WEF

„The Great Reset“ des WEF und eine Verschwörungstheorie des BR

Über das Thema „The Great Reset“ streiten sich die Guten und die Bösen. So sieht es jedenfalls der Bayerische Rundfunk (BR). Die Guten sind Klaus Schwab und das Weltwirtschaftsforum (WEF). Die Bösen, die das Gute bekämpfen, sind „Corona-Leugner“, Verschwörungstheoretiker, Antisemiten.

Folgt man dem schlichten Weltbild des BR, hat der Kampf zwischen Gut und Böse 2020 begonnen. Im Juni des Jahres stellte Klaus Schwab bei einem virtuellen Treffen des Weltwirtschaftsforums Vorschläge für eine nachhaltigere, gerechtere Weltwirtschaft nach der Covid-19-Pandemie vor. An den menschenfreundlichen Plänen Klaus Schwabs und des WEF lässt der Bayerische Rundfunk (BR) keine Zweifel aufkommen. Die Initiative „The Great Reset“ – „Der Große Umbruch“ – des WEF befasse sich lediglich mit der Frage, wie die Weltwirtschaft nach der Covid-19-Pandemie nachhaltiger und gerechter gestaltet werden könne. Sie mache Vorschläge zu diesem Thema, mehr nicht.

Die Gegner des WEF seien „Corona-Leugner“, sagt der BR. Aus seiner Sicht unterstellen sie der globalen Finanzelite zu unrecht, dass diese die Covid-19 Pandemie nutzt, um eine neue Weltwirtschaftsordnung zu planen. Ein derartiges Narrativ zum Thema „The Great Reset“ sei nichts anderes als eine antisemitische Verschwörungstheorie. Den Beweis für diese Behauptung soll der #Faktenfuchs des BR für den Sender erbringen.

Inhalt

Der „Beweis“ entpuppt sich als – Verschwörungstheorie.

Der Gründer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, hat im Juli 2020 gemeinsam mit dem Autor Thierry Malleret ein Buch mit dem Titel „Covid-19: Der grosse Umbruch“ veröffentlicht. Der BR zitiert die Autoren: „Es geht darum, die Welt weniger gespalten, weniger verschmutzend, weniger zerstörerisch, integrativer, gerechter und fairer zu machen, als wir sie in der Zeit vor der Pandemie hinter uns gelassen haben.“ Wer diese Ideen und die Vorschläge des WEF kritisiert, kann, der Moral des #Faktenfuchses folgend, nur ein Verschwörungstheoretiker sein, der letztendlich durch seine Kritik die liberale Demokratie delegitimiere.

Umbruch

Ein echter #Faktenfuchs würde unvoreingenommen Fakten sammeln und daraus eine Theorie ableiten. So gehen Wissenschaftler und Journalisten vor, die für ihre empirische Untersuchung neue Erkenntnisse akzeptieren. Eine andere, deduktive Vorgehensweise führt nicht zu neuen Erkenntnissen. Sie dient dazu, Annahmen oder Theorien zu bestätigen oder zu entkräften. Dieses Verfahren, für das sich der #Faktenfuchs entschieden hat, ist grundsätzlich legitim. Mit der Einschränkung, dass deutlich werden muss, auf welche bereits vorhandene Theorie sich die Schlussfolgerungen beziehen.

Man kann dem #Faktenfuchs nicht vorwerfen, mit seiner Theorie hinterm Berg zu halten. Er sagt es klar und deutlich: Die Behauptung, die globale Finanzelite würde die Covid-19 Pandemie zur Stärkung ihrer Macht nutzen, sei nachweislich falsch. Der Nachweis fehlt; die Behauptung verliert sich in einem Zirkelschluss. Der #Faktenfuchs zieht sich auf den Standpunkt zurück, das Weltwirtschaftsforum (WEF) um Klaus Schwab habe lediglich „Vorschläge für eine nachhaltigere Neugestaltung der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie“ vorgelegt. Der Standpunkt des BR ersetzt keine Theorie. Er ist ein weltanschauliches Bekenntnis, das nicht zu neuen Erkenntnissen, sondern bezweckt, die Diskussion durch die Diffamierung eines möglichen WEF-Kritikers im Keime zu ersticken. Diese Vorgehensweise, die der #Faktenfuchs des BR in seinem Artikel anschaulich demonstriert, ist kein Nachweis, sie ist weder wissenschaftlich noch mit den Grundsätzen des Journalismus vereinbar.

