Facebook – „Gemeinsam gegen den Klimawandel“

„Gemeinsam gegen den Klimawandel“ lautet der Titel einer Mitteilung, die Facebook am 20. September auf seiner Internetseite veröffentlichte. Facebook wird zwar noch immer als soziales Netzwerk beschrieben, aber das stimmt nicht mehr ganz. Das 78-Milliarden-Weltunternehmen hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Aus einem Medium, das in den Anfangsjahren dem freien Austausch von Meinungen diente und sich später kleinen Unternehmen als Plattform für Geschäftstätigkeiten anbot, entstand ein Zentrum für Propaganda im Interesse der Großkonzerne und des internationalen Finanzkapitals. Die Mitteilung von Facebook „Gemeinsam gegen den Klimawandel“ enthält die folgenden wichtigen Punkte:

Die Gesinnung entscheidet über die Zugehörigkeit zur Community

Facebook unterstützt gemeinsam mit sogenannten Faktencheckern die Gesundheits- und Klimapolitik der Regierungen. Abgesehen von der Einhaltung bestimmter Regeln, entscheidet die „richtige“ Gesinnung darüber, ob Facebook erlaubt, mit anderen Menschen in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen. Es ist keine „offene und vernetzte Welt“, die Facebook verspricht.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist Mitglied des WEF. Seine enge Verbindung zum WEF ist in Bezug zum Thema dadurch dokumentiert, dass er seinen Plan zum „Aufbau einer globalen Gemeinschaft“ und einer neuen Gesellschaftsordnung Anfang 2017 gleichzeitig auf seiner privaten Facebookseite und auf der Internetseite des Weltwirtschaftsforums (WEF) veröffentlichte.

In Fragen der Gesundheitspolitik gelten die Auffassungen der WHO als bindend für die Facebook-Nutzer. Am 16. April 2020 läutete Facebook die nachhaltige Veränderung der Nachrichtenwelt ein. Die 2,5 Milliarden aktiven Nutzer erfuhren, dass Facebook beabsichtige, „Menschen zu COVID-19 zu informieren und gegen Falschinformationen vorzugehen.“ Der Kotau vor der Pharmaindustrie und die Anpassung der Community an die Meinung der internationalen Organisationen UN/WHO/WEF war damit beschlossen.

In Fragen der Klima-Ökonomie beruft sich Facebook auf das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), im Deutschen als Weltklimarat bekannt.

Das Weltunternehmen Facebook, zum US-amerikanischen Unternehmen Meta Platforms gehörend, teilte nun mit, es werde verschiedene Maßnahmen auf den Weg bringen, „die unserer Community helfen können, sich näher mit Klimathemen zu befassen.“

Dies ist der nächste Anlauf, den Facebook unternimmt, um eine ideologische Gleichschaltung der Facebook-Nutzer mit den globalen Führern zu erreichen. Der Plan beinhaltet, dass gemeinsam mit der Weltorganisation der Faktenchecker IFCN eine homogene Community aufgebaut wird.

Zweifel am menschengemachten Klimawandel ist nicht zulässig

Der wichtigste Grundsatz der angekündigten Community und der Maßnahmen zu ihrer Festigung lautet: Die Annahme des IPCC vom menschengemachten Klimawandel darf nicht angezweifelt werden.

Das IPCC geht davon aus, dass die vom Menschen verursachten (anthropogenen) Treibhausgasemissionen eindeutig und die Ursache für die bisherige und die weitere Erwärmung des Klimasystems sind. Facebook stellt in seiner Ankündigung klar, dass der jüngste Sachstandsbericht des Weltklimarats die Grundlage für die geplanten Maßnahmen sein wird. Er zeige, „dass wir eine weitere Erwärmung der Erde über die nächsten 30 Jahre nicht mehr aufhalten können. Maßnahmen, die wir jetzt ergreifen, können aber dazu beitragen, den Temperaturanstieg zu verlangsamen oder sogar zu stabilisieren.“

Der Weltklimarat ist selbst keine wissenschaftliche Institution. Er wurde vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen und der Weltorganisation für Meteorologie als zwischenstaatliche Institution ins Leben gerufen. Seine Aufgabe besteht darin, Forschungsergebnisse einzusammeln und auszuwerten. Anschließend veröffentlicht er eine Zusammenfassung, einen Bericht, und fasst die Hauptaussagen der Zusammenfassung noch einmal für politische Entscheidungsträger zusammen. Politiker lesen, wenn überhaupt, nur diesen letzten Teil des Berichts. Auf diese Zusammenfassung stützen sie ihre Klima-Politik.

Facebook erwartet von seiner Community, dass sich jedes Mitglied zu dem Credo vom menschengemachten Klimawandel bekennt und die Klima-Politik der Regierungen unterstützt. Nutzer, die sich kritisch darüber äußern, werden wegen Verbreitung von „Falschinformationen“ mit einer Verringerung der Reichweite bestraft oder von der Community ausgeschlossen.

