Journalisten

Warum haben angesehene Wissenschaftler Angst vor einem Dokumentar-Filmer?

Jörg Rehmann sprach mit dem Dokumentarfilmer Marijn Poels

In seinem Kino-Dokumentarfilm „Der Bauer und sein Klima“(Engl. „The uncertainity has settled“) befasst sich der Dokumentarfilmer Marijn Poels mit der Klimadebatte und den Auswirkungen der Energiewende.
Obwohl der Film ergebnisoffen vorgeht und sich nicht festlegt, wird der deutsch-niederländische Filmemacher Marijn Poels von Öko-Aktivisten bedroht. Allein die Tatsache, dass er Diskussionen auslösen will, ruft den erbitterten Widerstand der Ökolobby hervor. Man will nicht, dass diskutiert wird. Die deutschen Medien blockieren Marijn Poels ebenfalls. Dennoch hat sein Film Beachtung im Europäischen Parlament erfahren.

Jörg Rehmann

Am 18.10. war Marijn Poels mit dem Film im Europäischen Parlament zu Gast. – Jörg Rehmann sprach mit ihm nach der Vorführung. Es ist ein sehr lehrreiches Gespräch, das nachdenklich macht.

Das Video ist mit englischen und niederländischen Untertiteln verfügbar.


https://youtu.be/laWwUPtLuu8

 

Arnold Schwarzeneggers Credo

Arnold Schwarzenegger, der ehemalige Gouverneur aus Kalifornien und “Terminator star” durfte auf Einladung der französischen Regierung Nobelpreisträgern, Philosophen, dem UN-Generalsekretär, geistigen Führern und Theologen aller Glaubensrichtungen anlässlich des UN-Klimagipfels in Paris 2015 den Wissenschaftlern und der Welt seine Ansicht über den Klimawandel und die Botschaft übermitteln: “Die Debatte ist vorbei, und jetzt ist die Zeit zum Handeln“. “Das ist größer als jeder Film, das ist die Herausforderung unserer Zeit. Und es ist unsere Verantwortung, diese Welt einen besseren Ort zu verlassen, als wir es gefunden haben, aber im Moment versagen wir gegenüber zukünftigen Generationen.”

Diesem Satz des Terminators setzte Marijn Poels den Titel seines Dokumentarfilmes “The uncertainity has settled” entgegen. Die Debatte ist nicht vorbei, solange Menschen einen Hebel finden, Denkverbote aufzubrechen. Die schnelle Entmündigung der deutschen Bevölkerung (Marijn Poels erkennt Unterschiede der Diskussionsbereitschaft in Deutschland, den Niederlanden und den USA) erschwert die Debatte bereits jetzt schon. Sollte der “Klimaschutz” als gesellschaftspolitisches Staatsziel (WBGU, 2011) und damit als verbindliche Ideologie für die Rechtssprechung und Verwaltungen etabliert werden können, wird eine öffentliche Diskussion über den Klimawandel zukünftig ausgeschlossen sein. Die Forderung Al Gores nach einer Bestrafung von “Klimaleugnern” lässt Schlimmes ahnen.

 

Das Versagen der Politik und Nicht-Regierungsorganisationen

Im Gespräch mit Jörg Rehmann wird das Entsetzen des als links geltenden Filmemachers über Nicht-Regierungsorganisationen wie Greenpeace und die extrem abwehrende Haltung der Ökolobby in Deutschland gegenüber Diskussionen deutlich. Die Bevölkerung werde gewzungen, die Energiewende zu bezahlen, aber Diskussionen darüber würden unterdrückt, sagt Marijn Poels. Das Thema Klimawandel werde wie eine Religion behandelt. Wer eine Diskussion darüber anstrebe, werde als ein Feind angesehen, der die Rettung der Welt ablehnt. Eine Erfahrung, die ihm sehr zugesetzt habe, wie der Marijn Poels sagt.

Hinter Marijn Poels stehen Naturwissenschaftler und Umweltschützer, die aus den unterschiedlichsten Gründen die Zerstörung der Landschaft durch Windkraftanlagen ablehnen. Unterstützung erhalten die Skeptiker vor allem von Windkraftgegnern, die sich allein in Deutschland in fast 1.000 Bürgerinitiativen zusammengeschlossen haben, um den weiteren Ausbau von Windkraftindustrieanlagen zu verhindern. In den Medien findet dieser Protest allerdings kaum statt. Das Schweigen der Medien ist bedrohlich.

Dass über ihre Argumente in den überregionalen Medien kaum oder gar nicht informiert wird, dass Anti-Windkraft-Demonstranten von Befürwortern als Reaktionäre oder Neonazis beschimpft und dass Ratsmitglieder wegen ihrer skeptischen Haltung gegenüber Windkraftanlagen gezwungen werden, ihr Mandat niederzulegen, verdeutlicht, dass es um Glaubensbekenntnisse und nicht um die Wissenschaft geht.

 

“The Uncertainty Has Settled”

Marijn Poels versucht nicht, dem Zuschauer eine neue Wahrheit zu präsentieren. Sein Dokumentarfilm “The Uncertainty Has Settled” gewann am vorletzten  Wochenende seine dritte Auszeichnung als bester Dokumentarfilm beim Independent Film Festival in Paris.

Die Uraufführung erlebte der Dokumentarfilm Anfang des Jahres 2017 auf den Berliner Filmfestspielen.   Er wurde ausgezeichnet, weil er der Jury zufolge unabhängiges Denken fördere und dazu diene, die Debatte zu eröffnen. Eine Auszeichnung erhielt der Film außerdem in Los Angeles.

Für die Filmaufnahmen hatte Poels hauptsächlich Landwirte in Sachsen-Anhalt besucht, die unter europäischen Regelungen leiden. Aufgrund einer gescheiterten Agrarpolitik und der Milliarden Subventionen für die Produktion von Ökostrom sind viele Bauern zu Energielieferanten geworden. Die Subventionen für Windkraft und Energiepflanzen seien im Grunde Agrarsubventionen, sagt Marijn Poels in einem Interview mit Michael Miersch. Ob sie das Klima retten, sei fraglich. Aber die Energiepolitik führe dazu, dass statt Kartoffeln Energiemais und Raps angebaut werden. “Diese Monokulturen verdrängen die Nahrungsmittel und zerstören die Natur. Ich sah, wie sich eine ländliche Gegend rapide veränderte und fing an Fragen zu stellen.”

“Warum haben angesehene Wissenschaftler Angst vor einem Journalisten?”

Allein die Tatsache, dass Marijn Poels Fragen zum Klimawandel und zur Energiewende stellt und es dem Zuschauer überlässt, sich seine eigene Meinung zu bilden, erschütterte die Verfechter der Hypothese vom menschengemachten Klimawandel so nachhaltig, dass zum Beispiel das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung ein Gespräch mit Poels abgelehnte. Statt dessen habe der Leiter des Instituts Hans Joachim Schellnhuber ihm mit der Absage einen PDF-Anhang zugeschickt, wie Medien mit Klimaskeptikern umgehen müssen, sagt Marijn Poels in einem Interview mit den Salonkolumnisten. Er habe 52 andere Klimaforscher angeschrieben. Nur zwei davon wollten ihm ein Interview geben. Er fände das erstaunlich, sagt Marijn Poels und fragt: “Warum haben angesehene Wissenschaftler Angst vor einem Journalisten?”

 

Wie geht es weiter?

Es sei schwer zu sagen, wie es weiter gehe, sagt Marijn Poels. Er sei kein Wissenschaftler und könne das CO2 selbst nicht messen, sehen oder spüren. Er könne auch nicht den Einfluss des von Menschen gemachten CO2  beurteilen. So wie ihm dürfte es allen Laien ergehen.

Welchen Wissenschaftlern kann man vertrauen? Marijn Poels hat sich entschieden, Freeman Dyson sehr ernst zu nehmen. Aus seiner Sicht sei Dyson ein Realist, der sich nicht in computerbasierten Modellen verliere und der ganzheitlich denken könne. Von ihm habe er gelernt, solange skeptisch gegenüber Theorien und Computermodellen zu sein, bis die konkrete Messung oder Beobachtung das Modell bestätigt. Die Beobachtung des Klimawandels zeigen im Gegensatz zu den Computermodellen bisher keine Apokalypse.

Im Januar wird Poels mit der Fortsetzung seines ersten Films beginnen. Der Filmemacher plant eine Trilogie. Oder Poels wieder die Kontroverse aufgreift, will er noch nicht sagen. „Es wird ein Film sein, der wieder zum unabhängigen kritischen Nachdenken ermutigt“, sagt der Filmemacher.

 

Webseite von Marijn Poels: http://www.marijnpoels.com/theuncertaintyhassettled.htm
Webseite von Jörg Rehmann: https://joerg-rehmann.de

 

Marijn Poels ist ein niederländischer Dokumentarfilmer und Produzent. Seine Themen sind internationale Zusammenarbeit, Menschenrechte, Soziale Gerechtigkeit, Politik und Wirtschaft. Er lebt und arbeitet derzeit in Berlin. 2011 gewann er den Friedenspreis Pakistans. Dieser Preis wird jährlich an Personen ausgezeichnet, die in Pakistan gegen den Terrorismus und Gewalt engagieren und für Menschenrechte einstehen.

Jörg Rehmann ist selbständig als Journalist, Autor, Fotograf und Filmemacher. Er hat zahlreiche  Dokumentarfilme (Schwerpunkt Bildung, Integration, Natur, Musik, Gesundheit, u.a.) geschaffen und 2011 den Baden-Württembergischen Staatspreis für Integration des Jahres 2011 erhalten. Seit 2005 ist Jörg Rehmann intensiv mit Landschaftsfotografie und der Dokumentation der Deutschen Energiewende befasst. Er ist maßgeblich an dem Band „Geopferte Landschaften – Wie die Energiewende unsere Umwelt zerstört“ (Hrg. Georg Etscheit) beteiligt.

Foto: Screenshot Video “Der Filmemacher Marijn Poels und sein Klima”

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Fidschi

Der “Klimawandel” hat seine Schuldigkeit getan, er kann bald gehen

Im Fachmagazin Nature Geoscience haben Klimaforscher eingestanden, dass sie mit ihren Computermodellen falsch lagen. Die Studie wurde von Klimawissenschaftlern aus acht Ländern verfasst. Die Mehrheit der Autoren ist maßgeblich beim Weltklimarat (IPCC) engagiert, zum Teil in führender Stellung. Das Eingeständnis wird Folgen für die Glaubwürdigkeit der Klimaforschung haben, aber keine Folgen für die Klimapolitik.

Das Eingeständnis führender Klimaforscher

Im Fachmagazin Nature Geoscience haben Klimaforscher eingestanden, dass sie mit ihren   Computermodellen falsch lagen. Die Mehrheit der Autoren ist maßgeblich beim Weltklimarat (IPCC) engagiert, zum Teil in führender Stellung, berichtet die Weltwoche. Diese Forscher seien mitverantwortlich für die Alarme des IPCC vor einer angeblichen Klimakatastrophe. Nun aber seien sie zum Schluss gekommen, dass die Menschheit mehr CO2 ausstoßen darf, bis sich die Erde mutmaßlich um 1,5 Grad erwärmt hat: nicht ein Zehntel mehr, nicht ein Fünftel oder die Hälfte mehr – nein: fast viermal mehr.

Die Weltwoche sieht in der Studie ein “Geständnis, dass die sogenannten Klimaskeptiker recht hatten.” Es sei die Beichte, dass die Erderwärmung viel langsamer voranschreitet, als uns all die Warner, Mahner und Moralisten in Wissenschaft, Politik und Medien weismachen wollten.

Der Artikel ist nur für Weltwoche-Abonnenten zugänglich. EIFELON hat mit Genehmigung des Autors Alex Reichmuth den Artikel auf seiner Homepage veröffentlicht. Bitte lesen Sie den kompletten Artikel hier.

 

Der Klimawandel hat seine Schuldigkeit getan, er kann gehen

Führende Forscher geben in einer Studie (“Emission budgets and pathways consistent with
limiting warming to 1.5 ◦C”) zu, dass sich die Erde ­langsamer erwärmt als behauptet. Ihre Computer hatten falsche Prognosen ausgespuckt. Mit dieser Festellung gerät das gesamte Konstrukt eines menschengemachten Klimawandels in Frage. Ein Skandal, der Klimawissenschaftler, Politiker und Medien, die diese Hypothese propagiert haben, in Bedrängnis bringt. Das Umweltbundesamt (UBA) müsste sich bei allen klima-skeptischen Wissenschaftlern und Journalisten, besonders bei Michael Miersch und Dirk Maxeiner, entschuldigen. Jede seriöse Zeitung müsste eigentlich titeln: «Klimawandel weit weniger dramatisch als befürchtet!», schrieb Die Weltwoche aus der Schweiz.

Aber es herrscht Schweigen im Blätterwald. Schließlich steht die 23. UN-Klimakonferenz (COP 23) vom 6. bis 17. November in Bonn bevor. Rund 20.000 Teilnehmer aus aller Welt, Vertreter der Mitgliedsstaten, die auf Drängen Deutschlands das Klimaabkommen in Paris unterzeichnet haben, werden nicht wollen, dass man ihnen nachweist, auf einen Schwindel hereingefallen zu sein oder den Schwindel zum eigenen Vorteil nutzen zu wollen. Außerdem müssen die enormen Kosten des Events einschließlich der umweltschädlichen Flüge gerechtfertigt werden. Die Interessen der inzwischen mächtigen Öko-Industrie und deren Lobbyverbände sollen nicht in die Kritik geraten. Irrtümer bei den Klimadaten werden deshalb erst nach und nach eingeräumt, sofern sich der Klimaschwindel nicht mehr länger aufrecht erhalten lässt.

Auf die Klimadaten und die Hypothese vom menschengemachten Klimawandel kann die Politik erst dann verzichten, wenn die Strukturen der anvisierten neuen Gesellschaftsordnung weit genug entwickelt sind. Im Hauptgutachten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) sind die Grundlagen dieser neuen Gesellschaftsordnung und einer Politik manifestiert, die den „gestaltenden Staat“ mit dem “Klimaschutz” als Staatsziel im Rahmen einer “Transformation” und mit Hilfe eines “neuen Gesellschaftsvertrags” etablieren will.

Das Verschweigen von neuen Erkenntnissen oder deren Umdeutung zugunsten der Politik sichert den Ausbau der staatlichen Macht. Die Umweltministerin Barbara Hendricks jubelte 2015: “In Paris haben wir Geschichte geschrieben. Heute haben wir sie unumkehrbar gemacht. Das Pariser Klimaschutzabkommen wird definitiv im November in Kraft treten.” Die Eitelkeit von Politikern, die „größte zwischenstaatliche Konferenz“ auf deutschem Boden ausrichten zu können, hält die schwindende Glaubwürdigkeit noch für eine Weile unter Kontrolle. Dies verdankt sie den Medien, die, von wenigen Ausnahmen abgesehen, keine Debatten fördern, sondern den selbstgefälligen Jubel der Politiker und Falschinformationen ihrer Unterstützer an die Öffentlichkeit durchreichen.

 

Politik gegen das eigene Volk

Ein Blick über zerstörte Landschaften, die zum angeblichen Schutz des Klimas mit imer mehr Windkraftindustrieanlagen bestückt werden, genügt, um zu verstehen, dass die gegenwärtige Energiepolitik die Lebensqualität der Bevölkerung stark vermindert. Ohne die Ideologie vom Klimaschutz und der angeblich übergroßen Gefahr der Kernenergie, jetzt auch der Braunkohle, wäre dieser Zerstörungsprozess nicht möglich gewesen.

Nachteile und Risiken der Energiewende werden nicht erforscht, eine Übersicht über die zukünftig entstehenden finanziellen Belastungen gibt es nicht. Debatten über die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen zum Schutz des Klimas in Hinsicht auf den Klimawandel sind unerwünscht. Nicht einmal die absurde Vorstellung, das Klima ließe sich durch Menschenhand schützen, wurde infrage gestellt. Es waren und sind keine Wissenschaftler, sondern Politiker, die unter dem Vorwand des Klimaschutzes bestimmte politische und ökonomische Interessen durchsetzten und wissenschaftliche Erkenntnisse nach diesem Nutzen beurteilen.

