Debatten

“Und sie erwärmt sich doch” – Klimawissenschaftler in den USA lehnen öffentliche Debatten über den Klimawandel ab

Klimawissenschaftler in den USA lehnen öffentliche Debatten über den Klimawandel ab. Sie begründen ihre Ablehnung damit, dass der Status von Minderheitenmeinungen nicht erhöht und die Legitimität der bestehenden Klimaforschung nicht untergraben werden soll. Schließlich gehörten sie keinem Stamm (tribe) an, dem es daran gelegen sei, gegen die “andere Seite” zu gewinnen, sagen sie in einer Stellungnahme in der Washington Post. Ihre Hauptmotivation sei, die natürliche Welt zu verstehen und dieses Wissen und Verständnis zu nutzen, um über wichtige Fragen für vernünftige Entscheidungen der öffentlichen Ordnung zu informieren. Ob es ihnen gelinge sei das, wonach sie letztlich beurteilt würden.

 

Leugner diskutieren nicht, sie leugnen

Die Klimawissenschaftler Benjamin Santer, Kerry Emanuel und Naomi Oreskes lehnten kürzlich in einer Stellungnahme in der Washington Post Vorschläge von Steven Koonin und Scott Pruitt, eine öffentliche Diskussion über den Klimawandel zu führen, ab.  Steven Koonin ist Professor an der New York University und Scott Pruitt ist  der Leiter der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA,

Steven Koonin hat die Gründung eines “Red Team / Blue Team” vorgeschlagen, die eine öffentliche Debatte über die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel führen sollen. Scott Pruitt hat ebenfalls eine Diskussion über CO2 angeregt. Er schlug in einem Interview mit Breitbart News “eine echte, legitime, Peer-Review, objektive, transparente Diskussion über CO2” vor.

Solche Forderungen nach speziellen Teams von Ermittlern dienten nicht einer ehrlichen wissenschaftlichen Debatte, widersprachen die Klimawissenschaftler Santer, Emanuel und Oreskes. Sie seien “gefährliche Versuche, den Status der Minderheitenmeinungen zu erhöhen und die Legitimität, Objektivität und Transparenz der bestehenden Klimaforschung zu untergraben.” (“Such calls for special teams of investigators are not about honest scientific debate. They are dangerous attempts to elevate the status of minority opinions, and to undercut the legitimacy, objectivity and transparency of existing climate science.”)

Die Grundannahme dieser “Red Team / Blue Team” – Forderungen ist nach ihrer Ansicht, dass die Klimawissenschaft zerbrochen ist und der Bruch behoben werden müsse. Die implizite Botschaft der Vorschläge sei, dass die Wissenschaftler die wichtigsten Erkenntnisse der Klimaforschung – wie das Vorhandensein einer durch Menschen verursachten Erderwärmung – nicht ausreichend überprüft worden seien, sagen die drei Wissenschaftler. Die Vorschläge von Koonin und Pruitt betrachten sie als unangemessen. Schließlich seien alle Aspekte zum Klimawandel ausreichend analysiert, dokumentiert und überprüft worden, behaupten sie.

Die Idee, zwei Teams, “Rotes Team” und “Blaues Team” zu bilden, sei keine Möglichkeit, eine Diskussion über die Klimawissenschaft zu führen, sagen Santer, Emanuel und Oreskes, denn das Ergebnis aller Überprüfungen steht für sie fest. “Es gibt es einen starken wissenschaftlichen Konsens darüber, dass die Erderwärmung jetzt eindeutig ist und dass menschliche Aktivitäten der dominierende Beitrag zu dieser Erwärmung sind.” (“there is strong scientific consensus that planetary-scale warming is now unambiguous, and that human activities are the dominant contribution to this warming.”)

 

Peer-Review

Ein Peer-Review ist ein kollegialer Dialog auf Augenhöhe, Begutachtung durch Ebenbürtige, bei Ärzten als Kreuzgutachten bekannt. Das Verfahren dient im Wissenschaftsbetrieb zur Beurteilung der Qualität wissenschaftlicher Arbeiten und Publikationen. Zu einem Peer-Review werden unabhängige Gutachter (engl. peer für Ebenbürtiger, Gleichrangige oder auch referee für Schiedsrichter) aus dem gleichen Fachgebiet wie die Autoren herangezogen. In der Regel sind Wissenschaftler stolz, wenn ihre Arbeit ein Peer-Review überstanden hat. Je härter die Prüfer und je mehr Peer-Reviews, desto besser für den wissenschaftlichen Ruf. Wie begründen Santer, Emanuel und Oreskes ihre ablehnende Haltung zu einer öffentlichen Debatte und weiteren Peer-Reviews?