Der #Faktenfuchs unterstellt der Finanzelite ungeprüft ehrbare Absichten. Er liefert durch seine Machtpositon als „vierte Gewalt“ ein außerordentlich anschauliches Beispiel für den Versuch, das Denken, Handeln und Fühlen von Menschen gezielt zu beeinflussen und zu täuschen, ganz im Sinne der Propaganda. Die Motive des WEF werden nicht hinterfragt. Statt dessen wird die angebliche Bedrohung durch den Feind „Corona-Leugner“ aus propagandistischen Gründen in Szene gesetzt, um damit Aggressionen gezielt auf Kritiker der Corona-Politik zu lenken. In Verbindung mit dem Krieg „verfolgt Propaganda vor allem das Ziel, die Kriegsmoral der gegnerischen Bevölkerung und Soldaten zu schwächen oder durch die Verbreitung falscher Informationen den Gegner zu täuschen“, erklärt die Bundeszentrale für politische Bildung. Der Vergleich der Corona-Pandemie mit einem Krieg, den verschiedene Politiker ziehen, sei angemessen, sagt der Soziologe Dr. Jens Greve: „Wenn man genau hinsieht, zeigen sich aktuell ja durchaus Anzeichen dessen, was sich auch in Kriegsgesellschaften findet.“

„The Great Reset“ ist laut #Faktenfuchs nicht nur der Name der Initiative des Weltwirtschaftsforums. Er werde auch von Verschwörungstheoretikern genutzt, um den Menschen einzureden, dass eine internationale Finanzelite eine neue Weltordnung zu ihrem Vorteil einführen wolle und die Pandemie dafür als Vorwand nehme.

Die COVID-19-Pandemie – „ein perfektes Beispiel für eine komplexe Krise“

Macht das Weltwirtschaftsforum tatsächlich nur unverbindliche Vorschläge? Wie bewertet das Forum die COVID-19-Pandemie?

Das WEF betrachtet die COVID-19-Pandemie als „ein perfektes Beispiel für eine komplexe Krise, die Molekularbiologen, Epidemiologen, Kliniker, Sozialwissenschaftler, Ingenieure, Materialwissenschaftler und viele andere zusammengebracht hat.“

Die Begeisterung für die Krisenbewältigung wirft Fragen danach auf, wem die globale Zusammenarbeit wirklich zugute kommt. Würden kritische, das heißt nachdenkende Journalisten nicht den Spuren der Nutznießer der Krise und denen der Initiatoren folgen, anstatt sich hochtrabend und verniedlichend zugleich #Faktenfuchs zu nennen? So weit will es der öffentlich-rechtliche Sender offenbar nicht kommen lassen. Der BR beruft sich statt dessen auf den Gründer des WEF Klaus Schwab, der die Pandemie als eine Gelegenheit betrachte, „um Wirtschaft neu zu denken“. Auch der BR sieht nicht die elenden Folgen der Corona-Politik, sondern die Pandemie als eine Chance. Das werden Hunderte Millionen Menschen, die weltweit durch die Corona-Politik ihre Existenz verloren haben, sicher anders sehen.

Der staatliche Sender findet an der positiven Deutung der menschenfeindlichen Corona-Politik allerdings gefallen. Für ihn beginnt die Geschichte des „Great Reset“ erst 2020 und nicht mit Gründung des Weltwirtschaftsforums durch Klaus Schwab 1971. Die Grundlagen für die „Chance“ haben Schwab und einige Initiatoren des „Great Reset“ schon viele Jahre vor 2020 gelegt.

