neue Wirtschaftsziele

Chinas neue Wirtschaftsziele

China orientiert seine Wirtschaft um und legt neue Wirtschaftsziele fest. Das Land wandelt seine exportorientierte Wirtschaft in eine Wirtschaft um, die sich auf heimische Produkte und Dienstleistungen konzentriert.

Die chinesischen Behörden wollen Wirtschaftsreformen beschleunigen, berichtet The Brics Post. Sie verlagern den Focus von einer auf Produktion und Industrie basierenden Wirtschaft zu verbraucherorientierten Dienstleistungen.

Derzeit prüfen die Behörden Wege, um das Standardisierungsgesetz von 1989 zu ändern. Das Gesetz steuert in China alle Aspekte der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung. Es war der Hauptantrieb für die industrielle, technische und Bauleistung; es wurde seither nicht geändert.

Die chinesischen Gesetzgeber wollen nun auch andere Bereiche in das Gesetz von 1989 aufnehmen, um das Wachstum in deren Sektoren zu fördern. Die Änderungsanträge mehrerer Artikel des Gesetzes von 1989 umfassen die Anwendung von Standards für Dienstleistungen und soziale Verwaltungen.

“Wie sich die Wirtschaft des Landes und die sozialen Bedingungen entwickelt haben, sind einige der bestehenden Klauseln des Gesetzes veraltet”, sagte Tian Shihong, Leiter der Standardisierungsverwaltung von China, der lokalen Nachrichtenagentur Xinhua. Andere Sektoren, die unter das Normungsgesetz fallen, gehören zur Landwirtschaft und zur Umweltproduktion. Umweltfragen sind für die chinesische Regierung ein wichtiges Anliegen. Sie hatte im vergangenen Jahr das Pariser Abkommen über den Klimawandel ratifiziert, um ihr Engagement für die Eindämmung schädlicher Emissionen zu bekräftigen.

Seitdem zielt die Regierung laut The Brics Post darauf ab, ein “ökologisches Zivilisations-Rahmenprogramm” zu entwickeln, da das Land weiterhin mit toxischen Luftverschmutzungen zu kämpfen habe.

“Regierungen auf allen Ebenen sollten sich daran erinnern, dass klares Wasser und grüne Berge unschätzbare Vermögenswerte sind”, sagte der chinesische Präsident Xi Jinping.

In den vergangenen Wochen hat die chinesische Regierung Task Forces, schnelle Reaktions-Teams und Hotlines eingerichtet. Sie hat begonnen, die Öffentlichkeit zu ermutigen, an Kampagnen gegen Gesetzesübertreter teilzunehmen. Sie hat die Anzahl der Umweltinspektionen erhöht und die Verfolgung von Verursachern verstärkt.

Die Änderungen des Normungsgesetzes sollen auch verbindliche Normen für die nationale und ökologische Sicherheit sowie Gesundheit und Sicherheit enthalten.

 

Foto: sasint, pixabay

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Woher kommt der Strom bei Dunkelflaute?

Im Zeitalter phantasievoller Wortschöpfungen wie “Windpark”, “Klimaschutz” und “Erneuerbare Energien” hat auch “Dunkelflaute” einen Platz. Gemeint ist damit die Zeit, in der weder genug Wind weht, um die Rotoren der Windkraftindustrieanlagen in Gang zu bringen, noch die Sonne scheint. Nachts scheint sie nicht einmal in Deutschland. Nicht nur über Stunden, sondern über Tage gibt es nicht genug Strom für alle oder sogar null Strom aus Erneuerbaren Energien. Gespeichert werden kann der Strom nur in sehr kleinen Mengen und auch nur für eine viel zu kurze Zeit. Und die Nachbarländer, nach denen Deutschlands Politiker allerdings längst schon ihre Finger ausstrecken, brauchen den Strom für ihren eigenen Bedarf.

Aber Strom ist nicht alles. Das besagt ja bereits eine weitere Wortschöpfung, die “Energiewende”. Es geht um die Energieversorgung unseres Landes, die nur zu einem Drittel aus Strom besteht, der überwiegende Anteil entfällt auf Heizung und Treibstoff. Gemessen an dem Bedarf tragen die Erneuerbaren Energien nur rund 3 Prozent zu unserer Energieversorgung bei.

Eveline Lemke, Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz verspricht: “100 % Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien bis 2030“.

Zum Vergrößern bitte anklicken!

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Es ist erstaunlich, dass die Bevölkerung bei diesen Visionen nicht in lautes Gelächter ausbricht, als habe sie keine Erfahrung, Scharlatane zum Teufel zu jagen. Man könnte ja einfach darüber schmunzeln, dass Frau Lemke 2% der Landesfläche für Windenergienutzung zur Verfügung stellen will. Was sind schon 2%?
Durch mehr Windkraftindustrieanlagen wird der Wind jedoch nicht schneller, und der Dienstleister “Sonne” wird in Zukunft auch nachts nicht scheinen. Eine Diskussion über den Flächenbedarf erübrigt sich, weil auch 20% der Landesflächen keine höheren Erträge durch Windkraft- und Solaranlagen brächten. Was sich aber mit Sicherheit für alle Bundesländer ändern wird, sind die Lebensqualität für Menschen und Tiere, sofern sie nicht an den Folgen von Infraschall oder Botulismus sterben werden, die übermäßig steigenden Kosten für Strom, Dienstleistungen und sämtliche Produkte und die Preise für letztendlich vergeudete Rohstoffe.

Die Landesflächen werden nicht für eine sinnvolle Bewirtschaftung genutzt, sondern eher aufbereitet – für Freunde aus Wirtschaft und Politik, die sich gegenseitig beschenken. Kein Kohle- oder Kernkraftwerk wird durch Wind- und Solaranlagen überflüssig. Komplett wird die Scharlatanerie nämlich durch eine simple Frage erkennbar:

Woher kommt der Strom bei Dunkelflaute?
blackout

Faina Faruz

Quellen:

Die Energiewende in Rheinland-Pfalz. Ziele und Wege der rot-grünen Landesregierung. (Power-Point)

 

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Die “Neue Deutsche Arroganz”

Tiefer kann das Vertrauen unserer Landsleute zur Politik und Finanzwirtschaft kaum noch sinken: Politische Parteien, Versicherungen, Banken und Börse liegen am Ende der Vertrauensskala und rangieren noch hinter dem Islam. Dies ergab eine Umfrage von Forsa 2015. [1]

Vertrauen der Deutschen zu verschiedenen Institutionen (Forsa/Stern)

Forsa_Vertrauen_2015

Hinweis zur Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 13. bis 19. Januar 2015 im Auftrag des Magazins stern 2003 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.
Quelle: http://www.stern.de/politik/deutschland/stern-umfrage-wem-vertrauen-die-deutschen-2169213.html


Deutsche Sehnsucht nach spätfeudalistischen Herrschaftsstrukturen?