Koonins Behauptung, dass wichtige Unsicherheiten vernachlässigt werden, sei “offensichtlich falsch”, sagen die drei Forscher. Die Wissenschaftler hätten die wichtigsten Unsicherheiten identifiziert und quantifiziert und versucht, diese Unsicherheiten zu reduzieren. Auch seien die wissenschaftlichen Arbeiten Peer-Reviews unterzogen worden. Kritische Untersuchung von Modellen, Daten und Theorie seien ja keine Randaktivitäten.

Die drei Klimawissenschaftler räumen zwar ein, dass das von Koonin und Pruitt kritisierte Peer-Review-System unvollkommen sei, aber es sei “das beste System, das wir haben, und es habe der Wissenschaft schon seit Jahrhunderten gedient.”

Kritik an dem Klima-Konsens werde seit Jahrzehnten angeboten. Aber der Hinweis auf “natürliche Ursachen” passe nicht zu den “überwältigenden Beweisen für den vom Menschen verursachten Klimawandel.”

Diese Ansicht halten die drei Wissenschaftler für unvereinbar mit der Realität. Wobei sie Realität mit Meinung verwechseln, als könne jemals über die Realität per Meinung abgestimmt werden. (“Science has substantially improved our understanding of the physical climate system, the reality of human-caused warming, and the likely climatic outcomes if we do nothing to reduce emissions of greenhouse gases.”)

 

“Das eben ist der Fluch der bösen Tat, dass sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären” (Schiller)

Die Wissenschaft habe das Verständnis für das physikalische Klimasystem, die Realität der menschlich verursachten Erwärmung und die wahrscheinlichen klimatischen Ergebnisse wesentlich verbessert. Wenn wir nichts tun, um die Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren, sagen die Klimawissenschaftler, wäre dies ein echter “Beratungsmissbrauch” und würde wirkungsvolle Maßnahmen zur Bewältigung des vom Menschen verursachten Klimawandels verzögern. (“Rejecting this tried and tested understanding would constitute real “advisory malpractice,” and would delay effective action to address human-caused climate change.”)

Können die Wissenschaftler die Möglichkeit eines Beratungsmissbrauchs ausschließen, weil sie selbst von sich und iohren Kollegen überzeugt sind, in guter Absicht zu handeln? Das wäre unwissenschaftlich. Unterlassene Beratung ist nicht dasselbe wie unterlassene Hilfeleistung. Wenn ein Beratungsmissbrauch stattgefunden hat, werden aus Wissenschaftlern Menschen, die, um nicht ihr Gesicht und ihren Job zu verlieren, an der Lehre, die zu einem Beratungsmissbrauch geführt hat, festhalten.

Aus diesem Grund erscheint die negative Reaktion auf die Vorschläge, zwei Teams im Sinne einer echten, legitimen, objektiven, transparenten und peer reviewed Diskussion über CO2 zu bilden, plausibel. Eine öffentliche Debatte über den Klimawandel und den Einfluss von CO2 könnte den Teufelskreis durchbrechen, in den Wissenschaftler geraten können, die als Berater durch Lobby-Organisationen oder staatlich finanzierte Institutionen bezahlt werden. Eine Schutzmaßnahme für Wissenschaftler.

Aber die Vorschläge von Koonin und Pruitt werden kurzum abgelehnt. Die Klimawissenschaft sei nicht zerbrochen. Sie brauche keine Fixierung. “Im Falle der Klimaforschung entscheiden wir uns, uns in Peer-Review und in der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu vertrauen – nicht in Teams, die von Koonin oder Pruitt bestellt wurden. (“In short, climate science is not broken. It does not need fixing. We hear similar “broken” arguments about the media, the courts and our democracy itself. We are told that only one team or person can fix the problem; that if we place our trust in that one team, that one person, everything will be fine. In the case of climate science, we choose to place our trust in peer review and in the scientific community — not in teams appointed by Koonin or Pruitt.”)