Das UBA bediente sich 2013 eines ungewöhnlichen Mittels, um sich Kritiker der Hypothese vom menschengemachten Klimawandel vom Halse zu schaffen. Die Journalisten Michael Miersch und Dirk Maxeiner wurden vom UBA namentlich in der Broschüre “Und sie erwärmt sich doch!” genannt und gerügt. Die meisten Medien lehnten diese Denunziation ab. Die beiden Journalisten fühlten sich durch die Bundesbehörde an den Pranger gestellt und verklagten das UBA. Das Verwaltungsgericht Halle stützte jedoch die Auffassung des UBA und erklärte die Klage der Journalisten als unbegründet. Ein Präzedenzfall, der Spuren in der öffentlichen Meinungsbildung hinterlassen hat.

Dem Umweltbundesamt ging es nicht allein um die beiden Journalisten. Die Speerspitze zielte gegen alle, die Zweifel an der Lehre vom menschengemachten Klimawandel hegen. In der Broschüre des UBA heißt es: “Schon lange warnt die Klimaforschung vor einer drohenden Klimaerwärmung, die für die – an die heutigen klimatischen Verhältnisse angepasste – menschliche Gesellschaft große Gefahren birgt. Im Gegensatz dazu gibt es einen Personenkreis, der die Erkenntnisse der Klimawissenschaft nicht anerkennt, die sogenannten „Klimawandelskeptiker“ oder kurz „Klimaskeptiker“. Dabei ist sich die wissenschaftliche Gemeinschaft über die Ursachen der Klimaerwärmung weitgehend einig.”

Fach-Wissenschaftler haben der Auffassung vom menschengemachten Klimawandel stets widersprochen. Die angebliche Einigkeit ist nichts weiter als eine Fiktion. Aber sie wird, und das macht viele Menschen sprachlos, mit Hilfe der Medien trotzdem weiter verbreitet. Noch. Wenn der anthropogne Klimawandel seine Schuldigkeit getan haben wird, kann er gehen.

 

Quellen:

Foto: 5998679, Fidschi, pixabay

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Klimawandel-Hysterie

Nicht der Klimawandel, die Klimawandel-Hysterie macht krank!

Der “Klimawandel” ist ein Milliardengeschäft und der Kern einer neuen Religion zugleich, die den Glauben an die Allmacht eines Schöpfers der Erde durch den Glauben an die Allmacht des Menschen, das Wetter zu beherrschen, ersetzt. Kirchen und Politiker kämpfen gemeinsam um den Erhalt ihrer Macht, indem sie die  Führung zugunsten einer großen gesellschaftlichen Transformation (WBGU 2011) an sich reißen. Angstmacherei und Bestrafungen sind ihre wichtigsten Werkzeuge. Die Medien leisten Beihilfe, wie man unschwer an der fehlenden Debatte um Pro und Kontra der Energiewende und dem großen Schweigen der verunsicherten Bevölkerung erkennen kann. Der WDR hat als größte Sendeanstalt in Deutschland eine maßgebliche Bedeutung für die Indoktrination. Er hat in Energiefragen journalistische Standards über Bord geworfen und sich unkritisch auf die Seite der Klimaalarmisten geschlagen. “Klimawandel macht krank” – ein Beispiel von vielen.

 

“Klimawandel macht krank”

Am 17.10.2017 sendete WDR 5 ein 5-Minuten-Gespräch mit dem Mikrobiologen und Präsidenten der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Jörg Hacker. Im Begleittext zur Sendung heißt es: “Wie kann man Menschen vom Klimaschutz überzeugen? Vielleicht durch den Hinweis: Auch in unseren Breiten wird der Klimawandel zum Gesundheitsrisiko. Das Argument verdient mehr Beachtung, meint Jörg Hacker, Präsident der Leopoldina.”

(Die komplette Sendung ist bis 17.10.2018 verfügbar)

 

Der heiße Draht eines Molekularbiologen

Die Moderatorin, Stephanie Rohde, stellt in dem WDR-Gespräch die Frage, warum immer noch so viele Menschen unwillig seien, selbst etwas für den Klimaschutz zu tun. Vielleicht müsse man einfach mehr darauf hinweisen, dass der Klimawandel zum Gesundheitsrisiko werde, sagt sie. Das könnte dann mehr Menschen überzeugen.

Jörg Hacker antwortet: “Gesundheit ist etwas, was jeden angeheht und woran auch jeder interessiert ist. Man muss nur den Draht finden zwischen dem Klimawandel auf der einen Seite und der individuellen Gesundheit.” Er fährt fort: “Die Verbindung Gesundheit und Klima halten wir für ganz essentiell”. Was versteht der Molekularbiologe unter “Draht finden”? Wen meint er mit “wir”?

Auf die Frage der Moderatorin, ob der Leidensdruck der Bevölkerung vielleicht zu gering sei, antwortet Jörg Hacker, dass die vom Süden her nach Europa kommenden Infektionen, die vor 10 oder 20 Jahren nicht vorhanden waren, ein Beispiel für den Klimawandel seien. Konkrete Ereignisse wie Grippe, Lugenentzündungen, die Notwendigkeit von Impfungen, extreme Ereignisse, Trockenperioden, die in Europa Todesopfer forderten, auch politische Ereignisse wie die Magration müsse man in Verbindung mit dem Klimawandel setzen.

Es geht also darum, den Menschen gezielt Angst vor persönlichem Leid einzujagen, damit sie “selbst etwas für den Klimaschutz tun”. Sogar Flüchtlinge werden vorgeschoben, um die politischen Ziele der politisch relevanten Kräfte in Deutschland zu realisieren. Diese Form der Massenbeeinflussung, wie sie auch in der  autoritären Pädagogik praktiziert wird, feiert zurzeit wieder Auferstehung. Die Bevölkerung wird zur Eile angetrieben, weil andernfalls, so lautet die Drohung, die Klimakatastrophe über sie oder ihre Nachkommen hereinbrechen werde.  Zeit zum Nachdenken und Abwägen wird nicht gewährt. Wichtige und grundsätzliche Fragen werden übergangen: Wie kann man etwas schützen, das nur als Modellrechnung von Compilern, abgespeichert in Computern, existiert? Es gibt mehrere Szenarien des Klimawandels mit sehr unterschiedlichen und völlig konträren Ergebnissen, die sich zudem ständig ändern. Eine Normalität für die Wissenschaft, aber nicht für Politiker. Denn mit wechselnden Ergebnissen können Politiker nicht regieren. Sie brauchen Fixpunkte. Und nach einem mehr als 40-jährigen Anlauf einer neuen sozialen Schicht von Ökologisten heißt der Fixpunkt: Klimaschutz durch Senkung der CO2-Emissionen. Ein Billionen-Euro-Geschäft blüht. Einerseits. Denn andererseits misst die Bevölkerung den Fortschritt der Gesellschaft an ihrer Lebensqualität und ihrem Wohlstand. Steigende Strompreise, steigende Lebenshaltungskosten, Arbeitslosigkeit, Pflegenotstände, Bildungs-, Alters- und Kinderarmut könnten das einträgliche Geschäft der relativ geringen Anzahl von Profiteuren zum Scheitern bringen. Und somit bringen sie die Angst ins Spiel.

 

Ethik?

Der anerkannte Mikrobiologe Jörg Hacker war Mitglied der Ethik-Kommission, die 2011 im Hinblick auf den Unfall im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi, Japan, die Abschaltung der Kernkraftwerke in Deutschland beschloss. Die Welt schaute dem angstvollen Treiben in Deutschland und der fehlenden Empathie für das Leid der Japaner verblüfft zu.

Aber die Angstmacherei vor der Kernkraft hat sich bewährt: Ohne eine irrationale Ablehnung der Kernenergie wäre die flächendeckende Verteilung von mittlerweile rund 30.000 Windkraftindustrieanlagen und finanziellen Zuwendungen an den gesamten ökoindustriellen Komplex in Form von Fördermitteln in Höhe von etwa 30 Milliarden Euro jährlich ohne Aufstand nicht möglich gewesen. Für die Öko-Branche hat sich Fukushima wahrlich gelohnt.

Prof. Dr. Jörg Hacker ist außerdem Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Anfang 2014 berief der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban-Ki Moon, den Professor für Mikrobiologie in das neu gegründete Scientific Advisory Board, das aus 26 Forschern aus allen Weltregionen besteht. Jörg Hacker fordert seit langem, die Forschung zum Thema Klimawandel und Gesundheit zu stärken, zum Beispiel 2008 in einem Gespräch mit dem Ärzteblatt. Er hält, ausdrücklich bezugnehmend auf den Bergsteiger Reinhold Messner, der eine „Weltregierung für gutes Klima“ gefordert habe, eine Weltregierung für notwendig. “Je mehr Verbindlichkeit, desto besser, aber Verbindlichkeit und Druck entstehen nur, wenn über Informationen und die öffentliche Meinung die Themen Klima, Nachhaltigkeit und Bevölkerungsentwicklung auf die politische Agenda kommen”, sagte er dem Goethe-Institut 2014.

Die Zusammensetzung der Ethikkommission, die den Ausstieg aus der Kernenergie und damit eine fundamental wichtige Entscheidung über die zukünftige Energieversorgung Deutschlands getroffen hat, zeichnet sich dadurch aus, dass kein Vertreter der Energiewirtschaft in der Ethikkommission vertreten war. Bis auf Dr. Hambrecht (langjähriger Vorsitzender der BASF) und Michael Vassiliadis (IG-BCE-Vorsitzender) waren überwiegend Umweltpolitiker, Soziologen, Philosophen und Kirchenvertreter geladen worden, deren Auffassung kongenial zum politischen Kurs der Bundesregierung war.

Die religiöse Grundeinstellung spielt sowohl beim Ausstiegsbeschluss als auch beim Thema Klimawandel eine große Rolle. Jörg Hacker, der an dem Buch “Aus Glauben handeln – Ethik: Ein evangelischer Glaubenskurs in 50 Kapiteln” mitgewirkt hat, sagt: “der Glaube kann Orientierung geben und kann sozusagen einen ethischen Kompass geben. Das ist etwas, was ich persönlich als evangelischer Christ am Glauben geschätzt habe und schätze. Und das möchte ich nicht missen.”

Die Ethik ist bei genauer Betrachtung der religiöse Kompass, der die Verfechter der Hypothese vom anthropogenen Klimawandel zusammenhält. Und auch darin waren sich Politik und Religion stets einig: Angst regiert die Welt.

 

Die Macht der Angstmacher

Was die Angst bewirken kann, wenn Menschen nicht ausreichend informiert sind, zeigt das Kraftwerksunglück in Fukushima. “Nach den Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima ist die Kernkraft ethisch nicht mehr vertretbar”, schrieb Jörg Hacker 2013 in einem Beitrag in der evangelischen Wochenzeitung “Die Kirche”, zwei Jahre nach dem Reaktorunfall in Fukushima-Daiichi. Zu diesem Zeitpunkt war bereits aus einem vorläufigen Bericht der WHO bekannt, dass kein Mensch durch die Strahlung ums Leben gekommen war. Die überhastete Evakuierung und Angst waren lebensgefährlich, nicht die Radioaktivität des Unglücks im Kernkraftswerk.

Das ethisch korrekte Deutschland trauerte weder um die 1.600 Menschen, die dem Notfallmediziner Dr. Koichi Tanigawa zufolge durch den Stress und die Angst, die mit den Ereignissen des März 2011 zusammenhingen, starben. Es trauerte auch nicht um 16.000 Menschen, die im März 2011 durch eine Flutwelle ihr Leben verloren hatten. Deutschland sorgte sich statt dessen um seine eigene, ungefährdete  Sicherheit vor radioaktiven Strahlen.

Die WHO ist sich einig: Die gesundheitlichen Schäden durch die Strahlung in Fukushima werden kaum erkennbar sein. Strahlenexperten gehen davon aus, dass Fukushima das allgemeine Krebsrisiko in Japan nicht erhöhen wird. Und falls doch, sei es zu klein, um messbar zu sein, sagte laut SPIEGEL der US-Radiologe Fred Mettler, Mitglied des wissenschaftlichen Strahlenschutzkomitees der Vereinten Nationen (UNSCEAR) der Nachrichtenagentur AP.

Bis zum heutigen Tag hat die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen), ihre von den Medien gierig aufgegriffene Lüge, 16.000 Menschen seien durch den Reaktorunfall ums Leben gekommen, nicht widerrufen. Sie schrieb am 11. März 2013 auf ihrer inzwischen offenbar vom Shitstorm bereinigten Facebookseite: “Heute vor zwei Jahren ereignete sich die verheerende Atom-Katastrophe von Fukushima, die nach Tschernobyl ein weiteres Mal eine ganze Region und mit ihr die ganze Welt in den atomaren Abgrund blicken ließ. Insgesamt starben bei der Katastrophe in Japan 16.000 Menschen, mehr als 2.700 gelten immer noch als vermisst.”

 

Die Angstmacherei hat sich für alle Profiteure der Energiewende als erfolgreich und nützlich erwiesen. Müsste sich Jörg Hacker als Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften nicht klar und deutlich von Manipulationen mit Hilfe der Angstmacherei distanzieren?

 

Fukushima war Gestern – Klimaschutz ist Heute

Die Wissenschaft sei sich einig, dass der Klimawandel zu einem großen Teil vom Menschen verursacht wird, behauptet Jörg Hacker. Er sagt nicht, wie groß der Anteil der Wissenschaftler wirklich ist und welche Wissenschaftler er meint. Und auch er als Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften hält Quantitäten bezüglich des Wahrheitsgehalts einer wisenschaftlichen Aussage für relevant. Auch er unterliegt einer uralten Vorstellung etablierter Politiker, Wissenschaftler und Kirchenleute, dass über wissenschaftliche Ergebnisse abgestimmt und somit deren Wahrheit bestimmt werden kann.

Über Klimaskeptiker äußert sich der Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften folglich herablassend. “Die Daten, die die Wissenschaft anbietet, sind so eindeutig, dass der Klimawandel Realität ist, dass man da schon sehr ignorant sein muss, um das nicht zu sehen.”

Jörg Hacker ist Mikrobiologe, kein Meteorologe und kein Klimaforscher. Nach welchen Kriterien beurteilt er Datenerhebungen? Wessen Daten? Wer ist “die” Wissenschaft? Was ist in der Wissenschaft “eindeutig”? Müsste der Präsident der Leopoldina nicht zumindest zurückhaltend in einem Themenbereich sein, in dem er nicht zuhause ist? Das Wetter ist Realität, das Klima dagegen ist ein von Conmputerprogrammen errechneter Wert auf der Grundlage von lediglich 5.000 ungleich über den Globus verteilten und ungenauen Messstellen. Das kann auch ein Laie wissen, wenn er es wissen will.

 

Ist Jörg Hacker ein Vorbild in der Wissenschaft?

Jörg Hacker hatte Karl-Theodor zu Guttenberg wegen seines Plagiats eine schlechte Vorbildrolle vorgeworfen. “Wissenschaftliche Standards sind ernst zu nehmen und müssen schon früh in jeder wissenschaftlichen Laufbahn – unabhängig von der Fachdisziplin – garantiert werden”, sagte der Biologe der Deutschen Presse-Agentur im Februar 2011.

Der Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften hält sich nicht an seine eigenen Worte. Er schürt die Angst der Menschen um die eigene Gesundheit, um dem Gedanken des Klimaschutzes zum Durchbruch zu verhelfen. Damit folgt er jedoch keinem wissenschaftlichen, sondern einem politischen Standard. Er will den Draht zwischen dem Klimawandel auf der einen Seite und der individuellen Gesundheites finden und läuft Gefahr, einer neuen Propagandawelle den Boden zu bereiten. Jörg Hacker behauptet, es ginge ihm um die Erklärung von Zusammenhängen. Als Wissenschaftler müsste er allerdings Pro und Kontra miteinander vergleichen, was er sich selbst durch die Trennung in (gute) Klimaforscher und (böse) Klimaskeptiker unmöglich gemacht hat.

Der Klimawandel ist ein komplexes, kaum erforschtes Thema. Der Begriff ist jedoch vor einigen Jahren aus dem Labor der Wissenschaftler entwichen und steht inzwischen gleichbedeutend für alle ökologischen, okonomischen und sozialen Katastrophen, die sich eine besondere soziale Schicht von Menschen ausdenkt, um ihre persönlichen Vorteile aus der Unwissenheit anderer zu ziehen.

Der “Klimawandel” kann weder für das Einschleppen von Krankheiten durch Flugzeuge, Schiffe und Eisenbahnen noch für die Überbevölkerung und die nicht vorhandene Industrie in den Entwicklungsländern, die dort lebende Menschen in wohlhabendere Regionen treibt, verantwortlich gemacht werden.

