Schierlingsbecher

Jamaika – Ein Schierlingsbecher für die FDP?

Kann die FDP in einer Jamaika-Koalition überleben?

Auf ihrem 68. Ordentlichen Bundesparteitag im April 2017 beschloss die FDP

  • die Abschaffung des EEG
  • die Abschaffung des § 35 Abs. 5 BauGB
  • die rechtsverbindliche Umsetzung des Helgoländer Papiers (Vogelschutz)
  • die Einführung der 10xH Abstandsregel

Auch eine Erklärung von Christian Lindner aus dem Jahr 2014 lässt eigentlich keinen Zweifel zu, dass es die FDP mit einer Umkehr der Energiepolitik ehrlich meint.

Eine Jamaika-Koalition auf Bundesebene wäre für die FDP damit ausgeschlossen, denn die Partei der Grünen steht und fällt mit der Energiewende, der Ideologie vom Klimaschutz und dem Streben nach einem “Staatsziel Klimaschutz”, das im Verlauf einer “Großen Transformation” der Gesellschaft erreicht werden soll. Die Grünen werden sicher nicht auf den Anspruch, das Umweltministerium mit einem Menschen ihres Vertrauens zu besetzen, verzichten. Wenn die FDP dennoch gemeinsam mit den Grünen und der CDU eine Regierung bilden, vielleicht das Außenministerium oder das wichtige Wirtschaftsministerium erhalten sollte, hätte sie dennoch den Schierlingsbecher an den Lippen.

Das Umweltministerium hat eine Schlüsselfunktion

Jeder Bundesminister leitet sein Ressort in eigener Verantwortung. Zu dem Ressort eines Bundesministers gehört das Bundesministerium als oberste Bundesbehörde und die dem Ressort zugeordneten oberen, mittleren und unteren Bundesbehörden.

Auf einen grünen Umweltminister hätte die FDP keinen Einfluss, alle Beschlüsse der FDP zur Energiepolitik wären Makulatur.

Das Umweltministerium hat sich im Verlauf der Jahre zu einem mächtigen Ministerium entwickelt. Umweltthemen haben national und international eine wachsende Bedeutung erlangt. „Soft Power Diplomatie“ nannte der damalige Präsident der USA Barack Obama die Klimaschutzpolitik, die er 2014 als eine neue außenpolitische Doktrin angekündigte. Sie sollte auf einer globalen Führung mit weniger Rückgriff auf militärische Macht beruhen.

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU, Vorsitzender Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des PIK und Mitautor der neuen Enzyklika von Papst Franziskus zum Umwelt- und Klimaschutz) geht in seinem Hauptgutachten “Welt im Wandel: Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation” (2011) weiter als Obama: Er definiert den “Klimaschutz” nicht nur als außenpolitische Doktrin, sondern als “Staatsziel”.

 

“Staatsziel Klimaschutz”  (WBGU)

Die Einführung des Staatsziels Klimaschutz erfolgt über eine längere Zeit, nicht schlagartig, sodass einzelne Veränderungen von der Bevölkerung kaum als Teil einer “Großen Transformation” wahrgenommen werden, vielleicht erst dann, wenn sich die Folgen der “Umverteilung des Weltvermögens” (Ottmar Edenhofer),  in ganzer Schärfe zeigen werden. Die “Große Transformation” gehört zum Programm aller Politiker, die den Klimaschutz als Staatsziel akzeptieren. Gemeint ist damit eine umfassende gesellschaftliche Wende, weniger auf den Energiemix oder die Energieform.

Ottmar Edenhofer sagte in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung: „Aber man muss klar sagen: Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Dass die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun.” (Ottmar Edenhofer ist ein deutscher Ökonom, Professor an der Technischen Universität Berlin und stellvertretender Direktor sowie Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung – PIK).

