Eine Journalistin prüft Windkraft im Selbstversuch

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“Journalisten sollten den Dingen über die sie berichten und schreiben auch mal auf den Grund gehen”, sagte sich Helga Wienand-Schmidt, und entschloss sich für einen 12 Stunden dauernden Selbstversuch.

In den USA vermieten einige Windkraftanlagen-Geplagte ihre Wohnungen auch für mehrere Tage zu Testzwecken an, damit Menschen, die keine Vorstellung von den möglichen Folgen der Nachbarschaft von Windfarmen auf ihre Gesundheit hatten, ihre Belastungsgrenzen herausfinden können.

Helga Wienand-Schmidt fand ein geeignetes Objekt, einen Aussiedlerhof an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Die Bewohner reagierten sehr unterschiedlich auf die Geräusche, nicht alle hörten ein ständiges “Surren”, und diejenigen, die es hörten, nahmen es unterschiedlich wahr. Aber die ständigen Bewegungen des Schlagschattens störten alle.

Nach der Beendigung ihres Selbstversuchs, den Helga Wienand-Schmidt den Lesern des “WW-Kurier” ausführlich schildert, zog sie ein Fazit:

“Infraschall und Schlagschatten-Auswirkungen sollten ernsthaft untersucht werden. Die Auswirkungen auf Menschen und Tiere sind bislang nicht ausreichend belegt und erforscht und bevor man ganze Regionen in bewohnten Gebieten einer Windkraftlobby opfert, sollte man dies wissenschaftlich mit Experten völlig wertneutral und ergebnisoffen prüfen. Die Möglichkeiten sind ja vorhanden. Im Selbstversuch gibt es ein sehr persönliches Ergebnis: Wird in meiner unmittelbaren Umgebung eine Windkraftanlage gebaut, werde ich diesen Wohnort verlassen. Meine Empfehlung an alle, die derzeit im Westerwald und an der Sieg für die Errichtung von Windkraftanlagen plädieren: Einen Tag im Schatten einer solcher Anlage verbringen.”

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Leseempfehlung:

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VLAB – Verein für Landschaftspflege & Artenschutz in Bayern: “Der 19. September war ursprünglich vom Heyne-Verlag geplant, musste jedoch aus redaktionellen Gründen – viele Fachautoren mit komplexen Themen – auf den 24. Oktober verschoben werden. Dann erscheint das Buch, auf das wir uns schon sehr freuen.”
Georg Etscheit ist Beirat im VLAB. http://www.landschaft-artenschutz.de/

 

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Infraschall durch Wärmepumpen: Staatlich geförderte Krankmacher

Laut der Umweltbewusstseinsstudie aus dem Jahr 2014 fühlen sich mehr als 20 Prozent durch industrielle bzw. gewerbliche Anlagen in ihrem Wohnumfeld gestört oder belästigt, aber 40 Prozent der Befragten durch Geräusche der Nachbarn. Der Lärm, insbesondere der Infraschall, hat bei den inzwischen rund 800 Bürgerinitiativen gegen Windkraftindustrieanlagen eine große Bedeutung. Sie wächst mit der Zahl der Anlagen. Durch den geplanten Einsatz von Wärmepumpen werden Lärm und Infraschall eine zunehmende Rolle bei den Auseinandersetzungen mit der staatlich verordneten Energiewende spielen. 

Der staatlich geplante Boom von Wärmepumpen

Foto: www.laerm-luftwaermepumpen.de

Foto: mimblewimble1

Ein aktueller Regierungsentwurf des Klimaschutzplans 2050 sorgt für neuen Gesprächsstoff. Ab dem Jahr 2030 dürfen in neu gebauten Wohngebäuden, vom Mietshaus bis zum Eigenheim am Stadtrand, keine Gas- oder Ölheizungen mehr eingebaut werden – so lautet der Plan. Hausbauer sollen ab 2030 komplett auf fossile Energieträger verzichten.

Als Lösung bieten sich Wärmepumpen an, entweder Luftwärmepumpen, die der Luft die Wärme entziehen, aber Platz brauchen, oder die Erdwärmeheizung, die eine Bodenbohrung voraussetzt.
Der geforderte Niedrigstenergie-Standard sei durch die neueste Verschärfung der EnEV zum 1. Januar 2016 rechnerisch so gestaltet, dass er bei einem normalen Ein- oder Zweifamilienhaus am leichtesten mit einer Wärmepumpe erfüllt werden kann, insbesondere mit einer Luftwärmepumpe.