In einem Kommentar (Thema: “How German schools take climate change “seriously”) nannte “Pamela” ihr neues Lieblings-Schimpfwort für himmelschreiende Zustände: Klimawandel! Sie schrieb: “I have a new favorite swear word!!! KLIMAWANDEL!!!”

 

Die Klimawandel-Hysterie macht krank!

Zum angeblichen Schutz des Klimas werden Landschaften zerstört. Die Mehrheit der Bevölkerung nimmt dies hin. Man müsste ihr gar keine Angst vor exotischen Spinnen, Viren und Klimaflüchtlingen einjagen. Sie ist vor der Klima-Hysterie der großen Parteien, Nicht-Regierungsorganisationen, Kirchen und Medien längst in die Knie gegangen.

Die Klimawandel-Fanatiker sind sich der Nachhaltigkeit ihres Windwahns jedoch nicht sicher, werden es auch niemals sein. Sie werden deshalb weiter die Angst kochen lassen und Debatten über den Klimawandel ebenso wie Untersuchungen über die negativen Folgen der Energiewende vermeiden oder verschleppen. Der Einfluss von “Windparks” auf die Bodenerwärmung, das Wetter, die Mikroorganismen oder die Vernichtung von Vögeln und Fledermäusen wird kaum oder gar nicht untersucht. Etwa ein Drittel der Bevölkerung erleidet durch Infraschall gesundheitliche Schädigungen. Davon wären bei einem weiteren Ausbau der Windkraftindustrieanlagen in Deutschland  etwa 25 Millionen Menschen betroffen. Klimaschutz ist Staatsraison, und die geht eben über alles.

 

Faina Faruz

Foto: geralt, pixabay

 

 

 

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Wettermanipulationen

Wettermanipulationen. Anmerkungen zum Film GEOSTORM

Warner Bros. präsentiert den deutschen Trailer zum Film GEOSTORM. Ab 19. Oktober 2017 wird der Film im Kino gezeigt.

Ist der Film ein neuer Versuch der Unterhaltungsbranche, die Klimakatastrophe im Bewusstsein der Menschen zu verankern? Was steckt hinter den Gerüchten von Wettermanipulationen?

Der Klimawandel gehört zur Erdgeschichte und hat natürliche Ursachen, zu denen auch Schwankungen des CO2-Gehalts der Atmosphäre gehören. Das lässt sich nachweisen und wird nicht angezweifelt. Nicht möglich sind dagegen Prognosen eines Klimawandels, der das komplexe Wettergeschehen auf einzelne  Faktoren wie zum Beispiel CO2 zurückführt. Dafür gibt es nur eine Bezeichnung: Scharlatanerie. Der Einfluss des Kohlenstoffdioxids auf das Klima kann nicht beziffert werden.

 

Das Problem der wachsenden Weltbevölkerung

Die Verfechter des anthropogenen Klimawandels glauben, dass der steigende CO2-Gehalt der Erde zu deren Erwärmung führt und Menschen für das Anwachsen der CO2-Emissionen verantwortlich sind. Mehr Menschen – mehr CO2, lautet die Überlegung. Im Jahr 2050 wird die Welt von rund 9,8 Milliarden Menschen bewohnt sein, erklärte die UNO in einem im Juni 2017 veröffentlichten Bericht. Von derzeit 7,6 Milliarden Erdbewohnern werde die Weltbevölkerung bis 2030 auf 8,6 Milliarden wachsen, 2050 dann die Marke von 9,8 Milliarden erreichen und 2100 bei 11,2 Milliarden liegen.

Sie alle möchten verständlicherweise nachts Lichter einschalten, heizen, wenn es kalt ist, kühlen, wenn es heiß ist, ein funktionierendes Transportsystem haben, sichere und zum Kochen geeignete Nahrungsmittel, heiße Bäder oder Duschen und gewaschene Kleidung. Sie wünschen sich auch eine angemessene Anzahl von Jobs außerhalb der Landwirtschaft und ein energieintensives Gesundheitssystem wie in den USA oder in Europa. Wahrscheinlich würden sie sich auch über einen vergleichsweise unwichtigen Krimskrams wie IT-Ausrüstung oder gelegentliche Flüge freuen, sagt Lewis Page. Um diese Wünsche zu erfüllen, brauchen die Länder eine eigene Industrie. Sie würde Handelswege und Absatzmärkte weltweit neu ordnen. Eine Bedrohung für die Industrie des Westens?

 

Interventionen

hbieser / Pixabay

Welche Möglichkeiten hat der Westen, diesen Wunsch nach dem Aufbau eigener Industrien zu verwehren?  Anstelle von Kriegen drängte Barack Obama auf eine “Soft Power Diplomatie”, wie der ehemalige Präsident der USA, Barack Obama, seine neue außenpolitische Doktrin nannte. Sie sollte auf einer globalen Führung mit weniger Rückgriff auf militärische Macht beruhen. Eine wesentliche Bedeutung sollten danach die Erneuerbaren Energien haben, mit deren Hilfe der neu entstehende öko-industrielle Komplex zufrieden gestellt werden konnte.  Immerhin ließen sich auf diese Weise auch einige der Bedürfnisse von Menschen in den ärmeren Ländern befriedigen. Aber ein Ersatz für eine eigene Industrie sind sie nicht.

Mit Windrädern und Solaranlagen, anstelle von Kohle- und Kernkraftwerken, lassen sich weder die Industrialisierung der Schwellenländer ausbremsen noch die Anzahl der Geburten reduzieren, sondern lediglich Milliardengewinne zugunsten des öko-industriellen Komplexes einstreichen, der sich mit Hilfe der Erneuerbaren Energien eine globale Kontrolle der Entwicklung von ärmeren, aber rohstoffreichen Staaten sichert. Durch die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten im vergangenen Jahr wurde dieser politische Kurs der “Soft Power Diplomatie” zum Verdruss der Profiteure jäh beendet.

Das Ende der Goldgräberstimmung ist abzusehen, auch unabhängig von Donald Trump, denn die Umstellung auf 80 oder gar 100 Prozent Erneuerbare Energien ist eine Fiktion. Dies haben Experimente auf El Hierro, Pellworm und Block Island bewiesen.

 

Ein Geständnis wird erwartet

Es ist damit zu rechnen, dass Politiker und die von ihnen abhängig beschäftigten Institutionen in wenigen Jahren öffentlich einräumen werden, dass die Erneuerbaren Energien die CO2-Emissionen weltweit nicht seken konnten.

Aber sie werden dennoch an der Behauptung, Menschen hätten einen wesentlichen Anteil an der  Erderwärmung, festhalten. Selbst der Beginn einer möglichen neuen Eiszeit würde sie nicht umstimmen können. Denn das Problem des Bevökerungswachstums wäre noch immer nicht gelöst. Lewis Page hatte anhand von Zahlenangaben des IPCC zum Energiebedarf nachgerechnet, dass zum Beispiel die Absicht, 80 Prozent des Energiebedarfs durch erneuerbare Energien abzudecken, zur Folge haben werde, dass die große Mehrheit der Menschen innerhalb einer Generation von der Erde verschwindet oder bettelarm dahin vegetiert. Diese Entwicklung hätte Massenmigrationen, Aufstände und Kriege zur Folge. Dafür wird man zunehmend den Klimawandel und nicht die verfehlte Wirtschafts- und Sozialpolitik verantwortlich machen – und noch mehr Windräder und Solaranlagen bauen.

Gleichzeitig gibt es für Politiker verschiedene Optionen, gegen die wachsenden sozialen Spannungen und Überbevölkerung vorzugehen. Eine von den Industrienationen festgelegte Definition einer neuen  Weltordnung leistet als weltumspannende Ideologie eine entscheidende Hilfe, da sie von der  Mehrheit der Weltbevölkerung akzeptiert wird. Diesen Zweck erfüllt die Ideologie des Klamawandels, der durch Menschen verursachten Erderwärmung. Mit ihr ist der Weg zu einer neuen Dimension der Gestaltung der Welt durch Eliten möglich: Geo-Engineering. Damit werden Hightech-Strategien bezeichnet, die das Weltklima künstlich beeinflussen sollen. An dieser Lösung wird geforscht: ⇒ Die unterschätzte Gefahr: Geo-Engineering ist auf dem Vormarsch.

 

GEOSTORM

Welche Intentionen mit dem Film GEOSTORM verbunden sind, wird sich zeigen. Wie wird er von den Zuschauern und Medien aufgenommen werden? Als Motivierung für eine stärkere Unterstützung des Ausbaus Erneuerbarer Energien, daran glaubend, dass durch sie Wettermanipulationen überflüssig sind? Wie auch immer, das Spiel mit Lügen, Angst und Zuweisung von Schuld funktioniert nach uralten Mustern.

Vielleicht lohnt es sich zu erwähnen, dass der Kalte Krieg nach dem Zweiten Weltkrieg unweigerlich in einen Dritten Welt gemündet wäre, wenn der militärisch-industrielle Komplex der USA nicht den Widerstand der eigenen Bevölkerung gefürchtet hätte. Es gibt den Widerstand in der Bevölkerung. Er wird allerdings von den Medien vertuscht und von nahezu allen Parteien verschwiegen. Aber er exisitiert. Ein Hoffnungsschimmer?

 

Bernd Fischer

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Weimann

Ist die Energiewende “öffentliches Interesse”?

Der Journalist und Autor Jörg Rehmann führte ein Gespräch mit Prof. Dr. Joachim Weimann, Ökonom an der Universität Magdeburg.

In dem Interview kommt mit Joachim Weimann einer der führenden deutschen Wirtschaftswissenschaftler zu Wort. Es wird erschreckend deutlich, dass die Bundesregierung gegenüber der Kritik von Fachleuten unempfindlich ist. Das Gespräch wurde im August 2017 aufgezeichnet.

Nahezu alle hochkarätigen Fachkommissionen des Bundes kritisieren – zuletzt in schärfster Form – die Energiepolitik der Bundesregierung, sagt Jörg Rehmann im Kommentar zu dem Youtube-Video.

  • Warum folgt die Politik einem Programm, das nicht funktioniert?
  • Warum lässt sie ökonomische, soziale und politische Schäden wider besseres Wissen eskalieren?
  • Warum gibt es eine sofort einsatzfähige, vorhandene Alternative zum Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) und warum wird deren Wirksamkeit verhindert?
  • Welche Schäden verursacht die Landschaftszerstörung durch Industrialisierung der einzigen deutschen Naturlandschaften?
  • Warum vertrauen viele Bürger einer Energiewende, die nichts wendet?
  • Warum wird die Volkswirtschaft pro Tonne CO2-Vermeidung mit 400 Euro belastet, wenn derselbe Effekt für 8 Euro / t möglich ist?

 

Jörg Rehmann

Seit 15 Jahren beschäftigt sich der Journalist Jörg Rehmann mit der deutschen Energiewende. In dem Band “Geopferte Landschaften – Wie die Energiewende unsere Umwelt zerstört” (Herausgeber Georg Etscheit, Heyne Verlag 2016) analysiert Rehmann die gescheiterte Energiewendepolitik im Rheinland-pfälzischen Hunsrück.

Seine dokumentarischen Fotos von der Industrialisierung deutscher Landschaften sind weltweit bekannt geworden.

 

 

 

Joachim Weimann

Joachim Weimann ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Er erhielt nach der Habilitation an der Universität Dortmund 1992 einen Ruf an die Ruhr-Universität Bochum und wechselte 1994 nach Magdeburg auf den Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik. Im Ökonomenranking der FAZ wird Weimann 2014 unter den 50 einflussreichsten Ökonomen Deutschlands aufgeführt.

Joachim Weimann ist überzeugt, dass wir Klimapolitik brauchen. Es sei lediglich eine Frage, “wie wir sie verantwortungsvoll und rational gestalten.” Zwei zentrale Aspekte müssen aus seiner Sicht mitbeachtet werden: “die Begrenztheit unserer wirtschaftlichen Ressourcen und unsere Versorgungssicherheit.” Im  Handel mit Emissionsrechten sieht Weimann eine der Grundlagen einer rationalen Klimapolitik.

In seinem Buch Die Klimapolitik-Katastrophe, das 2010 erschien, weist Weimann auf fundamentale Irrtümer der Klimapolitik hin. Er erläutert, warum man mit erneuerbaren Energien im Zeitalter des Emissionshandels kein CO2 einsparen kann. Weimann kritisiert die traditionelle Klimapolitik mit staatlichen Vorschriften und Subventionen.

 

Anmerkung

Der Emissionshandel könnte dazu beitragen, die Luftverschmutzung zu reduzieren, wenn in den aufstrebenden Industrienationen die Kernenergie gefördert wird und billiger ist als Kohle. Mit Erneuerbaren Energien ist die Entwicklung einer Industrie nicht möglich. Bei Unterstützung der Kernenergie und der Kernforschung bzw. der Kalten Fusion ist der Emissionshandel Augenwischerei und daher überflüssig. Er kann die Nutzung der Kohle als Brennstoff nicht verhindern. Nicht nur in Afrika wird es trotz Emsissionshandel heißen: “Sorry, Mr. Obama, Afrika braucht Kohle.” Die Grundlagenforschung ist  in Deutschland zu Gunsten kurzsichtiger Gewinnerzielungsabsichten weitgehend zum Erliegen gekommen. Sie müsste gefördert werden, nicht die Industrie der Erneuerbaren Energien und deren Profiteure.

 

Foto: Printscreen Video

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Windkraftanlagen

Windkraftanlagen: 20 Kilometer und mehr – Infraschall wirkt

Auswirkungen des Infraschalls

Neue Forschungsergebnisse über Auswirkungen des Infraschalls von Windkraftindustrieanlagen auf das menschliche Gehirn sowie Studien der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und Störungen der Messstationen zur Überwachung von Erdbeben und Kernwaffentests, stützen die Forderung von Windkraftgegnern nach einem sofortigen Ausbaustopp für Windkraftanlagen.

 

Verletzung des Vorsorgeprinzips bei fehlender Nutzen/Schaden-Abwägung

Eine einheitliche Definition des Begriffs Vorsorge existiert nicht. Dennoch gilt, basierend auf der Erklärung der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 in Rio, das Vorsorgeprinzip als ein wesentlicher Grundsatz der aktuellen Umweltpolitik und Gesundheitspolitik in Europa. Danach sollen Schäden für die Umwelt bzw. die menschliche Gesundheit im Voraus (trotz unzureichender Wissensbasis) vermieden oder weitestgehend verringert werden. Die Europäische  Kommission zur Anwendbarkeit des Vorsorgeprinzips gibt jedoch einen gemeinsamen Rahmen vor, der eine Nutzen/Schaden-Abwägung vorschreibt:

  • Die Anwendung des Prinzips sollte auf einer möglichst umfassenden wissenschaftlichen Bewertung beruhen, in der auch das Ausmaß der wissenschaftlichen Unsicherheit ermittelt wird.
  • Vor jeder Entscheidung für oder gegen eine Tätigkeit sollten die Risiken und die möglichen Folgen einer Untätigkeit bewertet werden.
  • Sobald die Ergebnisse der wissenschaftlichen Bewertung und/oder der Risikobewertung vorliegen, sollten alle Betroffenen in die Untersuchung der verschiedenen Risikomanagement-Optionen einbezogen werden.

Die Vorschrift einer Nutzen/Schaden-Abwägung verlangt, dass auch die Risiken neuer Technologien mit gleichen Anstrengungen wie deren Anwendungen erforscht werden. Die Realität sieht zum Beispiel bei Windkraftindustrieanlagen völlig anders aus.

 

Einfluss des Infraschalls von Windkraftindustrieanlagen auf das Gehirn

Erstmalig konnte in einer Studie von Markus Weichenberger und Forschern der Charité (Berlin), der PTB (Braunschweig) und des UKE (Hamburg) der negative Einfluss des Infraschalls von Windkraftindustrieanlagen auf das Gehirn nachgewiesen werden. 30.000 Windkraftanlagen wurden inzwischen gebaut, sodass bereits Fakten geschaffen wurden, ohne die geforderte Nutzen/Schaden-Abwägung zu berücksichtigen. Mit Hilfe einer funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRI) konnten die Forscher nachweisen, dass der Infraschall eine pathologische Stressreaktion erzeugt, die das menschliche Gehirn nachweislich verändert.

