls der Wärmeanstieg keine andere Option offen lasse.

“Die Forscher sind jedoch überzeugt, dass angesichts der rapiden Verschlechterung des Weltklimas bald keine anderen Möglichkeiten als das künstliche „Klima-Tuning“ bleiben werde – auch wenn es das Angesicht der Erde nachhaltig verändern und Millionen Menschen in Katastrophen stürzen wird.” (ORF, 27.11.2014)

Auch am Potsdamer Institut für Nachhaltigkeitsstudien IASS tüfteln Wissenschaftler am Plan B für die Rettung des Weltklimas. Ruhrkultour berichtete darüber. Der Fokus des 14-köpfigen interdisziplinären Forscherteams liegt auf dem sogenannten Solar Radiation Management (SRM) – damit ist die Manipulation der Sonneneinstrahlung gemeint.

Geo-Engineering in den USA

Der CIA-Direktor John Brennan bestätigte in den vergangenen Tagen Pläne zur Wettermanipulation mit Hilfe von Aerosol („Chemtrails“), er sprach Ende Juni vor dem Council on Foreign Relations über Wettermanipulation (ab Minute 12:05).

“Ein weiteres Beispiel sind verschiedene Technologien – häufig als Geo-Engineering bezeichnet – die potenziell dazu beitragen könnte, die Auswirkungen der Erderwärmung auf den globalen Klimawandel umzukehren. Eine davon, die meine persönliche Aufmerksamkeit gewonnen hat, ist die “Stratosphäre Aerosol Injektion” oder SAI, ein Verfahren zur Impfung der Stratosphäre mit Partikeln, die die Sonnenstrahlen reflektieren, in der gleichen Weise, wie dies bei Vulkanausbrüchen geschieht.”

(“Another example is the array of technologies—often referred to collectively as geoengineering—that potentially could help reverse the warming effects of global climate change. One that has gained my personal attention is stratospheric aerosol injection, or SAI, a method of seeding the stratosphere with particles that can help reflect the sun’s heat, in much the same way that volcanic eruptions do.”)

Geo-Engineering und das Umweltbundesamt

Das Umweltbundesamt beschreibt Geo-Engineering wie folgt: “Geo-Engineering umfasst bewusste und zielgerichtete – meist in großem Maßstab durchgeführte – Eingriffe in das Klimasystem mit dem Ziel, die anthropogene Klimaerwärmung abzumildern (Royal Society 2009). Dem IPCC1 zufolge sind unter Geo-Engineering technologische Maßnahmen zu verstehen, die darauf abzielen, das Klimasystem zu stabilisieren, indem sie direkt in die Energiebilanz der Erde eingreifen. Das Ziel besteht darin, die globale Erwärmung zu verringern (IPCC 2007 b, WG III). Die Ideen sind zahlreich und vielfältig.”

Trotz geäußerter Bedenken lehnt das Umweltbundesamt Geo-Engineering nicht grundsätzlich ab:

“Die Zulassung und Anwendung von Geo-Engineering Maßnahmen ist an den Nachweis zu binden, dass die Geo-Engineering-Maßnahme zumindest wirksam ist, d. h., dass ein positiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird.”

Sind wir schon bei der Durchführung von Geo-Engineering?

Sind wir schon bei der Durchführung von Geo-Engineering? Diese Frage stellten Chuck Long von der staatlichen Wetter- und Ozeanografiebehörde (NOAA), Jim Barnard und Connor Flynn, die am 19. Mai 2015 auf einer Konferenz einen Vortrag hielten, in dem sie Indizien dafür nannten, dass bereits heute Geo-Engineering betrieben wird. Die Präsentation wurde auf der US-Regierungswebseite www.esrl.noaa.gov veröffentlicht. Darauf wies der Journalist Oliver Janich hin.