Rund 60.000 Wärmepumpen werden bereits jährlich eingebaut, nach den neuen Vorschriften rechnet die Branche mit bis zu 200.000. Der europäische Dachverband der Wärmepumpenbranche geht laut Bundesverband Wärmepumpen e.V., dem bekannte Hersteller wie Viessmann, Bosch Thermotechnik, Stiebel Eltron, Hitachi, Fujitsu, LG Electronics, Danfoss und Vaillant angehören, davon aus, dass sich der Bestand in Europa auf 60 Millionen Anlagen erhöhen ließe, “dann könne man das russische Gas, das derzeit zum Heizen verwendet werde, einsparen.” 2015 habe es bei Wärmepumpen europaweit ein Umsatzplus von 10 Prozent gegeben. Das Plus habe zu einem Rekord von knapp 900.000 verkauften Anlagen geführt.

Die Wärmepumpen-Lobby steht bei Fuß. Und nicht nur das. Der Bundesverband erklärt, dass “angesichts des positiven Trends” der Verband in die Offensive gehe. Er fordert eine Abkehr von der Technologieoffenheit beim Umstieg auf Erneuerbare. Die effizienteste und leistungsfähigste Technologie müsse im Mittelpunkt stehen, so Thomas Nowak, Generalsekretär der EHPA (European Heat Pump Association). Damit fordert er eine verstärkte Förderung und Berücksichtigung von Wärmepumpen bei anstehenden Novellen in Brüssel.

Wohnen im Industrielärm – Wärmepumpen und Windkraftindustrieanlagen

Mit der wachsenden Zahl von Wärmepumpen wachsen bereits seit Jahren die Beschwerden von Nachbarn gegen den Lärm. Wie bei allen anderen Fragen zu den Folgeschäden der Energiewende und zu desaströsen sozialen Auswirkungen – bei Erneuerbaren Energien winkt die Bundesregierung generell ab.

Rechtsanwälte berichten über zunehmende Rechtsstreitigkeiten. Durch Wärmepumpen werden Nachbarn zu Gegnern. Beim Verband Haus & Grund kennt man das Problem: “Häufig gibt es auch Probleme mit der Lärmentwicklung und Ärger mit den Nachbarn”, sagt Corinna Kodim, Referentin für Energie, Umwelt und Technik beim Eigentümerverband Haus & Grund. “Die Geräteangaben auf dem Papier geben lediglich Auskunft über den Schalldruck unter Normbedingungen, nicht aber, was nachher beim Nachbarn ankommt.” Nachts liege der zulässige Immissionswert für Wohngebiete bei 35 db(A). “Dieser Wert darf am nächstliegenden Fenster nicht überschritten werden.”

Luftwärmepumpen sind weit verbreitetet und vergleichsweise günstig. Die Alternative zu Luftwärmepumpen wären Wärmepumpen, die mittels Tiefenbohrung die Erdwärme nutzen. Sie sind nicht überall erlaubt oder technisch nicht machbar, und wegen der Tiefenbohrung sind die Installationskosten außerdem sehr hoch und riskant.


Quelle: www.laerm-luftwaermepumpen.de

Die Internetseite www.laerm-luftwaermepumpen.de bietet ausführliche Informationen über Luftwärmepumpen, die genehmigungs- und abnahmefrei überall aufgestellt werden dürfen, da sie als Nebenanlagen gelten.

Die Folgen der Lärmschädigungen stimmen mit denen von Windkraftopfern überein: “Körperliche und nervliche Beschwerden wie – rhythmischer Schalldruck, der auf Dauer zum Schmerz wird – Herzrasen -absolute Schlaflosigkeit (nur mit Tabletten ein paar Stunden) – Übelkeit – Dröhnen in den Ohren, Kopfschmerzen – alle Nervenstresssymptome sowie die Angst vor jeder neuen Nacht werden immer schlimmer und bestehen seit fast einem Jahr zu jedem Tag, zu jeder Nacht.”

www.windwahn.de: “Nur wenn deutlich wird, dass Infraschall und tieffrequenter Lärm immer mehr Menschen betrifft, wird er endlich ernst genommen. Denken Sie dran: Wir sitzen alle in einem Boot – Wir leiden alle an den gleichen Symptomen – Wir werden alle krank! Ob durch Infraschall emittiert durch WKA, durch LWP, Kühlaggregate oder Geothermiepumpen…”

Informationen:

 

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Bahnbrechende australische Studie über die Infraschall-Wirkung von Windrädern

Es besteht ein Zusammenhang zwischen dem Infraschall von Windkraftanlagen und Beschwerden von Anwohnen über “unerträgliche Empfindungen”. In einer bahnbrechenden Studie über den Pacific Hydro Cape Bridgewater Windpark im Bundesstaat Victoria konnte Australiens führender Akustiker Steven Cooper nachweisen, dass ein einzigartiges Infraschall-Muster, das er als “Wind Turbine Signature” in früheren Studien bezeichnet hatte, (durch eine “Trendlinie”) mit dem Auftreten und der Schwere der Symptome von Einwohnern, die sich wegen unerträglicher Empfindungen” beschwert hatten, korreliert.