Forschungen über die Auswirkungen von Windkraftindustrieanlagen erfolgen gar nicht, nur halbherzig oder vereinzelt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat nach eigenen Angaben die Aufgabe, “Risiken von Stoffen, Mikroorganismen, Produkten und Verfahren für die menschliche Gesundheit abzuschätzen, zu bewerten, ggf. Maßnahmen zur Risikominderung oder -vermeidung zu empfehlen und Handlungsoptionen aufzuzeigen.” Die Bundesregierung hat ohne Rücksicht auf eine Nutzen/Schaden-Abwägung Deutschland in ein Großlabor verwandelt. Es ermöglicht dem Ausland, die negativen Auswirkungen der Erneuerbaren Energien international zu erforschen und eigene Lehren daraus zu ziehen, während Deutschland auf den Schäden sitzen bleiben wird.

Die treibenden Kräfte dieser Entwicklung sind nicht allein die Grünen. Sie haben den Taktstock geschwungen, auf Tempo gedrängt, aber ebenso haben die SPD, CDU und Linken die Ideologie des Klimaschutzes verinnerlicht. Der Teufel namens Klimawandel soll mit Hilfe von Windrädern vertrieben werden. Die Natur schlägt zurück und erwischte am Freitag, 6. Oktober, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin).

Bayern hat die Mindestabstände zwischen Windkraftindustrieanlagen und Wohnbebauung auf die 10-fache Höhe festgelegt und sieht sich mit Klagen konfrontiert, die von grünen Politikern in Gang gebracht und von der Windkraftindustrie im Verbund mit Umweltschutzorganisationen unterstützt werden. In Nordrhein-Westfalen hat die 2017 neu gewählte schwarz-gelbe Regierung einen Mindestabstand von 1500 Metern beschlossen. Wegen ihres Mutes wurde sie gefeiert und von der Windkraftlobby heftig attackiert. Sichtbare Resultate des Regierungsbeschlusses stehen noch aus.

Foto: 12019, Kalifornien, pixabay

In den USA sind die wichtigen Probleme der Rohstoffgewinnung und Entsorgung der Rotorblätter zwar ebenfalls nicht gelöst, aber in dem nordamerikanischen Staat gibt es viel Platz. Auf einen Quadratkilometer Land kommen in den USA im Schnitt 33, in Deutschland 226 Einwohner.

 

Wie groß müssten die Abstände zwischen Windkraftindustrieanlagen und Wohnbebauung sein?

Die Forschung über die Auswirkungen von Windkraftindustrieanlagen auf die menschliche Gesundheit, auf Tiere, Mikroorganismen und die Atmosphäre steht ganz am Anfang, wird öffentlich kaum oder gar nicht unterstützt, um festgelegte Ausbauziele nicht zu gefährden.

Bekannt ist, dass Menschen unterschiedlich auf den Infraschall der Windkraftindustrieanlagen reagieren. Die Gründe sind unbekannt. Deshalb sind Studien, wie die von Markus Weichenberger et al. von großer Bedeutung, weil durch die MRT-Untersuchungen der Hirntätigkeit subjektive Faktoren ausgeschlossen werden können und gemessen werden kann, in welcher Entfernung von der Infraschallquelle noch Einflüsse auf das Gehirn gemessen werden können.

 

Schallemission moderner und großer Windkraftanlagen steigt im Falle von Windparks auf weit über 20 Kilometer (BGR)

Auch Mikrobarometer der Infraschallstationen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) messen den Infraschall von Windkraftindustrieanlagen. Eine Studie der BGR, eine technisch-wissenschaftliche Oberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), kam ebenfalls zu einem alarmierenden Ergebnis. Nach einer Verlaufszeit von 12 Jahren wurde 2016 das Ergebnis veröffentlicht:

“Moderne Windkraftanlagen (WKA) mit Leistungen von Hunderten bis Tausenden von Kilowatt (kW) generieren aufgrund ihrer Größe und der geringen Rotationsgeschwindigkeit der Rotorblätter einen Großteil ihrer akustischen Emissionen im Infraschallbereich unterhalb von 20 Hz. In diesem nicht vom menschlichen Ohr wahrnehmbaren Frequenzbereich pflanzt sich der Schall deutlich weiter fort als im hörbaren Bereich und kann etliche Kilometer entfernt noch von empfindlichen Messgeräten wie etwa den Mikrobarometern der Infraschallstationen des BGR registriert werden.”

Die Messungen der BGR bestätigen, dass der Infraschall zur Vorsorge gehören muss, um die fatalen Auswirkungen, die von vielen Menschen beschrieben werden, nicht aus Fahrlässigkeit, Technikgläubigkeit, Gleichgültigkeit, falschem Ehrgeiz oder Gewinnsucht zu ignorieren.

Die BGR betreibt hochempfindliche sowohl fest installierte als auch mobile Infraschallmessanlagen und ist daran interessiert, eine Abschätzung der Stärke von Schallemissionen durch Windräder im Infraschall-Frequenzbereich vornehmen zu können. Zu den Infraschallmessanlagen gehört auch die Infraschallstation I26DE im Bayerischen Wald. Ihre Aufgabe ist, die entfernungsbedingten, akustischen Einflüsse von Windkraftanlagen auf Infraschallstationen zu messen. Damit erfüllt sie einen Auftrag des internationalen Überwachungssystems zur Einhaltung des Kernwaffenteststoppabkommens. Windkraftindustrieanlagen, deren Abstand zu den Messstationen zu gering ist, stören die korrekte Registrierung. Die Messungen zeigen ein alarmierendes Ergebnis. Die BGR stellt fest:

“An Hand der theoretischen Abschätzung zeigt sich, dass die Schallemission moderner und großer Windkraftanlagen mit Leistungen von mehr als 500 kW Reichweiten von über 20 km hat. Diese Entfernung steigt im Falle von Windparks auf ein Vielfaches.”

Akustische Signale nahegelegener Windkraftanlagen beeinträchtigen nach Angaben der BGR regelmäßig  die direkten Stationsaufzeichnungen von Luftdruckvariationen im Infraschallbereich und damit auch die Leistungsfähigkeit betreffender Stationen zur Detektion von Infraschallereignissen.

Die Störungen durch den Infraschall der Windkraftindustrieanlagen betreffen die Signaturen von Explosionen im Rahmen der Überwachung des Kernwaffenteststopps (CTBT), ebenso wie die Aufzeichnungen von Erdbebenmessstationen.

 

Erdbebenstation im Sorpesee

Die Erdbebenstation im Sorpesee wurde 2012 in Betrieb genommen. Die Station gehört zum nordrhein-westfälischen Erdbebenalarmsystem (EAS NRW). Sie sei die östlichste in NRW und habe eine große Bedeutung auch in Richtung Teutoburger Wald, erklärt Dr. Lehmann vom Geologischen Dienst in Krefeld deren Notwendigkeit.

Die Registrierung kleiner Beben sei wichtig im Zusammenhang mit dem Auftreten großer Beben. Innerhalb weniger Minuten können Informationen an Katastrophenschutzbehörden, aber auch an Talsperrenbetreiber wie den Ruhrverband gesandt werden, sodass zeitnah Sicherheitskontrollen an den Talsperren veranlasst werden können.

Die Erdbebenstation in Sundern misst Mikro-Erdbeben im Bereich des Sorpedamms. Das Sauerland stellt zwar selbst keine unmittelbar erdbebengefährdete Zone dar, aber größere Beben wie in Roermond (am 13. April 1992 mit der Stärke 5,9) und in Goch (am 8. September 2011 mit der Stärke 4,1) können durchaus Auswirkungen auf die sauerländischen Talsperren haben, berichtet der Sauerlandkurier. Diese Beben haben bis ins Sauerland “gestrahlt” und Erdbewegungen verursacht, die für den Damm zwar keine Bedrohung darstellen, ihn aber dennoch treffen.

Der NRW-Windenergieerlass legt fest, dass der Geologische Dienst in Nordrhein-Westfalen an Planungs- und Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen im Umkreis von zehn Kilometern um eine seismologische Messstation zwingend zu beteiligen ist. Der Geologische Dienst soll dabei eine Einzelfallprüfung durchführen, die zeigt, ob die Errichtung und der Betrieb einer Windenergieanlage eine Messstation beeinträchtigen könnten. Die Einwände des Geologischen Dienstes wiegen schwer, da er diese nicht nur bei den im Windenergieerlass adressierten 13 Stationen des Erdbebenwarnsystems in NRW geltend macht, sondern auch für andere Forschungsstationen.

Die Seismologen stellen fest, dass Anlagen, die sich in einem Abstand von 4 – 5 Kilometern zur Erdbebenstation befänden, „Schwingungen im Untergrund, die bereits jetzt zu einer Beeinträchtigung der Erfassung von Mikrobeben führen“, erzeugen: „Die Schwingungen überdecken teilweise die Messwerte von Mikrobeben in den für das Absperrbauwerk maßgeblichen Frequenzen“, berichtete die WAZ in der entsprechenden Stellungnahme der Seismologen. Die Impulswirkung des Infraschalls auf die Stabilität der Deiche wurde offenbar bisher noch gar nicht untersucht.

Der Ökostromverband sorgt sich allerdings nur um eines, dass Geologen den weiteren Ausbau bremsen könnten.

 

Quellen:

Neues Gutachten: Derzeitige Schutzradien um seismologische Stationen fachlich nicht begründbar

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Klimakatastrophe

Die Klima-Alarmisten sind ratlos – Klimakatastrophe ist abgesagt

Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change, Weltklimarat) hat lange Jahre eine Erwärmung von 3,0°C pro CO2-Verdopplung angenommen (Klimasensitivität). Die jüngeren begutachteten Publikationen gehen stark in Richtung 2 Grad. Eine zunehmend große Anzahl von Fachpublikationen schätzt die Klimasensitivität auf heute deutlich unter 1°C.

 

Ab wann wird es gefährlich?

Der Wert der Klimasensitivität liegt nach Einschätzung des fünften Sachstandsberichts des IPCC wahrscheinlich zwischen 1,5 °C und 4,5°C. Ab 1,5°C bis 2°C werden vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) als gefährlich angenommen. Genaues weiß das PIK nicht.

 

Sind die Temperaturangaben überhaupt zuverlässig?

Selbst das IPCC räumt in seinem jüngsten Sachstandsbericht ein, dass es für die Erwärmungswirkung des anthropogenen CO2 wegen fehlender Übereinstimmung der angegebenen Werten keinen geeigneten Schätzwert gibt. (“No best estimate for equilibrium climate sensitivity can now be given because of a lack of agreement on values across assessed lines of evidence and studies.” (Sachstandsbericht, S. 16, Anm. 16)

Die Schätzungen der Temperaturen haben sich im Verlauf der Jahre stetig nach unten angepasst.

 

Eine Klimasensitivität unter 1°C ist ungefährlich

Eine zunehmend große Anzahl von Fachpublikationen, sagt Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, EIKE-Pressesprecher, schätze die Klimasensitivität auf heute deutlich unter 1°C.

Das heißt: Es besteht keine Gefahr einer Überhitzung der Erde und damit kein Grund für den Klima-Alarmismus. Man könnte ihn sofort beenden und nach vernünftigen Lösungen für unsere zukünftige Energieversorgung forschen. Aber ein Ende der Klima-Hysterie ist mit den derzeit an der Regierung beteiligten politischen Parteien, die sich mit der Klima-Lüge identifizieren, jedoch ausgeschlossen.

In einer möglichen Jamaika-Koalition (schwarz-gelb-grün) müsste sich die rational gegen das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) argumentierende FDP gegen die Grünen und die ergrünte CDU/CSU durchsetzen, damit die Regierung wieder mit den Füßen auf den Boden kommt. Das ist angesichts des erschreckend hohen Einflusses der Kirchen, der Nicht-Regierungsorganisationen, der Ökoindustrie und deren Lobbyisten im breiten Spektrum der Grünen nicht sehr wahrscheinlich.

 

Quellen:

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Eisbär

Symbole des Klimawandels: Der arme Eisbär und der traurige Eskimo

Es gibt etwa 26.000 Eisbären auf dem Planeten. Es geht ihnen gut, wie auch die Tierschutzorganisation Peta bestätigt. Und doch haben haben wir alle den berüchtigten verhungernden Eisbären gesehen, der zu einem Symbol für die Auswirkungen des Klimawandels geworden ist. Wie lässt sich dieser Widerspruch erklären?

Am 19. September konnten an der Nordküste Siberiens 150 Eisbären beobachtet werden. “Du musst es erlebt haben, um es zu glauben”, sagt Rodney Russ, Expeditionsleiter, Eigentümer und Gründer von Heritage Expeditions, in seinem Blog. Auch jetzt gebe es Leute, die sich kneifen, um sicherzugehen, dass es wirklich passiert ist.” Geht es den Eisbären wirklich gut? Welcher Eindruck trügt?

Foto: Alexander Gruzdev, Wrangel Island State Nature Reserve

Die Schätzung der Eisbären-Population ist teuer und schwierig, weil die Tiere oft bei niedrigen Dichten in abgelegenen Lebensräumen auftreten. Schätzungen ergeben einen Bestand zwischen 22.000 und 31,000 Eisbären. Man werde immer Tiere in irgendeiner Population finden, die in einer schlechten Verfassung sind”, sagte Karyn Rode, Tierbiologin an der U.S. Geological Survey in Anchorage, Alaska. Dies könne  daran liegen, dass sie eine Verletzung haben (wie es bei dem Eisbären auf dem Foto der Fall sei) oder weil das Tier alt ist und einige seiner Eckzähne verloren hat, sagte sie. Steven Amstrup, leitender Wissenschaftler bei Polar Bears International, einer gemeinnützigen Forschungsorganisation zum Studium der Polarbären, hat die Aussage laut gizmodo bestätigt und hinzugefügt, dass der Anblick eines dünnen Bären in der Wildnis nicht ganz ungewöhnlich sei. “Wir wissen, dass Tiere in der Wildnis nicht ewig leben”, sagte er. “Eisbären, haben keine natürlichen Feinde, also wenn sie sterben, ist es vor Hunger.”

Mit diesen Erkenntnissen ist der hungernde Eisbär als Symbol des Klimawandels nun nicht mehr nützlich, die Klimalobby muss sich nach neuen Symbolen umsehen.

 

Das neue Maskottchen des Klimawandels: Shishmaref

Den Anhängern der Hypothese vom menschengemachten Klimawandel bietet der natürliche Klimawandel jedoch ständig neues Material. Zurzeit ist die von Eskimos bewohnte Insel Shishmaref vor Alaska auserwählt. Sie drohe in den nächsten 30 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes zu versinken, lautet der neueste Alarm.

Der natürliche Vorgang der Küstenerosion und abstürzender Klippen bot einem jungen Reporter den idealen Stoff für eine kurze, dramatische Inszenierung. Die ARD schickte Jan-Philipp Burgard nach Shishmaref, und er lieferte eine kongeniale Dokumentation, “wie hart der Klimawandel Alaska trifft und wie die Menschen dort mit existenziellen Bedrohungen umgehen.” Was bei der Dokumentation heraus kam, lässt sich tatsächlich auf diese wenigen Zeilen der ARD beschränken, die nicht ohne die Erwähnung von Donald Trump auskommen:

“Während Donald Trump den Klimawandel leugnet, wird die von Eskimos bewohnte Insel Shishmaref vor Alaska in den nächsten 30 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes versinken. Stürme und Erosion haben bereits einige Häuser ins Meer stürzen lassen. Die Insel verliert jedes Jahr an Fläche. Unser moma-Reporter Jan-Philipp Burgard hat die Ureinwohner auf Shishmaref besucht. Wie gehen sie mit den Folgen des Klimawandels um? Es gibt solche, die sich auf den Umzug vorbereiten, andere wollen tatsächlich bleiben – und mit der Insel untergehen.”

Jan Philipp Burgard stellt sich auf seiner Homepage als Journalist, Buchautor und Moderator vor. Er gilt offenbar als hoffnungsvoller Shooting-Star unter den Reportern. Kress bezeichnet Jan Philipp Burgard als ein “journalistisches Ausnahmetalent” und der WDR-Intendant Tom Buhrow lobte 2013 seinen persönlichen Referenten als “jungen Kollegen mit frischem Blick und beeindruckendem Werdegang.” Und windfest ist der Tausendsassa  auch, wie das Abendblatt kritisch bemerkt: “Hurrikan Irma: ARD stellt Reporter mitten in den Sturm”.

Dr. Jan Philipp Burgard (geb. 1985) studierte Politikwissenschaft in Bonn und an der Pariser Sorbonne. Er ist durch seine Qualifikation also bestens ausgestattet, zwar nicht mit dem Wissen über das Klima und den Klimawandel, den man bei einem Wissenschaftsjournalisten voraussetzen würde, aber genügend qualifiziert, um dem Klimawandel Gesichter von Eskimos zu verleihen. Wozu braucht ein Journalist auch Fachwissen, wenn fast 100 Prozent aller Wissenschaftler beschlossen haben, dass der Klimawandel menschengemacht ist? Er braucht zur Illustration des Klimawandels nur die passenden Gesichter, wenn nicht die von Eisbären, dann die von untergehenden Inseln oder, noch besser, von Eskimos auf untergehenden Inseln.

