Paul Craig Roberts

Paul Craig Roberts: 9/11 Destroyed America

Paul Craig Roberts: Die Ereignisse am 11. September 2001 veränderten die Welt

Die Ereignisse am 11. September 2001 waren die Entschuldigung für die US-Regierung, militärische Angriffe auf sieben Länder des Nahen Ostens zu starten, Millionen ziviler Opfer zu verursachen und Wellen muslimischer Flüchtlinge in die westliche Welt auszulösen, sagt Dr. Paul Craig Roberts. Er ist ein us-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, der einst als Staatssekretär für Wirtschaftspolitik im US-Finanzministerium unter Präsident Ronald Reagan diente. Für Roberts bewegt sich die Welt mit atemberaubender Geschwindigkeit auf einen atomaren Schlagabtausch zwischen den USA einerseits und Russland andererseits zu. Und die Hauptverantwortung für diese extrem gefährliche Weltlage sieht er in Washington – und nicht, wie heute allerorten in den Mainstream-Medien zu lesen, zu hören und zu sehen ist, in Russland.

“Die US-Regierung verschwendete Milliarden von Dollar, die Länder zerstörten und Frauen und Kinder ermordeten, während sich die öffentliche Infrastruktur in den USA verschlechterte. Amerikaner verloren ihre Häuser, und die Gesundheitsbedürfnisse der Amerikaner wurden vernachlässigt. 9/11 war auch die Entschuldigung für die Zerstörung des Schutzes, den die US-Verfassung zur Gewährleistung der Freiheit des amerikanischen Staatsbürgers zusicherte. Heute hat kein Amerikaner den Schutz der bürgerlichen Freiheit, den die Verfassung garantiert.”

Hier ist der vollständige Text von Paul Craig Roberts, veröffentlicht auf seiner Homepage http://www.paulcraigroberts.org

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Siehe auch:
Paul Craig Roberts: Washingtons Krieg um die Welthegemonie zerstört die Welt


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Sabrosky: USA zerstören gezielt die Infrastruktur Syriens

Der  US-Marine Corps Veteran, Absolvent der US Army War College, Dr. Alan Sabrosky, University of Michigan, warnt, das Ziel der Vereinigten Staaten sei eine Schwächung Syriens, da ein funktionierendes, stabiles Syrien eine gefährliche Bedrohung für neokonservative Pläne in der Region sei.
Alan Sabrosky wies darauf in einem Telefon-Interview mit Press TV am 30. November hin, in dem er die von der Washingtoner Administration geführten Luftangriffe in Syrien, die letzte Woche begonnen haben, kommentierte. Das Interview wurde am 1.10.14 in “Veterans News Now” veröffentlicht. In dem Interview sagte Sabrosky:

  • “Soweit ich das beurteilen kann, ist dies lediglich ein Versuch von der Verwaltung, zu tun, was sie vor einem Jahr nicht tun konnte.” (“As far as I can tell, this is simply an attempt by the Administration to do what it could not do a year ago.”)
  • “Was ich sehen kann ist, dass die Ziele, die sie ausgewählt haben, in vielen Fällen keinen militärischen Wert in Bezug auf ISIS oder irgend eine andere Rebellengruppe haben, sondern dazu dienen, die Infrastruktur zu zerstören, über die die syrische Regierung nach dem Ende der Kämpfe verfügen würde, wie zB: die Conoco Ölraffinerie und der Getreideheber.”
  • Washington beabsichtige, der wirtschaftlichen und industriellen Infrastruktur in Syrien solche Schäden zuzufügen, dass eine syrische Regierung nach den Kämpfen so geschwächt sein werde, dass sie anfällig für weitere Angriffe seien.
  • Sabrosky wies auch darauf hin, dass es wichtig für die internationale Gemeinschaft sei, zu verstehen, dass für die USA der Krieg ist zu einem normalen Teil des amerikanischen politischen, öffentlichen und sozialen Umfeldes geworden sei. (“War has become a normal part of the American political, public and social environment here.”)
  • Es gebe fast keine öffentlichen oder Kongress-Befragungen zu und noch viel weniger öffentlichen Widerstand gegen die Angriffe auf den Irak und Syrien.
  • Der Krieg sei zu einem normalen Bestandteil des Diskurses in den USA geworden, da das Land sich jetzt in seinem 14. Jahr der kontinuierlichen Kriegsführung befinde. “Das ist extrem gefährlich für viele andere Länder”, erklärte Sabrosky. (“That is extremely dangerous for a lot of other countries,” he stated.)

 

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Das Nada-Video

Fast acht Millionen mal wurde das Video von Nada, dem elfjährigen Mädchen aus dem Jemen, bei Youtube aufgerufen. Die Kommentare wurden von Youtube deaktiviert. “Das Video sorgt für Gänsehaut”, meint n-tv, “Die Welt staunt über den Mut der Elfjährigen.” Der kurze Film werde einen “je nach Naturell zu Tränen rühren oder zur Weißglut bringen, spätestens wenn das Mädchen sagt, sie wolle lieber sterben, als in einer Zwangsehe zu leben”, schreibt die süddeutsche.de.

Memri

Das Video wurde von der Organisation Memri (Middle East Media Research Institute) verbreitet, die laut n-tv “islamische Medien im Nahen Osten beobachten”. Beobachtet Memri islamische Medien im Nahen Osten? Oder steckt hinter dem Video ein politisches Kalkül, das sich nahtlos in die Propaganda der Kriegstreiber um George W. Bush einordnen lässt?

