Interview mit Hatune Dogan

“Die Wahrheit muss ‘raus” – Imad Karim im Gespräch mit Hatune Dogan

Islamisierung und Flüchtlingspolitik – Imad Karim, Interview mit Hatune Dogan

Imad Karim führte ein Interview mit der syrisch-orthodoxen Ordensschwester Hatune Dogan über Islam und Flüchtlingspolitik Deutschland. Ordensschwester Hatune Dogan hält die fehlende Kontrolle der Migranten für einen fatalen Fehler der Politik. Die Mehrheit der Migranten seien keine Flüchtlinge. Sie schätzt deren Anteil an den Migranten auf etwa 20 Prozent. Deutschland und Europa hätten die Lügen und den Betrug, mit denen sich ein großer Teil die Einwanderung erschlichen haben, nicht dulden dürfen.

Hatune Dogan hat 2003 in Indien die international anerkannte Sister Hatune Foundation gründet. Ihr Ziel ist, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. 2006 gründete Hatune Dogan in Paderborn den Verein Helfende Hände für die Armen e.V. Sie erhielt 2010 das Bundesverdienstkreuz, 2012 den Stephanus-Preis für ihren weltweiten Einsatz für verfolgte Christen. SPIEGEL online bezeichnete sie als “eine humanitäre Großmacht“.
Imad Karim ist ein libanesisch-deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Fernsehjournalist. Er gehörte jahrelang verschiedenen Filmjuries an und erhielt verschiedene Fernsehpreise und Auszeichnungen, darunter den Freibürger Publikumspreises, den ARD-Civis-Preis und den Prix Iris Niederlande. Seine Filme wurden in den Fernsehanstalten WDR, hr, BR, MDR, ORB, SR, SWR, NDR, 3Sat, Phoenix und im ersten ARD-Programm ausgestrahlt und mehrmals wiederholt. Die Themen seiner Dokumentationen erreichten Millionen Zuschauer.

 

“Deutschland mon amour”

Imad Karim gründete unter anderem die Facebookgruppe “Deutschland mon amour“. Der Name der Gruppe lautet, wie er auch gemeint ist: Den Machern der Gruppe geht es um Liebe und Respekt zum eigenen Land, ohne sich über andere Völker oder Ethnien zu erheben. Sie folgen der Idee eines “gesunden Patriotismus” und sehen sich “als Demokraten, die das legitime Recht haben, zivilen Widerstand auf Grundlage des Grundgesetzes gegen das Establishment zu leisten.” Im Sinne der Aufklärung sehen sie Political Correctness als eine Gefahr für die Freiheit. Menschenverachtende Ideologien lehnen die Administratoren strikt ab. In den Informationen zur Facebookgruppe heißt es: “Hier ist jegliche Kritik an Religionen und Weltanschauungen erlaubt und ausdrücklich gewünscht. Nur der Mensch in der Unverletzlichkeit seiner Würde ist unantastbar.”

Die Moderatoren und Administratoren der Gruppe, die mittlerweile 25.000 Mitglieder hat, fordern zur Diskussion über den Islam auf. Jeder könne seine Meinung sagen, solange er oder sie niemanden beleidigt oder die Grundwerte unseres Grundgesetzes nicht verletzt. Beiträge, die aus einer Quelle stammen, die eindeutig als fraglich gilt (bereits als Fake/Hoax bekannt ist), werden nicht veröffentlicht, heißt es weiter. Eine Löschung werde “aus Gründen der Transparenz” im selben Thread mit Angaben der Gründe bekanntgegeben.

 

Facebook löscht Imad Karims Account

Imad Karim veröffentlichte das Interview mit Hatune Dogan am 13.04.2017, einen Tag vor Karfreitag. Am selben Tag wurde sein persönliches Profil von Facebook gelöscht. Seine sämtlichen Inhalte und Fotos sind verloren. Und damit fast 5000 Freunde und und seine Beiträge in allen Gruppen, in denen er Admin war. „Für mich geht jetzt gerade die Demokratie den Bach herunter“, schreibt eine Moderatorin von “Deutschland mon amour”.

Facebook arbeite daran, Spam, Falschinformationen und andere irreführende Inhalte zu reduzieren, die häufig über Fake-Accounts verbreitet würden, schrieb Facebook-Managerin Shabnam Shaik laut standard.at am Mittwoch in einem Blogeintrag. Facebook sei bereits dabei vorangekommen, falschen Accounts durch Muster für deren Aktivitäten auf die Spur zu kommen – “ohne den Inhalt selbst zu überprüfen”.

Den Angaben der Facebook-Managerin widerspricht, dass Imad Karims Account schon mehrfach gesperrt wurde, zuletzt für vier Wochen. Wie einige andere hatte auch er sich aus diesem Grund mehrere Accounts eingerichtet. Diese Accounts wurden gelöscht. Zumindest bei Imad Karim wurde aber auch der Hauptaccount gesperrt, berichtet “Deutschland mon amour”, sodass er nicht mehr über Facebook kommunizieren kann. Damit hat der Kampf um die Meinungsfreiheit offenbar eine neue Dimension erreicht.

 

Das Interview mit Hatune Dogan

Imad Karim im Interview mit der syrisch-orthodoxen Ordensschwester Hatune Dogan über den Islamund die Flüchtlingspolitik Deutschland.  Veröffentlicht am 13.04.2017.

Auf der Suche nach Gründen, warum Facebook das Profil von Imad Karim gelöscht hat, fanden wir unter anderem diesen Ausschnitt aus “Imad Karim auf dem Königsteiner Schülerkongress am 24.05.2016”.

 

Quellen:


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Revolutionsprofis und geplante Umstürze

US-Präsident Obama will Heute, 14.10.2016, darüber entscheiden, ob die USA Syrien direkt angreifen oder die von den USA unterstützten Rebellen mit moderneren Waffen ausrüsten soll, berichtet Reuters. Die Nachrichtenagentur beruft sich auf Regierungsvertreter, die namentlich nicht genannt werden wollten.
Es gebe unterschiedliche Optionen, von denen eine Luftangriffe auf syrische Militärstützpunkte, Luftabwehrstellungen und Munitionsdepots vorsieht. Allerdings berge dies die Gefahr, dass auch Einheiten des syrischen Verbündeten Russland unter Beschuss kommen könnten. Obama wolle aber eine direkte Konfrontation mit den Russen vermeiden.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow kündigte ein Treffen mit seinem US-Kollegen John Kerry für den kommenden Samstag, 15. Oktober, in Lausanne an. Russland plädiert für den von den UN vorgeschlagenen Abzug der al-Nusra-Front, die die Einwohner von Aleppo als menschliche Schutzschilder verwenden. An dem Gespräch sollen auch Vertreter der Türkei, des Iran und von Saudi-Arabien teilnehmen.

 

Wer kämpft in Syrien gegen wen? Und wofür?

