Pflanzenleben

Klimaapokalypse und Pflanzenleben

Apokalypse

1989 schrieb William H. Mansfield III, stellvertretender Geschäftsführer des United Nations Environment Programme (UNEP), dass „die globale Erwärmung die größte Herausforderung gegenüber der Menschheit werden könne und „jede Änderung der Temperatur, des Niederschlags, und des Meeresspiegels in der jetzigen Größenordnung sich schädlich auf natürliche Systeme wie das Pflanzenleben auswirken“ würde.

Forschungsergebnisse

Eine Veröffentlichung aus dem Jahr 2016 in der Zeitschrift Nature Climate Change von Zaichun Zhu, Universität-Peking, und 32 weiteren Wissenschaftlern zeigt dagegen drei langfristige Satellitendatensätze und stellt ab 1982 eine anhaltende und weitverbreitete Zunahme der Begrünung oder des Pflanzenwachstums von über 25% bis 50% der globalen Vegetationsfläche fest. Bis 2014 hatten „weniger als 4% der Weltbevölkerung“ in diesem Zeitraum weniger Grünflächen.

Diese Ergebnisse stützen und aktualisieren eine Veröffentlichung aus dem Jahr 2003 in der Zeitschrift Science. Die Wissenschaftler präsentierten eine globale Untersuchung der Vegetationsreaktionen auf Klimaveränderungen, indem sie über 18 Jahre (1982 bis 1999) Klimadaten und Satellitenbeobachtungen der Vegetationsaktivität analysierten. Ihre Ergebnisse zeigten, dass das weltweite Pflanzenwachstum um 6% gestiegen war. In derselben Zeitspanne war das atmosphärische CO2 um 9% gestiegen, und die Erde hatte „zwei der wärmsten Jahrzehnte in der Instrumentenaufzeichnung“ (Agresti).

Zukünftige Forschung

Zum Stand der Wisenschaften 2016 sagten Zaichun Zhu u.a.: „Die regionalen Auswirkungen ungeklärter Faktoren lassen darauf schließen, dass die nächste Generation von Ökosystemmodellen die Auswirkungen der Walddemographie, Unterschiede in der regionalen Bewirtschaftungsintensität für Ackerland und Weiden sowie andere aufkommende Produktivitätsbeschränkungen wie die Verfügbarkeit von Phosphor untersuchen muss.“

Fazit

Die Zunahme des atmosphärischen CO2 wirkt sich positiv auf das Pflanzenwachstum aus. Aus dieser Sicht gibt es keinen Grund für Panik, sondern zur Freude über die verbesserten Lebensbedingungen der Menschheit. Selbst eine Verdopplung des CO2-Gehalts der Atmosphäre von derzeit 410 ppm würde keine nennenswerte Erhöhung der Erdtemperaturen bewirken.

Bild: Tumisu, Pixabay

Klimaalarmisten signalisieren mit falschen Bildern, mit denen sie auf die Verdorrung von Pflanzen als Folge des durch Menschen verursachten Klimawandels aufmerksam machen wollen, eine Katastrophe, die es im globalen Durchschnitt nicht gibt.

Quellen:

Titelfoto: Landschaft Afrika, cocoparisienne, pixabay

*James D. Agresti ist der Präsident von Just Facts und der Autor von Rational Conclusions. Er hat einen Bachelor of Science in Maschinenbau von der Brown University, der ältesten und hoch angesehenen Universität der USA. Agresti war als Konstrukteur von Flugzeugtriebwerken, technischer Vertriebsprofi und Chefingenieur einer Firma tätig, die Hubschrauber nach Maß herstellt.

**Ramakrishna Nemani ist Wissenschaftler am NASA Ames Research Center. Sein aktueller Forschungsschwerpunkt liegt auf ökologischer Vorhersage und kollaborativer Geowissenschaft.

***Zaichun Zhu, Peking University, Beijing (PKU) · College of Urban and Enviromental Sciences

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