Es sollte jedem Menschen klar sein: Wer die Annahme, dass die Erde durch CO2-Emissionen aufgeheizt wird, weil der Deckel zum Weltraum verschlossen ist und sich das Spurengas unter dem Deckel sammelt, erzwingen will, schafft keine Gemeinschaft, sondern Grundlagen für eine Diktatur, in der eine kleine, globale Elite aus Großkonzernen die Führung übernimmt.

Das Großkapital hat das es dank geschickter Tarnmanöver längst geschafft, die Umwelt- und Klimabewegung mit Unterstützung der Medien vor ihren Karren zu spannen, sagt Fred F. Mueller.

Sogenannte Faktenchecker dirigieren die Facebook-Nutzer unter die Kontrolle der Elite und drohen den Völkern weltweit, gemeinsam mit den Organisationen des WEF, den Young Global Leaders und den Global Shapers, eine homogene „globale Gemeinschaft“ zu formen.

Das Klima-Informationszentrum legt die Fakten fest

Um die Klima-Diskussion in die gewünschte politische Richtung zu lenken, schuf Facebook 2020 ein „Klima-Informationszentrum“ in vier Ländern, darunter Deutschland. Das Klima-Informationszentrum wurde laut Facebook mittlerweile von vier auf zwölf zusätzliche Länder ausgeweitet. Es hat nach Angaben von Facebook bis August 2021 drei Millionen Abonnenten und 100.000 tägliche Besucher gewonnen.

Das Klima-Informationszentrum soll in Absprache mit Experten für Klimakommunikation vom Yale Program on Climate Change Communication, der University of Cambridge und der Monash University um weitere Fakten zum Klimawandel ergänzt werden, sagt Facebook. Ein Beispiel: „Der Meeresspiegel ist seit 1880 weltweit um durchschnittlich rund 20 cm gestiegen“ oder „Die Art und Weise, wie Forscher*innen Änderungen von Klimaverhältnissen vorhersagen, hat sich als zuverlässig erwiesen“.

Für Facebook steht fest: „Diese Fakten räumen mit gängigen Klimamythen auf und liefern zuverlässige Informationen von führenden Klimaorganisationen.“

Faktenchecker überwachen die Community

Um sich gegen unerwünschte Meinungen, die als „Falschinformationen“ etikettiert werden, abzusichern, kündigt Facebook eine Investition von einer Million US-Dollar an. Das Geld soll in ein neues „Klimaförderprogramm“ fließen. (Der Betrag ist überraschend niedrig).

Mit Hilfe des Klimaförderprogramms plant Facebook den Aufbau von Netzwerken zwischen Faktenprüfern, Klimaexperten und anderen Organisationen. Außerdem sollen Projekte gegen die Verbreitung von Falschinformationen zum Thema Klimawandel Unterstützung erhalten.

Facebook holt sich die Unterstützung vom „International Fact-Checking Network“ (IFCN). Dieses journalistische Netzwerk, das die Deutsche Presseagentur (dpa) als „weltweit führende Vereinigung von Faktencheck-Organisationen“ bezeichnet, wurde 2015 gegründet. Innerhalb von zwei Jahren entwickelte sich daraus ein weltweites Netzwerk aus mehreren Dutzend Faktencheck-Organisationen. Darunter befinden sich zum Beispiel ABC News, Associated Press, Le Monde, Libération und Washington Post bzw. ihre entsprechenden Abteilungen.

Die sogenannten Faktenchecker sind eine Branche innerhalb des Journalismus, haben aber durch ihr Bekenntnis zum „Haltungsjournalismus“ eine neue Funktion erhalten. Sie werden von Regierungen und Großkonzernen dafür entlohnt, dass sie mit dem professionellen Handwerk ihres Berufsstandes die Regierungspolitik bewerben und regierungskritische Meinungen als Falschinformationen denunzieren und auch sanktionieren können. Wissenschaftlich begründete Kritik an der Hypothese vom menschengemachten Klimawandel gilt als Falschinformationen.

Damit will Facebook verhindern, dass alle verfügbaren Fakten und Hintergründe dargelegt werden. Ein offener, rationaler Diskurs ist somit ausgeschlossen. Die Menschen sollen nicht selbst entscheiden können, was richtig und was falsch ist.

2017 wurde Correctiv von dem IFCN aufgenommen. Die Deutsche Presseagentur (dpa) folgte als zweite deutsche Organisation. Mit den unternehmerisch tätigen Organisationen Correctiv und der dpa GmbH haben Betreiber kritischer Facebook-Seiten in Deutschland inzwischen einschlägige, negative Erfahrungen gemacht, Geschäfts- und Rufschädigung eingeschlossen.

Aktive Propaganda durch Facebook

Facebook hat sich politisch, wissenschaftlich und gegenüber Medienkritik durch Faktenchecker abgesichert. Darüber hinaus trägt das Weltunternehmen auch mit eigenen Beiträgen dazu bei, die Mitglieder der Community stärker in seine Ziele einzubinden.