 

Das sagen Fachleute

Auf die Frage, wie sich zum Beispiel die Temperaturen im Sommer in Alaska im Sommermonat August in den letzten 30 Jahren verändert haben, lautet die schlichte Antwort im Blog Kalte Sonne von Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning: “Die nachfolgende Abbildung zeigt es: Gar nicht!”

Alaska

Entwicklung der August-Temperaturen in Alaska während der letzten 30 Jahre. Quelle: NOAA (www.kaltesonne.de)

Der Reisebericht von Jan-Philipp Burgard dauert 5 Minuten. Kalte Sonne bezeichnet die Dokumentation als “ein Paradebeispiel, wie sich ein Reporter in eine Sache hineinsteigern kann, losgelöst von den eigentlichen Fakten.”

Ein junger Klimaaktivist wolle dem Reporter Burgard offenbar weismachen, “dass alles und jedes eine Folge des Klimawandels ist. Sein Elternhaus steht am Rand einer Klippe, die sich im Zuge der ganz normalen Küstenerosion ständig nach hinten verlagert. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass auch dieses Haus abstürzt. Hätte der ebenso junge Burgard vor ein paar Jahren besser im Erdkundeunterricht aufgepasst, so wäre ihm vielleicht aufgefallen, dass Küstenerosion und abstürzende Klippen ein ganz normaler, wenn auch dramatischer, Vorgang sind. Mit dem Klimawandel muss dies nicht zwingend zusammenhängen. Mit “im Meer versinken” hat dieser Klippenabsturz wenig zu tun.”

Sylt, die bekannteste deutsche Nordseeinsel, ist vom Untergang bedroht. Das Rote Kliff auf Sylt ist seit jeher durch Sturmflut und Erosion erheblich gefährdet und verlor durch Sturmfluten jeweils mehrere Meter. Schon vor hundert Jahren machten sich die Bewohner der Insel Gedanken darüber, wie sie ihre Küste vor der tobenden Nordsee schützen könnten. Sie versuchten es zunächst mit langen Reihen von Holzpfählen, sogenannten Buhnen, später mit Strandmauern und hässlichen Beton-Tetrapoden. Seit über 40 Jahren schützen die Sylter ihre Küste durch Sandaufspülungen und verlangsamen auf diese Weise die Erosion.

Ein wirklich gut ausgebildeter Journalist hätte sich mit dem Problem der Küstenerosion und abstürzenden Klippen auseinandergesetzt und aus einer emotionalen Homestory auf Shishmaref keinen Beleg für den menschengemachten Klimawandel konstruiert.

Selbstverständlich ist ein Studium der Politikwissenschaft kein Hinderungsgrund, Fakten gewissenhaft zu bearbeiten und in der Öffentlichkeit zu verbreiten. Aber Jan-Philipp Burgard, so der Vorwurf von Kalte Sonne, habe den seriösen Reportage-Journalismus verlassen. Er habe den Aktivisten und ihren fragwürdigen Interpretationen mit der Dokumentation eine “große Bühne” geboten. In der Disziplin Faktencheck falle der Reporter durch.

 

Kein Einzelfall

Aber Burgards Herangehensweise an das Thema sei leider kein Einzelfall in der ARD-Redaktion, sagt Kalte Sonne. Man habe bereits mehrfach unkritische aktivisten-nahe Berichte bemängelt. Die ARD scheine dies nicht zu kümmern und fahre ihre plumpe Klima-Kampagne einfach stur weiter.

Kalte Sonne: “Gegen eine beratungsresistente Redaktion ist kein Kraut gewachsen, insbesondere wenn es offenbar von ganz oben Rückendeckung für das Vorgehen gibt.”

Ein armseliges Zeugnis für eine Kulturnation: in Deutschland wird nicht diskutiert, sondern es werden Wahrheiten verkündet.

Quellen:

Titelfoto: Alexander Gruzdev, Wrangel Island State Nature Reserve

 

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PIK

Das PIK und die obszöne Kritik an Windkraftgegnern

„Man muss die Menschen vor Ort besser einbeziehen, damit sie nicht das Gefühl haben, dass man über ihre Köpfe hinwegregiert”, zitiert die Süddeutsche Zeitung (SZ) die Soziologin Eva Eichenauer vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK). “Braun-grüner Wählerfang der AfD” lautet die Überschrift des Artikels in der SZ. Am Zulauf zu rechten Parteien seien nach Ansicht der Soziologin auch die Versäumnisse lokaler Politik schuld. In einer noch nicht veröffentlichten Studie des PIK werden  Windkraftgegner und Kritiker der Energiewende als Wissenschaftshasser bezeichnet. Sie werden vom PIK und der Süddeutsche Zeitung diffamiert und mit oder ohne AfD nationalsozialistischem Gedankengut zugeordnet.

 

Das PIK – ein politisches Institut

Aus der Sicht der Süddeutschen Zeitung ist das PIK “eines der weltweit renommiertesten Institute für Klimaforschung”. Das PIK bezeichnet sich allerdings selbst als Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und nicht für Klimaforschung. Den Unterschied sollte die SZ kennen. Das PIK bedient sich der Ergebnisse der Klimaforschung. Eigentlich. Denn tatsächlich wirkt das PIK aktiv daran mit, die wissenschaftlichen Zwischenergebnisse der Klimaforschung auf den Stand einzufrieren, der für die politische Argumentation und den Klimaalarmismus nützlich ist. In diesem Sinne macht es sich zu einem der Sprachrohre der Klimaforschung, von der die Politik Besitz ergriffen hat. Das PIK ist eine nationale Variante und Miniaturform des IPCC (“Weltklimarat”). Hans Joachim Schellnhuber, dem Gründer und Direktor des PIK, gehört dem IPCC seit Jahren an. Das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) hat sich mit den Hypothesen und dem wissenschaftlichen Anspruch des PIK intensiv auseinandergesetzt. ( Donna Laframboise hat die Strukturen des IPCC in aller Deutlichkeit beschrieben.)

 

 

Die Klimaleugner und Fort PIK

Eva Eichenauer ist Soziologin und arbeitet beim PIK. Sie ist die Autorin einer Studie, die offenbar darauf abzielt, die Gegner der Energiewende als Anhänger nationalsozialistischer Ideologie und der AfD, für die SZ offenbar identisch, zu diskreditieren. Die Studie scheint ein weiterer Beleg dafür zu sein, dass Institutionen, die staatlich gefördert werden, der Versuchung nicht widerstehen können, ihre Position mit Anstand zu verteidigen. Aus dem sicheren Schutz ihres Trutzburg schleudern sie mit allem, was ihnen zur Verfügung steht,  auf den Feind und verteidigen ihre „gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis“ gegen jeden Zweifel. Den rauen Wind der Wissenschaft würden sie nicht überleben, aber unter dem Schutz und im Auftrag der Politik endet der wissenschaftliche Diskurs an den Mauern einer totalitären Politik.

Der totalitäre Anspruch der Politik, wie ihn die SZ formuliert, richtet sich insbesondere gegen das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE), das im Unterschied zum PIK nicht von staatlichen Zuwendungen abhängig ist. Die Fachleute, die EIKE durch Spenden oder wissenschaftliche Beiträge unterstützen, kommen zu anderen Ergebnissen als staatlich geförderte Institutionen. Eine Herausforderung für die Wissenschaft, aber nicht in den Augen des PIK oder der Regierung, die sich vom PIK beraten und leiten lässt.

Wissenschaftler fordern stets eine offene Diskussion über kontroverse Positionen, Ideologen und Politiker meiden sie. Mehrfach wird im Artikel der SZ die Bezeichnung „Klimaleugner“ verwendet, in der Absicht, Skeptiker auszugrenzen und sie weltweit an den Rand der Gesellschaft zu stellen. Die SZ-Journalistin Susanne Götze versteht nicht, dass Wissenschaftler Thesen anzweifeln müssen, denn sie sind ihrem Wesen als Wissenschaftler nach Skeptiker. Leugner sind sie nicht. Erst die totalitären Machtstrukturen im Kopf von politischen und kirchlichen Fürsten machen aus Skeptikern “Leugner”.

 

Noch ein Nazi

Das PIK treibt die politische Diffamierung von Skeptikern weit voran und verortet sie bei der AfD. Die AfD hat sich Positionen zur Energiewende und zum Klimawandel von EIKE zu eigen gemacht und der Skepsis auch in ihrem Programm Ausdruck verliehen. Die SZ fasst diesen Punkt im AfD-Programm neutral zusammen: Die AfD halte wissenschaftliche Erkenntnisse über den Klimawandel für “nicht gesichert”. Kohlenstoffdioxid (CO₂) sei “kein Schadstoff, sondern eine unverzichtbare Voraussetzung für alles Leben”, heiße es im Wahlprogramm. So weit sind der Stand der Wissenschaft und die Auffassung der AfD korrekt wiedergegeben. 

Aber weder das PIK noch die SZ sehen eine Veranlassung zur Diskussion über die gegenteilige Auffassung zum Klimawandel. Die AfD wird vorgeschoben, um die Angst vor der Blamage in einer öffentlichen Diskussion zu vermeiden. Auch nach der Bundestagswahl sei „das Problem noch nicht vom Tisch”, sagt Eva Eichenauer, unababhängig davon, ob die AfD „weniger Stimmen bekommt als zuerst befürchtet“. Auch die Freien Wählern bleiben vor Verdächtigungen nicht verschont. Ihnen wird vorgeworfen, eine Konferenz der Klimaskeptiker, organisiert von EIKE, besucht zu haben.

PIK und SZ greifen tief in die Kiste menschenfeindlicher Propaganda, um die Kritiker der Energiewende zum Schweigen zu bringen. Ihre Macht reicht nicht aus, um Ketzer und Häretiker nach mittelalteralterlicher Art zu bestrafen, aber Rufmord bringt als Waffe im Meinungsstreit manchen Protestierenden zum Verstummen. Die AfD wird als Partei angegriffen, als ein Sammelbecken des Bösen, das kann kann eine Partei verkraften, wie die Grünen bewiesen haben. Schlimmer ist, dass der Anspruch von Bürgern auf den Schutz von Natur, Landschaft und Gesundheit von der SZ als Überbleibsel und Zeichen nationalsozialistischen Gedankenguts diskreditiert wird.

Die SZ zieht sogar eine Ikone des Widerstands gegen Windkraftindustrieanlagen, Enoch zu Guttenberg, Mitgründer und ehemaliges Mitglied des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), in ihre schmutzige Gedankenwelt ein. Die Zeitung beruft sich dabei auf den Leipziger Umwelthistoriker Franke, der die Naturschützer als Gegenpol zu den Umweltschützern in der rechten, nationalistischen Ideologie des von Hermann Göring initiierten Reichsnaturschutzgesetzes von 1935 verortet.

 

Klerikaler Rat vom PIK: Die Menschen bei ihren Gefühlen packen

Viele Medien, nicht nur die SZ, tragen erheblich dazu bei, dass wissenschaftliche Debatten über das Klima verhindert werden. Den Journalisten, die sich nicht an den Codex ihrer Branche halten, gebührt die Auszeichnung, dass sich die Klimawissenschaft mit ihrer Beihilfe und mit Hilfe von Geschichtsklitterung und einseitiger Parteinahme zu einer  Hasswissenschaft entwickeln konnte. Diese Schmach lastet auf ihren Schultern, nicht auf den Schultern der Windkraftgegner, Klima-Skeptiker, EIKE oder der AfD.

Das PIK schließt den Kreis des totalitären Systemdenkens, indem es jede Form der Kritik an der Energiewende und deren ökologische, ökonomische und soziale Folgen zurückweist und jeden Skeptiker nach biblischer Manier als Widersacher betrachtet: „Viele kommen über die Ablehnung der Windkraft zur Energiewendekritik und dann zur Negierung des menschengemachten Klimawandels, sagt die Soziologin Eva Eichenauer vom PIK. Aus “verständlicher Sorge ums eigene Dorf” werde “blinder Wissenschaftshass.” Eva Eichenauer verdreht die Wahrheit. Es verhält sich umgekehrt: Wer bei verschiedenen wissenschaftlichen Meinungen nicht über fundierte kontroverse Auffassungen diskutieren will, hasst die Wissenschaft und liebt die Politik und die Manipulation der Öffentlichkeit.

Die Soziologin Eva Eichenauer verrät mehr über die totalitären Bestrebungen des PIK als dem Verein lieb sein dürfte. Sie warnt vor dem Einfluss der AfD und fordert die Lokalpolitiker auf: “Man muss die Menschen vor Ort besser einbeziehen, damit sie nicht das Gefühl haben, dass man über ihre Köpfe hinwegregiert.”

Was sagt sie genau? Den Menschen muss das Gefühl vermittelt werden, dass ihre Meinung gefragt ist, interessieren muss sie einen Politiker nicht.

 

Der WBGU – „Staatsziel Klimaschutz“

Jeder Versuch, die Hypothese vom anthropogenen Klimawandel in Frage zu stellen, soll im Keime erstickt werden. Denn mit dem Zweifel am menschengemachten Klimawandel wäre auch der vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) unter Vorsitz von Joachim Schellnhuber (Direktor des PIK) sorgfältig vorbereitete neue “Gesellschaftsvertrag” zum Scheitern verurteilt. Die politische Diffamierung ist allem Anschein nach der letzte Ausweg für diskussionsunwillige  oder -unfähige Politiker und Forscher.

Der ideologische Auftrag des PIK ist klar und deutlich im Hauptgutachten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) manifestiert. Vorsitzender der WBGU ist   Hans Joachim Schellnhuber, der unter anderem ein ernanntes Mitglied der Pontifical Academy of Sciences ist. Wer sich von seinen Titeln und Auszeichnungen beeindrucken lassen will, kommt hier auf seine Kosten.

In dem Hauptgutachten sind die Grundlagen einer Politik niedergeschrieben, die den „gestaltenden Staat“ mit dem “Klimaschutz” als Staatsziel im Rahmen einer “Transformation” etablieren will. Keine der regierenden Parteien hat diesem Staatsziel jemals widersprochen. Das „Staatsziel Klimaschutz“ soll laut Gutachten Legislative, Exekutive und Judikative zum Handeln verpflichten. Der Staat definiert den Klimaschutz, der im Unterschied zum Umweltschutz nicht greifbar ist. Der Willkür eines totalitären Staates wird dadurch Tür und Tor geöffnet.

 

Quellen:

Foto: lapping, pixabay

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Abgas

Die Vernichtung des Diesels ist lediglich ein Etappenziel

Deutschlands Autoindustrie: Mord auf offener Straße?

Deutschlands Politik macht sich daran, die klassische Automobilindustrie im Lande zu vernichten. Die Blaupause hierfür kann man am Beispiel der Stromerzeugungsbranche sehen, wo inzwischen über eine halbe Billion € verschleudert wurden, ohne dass es gelungen wäre, den CO2-Ausstoss des Landes in der beabsichtigten Weise zu verringern. Deshalb wird jetzt mit verdoppelter Kraft auf den Diesel eingeschlagen, den man mit List und Gewalt von der Straße zu drängen versucht. Die Vernichtung des Diesels ist lediglich ein Etappenziel, das man gewählt hat, um den zu erwartenden Widerstand der Bevölkerung in Einzelfraktionen zu zersplittern, die man gegeneinander ausspielen kann. Wenn die Wahl vorbei ist und der Diesel tot, wird es auch den Benzinern an den Kragen gehen.

Die faktische Konsequenz der Visionen deutscher Politiker zur Zukunft der Automobilindustrie…

Wer wissen will, wie perfide das Spiel ist, das unsere Politiker derzeit mit dem Recht des Bürgers auf individuelle Mobilität spielen, dem sei empfohlen, in der Mediathek des ZDF die um 19.00 Uhr ausgesandte „Heute“-Nachrichtensendung des ZDF vom 9.8.2017 anzusehen.

Unter „Strategien gegen Luftverschmutzung“ wird das Beispiel Düsseldorfs vorgestellt, wo die Stadt die „grüne Welle“ mancherorts unterbricht. Damit sollen, so der Kommentar, die Autofahrer gezwungen werden, abzubremsen und neu anzufahren, obwohl das mehr Schadstoffe bedeutet. Dies sei „Verkehrserziehung in Richtung Zukunft“.