Das Weiße Haus bestätigte das Treffen, erklärte allerdings ausdrücklich, es werde keine bilateralen Gespräche geben, sondern lediglich ein Treffen der internationalen Unterstützergruppe. Die türkische Regierung sieht die Gefahr eines drohenden Krieges zwischen USA und Russland, der syrische Bürgerkrieg habe die Welt “an den Rand des Beginns eines großen regionalen oder Weltkrieges” gebracht.
Zeitgleich läuft eine Medienkampagne über die verzweifelte Lage der Zivilbevölkerung, die offenkundig dazu dienen soll, eine mögliche Offensive der US-/NATO-Koalition gegen die Russische Föderation und die legitime syrische Regierung als „humanitäre Aktion“ zu deklarieren. Kritiker beobachten hingegen, wie zum Beispiel Altermannblog.de, dass die Sorge um die Zivilbevölkerung sehr unglaubwürdig sei: “Angriffe der islamistischen Banden auf die von der Regierung kontrollierten oder befreiten Viertel, in die sich das Gros der Bewohner geflüchtet hat, werden ignoriert.”

In der ORF2-Reportage von 2011 wird gezeigt, dass die Demonstranten und Revolutionäre Hilfe von außen hatten, über z.B. serbische Aktivisten (Oktpor), die selbst früher schon nachweislich von den USA (Pentagon, Geheimdienste) finanziert worden seien, hatten. Ihr erkennbares Zeichen sei die “Oktpor-Faust”, sagt NeueHorizonteTV: “Es soll eine Liste von Ländern geben im Pentagon, die man nach und nach destabilisieren und umstürzen will. Ziel sollen vor allem Regierungen sein, die nicht der “globalen Agenda” folgen, welche die USA verfolgen.”

 

“Globale Agenda”

1992 beschlossen 172 Staaten auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (UNCED) in Rio de Janeiro die Agenda 21, ein entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert, ein Leitpapier zur nachhaltigen Entwicklung.

Als Hauptkritikpunkte an der Agenda nennt Wikipedia “das Auseinanderklaffen von Vision und Wirklichkeit, mangelnde Transparenz bei den Agendazielen und dem Umsetzungsprozess, Verwendung von mehrdeutigen Modewörtern, fehlende demokratische Prozesse, die Zusammenarbeit mit Großkonzernen, die fehlende Auseinandersetzung mit Atom- und Gentechnik sowie der Globalisierung, und das Festhalten an der „Wachstumsideologie“.”

Die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) formulierten Ziele der “globalen Agenda” geben ebenfalls keine Antwort darauf, wie denn die Ziele umgesetzt werden sollen. Laut Ziel 17 sollen die “Umsetzungsmittel” gestärkt und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung wiederbelebt werden. BMZ: “Darum wollen wir eine globale Partnerschaft aufbauen, in der wir gemeinsam die EINEWELT gestalten. Nur mit einer solchen globalen Partnerschaft – in gegenseitigem Respekt, mit gemeinsam getragenen Werten und der gebündelten Kraftanstrengung aller Beteiligten – können die Ziele der Agenda 2030 erreicht werden.”

Was aber planen die wirtschaftlich und militärisch überlegenen Staaten des Westens, falls die globalen Partner ihre eigenen Werte nicht einfach zugunsten “gemeinsam getragener Werte” aufgeben wollen? Das Problem wurde 2010 durch den damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler beim Besuch deutscher Soldaten in Afghanistan offenkundig.

 

Kämpft die Bundeswehr auch für wirtschaftliche Interessen?

“Kämpft die Bundeswehr auch für wirtschaftliche Interessen?”, fragte der Spiegel am 27.05.2010, nachdem Horst Köhler in einem Interview ein Tabuthema berührt hatte. Der damalige Bundespräsident sagte einem Deutschlandradio-Reporter bei seinem Besuch in Afghanistan:

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Die Regierungsparteien zeigten sich empört, Köhler wurden “imperialistische Töne” vorgeworfen. Er schade der Akzeptanz der Auslandseinsätze der Bundeswehr, sagte Thomas Oppermann, der zu dieser Zeit Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion war; seit 2013 ist Oppermann Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Horst Köhler hatte zuviel gesagt; wenige Tage später, am 31. Mai 2010, erklärte er “völlig überraschend” seinen Rücktritt.

Sechs Jahre später

Die Befürchtungen, dass die USA einen militärischen Schlag gegen Russland planen, wachsen. Die Bundesregierung erweist sich in dieser Situation als treuer Helfershelfer. In der laufenden Woche erklärte sie die Absicht, eine Ausweitung des Bundeswehr-Einsatzes im Syrien-Krieg vorzunehmen. Gegen den Willen der Bevölkerung lässt sie sich immer tiefer in einen Krieg nicht nur im Nahen Osten, sondern in einen Weltkrieg der USA gegen Russland hinziehen. Siehe auch Paul Craig Roberts: Washingtons Krieg um die Welthegemonie zerstört die Welt.

 


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Klimawissenschaft und Klimapolitik stehen sich diametral gegenüber

“Ist der Klimawandel menschengemacht? Ganz klar nein, sagt Prof. Dr. Werner Kirstein. Als Klimageograph kennt er die Daten der Klimaaufzeichnungen sehr genau. Und so weiß er auch, dass der Gehalt von CO2 in unserer Atmosphäre nicht nur einen historischen Tiefstand aufweist, welcher nahezu kritische Auswirkungen auf die Flora haben, sondern die Temperatur keinesfalls beeinträchtigt. Viel mehr ergeben die Daten, dass der Prozess genau umgekehrt ist. Der CO2-Gehalt passt sich an die Temperatur an. In seinem Vortrag zeigt Prof. Dr. Werner Kirstein auf, weshalb die Debatte um das Senken von CO2 ausschließlich politischen Zielen dient und keinesfalls der Umwelt, dem Weltklima oder den Menschen. Der Vortrag zeigt, dass Klimawissenschaft und Klimapolitik nichts miteinander zu tun haben. 

Der Vortrag von Prof. Dr. Werner Kirstein, Professor für Geographie mit den Schwerpunkten Geoinformatik und Fernerkundung an der Universität Leipzig, wurde am 11.04.2016 von NuoViso.TV veröffentlicht.

Einstimmig hat der Bundestag am 22. September 2016 beschlossen, dem UN-Klimavertrag von Paris beizutreten. “Über alle Parteigrenzen hinweg gab es nicht einen Abgeordneten, der das Gesetz über den Beitritt Deutschlands zum UN-Klimavertrag von Paris abgelehnt hätte. Ein solcher Mangel an Opposition kommt selten vor. Nicht einmal der überhastete Atomausstieg des Jahres 2011 übte eine derartige Gleichschaltungskraft aus”, sagt Peter Heller.
Der Bundestagsbeschluss war der krönende Abschluss eines Treffens von mehr als 50.000 Menschen im Dezember 2015 in Paris, um an dem Weltklima-Gipfel teilzunehmen. Welche Verbindlichkeiten sich aus dem Beitritt zum Pariser Weltklimavertrag ergeben, wurde nicht geklärt. Man ist einfach nur stolz auf sich selbst.

Nach dem Beschluss gehöre auch Deutschland zum “Ensemble des großen Weltklimatheaters”, sagt Heller. Es sei nur noch nicht ganz klar, unter welchem Titel das Stück in die Geschichte eingehen werde. „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ wäre ebenso passend wie „Viel Lärm um nichts“. Wenn es schlimm kommt, könnte es am Ende auch heißen „Die durch die Hölle gehen“. Denn sollten unsere Parlamentarier und unsere Regierung das Abkommen wirklich ernst nehmen, stünde Deutschland ein Sturz in den Abgrund bevor.” Im Schnellverfahren stimmte auch die EU am 4. Oktober dem Vertrag zu.