Das Umweltbundesamt nimmt grundsätzlich an, dass wegen der unzureichenden Datenlage über Geo-Engineering eine Vielzahl von Forschungsprojekten zu Geo-Engineering-Maßnahmen zu erwarten sei, bestreitet aber, dass es diese Versuche bereits gibt.

Der WWF, Schweiz, zog 2009 ein Plakat zu “künstlichen Wolken” wegen anhaltender Kritik wieder zurück und erklärte: “Dem WWF Schweiz ist bekannt, dass es ein patentiertes US-Projekt für das Versprühen von strahlungsaktiven Substanzen in der Troposphäre und unteren Stratosphäre gibt. Das Projekt wurde neben weiteren Verfahren aus dem Bereich Geo-Engineering vorgeschlagen, um den vom Menschen verursachten Klimawandel abzuschwächen. Viele dieser Verfahren wurden oder werden lokal in Pilotprojekten weiterentwickelt und bezüglich Wirksamkeit und unerwünschten Effekten untersucht. Können gesundheitliche Auswirkungen nicht ausgeschlossen werden, so finden solche Versuche in unbewohnten Gebieten und unter strengen Kontrollen statt.”

Versuche zur Manipulierung des Klimas existieren demnach nicht allein in den Köpfen von Politikern, Wissenschaftlern und eines der größten Umweltverbände der Welt, sondern finden bereits statt.

Da die Erneuerbaren Energien keinen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten können, wovon politisch unabhängige Wissenschaftler ausgehen, werden die Politiker unter dem Einfluss der Hypothese vom menschengemachten Klimawandel den Einstieg in die großtechnische Beeinflussung von Ökosystemen mit großflächigen Geo-Engineering-Experimenten wagen. Sie werden diesen Schritt öffentlich vielleicht bedauern, aber es gibt keinen Grund, daran zu zweifeln, dass sie es tun werden.

 


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Chemtrails, Geo-Engineering und das Umweltbundesamt

Empört berichtete das Umweltbundesamt in eigener Sache über den Missbrauch seiner Facebookseite durch Verschwörungstheorien über “Chemtrails”. Dabei zeigt sich, dass eine Abgrenzung zwischen “Chemtrails” und Geo-Engineering sehr schwierig ist.

Was sollen diese Chemtrails genau sein? Eine Verschwörungstheorie?

Foto: Anna

Seit vergangener Woche werde ihr Profil auf Facebook mit hunderten Beiträgen und Kommentaren zu so genannten „Chemtrails“ missbraucht, beklagte sich das Umweltbundesamt. Im Internet fänden sich dazu sogar Aufrufe, das Team ganz gezielt mit Anfragen und Spam zu attackieren, und das Team fragt sich: “Sind das Trolle? Was sollen diese Chemtrails genau sein? Eine Verschwörungstheorie? Dabei soll es sich um angeblich durch Flugzeuge in der Atmosphäre versprühte Chemikalien handeln. … Es wird behauptet, dass unter anderem im Rahmen geheimer Projekte der USA militärische und zivile Flugzeuge Aluminium und Bariumverbindungen in die Atmosphäre ausstoßen, aus denen sich diese Chemtrails – ähnlich der Bildung von Kondensstreifen – entwickeln würden. Ziel soll dabei sein, der durch den Menschen hervorgerufenen (anthropogenen) Erwärmung, verursacht durch Emissionen treibhauswirksamer Gase in die Atmosphäre, entgegenzuwirken. Jedem seine Meinung, aber nicht seine eigenen Fakten: Es gibt keinerlei wissenschaftliche Belege für die Bildung so genannter Chemtrails.”