Schwab

Keinem aufmerksamen, redlichen Journalisten kann entgangen sein, dass die Vorstellungen von Klaus Schwab über den „Stakeholder-Kapitalismus“ und die „vierte industrielle Revolution„, die zunächst belächelt wurden, dann aber zunehmenden Anklang bei den Finanz- und Hightechgiganten des WEF fanden. Deren Ideen haben tatsächlich mit einer Chance zu tun, einer Chance, die zuallererst der Rettung der maroden Finanzelite nutzt.

Das Merkmal der vierten industriellen Revolution beschreibt Schwab als „die ungeheuer schnelle und systematische Verschmelzung von Technologien, die die Grenzen zwischen der physischen, der digitalen und der biologischen Welt immer stärker durchbrechen.“ Er fasst in Worte, was die Mitglieder des Forums inzwischen denken: Die technologischen Möglichkeiten und der Führungsanspruch stellen die Eliten vor politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Herausforderungen, die nur durch eine Umkehr ihres Denkens und Handelns von ihr durch eine Revolution bewältigt werden können.

Der Traum von einer Gleichberechtigung

Dient die Zusammenarbeit in der COVID-19-Pandemie, die von Regierungen als Bereitschaft zur „Solidarität“ beworben wurde, tatsächlich der Menschheit oder nur bestimmten Menschen, die Pläne entwickeln, wie sie unter erschwerten Bedingungen ihr Vermögen und ihre Macht retten können? Die Frage muss erlaubt sein, auch wenn der BR das bestreitet.

Natürlich kann man sich fragen, warum man sich nicht darüber freuen sollte, dass die Zusammenarbeit der Praktiker aus immer weiter voneinander entfernten Disziplinen zusammenkommen und gemeinsam an der Lösung von Problemen arbeiten, mit denen wir konfrontiert sind. Und wer würde der Idee des WEF nicht zustimmen, dass Wissenschaft das Herzstück der Lösungen ist? Die Antwort wäre einfach, gäbe es da nicht diesen kleinen Haken, unscheinbar, aber folgenschwer und nicht auf Anhieb zu erkennen.

„Wissenschaft, Privatwirtschaft, politische Entscheidungsträger und Zivilgesellschaft müssen auf gleichberechtigte und integrative Weise zusammenarbeiten“, sagt das WEF. „Gleichberechtigt“ und „integrativ“ sind freundliche Vokabeln, mehr nicht, denn Gleichberechtigung und Integration schließen sich gegenseitig aus. Integration bedeutet dem Wortsinn und der Praxis nach die Einordnung von Personen in ein bestehendes (Sozial)Gefüge oder System, dessen Regeln bereits festgelegt sind. Eine Gleichberechtigung kann erst dann stattfinden, nachdem derjenige, der integriert wurde, zuvor die Regeln des Systems akzeptiert hat. Nur dann ist er Gleicher unter (relativ) Gleichen. Die Frage ist also, wer die Regeln des sozialen Gefüges bestimmt.

Wer bestimmt die Regeln des WEF?

Die Frage, wer die Regeln des sozialen Gefüges bestimmt, ist identisch mit der Frage: Wessen Interessen vertritt das Weltwirtschaftsforum?

Den Kern des Weltwirtschaftsforums bilden rund 1000 Mitgliedsunternehmen, die das Forum finanzieren. Das WEF stellt seine Partner mit den Worten vor:

„Die Partner des World Economic Forum sind führende globale Unternehmen, die Lösungen für die größten Herausforderungen der Welt entwickeln. Sie sind die treibende Kraft hinter den Programmen des Forums. Unsere Partner engagieren sich in Forumsplattformen, um die Zukunft zu gestalten, und greifen auf Netzwerke und Experten zu, um strategische Entscheidungen zu den dringendsten Weltfragen sicherzustellen.“

Das typische Mitgliedsunternehmen des WEF ist ein globales Unternehmen mit einem Umsatz von über 5 Mrd. US-Dollar. Die meisten dieser Unternehmen gehören zu den wichtigsten Unternehmen ihrer Branche oder ihres Landes und spielen bei der Zukunftsgestaltung ihrer Branche oder Region eine wichtige Rolle. Seit 2005 bezahlt jedes Mitgliedsunternehmen eine Basis-Jahresmitgliedsgebühr von 42.500 Schweizer Franken (CHF) und eine Gebühr von 18.000 CHF für die Teilnahme ihres Präsidenten am Jahrestreffen in Davos. Industrie- und strategische Partner bezahlen jeweils 250.000 CHF und 500.000 CHF, um massgeblich an den Initiativen des Forums mitzuwirken.