Der Sturz Deutschlands, der EU und der USA in den Abgrund ist aus verschiedenen Gründen denkbar. Nach den Planungen sollen die Industriestaaten ärmeren Ländern ab dem Jahr 2020 jährlich hundert Milliarden Dollar für Klimaschutz und Anpassung an Klimafolgen zur Verfügung stellen, bis 2025 soll ein neuer, höherer Betrag vereinbart werden, berichtet die ZEIT. Die Zuwendungen sichern in erster Linie dem öko-industriellen Komplex weltweit zunächst Einnahmen, die mit Hilfe von Subventionen realisiert werden, zwingt aber gleichzeitig die ärmeren Länder in politische Abhängigkeiten von den USA und der EU. Den Weg für diese Art der Kriegsführung mittels “Klimawandel” und Diplomatie hat der Präsident der USA, Barak Obama, vorgezeichnet. Obama hatte am 28.05.14 in einer viel beachteten Abschlussrede vor Kadetten in West Point eine neue außenpolitische Doktrin angekündigt, die auf einer globalen Führung mit weniger Rückgriff auf militärische Macht beruhen soll: Soft Power Diplomatie und internationale Partnerschaften. Obama beabsichtige, eine Vorreiterrolle in einem globalen Netzwerk zur Rettung des Planeten einzunehmen. (Obamas Anspruch auf Vorherrschaft und der Klimawandel)

Entweder werden viele Entwicklungsländer, die bereits Zahlungen der Industriestaaten als Entschädigung für angeblich bereits eingetretene Klimaschäden fordern, diese wahrscheinlich auch erhalten, um der Öko-Industrie weiterhin ihre Tätigkeiten zu ermöglichen, oder sie entwickeln ihre eigenen Industrien. Mit Windkraft- und Solaranlagen wird dies nicht möglich sein, sondern nur mit Kohle oder Kernenergie. Dauerkonflikte zwischen extrem unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Interessen der Länder sind programmiert.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich China, Russland, Indien und zahlreiche andere aufstrebenden Industrienationen mit Hilfe des Vertrags unterwerfen lassen, ist gering. Sie entwickeln ihre Industrien bereits mit Hilfe der Kernenergie und können einen Ablasshandel mit der Öko-Industrie wahrscheinlich verkraften. Deutschland allerdings, das sich im Unterschied zu den meisten Ländern der Welt auf den Ausstieg aus Kohle- und Kernkraft versteift hat, wird, wenn es dem Abkommen nach Buchstaben und Zahlen folgt, den Weg “durch die Hölle” gehen.

 

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Die Rettung vor den Klimaretter-Sprechblasen – Die SZ, die Caritas und ein Schnellkurs von Bjørn Lomborg

Es ist gar nicht so einfach, den “alarmistischen Klimaretter-Sprechblasen” (Achgut) zu entkommen. Wer ihnen einmal verfallen ist, beurteilt die Energiepolitik aus einer in sich geschlossenen, ihm logisch erscheinenden Gedankenwelt. Beispiele dafür sind hier die Süddeutsche Zeitung (SZ) und die Caritas Deutschland, die Partei für Harald Lesch und gegen “Klimaleugner” ergreifen. Bjørn Lomborg erklärt, warum die Botschaft vom sich beschleunigenden Klimawandel so nicht stimmt.

Prof. Dr. Harald Lesch, den Wikipedia als “deutscher Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Hochschullehrer” vorstellt, hat sich für ein Internet-Video seiner Sendung “Terra X” die Aussagen der AfD zum Klimawandel vorgeknöpft. Aufgrund des Videos “Das AfD-Programm wissenschaftlich geprüft” habe er “sehr hässliche Hassmails” bekommen, beklagte sich Lesch. AfD-Anhänger hätten sich beim Intendanten des ZDF beschwert und beim Präsidenten der Ludwig-Maximilians-Universität, Leschs Arbeitgeber. Zu Gesicht bekommen hat man die “Hassmails” allerdings nicht, auch ist nicht sicher, von wem sie in Wirklichkeit stammen. Aber in diesen Zeiten genügt allein die Äußerung eines Verdachts, um Urteile zu sprechen, insbesondere wenn es um “Klimaleugner” oder die AfD geht.

Video: “Das AfD-Programm wissenschaftlich geprüft” (Harald Lesch)


Video: “Die Psychologie hinter Hass” (Harald Lesch)

Lesch reagierte mit einem zweiten Video.

 

SZ – Gefangen in der “alarmistischen Klimaretter-Sprechblase”

Trost fand Harald Lesch bei Süddeutsche Zeitung (SZ) und Caritas Deutschland (Facebook, 16.08.2016), die beide stellvertretend für die Sprechblasen stehen, in der sich der Klima-Alarmismus selbst gefangen hat.

Die SZ bescheinigt Harald Lesch die Seriosität seiner Themen, wenn nicht sogar Genialität (“Ob Urknall oder Tsunami, Relativitätstheorie oder Bananenflanke – es gibt nichts, worauf der Münchner Professor keine Antwort hätte”), und sie lobt, dass seine Präsentation “höchst unterhaltsam” seien.

Die SZ vollzieht das Kunststück, den Video-Beitrag von Harald Lesch, der eigentlich der Auseinandersetzung mit dem AfD-Programm galt (“Das AfD-Programm wissenschaftlich geprüft” lautet der Titel des Videos), in den richtigen politischen Kontext zu setzen: Er ist eingebettet in den Hinweis auf “Hassmails”, die Lesch erhalten habe, “Klimawandelleugner”, EIKE und AfD. Harald Lesch selbst wäscht seine Hände in Unschuld und beklagt sich, dass sich Vertreter des Eike-Vereins einer sachlichen Diskussion verweigerten: “Ich habe denen hinterhertelefoniert und gesagt: Reden Sie mit mir! Aber da kommt nichts.” Dass EIKE dieser Darstellung widerspricht, ist für die Sprechblase irrelevant.

Die SZ denkt nicht daran, EIKE e.V. zu befragen, sondern bezeichnet den Verein verächtlich als “selbsternannter Kämpfer gegen den Klimaschutz” und setzt EIKE mit der AfD gleich. Die Beiratsliste von EIKE können nur Journalisten und Institutionen ignorieren, die weniger den Naturwissenschaften als dem Showgeschäft nahe stehen. Mit Journalismus hat der Gesinnungsartikel in der SZ nichts zu tun.

Caritas bescheinigt Harald Leschs Bearbeitung des AfD-Programms “Wissenschaftlichkeit”

Auf der Facebookseite von Caritas Deutschland heißt es (16.08.2016): “ZDF-Professor Harald Lesch bekommt Hassmails von AfD-Anhängern – und reagiert wissenschaftlich darauf” – und verweist mit einem Link auf den Artikel in der SZ. Der Caritas-Post hat einen eigenen Titel für seinen Post gewählt. die Überschrift lautet: “Erklären statt pöbeln: Die Psychologie des Hasses.” Den Caritas-Lesern bleibt unklar, worum es geht, sodass ein Leser fragt: “Ach, Psychologe ist er jetzt auch noch, nicht nur “Klimaforscher”???” Die Frage ist berechtigt.