Als würde das Misstrauen der deutschen Bevölkerung das Geltungsbedürfnis und die Arroganz führender Politiker anstacheln, statt sie zu mäßigen, äußerte der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auf einer Tagung in Washington, es sei besser für Frankreich, wenn es zu Reformen gezwungen würde.  Nicht nur Le Parti de Gauche sah darin „die neue deutsche Arroganz“. [2]

Die Arroganz Herrn Schäubles ist die Arroganz deutscher Politiker, keine “deutsche Arroganz”. Diesen Unterschied versucht Rainer Kahni, der als deutscher Journalist, Autor und Mitglied von Reporters sans frontières, seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza lebt, deutlich zu machen und ruft den Politikern zu: “Verschwindet endlich, wir haben euch so satt.”

Mit freundlicher Genehmigung der Gesellschaft Freunde der Künste veröffentlichen wir den dort zuerst erschienenen Beitrag [3] von

Rainer Kahni:
“Wolfgang Schäuble sieht den Splitter im Auge der anderen, den Balken im eigenen Auge sieht er nicht.”

Warum können deutsche Politiker nicht endlich aufhören, sich als Oberlehrer Europas aufzuspielen? Macht sie das beliebter? Haben die deutschen Politiker nicht genug zu tun, vor ihrer eigenen Haustüre zu kehren? In Deutschland werden jährlich 60 Milliarden Euro, strafrechtlich folgenlos, von den Behörden sinnlos verschwendet. In den Aufsichtsräten deutscher Konzerne wie VW sitzen Gewerkschafter, Anteilseigner und Politiker einträglich nebeneinander und zählen ihr Geld.

Dass gerade der VW – Konzern seinen zu versteuerten Gewinn durch schamlose Steuertricks über Offshore – Gesellschaften von 35 Milliarden Euro auf 17 Milliarden Euro gesenkt hat, das kümmert sie wenig. Sie lassen ja diese Steuervermeidung zu, dabei wäre es so einfach, durch eine Steuerreform, diese legale Steuervermeidung zu beenden.

Aber andere Länder belehren, ja, das können die deutschen Politiker, die selbst die grössten Verschwender von Steuergeldern zu Gunsten ihrer Clientel in der Wirtschaft sind. Wozu braucht Deutschland zwei Hauptstädte? Bonn und Berlin? Länder, die zu dämlich sind, einen Flughafen, einen Bahnhof und ein Opernhaus zu bauen, die sollten etwas bescheidener in der Welt auftreten.

Unsere Forderungen an die Politik

Dümmer und verlogener geht es wirklich nicht mehr. Die Kaste aus Medienzaren, Lobbyisten, Finanz-Oligarchen und ihre lächerlichen Marionetten in den Amtsstuben der Politiker haben das dumpfe Gefühl, dass es in ihrem Volke vielleicht etwas geben könnte, was sie nicht verstehen.

Wir haben euch so satt

Wir wollen Volksentscheide zu existentiellen Themen, wir wollen eine von den Bürgern selbst bestimmte Verfassung gemäss Art. 146 GG, wir wollen eine von der Politik unabhängige Justiz, wir wollen einen säkularen Staat, wir wollen eine Steuerreform, die es den Konzernen unmöglich macht, ihre Gewinne in Steueroasen zu deklarieren, wir wollen eine eigenständige Friedenspolitik, wir wollen die Abschaffung der US – Atom und Militärbasen auf deutschem Hoheitsgebiet, wir wollen ein Investitionsprogramm von 100 Milliarden Euro in die marode Infrastruktur, wir wollen eine Enteignung der Parteistiftungen, wir wollen endlich eine Demokratie der Bürger und keine Parteiendiktatur.

Das sind die Themen, die uns bewegen. Politik ist nicht, wenn die Politiker Entscheidungen fällen, Politik ist dann, wenn die Politiker die Entscheidungen der Bürger umsetzen. Was wir aber jetzt haben, sind spät – feudalistische Herrschafts – Strukturen. Verschwindet endlich, wir haben euch so satt.

Rainer Kahni

 

[1] http://www.stern.de/politik/deutschland/stern-umfrage-wem-vertrauen-die-deutschen-2169213.html
[2] http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/paris-empoert-sich-ueber-wolfgang-schaeuble-13544196.html
[3] http://www.freundederkuenste.de/aktuelles/reden-ist-silber/meinung/wolfgang-schaeuble-sieht-den-splitter-im-auge-der-anderen-den-balken-im-eigenen-auge-sieht-er-nicht.html

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Der Essener Energiekonzern RWE plant drastische Einsparungen

Foto: Simon Q

Der Essener Energiekonzern RWE plant massive Einsparungen. Bis zu 20.000 Arbeitsplätze könnten durch die Energiewende verloren gehen, darunter sogar Arbeitsplätze in der Sparte Erneuerbare Energien.

Drastische Folgen hat die Energiewende für die Mitarbeiter des Essener Energiekonzerns RWE. Wegen der zu niedrigen Strom-Großhandelspreise baut RWE Medienberichten zufolge möglicherweise 20.000 Jobs in seinen Kraftwerken ab. Die Beschäftigtenzahl könnte am Ende von zuvor 70.000 Beschäftigten auf 50.000 sinken. Darüber berichtet die „Rheinische Post“ gestern unter Berufung auf Betriebsratskreise. Aktuell gehe es um rund 2500 Stellen.