 

Die wahre Lehre vom Klimawandel

Im Unterschied zum Umweltamt der USA beharrt das Umweltbundesamt in Deutschland (UBA) weiterhin auf die “wahre Lehre” vom menschengemachten Klimawandel.

2013 brachte das UBA eine Broschüre mit dem Titel „Und sie erwärmt sich doch“ heraus. Darin wurde erklärt, dass es bedauerlicherweise Wissenschaftler und Journalisten gebe, die Unwahrheiten über den Klimawandel verbreiten. Die Journalisten, Michael Miersch und Dirk Maxeiner, wurden vom UBA namentlich in der Broschüre genannt und gerügt. Sie fühlten sich durch die Bundesbehörde an den Pranger gestellt und verklagten das UBA. Die meisten Medien vertraten in der Klimadebatte die Auffassung, es stehe einer Behörde nicht zu, Journalisten zu denunzieren. Das Verwaltungsgerichts Halle stützte jedoch die Auffassung des UBA. Der Vorsitzende Richter Volker Albrecht erklärte die Klage der Journalisten als unbegründet. Ein Präzedenzfall, der Spuren in der öffentlichen Meinungsbildung hinterlassen hat.

Dem UBA ging es nicht allein um die beiden Journalisten. Die Speerspitze zielte gegen alle, die Zweifel an der Lehre vom menschengemachten Klimawandel hegen. In der Broschüre des UBA heißt es: “Schon lange warnt die Klimaforschung vor einer drohenden Klimaerwärmung, die für die – an die heutigen klimatischen Verhältnisse angepasste – menschliche Gesellschaft große Gefahren birgt. Im Gegensatz dazu gibt es einen Personenkreis, der die Erkenntnisse der Klimawissenschaft nicht anerkennt, die sogenannten „Klimawandelskeptiker“ oder kurz „Klimaskeptiker“. Dabei ist sich die wissenschaftliche Gemeinschaft über die Ursachen der Klimaerwärmung weitgehend einig.”

 

Fazit

Durch den Wechsel der Präsidenten in den USA ist Bewegung in eine festgefahrene Debatte gekommen. Seit dem 17. Februar 2017 ist Scott Pruitt Leiter der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA im Kabinett Trump. Wikipedia stellt ihn als “Lobbyist” und “Klimawandelleugner” vor. “Ein Triumph für Donald Trump, eine Gefahr fürs globale Klima”, urteilt der Spiegel über ihn. Die Mehrzahl der Medien in Deutschland vertritt die Position der Bundesregierung zum Klimawandel.

Wenn die Wissenschaftler einer Wissenschaftsdisziplin sich selbst genug sind, so dass sie konträre Auffassungen als Leugnung der Realität begreifen, ist, völlig unabhängig von Mehrheiten, die Wissenschaft wertlos. Sie muss dem Druck von Skeptikern standhalten können. Skepsis ist ein Wesenszug der Wissenschaft, nicht die Beratung. Skeptiker dienen der Wissenschaft, Berater ihren Auftraggebern. Und die Medien hätten die Pflicht, nicht Partei für Berater zu ergreifen, sondern darauf zu achten, dass es eine objektive, transparente Diskussion über CO2 und den Klimawandel gibt.

 

Quellen:

  • https://www.washingtonpost.com/news/capital-weather-gang/wp/2017/06/21/attention-scott-pruitt-red-teams-and-blue-teams-are-no-way-to-conduct-climate-science/?utm_term=.5ec82e327b5c
  • http://ruhrkultour.de/michael-miersch-gegen-das-umweltbundesamt-uba-prozessbeginn-18-november-2015/
  • https://www.welt.de/politik/deutschland/article149010802/Umweltbehoerde-darf-Journalisten-namentlich-ruegen.html
  • http://www.spiegel.de/politik/ausland/scott-pruitt-und-donald-trump-wer-ist-der-neue-chef-der-epa-a-1135234.html
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Abkühlungstrend

Langfristiger Abkühlungstrend in Nord-Europa nachgewiesen

Der langfristige Abkühlungstrend in Nord-Europa über die letzten Jahrtausende sei unterschätzt worden, sagen Forscher eines internationalen Teams unter Beteiligung der Justus-Liebig-Universität Gießen. Die Wissenschaftler haben eine 2.000-jährige Klimarekonstruktion für Nord-Europa anhand von Baumjahrringen vorgestellt. Demnach waren Römerzeit und Mittelalter wärmer als bisher angenommen.