Die Anhänger der Caritas können sich die kritische Auseinandersetzung mit dem Beitrag von Harald Lesch eigentlich ersparen, wenn das notwendige Fachwissen nicht ausreicht, seine Darstellungen in Zweifel zu ziehen. An Stelle des Zweifels hilft ihnen der Glaube. Und dafür ist die Caritas ja zuständig, nicht für die Naturwissenschaft. Das hat auch Fred W. verstanden. Er hat den Caritas-Post kommentiert und erteilt als ein “Postbeamter einfachen Postdienstes bei der Deutschen Post”, den Kritikern Harald Leschs eine Lehre: “Bravo für Eure Entscheidungen bei Caritas, denn so viele meinen, da sie von der Mehrheit der Straße ihr sog. Straßenabitur zuerkannt bekommen haben, meinen diese, sie könnten in diabolischer Art und Weise sogar über hochstudierte Wissenschaftler negativ drüber herziehen!” Und Josef M. meint: “Der Prof. Lesch ist einfach Klasse. Ich kenne wenige Menschen die auch komplexe Probleme so gut darstellen, erklären können.”

Es ist die hohe Kunst der Manipulation, komplexe Sachverhalte mit einfachen Worten so darzustellen, dass Zweifel erst gar nicht aufkommen. Dies funktioniert besonders gut, wenn Menschen die Übung fehlt, Behauptungen zu hinterfragen. Manche Zeitgenossen sind vielleicht auch einfach nur zu faul zum Denken oder werden für das Nichtdenken zu gut bezahlt.

Caritas International ist Mitglied der Klima-Allianz, ein Netzwerk von mehr als 110 Entwicklungs- und Verbraucherorganisationen, Vertretern der beiden großen christlichen Kirchen, Umweltverbänden, Jugendverbänden, Globalisierungskritikern und anderen Gruppen in Deutschland, die sich auf die von Politikern, nicht von Wissenschaftlern, in die Welt gesetzte Hypothese vom menschengemachten Klimawandel eingelassen haben.

Harald Lesch – Ein als Professor verkleideter Klimaaktivist?

Eine Video-Aufnahme zeigt Harald Lesch bei einen Vortrag, den er am 04.07.2016 an der Uni Bayreuth hielt, “wo er sich ganz ungeniert als Ökoenergie- und Klimaschutzaktivist entlarvt. Es kann also von wissenschaftlicher Neutralität, Unbefangenheit und Objektivität bei Harald Lesch keine Rede mehr sein. Denn Harald Lesch ist nachweislich ein Lobbyist und Aktivist der Ökoenergie- und Klimaschutzbranche. Er hat sich selbst am 04.07.2016 enttarnt”, heißt es in dem Kommentar zu dem Video, das am 17.08.2016 bei youtube hochgeladen wurde.

Link: https://www.youtube.com/watch?v=ogurRtJ5BKM,
Gesamter Vortrag von Lesch, hier: https://youtu.be/QXsMhT7DdqM
Informationen über den ehemaligen IPCC-Co-Vorsitzenden der Arbeitsgruppe 1, Thomas Stocker, finden Sie hier: https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/?p=2347
(Vielen Dank für die Hinweise, https://twitter.com/Klima_Manifest).

Achse des Guten: “Wider den Klima-Immerschlimmerismus”

Satz für Satz habe der Physiker Harald Lesch “die Aussagen der Klimawandelleugner” zerpflückt, schrieb die SZ. Ein Schnellkurs von Bjørn Lomberg, um aus den “alarmistischen Klimaretter-Sprechblasen die Luft herauszulassen” hätte der SZ vielleicht schon genügt, um die weniger fachkundigen Leser so zu informieren, dass sie einem Wissenschaftler im Dienst der herrschenden politischen Meinung nicht auf den Leim gehen.

Dr. Bjørn Lomborg, Umweltforscher und bekannter Kyoto-Kritiker von der Kopenhagen Business School, wurde von TIME magazine als einer der 100 einflussreichsten Menschen der Welt bezeichnet. In dem Video erklärt Bjørn Lomborg in einfachen Worten und mit überprüfbaren Fakten, warum die Botschaft vom sich beschleunigenden Klimawandel so nicht stimmt. Achse des Guten: “Daten über den Meeresspiegel-Anstieg, die Eisschmelze, die Häufigkeit von Dürren und zahlreiche weitere Indikatoren rechtfertigen den gängigen Alarmismus jedenfalls nicht. Statt dessen wird die Klima-Hysterie auch deshalb geschürt, um ideologisch gewünschte Technologien durchzusetzen, die viel Geld kosten und wenig Wirkung bringen. Clevere und preisgünstigere Lösungen bleiben deshalb auf der Strecke.”

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“Drama am Himmel” oder “Federvieh-Kadaver”?

Andreas Kieling schrieb am 14. Juli auf seiner Facebook-Seite: “Drama am Himmel, Windkraft ist ein Symbol für saubere, umweltfreundliche Energie. Tote Fledermäuse und Vögel sind ein hoher Preis dafür! Was meint ihr dazu? Bitte teilt das Video so oft wie möglich! Es geht alle Menschen an. Nachdenklich, euer Andreas”.

Bis zum heutigen Tag wurde der Beitrag über eine Million Mal aufgerufen und fast 13.000 Mal geteilt.

Der Irrtum

In einem weiteren Video bei Facebook, vom 20. Juli, relativierte Andreas Kieling jedoch seine Position gegenüber Windkraftanlagen. Sie seien notwendig, sagte er, er sei nicht gegen Windkraftanlagen, “aber nicht um jeden Preis.” Aber irgendwoher müsse der Strom ja kommen, und da seien regenerative Energien eine gute Lösung und der richtige Weg. Windräder könne man im Unterschied zu Kernkraftwerken einfach abbauen. Es gebe genügend “ausgeräumte Kulturlandschaften”, wo Windkraftanlagen aufgestellt werden könnten, aber nicht in der Nähe von Brut- und Wanderplätzen von seltenen Tieren, “da gehören sie nicht hin”, warnt er. Er habe wegen seiner Kritik Drohbriefe von drei Rechtsanwälten erhalten, aber er lasse sich nicht den Mund verbieten, sagt Andreas Kieling. Aber er folgt mit dieser Erklärung keinen Sachargumenten, sondern er hat sich politisch oder den Drohungen von drei Rechtsanwälten (im Video erwähnt) gebeugt.

Wo sollte es in Deutschland, einem der am dichtesten besiedelten Länder der Welt, “ausgeräumte Kulturlandschaften” geben? Andreas Kieling vertraut dem politisch erwünschten Denkmuster – ein weiterer Irrtum. Windkraftanlagen sind aus seiner Sicht “nützliche Stromerzeuger”, nicht wissend, dass mit Windkraft kein einziges fossiles oder atomares Kraftwerk ersetzt werden kann. Windkraftanlagen liefern Zufallsstrom, mit dem der Tierfilmer die Akkus seiner Kameras nur dann aufladen kann, wenn die Sonne scheint und der Wind weht. Generell gesehen ist der Nutzungsgrad von Windkraftanlagen so gering, dass es ungerechtfertigt ist, “dafür unsere Landschaften großflächig zu opfern und Vögel und Fledermäuse zu töten”, wie eine Kritikerin auf Kielings Facebookseite anmerkt.