Der Energiekonzern RWE spart auch drastisch in der Sparte erneuerbare Energien, wie das Handelsblatt aus Konzernkreisen erfuhr. Dieser Unternehmensteil galt den RWE als “Zukunftshoffnung”. Der Sparkurs wird dennoch weiter verschärft, Investitionen werden gedrosselt, Kosten gedrückt — und die Mitarbeiterzahl von derzeit 1.500 halbiert, berichtet das Handelsblatt. Von den Stellenstreichungen seien auch die Bereiche Biomasse und Offshore-Logistik betroffen, die RWE Innogy aufgibt. Der Konzern plane, 75 Prozent an seinem ersten deutschen Offshore-Windpark „Nordsee 1“ abzugeben und drossele die Entwicklung neuer Projekte bei Offshore-Wind, Onshore-Wind und Wasserkraft.

Nähere Informationen zum geplanten Stellenabbau werde es am 14. November bei der Vorlage der Quartalszahlen geben, berichten die Medien.

 

Das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) hatte in einer Studie vor undifferenzierten und vorschnellen Erwartungen an eine „Green Economy“ in Deutschland gewarnt: Der erwartete Ausbau auf 500.000 bis 600.000 Jobs im EE-Sektor bis 2030 sei kein Grund zur Euphorie. 60 bis 70 Prozent der Jobs in diesem Bereich seien durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert und somit stark abhängig von der Subventionierung durch die privaten und gewerblichen Stromverbraucher. Es fehle vor allem an einer eindeutigen, international vergleichbaren Definition von “grüner Beschäftigung” und an verwertbaren Mikrodaten. Außerdem sei es wichtig, auch die Netto-Bilanz zu betrachten: “Es geht nicht nur darum, wie viele Jobs in einer Green Economy geschaffen werden. Wir müssen gleichzeitig untersuchen, wie viele dadurch ersetzt werden oder ganz wegfallen.”

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Wie geht es nach der Wahl mit der Energiewende weiter?

Die Wahlen sind vorbei, keine Partei muss sich zurzeit mit dem Thema politisch profilieren, so dass jetzt noch einmal neu über die Energiewende nachgedacht werden kann. WiWo Green schließt aus dem Wahlergebnis, dass ein Kurswechsel in Sachen Energiewende bei vielen Wählern keine große Rolle gespielt haben könne, denn andernfalls hätten die Grünen, die etwas mehr als acht Prozent erhielten, ein besseres Ergebnis eingefahren. Die Grünen warben mit einer 100 Prozent erneuerbaren Stromversorgung bis 2030 und wollten die Industrie mit rund vier Milliarden Euro mehr zur Energiewende-Kasse bitten als bisher.

Vielleicht haben die Wähler grüne Utopien und Versprechen nur satt gehabt. Wer in verschiedenen Onlinezeitungen, selbst auf der Homepage der Grünen, die Kommentare zum Thema Energiewende in den letzten Monaten verfolgt hat, wird von dem Ergebnis kaum überracht sein. Bereits vor einem Jahr hatten die Bürger bei einer Sonntagsfrage mehrheitlich für einen langsameren Ausstieg aus der Kernenergie gestimmt, sollten sich durch einen schnellen Ausstieg die Strompreise zu stark erhöhen. Selbstverständlich wissen die Bürger auch, dass höhere Strompreise für Betriebe und Unternehmen auch höhere Preise für Produkte und Dienstleistungen nach sich ziehen. Höhere Strompreise führen dazu, dass Arbeitsplätze in kleineren und mittleren Betrieben gefährdet sind, größere Betriebe ihre Standorte ins Ausland verlagern, gleichzeitig aber die Lebenshaltungskosten steigen und immer mehr Menschen in die Armut getrieben werden. Die Energiewende führt auch zu drastischen Mietsteigerungen, die als Problem nicht nur bei einkommenschwachen Schichten, sondern längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist und als Hebel zur brutalen Umverteilung des Volkseinkommens verstanden wird.

Kritik an dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) bei SPD, BDI und IG BCE

Die Kritik an dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) ist bei SPD, BDI und IG BCE gewachsen.

“Derzeit gelten die Erneuerbaren als die Guten, und die großen Energiekonzerne sind die Bösen. Das ist Quatsch”, sagte der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis.

Deshalb sollte man sich ohne Voruteile die Pläne im Einzelnen ansehen. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) legte in der letzten Woche einen Plan mit umfassenden „Handlungsempfehlungen“ für die Energiewende vor. Das Handelsblatt nennt die Kernpunkte: “Damit ausreichend fossile Kraftwerke am Netz bleiben, soll zunächst eine „strategische Reserve“ eingerichtet werden, später sollen Kapazitätsmärkte geschaffen werden. Für neue Windräder oder Photovoltaikanlagen soll es künftig keine festen Einspeisevergütungen mehr geben. Die Betreiber müssten den Strom dann selbst verwerten und erhielten zusätzlich eine Prämie, die sie ersteigern müssen.” Der Masterplan kann beim Handelsblatt kostenpflichtig heruntergeladen werden (0,99 Euro).

Auf der 12. EWI/F.A.Z.-Energietagung forderte der BDI-Hauptgeschäftsführer Dr. Markus Kerber am 3. September 2013, das energiepolitische Dreieck aus Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit auszubalancieren: “Unser gesamtes heutiges Wirtschaften ist abhängig von einer stabilen und wettbewerbsfähigen Energieversorgung.”