Memri bezeichnet sich selbst als “an independent, nonpartisan, nonprofit, 501(c)3 organization”. Gegründet wurde Memri vor 15 Jahren von Yigal Carmon, der zuvor 22 Jahre lang beim israelischen Geheimdienst tätig war, danach noch als Anti-Terror-Berater für zwei israelische Ministerpräsidenten fungierte, und Meyrav Wurmser, eine israelischstämmige Wissenschaftlerin, die 2001 aus Memri ausschied. Seitdem berät Wurmser diverse rechtskonservative Thinktanks in den USA. Sie ist mit David Wurmser, dem ehemaliger Nahost-Berater von George W. Bushs Vizepräsident Dick Cheney verheiratet. Mitglieder des Beirats sind unter anderem Bushs Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, der ehemalige Zivilverwalter für den Irak, Paul Bremer, der neokonservative Publizist Norman Podhoretz oder der ehemalige CIA- und NSA-Chef General Michael Hayden. Das Team ist mit Wissenschaftlern und Publizisten auch aus dem Nahen Osten besetzt.
Memri hat mehr als 80 Mitarbeiter. Die Spenden kommen zu einem Großteil von rechtskonservativen Stiftungen wie der Irving I. Moskowitz Foundation, der Bradley Foundation oder der Adelson Family Foundation, die hunderttausende US-Dollar zur Verfügung stellten, oder die Newton D. & Rochelle F. Becker Foundation, die bekannt dafür ist, islamophobe Gruppierungen mit Geldern in Millionenhöhe zu unterstützen. (standard.at)

standard.at erinnert an eines von mehreren Vorkommnissen, das Memri weltweit auf sich aufmerksam machte: 2007 übersetzte Memri Teile eines palästinensischen Fernsehprogramms. Laut Memri sagte einer der Sprecher: “Wir werden die Juden ausrotten.” CNN beauftragte in der Folge mehrere arabische Dolmetscher, die zu einem anderen Ergebnis kamen: “Die Juden bringen uns um.”
Vorwürfen entgegnet Memri: “Wir haben nie behauptet, dass wir die Sicht der arabischen Medien widerspiegeln. Wir wollen durch unsere Übersetzungen weitverbreitete Trends und Themen aufzeigen.” Memri ist kein unabhängiger, objektiver Beobachter, will es selbst auch gar nicht sein.

Von Memri werden “in erster Linie extreme Stimmen und Fälle aus der islamischen Welt” aufgezeigt, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Der Missbrauch von Kindern stehe bei Memri oft im Mittelpunkt und vor allem wenn es um den Missbrauch von Kindern gehe, werde stets eine berechtigte Empörung ausgelöst.

Zwangsheiraten

Zwangsheiraten sind international immer noch weit verbreitet und könnten wegen der wachsenden Armut sogar noch zunehmen. Schätzungen zufolge ist mehr als ein Drittel aller minderjährigen Mädchen aus 42 Ländern verheiratet. Die meisten von ihnen stammen aus äußerst armen Regionen, wie Südasien, Indien oder Subsahara-Afrika, dem auch der Südsudan angehört. Auch in westlichen Sekten sind Zwangsheiraten mit Kindern immer noch verbreitet. Gemäß dem Kinderhilfswerk UNICEF sind Zwangsehen nur in einem patriarchalischen Umfeld, das Mädchen und Frauen benachteiligt und diskriminiert, möglich.

Drohnen-Kriegsschauplatz Jemen

Jemen ist ein Kriegsschauplatz der USA. Dies hatten Recherchen des amerikanischen Journalisten Jeremy Scahill ergeben, die im April 2013 unter dem Titel “Dirty Wars” als Taschenbuch veröffentlicht wurden. Danach ist Jemen eine von 70 Fronten im “immer geheimeren Krieg der USA gegen den Terror”, die auch mit Drohnen geführt werden. Von amerikanischen Drohnen wurden am 5.5.2011 zuerst der Sohn des ehemaligen Präsidenten der Universität von Sanaa, Nasser al-Awlaki, und dann sein 16-järiger Enkel getötet. Nasser al-Awlaki will, dass die Umstände des Todes von einem Bundesgericht in den USA geklärt werden. Die Quelle der englischsprachigen Übersetzung des Videos ist das Middle East Media Research Institute (Memri) in Washington DC. Das übersetzt Berichte aus Medien in den Ländern des Nahen Ostens ins Englische und bringt sie dann in Umlauf. Mit Erfolg. Das arabische Original des Videos mit Nada al-Ahdal stammt vom 8. Juli und wurde bei Redaktionsschluss 114.443 Mal angesehen. Die Fassung mit den englischen Untertiteln wurde von Memri am 21. Juli auf Youtube gestellt und dort bei Redaktionsschluss 6.696.393 Mal abgerufen.

Das Nada-Video

“Die Geschichte von Nada al-Ahdal könnte durchaus stimmen”, muss sie aber nicht, sagt Kreye. Die einzigen Quellen seien bisher das Video und ein Interview mit Nadas Onkel Abdel Salam al-Ahdal, einem Fernsehtechniker in Sanaa, das die libanesische Nachrichtenwebseite Now geführt hat.

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Quellen:

Literatur/Medien:

 


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