Dazu zählen Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Herzrasen, Druck im Kopf, Ohren oder Brust, etc., wie sie von den Bewohnern beschrieben wurden (die Symptome sind in der Regel als Wind Turbine Syndrom (WTS) oder unter dem Euphemismus “Lärmbelästigung” bekannt, der Verf.). [1]

Mark Duchamp, Chairman des World Council for Nature (WCFN), fasst die Ergebnisse der Studie zusammen, die wir im folgenden in deutscher Übersetzung wiedergeben.

Ergebnisse der Infraschall-Studie

Der Akustiker Mark Duchamp identifiziert “diskrete niederfrequente amplitudenmodulierte Signale”, die von Windkraftanlagen emittiert werden. Er fand heraus, dass die Windpark-Opfer darauf reagierten.

Die “Wind Turbine Signature” ist mit herkömmlichen Messindizes nicht zu erfassen, wie dB (A) oder dB (C) und 1/3 Oktavband, lautet die Schlussfolgerung der Studie. Statt dessen müsse eine Schmalband-Analyse verwendet werden, wobei die Ergebnisse in dB (WTS) ausgedrückt werden.

Er schlägt medizinische Studien vor, die Infraschall in dB (WTS) messen, um die Schwelle festzulegen, die im Hinblick auf die Schalldruckpegel inakzeptabel ist.

Die Ergebnisse stehen im Einklang mit den offiziellen Kelley Studien, die vor mehr als 30 Jahren in den USA veröffentlicht wurden, und die zeigten, dass die frühen Abwindkraftanlagen Schlafstörungen und andere WTS Symptome verursachten [2]. Diese Studien wurden auf Eis gelegt, Aufwindkraftanlagen wurden entwickelt, und die Regulierungsbehörden vertrauten der Windindustrie, die versicherte, dass die neuen Modelle keinen gefährlichen Infraschall emittierten. Die Cooper-Studie belegt jetzt, dass sie unrecht hatten.

Bisherige Messmethoden sind unzureichend

Die dänische Methode zur Messung niederfrequenter “Lärmbelästigung” in der Nähe von Windkraftanlagen reichen nach Ansicht von Mark Duchamp nicht aus. Sie wenden die Windkraft-Lärmschutznormen für Windparks in Victoria, Australien und Neuseeland, bekannt als Neuseeland Norm 6808, an. Ebenso unzureichend sind aus seiner Sicht alle anderen Standards, die die “Belästigung” in der Nähe von Windparks auf der ganzen Welt regeln. Sie haben einfach nicht den Infraschall berücksichtigt.

Die Resultate der Benchmark-Studie bestätigen die Ergebnisse anderer Ärzte und Forscher aus der ganzen Welt, darunter die Waubra Stiftung, Dr. Sarah Laurie, Dr. Nina Pierpont, Dr. Robert McMurtry, Frau Carmen Krogh, Dr. Michael Nissenbaum, Dr. Chris Hanning, Dr. Jay Tibbetts, Dr. Sandy Reider, Dr. David Iser, Dr. Amanda Harry. Sie sind ebenfalls eine Bestätigung für die Bewohner, die persönlich über WTS Symptome berichten. Viele von ihnen mussten ihre Häuser in regelmäßigen Abständen oder endgültig aufgeben.

Weitere Studien sind erforderlich

Im Hinblick auf die Zukunft empfiehlt Steven Cooper, dass weitere Studien durchgeführt werden müssen, um einen “Schwellenwert zum Schutz gegen nachteilige Auswirkungen” festzulegen. [1]

Er schreibt außerdem: “Die von einigen Bewohnern während des Stillstands als Störung beschrieben Vibrationsstöße könnten Windböen zugeschrieben werden, die zu Resonanzen der Rotorblätter/Türme führen und weiterer Untersuchungen bedürfen.” [1]

Dies ist ein Wendepunkt. Die Windindustrie kann nicht mehr behaupten, dass ihre Maschinen nicht genug Infraschall aussenden, um die Bewohner zu beeinflussen, noch dass Angehörige der Gesundheitsberufe, die die Probleme veröffentlichen und weitere Untersuchungen fordern, die Leiden verursachen, noch dass die Windparks Opfer ihre eigenen Leiden veursachen (das oft gebrauchte Argument, dass “alles im Kopf” existiere – das ist die “Nocebo-Effekt”). Doch die Wind-Industrie und ihre Helfershelfer klammern sich trotz der zahlreichen Berichte über negative Auswirkungen auf Tiere an diesen Strohhalm. (3)

[1] http://www.principia-scientific.org/peer-reviewed-study-shatters-claims-that-wind-turbines-are-safe.html
[2] Neil D. Kelley study, (1985): http://waubrafoundation.org.au/wp-content/uploads/2013/07/Acoustic-Noise-Associated-with-the-MOD-1-Wind-Turbine.pdf
[3] 1600 miscarriages at mink farm: http://wcfn.org/2014/06/07/windfarms-1600-miscarriages/

Cooper study (released Jan 21 2015): http://www.pacifichydro.com.au/english/our-communities/communities/cape-bridgewater-acoustic-study-report/?language=en

 

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AVAAZ-Bürgerpetition: 3000m Mindestabstand vom Wohngebiet für Windräder!