Mit überlegenem Lächeln erläutert anschließend Thomas Geisel, SPD-Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, seine Motive zu dieser bewussten Erhöhung der Luftbelastung in seiner Stadt wie folgt: „Das mag jetzt unter Schadstoffgesichtspunkten an der einen individuellen Stelle nachteilig sein, aber insgesamt geht es natürlich darum, die Menschen zu motivieren, die Bahn zu benutzen eher als das Auto…“

Das wurde so nonchalant dahergesagt, dass man sich der Ungeheuerlichkeit dieser Aussagen im ersten Moment gar nicht bewusst wird. Hier erklärt ein Oberbürgermeister einer Landeshauptstadt, dessen Stadt von der DUH („Deutsche Umwelthilfe“, manchmal auch als Toyotas ’Ndrangheta bezeichnet) wegen zu hoher Abgaswerte verklagt wird, dass er bewusst Maßnahmen ergreift, welche diese Belastung noch ansteigen lassen. Dabei halten Spitzenvertreter seiner Partei zudem Schauermärchen über „zehntausend Tote durch Autoabgase jedes Jahr in Deutschland“ für glaubwürdig und fordern mit dieser Begründung Fahrverbote.

 

Wenn ein SPD-Politiker zugleich willentlich eine Steigerung dieser Abgasbelastung herbeiführt, kann man vermuten, dass er hier bewusst Leben und Gesundheit von Bürgern gefährdet. Für Juristen dürfte die Frage von Interesse sein, ob hier die Staatsanwaltschaft aufgrund eines begründeten Anfangsverdachts von sich aus tätig werden müsste oder ob Bürger der Stadt Düsseldorf selbst Klage erheben sollten.

Es scheint berechtigt, hier von einem Bubenstück der besonderen Art zu sprechen.
Interessanterweise gibt es auch aus Stuttgart Hinweise darauf, dass die grün geführte Stadtverwaltung dort zu ähnlichen „Tricks“ greift. In einem Kommentar zu einem Bericht im „Spiegel Online“ ist zu lesen, dass an einer besonders kritischen Messstelle (Am Neckartor) die Straße Richtung Fellbach von zwei auf eine Spur verengt wurde, um einen Fahrradstreifen anzulegen, so dass sich dort die Pendler aufstauen. Zudem gibt es dort jetzt eine Abzweigung zu einem neuen Einkaufszentrum, dessen Parkhaus jeden Samstag komplett voll ist. Und last but not least gibt es direkt neben dem Neckartor eine riesige Baustelle, bei der regelmäßig schwere Nutzfahrzeuge hin- und herfahren.

Die NOx-Emissionen des Straßenverkehrs in Deutschland sind seit 1990 sowohl absolut (von 1,46 auf 0,491 Mio. t) als auch prozentual (von 50,7 auf nur noch 40,1 %) zurückgegangen (Grafik: Umweltbundesamt)

Meister der Doppelzüngigkeit

Mit seiner Haltung steht der SPD-OB Geisel selbstverständlich nicht alleine da, sondern befindet sich, wie man so schön sagt, im Mainstream. Auch seine Art des „Nudging“, also des hinterhältigen Manipulierens, hat größere Vorbilder.

Es gibt in Deutschland Politiker, die ihre Schulung in einer Zeit und einer Republik erhalten haben, in der Grenzwachen „Republikflüchtlingen“ in dem gutem Glauben in den Rücken geschossen haben, die Obrigkeit habe dies befohlen. Hinterher hieß es, dass ein solcher Schießbefehl niemals existiert haben soll.

Eine solche Fähigkeit, Menschen zu manipulieren und sie zu Handlungen zu veranlassen, zu denen sie sich bei klarer Kenntnis der Sachlage vermutlich nicht bereitgefunden hätten, war schon eine Meisterleistung. Politiker, die diese Kunst in verantwortlicher Position des Regimes verinnerlicht haben, sind es gewohnt, ihre wahren Absichten zu verstecken und wenn möglich andere vorzuschieben, damit diese die Drecksarbeit machen. Wer sich in diesem Dschungel zurechtfinden will, muss lernen, dem gesprochenen oder geschriebenen Wort nicht blind zu vertrauen, zwischen den Zeilen zu lesen und vor allem die Fakten zu beachten.

Der Rückgang der transportbedingten Schadstoffemissionen ist auch europaweit zu beobachten (Grafik: [THAL])

Das eigentliche Ziel heißt „Dekarbonisierung“

Die politische Elite, die Deutschland im Moment führt, hat sich voll und ganz dem Ziel der „Dekarbonisierung“ unserer Volkswirtschaft verschrieben. Dies ist eine der wesentlichsten Triebkräfte des Handelns insbesondere der Mehrheitsparteien, ein Ziel, an dem sie seit mindestens einem Jahrzehnt geduldig und mit allen ihr verfügbaren Mitteln und Methoden arbeiten. Autos, deren Verbrennungsmotoren fossiles CO2 ausstoßen, haben in diesem Weltbild keinen Platz. Entsprechende Aussagen tätigten maßgebliche PolitikerInnen bereits 2009: „Während die Autobranche mit der 63. IAA mühsam versucht aus der Krise zu fahren, fordert Bundeskanzlerin Merkel nichts geringeres als die Neuerfindung des Automobils“ und verlangte „von den deutschen Herstellern einen Entwicklungsschub hin zu umweltfreundlicheren Motoren“. Es gelte, „das Auto fast wieder neu zu erfinden, nämlich völlig neue Antriebstechnologien zu entwickeln“ [SUED].

Bereits damals gab es Planungen, bis 2020 mindestens eine Million Elektromobile auf deutsche Straßen zu bringen, die von höchster Stelle als „ehrgeizig, aber notwendig“ bezeichnet wurden. Da die Kfz-Hersteller sich jedoch halsstarrig zeigten, wurden im Rahmen einer Langfristplanung geeignete „erzieherische Maßnahmen“ auf den Weg gebracht. Die faulen Ausreden der unwilligen Automanager, dass es keine ausreichende Nachfrage nach E-Fahrzeugen gebe und der Markt von ihnen andere Fahrzeuge verlange, durften schließlich nicht ungestraft bleiben. Die Umsetzung der gewünschten „Erziehungsmaßnahmen“ erforderte jedoch die Ausarbeitung einer ausgeklügelten und langfristig angelegten Strategie.

Die historischen Karten der NO2-Jahresmittelwerte in Deutschland belegen den ständigen Rückgang der NO2-Gehalte in der Luft (Grafik: Umweltbundesamt)

Grünlinke Traumwelten

Zum Leidwesen solcher „verantwortungsbewusster“ Politiker ist es im heutigen Deutschland jedoch schwieriger, die Bevölkerung zum „richtigen“ Konsumverhalten zu motivieren, als noch vor einigen Jahrzehnten im östlichen Deutschland. Dort konnte es solche Flausen der Untertanen erst gar nicht geben, weil es nur ein einziges Automodell gab, und selbst das konnte man nicht mal so eben kaufen. Aber die Politikerkaste ist flexibel und wächst mit ihren Aufgaben. Zunächst galt es, sich die Deutungshoheit zu sichern. Der Bevölkerung musste klargemacht werden, dass ganz Deutschland eine Art Naturparadies zu sein hat. Dabei wird einfach ausgeklammert, dass Zivilisation nicht nur Vorteile wie warme Wohnungen, Kleidung und Nahrung sowie Antibiotika und moderne Medizin ermöglicht, sondern unabdingbar auch gewisse Belastungen mit sich bringt. Dazu gehört die Beanspruchung durch körperliche Arbeit ebenso wie Beeinträchtigungen der Gesundheit durch Gift- und Reizstoffe sowie Schäden an Natur und Umwelt.

Früher gab es in den westlichen Gesellschaften einen gewissen Grundkonsens darüber, dass man hier Kompromisse einzugehen hatte. Es galt, die zivilisatorisch gewünschten Vorteile nicht zu gefährden, dabei jedoch die zu akzeptierenden Nachteile auf ein vertretbares Minimum einzugrenzen.

Heute geht dieser Konsens jedoch immer weiter verloren, insbesondere bei den großstädtischen Eliten. Hier tummeln sich alle möglichen grünen und linken Ideologien, welche dem Glauben anhängen, man habe ein Anrecht darauf, die Vorteile einer technologisch fortgeschrittenen Industriegesellschaft uneingeschränkt zu genießen, ohne dafür irgendwelche Kompromisse eingehen zu müssen. Diese moderne urbane Spaßgesellschaft wünscht sich eine Fahrradrepublik mit bedingungslosen Grundeinkommen und einer Umwelt wie in einem hochalpinen Luftkurort, ergänzt um eine schrankenlose Willkommenskultur für Wirtschaftsflüchtlinge aus jedem „failed state“ dieser Welt. Diese Ideologien werden von einem Großteil der Medien mit großer Verve unterstützt. Hierdurch erhalten sie einen überproportional großen Einfluss auf die öffentliche Meinung und damit auf die Politik.

Die Lebenserwartung der deutschen Bevölkerung ist mit der Weiterentwicklung unserer technischen Zivilisation ständig gestiegen (Grafik: Statistisches Bundesamt)

Die beste Luft seit 100 Jahren

Die deutsche Bevölkerung atmet heute die beste Luft seit mindestens 100 Jahren. Früher gab es in den Häusern offene Kamine und Herde, geheizt wurde überwiegend mit Holz, dessen schädlicher Rauch karzinogene Substanzen in der Raumluft verteilte. Auch Kerzen sowie Petroleumlampen sind massive Quellen schädlicher Luftschadstoffe, denen die Bevölkerung tagein, tagaus ausgeliefert war.

In den Städten und Industriegebieten gab es keinerlei Abgasbehandlung. Noch in den 60er Jahren kam es im Ruhrgebiet zu Todesfällen durch Smog, einer giftigen Mischung aus unbehandelten Abgasen (Ruß, Staub, SO2) und Nebel. Mit der Einführung entsprechender Gesetze und der Installation von Abgasbehandlungsanlagen hat sich die Qualität der Luft seither ständig und in erheblichem Umfang verbessert, wie sich anhand langjähriger Vergleiche des Umweltbundesamts unschwer dokumentieren lässt.

Woran liegt es also, dass man derzeit von fast allen Parteien und aus allen Medien den Eindruck erhält, die Luft in unseren Städten werde durch gierige und rücksichtslose Automanager so verpestet, dass jährlich abertausende Menschen an den Folgen sterben. Es sei deshalb unausweichlich, dass man um der Volksgesundheit willen so schnell wie möglich ein Verbot von Verbrennermotoren anstreben müsse? Wobei der Diesel zwar derzeit die meisten Prügel abbekommt, der Benziner jedoch ebenfalls bereits zum Tode verurteilt wurde.

Auf europäischer Ebene ist der Straßentransport nur mit 13 % an der Emission des besonders kleinteiligen Feinstaubs PM2.5 beteiligt (Grafik: [THAL])

Verleumdungen statt Tatsachen

Wenn man sich die Vorwürfe gegen den Diesel, der im Moment als Sündenbock herhalten muss, einmal genauer ansieht, so stellt man fest, dass diesem Dinge unterstellt werden, die gar nicht den Tatsachen entsprechen. So wird in den Medien häufig suggeriert, dass Diesel-PKW Hauptquelle sowohl von Feinstaub als auch von Stickoxiden (NOx) seien und ihre Abgase Krebs sowie Lungen- und Kreislauferkrankungen auslösen würden. Dabei stimmt dies für Diesel-PKW spätestens ab der seit 2009 geltenden Schadstoffklasse Euro 5 nicht, weil sie seitdem mit einem Rußpartikelfilter ausgerüstet sein müssen.

Der Diesel unterscheidet sich vom Benziner lediglich durch einen höheren Ausstoß von Stickstoffoxid (NO), das sich an der Atmosphäre dann zu Stickstoffdioxid (NO2) umwandelt. Über die Gesundheitsgefahr dieser Mischung, die unter dem Sammelbegriff NOx zusammengefasst wird, werden alle möglichen abstrusen Behauptungen in die Welt gesetzt. Dabei sind diese vergleichbar einfachen chemischen Substanzen der Wissenschaft seit gut 100 Jahren bekannt. Auch ihre gesundheitlichen Auswirkungen sind seit vielen Jahrzehnten immer wieder sorgfältig untersucht worden. In den Konzentrationen, in denen sie in der Atmosphäre unserer Städte vorkommen, sind sie höchstens lästig bis irritierend, keinesfalls aber gefährlich. Da sie auch an Arbeitsplätzen – z.B. im Bereich der chemischen Industrie – auftreten, wurden hierzu nach umfassenden Untersuchungen durch Fachgremien sogenannte MAK-Grenzwerte festgelegt. Diese MAK-Werte werden als unbedenklich für Gesunde eingestuft, selbst wenn diese dem Grenzwert über Jahre hinweg an 8 Stunden jeden Arbeitstags ausgesetzt sind. In Deutschland galt für NO2 noch 1994 ein MAK-Wert von 9 mg/m3 [NIEM], in der Schweiz sind es bis heute 6 mg/m3.

Die Anzahl der Überschreitung des Ozon-Grenzwerts von 180 µg/m3 ist seit Jahrzehnten rückläufig (Grafik: Umweltbundesamt)

Inzwischen wurde – vermutlich aufgrund von Pressionen linksgrüner politischer Kräfte – der MAK-Wert für NO2 in Deutschland drastisch um einen Faktor von fast 10 auf nur noch 0,950 mg/m3 heruntergesetzt. Für die beiden Einzelbestandteile gelten weiterhin auch separate MAK-Werte. Beim NO liegt dieser in Deutschland bei 0,63 mg/m3, in der Schweiz dagegen bei 3 mg/m3 [NOMA].

Die oft vertretene Ansicht, dass Asthma-Patienten und Menschen mit chronischer Bronchitis auf erhöhte NO2-Werte empfindlicher reagieren als Gesunde, wird in relevanten Datensammlungen zu den Gesundheitsrisiken nicht unterstützt [NO2GE].

Auch in den Empfehlungen des Wissenschaftlichen Komitees der EU für Grenzen beruflicher Exposition gegenüber NO2 [NOAEL] ist nachzulesen, dass trotz intensiver Überprüfung der Literatur keine eindeutigen Erkenntnisse bezüglich einer nachteiligen klinischen Wirkung von NO2 auf Personen mit Asthma, chronischen Lungenerkrankungen oder Bronchitis vorliegen. In der dort aufgeführten Literatur finden sich Studien über Bergarbeiter in einem Salzbergwerk. Diese waren Dieselabgasen (Ruß + NO + NO2) in Kombination mit den im Bergbau üblichen Belastungen (Staub) unter bergbautypischen körperlichen Belastungen bei NO2-Gehalten bis zu 7,6 mg/m3 ausgesetzt waren. Dabei konnte kein Zusammenhang mit Atembeschwerden oder Husten festgestellt werden.

Noch ungefährlicher als NO2 ist das NO, das im primären Dieselabgas den weit überwiegenden Anteil des NOx ausmacht. NO bewirkt keine Reizerscheinungen an den Schleimhäuten und ist zudem ebenso wie NO2 weder reproduktionstoxisch noch mutagen oder krebsauslösend [NOMA]. Es stellt sich daher die Frage, warum man überhaupt NOx-Werte (d.h. die Summe aus NO und NO2) heranzieht, statt lediglich den NO2-Gehalt zu bestimmen. Möglicherweise vor allem deshalb, weil die gemessenen Werte dadurch im „grünen“ Sinne aufgebläht werden und man leichter zu Grenzwertverletzungen kommt.

Fasst man das ungefährlichere NO mit NO2 zu NOx zusammen, so erhält man deutlich höhere Werte als bei reiner Betrachtung des NO (Grafiken: [UBA])

Konzentrierte Dieselabgase im Tierversuch

Dass die Abgase moderner Dieselfahrzeuge mit Feinstaubfilter bei weitem nicht so schädlich sind wie vielfach behauptet, wurde in den USA 2015 von McDonald et al. durch eine eingehende experimentelle Untersuchung an Ratten nachgewiesen [MCDO]. Hierbei wurden die Versuchstiere über Zeiträume von bis zu 30 Monaten für 16 Stunden am Tage und an 5 Tagen in der Woche in einer kontrollierten Abgasatmosphäre gehalten, die auf der höchsten Stufe einen NO2-Gehalt von 8,4 mg/m3 aufwies, das ist rund das neunfache des deutschen MAK-Werts. Dabei ergaben sich kaum Hinweise auf karzinogene Wirkungen. Selbst bei den höchsten Abgaskonzentrationen zeigten sich an den Lungen der Versuchstiere nur minimale bis leichte Schädigungen.

