Zuckerberg

Mit Facebook gegen Impfstoffkritiker

Im Oktober 2019 erschien Mark Zuckerberg vor dem US-Kongress, um eine Reihe kritischer Fragen zu beantworten, insbesondere in Bezug auf die Pläne von Facebook, eine eigene Kryptowährung einzuführen. Der Kongressabgeordnete Bill Posey aus Florida, Republikaner, nutzte seine fünf Minuten Redezeit, um Mark Zuckerberg zu beschwören, dass Impfstoffkritiker ihre Meinung auf Facebook auf der Plattform äußern dürfen. Posey befürwortet eine freie Diskussion der Risiken, damit jeder umfassend informiert werden kann, um zu entscheiden, ob er geimpft werden will oder nicht.

Er wolle die Gewissheit haben, sagt Bill Posey, dass Facebook „faire und offene Diskussionen und Mitteilungen der Nutzer in Bezug auf das Risiko sowie die Vorteile von Impfungen unterstützt“. Der Kongressabgeordnete fragt den Facebook-CEO, warum das größte soziale Netzwerk kritische Informationen über Impfungen zensiert habe.

Zuckerberg antwortet, Facebook müsse „aufhören, falsche Informationen zu verbreiten, die zu Gesundheitsschäden führen könnten“. Er sagt: „Wir legen großen Wert darauf, den Menschen eine Stimme und freie Meinungsäußerung zu geben. Gleichzeitig hören wir von unserer Community immer wieder, dass die Leute wollen, dass wir die Verbreitung von Fehlinformationen stoppen. Deshalb versuchen wir, uns auf Fehlinformationen zu konzentrieren, die zu körperlichen oder unmittelbar bevorstehenden Schäden führen können und irreführende Gesundheitsratschläge enthalten können.“

Posey lehnt Impfungen nicht generell ab, und somit spitzt sich die Debatte auf die Frage nach der Corona-Impfung zu. Der Facebook-Chef antwortete dem Kongressabgeordneten im Oktober 2019, sein „Verständnis des wissenschaftlichen Konsenses“ bestehe darin, dass die Menschen ihre Impfstoffe erhalten sollten.

Die WHO ist nicht der Sitz der Wahrheit

Seine Vorstellungen über die zukünftige Ausrichtung von Facebook zum „Aufbau einer globalen Gemeinschaft“ hatte Mark Zuckerberg bereits 2017 in seinem privaten Facebook-Account und auf der Internetseite des Weltwirtschaftsforums (WEF) mitgeteilt. Ein Virus in einer Nation könne sich schnell auf andere Nationen ausbreiten, sagte er. Eine Diskussion darüber, wie einer Ausbreitung der Viren begegnet werden kann, wird durch die Facebook-Richtlinien verhindert, denn „Werbeanzeigen, die Fehlinformationen zu Impfungen enthalten, wie sie von globalen Gesundheitsorganisationen wie der Weltgesundheitsorganisation erkannt werden“, sind verboten.

Schubert
Storchmann Medien

Durch dieses Verbot legt Facebook den Grundstein für die Zensur von Beiträgen, die Kritik an dem Pandemie-Beschluss der WHO, an den weltweiten Maßnahmen und an den gesundheitlichen Folgen der Impfungen üben, fest. Die WHO hat jedoch unternehmerische Interessen, die sich als Heilmittel für eine Pandemie nicht eignen.

Zu 80 Prozent finanziert sich die WHO laut ZDF durch freiwillige Zuwendungen. Die Spenden kommen teilweise von den Mitgliedstaaten und von privaten Stiftungen oder von Pharma-Unternehmen. Ein Großteil dieser Spenden sind zweckgebunden. „Das heißt, der Spender legt fest, wofür die WHO dieses Geld ausgeben darf. Also welche Forschung gefördert wird, welche medizinischen Maßnahmen ergriffen werden und in welchem Land.“

Der Weg in den Totalitarismus ist mit „Faktenprüfern“ gepflastert

Überwacht wird die Einhaltung der Facebook Richtlinien weltweit von vermeintlich unabhängigen Organisationen, die Facebook mit der „Überprüfung der Fakten“ beauftragt. Wenn die Faktenprüfer feststellen, dass eine Geschichte falsch ist, werde sie als umstritten markiert und es werde ein Link zu einem entsprechenden Artikel angezeigt, in dem der Fehler erklärt wird, sagt Zuckerberg. Die von Facebook beauftragten Faktenprüfer sind jedoch nicht unabhängig. Sie werden von Facebook bezahlt und erhalten vom Staat finanzielle Hilfen.

Rossum
Storchmann Medien

User, die sich nicht an das Verbot halten, müssen damit rechnen, dass sie nicht uneingeschränkt auf Facebook tätig sein können und Facebook versuchen wird, die Verbreitung von Fehlinformationen zu bekämpfen, indem es seine Bewertung im Newsfeed senkt und es den Nutzern erleichtert, falsche Beiträge zu melden.

Das Verbot trifft insbesondere Journalisten, die Facebook dazu nutzen, ihre kritische Sichtweise der Corona-Maßnahmen zu erläutern. Aber sie trifft auch Wissenschaftler und Ärzte. Deren Beiträge werden gelöscht, oder es wird ihnen sogar der Zugang blockiert. Begleitet werden diese Restriktionen durch das Orchester der Medien, die gemeinsam mit den sozialen Medien und der Politik an der Zerstörung der Reputation und sogar Existenz von Kritikern mitarbeiten. Diese Erfahrung machten unter anderem Dr. Wolfgang Wodarg, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, aber auch viele andere Kritiker weltweit. Sie werden von Facebook, Youtube, Twitter und anderen Medien als Gegner der zukünftigen Ausrichtung zum „Aufbau einer globalen Gemeinschaft“ behandelt und zunächst aus der Kommunikation entfernt.

Facebook & Co. haben mit staatlicher Unterstützung eine Monopolmacht ausbauen können, die es ihnen ermöglicht, einen Gemeinschaftssinn zu fördern, der den Zwecken der Milliardäre, Großkonzerne, Techriesen, Pharmaindustrie und der Finanzwirtschaft nutzt.

Impfung als Waffe

Die Aussage Zuckerbergs unterstreicht, dass es bei der Säuberung der Konten durch Facebook um die gezielte Ausschaltung von Impfstoffkritikern geht. Die Impfung ist von der Elite zu einer Frage der Macht und nicht der Gesundheit aufgebauscht worden. Sie erweist sich als wirksame Waffe gegen die Meinungs- und Bewegungsfreiheit. Die international bekannteste Person, die dieser Säuberung im Januar 2020 unter dem Vorwand „Sturm auf das Kapitol“ zum Opfer fiel, ist der 45. Präsident der USA, Donald Trump.

Das ursprünglich nette, offene Gesicht Facebooks verwandelt sich mit Hilfe seiner „Faktenchecker“-Armee und durch seine Einbindung in den Plan der Elite zu einem „Great Reset“ vor unseren Augen in ein totalitäres Kommunikationssystem, das weltweit faschistoide Tendenzen stützt und beschleunigt.

Klaus Hübner

Siehe auch: https://www.theatlantic.com/technology/archive/2019/10/zuckerberg-hearing-anti-vaxx-question-and-ads/600577/

Titelbild: Screenshot


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

14 − dreizehn =