Die Initiatoren der AVAAZ Bürgerpetition “3000m Mindestabstand vom Wohngebiet für Windräder!” beziehen sich auf eine Stellungnahme der Ärztekammer Wien zum Tag des Lärms: “Ärztekammer warnt vor groß dimensionierten Windkraftanlagen”: “Für die sehr großen Megawatt-Windkraftanlagen mit Gesamthöhen über 180 m müssten also Standorte gesucht werden, in deren Umkreis von etwa 10 km keine Dörfer und Städte liegen.”

Der Aktionstag gegen Lärm fand am 30. April 2014 zum 17. Mal statt. Die Ärztekammer Wien stellt fest, “dass Da sich bei Anrainern von Windkraftanlagen Beschwerden durch übermäßige und vor allem niederfrequente Schallentwicklung und Infraschall häuften”. Sie fordert “umfassende Untersuchungen hinsichtlich etwaiger gesundheitsschädlicher Auswirkungen.”
Die Hauptgefahr gehe von den permanenten Infraschall-Emissionen der großen Megawattanlagen aus, sowohl von Infraschall hoher Stärke (Auswirkungen bis etwa 1,5 km Entfernung) als auch von Infraschall niedriger Stärke (Auswirkungen bis etwa 10 -15 km Entfernung).

Ärztekammer warnt vor groß dimensionierten Windkraftanlagen

Wien (OTS) – Lärmphänomene, die durch den Betrieb von Windkraftanlagen verursacht werden, kommen zunehmend in den Fokus der Wissenschaft. Darauf wies die Ärztekammer heute, Mittwoch, anlässlich des “International Noise Awareness Day” hin. Sie fordert nun umfassende Studien zu den möglichen gesundheitsgefährdenden Auswirkungen von Windkraftanlagen sowie einen Mindestabstand in besiedelten Gebieten. ****

Windkraftanlagen sind, im Unterschied zu einzelnen Windkrafträdern, groß dimensioniert und in sogenannten Windparks zusammengefasst. Allein der Rotordurchmesser aktueller Windkrafträder beträgt bis zu 114 Meter, also fast die Länge eines Fußballfelds. Die Drehgeschwindigkeiten der Rotorblätter betragen zwischen 270 und 300 Stundekilometer, wodurch nicht überhörbare Geräusche und Lärmemissionen verursacht werden.

Genau hier setzt die Kritik der Ärztekammer an: “Unser Ziel muss es sein, Schlafstörungen, psychische Affektionen und irreversible Schädigungen des Gehörs durch Lärm, wie er auch bei Windkraftanlagen entsteht, zu verhindern”, so der Referent für Umweltmedizin der Ärztekammer für Wien, Piero Lercher.

Da sich bei Anrainern von Windkraftanlagen Beschwerden durch übermäßige und vor allem niederfrequente Schallentwicklung und Infraschall häuften, seien umfassende Untersuchungen hinsichtlich etwaiger gesundheitsschädlicher Auswirkungen “unabdingbar”.

Die aktuellen Phänomene, die sich im Zusammenhang mit dem Betrieb von groß dimensionierten Windkraftanlagen zeigen, berechtigten auch die Forderung nach einem adäquaten Mindestabstand – was sich auch mit den meisten Expertenmeinungen gemäß dem einzuhaltenden Vorsorgeprinzip decke. Lercher: “Befindlichkeitsstörungen von Anrainern müssen aus medizinischer Sicht ernst genommen werden, auch dann, wenn diese oftmals einem sogenannten ‘Nocebo’-Phänomen zugeordnet werden.”

Von den Herstellern von Windkraftturbinen fordert Lercher die Verwendung von umweltverträglichen Technologien und Substanzen. “Sogenannte permanenterregte Generatoren beispielsweise enthalten große Mengen von seltenen Erden, deren Gewinnung in den Abbaugebieten zu großflächigen giftigen und radioaktiven Kontaminationen führen”, warnt der Umweltmediziner. (hpp)

„Niederfrequente Schall-Emmessionen haben gravierende Auswirkungen auf den menschlichen Körper, denn wir können Infraschall nicht hören, den Körper ihm aber nicht entziehen.“ (vgl. H.Herzog, BI Fichtenwalde 246.2011)
Unter den gesundheitlichen Schäden und Problemen, die permanenter Infraschall verursachen kann und durch neuere Untersuchungen begründet wurden, sind vor allem zu nennen:
Kopfschmerzen,
Konzentrations- und Gedächtnisstörungen,
Schlaflosigkeit,
Ohrendruck,
Innere Unruhe
Schwindel
Tinnitus
Herz-Kreislauf-Probleme wie auch Erhöung des Blutdrucks,… usw….