Andreas Kieling finanziert mit seinen Dokumentarfilmen und Vorträgen seinen Lebensunterhalt und den seiner Familie. Für sein Geschäft kann die Annahme des Bundesverdienstkreuzes am Band, das ihm von Bundespräsident Joachim Gauck 2015 zum Tag der deutschen Einheit für seine Arbeit persönlich überreicht wurde, nützlich sein, aber muss er die Überreichung als “eine besondere Ehre” bezeichnen? Nun gut, vielleicht gehört auch ein wenig Eitelkeit zum Erfolg.

 

“Ich bin der Geist, der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles, was entsteht, Ist wert, daß es zugrunde geht; Drum besser wär’s, daß nichts entstünde.” (Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil)

Einen anderen Aspekt bringt Dr. Peter Heller, Astrophysiker, Strategieberater und Analyst technologische Trends, zur Sprache. Peter Heller äußert in einem Artikel auf der liberal-konservativen Internetseite Roland Tichys die Meinung, dass die Haltung vieler Bürger zur Energiewende dadurch beeinflusst werden könnte, wenn sich mit Andreas Kieling Deutschlands prominentester Tierfilmer der Anti-Windkraft-Bewegung anschlösse.

Heller sieht in der “übermäßigen Hinwendung zum Tierschutz” jedoch keine Stärkung der Anti-Windkraftbewegung, sondern den Beginn eines “Irrweges”. Er befürchtet, dass eine übermäßige Hinwendung zum Tierschutz dahin führen könnte, dass jeglicher Ausbau einer Technologie in Deutschland (“es könnte ein Wasserkraftwerk sein, dem Nistplätze im Wege stehen, ein Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk, es könnte eine Schule sein, ein Kindergarten oder eine Fabrik”) zunächst gebremst und schließlich ganz aus dem Land vertrieben werden könnte. Deshalb fordert er: “So wenig, wie man sich von Käfern den Bau eines Bahnhofes oder von Kröten den einer Straße verbieten lassen darf, so wenig sind die Bedarfe von Schwarzstörchen zu berücksichtigen, wenn es um unsere Energieproduktion geht.”

Im Unterschied zu den Windkraftbefürwortern, die den Tod von Vögeln durch Windkraftanlagen für die Erreichung eines höheren Zwecks, den Klimaschutz, in Kauf nehmen, bezeichnet Heller die von Windkraftanlagen getöteten Vögel, die Andreas Kieling in die Kamera hält, provokatorisch-lieblos als “Federvieh-Kadaver”. Die meisten Tierfreunde werden vermutlich an dieser Stelle die Lektüre des Artikels auf der Seite Tichys beenden, vielleicht aber auch empört weiterlesen.

Wer Peter Heller weiter folgt, vorgewarnt durch “Federvieh-Kadaver”, ist dennoch über die Radikalität seiner Gedanken überrascht. Vögel, die durch Rotoren sterben, sagt er, “sind selbst für ihr Schicksal verantwortlich”, denn Vögel und Fledermäuse hätten ja die Chance, sich an die Windenergie anzupassen. Mit Sicherheit gebe es den einen oder anderen Mäusebussard, der Windräder nicht mit Bäumen verwechsle, sagt er. “Und wenn, wie Kieling vermutet, die Nester von Schwarzstörchen heimlich entfernt werden, um dem Bau einer Windkraftanlage nicht im Wege zu stehen, dann ist dies die Folge einer übertrieben ökologistischen Gesetzgebung. Ein vernünftiger rechtlicher Rahmen hätte das Windrad einfach am beabsichtigten Ort ermöglicht (wenn sonst nichts dagegen spricht) und die Störche gezwungen, sich an ihre neue Umgebung anzupassen oder freiwillig zu verschwinden.”

Sind Tierfreunde Ökologisten?

Peter Heller wirft Andreas Kieling, Enoch zu Guttenberg, Fritz Vahrenholt und “vielen anderen Protagonisten der Anti-Windkraft-Bewegung” vor, dass sie eine Tradition der “ökologistischen Ideologie” fortführten, eine “moderne Religion”, “nach der jeder menschliche Eingriff in die Natur als gefährlich angesehen wird und daher möglichst zu unterbleiben hat.” Die “ungute Tradition der ökologistischen Ideologie” habe schon zum Ausstieg aus der Kernenergie, zum Verbot gentechnisch manipulierter Pflanzen und zur Ächtung von Bergbautechnologien wie dem Fracking beigetragen.

Ist denn jeder ein Ökologist, nur weil er Fracking oder Gentechnik ablehnt? Die Befürworter von Erneuerbaren Energien beweisen doch genau das Gegenteil. Durch ihre Eingriffe in die Natur (Windkraftanlagen, Rodungen der Regenwälder und Verbreitung von Monokulturen für Biodiesel) zerstören sie, was Naturschützer erhalten wollen.

Andreas Kieling war Förster und damit jemand, der in die Natur eingreift. Dass er auch heute noch Wild jagt und verspeist, passt ebenfalls nicht in Peter Hellers Bild vom Ökologisten. Zum Försterdasein gehöre auch die Jagd, sagte der Tierfilmer in einem Interview. Er gebe sich keiner Illusion hin und romantisiere die Natur nicht: “Die Natur besteht aus Dominanz und Rangordnung, Natur ist Evolution, da gibt es Gewinner und Verlierer, wie bei uns Menschen auch. Tiere, die zu nachgiebig, zu unvorsichtig oder zu wenig angepasst sind, sterben früher oder später aus. Trotz oder gerade wegen dieser klaren Verhältnisse liebe ich die Natur. Und was ich liebe, möchte ich schützen.” Wer wollte ihm dieses Recht abstreiten?

Bewusst leben mit Respekt vor der Natur

Wir Menschen haben schon immer gejagt und Fleisch gegessen, sagt Kieling. “Das ist etwas Natürliches, wie man an unserem Allesfressergebiss erkennen kann.” Er esse kein Fleisch aus Massentierhaltung, glaube aber nicht, dass man Veganer oder Vegetarier werden muss, “man sollte sich aber bewusster ernähren.” “Ich persönlich esse an vielen Tagen überhaupt kein Fleisch. Wenn ich in der Wildnis unterwegs bin, kann ich mich wochenlang allerdings nur von Fisch ernähren, den ich selbst geangelt habe. Der Bär macht es genauso, ist die Heide voll von Blaubeeren, frisst er Blaubeeren. Gibt es Fische, frisst er Fische, sagt Andreas Kieling.”

Enno zu Guttenberg ist wegen der finanziellen Machenschaften des BUND zu Gunsten der geldgierigen Windindustrie, die ohne Rücksicht auf die Landschaft, Menschen und Tiere immer weiter vordringt, aus dem Verband ausgetreten, den er vor vielen Jahren mitbegründet hat. Er unterstützt die Neugründung eines Naturschutzverbandes, Verein für Landschaftspflege & Artenschutz in Bayern (VLAB). Ist er deshalb ein Ökologist?

Die Anti-Atomkraftbewegung kreidet Fritz Vahrenholt die Aussage an: “Ohne Kernenergie gibt es keine Windenergie.” Vahrenholt behaupte, Atomkraft sei weiterhin nötig, um die Schwankungen bei der Windenergie auszugleichen, solange es keine geeigneten Speichermedien gebe. Fritz Varenholt ist Vorsitzender der „Deutschen Wildtierstiftung“ – und deshalb ein Ökologist?