 

Abkühlungstrend von -0.3°C pro Jahrtausend

In einer Pressemitteilung der Justus-Liebig-Universität Gießen gab Prof. Jürg Luterbacher PhD,
Institut für Geographie, bekannt, dass “dieser Trend, der durch langsame Veränderungen des Sonnenstandes, aber auch der Distanz der Erde zur Sonne verursacht wurde, ein Abkühlung von -0.3°C pro Jahrtausend” ausmacht.

„Im Prinzip erscheint diese Zahl nicht sonderlich beeindruckend“, sagte Prof. Luterbacher, „allerdings ist sie im Vergleich zur globalen Erwärmung, die bis heute auch weniger als 1°C beträgt, nicht zu vernachlässigen. Wir konnten nun zeigen, dass die großräumigen Klimarekonstruktionen, die auch vom internationalen Klimarat ‚IPCC‘ verwendet werden, den langfristigen Abkühlungstrend über die letzten Jahrtausende unterschätzen.“

Die Studie erschien am Sonntag, 8. Juli 2012, in der Zeitschrift „Nature Climate Change“.

Download the PDF file .

Quellen:

Bild: Abbildung der Temperatur-Abkühlung der letzten 2.000 Jahre. Universität Mainz.

 

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Physiker sagen eine globale Abkühlung voraus – Verfechter der Erderwärmungshypothese wollen wissenschaftliche Ergebnisse unterdrücken

The Washington Times berichtet  über einen aktuellen Versuch von Klimaforschern, Forschungsergebnisse über Sonnenzyklen der Physikerin Valentina Zharkova, Professorin an der Northumbria University in Newcastle im Vereinigten Königreich, zu unterdrücken. Nach Angaben von Valentina Zharkova habe die Royal Astronomical Society Anfragen erhalten, eine Pressemitteilung über neueste Forschungsergebnisse ihres Teams, die auf einen deutlichen Rückgang der Sonnenaktivität bis Mitte des Jahrhunderts hinweisen, zurück zu ziehen.

Valentina Zharkova präsentierte ihre Ergebnisse am 9. Juli in der National Astronomy Meeting in Llandudno, Wales. Einige der Wissenschaftler seien freundlich gewesen und hätten diskutiert, aber einige seien recht aufdringlich gewesen, sagte sie in einem Video-Interview, das am Dienstag vom Global Warming Policy Forum (GWPF) veröffentlicht wurde. “Sie versuchten tatsächlich, uns zum Schweigen zu bringen. Einige von ihnen kontaktierten die Royal Astronomical Society hinter unserem Rücken und forderten, dass sie unsere Pressemitteilung zurück zögen.”

Die Royal Astronomical Society habe diese Forderung abgelehnt, sagte Valentina Zharkova, und ihnen geantwortet, dem Team eine Kopie zugesandt, berichtet The Washington Times. Die Gesellschaft habe geschrieben: “Sehen sie, das ist die Arbeit von Wissenschaftlern, die wir unterstützen, besprechen Sie dies bitte mit ihnen.” The Washington Times berichtet ferner, dass es danach einen mehrfachen Austausch per e-Mail gegeben und Valentina Zharkova versucht habe, ihren Standpunkt zu beweisen. Sie habe angeboten, mit den Wissenschaftlern zusammen zu arbeiten, indem sie die Daten zu den Ergebnissen anbot. Aber sie hätten ihr geantwortet, dass “sie nicht wollen.”

Die Pressemitteilung über ihre Forschung wurde am 9. Juli auf der Website der Royal Astronomical Society veröffentlicht. Das Sonnenflecken-Modell Valentina Zharkovas zeigt ein reduziertes Solar-Magnetfeld in den Jahren 2020-2053, das nach ihrer Auffassung ähnliche Bedingungen hervorrufen werde, wie sie während des sogenannten Maunder-Minimums oder der “Kleinen Eiszeit” herrschte. Als Maunder-Minimum wird ein 65-Jahres-Zeitraum mit reduzierter Sonnenaktivität und weltweit niedrigen Temperaturen während des 17. Jahrhunderts bezeichnet, benannt nach dem englischen Astronomen Edward Walter Maunder, der die geringe Anzahl der Sonnenflecken jener Periode im Nachhinein erkannte.