Dem Staatsziel haben sich nach Vorstellungen des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) sämtliche Verwaltungen auf Bundes-, Landes- sowie kommunaler Ebene unterzuordnen. In dem 2011 veröffentlichten Hauptgutachten des WBGU sind die Leitlinien für einen neuen „Gesellschaftsvertrag“ zur “Großen Transformation” auf 446 Seiten festgelegt. Zumindest die “Zusammenfassung für Entscheidungsträger” sollte man lesen, um zu verstehen, dass hinter dem Chaos der Energiewende ein durchdachtes Konzept, eine Ideologie mit allen Konsequenzen zu erkennen ist. Die Kenntnis dieser Ideologie liefert unter anderem auch eine Erklärung, warum alle Bemühungen, mit Verfechtern der Energiewende eine Diskussion über die Physik zu führen, ins Leere läuft. Die Physik erreicht sie nicht.

In dem Gutachten des WBGU heißt es:
„Die Verwaltungen auf Bundes-, Landes- sowie kommunaler Ebene sollten ein klimapolitisches Mainstreaming durchlaufen. Sämtliche soeben aufgeführten Maßnahmen materiell-rechtlicher, verfahrensrechtlicher und institutioneller Natur (erweiterte Partizipation, klimapolitisches Mainstreaming, Klimaschutzgesetz, Klimaverträglichkeitsprüfung, erweiterte Rechtschutzmöglichkeiten) sind Ausdruck und Konkretisierung des Staatsziels Klimaschutz, das Legislative, Exekutive und Judikative zum Handeln verpflichtet.“ Diskussionen über oder Widerstand gegen das bisher unausgesprochene Staatsziel sind nicht vorgesehen.

Größer könnte der Widerspruch zu den Freiheitspostulaten der FDP kaum sein. Durch ihren  Parteitagsbeschluss und mutige Vorkämpfer gegen das EEG in Hessen und NRW gehört die FDP neben der AfD zu den Störenfrieden der “Großen Transformation”. Die Medien, die nicht in dem Versagen der etablierten Parteien, sondern in der AfD einen Hauptfeind sehen, werden die FDP unter Druck setzen. Ob sie deren Diffamierungsversuchen als führende Oppositionspartei standhalten würde?

 

Die EU als Vehikel für einen neuen „Gesellschaftsvertrag“

Auf internationaler Ebene hat der französische Präsident Emmanuel Macron die Initiative für eine Stärkung einer französisch-europäischen Regierungsmacht ergriffen. Er hat bei der UN-Generalversammlung einen “Umweltpakt” angeregt, der ein internationales Umweltrecht etablieren soll. Dazu soll ein „neuer Vertrag“ dienen, der „ein Menschenrecht auf eine ökologisch intakte Umwelt“ manifestieren soll. Danach soll jeder Mensch, jede Organisation und alle Staaten verpflichtet werden, die Umwelt zu schützen.

Im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art 20a, ist die Verpflichtung zum Umweltschutz verankert. “Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.” Bedarf es wirklich eines neuen Gesellschaftsvertrags?

Möglicherweise soll der Pakt um einen Aspekt erweitert werden. Er kodifiziert laut oekonews.at das Prinzip, dass „Verschmutzer“ für Schäden zahlen sollen.

 

Frage – Antwort

Um auf die Frage zurück zu kommen: “Kann die FDP in einer Jamaika-Koalition auf Bundesebene mit einem Umweltminister der Grünen überleben?” Antwort: “Ja, vielleicht. Aber höchstens bis 2021, solange das wilde, giftige Kraut des Schierlings nicht wirkt.”

 

Quellen:

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Bundeskanzlerin

Klima-Heuchelei der Bundeskanzlerin Angela Merkel?

Scott Pruitt, Chef des US-Umweltamts EPA, bezeichnet die europäischen Kritiker der Klimapolitik von Präsident Donald Trump als Heuchler. In einem Interview mit der Zeitschrift POLITICO wandte er sich namentlich an die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Er fragte: “Wenn Sie die Kohlendioxid-Emissionen reduzieren wollen, warum ist es dann so wichtig für Sie, Frau Kanzlerin, von der Kernenergie loszukommen? Denn das letzte Mal als ich sie überprüft habe, war sie in Bezug auf CO2 ziemlich sauber”. Pruitt bezeichnete die Heuchelei und die Aufforderung an die USA mehr als das zu tun, was bisher gemacht worden sei, als zügellos.