Auszug der Rede des BDI-Hauptgeschäftsführers Dr. Markus Kerber ↓↑

„Meine Damen und Herren,
Energie ist eine der wesentlichen Lebensadern einer industrialisierten Gesellschaft. Industrie und Industriegesellschaft sind nur mit Energie möglich. Erst die Erfindung der Dampfmaschine hat unsere heutige Industriegesellschaft erschaffen. Davor waren wir eine aus Energiemangel verarmte agrarische Klassengesellschaft. Unser gesamtes heutiges Wirtschaften ist abhängig von einer stabilen und wettbewerbsfähigen Energieversorgung. Dies gilt vor allem für die Industrie auf den verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette und in den verschiedenen Branchen. Energie ist dabei für uns ein immer wichtiger werdender Faktor im sich ständig intensivierenden internationalen Wettbewerb. Entwicklungen auf den globalen Energie- und Rohstoffmärkten auf der einen Seite und im Rahmen unserer Energiewende zu Hause auf der anderen Seite spiegeln sich bei uns als Exportriese direkt in den Bilanzen der Unternehmen wieder. Es ist daher wichtig, dass wir genau verfolgen, was sich in der Welt tut und wie globale Entwicklungen unsere Stellung in dieser Welt betreffen.
[…]
Nach der Bundestagswahl muss die Politik in Berlin und Brüssel gemeinsam mit den Nichtregierungsorganisationen von Industrie und Wirtschaft, sowie von Umwelt und Klimaschützern und Verbrauchern einen „new deal“ in der Energie- und Klimapolitik vereinbaren. Einen „new deal“, der die globalen Verschiebungen genauso berücksichtigt wie die Notwendigkeit, in Europa klimafreundlich neues, starkes Wachstum zu erzeugen, das Arbeitsplätze und Einkommen schafft, um die Wirtschaftskrise Europas zu beenden. Das wird schwer, aber mit Vernunft und gutem Willen und dem Wissen des EWI wird es zu schaffen sein.“

Quelle: http://www.energiewende-richtig.de/#overlay=meinung/markus-kerber-new-deal-fuer-energie-und-klimapolitik

Die ganze Rede vom 3. September 2013 finden Sie KOSTENLOS unter dem Link.

Hans-Josef Fell, der energiepolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, hat auf den Masterplan des BDI negativ reagiert. “Er wirft dem BDI vor, nur die Interessen seiner Mitglieder RWE und E.ON im Blick zu haben, die vor allem Kohle- und Kernkraftwerke betreiben. Mit seinen Empfehlungen, so Fell, fordere der BDI ein Ende des Klimaschutzes in Deutschland”, berichtet der Deutschlandfunk.
Hans-Josef Fell war von 2005 bis 2011 Vizepräsident von EUROSOLAR und mehrere Jahre Geschäftsführer der Hammelburger Solarstromgesellschaft.
Ergänzung: Hans-Josef Fell wurde nicht wieder in den Bundestag gewählt. > Video

In der rot-grünen Düsseldorfer Landesregierung läge bereits ein Konzept zur Energiewende “in der Schublade”, heißt es. Dieses werde sofort vorgelegt, sollte es in Berlin zu einer Großen Koalition kommen. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft habe ihren Wirtschaftsminister Garrelt Duin (beide SPD) bereits instruiert, dass dies eines der ersten Themen sei, die es in Berlin zu bearbeiten gebe. Wir werden sehen.

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Kritik an EEG wächst bei SPD, BDI und IG BCE

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück will “die wirtschaftliche Wohlstandsbasis hier in Deutschland nicht in Frage stellen: nämlich die industrielle Wertschöpfungskette” und geht zu den Grünen in der Energiefrage auf Distanz.

Der BID fordert ein Moratorium und hat drastische Maßnahmen angekündigt, sollte die Förderung der Erneuerbaren Energien in Milliardenhöhe nicht gestoppt und ein tragfähiges Gesamtkonzept vorgelegt werden.

Auch der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis, fordere eine schnelle Reform des EEG, berichtet die FAZ. Gegenüber der Zeitung Welt sagte Vassiliadis: “Die Kosten explodieren, das Stromnetz ist instabiler und die Belastungen sind sozial ungerecht verteilt. Deshalb gibt es nach der anfänglichen Euphorie nun eine Katerstimmung. Trotzdem wird die Energiewende noch immer von zu vielen in der Politik romantisch verklärt.” Derzeit gelten die Erneuerbaren als die Guten, und die großen Energiekonzerne sind die Bösen. Das ist Quatsch”, sagte Vassiliadis.

 

 

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Vom “Grünen Jobwunder”

Das Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)* hat im Auftrag von Greenpeace den Effekt der erneuerbaren Energien auf die Zahl der Arbeitsplätze untersucht. 2012 hingen nach Berechnungen des IÖW bundesweit insgesamt 377.800 Personen direkt (mit der Herstellung der Anlage oder einzelner Komponenten, ihrer Installation und dem Betrieb der EE-Anlagen) oder indirekt (durch die Brenn- und Kraftstoffbereitstellung, inklusive dem Anbau von Energiepflanzen, Arbeitsplätze im Bereich der öffentlich geförderten Forschung und Verwaltung), mit den erneuerbaren Energien zusammen.

Eine neue Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) warnt jedoch vor undifferenzierten und vorschnellen Erwartungen an eine „Green Economy“ in Deutschland. Autor der Studie ist Nico Pestel, stellvertretender IZA-Programmdirektor für Umwelt und Beschäftigung.

  • 60 bis 70 Prozent der Jobs in diesem Bereich seien durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert und somit stark abhängig von der Subventionierung durch die privaten und gewerblichen Stromverbraucher.
  • Im Verhältnis zur Gesamtbeschäftigung falle der Anteil mit weniger als einem Prozent allerdings verschwindend gering aus. Der erwartete Ausbau auf 500.000 bis 600.000 Jobs im EE-Sektor bis 2030 sei kein Grund zur Euphorie: “Ich halte die Euphorie, wie sie von interessierter Seite an den Tag gelegt wird, für deutlich überzogen. Ich glaube nicht, dass Green Jobs auf absehbare Zeit für ein Beschäftigungswunder sorgen werden”, sagt Pestel.
  • Pestel: Die jüngsten Erfahrungen in der Photovoltaik-Branche zeigen, dass Annahmen über die künftige Marktentwicklung mit großer Unsicherheit behaftet sind.
  • Es fehlen zuverlässige Zahlen darüber, wieviele Arbeitsplätze durch die erneuerbaren Energien ersetzt werden oder ganz wegfallen.

Was ist “grüne Beschäftigung”?

Von Politik und Medien wird vielfach auf einen Zuwachs von einer Million “grüner Jobs” verwiesen. Diese Zahl stammt aus einer Untersuchung der Unternehmensberatung Roland Berger, die für das Umweltministerium durchgeführt wurde. Aus der Analyse gehe nicht hervor, auf welchen Annahmen diese Prognose beruht und welches Szenario sie voraussetzt, kritisiert Pestel: “Beim Thema Green Jobs besteht großer Forschungsbedarf, wir stehen noch ganz am Anfang.” Vor allem fehle es an einer eindeutigen, international vergleichbaren Definition von “grüner Beschäftigung” und an verwertbaren Mikrodaten. Außerdem sei es wichtig, auch die Netto-Bilanz zu betrachten: “Es geht nicht nur darum, wie viele Jobs in einer Green Economy geschaffen werden. Wir müssen gleichzeitig untersuchen, wie viele dadurch ersetzt werden oder ganz wegfallen.”