Für die nördliche Hemisphäre seien die Daten sehr gut protokolliert, sagt Valentina Zharkova: “Die Flüsse sind eingefroren. Es gibt keine Winter und keine Sommer, und so weiter.”

Das Forschungsergebnis ist umstritten, weil es den vorherrschenden Klima-Wandel Konsensus (Vorhersage steigender globaler Temperaturen durch erhöhte, von Menschen verursachte Kohlendioxid-Emissionen in der Atmosphäre) herauszufordern scheint.

Mit ihren Forschungsergebnissen steht Valentina Zharkova jedoch nicht alleine da. Auch chinesische und russische Klimaforscher widersprechen der Erderwärmungs-Hypothese.

Die Aufregung unter Wissenschaftlern schlägt sich allerdings kaum in der Presse nieder, wie Frank Bosse und Fritz Vahrenholt 2015 bemerkten. Sie verweisen auf eine Arbeit, Mitautorin Prof. Valentina Zharkova, im renommierten Astrophysical Journal, die eine Reduktion der Sonnenaktivität voraussagten. Dies bedeute, dies bedeute, dass uns “ein waschechtes Maunder-Minimum wie Ende des 17. Jahrhunderts” bevorstehe. Valentina Zharkova hatte im Rahmen des britischen National Astrononomy Meeting ein neues Modell des Sonnendynamos vorgestellt. “Danach besteht der Dynamo aus zwei Wellen mit einer Frequenz von 11 Jahren, die sich verstärken oder abschwächen können. In den beiden nächsten Zyklen würden sich die beiden Wellen gegenseitig schwächen und ein Maunder-Minimum generieren.”

“Natürlich sind die Dinge nicht das Gleiche wie sie im 17. Jahrhundert waren – wir haben viel mehr Treibhausgas in der Atmosphäre”, sagt die Global Warming Policy Foundation (GWPF), eine eingetragene gemeinnützige Organisation und Denkfabrik in Großbritannien, in ihrem Beitrag. “Und es wird interessant sein zu sehen, wie sich die terrestrischen und die solaren Einflüsse darstellen.”

Quellen:

 

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Ist der Klimawandel menschengemacht? Ganz klar nein, sagen Wissenschaftler

earth-366722_640Kein anderes Thema dürfte durch Übergriffe der Politik auf die Wissenschaft ähnlich verheerende Auswirkungen auf die Gesellschaft haben wie die Energiewende. Zur wissenschaftlichen Legitimierung der Energiepolitik existiert ein Pool von Wissenschaftlern, den die Bundesregierung über Fördermittel finanziert und der, will er weiter bestehen, der Politik politisch korrekte Ergebnisse liefert. Die wissenschaftlichen unversitären und außeruniversitären Einrichtungen verhalten sich im Prinzip wie jedes Wirtschaftsunternehmen, das mit Blick auf die lebenserhaltenden oder profitmaximierenden Subventionen durch Unterwürfigkeit gekennzeichnet ist. Das Anpasseritis-Virus verbreitet sich über die Medien und trägt nachhaltig zu Fehlinformationen auch in der Bevölkerung bei. Der Klimawandel ist eine der  folgenreichsten Fehlinformationen, die durch ein irrationales Zusammenspiel zwischen Politik, Ökowirtschaft, Wissenschaft und Medien zustande gekommen ist. Über die Entstehung dieser Fehlinformation haben wir berichtet: Die fabelhaften 97 % – der Mythos vom Klima-Konsens der Wissenschaftler.

Ist der Klimawandel menschengemacht? Ganz klar nein, sagt Prof. Dr. Werner Kirstein

Als Klimageograph kennt Prof. Dr. Werner Kirstein die Daten der Klimaaufzeichnungen sehr genau. Und so weiß er auch, dass der Gehalt von CO2 in unserer Atmosphäre nicht nur einen historischen Tiefstand aufweist, welcher nahezu kritische Auswirkungen auf die Flora habe, heißt es im Begleittext zu seinem  Vortrag, sondern die Temperatur keinesfalls beeinträchtige. Viel mehr ergäben die Daten, dass der Prozess genau umgekehrt ist. Der CO2-Gehalt passe sich an die Temperatur an. Der Vortrag wurde am 11.04.2016 bei Youtube veröffentlicht wurde.