Seit 1971 finden jährlich Treffen in Davos statt, zu denen ausgewählte Wissenschaftler, Wirtschaftsführer, politischen Entscheidungsträger, Journalisten und Vertreter unterschiedlicher Organisationen eingeladen werden.

Die Erfahrung, dass sie nur schmückendes Beiwerk, bestenfalls Trendscouts für den WEF sind, durften 240 Nicht-Regierungsorganisationen (NGO), die stets mit am Herrentisch sitzen und mehrere Millionen Mitglieder vertreten, 2019 machen. Sie konnten den Auftakt zu einer neuen Entwicklungsstufe der weltweiten Verschmelzung von Wirtschaft und Politik durch die Vereinten Nationen (UN) und das Davoser Weltwirtschaftsforum nicht verhindern. Ihre Forderung, die Kooperation zwischen dem WEF und der UN zu stoppen, fand keine Beachtung.

WEF und UN vereinbarten am 13. Juni 2020 eine weitreichende Partnerschaft, die über den Austausch ideologischer Gemeinsamkeiten bis zur Umsetzung auf regionaler Ebene reicht. In einem offenen Brief kritisierten die NGO, die Unternehmen würden „ihren exklusiven Zugang nutzen, um sich für gewinnbringende „Lösungen“ globaler Probleme einzusetzen und zugleich echte und im öffentlichen Interesse liegende Verfahren zu untergraben.“ Hierdurch würde das vom WEF seit vielen Jahren verfolgte Ziel, die Regulierung der Wirtschaft durch gleichberechtigte Multistakeholder-Verfahren zu ersetzen, befördert.

Eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, ebenfalls mit Sitz in Genf, ist die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Sie rief Anfang 2020 die „Corona-Pandemie“ aus.

Das WEF und seine Partner sind an Lösungen und Interventionen interessiert, die dem Wirtschafts- und Finanzsektor zugute kommen. Und der finanziert keine Lösungen, von denen er keine finanziellen Vorteile hat. Auch keine Treffen in Davos. So töricht, an die Philantropie von Großunternehmen oder an sozial heilsame Kräfte privater Investitionen zu glauben, können nur Politiker und Journalisten sein, die zumindest mental in das Strategieprogramm des WEF und der UN einbezogen sind.

Versuch zur Domestizierung der sozialen Medien

Großkonzerne sind keinesfalls gewillt, Diskussionen finanziell zu unterstützen, die nicht ihrem Interesse dienen. Kontroverse Debatten unter Gleichgesinnten sind zulässig, Diskussionsbeiträge von Kritikern sind es nicht.

Wie die Vereinnahmung von Gleichgesinnten und die Ausgrenzung von Kritikern zum Beispiel bei Facebook funktioniert, erklärte der Facebook-Chef Mark Zuckerberg auf der Internetseite des Weltwirtschaftsforums (WEF) bereits 2017 – drei Jahre vor Verkündung der „Corona-Pandemie“. Die Internetplattform diene zum „Aufbau einer globalen Gemeinschaft“, sagt Zuckerberg. Ein Virus in einer Nation könne sich schnell auf andere Nationen ausbreiten. Eine Diskussion darüber, wie einer Ausbreitung der Viren begegnet werden kann, werde durch die Facebook-Richtlinien allerdings verhindert, denn „Werbeanzeigen, die Fehlinformationen zu Impfungen enthalten, wie sie von globalen Gesundheitsorganisationen wie der Weltgesundheitsorganisation erkannt werden“, seien bei Facebook verboten.

Im Oktober 2019 erklärte Zuckerberg, sein „Verständnis des wissenschaftlichen Konsenses“ bestehe darin, dass die Menschen ihre Impfstoffe erhalten sollten. Damit legte Facebook den Grundstein für die Zensur von Beiträgen, die Kritik an dem Pandemie-Beschluss der WHO, an den weltweiten Maßnahmen und an den gesundheitlichen Folgen der Impfungen üben, fest.