Scott Pruitt konzentriert dem Interview zufolge die Umweltbehörde auf ihre Kernfunktionen, einschließlich der Verringerung der Luftverschmutzung, der Reinigung toxischer Abfallstellen, der Regulierung von Chemikalien und der Verbesserung der Wasserqualität.

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel anerkennt die Nutzung der Kernenergie als Garant für den Wohlstand

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat 2011 den Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie beschlossen, weil sie persönlich die Kernenergie für zu gefährlich hielt, sagte sie 2011. Offiziell verteidigt die Bundeskanzlerin den vollständigen Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie im Jahr 2022.

Ebenfalls offiziell, aber nicht über die Medien mitgeteilt, unterzeichnete Angela Merkel vor wenigen Tagen den “Aktionsplan der G20 von Hamburg zu Klima und Energie”. Durch die Anerkennung dieses Dokuments, das von Politikern und Medien allgemein als Erfolg und Sieg über Donald Trump gewertet wird, hat Deutschland der Nutzung der Kernenergie zugestimmt und sie als Garant für den Wohlstand der Menschen anerkannt.

Die Kernenergie könne “erheblich” dazu beitragen, heißt es im Aktionsplan, “dass Energiedienstleistungen allen Menschen zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung stehen und der Wohlstand für künftige Generationen gesichert wird.”

Ihre Bedenken gegen die Kernenergie hat Angela Merkel offenbar über Bord geworfen, denn der Aktionsplan stellt allen Ländern die Entscheidung zu Gunsten der Nutzung der Kernenergie für die Energieversorgung frei. Darüber hinaus erkennt Angela Merkel durch ihre Unterschrift auch die weiteren Vorteile der Kernenergie an:

“In den Ländern, die sich für eine Nutzung von Kernenergie entscheiden, trägt diese zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Deckung der Grundlast bei.”

Donald Trump macht es auf den Umweltschutz bezogen nicht anders: Er unterstützt die Weiterentwicklung der umweltfreundlichen Kernenergie, die nach und nach an die Stelle fossiler Energien treten und die Energieversorgung sichern soll. Trump beschreitet einen Weg, den auch Deutschland im eigenen Interesse und als Vorbild für andere Nationen in der Welt hätte gehen müssen: Forschung im Bereich der Kernenergie intensivieren und neue Kernkraftwerke bauen.

In den USA sind 99 Kernkraftwerke in Betrieb, die in den nächsten 20-30 Jahren durch neue ersetzt werden sollen. Deutschland schaltet alle seine Kernkraftwerke 2022 ab und steigt auch weitestgehend aus der Kernforschung aus. Die Radikalität dieser 1-Personen-Entscheidung in einem hoch industrialisierten Land hat die Welt auf Deutschland aufmerksam gemacht. Fasziniert schaut sie dem Treiben in Deutschland zu, ob es denn möglich sei, auf Kohle und Kernkraft zu verzichten und dennoch wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Die Zeit bis zum Beweis der Unmöglichkeit nutzt die “Weltkanzlerin”, wie sie von zahlreichen Medien bezeichnet wird, um die Hebel der Macht neu zu ordnen.

 

Politisches Weltziel Klimaschutz

Worum geht es der “Weltkanzlerin” beim Klimaschutzabkommen? Es geht nicht um den Klimaschutz und eine sichere Energieversorgung, denn die Ziele sind, beide zusammen genommen, ohne Deckung der Grundlast durch die Kernenergie nicht möglich.