Der Verlust von Arbeitsplätzen

Viele Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Betrieben sind durch die Strompreiserhöhungen bedroht und werden ihr möglicherweise zum Opfer fallen. Ein Beispiel:

Michael Trapp (kunstst…) – 20.08.2013 22:09 Uhr, Kommentar zu einem Artikel von Sven Astheimer in der FAZ, 18.08.2013

Arbeitsplatzvernichtungsprogramm Ökostrom

Die Studie und Sven Astheimer greifen leider viel zu kurz. Das EEG entwickelt sich zur größten wirtschaftlichen Katastrophe in Deutschland nach dem Untergang der ehemaligen DDR.
Es ist mir ein Rätsel, weshalb die Kollateralschäden in der gesamten Deutschen Volkswirtschaft nahezu ausgeblendet werden. Die mehr als 13 Mrd. Euro EEG-Umlage in 2012 mussten von allen anderen Stromverbrauchern aufgebracht werden und entziehen ihnen Betriebsmittel. Alleine in meinem Unternehmen der kunststoffverarbeitenden Industrie mit ca. 6 Mio. € Jahresumsatz betrugen die Kosten für EEG- und KWK-Umlage sowie Stromsteuer rund 50.000 €. In diesem Jahr rechnen wir mit ca. 80.000 € und im kommenden Jahr werden wir wohl 120.000 € an die Ökostromer abführen müssen. Das entspricht dann den Kosten von 2 bis 2½ Produktionsmitarbeitern oder einer neuen Mischanlage.
Das EEG raubt unser Industrie die Luft zum atmen; es erdrosselt sie Schritt für Schritt und zerstört mit ihr auch die Sozialstruktur unseres Landes.

*Das Berliner Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH ist gemeinnützig und arbeitet zu Themen nachhaltiger Unternehmensführung, klimaschonender Energiesysteme, neuer Technologien oder nachhaltigen Konsums.

**Das IZA ist ein privates, unabhängiges Wirtschaftsforschungsinstitut und betreibt nationale wie auch internationale Arbeitsmarktforschung. Als gemeinnützige GmbH wird es durch Wissenschaftssponsoring der Deutsche Post-Stiftung gefördert. Die Erforschung der Arbeitsmärkte betreibt das IZA in enger Kooperation mit dem wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereich der Universität Bonn, an der IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann als Professor für Volkswirtschaftslehre tätig ist. Zimmermann ist Direktor des IZA.

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Erneuerbare Energie bietet erneuerbare Arbeitsplätze!

Für eine Studie des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) wertete der Projektleiter Nico Pestel mehrere vom  Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamte in Auftrag gegebene Erhebungen aus. Er kam zu einem ernüchternden Ergebnis: Die Auswirkungen des angestrebten grünen Wirtschaftswandels auf den Arbeitsmarkt ließen sich wissenschaftlich noch gar nicht seriös beurteilen

Ganz anders sieht dies “Deutschlands Informationsportal zur erneuerbaren Energie*”: “Die Branche der Erneuerbaren Energien entwickelt sich sehr dynamisch. Innerhalb der letzten acht Jahre hat sich die Zahl der Beschäftigten mehr als verdoppelt (+138%). 382.000 Menschen sind heute in diesen Unternehmen tätig.”

Zwar habe sich die Zahl der Arbeitnehmer, die ihr Geld mit der Herstellung oder dem Betrieb von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien verdienten, zwischen 2004 und 2012 auf rund 380 000 mehr als verdoppelt, erklärt Pestel. Gemessen an der Zahl aller Arbeitsplätze in Deutschland falle dieser Zuwachs jedoch kaum ins Gewicht. Zudem habe die jüngste Krise in der Solarindustrie gezeigt, wie abhängig die Branche von Subventionen sei. Studien, in denen eine Flut von neuen Arbeitsplätzen etwa durch die Energiewende in Aussicht gestellt würden, basierten häufig auf unklaren Annahmen, kritisierte Pestel. Nicht einmal die Definition eines «grünen» Arbeitsplatzes sei geklärt. Außerdem werde oft ausgeblendet, wie viele «nicht-grüne» Arbeitsplätze durch den Umbau gefährdet seien.

Diese Werbung trifft es schließlich auf den Punkt: Die Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energie sind erneuerbar!

*Die Kampagne „deutschland hat unendlich viel energie“ wird getragen von der Agentur für Erneuerbare Energien e. V. Unterstützer der Agentur sind Unternehmen und Verbände aus der Branche der Erneuerbaren Energien und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

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Der Dual Fluid Reaktor (DFR) ist per Gerichtsbeschluss für die GreenTec Awards nominiert !

Die Denominierung des "Dual Fluid Reaktor (DFR)" durch GreenTec Awards war nicht rechtens!

Das Projekt Dual Fluid Reaktor (DFR) gehöre nicht in einen Umweltpreis, meinte die Expertenjury von GreenTec Awards und beschloss am 7.6.2013, das Ergebnis des Onlinevotings zu Gunsten des DFR zu ignorieren. Die Jury war völlig konsterniert, dass die seit 2011 totgeglaubte Kerntechnik ein Lebenszeichen von sich gegeben hatte und auch noch nach interner Prüfung zum Onlinevoting zugelassen worden war. Deshalb zog die erschrockene Jury die Notbremse: “Die GreenTec Awards werden keinesfalls Bühne für Kernkraftexperimente sein” teilte GreenTec Awards dem DFR-Team mit und lud das zuvor eingeladene Team kurzerhand wieder aus.