Zu diesem Zweck hat der Weltkonzern neue Module für das Klima-Informationszentrum entwickelt. Dazu gehören zum Beispiel Videos über Klimaaktivisten und nachhaltige Ernährung, die auf verschiedenen Plattformen, u. a. auf Facebook Watch, Instagram und auf Facebooks Unternehmenskanälen veröffentlicht werden. Mit Quizfragen soll die Community ihr Wissen über den Klimawandel, den Anstieg des Meeresspiegels und generell Vorhersagen über Änderungen von Klimaverhältnissen testen können.

Zur Facebook-Propaganda gehören aber auch hausgemachte Informationen über klimabedingte Naturkatastrophen, die Facebook dem sozialen Medium hinzu fügen will, beispielsweise über Waldbrände. Seit je her bekannte Naturerscheinungen lassen sich unter dem Slogan „Klimaschutz“ leicht als „Klimakatastrophe“ uminterpretieren. Die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 war zum Beispiel die Folge einer Vb-Wetterlage, die bereits in den Jahrhunderten zuvor zu vergleichbar großen Schäden geführt hat. Dennoch behaupten die Medien, sie sei ein Beweis für die Klimakatastrophe. Die natürlichen Ursachen von Regen, Sturm, Hitze und Dürre werden allmählich aus dem kollektiven Gedächtnis gelöscht und dienen als Anschauungsmaterial für die unbewiesene Behauptungen, Naturereignisse seien die Folge des menschengemachten Klimawandels.

Die erzieherischen Maßnahmen durch Facebook sind bereits aus der mRNA-Impfkampagne bekannt. Bereits vor dem Ausruf der Corona-Pandemie durch die WHO, hatte Mark Zuckerberg bereits im Oktober 2019 erklärt, dass sein Verständnis des wissenschaftlichen Konsenses darin bestehe, dass die Menschen ihre Impfstoffe erhalten und Impfgegner keine Unterstützung erhalten sollten.

Influencer („Creatorinnen und Aktivistinnen„) und Facebook-Apps sollen „das Bewusstsein für den Klimawandel schärfen“.

Zudem werde Facebook die Reihe „Together for Climate“ auf Facebook und Instagram in Zusammenarbeit mit der United Nations Foundation und dem Weltklimarat fortsetzen, um die „neuesten Erkenntnisse aus der Klimawissenschaft“ zu präsentieren.

Die United Nations Foundation ist eine Stiftung, die mit ihrer Arbeit die Ziele der Vereinten Nationen fördern will. Sie wurde 1998 von Ted Turner mit einem Stiftungskapital von einer Milliarde Dollar zur Unterstützung der UN gegründet. Die Stiftung gründet und fördert Public Private Partnerships.

Fabook stellt sein soziales Medium in den Dienst der Propaganda, zum eigenen und zum Nutzen einer globalen Elite und ihrer autoritären, formal demokratischen Regierungen. „Wer Propaganda betreibt, möchte nicht diskutieren und mit Argumenten überzeugen, sondern mit allen Tricks die Emotionen und das Verhalten der Menschen beeinflussen, beispielsweise indem sie diese ängstigt, wütend macht oder ihnen Verheißungen ausspricht“, erklärt die Bundeszentrale für politische Bildung. Ihr Artikel erschien 2011. Heute würde sie Propaganda möglicherweise anders definieren.

Ein Strategiepapier der Bundesregierung „Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen“ aus dem Jahr 2020 zeigt auf erschreckende Weise, dass menschenverachtende Propaganda Bestandteil der Regierungspolitik im „besten Deutschland, das wir jemals hatten“ (ehemaliger Bundespräsident Joachum Gauck, 18. Januar 2017) ist.

2020 kam ein Strategiepapier der Bundesregierung „Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen“ ans Licht der Öffentlichkeit.


Facebook, „Gemeinsam gegen den Klimawandel“

Fazit: Den Umzug auf zensurfreie Plattformen vorbereiten

Seinen besonderen Beitrag zur Propaganda der Regierungen leistet Facebook dadurch, dass der Weltkonzern Kritik an der Klimapolitik durch staatlich finanzierte Faktenchecker als politisches Fehlverhalten sanktionieren lässt. Die Sanktionen können zur Löschung von Beiträgen oder des Kontos und zum Ausschluss aus der Facebook-Gemeinschaft führen.

Facebook hat sich durch seine Verschmelzung mit den globalen Institutionen Weltwirtschaftsforum (WEF), WHO und UN bereits als Propagandist der Globalisten bewährt. Facebook-User, die sich nicht von dem Traum verleiten lassen, Mitglied einer ehrbaren Facebook-Community zu sein, werden sich nicht dem Konsum zuliebe der Diktatur („marktkonforme Demokratie“) unterordnen.

Kritiker werden statt dessen nach und nach auf zensurfreie Internetplattformen umziehen. Den Umzug kann Facebook nicht verhindern, es sei denn, das Internet würde deaktiviert.

Ende der Privatsphäre: Facebooks „Metaverse“ wird der Logik und der Vernunft den Todesstoß versetzen: https://de.rt.com/meinung/126141-ende-privatsphare-facebooks-metaverse-wird-logik-vernunft-todessto%C3%9F-versetzen/

Titelbild: pixel2013, pixabay


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