“Wir teilen die Auffassung, dass der Energiesektor das Rückgrat unserer Volkswirtschaften darstellt”, heißt es im Aktionsplan. Es geht nicht um gute Luft und steigende Meeresspiegel, sondern um Wirtschaftspolitik. Genau darum geht es auch beim “Staatsziel Klimaschutz”, das SPD, CDU, CSU, Linke und Grüne ins Auge gefasst haben. Und es geht nicht um eine moralisch höher stehende Form der Volkswirtschaft, sondern darum, dass die Erklärung des Klimaschutzes zum Staatsziel den Staaten und einem Weltstaat mit Hilfe von Gesetzen und Bestimmungen zur Energieversorgung die totale Kontrolle über Wirtschaft und Gesellschaft ermöglicht. 195 Staaten haben 2015 dem Pariser Klimaschutzabkommen zugestimmt und damit Voraussetzungen für das politische “Weltziel Klimaschutz” geschaffen, dem sich, sollten sie den Ideen Deutschlands folgen, sämtliche Bereiche der Gesellschaft, inklusive Rechtsprechung, unterzuordnen haben.

Die Folge wird sein, dass nach 2022 das Ausland die Sicherung der Energieversorgung in Deutschland übernehmen oder die Bundeskanzlerin die Laufzeiten der Kernkraftwerke in Deutschland verlängern und in den Bau neuer Kernkraftwerke investieren lassen wird. Bis dahin müssen die Grundlagen für eine neue Weltordnung geschaffen sein, in der sich Deutschland offenbar eine führende Rolle verspricht. Darum die Eile der Bundesregierung.

Überlegungen, die eine neue Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung (NWO), auch Große Transformation genannt, im Blick haben, sind gespickt mit Vokabeln, die Demokratie versprechen. Es gibt allerdings genügend Anhaltspunkte für die Annahme, dass die zukünftige NWO totalitär sein wird. Ein Dokument, das jeder überprüfen sollte, der dem Versprechen, durch menschliches Handeln sei die gefährliche, menschengemachte Erderwärmung unter Kontrolle zu bringen, nicht traut, ist eine ausführliche Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen WBGU. Sie wurde bereits 2011 vorgelegt und vermutlich bereits weit vor dem Unglück in Fukushima verfasst: Welt im Wandel, Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation.

Die Wut Angela Merkels und ihrer Hofdamen und -herren über den Präsidenten der USA Donald Trump richtet sich nicht gegen dessen Energie- und Umweltpolitik, sondern gegen die Störung, der “Weltkanzlerin” Angela Merkel bei der Etablierung einer Weltmacht behilflich zu sein. Und dabei war doch alles so schön durch den öko-industriellen Komplex, Al Gore, die Clintons und Obamas vorbereitet …

 

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Quellen: 

Foto: LoboStudioHamburg, pixabay

 

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Patzner

Norbert Patzner: Exposé für die Bundesregierung zum Thema Energiewende

In einem Exposé für die Bundesregierung zum Thema Energiewende sowie zur Rolle des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) setzt sich Norbert Patzner mit den Eckpunkten der Energiewende auseinander. Er sagt:
“Es ist verständlich, dass vor dem Hintergrund einer nationalen und internationalen mächtigen Lobby ein erforderliches sofortiges Umsteuern in der Energiepolitik sehr schwer ist. Deshalb ist Mut erforderlich – zum Wohl des deutschen Volkes. Dazu ist die Politik allerdings verpflichtet. Die Zeit wird knapp.”

Die Kernpunkte

Die Kernpunkte des Anliegens von Norbert Patzner sind kurz zusammengefasst:

  1. Die Energiewende ist gescheitert, weil sie “technisch und ordnungspolitisch völlig falsch konzipiert wurde”.
  2. “Der der Energiewende zugrundeliegende anthropogene Klimawandel entspricht nicht der Realität.”
    • “Der Weltklimarat (IPCC), der diesen Zusammenhang immer wieder predigt und mit immer drastischeren Horrormeldungen garniert, ist eine politische Institution, seine Berichte werden von Politikern formuliert, nicht von Wissenschaftlern.” Institute wie PIK und WBGU profitieren von einer Geldflut.
    • Es wird ein zu geringer weltweiter Energieverbrauch suggeriert.  Dies wird katastrophale
      Folgen haben. (Siehe dazu auch unseren Beitrag: “IPCC 2011 – Erneuerbare Energie kann weltweiten Energiebedarf nicht decken)
  3. Propagiert wird eine Rückkehr in eine vorindustrielle Gesellschaft (PIK). Die De-Industrialisierung wird vorsätzlich betrieben.
  4. CO2 wird fälschlicherweise als „tückisches Gas“oder „giftiges Gas“ bezeichnet.
  5. Mit Formulierungen wie „neuer Gesellschaftsvertrag“, „große Transformation“, „der gestaltende Staat“ oder „Eliten, die sich notfalls gegen die Mehrheit durchsetzen müssen“ (Schellnhuber, PIK) wird auf eine “ökologistisch verbrämte Diktatur hingearbeitet”.
  6. Die anstehenden globalen Probleme lassen sich nur lösen, wenn wir ausreichend Energie zur Verfügung haben. “Mit Windenergie und Photovoltaik wird das Vorhaben aber nie gelingen. Dies sind im besten Fall ergänzende oder additive Energiequellen.”
  7. “Statt hunderte von Milliarden € in nutzlose Wind- und Solaranlagen zu pumpen, sollte
    ein Industrieland wie Deutschland seine Ressourcen in die Energieforschung lenken.”

Norbert Patzner empfiehlt diese Bücher.
Die mit einem Warenkorb gekennzeichneten Titel können Sie direkt bei Storchmann bestellen:

Dipl.- Ing. Norbert Patzner: Exposé für die Bundesregierung

Exposé für die Bundesregierung zum Thema Energiewende sowie zur Rolle des
Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)

Dass die Energiewende gescheitert ist, ist zwischenzeitlich allgemein bekannt. Leider findet die Bundesregierung nicht den Mut, das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) zu suspendieren. Die Energiewende ist nicht gescheitert, weil etwa die Durchführung fehlerhaft gewesen sei oder weil etwaige „hemmende“ Faktoren – oft „Blockierer“ genannt, zu stark gewesen wären, sondern ganz einfach weil die Energiewende technisch und ordnungspolitisch völlig falsch konzipiert wurde. Einzig Wirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel stellt öffentlich fest, dass das EEG „kurz vor dem Scheitern“ stehe oder dass beim EEG „fast nichts zusammenpasse“.
Aber es geht nicht allein um ein falsch konzipiertes Gesetz. Der der Energiewende zugrundeliegende anthropogene Klimawandel entspricht nicht der Realität. Der angeblich mehr oder weniger eindimensionale Zusammenhang zwischen energiebedingtem CO2 – Ausstoß und globaler Temperaturerhöhung ist eine Erfindung von Menschen, die damit eigene Ziele verfolgen. Der Weltklimarat (IPCC), der diesen Zusammenhang immer wieder predigt und mit immer drastischeren Horrormeldungen garniert, ist eine politische Institution, seine Berichte werden von Politikern formuliert, nicht von Wissenschaftlern.
Leider gibt es im Hintergrund Wissenschaftler, die diese Meinung unterstützen. Aber es ist ja bekannt, dass wissenschaftliche Gutachten oftmals den Vorgaben der Auftraggeber folgen und je mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, desto größer wird die Zahl der botmäßigen Wissenschaftler.
Der emeritierte Physikprofessor Harold Lewis, der 2010 aus der Amerikanischen Physikalischhen Gesellschaft ausgetreten ist, bezeichnet die Behauptung, die Erderwärmung sei vom Menschen verursacht als den „größten und erfolgreichsten pseudowissenschaftlichen Betrug, den ich während meines langen Lebens gesehen habe“. Und er sprach von Machenschaften einer durch eine „Flut von Geldern … korrumpierten Bagage pseudowissenschaftlicher Berufsverbrecher, deren einziges Interesse die Jagd nach Forschungsgeldern sei“.
Bitte hier weiterlesen: Exposé für die Bundesregierung zum Thema Energiewende

