Schwarzwald: Kunststiftung legt Einspruch gegen Bau von Windkraftindustrieanlagen ein

Kunststiftung Hohenkarpfen e.V. legt Einspruch gegen den Bau von Windkraftindustrieanlagen ein

Die Kunststiftung Hohenkarpfen e.V. (Kunstverein Schwarzwald-Baar-Heuberg) hat einen über die Region hinausreichenden Ruf als kunstwissenschaftliches Ausstellungsinstitut. Der Einspruch der Stiftung gegen den Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Tuttlingen, der den Ausweis einer Konzentrationszone für Großwindenergieanlagen auf dem Weilheimer Berg vorsieht, dürfte deshalb auch überregionale Auswirkungen haben.
Die Kunststiftung Hohenkarpfen verweist in ihrem Einspruch auf den gesetzlich verankerten Natur- und Landschaftsschutz. Der geplante Eingriff sei angesichts des geringen ökonomischen Nutzens unverhältnismäßig. Windstrom, der nicht bedarfsgerecht und planbar vom Verbraucher abgerufen werden könne, trage wenig zur angestrebten Energiewende bei.

Darüber hinaus wehrt sich die Kunststiftung gegen die “dramatische technische Überprägung einer überregional bedeutsamen Kulturlandschaft”, die Beeinträchtigung des Erholungswertes der Landschaft und der Wohnqualität und den Wertverlust der Wohnungen und Häuser. Sie moniert das Fehlen von Risikoanalysen, fehlende Gutachten nach neuesten Erkenntnissen zum Arten- und Naturschutz, widersprüchliche Verfahrensvorgaben, fehlende Information der Öffentlichkeit und mangelnde Transparenz der Interessen.

Die Kunststiftung bemängelt, dass unzureichende Visualisierungen kleinerer Anlagen dem Bürger bisher keine wirklichkeitsnahe Einschätzung der eigenen Betroffenheit erlauben. Mit Hilfe eines Gutachtens hat sie realistische Visualisierungen erstellen lassen, die auf ihrer Homepage einsehbar sind: www.kunststiftung-hohenkarpfen.de.

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GDFK : “Martin Schulz ist über die Griechen entsetzt, die CDU warnt Alexis Tsipras, und die Medien drehen durch.”

Gottfried Böhmer und Rainer Kahni schreiben auf der Homepage der Gesellschaft Freunde der Künste: “Martin Schulz ist über die Griechen entsetzt, die CDU warnt Alexis Tsipras, und die Medien drehen durch.” Ein neuer Wind wehe den europäischen Technokraten und den Verdrängern und Heuchlern in der deutschen Regierung ins Gesicht. “Europa kann demokratischer und ehrlicher werden, wenn sich andere Kräfte wie Podemos in Spanien diesem Trend anschließen.”

Rainer Kahni (“Monsieur Rainer”) ist Journalist und Autor von Polit- und Justizthrillern. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print-, Radio- und TV- Medien aus Krisengebieten.
Gottfried Böhmer ist seit 1997 künstlerischer Direktor der Gesellschaft Freunde der Künste und Redaktionsleiter der GFDK.
Die Gesellschaft Freunde der Künste ist seit 17 Jahren als Kulturförderer in Deutschland aktiv, seit 2005 verbreitet die GDFK nach eigenen Angaben als Internet-Feuilleton stündlich die neuesten Nachrichten aus der Welt der Kunst, Theater, Musik und der Kulturpolitik, womit sie zu den umfänglichsten Kulturportalen in Deutschland Österreich und der Schweiz gehören dürfte.

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