Was ist von Horrorzahl-Studien zu halten?

Eines der schlagkräftigsten Argumente für die Gegner des Verbrennungsmotors sind zahlreiche Studien, in denen angeblich nachgewiesen wurde, dass Abgase und Feinstaub jährlich zigtausende Tote verursachen würden. Schaut man sich diese Untersuchungen jedoch genauer an, so fällt auf, dass es sich oft um sogenannte Kohortenstudien handelt. Dabei werden nicht etwa eindeutige Ursache-Wirkungsbeziehungen auf experimenteller Basis untersucht, sondern beispielsweise die Entfernung des Wohnorts von stark befahrenen Straßen.

Die schrittweise Einengung der zulässigen Gehalte von Kohlenwasserstoffen (HC) und Stickoxiden in den Abgasen von Diesel-PKW im Verlauf der verschiedenen Stufen der Euronorm (Quelle: [KIT])

Bei diesen Kohortenstudien kommt es jedoch häufig zu offensichtlich gravierenden Falschinterpretationen. In manchen Fällen scheint eine gleichzeitige Betrachtung anderer Risikofaktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum, sozialer Status oder Ernährungsgewohnheiten nicht einbezogen zu werden. Anwohner stark befahrener Straßen leben in der Regel in einem anderen sozialen Umfeld als Eigenheimbesitzer in verkehrsfernen Wohnvierteln. Die Relevanz von Studien, die dies nicht ausreichend berücksichtigen, ist daher anzweifelbar.

In anderen Fällen wird beispielsweise häufig ein Zusammenhang zwischen NOx und Krebs behauptet, was ganz offensichtlich im Widerspruch zum klassisch experimentell ermittelten Stand des Wissens steht. Solche Studien sind daher zur Beurteilung der Risiken der Abgase moderner Dieselfahrzeuge ungeeignet.

Weitergehende Vorwürfe, die sich auch auf Feinstaub beziehen, wirken so alarmistisch, dass ihre Glaubwürdigkeit dadurch stark in Frage gestellt wird. So finden sich Aussagen wie die, dass Nanopartikel das Gehirn schädigten. Sie seien möglicherweise sogar Ursache für bestimmte Alzheimer-Erkrankungen, Kinder entwickelten systematische Entzündungen des Gehirns sowie frühe Anzeichen der Alzheimer-Erkrankung und es komme zu einem reduzierten Intelligenzquotienten [HEIS]. In anderen Studien werden sogar Risiken bezüglich Herz-Kreislauferkrankungen sowie Diabetes erwähnt [CIRC]. Besonders alarmistisch bezüglich selbst geringer Werte von NOx in der Atemluft ist beispielsweise eine Metastudie der italienischen Epidemiologin Annunziata Faustini im European Respiratory Journal. Sie hat die wichtigsten Studien zum Thema analysiert und errechnet, dass die Zahl der jährlichen Todesfälle in der Bevölkerung um jeweils vier Prozent zunehme, wenn die jährliche Durchschnittsbelastung weitere zehn Mikrogramm NO₂ pro Kubikmeter ansteigt. Nun beträgt die jährliche Stickstoffkonzentration in städtischen Wohngebieten im Mittel zwanzig bis dreißig Mikrogramm.

An vielbefahrenen Straßen sind Anwohner jedoch nach Messungen des Umweltbundesamts manchmal Konzentrationen ausgesetzt, die bis zu vierzig oder sogar sechzig Mikrogramm pro Kubikmeter darüberliegen. Mit jeden weiteren zehn Mikrogramm NO2 soll die Zahl der tödlichen Herzattacken und -infarkte um dreizehn Prozent ansteigen [FAZ]. Dies müsste eigentlich zu einer signifikant sinkenden Lebenserwartung der Bevölkerung großer Städte führen. Da das Gegenteil der Fall ist, kann man solcherlei Studien als widerlegt abhaken.

Anzahl der Stunden, in denen die Grenzwerte für NO2 an verschiedenen Messstellen überschritten wurden (Quelle: [LUST])

Eine Schlüsselrolle bei solchen Untersuchungen kommt auch den beiden Instituten für Epidemiologie (EPI I/II) am Helmholtz Zentrum München unter der Leitung von Prof. Dr. Annette Peters zu. Sie ist hochdekorierte Beraterin in wissenschaftlichen und beratenden Gremien auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene und hat großen Einfluss auf Politik und Presse bis hin zur World Health Organisation (WHO) der UNO. Dort vertritt sie Ansichten wie die, dass die aktuell geltenden Grenzwerte für NOx aus gesundheitlicher Sicht deutlich zu hoch seien. Die Weltgesundheitsorganisation WHO (in der sie ebenfalls Einfluss hat) überarbeite gerade ihre Empfehlungen, weil neuere Daten zeigten, dass die Sterblichkeit bereits weit unterhalb dieses Wertes ansteige. Aus gesundheitlicher Sicht sei der in Europa erlaubte Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid von 0,04 mg/m3 zu hoch. Wahrscheinlich gebe es für Stickoxide überhaupt keinen „sicheren“ Schwellenwert [PETE]. Dies steht in diametralem Widerspruch zu den Erkenntnissen z.B. der Arbeitsmedizin. Wer wissen will, woher ein nicht unerheblicher Teil der durch öffentliche Gelder geförderten Meinungsmache gegen unsere technische Zivilisation stammt, dem sei empfohlen, sich die beeindruckende Liste der Institutionen und politischen Gremien anzusehen, in denen Fr. Prof. Dr. Peters in führender Position vertreten war oder ist [PETE2].

Bei all diesen Schreckensmeldungen fragt man sich, wie die Menschheit in früheren Jahrzehnten und Jahrhunderten überhaupt überleben konnte, denn die Luft des Mittelalters war in den Stuben und Werkstätten sicherlich um ganze Größenordnungen stärker mit Schadstoffen z.B. aus der Holzverbrennung belastet als heute.

Bei vielen dieser Untersuchungen hat man den Eindruck, dass die Verfasser vor allem darauf aus sind, das Auto als Wurzel jedes nur denkbaren Übels darzustellen. Statt sich von dem hochwissenschaftlichen Wortgeklingel dieser Studien einschüchtern zu lassen, sollte man lieber auf den eigenen gesunden Menschenverstand vertrauen. Tut man dies, so erkennt man schnell, dass diese Art von epidemiologischen Studien in deutlichem Widerspruch zur Erhöhung des Lebensalters in Deutschland generell und speziell in den großen Städten steht. Die Menschen in den höher mit Abgasen belasteten großen deutschen Städten leben länger als der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung, und ihr Lebensalter steigt immer weiter an [MUEL]. Demnach ist den Aussagen solcher Kohortenstudien gegenüber eine gehörige Portion Misstrauen angebracht.

Der führende Toxikologe Professor Helmut Greim von der TU München, von 1992 bis 2007 Vorsitzender der MAK-Kommission, hält die heute geltenden Grenzwerte für Stadtluft und insbesondere Forderungen nach ihrer weiteren Absenkung für übertrieben [GREI]. Auch Prof. Matthias Klingner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI in Dresden, sagte in einem Interview mit den Dresdner Neueste Nachrichten: „In der Feinstaub-Debatte, wo von 80.000 Toten im Jahr die Rede war, hatten wir ausgerechnet, dass der Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub am Tag, der nur 35 mal im Jahr überschritten werden darf, den eingeatmeten Partikeln einer halben nikotinfreien Zigarette entspricht. Nun kann man natürlich sagen, man soll überhaupt nicht rauchen, aber an der großen Gruppe der Raucher statistisch nachgewiesen sind gesundheitliche Folgen erst nach einem sehr, sehr viel höherem Zigarettenkonsum“ [KLIN].

Entwicklung der Lebenserwartung von Einwohnern verschiedener deutscher Großstädte sowie für Deutschland insgesamt für die Geburtsjahrgänge 1995 und 2010 (Daten: [LEBE], Statista)

Abgas-Beurteilung: Eine zweigeteilte Welt

Bezüglich der Beurteilung der Gefährlichkeit von Abgasen ist die Fachwelt offensichtlich zweigeteilt. Da gibt es auf der einen Seite Fachgremien, deren Zusammensetzung zumindest früher hauptsächlich nach ärztlicher bzw. arbeitsmedizinischer Qualifikation erfolgte. In der Schweiz ist dies die SUVA (Schweizer Unfall Versicherung), die in der Schweiz Aufgaben wahrnimmt, die denjenigen der Berufsgenossenschaften in Deutschland entsprechen. In Deutschland ist hierfür die Ständige Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe (MAK-Kommission) der Deutschen Forschungsgemeinschaft [DFG] verantwortlich, der aktuell 36 hochrangige Fachleute angehören. Wer sich einen Eindruck davon verschaffen will, wie sorgfältig und verantwortungsbewusst diese Gremien an ihre Aufgaben herangehen, dem sei ein Blick in das Factsheet: Schweizer Grenzwerte am Arbeitsplatz [MAKW] empfohlen.

In Deutschland erscheint jedes Jahr eine neue Ausgabe der MAK-Liste mit den erfolgten Änderungen. Dabei finden sich interessante und teils dramatische Verschiebungen. Noch 1994 findet sich in der MAK-Liste zu NO2 ein Grenzwert von 9 mg/m³, heute sind es nur noch 0,95mg/m³.

Die Bestimmung erfolgt folgendermassen: Zunächst wird der Stand der Erkenntnisse aus der Literatur gesammelt und ausgewertet. Dazu zählen sowohl Tier- als auch Menschenversuche sowie Studien z.B. an Mitarbeitern, die entsprechenden Auswirkungen ausgesetzt sind oder waren. So wird ermittelt, wo die Dosisgrenze für NO2 in der Atemluft ist, bei der mit Sicherheit keine Wirkung auf den Organismus erfolgt. Dieses nennt man den NOAEL-Wert (no observed adverse effect level). Oft wird dieser Wert als MAK-Wert festgelegt. Da der Mensch sich nicht Rund-um-die-Uhr am Arbeitsplatz befindet, bedeutet die Festlegung vom NOAEL-Wert als MAK-Wert eine zusätzliche Sicherheit. Oft wird noch ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor (häufig zwischen 0,1 bis 0,25) eingeführt. Letzteres könnte auch zur Herabsetzung des deutschen MAK-Wertes für NO2 von 9 mg/m3 auf nur noch 0,95 mg/m3 geführt haben [NIEM].

Der Erfolg der ergriffenen Maßnahmen zur Reinhaltung der Luft zeigt sich besonders deutlich an der Entwicklung der Werte für Schwefeldioxid vor allem im Bereich der neuen Bundesländer (Grafik: [UBA])

Auf der anderen Seite gibt es die „Fachwelt“ der grünlinken Aktivisten, die heute nicht nur in Parteien, NGO’s, zahllosen finanzstarken Stiftungen und den Medien, sondern auch in den meisten staatlichen und halbstaatlichen Gremien einschliesslich der Forschung eine dominante Rolle spielen. Diese Kräfte verfügen nicht nur über Milliardensummen aus Steuergeldern, sie üben auch dank ihrer Dominanz in Gremien, die über die Vergabe von Forschungsbudgets entscheiden, einen unglaublichen starken und zugleich negativen Einfluss auf alle Bereiche der Wissenschaft aus. Wer nicht mit ihrer Ideologie konform geht, geht bei der Beantragung von Geldern für Forschungsprojekte solange leer aus, bis er seine Lektion gelernt hat. Hier bestimmen längst nicht mehr Fachleute, sondern politisch gestützte Ideologen den Gang der Dinge, hier werden Gefälligkeitsgutachten initiiert, die dann in geeigneten politischen Gremien – gern auch auf EU- oder UNO-Ebene – ohne Rücksicht auf toxikologische Erkenntnisse und unter souveräner Missachtung jeglicher ökonomischen Vernunft durchgepeitscht werden. Von diesen Kräften, die oft auf gesicherten und hoch dotierten Beamtenpöstchen sitzen, wird die Festlegung rein „politisch-ideologischer“ Grenzwerte für Autos und die Luft in Städten gesteuert, die bei weniger als einem Zweihundertstel dessen liegen, was noch vor etwas mehr als zwei Jahrzehnten als unbedenklich für ständige jahrelange Exposition am Arbeitsplatz galt.

Hier liegen die Ursprünge der nicht nur gegen das Automobil, sondern im Prinzip gegen unsere ganze technische Zivilisation gerichteten Kampagnen, die derzeit vor allem das Automobil im Visier haben. Wenn es nicht gelingt, diesen Kräften die Deutungshoheit über die von ihnen okkupierten Bereiche im Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz wieder zu entreißen, wird unsere Bevölkerung für deren Eskapaden noch einen sehr hohen Preis zu zahlen haben.

Todesurteile auf dem Umweg über die EU

Bei vielen der alarmistischen Studien über die angeblich zu hohen Risiken von Abgasen für die Bevölkerung finden sich auffallend häufig Formulierungen wie „werden diskutiert“, „nähere Angaben zu obiger Quelle sind nicht verfügbar“, „möglicherweise“, „Hinweise“ oder „kann“. Ein weites Feld für politisch dominierte Verbotsgremien, in denen Ideologen die Fachleute jederzeit mühelos überstimmen können. Diese Entwicklung kann man seit Jahren sowohl auf nationaler Ebene als auch auf internationaler Ebene beobachten.

Insbesondere in EU-Gremien kommen zu den „grünen“ Motiven noch die üblichen Grabenkämpfe der EU-Staaten untereinander. Hier kann man den ungeliebten deutschen Klassenprimussen, deren Industrie stark automobillastig ist, mal so richtig vor das Schienbein treten. Die aktuelle Dauerkanzlerin hat schon öfters bewiesen, dass sie es meisterhaft versteht, solche Gremien mit den „richtigen“ Leuten zu besetzen. Diese helfen bei der Durchsetzung ihrer eigentlichen Ziele, ohne dass sie sich im eigenen Land zu sehr in die Nesseln setzen müsste. Wenn dann die eigene Industrie mit Grenzwerten auf EU-Ebene konfrontiert ist, gegen die man selbst als deutsche Regierung nichts mehr ausrichten kann, kann man sich immer noch dadurch profilieren, dass man gegenüber der „übermächtigen“ EU ein bisschen auf Widerstand mimt und nach „hartem Verhandeln“ ein paar Brosamen mitbringt, während die beschlossenen Grenzwerte längerfristig von vornherein das Todesurteil für die Automobilindustrie bedeuten.

Das funktionierte vor allem deshalb besonders gut, weil die Regierung und damit die Vertreter unseres Landes insgeheim sowieso der Meinung waren, der Verbrenner sei nicht mehr zeitgemäß und in einigen Jahrzehnten werde es nur noch selbstfahrende Autos geben. Allen voran unsere Klimakanzlerin, die überraschend kurz vor der aktuellen Bundestagswahl ihre Linie des Versteckens und des Agierens über das Ziehen von Strippen im Hintergrund aufgegeben hat. So hat sie sich in einem Interview mit der „Super-Illu“ klar auf die völlige Abkehr vom Verbrennungsmotor festgelegt [MERK] und in einer weiteren Stellungnahme auch für das Ende des Individualverkehrs ausgesprochen, da sie überzeugt sei, dass man „in 20 Jahren nur noch mit Sondererlaubnis selbstständig Auto fahren“ dürfe [SELB]. Das Lenken wird aus ihrer Sicht dann der Staat übernehmen. Halt so, wie sie es von Kindesbeinen an gewohnt war. Und wen kümmern schon die paar Rentner, die durch diese Manöver enteignet werden, weil sie ihren alten Wagen nicht mehr benutzen dürfen, ihnen aber das Geld für die Beschaffung der teuren neuen Modelle mit ihrem ganzen nur bedingt erforderlichen Schnickschnack fehlt.

Die etwas überraschende Selbstdemaskierung der Bunddeskanzlerin lässt darauf schließen, dass sie glaubt, die „Festung Automobil“ sei dank der pausenlosen Attacken einer breiten Front von Gegnern – von der US-Regierung über die EU und die grünlinken Kräfte in Politik und Medien bis zur öffentlichen Meinung – inzwischen so diskreditiert und sturmreif geschossen, dass man mit ihr dasselbe veranstalten könne wie mit der Kernkraft im Jahre 2011. Es würde nicht verwundern, wenn sie unmittelbar nach ihrem alternativlosen Wahlsieg wieder so ein Gremium wie die damalige „Ethikkommission“ ins Leben rufen würde, um der wichtigsten deutschen Exportindustrie und zugleich dem Individualverkehr beschleunigt den Garaus zu machen.