Ein geheimnisvoller Postraub

Gestern Nacht verschwand der komplette Facebook-Beitrag des Umweltbundesamtes mit sämtlichen Posts, und das Umweltbundesamt erklärte dazu: “… mit großem Bedauern mussten wir feststellen, dass unser Beitrag zu so genannten „Chemtrails“ vom 12.5.15 nicht mehr über unser Facebook-Profil aufzurufen ist. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um einen technischen Defekt. Durch uns erfolgte keine Löschung des Beitrags, auch wollten wir die kontrovers geführte Diskussion zum Thema nicht beenden. Wir haben bereits Kontakt zu Facebook aufgenommen und hoffen sehr, dass sich die Ursache schnell aufklären wird. Das Umweltbundesamt steht selbstverständlich nach wie vor zu seiner Position: Es gibt keinerlei wissenschaftliche Belege für die Bildung so genannter „Chemtrails“. Aus diesem Grund veröffentlichen wir noch mal unsere Stellungnahme vom 12. Mai 2015 und laden zur Fortsetzung der Diskussion und erneutem Meinungsaustausch ein.”

Liebe Facebook-Community, mit großem Bedauern mussten wir feststellen, dass unser Beitrag zu so genannten „Chemtrails“…

Posted by Umweltbundesamt on Freitag, 15. Mai 2015

 

Forschung und Entwicklung

Das Umweltbundesamt nimmt grundsätzlich an, dass wegen der unzureichenden Datenlage über Geo-Engineering eine Vielzahl von Forschungsprojekten zu Geo-Engineering-Maßnahmen zu erwarten sei, bestreitet aber, dass es diese Versuche bereits gibt. Erst für die Zukunft könne man davon ausgehen, die Forschung von Modellierungen über erste Feldversuche vermutlich auch bis zu Experimenten in größerem Maßstab reichen werden. Mit Erklärungen dieser Art geben sich kritische Beobachter jedoch schon längst nicht mehr zufrieden, und bei unzureichenden Informationen blühen bekannterweise die Spekulationen. Wer will denn auch irgendwann vor vollendete Tatsachen gestellt werden?

Trotz zahlreicher Bedenken lehnt das Umweltbundesamt Geo-Engineering ja auch nicht grundsätzlich ab:

“Die Zulassung und Anwendung von Geo-Engineering Maßnahmen ist an den Nachweis zu binden, dass die Geo-Engineering-Maßnahme zumindest wirksam ist, d. h., dass ein positiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird.”

In der letzten Zeit häuften sich in den Medien Meldungen, dass kein positiver Beitrag der Erneuerbaren Energien zum Klimaschutz festzustellen sei, seit Beginn der Energiewende stiegen die CO2-Emissionen sogar deutlich; kritische Wissenschaftler hatten auch keine Senkung erwartet.

Die Stunde des Geo-Engineerings scheint daher näher gekommen zu sein. Die diesbezüglichen Aktivitäten nehmen zu. Dies wird auch daran deutlich, dass sich 2014 britische Wissenschaftler von drei Universitäten in einer gemeinsamen Studie mit Hightech-Strategien (Geo-Engineering) zur künstlichen Beeinflussung  des Weltklimas befasst haben und die Fortführung von Untersuchungen zu technischen Lösungen empfehlen. Die Studie enthält Ideen wie die “Aufsaugung” des CO2 aus der Atmosphäre und unterirdische Bindung, das Versprühen von Schwefel zur künstlichen Abkühlung der Luft, die Impfung des Meerwassers mit Eisenpartikeln zur Anregung von Planktonwachstum oder die Abschattung der gesamten Erdoberfläche, wohl wissend, das dies einer großen Anzahl von Menschen das Leben kosten würde.

Der WWF

wwf-chemtrailsDer WWF Schweiz hatte 2009 ein Plakat zu “künstlichen Wolken” veröffentlicht, es aber wieder zurückgezogen, weil es, wie der Verband begründete, wiederholt falsch verstanden worden sei. WWF:

„Gemeint ist: Die Erde mit künstlichen Wolken zu kühlen ist eine Lösung für morgen. Vielleicht. Was, wenn Sie die Lösung von heute wären? Mit diesem Sie meinen wir natürlich den Betrachter des Plakats und nicht die Chemtrails!”