Viele gute Gründe sprechen gegen die Windenergie, sagt Peter Heller, aber der Schutz der Natur gehöre nicht dazu. Die Gründe für seine Ablehnung einer Windkraftindustrieanlage sind technischer Natur: “Sie bedrängt durch ihre optische Wucht, durch Schattenwurf und nächtliches Lichtspiel die Menschen, die mit ihr leben müssen. Sie kann aufgrund ihrer Volatilität ohne Backup-Kraftwerke prinzipiell nicht zu einer sicheren Stromversorgung beitragen, deswegen ist sie unnötig (die Backups allein würden genügen). Sie bietet nur ein begrenztes Ausbaupotential, da sie auf die knappe Ressource Fläche zurückgreift, und ist daher nicht in der Lage, quantitativ ausreichende Erträge zu erwirtschaften. Der erforderliche Rohstoffeinsatz ist, man berücksichtige auch den notwendigen Netzausbau, viel höher als bei den meisten anderen Energietechnologien, das treibt die Kosten. Für Puffersysteme (Speicher) gilt ähnliches, aber solche stellen ohnehin keine Lösung dar.”

Es ist ein Manko der Windkraftgegner, dass sich nur wenige Bürgerinitiativen die Argumente, die Peter Heller nennt, zu eigen machen.  Zerstörung von Landschaften und Erholungsgebieten, Gefährdung der Gesundheit eines großen Teils der Bevölkerung durch Infraschall – für was? Für ein überflüssiges Stromversorgungszweitsystem in Deutschland, durch das ein Effekt auf den Klimawandel niemals nachgewiesen wurde und auch niemals nachweisbar sein wird?

Enoch zu Guttenberg und Fritz Vahrenholt kennen mit Sicherheit die von Peter Heller genannten Gründe, aber sie schaffen es darüber hinaus, im Unterschied zu Heller, eine lebendige Verbindung zwischen Technik und Natur herzustellen. Der eine von beiden lehnt Kernenergie zum Schutz allen Lebens ab, der andere nicht. Ein Kern-Thema, an dem sich Deutschland und die Anti-Windkraftbewegung ab sofort und in Zukunft nicht vorbei drücken kann.

Quellen:

  • http://www.rolandtichy.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/andreas-kieling-und-die-windraeder/
  • http://www.planet-interview.de/interviews/andreas-kieling/35628/
  • http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/dokumentarfilmer-andreas-kieling-die-baeren-sind-nicht-deine-freunde-11696141.html
  • http://www.andreas-kieling.de/

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Vorsitzende der BUND Ortsgruppe Wieden manipuliert Unterschriftenaktion bei change.org

graffiti-1303659_640“Skandalöse Berichterstattung über Windenergie – bitte protestieren Sie!” – 260.000 Unterschriften unter einer Petition innerhalb von 3 Tagen? Dem einstmals starken Öko-Netzwerk mit seiner Öko-Industrie, den großen NGOs, Parteien und Kirchen wäre es zuzutrauen gewesen, in kurzer Zeit sehr viele Unterschriften gegen Kritiker des öko-industriellen Komplexes zu sammeln. Aber offenbar haben sich die Zeiten geändert, denn es sei nur eine geringe Anzahl an neuen Unterschriften verzeichnet worden, schreibt uns ein Leser. Das wäre ja eine erfreuliche Nachricht!

Aber woher stammen die 260.000 Unterschriften? Aus den unergründlichen Tiefen des Öko-Netzwerkes, wie zuerst vermutet? Die Lösung des Rätsels teilt uns der Leser mit: “Die Petition, auf die Sie verweisen, wurde im Juni 2014 gestartet. Das Thema lautet: “Fracking gesetzlich verbieten”. Diese Petition wurde in mehr als zwei Jahren über 260.000mal unterzeichnet!” Der Bericht über die ARD-Sendung vom 1. August sei von Frau Schuhmacher lediglich “als Update-Info hinzugefügt” worden.

Als Update-Info ist die Petition nicht zu erkennen, denn sie enthält ein komplett neues Thema. Datum und Text der Petition beziehen sich ausschließlich auf die ARD-Dokumentation vom 01.08.2016 und nicht auf Fracking. Täuschung, Betrug, Missbrauch von Unterschriften – wer oder was hat Sonja Schuhmacher dazu veranlasst? Wenn der Austausch von Petitionstexten so einfach möglich sein sollte, dann wird sich auch www.change.org über den Missbrauch von Unterschriften Gedanken machen müssen.

Sonja Schuhmacher ist die Vorsitzende der BUND Ortsgruppe Wieden. Sie war 2013 Kandidatin (Grüne) für die Landtagswahl in Bayern.

Der Petitionstext “Skandalöse Berichterstattung über Windenergie – bitte protestieren Sie!”, 04.08.2016

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Die “widerwärtige Sendung gegen die Windenergie” – Ein Aufruf mit über 260.000 Unterschriften in drei Tagen

frog-1037253_640Auf der Internetseite “geistblog.org”, die kein Impressum enthält und wo man dererlei Empfehlungen findet, wie die, sich bei der Darmentleerung in die Hocke zu setzen, findet man den Aufruf von Sonja Schuhmacher – mit Foto – Vorsitzende des BUND Ortsgruppe Wieden. Immerhin steht im Untertitel des geistblogs “… was den Wandel ermöglicht”. Und um Wandel geht es ja schließlich. Genau den sehen der BUND und die Windkraftlobby durch “die widerwärtige Sendung gegen die Windenergie „Der Kampf um die Windräder“ Mo, 01.08.16 um 21:45 Uhr”, wie es im Aufruf heißt, gefährdet. Der Petitionstext Rüdiger Haudes diene “zur Inspiration”, sagt Sonja Schuhmacher. Die Inspiration hat innerhalb von drei Tagen 262.225 Menschen veranlasst, den Aufruf gegen die “widerwärtige Sendung” zu unterschreiben. Nur deshalb verdient er Beachtung.

Neben einer kurzen Einleitung von Sonja Schuhmacher enthält der Petitionstext ein längeres Schreiben von Dr. Rüdiger Haude, stellvertretendes Vorstandsmitglied und Öffentlichkeitsreferent des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. an den verantwortlichen Südwestrundfunk (SWR). Dr. Rüdiger Haude ist Soziologe. Er ist seit 2007 Privatdozent an der RWTH Aachen und hat sich in den letzten Jahren mit Themen wie “Politische Symbolik der Luftfahrt vor dem Ersten Weltkrieg” (2007), “Institutionalisierung von Macht und Herrschaft in antiken Gesellschaften” (2004) und “Geschlechterverhältnisse im biblischen Israel beim Übergang zum Staat” (2004) beschäftigt. Aber dem Solarenergie-Förderverein kann ja schließlich jeder Mensch, der guten Willens ist, angehören.