Norbert Patzner, Jahrgang 1941, Studium der Elektrotechnik und Betriebswirtschaft an der Technischen Universität München. Abschluss zum Diplom Ingenieur und Diplom-Wirtschafts-Ingenieur.
Patzner hat viele Jahre auf umwelttechnischen Gebieten gearbeitet und ist Inhaber mehrerer Patente. U.a. hat er federführend an einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt im Bereich Abwärmenutzung und solarer Kälteerzeugung gearbeitet.
Patzner ist Mitglied des Landesfachausschusses Umwelt und Energie der FDP Baden-Württemberg.

 

Mehr Energie wagen

In seinem Buch “Mehr Energie wagen”, Vorwort: Enoch zu Guttenberg, hatte der Verfasser zunächst den Plan, für eine örtliche Bürgerinitiative gegen Windkraftanlagen eine Argumentationshilfe zu erstellen. Die Bürgerinitiativen laufen nämlich Gefahr, als “Nimby’s” oder “St. Florians-Jünger” diskreditiert zu werden. Die Bürgerinitiativen sind dem Vorwurf ausgesetzt, für die notwendige Energiewende keine Opfer bringen zu wollen.

Im Zuge der Niederschrift fiel es auf, dass die technischen und ordnungspolitischen Mängel der deutschen Energiewende seit Jahren immer wieder in überregionalen Publikationen thematisiert worden sind und dass Fachleute aus den unterschiedlichsten Bereichen seit Anbeginn der Energiewende auf deren konzeptionellen Fehler hingewiesen haben.

Es ist unmöglich, dass Politiker von diesen Berichten nichts mitbekommen haben. Der Verfasser fragte sich daher, wieso die politische Führung gegen jede Vernunft weiterhin krampfhaft an einer Energiewende festhält, die gar keine Energiewende ist, aber viele Milliarden EUR verschleudert.

In einer spannenden Dokumentation zeichnet der Autor den Irrweg der Energiewende von ihrem Beginn an nach und kommt zu überraschenden Ergebnissen.

Erschreckend dabei ist, dass der bisherige Weg zahlreiche indoktrinäre Züge aufweist und dass eine Einmündung dieses Weges in eine “Ökodiktatur” nicht auszuschließen ist. Die hierfür notwendigen Elemente sind vorhanden.

Der Autor kommt aber auch zu dem Schluß, dass eine Änderung unserer Energiebasis durchaus geboten ist, wobei die angebliche Klimaänderung so gut wie keine Rolle spielt. Die sog. Klimakatastrophe ist eine Erfindung von Leuten, die mit der sog. Energiewende ganz andere Ziele im Auge haben.

Die Welt steht vor viel größeren Herausforderungen als vor einer erfundenen Klimakatastrophe. Auf diese Herausforderungen geht der Autor ein. Interessanterweise steht die Lösung der damit verbundenen Probleme fast immer mit der Energiefrage in Verbindung. Wir brauchen mehr Energie.

Neben diesen Betrachtungen geht der Autor aber auch der Frage nach, wie eine zielorientierte und erfolgreiche Energiewende gestaltet werden kann.

Mit den heutigen technischen Mitteln ist eine Energiewende nur bedingt möglich. Den Schlüssel zu einer langfristig-nachhaltigen Energiewende sieht der Autor in einer Intensivierung der Energieforschung. Energieforschung wird weltweit betrieben, in Deutschland wird sie behindert.

Für den Technologiestandort Deutschland ist dies beschämend.

Der Autor beabsichtigt mit diesem Buch eine Debatte in Deutschland anzustoßen, die bisher von der Politik und von interessierten Kreisen unterbunden worden ist.

Eine Rezension von Dr. Friedrich Buer, in: http://www.vernunftkraft.de/mehr-energie-wagen/

 

Foto: Wolfgang Stief

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