Der WWF hat das Plakat entfernt, nicht jedoch die Idee einer Kühlung der Erde mittels künstlicher Wolken (“Chemtrails”), sollte der CO2-Gehalt der Erde nicht durch Energieeinsparungen gesenkt werden können. Die Adressierung “Was, wenn Sie die Lösung von heute wären?” ist persönlich gemeint, das ist richtig, die Werbung nötigt jeden persönlich zum Energiesparen und beinhaltet gleichzeitig eine Drohung, die im Falle des Versagens zur Geltung kommen wird: Geo-Engeneering.

Dem WWF Schweiz ist bekannt, dass es ein patentiertes US-Projekt für das Versprühen von strahlungsaktiven Substanzen in der Troposphäre und unteren Stratosphäre gebe. Das Projekt sei neben weiteren Verfahren aus dem Bereich Geo-Engineering vorgeschlagen worden, um den vom Menschen verursachten Klimawandel abzuschwächen. “Viele dieser Verfahren wurden oder werden lokal in Pilotprojekten weiterentwickelt und bezüglich Wirksamkeit und unerwünschten Effekten untersucht. Können gesundheitliche Auswirkungen nicht ausgeschlossen werden, so finden solche Versuche in unbewohnten Gebieten und unter strengen Kontrollen statt. Unter dem Namen „Chemtrails“ werden die Auswirkungen eines dieser Verfahren beschrieben. Dem WWF Schweiz ist nicht bekannt, dass in Europa oder der Schweiz je solche Versuche oder sogar regelmässige Anwendungen stattfanden. Aufgrund der zu erwartenden Nebenwirkungen auf Mensch und Umwelt würde der WWF umgehend reagieren, falls ihm solche Versuche bekannt würden.”

IASS – Ideenschmiede für Geo-Engineering

Die Ideenschmieden sind jedoch andere Organisationen. Die Geo-Engineering-Lobby traf sich zum Thema Climate Engineering zwischen dem 18. und 21. August 2014 in Berlin. Den Vorsitz hatte der US-amerikanische Atmosphärenwissenschaftler und wissenschaftliche Direktor am Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), Berlin, Professor Mark Lawrence. Dort leitet er das Forschungscluster „Sustainable Interactions with the Atmosphere“ (SIWA).

Lawrence ist sich bewusst, dass in der Diskussion über Geoengineering häufig der Einwand auftaucht, es handele sich um “Technologien, mit denen Gott gespielt werden könne”. Gegenüber dem Tagesspiegel sagte er, die meisten Religionsgemeinschaften hätten bisher noch kaum in diese Diskussion eingegriffen. “Genau da sieht Lawrence eine Aufgabe für das IASS, berichtet der Tagesspiegel. “… mit dem Klimawandel haben sich die meisten Religionsgemeinschaften bereits intensiv beschäftigt und kritisieren seine Folgen vor allem für die Armen.”

Das Thema Klimawandel haben die Religionsgemeinschaften verinnerlicht, das Geo-Engeneering noch nicht. Die Religionsgemeinschaften sind offenbar für Lawrence der wichtigste Adressat für die Verbreitung der Akzeptanz von Klimawandel und Geo-Engeneering. Dies ist nicht verwunderlich, denn sie sind auch der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland und in vielen Nicht-Regierungsorganisationen (NGO) aktiv. Lawrence: “Wir wollen den Dialog mit den Glaubensgemeinschaften fortsetzen. Ein Anfang ist gemacht”, sagte er dem Tagesspiegel.

Im Jahr 2009 beschrieb Lawrence vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum “Internationalen Tag der Mutter Erde” in seiner Rede den möglichen Übergang vom „Anthropozän, wie wir es kennen“ zu einem „Anthropozän 2.0“.