Die Hauptgefahr geht von den permanenten Infraschall-Emissionen der großen Megawattanlagen aus, sowohl von Infraschall hoher Stärke (Auswirkungen bis etwa 1,5 km Entfernung) als auch von Infraschall niedriger Stärke (Auswirkungen bis etwa 10 -15 km Entfernung).
Solange und soweit die Gesundheitsgefahren nicht durch technische oder ähnliche Vorkehrungen abgewehrt werden können, können Errichtung und Betrieb der Anlagen nur zulässig sein, wenn diese außerhalb der Sichtweite zu Wohngebieten liegen. Von naturwissenschaftlicher Seite wird ein Mindestabstand von etwa 2,5 km gefordert.
Für die sehr großen Megawatt-Windkraftanlagen mit Gesamthöhen über 180 m müssten also Standorte gesucht werden, in deren Umkreis von etwa 10 km keine Dörfer und Städte liegen. (vgl. Dr.Manfred Neltig, Bad Arolsen 29.11.2010).

 

Im Jahr 2015 wird der „Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day“ am 29.04.2015 stattfinden. “18 Jahre Tag gegen Lärm – ein Anlass für Bilanz, Reflexion und neue Visionen.”

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Infraschall durch Windkraftanlagen ist messbar

May 13th, 2014
Kevin Dooley, an acoustic researcher and inventor, describes his work with infrasound measurements around wind turbine developments, confirming wind turbine generated infrasound is being measured at significant distances away from wind turbines. Mr Dooley mentions collaborative work he has presented at conferences, performed with the Adelaide University Research team led by Emeritus Professor Colin Hansen collecting wind turbine noise data from the Waterloo Wind Development in South Australia.

 

http://waubrafoundation.org.au/resources/podcast-zoomer-radio-am740-goldhawk-interviews-kevin-dooley/

 

 

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Was geht ab in der Gemeinde Wülfershausen?

Foto: FHgitarre, Ostheim vor der Rhön, unterfränkischer Landkreis Rhön-Grabfeld

Wülfershausen an der Saale ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld, Bayern, 1.478 Einwohner, fünf Ortsteile. Im Jahr 800 erfolgte die erstmalige urkundliche Erwähnung.

Über eine Bürgerversammlung in Wülfershausen  zu geplanten Windkraftanlagen berichtete am 13.04.2014 Friedrich Hanns in einem Beitrag für die Mainpost. Den Artikel können Sie bei Facebook, wenn Sie eingeloggt sind, nachlesen.* 

Der Gemeinde wurde auf der Bürgerversammlung vorgeworfen, sie hätte nicht ausreichend informiert. Wie das in strittigen Fragen zwischen Bürgern und Gemeindeverwaltung üblich ist, fühlt sich die Verwaltung zu Unrecht beschuldigt, weil sie aus ihrer Sicht alles getan hat, um die Bürger von geplanten Vorhaben in Kenntnis zu setzen. Der Bürgermeister Peter Schön ist überzeugt: „Wir haben von Anfang an die Bürger mit ins Boot genommen.“

Der “NIMBY-Effekt” dient zur Schuldzuweisung

Der Ausbau von immer mehr und höheren Windkraftanlagen, die Umzingelung von Gemeinden, die wachsenden Proteste gegen Lärm, Infraschall und Landschaftszerstörung konnten erst wachsen, als das Ausmaß der Regierungsbeschlüsse sichtbar wurde und der Traum von einer sozial kompatiblen, sauberen Energie zerplatzte. Viele Probleme im Zusammenhang mit Windkraftanlagen werden den meisten Bürgern erst jetzt bewusst, weil sie die Auswirkungen mit all ihren Sinnen erleben: Es werden keine harmlosen Windmühlen gebaut – anders als auf den Bildern, die man in ihren Köpfen hat entstehen lassen – sondern Industriegebiete mit 200 Meter hohen Anlagen entstehen in der unmittelbaren Nachbarschaft und in Erholungsgebieten.

Inzwischen haben die Bürger Informationen oder auch Erfahrungen gesammelt, von denen in den Informaitonsveranstaltungen vermutlich nie die Rede war, wie beispielsweise der Werteverlust von Baugebieten. In Wülfershausen wollten die Leute wissen, ob den Räten das bei ihrer Entscheidung bewusst war. Sie wollten auch wissen, warum man die Einengung des Blicks auf die Landschaft hinnehmen müsse, wenn man nicht allein durch einen Solarpark genug für die Umwelt getan habe. “Warum lassen wir uns weiter einengen?“ fragte ein Bürger.

Wer die Zusammenhänge nicht kennt, sucht die Antwort bei sich selbst. Die Ablehnung von Windkraftanlagen wird vereinfacht als NIMBY (Not In My Backyard) und Ausdruck eines egoistischen Motivs zurückgewiesen. Belege dafür lassen sich leicht finden, treffen aber nicht den Kern des Problems.