Das Berliner Kammergericht hat GreenTec Awards nun per einstweiliger Verfügung (Geschäftsnummer 25 W 22/13) und engültig mitgeteilt, dass der DFR gar nicht hätte denominiert werden dürfen. Die Bewerbung sei schließlich zum Onlinevoting zugelassen worden, lautete die Begründung. Die Jury hätte nicht über das Ergebnis des Onlinevotings abstimmen dürfen, denn sie hatte bei der Auswahl des Gewinners der Onlineabstimmung kein Mitspracherecht.

Mit diesem Urteil hat das Institut für Festkörper-Kernphysik (IFK) sein Ziel erreicht und sich die Möglichkeit erstritten, über die öffentlichen Medien für die Idee des DFR zu werben. Dies ist ein wichtiger Erfolg,  weil es in Deutschland fast unmöglich ist, über die Kernenergie zu diskutieren. Dem Ausland muss man diese Schwierigkeit nicht mehr erklären, dort macht sich eher Mitleid mit den Befürwortern der Kerntechnik breit, weil man ihnen nicht zuhört und sie verdächtigt werden, das Land und seine Menschen durch Strahlen vernichten zu wollen. Selbst die Forschung gilt als Teufelswerk und gehört nach Meinung grüner Politiker verboten.

Es ist blamabel für die Organisatoren und die Expertenjury, diesem Projekt seine Qualitäten in Bezug auf den Umweltschutz und die Sicherheit abzusprechen. Die Denominierung zeigt einen geringen Kenntnisstand der Physik, aber auch einen außerordentlichen Bildungsmangel im Allgemeinen, der immer dann zur Höchstform aufzulaufen pflegt, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse und schulische Bildung einen Tiefststand erreicht haben. In Deutschland überwiegt seit einiger Zeit, verstärkt seit 2011, in Fragen der Kernenergie religiöser Eifer, der es fast geschafft hätte, wissenschaftliche Erkenntnisse landesweit zu unterdrücken.

Es ist bewundernswert, dass sich ausgerechnet in Deutschland eine kleine Gruppe von Kernphysikern und Ingenieuren diesem Druck nicht gebeugt hat. Sie hat unabhängig von der Industrie auf eigene Kosten ein Reaktorkonzept entwickelt. Der Dual Fluid Rekator (DFR) bietet eigentlich alles, was kritische und gut informierte Umweltschützer, Sicherheitsexperten und Verbrauchergemeinschaften sich nur wünschen können, nämlich einen umweltschonenden, inhärent sicheren Reaktor, der die Lösung unseres Energieproblems beinhaltet, preisgünstig Treibstoff produziert und vorhandenen Nuklearabfall als Rohstoff für die Energiegewinnung verarbeitet. Mit dem DFR wäre auch das Problem der Endlagerung des Atommüllpropblems zu lösen.

Die Lehre

Das Urteil des Kammergerichts Berlin ist ein positives Signal: Durch den Gerichtsbeschluss wurde den religiösen Eiferern der Energiewende eine Grenze aufgezeigt. Sie können sich nicht einfach über Regeln und Gesetze hinwegsetzen.

Die wichtige Lehre ist andererseits, dass Wissenschaft Wissen schafft und sich nicht für Indoktrination eignet. Und noch etwas ist wichtig zu wissen: Die Mehrheit der Bundesbürger ist nicht für einen schnellen Ausstieg aus der Atomkraft, wie dies die Atomkraftgegner behaupten. Dies hatte eine kaum bekannt gewordene Umfrage der ARD bereits vor einem Jahr ergeben.
Deshalb: Stellt den Absolutheitsanspruch der Verfechter der Energiewende in Frage! Überprüft jede Behauptung, die sich mit wissenschaftlichem Anspruch schmückt! Fordert so lange qualifizierte Belege für Aussagen, bis sie widerspruchsfrei sind!

GreenTec Awards ↓↑

Die GreenTec Awards werden seit 2008 mit dem Ziel veranstaltet, ökologisches und ökonomisches Engagement und den Einsatz von modernen Technologien zu fördern.

“Die GreenTec Awards werden mit dem Ziel veranstaltet, ökologisches und ökonomisches Engagement und den Einsatz von Umwelttechnologien zu fördern. Unter GreenTec verstehen wir Unternehmen, Technologien, Produkte, Innovationen und Dienstleistungen, die einen Beitrag dazu leisten, die Umwelt und Ressourcen im Sinne ökologischer Nachhaltigkeit zu schonen und Schadstoffe zu vermeiden und zu reduzieren. Dabei steht der Technologiefokus in enger Verbindung mit dem Effizienzbegriff, also der ökonomisch sinnvollen Umsetzung.”

Der Kerngedanke der GreenTec Awards ist, “eine mediale Plattform für innovative Produkte und Projekte” zu schaffen, die der interessierten Öffentlichkeit sowie den Verantwortlichen aus der Wirtschaft vermitteln soll, in welchen Bereichen Innovationen erfolgreich sind: “Unsere Unterstützer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien bringen innovatives Denken, Fachwissen, Leidenschaft und Glamour auf einer Veranstaltung zusammen. Das macht die GreenTec Awards einzigartig.”

Insgesamt gibt es acht Kategorien: Bauen&Wohnen, Mobilität, Energie, Kommunikation, Luftfahrt, Recycling und Produktion und den Galileo Wissenspreis, für den sich das DFR-Team beworben hatte.

Der Preis ist eine exklusiv für die GreenTec Awards gestaltete Kugel aus Holz und Metall, die symbolisch die Bereiche Natur und Technik verbindet und für die Natur als großes Ganzes steht, die es zu erhalten gilt. Die Preisverleihung ist auch bekannt als „Deutschlands grüner Teppich“. Die Gäste der GreenTec Awards gehen über ökologischen Naturrasen statt über den üblichen roten Teppich.

Das Organisationsteam besteht nach eigenen Angaben aus circa zehn Mitarbeitern (Ingenieure, Kommunikationswissenschaftler, Betriebswirte, Mediengestalter).

Hier erfahren sie mehr über die  Zusammensetzung der Jury und der Botschafter

Schirmherr ist der Bundesumweltminister Peter Altmaeier

Der Galileo Wissenspreis ↓↑

Der Galileo Wissenspreis ist eine von acht Kategorien der GreenTec Awards. Er wurde von ProSieben initiiert.
“Der Galileo Wissenspreis zeichnet Erfindungen und Initiativen aus, die unser Leben in unserer Umwelt harmonischer gestalten oder helfen, die Umwelt zu schützen. Im Fokus stehen Erfindungen und Ideen für einen nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Lebensstil. Hierbei stehen insbesondere die Verbindung von Alltag, Engagement und Technologie im Mittelpunkt. Die Jury prämiert Erfindungen, Ideen und technische Erneuerungen, die die Umwelt schonen und die Zukunft verändern.”