Damit schließt sich der gedankliche Kreis totaler Manipulation und Kontrolle der Menschen durch die Digitalisierung aller Lebensbereiche, durch Energie 4.0 und Industrie 4.0 mit Smart Grids in Smart Cities.

Sollte den Süchtlingen, die nach der Kontrolle über die Welt streben und sich dabei der Hypothese vom Klimawandel bedienen, kein Einhalt geboten werden können, wird ihnen ein großer Teil der Menschheit zum Opfer fallen, oder sie wird zukünftig in Armut dahin vegetieren (Lewis Page).

F.F.

Quellen:

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Die unterschätzte Gefahr: Geo-Engineering ist auf dem Vormarsch

Geo-Engineering ist auf dem Vormarsch

Die Erneuerbaren Energien können die Erdtemperaturen weder senken, noch einen Anstieg verhindern. Dies wird die Anhänger der Theorie eines durch Menschen verursachten Klimawandels allerdings nicht dazu bewegen, ihren Irrtum einzugestehen. Im Gegenteil. Immerhin haben die Verfechter des anthropogenen Klimawandels im Namen des Klimaschutzes weltweit Landschaften in großem Umfang und aus Geldgier zerstört. Politiker, Kirchen und NGOs werden den Ausweg aus dem Dilemma durch einen Einstieg in die großtechnische Beeinflussung von Ökosystemen mit großflächigen Geo-Engineering-Experimenten suchen. Eine Gefahr, “die das Angesicht der Erde nachhaltig verändern und Millionen Menschen in Katastrophen stürzen wird.”

Erstmals befassten sich britische Wissenschaftler der Universitäten Leeds, Bristol und Oxford in einer gemeinsamen Studie eingehend mit Hightech-Strategien, die das Weltklima künstlich beeinflussen sollen: Geo-Engineering. Das Ergebnis der drei Projekte, IAGP, SPICE und CGG, wurden anlässlich einer Veranstaltung der Royal Society, London, am 26 November 2014 veröffentlicht. Darüber berichtete der österreichische Sender ORF am 27.11.2014. [1]

Ideen zum Geo-Engineering wurden lange als die bizarrsten aller Lösungsvorschläge zur Verringerung der Erderwärmung angesehen. Dazu gehören das „Aufsaugen“ und unterirdische Binden von CO2 aus der Atmosphäre, das Versprühen von Schwefel zur künstlichen Abkühlung der Luft, das Versetzen von Meerwasser mit Eisenpartikeln zur Anregung von Planktonwachstum oder die Abschattung der gesamten Erdoberfläche.
Bekannt wurde in Deutschland der umstrittene Versuch des deutsch-indischen Kooperationsprojekts LOHAFEX. Das Projekt wurde vom Bundesforschungsministerium initiiert und vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) 2009 durchgeführt. Der Ozean wurde mit Eisensulfat gedüngt. Die dann entstehende Algenblüte sollte einen nennenswerten Teil des im Wasser gelösten Kohlendioxids binden und zum Meeresgrund sinken. Das Experiment dauerte 70 Tage. [7]

Seitdem sich die internationalen Bemühungen um die Verringerung der Treihausgasemissionen immer deutlicher als erfolglos erweisen, erfährt Geo-Engineering in den letzten Jahren eine stärkere Beachtung.

Trotz der Risiken katastrophaler Nebeneffekte (“catastrophic side-effects”) durch Geo-Engineering sind die Autoren der britischen Studien überzeugt, dass die Forschung fortgeführt werden müsse, falls der Wärmeanstieg keine andere Option offen lasse. [3]