Interessenüberschneidung?

Es ist natürlich nicht ungewöhnlich, dass ein Gemeinderat dem Bürgermeister beipflichtet und ebenfalls kein Verständnis dafür hat, “dass nach vier Jahren Planung, plötzlich aus Teilen der Bevölkerung Kritik und Ablehnung kommt”. Aber es macht zumindest stutzig, dass dieser Gemeinderat gleichzeitig auch Geschäftsführer der Windkraft RegioE² ist. Unterstützt vom Bürgermeister weist dieses Ratsmitglied alle Vorwürfe zurück: Man habe vor vier Jahren das Thema angegangen und regelmäßig über das Projekt informiert. Der Bürgermeister erinnert an acht Bürgerversammlungen, bei denen man über den Windpark informiert habe und an Infoveranstaltungen der RegioE².

Aber es gibt ja nicht nur den Bürgermeister und den Gemeinderat und Geschäftsführer der Windkraft RegioE², sondern insgesamt 13 Gemeinderäte, fünf CSU-Mitglieder und acht Mitglieder von Freie Wähler Wülfershausen-Eichenhausen, zu denen auch der RegioE²-Geschäftsführer gehört. Alle unterstützen die Windpark-Pläne. Die Gemeinderäte haben sich sogar die Windparks vor Ort angeschaut und bestätigt: „Da war nichts zu hören.“

Der Bürgermeister sieht nur einen einzigen Nachteil, dass man die Windräder sieht. Ob er erwähnt hat, dass die Windräder nur dann Strom liefern, wenn die Rotoren sich drehen?

Politik von oben

In der kleinen Gemeinde Wülfershausen ist die Weltpolitik angekommen: Falls jemand vergessen haben sollte, warum man Nachteile durch Windkraftindustrieanlagen  in Kauf nehmen muss, wird er vom Bürgermeister daran erinnert, dass eine Windkraftanlage im Gegensatz zu einem Atomkraftwerk nach ihrem wirtschaftlichen Ende recyclebar sei und es zu keiner Strahlenbelastung komme, wie dies beim Rückbau eines Atomkraftwerks ein Problem sein könnte. Beide Behauptungen entsprechen nicht den Tatsachen, aber wer hat in dem kleinen Ort das Fachwissen, um dem Bürgermeister und dem Geschäftsführer der Windkraft RegioE² diese Behauptungen zu widerlegen? Weil sich auch weitere Bürger für das Abschalten von Atomkraftwerken aussprechen, stimmen die Anwesenden für die Windkraftanlagen.

Was zum guten Schluss als Gegenargument jedoch bleibt, ist der Lärm: „Ich bin nicht gegen Windenergie aber ich will nicht das Flugzeugbrummen um mich herum.“  Womit wir wieder beim Anfang wären.

 

This is what it sounds like directly underneath a 1.6 megawatt wind turbine

Weitere Videos zu “Lärmquelle Windkraftindustrieanlagen”

Faina Faruz

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Lärmquelle Windkraftindustrieanlagen – Erfahrungsberichte

Spazierganz durch die herrliche Natur des Hohen Vogelsberg

Veröffentlicht von Hermann Dirr am 14.04.2014.
“Was tun die Menschen unseren Wäldern und unserer Natur an? Aus Angst vor einen Tsunami wird in ganz Deutschland alle Natur abgeschafft.”

Hermann Dirr: Windkraft mit Referenzgeräusch – Region Vogelsberg

Dieses Video wurde von Hermann Dirr in der Region Vogelsberg beim Gehen aufgenommen. Die Schrittgeräusche dienen als Referenzgeräusch. Hermann Dirr fügt hinzu: “An dem Tag, es war der 9. April 2014, lag die Windgeschwindigkeit bei etwa 8 m/sec. Ca. 3 Stunden hatte ich mich in dem Windindustriegebiet in Hessen, zwischen Helpershain und Meiches aufgehalten. Das Geräusch, das mich ständig begleitete, ist mit denen auf dem Werksgelände von den Chemischen Werken Hüls in Marl, bei den Bayerwerken in Leverkusen bzw. auf dem Gelände der BASF zu vergleichen. Ich war 7 Jahre Montage-Monteur und kenne mich mit der Geräuschkulisse in diesen Betrieben aus und wohne nun vis a vis zu den Windindustriebauwerken.”
Die Homepage von Hermann Dirr: http://www.rtf-radmarathon.de/pages/hoher-vogelsberg.php

Bird Song vs. Industrial Wind Turbines

“Industrial Wind Farm. Recorded near Lake Erie, at Low Banks, Haldimand, Ontario, Canada.
Warning: Bass heavy sound. Wear a helmet.
Note: According to Government regulations (A weighted sound levels), the Bird song “measures” higher than the Rumble of the turbines. I don’t buy it.” https://soundcloud.com/soundmann-com/bird-song-vs-industrial-wind