Die Wettbewerbsregeln ↓↑

Nach Zulassung der Bewerbung konnte bis zum 10. Mai 2013 jeder am öffentlichen Online-Voting teilnehmen, was sowohl auf der Homepage der GreenTec Awards als auch auf den Webseiten der Medienpartner ProSieben/Galileo und WirtschaftsWoche möglich war. Insgesamt konnte in acht Kategorien online gestimmt werden. Zu den Kategorien zählen Bauen & Wohnen, Energie, Galileo Wissenspreis, Kommunikation, Luftfahrt, Mobilität, Produktion und Recycling.

“Die Projekte, die im Online-Voting die meisten Stimmen in ihrer Kategorie bekommen, qualifizieren sich automatisch als einer von drei Nominierten der GreenTec Awards 2013. Zur Nominierung der weiteren zwei Bewerber stimmen rund 50 prominente Jurymitglieder ab.” (Pressemitteilung, 16. April 2013)

die insgesamt vierundzwanzig Projekte sollten über Medien der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Im Onlinevoting erhielt das Projekt “Dual Fluid Reaktor (DFR)” die weitaus meisten Stimmen in seiner Kategorie Galileo Wissenspreis. Die Nominierung wurde dem Team am 22. Mai auch per email bestätigt. Mit dem Glückwunschschreiben erfolgte zugleich die Einladung zur Preisverleihungs-Gala am 30. August 2013 in Berlin. Das IFK wurde zur Gala eingeladen und ein Fernsehteam kündigte sich an, um einen Trailer über den Dual Fluid Reaktor zu drehen.

Erst danach realisierten Atomkraftgegner die Lage, und am 04.06.2013  platzte der Jury der Kragen. Das bis dahin Unvorstellbare war passiert: Der Zusammenhang zwischen Umweltschutz und Kerntechnik war hergestellt – ein absolutes Tabu für den grünen Lobbyverband. Die Organisatoren der GreenTec Awards erklärten zwar, dass sie als Diplomingenieure die Wissenschaft unterstützen, die sich Gedanken zu diesen Themen mache und Alternativen zur Endlagerung erforsche – sie begrüßten sogar “ausdrücklich auch dieses Projekt und seinen Beitrag zur Forschung” – aber sie zogen dennoch die Reißleine:

“Allerdings gehört dieses Projekt nicht in einen Umweltpreis. Die GreenTec Awards werden keinesfalls Bühne für Kernkraftexperimente sein.”

Ein Kernkraftexperiment auf der Bühne war vom DFR Team auch gar nicht vorgesehen.

Was ist der Dual Fluid Reaktor?  ↓↑

Es handelt sich beim “Dual Fluid Reaktor (DFR)” um einen besonders umweltfreundlichen Lösungsvorschlag für die Energieprobleme, für die kostengünstige und damit vollständig CO2-freie Produktion von Treibstoffen und auch für das sogenannte „nukleare Abfallproblem”. Damit waren die wichtigsten Bedingungen für die Bewerbung um einen der Greentec Awards erfüllt. Darüber hinaus legte das DFR-Team nicht nur die technische, sondern, für ein großtechnisches Projekt eher ungewöhnlich,  insbesondere auch die ökonomische Machbarkeit dieses Konzepts ausführlich in mehreren Publikationen dar, unter anderem in einer Veröffentlichung, die von der internationalen Atomenergiebehörde IAEO begutachtet wurde.

Das DFR-Team besteht aus unabhängigen Wissenschaftlern, Kernphysikern, Physikern und Ingenieuren, die nicht im Dienst einer Industrie stehen. Das Projekt wurde und wird aus eigenen Mittel finanziert.

Mehr Informationen über den “Dual Fluid Reaktor (DFR)

Wie beurteilt GreenTec Awards den DFR?  ↓↑

Nachdem der Dual Fluid Reaktor (DFR) zum Wettbewerb zugelassen worden war und das Onlinevoting ihm eine Stimmenmehrheit eingebracht hatte, erklärten die Organisatoren von GreenTec Awards, dass nach ihrer Auffassung das “Projekt DFR inhaltlich nicht mit den Zielen der Awards vereinbar” sei.
Die Gründe waren an den Haaren herbeigezogen. Auch ein Laie mit wenigen physikalischen Kenntnissen kann nachvollziehen, dass der DFR nichts mit den Kernreaktoren zu tun hat, die in Tschernobyl, Fukushima  oder noch in anderen Teilen der Welt stehen, sondern sämtliche Kriterien für Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Innovation, Machbarkeit usw. erfüllt.

Die Entscheidung war nicht fachlich, sondern eindeutig politisch begründet. Auf die fUnterstellungen der Organisatoren hat das DFR-Team in einer Stellungnahme öffentlich reagiert: Stellungnahme des IFK zur Denominierung durch Greentec am 7.6.2013

Welche Bedeutung hat die Nominierung für den DFR? ↓↑

Die GreenTec Awards gelten als der größte Umweltpreis Deutschlands, wenn nicht gar Europas. Die Verleihung genießt bereits Wochen vor der Gala-Veranstaltung in den Medien eine relativ hohe Aufmerksamkeit. Das Konzept basiert auf einer publikumswirksamen Vermarktung von Produkten mit Hilfe sogenannter Botschafter, bekannter Personen aus dem Showgeschäft. Es gibt zurzeit kaum eine bessere Möglichkeit, die Öffentlichkeit auf sein umweltfreundliches Produkt oder Projekt aufmerksam zu machen.

Der Galileo Wissenspreis beschränkt sich nicht auf kleinere “Erfindungen und Ideen für einen nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Lebensstil“, sondern bezieht generell “Erfindungen, Ideen und technische Erneuerungen, die die Umwelt schonen und die Zukunft verändern” mit ein. Diesem hohen Anspruch wurde der DFR gerecht, handelt es sich doch um einen umweltfreundlichen Lösungsvorschlag für die Energieprobleme und für den Atommüll, selbst für die kostengünstige und vollständig CO2-freie Produktion von Treibstoffen.