Die CO2-Würgeschlinge

Dass die Weichen längst gestellt wurden, kann man auch an einem weiteren Punkt erkennen: Den CO2-Grenzwerten. Zwar ziert sich die Kanzlerin bei der Festlegung von Endterminen, aber das ist nur Show. Nach dem großen Getue um die angebliche „Vergasung der Bevölkerung“ [DOE] durch „kriminelle, von Gier getriebene Manager der Automobilbranche“ haben sich die etablierten politischen Parteien von grün über rot bis schwarz beim „Dieselgipfel“ auf eine vorübergehende Entschärfung der aufgeheizten Stimmungslage verständigt. Den Politikern ist klar, dass dieses Thema so kurz vor den Wahlen nicht weiter hochkochen sollte, weil dann die Gefahr bestünde, dass die betrogene Bevölkerung ihnen die ersehnten Stimmen verweigern könnte. Denn das Manöver, das langfristig durchgezogen wird, erfordert langsames, schrittweises Vorgehen, damit die Opfer nicht unruhig werden.

Das Ziel bleibt natürlich unverändert: Während man derzeit im Rahmen einer Scheibchenstrategie nur auf den Diesel einprügelt, wird es ab 2020 alle Verbrenner treffen. Das ist bereits jetzt festgeschrieben, und zwar durch die Vorgaben für den CO2-Ausstoss des sogenannten Flottenverbrauchs, der auf EU-Ebene von den derzeit noch rund 130 g CO2/100 km schon ab 2020 auf 95 g CO2/ 100 km gesenkt werden soll. So gilt derzeit ein Limit von 130 g CO2/km, was beim Diesel-Pkw 4,9 l/100 km und beim Benziner 5,5 l/100 km entspricht. Es wird von der aktuellen deutschen Neuwagenflotte knapp eingehalten. Mit dem neuen Grenzwert 95 g CO2/100 km darf ein Diesel nur noch 3,6 l/100 km verbrauchen, ein Benziner nur noch 4,0 l/100 km [NIEM]. Bei den für 2025 avisierten Werten von 68 oder 78 g CO2/100km [CO2V] wären beim Diesel nur noch 2,6 bzw. 3,0 l/100 km zulässig, beim Benziner entspräche dies 2,86 bzw. 3,3 l/100 km.

Dass schon die Werte für 2020 und erst recht die Vorgaben für 2025 nicht einzuhalten sein werden, ist selbst für Laien leicht einzusehen. Diese Grenzen können nur als Ausdruck des festen Willens der EU interpretiert werden, den PKW mit Verbrennungsmotor zum Tode zu verurteilen. Das ganze Gehampel mit den Grenzwerten und die Dieseldiskussion bzw. die „Dieselgipfel“ sollen davon nur ablenken, um den Widerstand durch die übliche Salamitaktik aufzusplittern. Und diese bereits vor vielen Jahren getroffenen Entscheidungen hätten niemals gegen den entschlossenen Widerstand Deutschlands gefällt werden können.

Auch beim Feinstaub PM10 zeigt die Langzeitauswertung, dass die Luftqualität immer besser geworden ist. Umso misstrauischer sollte man gegenüber der aktuellen Panikmache sein (Grafik: [UBA])

LKW verursachen den Löwenanteil der Dieselabgase

Ein besonders wichtige Quelle von NOx-Emissionen im Straßenverkehr sind die Diesel-LKW sowie Autobusse. Alleine LKW emittieren in einer Stadt wie Ulm dreimal soviele Abgase wie die Diesel-PKW. Kaum etwas dokumentiert die Verlogenheit der aktuellen Kampagne gegen Diesel-PKW sowie der angekündigten Fahrverbote ausgerechnet gegen Diesel-PKW deutlicher als solche Tatsachen.

Besonders klar erkennbar sind die Falschbehauptungen zu Abgasen neuer Dieselautos ab Euro 5 auch am Vorwurf der angeblich von ihnen ausgehenden „Krebsgefahr“ festzumachen: Diese besteht definitiv weder bei NO noch bei NOx, und Feinstaub ist seit Einführung des Dieselpartikelfilters kein spezifisches Problem des Diesel-Pkw, sondern entsteht aus einer Vielzahl von Quellen, wozu insbesondere auch die Benziner gehören. Gegenteilige Behauptungen in sogenannten epidemiologischen Studien sind lediglich der Beweis, dass die Verfasser Probleme damit hatten, bei ihrer Analyse die Einflüsse multipler Quellen bzw. Ursachen sauber zu trennen. Auch am Gesamtaufkommen des Feinstaubs haben Diesel-PKW nur einen untergeordneten Anteil. Verkehrswissenschaftler wie Prof. Klingner weisen darauf hin, dass dem Verkehr keinesfalls die behauptete dominierende Rolle bei den Feinstaubemissionen zukommt [KLIN].

Unerwartete Auswirkungen „stickoxid-gereinigter“ Dieselabgase

Auf eine ebenso interessante wie ungewollte Nebenwirkung der Verringerung des Stickoxid-Ausstoßes moderner Dieselfahrzeuge der Euro 5 und Euro 6- Kategorie verweist eine Meldung der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 23.10.2015 [NOZ]. Zwar bildet das indirekt von Autos stammende NO2 , das sich aus dem zunächst ausgestoßenen NO bildet, bei Sonnenlicht zusammen mit organischen Substanzen und Sauerstoff Ozon, das in entsprechender Konzentration Schleimhäute, Augen und Lungen reizt und zu Atemwegsbeschwerden führen kann. Da das von Autos primär emittierte NO nachts jedoch Ozon abbaut, haben zwar mit der Abgasverbesserung die Ozon-Spitzenwerte abgenommen, dafür ist wegen des verringerten nächtlichen Ozonabbaus jedoch die durchschnittliche Belastung angestiegen. Somit führt ausgerechnet die Verringerung des NO-Ausstosses moderner Dieselfahrzeuge zur erhöhten Bildung eines anderen Luftschadstoffs.

In seiner hervorragenden Analyse hat R. Leistenschneider nachgewisen, dass der Anteil der Diesel-PKW an den realen NO2-Emissionen sehr viel geringer ist als von der Politik behauptet (Grafik: [LEIS2])

Natürlicher NOx-Kreislauf

Angesichts der lauten und völlig überzogenen Diskussion über die vom Menschen und insbesondere vom Auto erzeugten NOx-Abgase ist den meisten Menschen gar nicht bewusst, dass diese Teil natürlicher Kreisläufe sind, deren wahre Dimensionen bisher kaum beachtet wurden. In der Atmosphäre hat das NOx nur eine kurze Verweildauer von typischerweise 2-5 Tagen. Zum Aufkommen aus natürlichen Quellen gab es bereits im Jahre 1994 detaillierte Erkenntnisse:

 

Demnach entsprangen damals rund 40 % des in der Atmosphäre vorhandenen NOx natürlichen Quellen, wobei dies sowohl regional als auch zeitlich starken Schwankungen unterworfen ist. Zudem kommt nur ein Bruchteil der aus anthropogenen Quellen stammenden Mengen tatsächlich von modernen Diesel-PKW, siehe auch bei [LEIS, LEIS2].

Stickstoff ist essentiell für alles Leben und ist wesentlicher Bestandteil z.B. von Eiweißen. Daher muss unsere Nahrung Stickstoff enthalten. Mit der Ernte wird dem Boden Stickstoff entzogen, das sind in Deutschland etwa 1,5 bis 2 Mill. t Stickstoff pro Jahr. Der Stickstoffaustrag durch die Ernte muss dem Boden durch Düngung wieder zugeführt werden. Die Pflanzen können den Stickstoff jedoch nicht direkt aus den Stickstoffmolekülen der Luft aufnehmen, sondern erst aus NO2, das aus der Luft z.B. durch Regen in den Boden gewaschen wird. Deshalb nehmen auch die in Kraftwerken und im Verkehr erzeugten Stickoxide am Stickstoffkreislauf der Natur teil, so dass schließlich ein Teil dieses aus dem Auspuff stammenden Stickstoffs auch auf unserem Teller landet [NIEM].

Auch ein Skript der TU Darmstadt unterstreicht die grosse Bedeutung natürlicher Quellen für den Stickstoffkreislauf zwischen Atmosphäre, Boden und Gewässern (Grafik: [TUDA])

Eine weitere, neuere Untersuchung belegt, dass die aus natürlichen Quellen stammenden Stickoxidmengen diejenigen aus modernen Diesel-PKW um ein Vielfaches übertreffen [LEIS]. Behauptungen mancher Epidemiologen, dass es für Stickoxide wahrscheinlich überhaupt keinen „sicheren“ Schwellenwert gebe, sollte man angesichts dieser „unbequemen Wahrheit“ skeptisch begegnen.

Die Qual der Wahl

Deutschland und mit ihm Europa haben ein Problem. Wir haben ein Staatsoberhaupt, das schon in einer anderen Republik im goldenen Käfig lebte. Das ist auch heute noch so, wozu braucht man ÖPNV oder Fahrrad, wenn man Fahrer und Regierungsjet hat. Dieses Staatsoberhaupt huldigt Visionen, die den Realitäten der Naturgesetze sowie der Ökonomie zuwiderlaufen, und ihm ist in seinem Lauf zu dieser visionären heilen Welt das Schicksal des eigenen Volks ganz eindeutig ziemlich egal. Unglücklicherweise verfügt ebendieses Staatsoberhaupt trotz nahezu flächendeckender Lern- und Faktenresistenz über großmeisterliche Fähigkeiten im Bereich der politischen Manipulation und hat es geschafft, nicht nur die eigene Partei, sondern auch alle sogenannten etablierten anderen Parteien in ihr Macht- und Ideologiegespinst einzubinden. So, wie es halt auch in der ehemaligen „Demokratischen Republik“ mit ihren Schein-„Oppositionsparteien“ war, die im Volk ironisch als „Blockflöten“ bezeichnet wurden.

Die aktuell an der Regierung beteiligte zweite angebliche deutsche „Volkspartei“ hat sich von den Zeiten ihrer ehemals bodenständigen Anführer wie Helmut Schmidt inzwischen weit entfernt. Während die alte Garde sich damals noch Gedanken über die Daseinsvorsorge der eigenen Bevölkerung machte, kommen von den heutigen Anführern nur noch reflexhaft hohle Phrasen über die angebliche „Gier der Manager“ und deren „hochnäsige“ Weigerung, sich planwirtschaftlichen Diktaten unfähiger politischer Spinner nach nicht verkaufsfähigen E-Autos widerspruchslos zu beugen. Leute wie Schulz, Hendricks oder Dobrindt werden nie bereit sein anzuerkennen, dass unhaltbare politische Vorgaben die Ursache des Problems sind. Lieber erheben sie Forderungen, die darauf hinauslaufen, das Ende der Autoindustrie schon in den nächsten ein bis zwei Jahren herbeizuführen. Dem Verfasser ist heute noch erinnerlich, wie Mitarbeiter eines Industrieunternehmens in einer Diskussion mit kommunistischen Aktivisten der damaligen Studentenbewegung auf den Firmenparkplatz wiesen und sagten: „Da seht ihr den Unterschied zwischen unserer Situation hier und derjenigen in der DDR“.

Die SPD hat heute keinen Helmut Schmidt mehr, der lapidar feststellte: „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen“. Die Gesamtheit der heutigen etablierten Parteien gehört mit ins Wartezimmer. Mit Blick auf die kommende Wahl ist das passendste Zitat vermutlich das von Heine: „Denk ich an Deutschland in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht“. Man sollte wirklich genau überlegen, wohin man sein Kreuzchen auf dem Wahlzettel setzt.

Fred F. Mueller

Quellen:

[BLIE] Umweltchemie. Von C. Bliefert. VCH Verlagsgesellschaft, Weinheim, 1994. 453 S., Broschur 68.00 DM. – ISBN 3-527-28692-6
[CIRC] https://doi.org/10.1161/CIRCULATIONAHA.116.026796 Circulation. 2017;136:618-627
[CO2V] http://www.spiegel.de/auto/aktuell/co2-grenzwerte-flottenverbrauch-steigt-erstmals-wieder-an-a-1162063.html
[DOE] https://www.eike-klima-energie.eu/2017/08/01/moralischer-bankrott-ard-energieexperte-juergen-doeschner-luegt-hemmungslos-die-vergasung-von-10-000-unschuldigen-herbei/
[FAZ] http://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/studie-was-zu-viel-feinstaub-mit-unserem-koerper-macht-15151548.html
[GREI] http://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/politik-ignoriert-zweifel-am-grenzwert-40-mikrogramm-dieselpanik-wegen-grenzwertluege-in-ihrem-buero-ist-20-mal-so-viel-stickstoff-erlaubt_id_7378545.html
[HEIS] https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/2018-koennen-Elektroautos-fuer-Endkunden-guenstiger-sein-als-Verbrenner/Re-430-000-Europaeer-sterben-jaehrlich-an-Feinstaub/posting-14242020/show/
[KIT] http://www.ifkm.kit.edu/Abgasmessung-Fragen-und-Antworten.php
[LEIS] https://www.eike-klima-energie.eu/2017/08/20/das-kartell-der-dummheit-irrenhaus-deutschland-wie-wir-mit-dem-diesel-unsere-grundfesten-demontieren-teil-1-stickoxide-der-grosse-anteil-natuerlichen-ursprungs/
[LEIS2] https://www.eike-klima-energie.eu/2017/08/21/das-kartell-der-dummheit-irrenhaus-deutschland-wie-wir-mit-dem-diesel-unsere-grundfesten-demontieren-teil-2-stickoxide-die-fehler-des-umweltbundesamtes-der-t/
[LUST] https://www.stadtklima-stuttgart.de/index.php?luft_luftinstuttgart
[MAKW] https://safety.physik.unibas.ch/Downloads/Factsheet-grenzwerte.pdf
[MCDO] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25842615
[MERK] http://www.spiegel.de/auto/aktuell/merkel-haelt-ende-von-verbrennungsmotoren-fuer-richtigen-ansatz-a-1162820.html
[MUEL] https://www.eike-klima-energie.eu/2016/07/22/einsatz-der-oeko-garotte-gegen-das-auto-dieselverbote-der-vernichtungsfeldzug-gegen-eine-deutsche-top-industrie/
[NIEM] https://www.eike-klima-energie.eu/2016/01/21/dieselgate-was-sagen-uns-die-zahlen/#comment-184943
[NOAEL] Empfehlungen des Wissenschaftlichen Komitees der EU für Grenzen beruflicher Exposition gegenüber NO2 SCOEL/SUM/53 vom Juni 2013 (Ref. Ares(2013)2611731 – 09/07/2013, GSW 1421 82-48
[NOZ] https://www.noz.de/deutschland-welt/vermischtes/artikel/629895/gefahrliche-stoffe-kommen-aus-dem-auspuff
[NO2GE] http://gestis.itrust.de/nxt/gateway.dll/gestis_de/001090.xml?f=templates$fn=default.htm$3.0
[NOMA] https://de.wikipedia.org/wiki/Stickstoffmonoxid
[NO2MA] https://de.wikipedia.org/wiki/Stickstoffdioxid
[PETE] http://www.stern.de/gesundheit/diesel-abgase–grenzwerte-fuer-stickoxide-und-feinstaub-zu-hoch-7569076.html
[PETE2] https://www.helmholtz-muenchen.de/epi2/the-institute/staff/staff/ma/362/Prof.%20Dr.-Peters/index.html
[SELB] http://derstandard.at/2000059138106/Merkel-Selbstfahrende-Autos-in-zwanzig-Jahren-Pflicht
[SPIE] Kommentator #7 HansGustor in http://www.spiegel.de/spiegel/stuttgart-eine-autostadt-auf-der-suche-nach-einer-neuen-mobilen-zukunft-a-1161847.html#js-article-comments-box-pager
[SUED] http://www.sueddeutsche.de/auto/internationale-automobil-ausstellung-merkels-motorvisionen-1.29734
[THAL] European Environment Agency EEA Report No28/2016 Air Quality in Europe – 2016 report https://www.eea.europa.eu/publications/air-quality-in-europe-2016
[TUDA] http://indigo.meteor.tu-darmstadt.de/umet/script/Kapitel1/kap01.html#%C3%BCber1-6-3
[UBA] UBA Bericht Entwicklung der Luftqualität in Deutschland UBABerichtLuftqualität3760-6 (2009)


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