Antwort auf Klimakrise: Atomenergie

Die Kernenergie nimmt weltweit nach einer langen Prüfphase wieder Aufschwung. Tschernobyl und Fukushima sind nicht vergessen, ein Unfall dieser Art soll sich nicht wiederholen. Die Kernforschung wurde außerhalb Deutschlands intensiv vorangetrieben, und in Deutschland wuchs das Interesse. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) reagierte aufgeschreckt, als Befürworter der Kernenergie an die Öffentlichkeit gingen, um für die Kernenergie zu werben. Er lamentierte: “Mit Klimaschutzargumenten versuchen die Atomkonzerne und ihre Tarnorganisationen der Nuclear Pride Coalition Werbung für Atomkraft zu machen und ihre Profite zu sichern.”

Auf den Klimaschutz hat der BUND kein Patent, “Atomkonzerne” gab es nie, und die Energiekonzerne, die mit Kernenergie Geld verdienten, haben längst das Lager gewechselt und sind glühende Verfechter der Erneuerbaren Energien. Die Kalkulation der Erfinder der Energiewende ist aufgegangen. “Tarnorganisationen” zugunsten der Kernenergie gibt es nur in der Propaganda des öko-industriellen Komplexes, nicht in der Realität.

  • Ist die Atomkraft tatsächlich “hochriskant” und “extrem teuer”, wie der BUND behauptet?
  • Stimmt die Aussage: “der Atommüll muss eine Million Jahre sicher gelagert werden”?
  • Ist Atomstrom aus neuen AKW wirklich extrem teuer, wie der BUND sagt?
  • Stimmt die Behauptung: “Mit einem Bruchteil des Geldes für neue AKW lässt sich umweltfreundlich Strom aus Wind und Sonne erzeugen und das Klima schützen”?

Simeon Preuß, ein junger Physiklehrer und Mitglied bei Nuklearia, erklärt, warum die Kernenergie zu unrecht verteufelt wird und dass niemand, der dem Klimaschutz einen hohen Stellenwert einräumt, um die Beschäftigung mit der Kernenergie herumkommt.
Das Video (sechs Teile) enthält keine Propaganda und ist im Unterschied zum Klima-Video des Influencers Rezo (“Es gibt nur eine legitime Einstellung“) nach unserer Meinung sicher auch im Schulunterricht einsetzbar, ohne das Gebot der Neutralität zu verletzen.

Simeon Preuß: Klimakrise – Atomenergie ist die Antwort

Klimakrise? Kernenergie! - Die Sache mit dem CO2 Teil 1/6

Klimakrise? Kernenergie! - Experten und verstopfte Stromnetze Teil 2/6

Klimakrise? Kernenergie! - Verstopfte, dezentrale Stromnetze Teil 3/6

Klimakrise? Kernenergie! - Aber der Atommüll... Teil 4/6

Klimakrise? Kernenergie! - Aber Tschernobyl... Teil 5/6

Klimakrise? Kernenergie! - Aber zu teuer und nicht regenerativ... Teil 6/6

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Die “Atom- und Kohlelobby und ihre Tarnorganisationen” würden “die zukunftsfähigen Energien” massiv behindern, jammert der BUND. Seine Mitglieder und Leser hält der BUND offenbar für dumm. Er sagt: “Bei der Nutzung der Atomenergie (vom Uranabbau bis zum Abriss) wird mehr Kohlendioxid freigesetzt als beim Betrieb eines Windrades”? Dies habe eine Studie des Deutschen Bundestages gezeigt. Der Verein gibt keine Quelle an. Der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages, auf den er vermutlich anspielt, arbeitet in der Regel sehr gut. Es ist unwahrscheinlich, dass ihm ein derart lächerlicher Fehler unterläuft. Der BUND ist kein “Bund der Verfolgten”, Tarnorganisationen der “Atom- und Kohlelobby” gibt es nicht, aber es gibt einen Verein, der sich für die friedliche Nutzung der Kernenergie einsetzt: Nuklearia e.V.

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