“Im Dezember 2015 trafen sich in Paris mehr als 50.000 Menschen, um an dem Weltklima-Gipfel teilzunehmen. Besonders stolz war man darauf, dass sich alle teilnehmenden Nationen für eine Reduzierung von Kohlenstoffdioxid (CO2) ausgesprochen und sich verpflichtet haben zu Reduzieren. Wieviel und nach welchen Maßstäben wurde nicht definiert.
Ziel des Ganzen sei, durch den verminderten Aussoß von CO2 zu bewirken, dass sich die Erde nicht mehr als 2 Grad im Vergleich zum Beginn des Industrie-Zeitalters (ab Mitte des 19. Jhd.) erhöht. Ein Grad davon haben wir bereits erreicht, so dass das Ergebnis des Klimagipfels letztlich die Absicht aussprach, dass der Mensch, nicht weiterhin das Klima so stark beeinflusst.
Klimawissenschaft und Klimapolitik stehen sich diametral gegenüber. In diesem Vortrag zeigt Prof. Dr. Werner Kirstein auf, weshalb die Debatte um das Senken von CO2 ausschließlich politischen Zielen dient und keinesfalls der Umwelt, dem Weltklima oder den Menschen.”

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Die fabelhaften 97 % – der Mythos vom Klima-Konsens der Wissenschaftler

Eine überwältigende Mehrheit von Wissenschaftlern ist der Auffassung, dass die globale Erwärmung und der Klimawandel durch Menschen verursacht sei. Sie kennen diese Behauptung. Ihr Ursprung ist eine Studie von John Cook, University of Queensland. IOP (Institute for Physics) berichtete darüber am 16. Mai 2013. Unter der Leitung von Cook hatten Forscher 2012 wissenschaftliche Artikel, die zwischen 1991 und 2011 erschienen waren und die Suchbegriffe “globale Erwärmung” und “globaler Klimawandel” enthielten, analysiert. insgesamt 11.994.  

Von den rund 12.000 Veröffentlichungen bestätigte nur rund ein Drittel der Wissenschaftler, 32,6 Prozent,  die Ansicht, dass die globale Erwärmung durch Menschen verursacht sei (Anthropogenic Global Warming -AGW), 97 Prozent dieses Drittels, nicht der Gesamtmenge, hielt “die jüngste Erwärmung vor allem von Menschen gemacht”. Die Mehrheit der Wissenschaftler, 66,4 Prozent, bezog keine Position zum AGW. Aber die Zahl 97 machte weltweit die Runde. Noch am selben Tag der Veröffentlichung des IOP twitterte der Präsident der USA, Barack Obama:

Obama_97P

Scan: http://www.climatechangedispatch.com/

Und damit war der große “97% Konsens” geboren und diente fortan bis auf Weiteres der Politik der Dekarbonisierung und dem Verstummen der Kritiker der “globalen Erwärmung.”

Unvorstellbar, dass 97 % ein Mythos ist?

Die Wissenschaft sei das eine, schrieb Willi Winkler 2010 in der Süddeutschen Zeitung, “aber es braucht auch noch jemanden, der auf sie hereinfällt, ihre Irrtümer also auch noch propagiert. Das war, wie jedermann weiß, der Seemann Popeye.

Bewaffnet mit einer Pfeife und einem losen Mundwerk begann der tätowierte Geselle von 1929 an die amerikanischen Kinder in einem täglichen Comicstrip zu unterhalten.” Es ging um Spinat, den Generationen von Kindern auf Grund der Behauptung, er sei besonders eisenhaltig und gut für die Gesundheit, hinunterwürgten oder auch verweigerten. Der Spinat-Absatz stieg dank Popeye angeblich um 33 Prozent.

Unter der Überschrift “Medizinische Mythen” präsentierte das British Medical Journal Ende 2007 eine Reihe erwiesener Irrtümer, an die “Ärzte wie die allgemeine Öffentlichkeit glauben”, darunter auch den großen Spinat-Irrtum, der durch einen Kommafehler 1890 vom Schweizer Physiologen Gustav von Bunge in die Welt gesetzt worden war: Spinat enthält nicht mehr Eisen als anderes Gemüse.