The sound of a wind turbine about a quarter of a mile away

This is what it sounds like directly underneath a 1.6 megawatt wind turbine

Windkraft im Wald??? Informationsfilm von Sturm im Wald. Windkraft, Soonwald, Jaques Berndorf alias Michael Preute

Veröffentlicht am 22.07.2013
Informationsfilm von Sturm im Wald. Windkraft, Soonwald, Jaques Berndorf alias Michael Preute, Hunsrück, Windräder, Eifel, Wald, Bodenbach,

Das Leben in der Nähe von Windrad-Riesen — ein Erfahrungsbericht, einsfestival, veröffentlicht am 05.06.2013

In der öffentlichen Diskussion ist immer wieder die Rede von „Windkraftbefürwortern” auf der einen Seite und „Windkraftgegnern” auf der anderen. Dieses Schwarz-Weiß-Denken steht einer konstruktiven Debatte entgegen. Viele der als „Windkraftgegner” etikettierten Bürger sind nicht gegen Windkraft an sich, sondern wehren sich nur gegen eine inhumane Aufstellungspraxis. Windräder erzeugen rhythmische Geräusche; je höher die Rotordrehzahl, desto lauter (und störender) sind diese Geräusche.

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Einspruch zum angestrebten Messverfahren für Infraschall

Teilnehmer der DIN-Präsidialsitzung am 29. November 2012Es ist eine Modifizierung der Industrienorm DIN 45680 geplant. Diese Norm hat maßgeblichen Einfluß auf alle Planungen von Windkraftanlagen (WKA) und andere Infra- und Tieffrequenzschall-Emittenten und die damit verbundenen Genehmigungen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSCHG). Die Einspruchsfrist endet am 20.01.2014.

Sollte es gelingen, dass die Bedingungen für ILFN emittierende Industrieanlagen (ILFN=InfraLowFrequencyNoise = Infra- und niederfrequenter Schall) verschärft werden (z.B. zum Gesundheitsschutz größere Abstände zur Wohnbebauung erzwingen) und sollten die Messungen entsprechend angepasst werden müssen, könnte sich dies zum Nachteil der Windkraftanlagen-Lobby auswirken und manche Planung zunichte machen oder für vorhandene Anlagen auch das Aus bedeuten. Es ist daher davon auszugehen, dass die Lobbyisten dies längst erkannt haben und in der DIN-Kommission aktiv sind. Deshalb empfiehlt EPAW – European Platform Against Windfarms:

Einspruch zum angestrebten Messverfahren einlegen!

Windkraftgegner rufen dazu auf, die Lobby nicht gewähren zu lassen, sondern sich massenhaft zu Wort zu melden, “denn wir, die bereits betroffenen oder bedrohten Anwohner solcher Anlagen, müssen seit Jahrzehnten und mit jedem Zubau noch viele Jahrzehnte mehr mit unserer Gesundheit bitter für die “sauberen” Geräte, von der LW-Pumpe bis zur WKA, von EEG-Profiteuren zahlen. Melden Sie sich zu Wort, nutzen Sie die Anregungen unserer fachkundigen Mitstreiter und nehmen Sie Stellung!”

EPAW – European Platform Against Windfarms: EPAW-Hilfe gegen DIN

DIN_Haus_0103_web.jpgEs besteht die Möglichkeit, bei der DIN-Kommission seine Bedenken und Forderungen zum Thema Infraschall vorzutragen.
EPAW empfiehlt, nach Online-Registrierung (unter: https://secure.beuth.de/cmd?servicerefname=dino&contextid=neport&level=tpl-reg-email&languageid=de ) beim Deutschen Institut für Normung sofort schriftlichen Einspruch zu den dort angestrebten Messverfahren und Vorgaben einzureichen.

Im Einführungsbeitrag der Kommission heißt es unter anderem:In diesem Norm-Entwurf wird ein Verfahren zur Messung und Bewertung tieffrequenter Geräuschimmissionen für die Terzbänder von 8 Hz bis 125 Hz innerhalb von Gebäuden in schutzbedürftigen Räumen bei Luft- und/oder Körperschallübertragung beschrieben. Der Norm-Entwurf ergänzt die bestehenden Mess- und Beurteilungsverfahren für Geräusche und dient zur Bewertung tieffrequenter Geräuschimmissionen.”

Es heißt dort auch: ” Im Bereich unter 20 Hz (Infraschall) besteht keine ausgeprägte Hörempfindung mehr, weil die Tonhöhenempfindung fehlt. Jedoch ist Infraschall – im Gegensatz zu einer weit verbreiteten Meinung – nicht prinzipiell unhörbar. Die Wahrnehmungsschwelle wurde bis herab zu etwa 1 Hz untersucht. Überschwellige Immissionen werden überwiegend als Pulsationen und Körperresonanzen wahrgenommen. Die Betroffenen spüren einen Ohrendruck und klagen vielfach über Unsicherheits- und Angstgefühle. Als spezielle Wirkung ist bei Infraschall eine Herabsetzung der Atemfrequenz bekannt.”