Drei Projekte zum Geo-Engineering

IAGP (Integrated Assessment of Geoengineering Proposals, Leeds) ist die erste interdisziplinäre Forschungsstudie in Großbritannien in der umstrittenen Frage des Geo-Engineerings. Die Studie verbindet eine Palette von Fachwissen  – Klimamodellierung, Philosophie und Technik – in Verbindung mit einem Verständnis für die öffentliche Wahrnehmung des Geo-Engineerings als Teil umfangreicherer gesellschaftlicher Wertevorstellungen.
SPICE (Integrated Assessment of Geoengineering Proposals, Bristol) wählte andere Wege, kam aber zu übereinstimmenden Schlussfolgerungen.
Das CGG Projekt (Integrated Assessment of Geoengineering Proposals, Oxford) ist das weltweit erste Projekt, das sich auf die Regierung, auf rechtliche Fragen der Forschung und auf den möglichen Einsatz  im Rahmen der Schadensbegrenzung und Anpassung an den Klimawandel konzentriert.

Die Studien basieren auf Computermodellen, um die möglichen Auswirkungen der verschiedenen Technologien zu simulieren. Einen Schwerpunkt bilden Ideen, die Wüsten, Meere und Wolken stärker reflektieren zu lassen, so dass einfallende Sonnenstrahlen nicht die Oberfläche erreichen. [3] Die Methoden werden als “Sonneneinstrahlung Management” (“solar radiation management”) bezeichnet.

Die Vorschläge der Wissenschaftler beinhalten unter anderem ein Abdunkeln der Sonne, die „Düngung“ von Meerwasser, die Durchmischung der Luft mit Nanopartikeln. ORF: “Die Vorschläge … klingen utopisch. Die Forscher sind jedoch überzeugt, dass angesichts der rapiden Verschlechterung des Weltklimas bald keine anderen Möglichkeiten als das künstliche „Klima-Tuning“ bleiben werden – auch wenn es das Angesicht der Erde nachhaltig verändern und Millionen Menschen in Katastrophen stürzen wird.” [1]

Die Folgen des Geo-Engeneering

Prof. Piers Forster, Leeds, sagte: “Wir haben festgestellt, dass zwischen 1,2 und 4,1 Milliarden Menschen durch Veränderungen der Niederschlagsmuster beeinflusst werden könnten, einschließlich der Unterbrechung des indischen Monsuns. Das auffälligste Beispiel für einen “Nachteil” wäre die vollständige Austrocknung der Sahel-Zone in Afrika, und das geschieht in allen Szenarien.” (“The most striking example of a downside would be the complete drying-out of the Sahel region of Africa – that would be very difficult to adapt to for those substantial populations – and that happens across all the scenarios.”) [3]

Die zentrale Schlussfolgerung, so Dr. Matt Watson, Bristol, sei, dass die Probleme im Zusammenhang mit Geo-Engineering – wie es funktionieren, welche Auswirkungen es haben könnte und die möglichen Nachteile – “wirklich sehr, sehr kompliziert” seien. [2]

Obwohl Professor Steve Rayner , Oxford, zu dem Schluss kommt, dass es meistens zu früh sei, um zu wissen, wie eine dieser Technologien in der Praxis aussehen, wie hoch ihre wahren Kosten und welches ihr wahrer Nutzen sein werden, ist er überzeugt, dass Geo-Engineering keine Büchse der Pandora sei. (“But it’s almost certain that geoengineering will be neither a magic bullet nor Pandora’s Box.”) Schließlich sei in allem, ob es für oder gegen Geo-Engineering spreche, immer ein großes Körnchen Salz enthalten, meint Rayner. [2]

Die Aussichten für Geo-Engeneering

Die Erneuerbaren Energien können die Erdtemperaturen weder senken, noch einen Anstieg verhindern. Die “Skeptiker” hatten von Anfang an Recht. Dies wird die Anhänger der Theorie eines durch Menschen verursachten Klimawandels allerdings nicht dazu bewegen, ihren Irrtum einzugestehen, sondern, nachdem im Namen des Klimaschutzes weiterhin Landschaften weltweit  in großem Umfang und aus Geldgier zerstört werden, den Ausweg durch einen Einstieg in die großtechnische Beeinflussung von Ökosystemen mit großflächigen Geo-Engineering-Experimenten suchen.