Die Inspiration

Rüdiger Haug behauptet, dass “der Bundestag vor wenigen Wochen die Energiewende in Deutschland bereits beerdigt” habe. Das stimmt zwar nicht, aber wer bleibt angesichts eines Trauernden gefühllos? In einem Nebensatz weist Haug auf die “voraussichtlich schlimmen Konsequenzen für die Erderwärmung” hin. Der Hinweis auf eine mögliche Katastrophe muss sein, denn welcher Lobbyist würde schon verraten, dass ihm der Klimawandel völlig Schnuppe ist und es ihm um nur Profitmaximierung geht? Das wäre unethisch und nicht unterschreibungsfähig. Und wie lockt man den um das Klima besorgten Mitbürgern die Unterschrift ab? Indem man an ihr Mitgefühl appelliert und bei den Inhabern parasitärer Arbeitsplätze in der neuen “Schlüsselbranche” der Erneuerbaren Energien Angst erzeugt, sie könnten so erbärmlich enden wie die Energiewende. Dieser Brückenschlag gelingt Dr. Rüdiger Haude mit einer einzigen Frage: “Gilt das Treten auf einen Gegner, der bereits am Boden liegt, jetzt als fein?”

Der Protest

Der Protest Rüdiger Haudes besteht aus Verdächtigungen (die Worte “Klima” bzw. “Klimawandel” seien wohl herausgeschnitten worden), persönlichen Angriffen (der CDU-Politiker Michael Fuchs habe Nebentätigkeiten verschwiegen und sei vom SPD-Politiker Thomas Oppermann als “Atom-Fuchs” bezeichnet worden) und Diffamierungen (die Dokumentation verwende Klischees der “militanten” Windkraftgegner à la “Vernunftkraft”, wobei er das Wort “militant” mit Bedacht wähle). Keine der Behauptungen “hätte bei einer kritischen Analyse Bestand.” Aber Argumente, mit denen sich eine kritische Analyse beschäftigen könnte, nennt Haude nicht.

Die Energiewende ist durch die Reform des EEG nicht gefährdet

Die Inspiration Rüdiger Haugs sollte man nicht überschätzen, denn sie allein würde nicht reichen, um die große Zahl der Unterschriften zu erklären. Diejenigen, die auf dem Boden liegen, könnten ja einfach aufstehen und weiter Windräder bauen, aber es geht den Energiewendern um die Fördermittel, die nach den neuen Richtlinien neu verteilt werden und sich auf einige wenige große Windkraftunternehmen konzentrieren werden. Die Energiewende ist durch die Reform des EEG nicht gefährdet, allerdings werden die kleineren Unternehmen des parasitären, hoch subventionierten Industriezweiges Erneuerbare Energien auf der Strecke bleiben. Deren Anteil sichern sich die großen Unternehmen unter Bedingungen, die auch von den Grünen mit geschaffen und mit Absicht vorangetrieben wurden (Jeremy Rifkin). Sie warben für Bürgerenergie”, versprachen aber den Konzernen einen dauerhaften Platz am Erneuerbaren Futtertrog auf Kosten der Strom- und Steuerzahler, jedenfalls so lange die Bürger still halten.

Die Windkraftanlagen sind Teil eines unbezahlbaren Energieversorgungszweitsystems. Es gibt auf lange Sicht keine Lösung, den Zufallsstrom aus Windkraftanlagen zu speichern, so dass auf Kohle- und/oder Kernkraftwerke nicht verzichtet werden kann. Wer etwas anderes behauptet, muss sich gefallen lassen, von Fachleuten als Lügner bezeichnet zu werden.

Das Netz

spider-1195429_640Zu einer “Klima-Allianz” haben sich mehr als 110 Organisationen verbündet, darunter Parteien, die Kirchen und NGOs (allein der BUND hat 500.000 Mitglieder). Sie dient dem Zweck, der Öko-Industrie, einer vermeintlich “guten Industrie”, zum Durchbruch zu verhelfen, damit, so die Illusion in vielen Köpfen, am Ende eine gerechtere, schöne Neue Weltordnung stehe.

Diesem übermächtigen politischen Netzwerk, das von der Bundesregierung und den Behörden, der Industrie, von finanziell abhängigen Wissenschaftlern und Instituten und von privaten und öffentlich-rechtlichen Medien unterstützt wird, haben die Kritiker der Energiewende keine den Energiewendern vergleichbare Macht, sondern nur ihren kritischen Verstand, Vorträge, Informationsveranstaltungen, selbstgemachte Flyer und Aktionen vor Ort entgegenzusetzen. Obwohl ihre Anzahl größer sein dürfte als die der Profiteure, dringen sie nicht durch, weil keine Debatte die Energiewende begleitet, sondern statt dessen eine selbst auferlegte Pflicht zum Nachbeten religionsähnlicher Glaubenssätze. Die intolerante Sichtweise wird bereits in Kindergärten gepredigt, in Lehrplänen verankert und durch unkritische, obrigkeitshörige und bequem gewordenen Journalisten verbreitet. Es könnten also noch einige tausend Unterschriften zur Petition hinzu kommen, denn die Zahl der parasitären Arbeitsplätze wächst, damit auch die Zahl derjenigen, die ihren Arbeitsplatz bis aufs Messer verteidigen werden. Und damit zeigt sich das Netzwerk von einer anderen Seite: Wer es berührt, ist auserwählt, gefressen zu werden.

Widerstand gegen herrschende Lehrmeinungen

Hin und wieder erscheinen in den Medien kritische, gute Berichte über die Energiewende. Aber sie sind Raritäten im Verhältnis zu den ökologischen, finanziellen und sozialen Problemen, die durch die Energiewende verursacht werden. Zu den journalistischen Ausnahmen gehört auch der 30-minütige Dokumentarfilm von Claudia Butter und Achim Reinhardt. Die Autoren haben mit ihrem kritischen Ansatz die Zuschauer zu Fragen inspiriert, wofür ihnen zu danken ist – und sie haben den Zorn der Windindustrie und ihres Propaganda-Apparates  auf sich gezogen. Für diesen Mut ist ihnen besonders zu danken.

Den Film ansehen:

Der Kampf um die Windräder – Die Auswüchse der Boombranche
„Exclusiv im Ersten“ am 1. August 2016, 21:45 Uhr in Das Erste / Eine Recherche von „Report Mainz“

BUND-Einschätzung zum Filmbeitrag “Exclusiv im Ersten: Der Kampf um die Windräder” vom 1.8.2016

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Links:


Nachtrag, 06.08.2016:

Vorsitzende der BUND Ortsgruppe Wieden manipuliert Unterschriftenaktion bei change.org

 

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“Dass so ein einseitiger Beitrag auf der ARD gesendet werden darf – Wahnsinn.”

darts-102919_640Wer als investigativer Journalist zum Thema Erneuerbare Energien unterwegs ist, braucht gute Nerven, wenn er sich bei Facebook der öffentlichen Diskussion stellt. Achim Reinhardt, einer der Autoren des Dokumentarfilms “Der Kampf um die Windräder – Die Auswüchse der Boombranche”, der gestern Abend im Ersten gezeigt wurde, hat einen Facebook-Account, auf dem er über seine Recherchen, Filme und andere beruflichen Aktivitäten informiert.

Die Leser-Kommentare zum Dokumentarfilm gehören unbedingt zu den Recherchen der Filmautoren Claudia Butter und Achim Reinhardt über die Auswüchse der Boombranche Windindustrie hinzu. Sie dokumentieren ergänzend zu den Kernaussagen des Videos, dass wir es mit einer Lobby zu tun haben, die Zweifel an den Versprechungen oder Kritik an der Realisierung nicht mit Argumenten kontert, sondern mit Aggressionen.