Mark Zuckerberg ist ebenso wie Gesundheitsminister Jens Spahn, Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, Kanadas Premierminister Justin Trudeau, Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz und Bundeskanzlerin Angela Merkel Mitglied des Nachwuchsclubs der Young Global Leaders (YGL). Angela Merkel war bereits 1994, damals Umweltministerin, in die Vorläufereinrichtung der Young Global Leaders aufgenommen worden.

Dem Beispiel Facebooks folgte unter anderem auch Youtube. Das Bundesjustizministerium will darüber hinaus auch den Messenger-Dienst Telegram dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) unterwerfen. Somit würde die Plattform genauso reguliert wie die sozialen Netzwerke Facebook, Twitter oder Tiktok. Bisher wehrt sich Telegram gegen staatliche Kontrolle. Das Wording des Ministeriums ist bekannt: Verbreitung von Antisemitismus und Verschwörungstheorien.

Die Zensurpraxis nimmt weiter Fahrt auf. Beiträge von Wissenschaftlern und anderen Kritikern der Maßnahmen werden gelöscht, Wissenschaftler werden diskreditiert, viele Ärzte und andere Kritiker diffamiert und durch Rufmord ihrer Existenz beraubt.

In diesen Versuch zur Reglementierung der unterschiedlichen Meinungen in den sozialen Medien lässt sich der Beitrag vom #Faktenfuchs einreihen, der wie nahe alle anderen staatlich finanzierten „Faktenchecker“ und bezahlten „Influencer“ keine Aufklärung, sondern vorauseilend gehorsam Propaganda im Sinne der Regierung betreibt. Und damit selbst eine Verschwörungstheorie in die Welt setzt.

Das Weltwirtschaftsforum hat durch Corona viel gelernt

„Wenn uns die Pandemie etwas gelehrt hat, dann die Bedeutung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit“, sagt das Weltwirtschaftsforum, stellvertretend auch für die UN und deren Unterorganisationen. Und blickt auf die nächsten Ziele: „Die Pandemie ist nicht die einzige komplexe globale Krise; Klimanotstand, Verlust der biologischen Vielfalt, Ernährungssicherheit, zukünftige globale Gesundheitskrisen werden alle disziplin- und sektorübergreifende Ansätze erfordern.“

Durch die „Corona-Pandemie“ hat die politische und ökonomische Elite viel gelernt. Sie hat gelernt, dass sich, wenn auch mit einem enormen finanziellen Werbeaufwand, die Mehrheit der Bevölkerung in Angst versetzen, ihre Grundrechte stehlen lässt, gegenüber ihren Mitmenschen auf die Einhaltung von Regeln pocht und sie bei Regelverstößen denunziert, auf Bildung und Arbeit verzichtet, mit Spaßangeboten und leeren Versprechungen zu beglücken ist, die gesundheitlichen Folgen der Impfungen als Schicksal hinnimmt und ohne Aufstände die Rechnung für die Mehrkosten bezahlt. Die Elite tastet sich zu den Grenzen vor.

Gelernt hat die Finanzelite auch, dass sich „die“ Wissenschaft kaufen lässt, und dass gekaufte Wissenschaftler selbst dafür sorgen, kritische Wissenschaftler aus ihren Reihen zu entfernen.

Besser konnte dieser Corona-Großversuch für die WEF-Elite nicht laufen. Selbstverständlich wird sie dieses Erfolgskonzept auch bei anderen „komplexen globalen Krisen“ anwenden. Davon gibt es schließlich mehr als genug.

Nicht alles läuft beim WEF nach Plan

Für die Partner des WEF läuft es zurzeit offenbar optimal. Der Reichtum ihrer größten Mitglieder mehrt sich, große Teile der Bevölkerung rutschen weltweit in die Armut und Abhängigkeit von Großunternehmen.

Das Forum beobachtet den Widerwillen der Bevölkerung gegen die Machtzusammenballung der Elite und die Auswirkungen der Corona-Politik genau. Widerstand gibt es auch in der Politik, bei politischen Initiativen und bei zahlreichen Wissenschaftlern, die sich ihre Unabhängigkeit von staatlicher Einflussnahme und privaten Geldgebern bewahren konnten.