EPAW: “Alleinig das im DIN-Entwurf angestrebte Vorhaben die Infraschall-Messung erst ab einer Frequenz von 8 Hz als notwendige untere Messgröße definieren zu wollen, ist als Hohn zu betrachten.”

Einführungsbeitrag

“In diesem Norm-Entwurf ist ein Verfahren zur Messung und Beurteilung tieffrequenter Geräuschimmissionen für die Terzbänder von 8 Hz bis 125 Hz in Wohngebäuden bei Luft- und/oder Körperschallübertragung festgelegt. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Wahrnehmung und Wirkung tieffrequenter Geräusche deutlich von der Wahrnehmung und Wirkung mittel- oder hochfrequenter, schmal- oder breitbandiger Geräusche abweichen. Im Bereich unter 20 Hz (Infraschall) besteht keine ausgeprägte Hörempfindung mehr, weil die Tonhöhenempfindung fehlt. Jedoch ist Infraschall – im Gegensatz zu einer weit verbreiteten Meinung – nicht prinzipiell unhörbar. Die Wahrnehmungsschwelle wurde bis herab zu etwa 1 Hz untersucht. Überschwellige Immissionen werden überwiegend als Pulsationen und Körperresonanzen wahrgenommen. Die Betroffenen spüren einen Ohrendruck und klagen vielfach über Unsicherheits- und Angstgefühle. Als spezielle Wirkung ist bei Infraschall eine Herabsetzung der Atemfrequenz bekannt. Sekundäreffekte (zum Beispiel Luftschall durch Rütteln von Fenstern und Türen oder Gläserklirren, spürbare Vibrationen von Gebäudeteilen und Gegenständen) sind häufige Ursachen zusätzlicher Belästigungen. Im Frequenzbereich von 20 Hz bis etwa 60 Hz sind die Geräusche bei entsprechenden Pegeln hörbar, jedoch ist die Tonhöhenempfindung nur sehr schwach ausgeprägt. Vielfach sind Fluktuationen (Schwebungen) wahrzunehmen. Die Betroffenen klagen oft über ein im Kopf auftretendes Dröhn-, Schwingungs- oder Druckgefühl, das nur bedingt von der Lautstärke abhängig ist und bei stationären Geräuschimmissionen zu starken Belästigungen führt. Wie im Infraschallbereich können Sekundäreffekte auftreten, die Belästigungen hervorrufen. Im Frequenzbereich ab 60 Hz findet der Übergang zur normalen Tonhöhen- und Geräuschempfindung statt. Sekundäreffekte sind eher unbedeutend. In den eingeführten Regelwerken sind Messungen außerhalb des betroffenen Gebäudes vorgeschrieben, wenn Geräusche zu beurteilen sind, die durch Luftschallübertragung aus der Umgebung dort einwirken. Durch diese Vorgehensweise erhält man Messwerte, die nicht durch die unterschiedlichen Schalldämmwerte von Außenbauteilen oder die Raumakustik beeinflusst werden. Die Einhaltung der zugehörigen Immissionsrichtwerte stellt in der Regel einen ausreichenden Schutz der Wohnnutzung sicher. Enthält das Geräusch jedoch ausgeprägte Anteile im Bereich tiefer Frequenzen, kann anhand von Außenmessungen nicht mehr verlässlich abgeschätzt werden, ob innerhalb von Gebäuden erhebliche Belästigungen auftreten. Einerseits liegen im Bereich unter 100 Hz nur wenige Daten über Schalldämmwerte von Außenbauteilen vor (bauakustische Anforderungen werden für Frequenzen unter 100 Hz nicht gestellt), andererseits können durch Resonanzphänomene Pegelerhöhungen in den Räumen auftreten. Daher sind bei Einwirkungen tieffrequenter Geräusche ergänzende Messungen innerhalb der Wohnungen notwendig. Der Norm-Entwurf ergänzt die bestehenden Mess- und Beurteilungsverfahren für Geräusche und dient zur Beurteilung tieffrequenter Geräuschimmissionen zum Schutz vor erheblichen Belästigungen. Für Immissionen, die aus seltenen kurzzeitigen Ereignissen bestehen (zum Beispiel Sprengungen), stellt dieser Norm-Entwurf keine geeigneten Beurteilungsmaßstäbe bereit. Für diesen Norm-Entwurf ist das Gremium NA 001-01-02-11 AK “Überarbeitung von DIN 45680″ im DIN zuständig.”
http://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-45680/143852075;jsessionid=KOAQCDBDLO3ZVTGORP34AYFY.4?

Quellen/links:

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