Postwachstumsphantasien scheitern an staatlicher Souveränität

Damit wäre eigentlich alles über die Postwachstumsphantasien Norman Paechs gesagt, was gesagt werden muss:

“Man könnte jeden Garten mit der Moderne kombinieren, zur Bewässerung könnten wir Iphones einsetzen und während in der Ferne die Gewächse unseren Kühlschrank, sorry, kühles Erdloch füllen, könnten wir am Wasser sitzen und angeln, sorry, Wäsche waschen. . . Fische tötet man ja nicht. Und wenn dann ein Bereicherer mit seinem Mercedes durchs Beet fährt weil Allah sich nicht an der grünen Aktion beteiligt, dann muss man mit ihm reden oder eben. . . neu pflanzen und ein wenig hungern.”
Norbert Schneider, 19. Jan 2014 11:23, http://www.pi-news.net/2014/01/niko-paech-postwachstums-oekonom-und-gruener-pychopath/

Die Postwachstumsphantasien enden spätestens dann, sobald die staatlichen Souveränität ins Spiel kommt, die Paech für unentbehrlich hält. Es ist verwunderlich, dass in der aktualisierten Ausgabe des Buches “Völkerrecht und Machtpolitik in den internationalen Beziehungen” Chinas Hineinwachsen Chinas in die Rolle einer möglichen Gegenmacht zu den USA und die imperiale chinesische Herausforderung keine Rolle spielt. (Norman Paech/Gerhard Stuby: Völkerrecht und Machtpolitik in den internationalen Beziehungen. Aktualisierte Ausgabe. VSA Verlag, Hamburg 2013. 1062 S.). Die Frage ist schließlich auch, wer sich 60 Euro für dieses Buch und für Bücher überhaupt eigentlich noch leisten kann, wenn er “Abschied von einem Wohlstandsmodell” genommen hat, das nach Paech aufgrund seiner chronischen Wachstumsabhängigkeit angeblich unrettbar geworden ist.

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