Dem WEF ist bewusst, dass „die wissenschaftliche Zusammenarbeit nicht einfach wie ein Lautstärkeregler auf- oder abgedreht werden kann“, wie es Jean-Pierre Bourguignon auf der Internetseite des WEF formuliert. Er sagt: „Wissenschaftler müssen die Kontrolle über die sie betreffenden Beziehungen behalten, denn eine offene Welt ist die Voraussetzung für das Gedeihen einer Wissenschaft von guter Qualität.“

Der Franzose Philippe Bourguignon ist seit 2003 Mitglied der vierköpfigen Direktion des World Economic Forum (WEF). Er ist außerdem Präsident des Europäischen Forschungsrats (ERC), einer Institution zur Finanzierung von Grundlagenforschung, die die Europäische Kommission gegründet hat.

Die Themen des Weltwirtschaftsforums legt das WEF fest. „Das Themenspektrum reicht von aktuellen politischen Strukturen, geopolitische Veränderungen, Umweltproblemen, Digitalisierung bis hin zu Menschenrechten und Bildung.“ Das Herzstück für alle Lösungen ist die Wissenschaft. Sie ist die höchste Instanz für die Rechtfertigung politischer Maßnahmen und damit auch der wunde Punkt beim Aufbau einer von der Elite ins Auge gefassten „globalen Gemeinschaft“.

Im Unterschied zu einzelnen Wissenschaftlern und wissenschaftlichen Institutionen lässt sich die Wissenschaft nicht zum Schweigen bringen, egal, welche Bürokratien versuchen, die Macht an sich zu reißen. Die Kontrolle der Wissenschaftler durch ihre Geldgeber bleibt auch innerhalb des Systems schwierig, weil erwünschte und notwendige Debatten über Lösungsvorschläge sich nicht klar von Diskussionen abgrenzen lassen und es stets Wissenschaftler geben wird, die Grenzen überschreiten.

Ein einziger berechtigter Zweifel eines Wissenschaftlers kann genügen, um ein vermeintlich sicheres Theoriegebäude zum Einsturz zu bringen. Dann können auch keine Mainstream-Medien und die Märchen von den bösen, antisemitischen „Corona-Leugnern“ mehr helfen.

Faina Faruz

Foto: Martinschuschi, pixabay


Leseempfehlungen


Nachtrag, 13. Juni (Kurze Zusammenfassung)

„Schande über die Medien. Schande über die sozialen Medien“ sagt US-Senator Johnson. Es ist jetzt offiziell. Der US-Senat gab am 12. Juni bekannt: Die Corona-Geschichte ist in eine Lüge verpackt, die sozialen Medien (Facebook, Youtube, Twitter) unterdrücken die Wahrheit, Big Tech übt Zensur aus und hat eine Linie überschritten. Die e-Mails von Dr. Fauci zeigen, dass die Wissenschaft über Bord geworfen wurde. China hat eine Falschinformation gestreut, die von der WHO übenommen wurde. Die Centers for Disease Control and Prevention (eine Behörde des US-amerikanischen Gesundheitsministerium) sind der WHO gefolgt und haben die Möglichkeit ignoriert, dass das Virus aus dem Labor in Wuhan stammt. Nationale Journalisten haben mit den Big Tec Unternehmen zusammen gearbeitet, mit Unterstützung von Dr. Fauci, und Zensur ausgeübt. Frühzeitige Behandlung der Patienten mit billigen Generika wurde verhindert. Die Macht der Social-Media-Giganten ist eine ernsthafte Bedrohung für die Freiheit und den offenen Austausch von Ideen.
Die Angelegenheit soll vom Senat, gemeinsam mit international Verbündeten in mehreren Ausschüssen aufgearbeitet, und die Verantwortlichen sollen für den Tod an Millionen Menschen zur Rechenschaft gezogen werden.
https://www.youtube.com/watch?v=aSMY9AUBv5I.

ANMELDUNG möglich

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

15 − dreizehn =