PCR-Test | was er kann und wofür er nicht geeignet ist

Der PCR-Test ist kein Virusnachweis. Er weist lediglich Virusbruchstücke (Fragmente) nach und sagt weder über eine Infektion noch über Ansteckungsfähigkeit oder Krankheit etwas aus. Positiv getestete Personen sind selten, und bei den allermeisten von ihnen ist deshalb ein falsch positives Ergebnis zu erwarten.

Für alle die genau verstehen wollen, was ein PCR-Test ist, was er kann und wofür er nicht geeignet ist, wird der PCR-Test hier im Detail erläutert. Besonderes Augenmerk liegt auf der Rate falsch-positiver Ergebnisse. www.viaveto.de

Kary B. Mullis, Nobelpreis für Chemie 1993 „Die PCR war sowohl in der medizinischen Forschung als auch in der Forensik von großer Bedeutung“

Kary B. Mullis – Fakten. NobelPrize.org. Nobel Media AB 2021. So. 25. April 2021. https://www.nobelprize.org/prizes/chemistry/1993/mullis/facts/

„Das Genom eines Organismus ist in DNA-Molekülen gespeichert, aber die Analyse dieser genetischen Information erfordert eine ziemlich große Menge an DNA. 1985 erfand Kary Mullis das als Polymerasekettenreaktion (PCR) bekannte Verfahren, bei dem eine kleine Menge DNA in kurzer Zeit in großen Mengen kopiert werden kann. Durch Anwendung von Wärme werden die beiden Stränge des DNA-Moleküls getrennt und die hinzugefügten DNA-Bausteine ​​an jeden Strang gebunden. Mit Hilfe des Enzyms DNA-Polymerase werden neue DNA-Ketten gebildet und der Vorgang kann dann wiederholt werden. Die PCR war sowohl in der medizinischen Forschung als auch in der Forensik von großer Bedeutung.“

Die PCR-Methode ist eine Herstellungstechnik, kein diagnostisches Instrument zum Nachweis von Viren

Die PCR-Methode, die der PCR-Test anwendet, ist eine Herstellungstechnik, die DNA-Sequenzen millionen- und milliardenfach replizieren kann, aber kein diagnostisches Instrument zum Nachweis von Viren ist: “The reason is that the intended use of the PCR was, and still is, to apply it as a manufacturing technique, being able to replicate DNA sequences millions and billions of times, and not as a diagnostic tool to detect viruses.”

Die PCR war sowohl in der medizinischen Forschung als auch in der Forensik von großer Bedeutung. (Nobelpreis)

Was sagte Kary Mullis über den PCR-Test?

Kary Mullis, Erfinder des PCR-Tests, sagt: „Mit der PCRMethode kann man kleinste Moleküle vervielfachen bis sie messbar sind. Und es gibt nur sehr wenige Moleküle, die nicht mindestens einmal in jedem Körper vorkommen. Aber dann zu behaupten, dass dieses winzige Molekül etwas Bedeutendes ist, könnte man als Missbrauch der PCR-Methode ansehen. Eine winzige Menge von irgendetwas zu nehmen, sie zu vervielfältigen und es dann so darzustellen, als ob es wichtig wäre, das ist eine falsche Interpretation. Das PCR-Ergebnis sagt dir nichts darüber, ob du krank bist, oder ob das, was gefunden wurde, dir wirklich schaden würde.“ (Quelle: We Are Being Lied To! Here Is How…, ab Min 2:15)

Kary Mullis starb am 7. August 2019, wenige Monate vor dem Ausbruch der Corona-Epidemie.

Wofür ist der PCR-Test nicht geeignet?

Die PCR wurde nicht mit der Absicht entwickelt, Infektionskrankheiten zu diagnostizieren.
Die PCR ist nicht in der Lage, Infektionskrankheiten zu diagnostizieren

Kann der PCR-Test Viren, einschließlich Sars-Cov-2, nachweisen (dpa-Faktenchecker)?

„Da ein PCR-Test DNA analysiert, kann er auch Viren, einschließlich Sars-Cov-2, nachweisen. Denn ein Virus ist ein kleines Partikel genetischen Materials wie RNA oder DNA, das in einer Proteinhülle verpackt ist.“ (dpa-Faktenchecker)

https://dpa-factchecking.com/germany/200805-99-54176/

Ob ein Mensch als SARS-CoV-2-positiv oder -negativ gilt, hat Auswirkungen nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für sein familiäres, soziales und berufliches Umfeld. Insofern ist die Frage nach der Zuverlässigkeit der PCR-Tests in Bezug auf die Erkrankung von äußerster Wichtigkeit. Fachleute halten die PCR-Tests wegen ihrer Unzuverlässigkeit als unbrauchbar, um auf dieser Grundlage das gesellschaftliche Leben zum Beispiel durch Lockdowns zum Stillstand kommen zu lassen.

Im Juni 2020 machte das Ärzteblatt auf die Unzuverlässigkeit des angewendeten „PCR-Tests“ und seiner Fehlinterpretation aufmerksam:

„RT-PCR-Tests weisen virale RNA nach. Für die operative Zuverlässigkeit des Tests selbst sind die Sensitivität und die Spezifität wesentliche Parameter. Die Sensitivität ist der Prozentsatz, mit dem eine erkrankte Person als positiv getestet wird. Ein Test mit einer Sensitivität von 98 % identifiziert 98 von 100 Infektionen und 2 nicht. Die Kehrseite eines hoch sensitiven Tests: Er kann viele falsch-positive Befunde liefern, wenn er nicht spezifisch genug ist. Die Spezifität ist der Prozentsatz, zu dem nich infizierte Personen als gesund erkannt werden. Ein Test mit einer Spezifität von 95 % liefert bei 5 von 100 Gesunden ein falsch-positives Ergebnis.

Bei Angaben zu Sensitivität und Spezifität der in Deutschland verwendeten PCR-Tests halten sich sowohl das Robert Koch-Institut als auch das nationale Konsiliarlabor am Institut für Virologie der Charité bedeckt. Die oft zitierte, nahezu 100-prozentige Sensitivität unter Laborbedingungen dürfte in der Praxis nie erreicht werden, schon weil beim Testen selbst erhebliche Unsicherheitsfaktoren hinzukommen.“

Ein positives PCR-Test-Ergebnis weist keine Infektiosität nach. Prof. Dr. Matthias Schrappe, langjähriger Vizechef im Sachverständigenrat des Bundesgesundheitsministeriums, betonte Ende Oktober 2020 in einer Anhörung vor dem Gesundheitsausschuss des Bundestages: „Die derzeitig verwendeten Testverfahren lassen keine sinnvolle Aussage zur Infektiosität zu und können daher daraus abgeleitete Maßnahmen nicht begründen.”

Quellen:

https://corona-transition.org/kary-mullis-mit-dem-pcr-verfahren-kann-man-alles-finden-in-jedermann

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/250/1925026.pdf