Die Teilnehmer am Onlinevoting haben dies offenbar verstanden: Das Ergebnis des Onlinevotings war eindeutig, der DFR erhielt die mit Abstand meisten Stimmen. Atomkraftgegner schrieben verblüfft, sie hätten angenommen, das Thema Kernenergie sei doch längst erledigt. Diese Einschätzung erwies sich durch das Onlinevoting und zahlreiche Kommentare vor allem auf der Facebook-Seite von GreenTec Awards als Fehleinschätzung.

Mit zwei oder drei Ausnahmen hielt sich die Presse jedoch zurück. Seit Tschernobyl  war das Thema “Atomkraft” für sie nur interessant, wenn über Protestaktionen gegen die Kerntechnik berichtet werden konnte. Das Geschäft mit der Angst schien aufzugehen. Welcher Wissenschaftler oder welches Medium wagte es denn in den vergangenen Jahren, sich öffentlich positiv zur Kerntechnik  zu äußern? Nur unter diesem Druck konnte dagegen der ökologisch-industrielle Komplex erblühen.

Die Schirmherrschaft hat der Bundesumweltminister Peter Altmaier übernommen. Seine Stellungnahme unterstreicht allerdings, dass der DFR den Bedingungen der GreenTec Awards vermutlich am meisten entspricht, auch wenn er ihn nicht namentlich aufführt.

“Alle sind da, wenn er in Berlins Zentrum einmal im Jahr ausgerollt wird: Der grüne Teppich der Nation! Es ist ausnahmsweise kein Stoff, sondern ein langer Streifen aus Naturrasen, über den die Gäste die Gala zur Verleihung der GreenTec Awards betreten. Schon das zeigt: Hier ticken die Uhren anders – und das ist gut so! Denn mit den GreenTec Awards werden Unternehmen, Technologien und Dienstleistungen ausgezeichnet, die einen Unterschied machen. Es sind Produkte, mit denen wir Energie sparen, das Klima schützen und Schadstoffe vermeiden können. Sie alle zeigen: Umweltschutz ist möglich – und kann zum echten Geschäftsmodell werden! Die Schirmherrschaft für die GreenTec Awards 2013 habe ich gern übernommen. Denn bei der Verleihung hat man nicht nur einen fröhlichen Abend. Man spürt auch, dass in unserem Land etwas in Bewegung geraten ist. Nachhaltigkeit ist möglich! Weil es dafür die richtigen Ideen gibt – und weil es Menschen gibt, die sich für diese Ideen begeistern!”

Durch die regelwidrige Denominierung des DFR wurden nicht zuletzt auch die Rechte der Teilnehmer an der Abstimmung grob missachtet. Das Urteil eines Kammergerichts war nötig, um dem ökologischen Netzwerk zu zeigen, dass man Versprechen und Gesetze einhalten muss.

Wie funktioniert der DFR?  ↓↑

Das IFK beschreibt die Technik des “Dual Fluid Reaktor” auch für Laien verständlich auf seiner Homepage http://dual-fluid-reaktor.de/technik

Dass sich dieser Reaktortyp von herkömmlichen Kernreaktoren fundamental unterscheidet und aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften inhärent sicher ist, sollte daraus hervorgehen, was aber nicht heißt, dass damit alle Fragen geklärt sind. Das Team beantwortet gerne Fragen zu dem Reaktor.

Umweltschutz und Kernenergie in der internationalen Diskussion  ↓↑

Der Wirkungsgrad von Solarenergie- oder Windkraftanlagen ist dem der Kerntechnik weit unterlegen. Das bedeutet, dass im Vergleich zur Kerntechnik der Aufwand zum Betrieb dieser Anlagen wesentlich höher liegt und folglich die Stromkosten weiter in die Höhe treibt. In einem Land, das ausschließlich auf die sogenannten erneuerbaren Energien setzen würde, während in anderen Regionen der Welt die Kerntechnik als preisgünstigere Alternative genutzt wird, würde diese Entscheidung vermutlich in die De-Industrialisierung und in die Abhängigkeit von anderen Staaten führen. Das Land, das die moderne Kerntechnik nutzt, gewinnt eine Vormachtsstellung.

Die Energiewende bietet Insellösungen für wenig industrialisierte Länder und Regionen, für dezentrale Versorgungen,  für Bauernhöfe oder kleinere Gemeinden in industrialisierten Ländern. Sie ist aber keine Lösung für ein Land, das von seiner Industrie lebt, die weltweit in einem Wettbewerb steht.

Ausgerechnet Umweltschützer beschäftigen sich weltweit wieder mit den Möglichkeiten, die die moderne Kerntechnik bietet. Die Sorgen der amerikanischen Umweltschützer, eines Tages die Kernreaktoren aus China kaufen zu müssen, teilen deutsche Umweltschützer und Politiker offenbar nicht.

Das entscheidende Argument der Atomkraftgegner, die Kerntechnik sei nicht sicher und nicht beherrschbar, wird mit dem DFR hinfällig.

Über die Hintergründe der Denominierung  ↓↑

Stellungnahme der Veranstalter der GreenTec Awards zum Ausschluss der Bewerbung „Dual Fluid Reaktor“ aus dem diesjährigen Wettbewerb durch die Jury, 12. Juni 2013

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Welt Geld Betrug

Hochgeladen von BOERSENMAGAZIN am 06.08.2011
“Drei Professoren finden klare Worte über die Betrugsmaschine (Geld Betrug) die von den großen Investmentbanken entwickelt wurde und zur größten Krise des Geldsystems aller Zeiten geführt hat.
“Trotz dieser Hintergründe lässt sich Bundeskanzlerin Angela Merkel lieber von Lobbyisten der Finanzindustrie beraten. Dabei sollte ihr der gesunde Menschenverstand sagen, das die Auslöser der Krise nicht die richtigen Ratgeber zur Lösung der Krise sein können!”
“Drag & Drop Schreibfehler im Video bitte ignorieren! Link am Ende der Beschreibung.”

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