Ivo B. schreibt zum Beispiel: “Übelste Propaganda! Wo bleibt die Objektivität! Das ist kein Journalismus sondern eine Schande! Diese gebührenfinanzierten 30 Minuten Film zeigt von Minute 1 bis zum Abspann, dass die Macher kein Stück in der Materie stecken! Schwache Leistung! Schämen sie sich!!!!!”

Auf die Frage von Achim Reinhardt, woran er das festmache, antwortet Ivo B.:

“Es wird von den hohen Kosten für den Verbraucher berichtet und als prominenter Kostenfaktor tritt nur die Zulage für erneuerbare Energien zu Tage. Diese Subventionen für eine ökologische Energieerzeugung wurden für die Atomkraft auch gezahlt und zwar deutlich mehr und ohne Ende in Sicht, nur wurde das dann über die Staatskasse finanziert und nannte sich nicht Atomenergieumlage. Nur eins der Beispiele die sie in ihrem Machwerk hätten anschneiden können.”

Angenommen, dass für Kernenergie Subventionen gezahlt wurden (übrigens eine falsche Annahme), dann waren sie jedenfalls im Unterschied zu Windkraftindustrieanlagen aus ökonomischen und ökologischen Gründen sinnvoll angelegt, denn der Strom war nicht nur zuverlässig, sondern auch bezahlbar, was man vom Zufallsstrom aus Wind- und Solaranlagen nicht sagen kann.

Die entscheidende Frage, die Achim Reinhardt bei Facebook ins Spiel bringt, ist diese:

“Aber sollte man als Journalist nicht Fehlentwicklungen aufzeigen, selbst bei einer von vielen grundsätzlich so positiv bewerteten Sache wie der Windenergie?”

Wenn es aber um ihre Emotionen geht, verstehen fundamentalistische Windkraftbefürworter, die in der Regel ebenso fundamentalistisch Kernkraftgegner sind, keinen Spaß. Sie hören auch nicht mehr hin. So ist es wahrscheinlich zu erklären, dass Guido F. fragt:

“Wieso kommt eigentlich niemand vom BWE zur Sprache? Wieso wird mit Bildern von Interviews gelockt, wenn diese Personen dann im Beitrag nicht zu sehen sind? Warum werden einfachen Mitarbeitern hinterlistige Fragen gestellt? Warum wird nicht darauf hingewiesen, dass es am Ende immer noch eine Genehmigungsbehörde gibt, die für oder gegen einen Bauantrag nach BImSchG entscheidet und nicht der BUND? Warum wird unterstellt, dass eben diese Mitarbeiter der Genehmigungsbehörden und aller beteiligten Fachbehörden auf Arten- und Naturschutz verzichten und die Gesetze und Richtlinien gebrochen werden?
Ist Herrn Reinhardt bewusst, wie viele Personen er in Landkreisen, Fachbörden, etc. damit persönlich angreift und Ihnen vorsätzlich fehlerhaftes Arbeiten, Schummelei, Betrug vorwirft?
Wenn es um Lobby Arbeit geht – warum fragt er dann ausgerechnet die beiden widersprüchlichen Kollegen der CDU? Wo es doch die CDU ist, die für den deutschen Bundestag die meisten Hausausweise an Lobbyisten ausgegeben hat. UND ZWAR so viele, wie die anderen Parteien zusammen. Dass so ein einseitiger Beitrag auf der ARD gesendet werden darf – Wahnsinn.”

 Auf diese Vorwürfe antwortet Achim Reinhardt:

“Lieber Herr F., danke für Ihre Kritik. Gerne antworte ich: Hinterlistige Fragen haben wir bei der Demo nicht gestellt, sondern die Frage: “Warum sind Sie heute hier?” Es kommen zudem zwei hochrangige Vertreter des BWE im Film zu Wort. Und: Die Lobbyarbeit kritisiert auch ein SPD-MdB. Und die Rolle des BUND als Anwalt der Natur zu hinterfragen, ist doch eine legitime journalistische Fragestellung. Übrigens kommt auch der BUND-Vorsitzende zu Wort. Ich würde mich freuen, wenn ich mit diesen Antworten weiterhelfen konnte!”

Nicht jeder lässt sich weiterhelfen. Aber man soll nie die Hoffnung aufgeben.

Den Dokumentarfilm “Der Kampf um die Windräder – Die Auswüchse der Boombranche” können Sie hier sehen:

Eine exklusive Dokumentation im Ersten: Der Kampf um die Windräder

 


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Eine exklusive Dokumentation im Ersten: Der Kampf um die Windräder

Der Kampf um die Windräder – Die Auswüchse der Boombranche
„Exclusiv im Ersten“ am 1. August 2016, 21:45 Uhr in Das Erste / Eine Recherche von „Report Mainz“

In der ARD-Mediathek ist das Video bis 01.08.2017 verfügbar.

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Prof. Gertrud Höhler: Das Schweigen der Patin Merkel

Angela Merkel regiere mit sinnentleerten Worthülsen und sagt: «Wir schaffen das.» Angela Merkel schaffe es, der deutschen Zivilbevölkerung eine Million Flüchtlinge aufzubürden, ohne auch nur einen einzigen zusätzlichen Cent für systemische Lösungen auszugeben, wundert sich die Schweizerin Regula Stämpfli in einem Kommentar der Basler Zeitung.
In der Form eines Staatsstreichs setzte Angela Merkel 2011 ebenfalls zu Lasten der Bevölkerung die sogenannte Energiewende durch. Und die Bevölkerung hält noch immer still. Wie schafft Angela Merkel das?

Am 8.9.2012, sprach Alfred Schier mit der Publizistin und Unternehmensberaterin Prof. Gertrud Höhler u. a. über ihr gerade veröffentlichtes Buch “Die Patin” (Phoenix). Vier Jahre sind seitdem vergangen. Ein Rückblick zeigt, warum die Energiewende und die Flüchtlingspolitik Angela Merkels für die Kanzlerin alternativlos sind: Sie kann nicht anders – es ist ihr Führungsstil.

Mit der Veröffentlichung von “Die Patin” sorgt Gertrud Höhler 2012 für Aufregung: In dem Buch kritisiert sie offen den Politikstil von Angela Merkel. Die deutsche Kanzlerin lasse sich nicht festlegen. Sie stehe nicht für bestimmte Werte oder Positionen, sondern bediene sich – je nach politischer Stimmung und Aktualität – der Kernbotschaften anderer Parteien. Damit schleife sie die Parteienvielfalt. Gertrud Höhler bezeichnet Angela Merkel als »Patin«, die unsichtbar die Fäden zieht, um ihren eigenen Machterhalt zu sichern. Eine gefährliche Tendenz für Deutschland, sagt sie. Höhler wirft der Kanzlerin vor, zum Zwecke des eigenen Machterhalts politische Widersacher auszuschalten. Als einen prägenden Einfluss auf deren spätere politische Laufbahn sieht Höhler Merkels Leben in der DDR.
Im Kommentartext zum Video heißt es: “Versprechen werden vermieden, Moral wird zur Manövriermasse, die Geringschätzung von Tugenden zum Programm. Die Folgen: der Ausstieg aus den wichtigsten Spielregeln von Demokratie, Vertragstreue und Wettbewerb. So nivelliert die Politikerin Merkel allmählich die politischen Institutionen und etabliert eine zentralistische Regentschaft – Merkels neues Deutschland.”

 


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Hoehler_Patin

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