117 Jahre konnte sich dieser Irrtum halten und durch konsequentes Abschreiben und Weiterdichten neuen Spinat-Schwindel entstehen lassen. Winkler:

Der moderne Mensch giert nach wissenschaftlichen Mythen. Und er jubelt, wenn die Mythen wieder zerstört werden. Dabei kommen wir uns sehr schlau vor. Zu Unrecht: Der Spinat lehrt, dass wir Laien wie die Schafe von einer Legende zur nächsten irren.

Lars Schröder

Quellen:

 

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Das Klima und der Wandel zur Lüge

Der Klimawandel wird bis Ende November in allen denkbaren Variationen die Schlagzeilen beherrschen. Die wissenschaftliche Hypothese vom anthropogenen (durch Menschen verursachten) Klimawandel hat sich längst verselbständigt und ist, ähnlich wie ein Virus, dem wissenschaftlichen Labor entglitten. Politiker wie Präsident Obama verbinden das Schicksal ihrer Partei mit dem Glauben ihrer Wähler an die schrecklichen Gefahren der von ihnen angekündigten Erderwärmung, vor der sie einzig und allein ihre Energiepolitik und die Erneuerbaren Energien (Bezeichnung für einen neuen Industriezweig alter und neuer Großkonzerne) retten kann.
Dem Erhalt der Demokratie, der Wissenschaft, eines freien Kopfes und der freien Meinungsäußerung dient unter anderem dieses Video:

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Kein Klimaschutz ohne Kernkraftwerke

Die “Erneuerbaren Energien” sind eine von vielen Wortschöpfungen einer Werbebranche, die positive Assoziationen erzeugen sollen, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Fachlich ist diese Bezeichnung falsch. Die Bezeichnungen “alternative Energien” oder “regenerative Energien” sind ebenfalls nicht korrekt. weiterlesen

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Die globale Erderwärmung – ein Marketingtrick?

In der Wissenschaft spielt es keine Rolle, ob jemand die Meinung einer Minderheit oder einer Mehrheit vertritt, höchstens für seine wissenschaftliche Karriere. Russische Klimaforscher widersprechen dem IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), das erst vor wenigen Tagen seinen neuen Bericht veröffentlicht hat. Im Vorfeld war bereits vermutet worden, dass das IPCC trotz massiver Widersprüche in seinem Bericht, in der Zusammenfassung von einer globalen, durch Menschen verursachten Klimaerwärmung ausgehen werde.

Einen Klimawandel bestätigen auch russische Wissenschaftler, aber völlig entgegengesetzt der Meinung des IPCC. Sie sagen voraus, dass 2014 eine kleine Eiszeit beginnen werde. Bei der jetzigen Erwärmung handle es sich um einen Nachhall des Herauskommens des Planeten aus einer „kleinen Eiszeit“. Der Beginn eines neuen Zyklus, der Abkühlung, hänge mit einer Veränderung der Sonnenaktivität zusammen. Die Strahlungsleistung der Sonne gehe zurück, wodurch das Klima denn auch beeinflusst werde. Die Emission von Kohlendioxid sei ein normaler natürlicher Prozess, an dem Menschen nur  zu vier bis fünf Prozent von der natürlichen Emission beteiligt seien. Aber dies habe für eine “Marketingstrategie” ausgereicht, die zur Einschränkung der Emissionen von Treibhausgasen im Kyoter Protokoll ausgereicht und einen Handel mit Quoten für diese Emissionen zugelassen haben.

Die Emission von Kohlendioxid sei ein normaler natürlicher Prozess und nicht ein ausschließliches Resultat der menschlichen Tätigkeit, sagt der Wissenschaftler. Die Erhöhung des CO2-Nivaus in der Atmosphäre sei nicht die Folge einer Erwärmung, sondern umgekehrt, sie folgt eher dieser.

Der Treibhauseffekt, der mit dem anthropogenen Faktor verbunden ist, das sind vier bis fünf Prozent von der natürlichen Emission. Der Ausbruch eines Vulkans ergebe einen weitaus größeren Effekt auf die Emission von Kohlendioxid, ebenso  der gewöhnliche Wasserdampf. “Gott sei dank, dass niemand auf den Gedanken kommt, ihn ebenfalls regulieren zu müssen“, sagt der wissenschaftler Wladimir Baschkin.

 

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