Dr. Matt Watson sagte zu Fragen rund um das Geo-Engineering: “Wir mögen die Idee nicht, aber wir sind mehr als je zuvor davon überzeugt, dass wir darüber forschen müssen. Persönlich fände er “das Zeug” erschreckend, aber nichts zu tun und weiter so zu machen wie bisher, bedeute, in eine Welt mit einem 4C-Anstieg zu geraten. [3] Es gebe einen Punkt, an dem die Nicht-Bereitstellung einiger Technologien unethisch wäre. [5]

Ist dem Geo-Engineering erst das Etikett “ethisch” verliehen, wird es genügend “ethisch” denkende Wissenschaftler, Politiker, Kirchen und NGOs geben, die Windkraftindustrieanlagen, Fracking, Abholzung von Regenwäldern für Biosprit und die Förderung von Ölsanden für ethisch gerechtfertigt halten und sich, einmal in der Klimawandelfalle gefangen, auch für Geo-Engineering stark machen werden.

Bernd Fischer

 

Text

Veröffentlicht am 05.05.2014
“Our climate is changing. The earth is warming up as a result of greenhouse gases emitted by humans. With serious implications: sea levels are rising, deserts are expanding, and extreme weather events may become more frequent. We can still prevent some of the consequences by reducing our emissions. But we will also have to adapt to some changes that can no longer be prevented. Reducing emissions and adapting to changes require considerable effort. Would climate engineering (CE), a deliberate and large-scale intervention in the climate, be an easier option against global warming?

Artificial removal of CO2 from the air could reduce greenhouse gas concentrations. But what happens with the CO2? What about ocean fertilization or a parasol for the earth to reflect the sunlight and prevent global warming?

The IASS’ new five-minute animated film “Engineering the Climate” introduces the uncertainties and risks associated with climate engineering in an easy-to-understand and entertaining way. The consequences of many technologies are still uncertain. Should we simply try it out? Is climate engineering a last-resort in case of an emergency? Technological interventions in the climate might solve some problems, but they would certainly create new ones. And who should decide about their use?

The film is particularly aimed at younger viewers. It follows the successful IASS productions “Outlaws in Air City” and “Let’s Talk about Soil”, and was produced by the Climate Media Factory. It demonstrates the importance of critically examining available and emerging options to address climate change with respect to their potential advantages risks.”

 

Auch am Potsdamer Institut für Nachhaltigkeitsstudien IASS tüfteln Wissenschaftler an Plan B für die Rettung des Weltklimas: Der Fokus des 14-köpfigen interdisziplinären Forscherteams: Dassogenannte Solar Radiation Management (SRM) – die Manipulation der Sonneneinstrahlung.

 

Ergänzende Informationen:

The IAGP project was funded by the Engineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC) and the Natural Environment Research Council (NERC).

The SPICE project was funded by EPSRC, NERC and the Science & Technology Facilities Council (STFC).

The CGG project was funded by the Economic and Social Research Council (ESRC) and the Arts and Humanities Research Council (AHRC).

 

Quellen/Links:

[1] ORF, 27.11.2014, Geoengineering: Hightech-Tricks gegen Klimawandel http://orf.at/stories/2255449/

[2] University of Bristol, Geoengineering our climate is not a ‘quick fix’, (Zusammenfassung der Studie).

[3] BBC, Geo-engineering: Climate fixes ‘could harm billions’, 26.11.2014 http://www.bbc.com/news/science-environment-30197085

[4] IAGP, Leeds: http://iagp.ac.uk/

[5] SPICE, Bristol: http://www.spice.ac.uk/

[6] CGG, Oxford: http://geoengineering-governance-research.org/

[7] http://de.wikipedia.org/wiki/LOHAFEX

Weitere Informationen:

http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2014/08/Geo-Engineering-Konferenz-Berlin.html

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