Wettermanipulationen

Wettermanipulationen. Anmerkungen zum Film GEOSTORM

Warner Bros. präsentiert den deutschen Trailer zum Film GEOSTORM. Ab 19. Oktober 2017 wird der Film im Kino gezeigt.

Ist der Film ein neuer Versuch der Unterhaltungsbranche, die Klimakatastrophe im Bewusstsein der Menschen zu verankern? Was steckt hinter den Gerüchten von Wettermanipulationen?

Der Klimawandel gehört zur Erdgeschichte und hat natürliche Ursachen, zu denen auch Schwankungen des CO2-Gehalts der Atmosphäre gehören. Das lässt sich nachweisen und wird nicht angezweifelt. Nicht möglich sind dagegen Prognosen eines Klimawandels, der das komplexe Wettergeschehen auf einzelne  Faktoren wie zum Beispiel CO2 zurückführt. Dafür gibt es nur eine Bezeichnung: Scharlatanerie. Der Einfluss des Kohlenstoffdioxids auf das Klima kann nicht beziffert werden.

 

Das Problem der wachsenden Weltbevölkerung

Die Verfechter des anthropogenen Klimawandels glauben, dass der steigende CO2-Gehalt der Erde zu deren Erwärmung führt und Menschen für das Anwachsen der CO2-Emissionen verantwortlich sind. Mehr Menschen – mehr CO2, lautet die Überlegung. Im Jahr 2050 wird die Welt von rund 9,8 Milliarden Menschen bewohnt sein, erklärte die UNO in einem im Juni 2017 veröffentlichten Bericht. Von derzeit 7,6 Milliarden Erdbewohnern werde die Weltbevölkerung bis 2030 auf 8,6 Milliarden wachsen, 2050 dann die Marke von 9,8 Milliarden erreichen und 2100 bei 11,2 Milliarden liegen.

Sie alle möchten verständlicherweise nachts Lichter einschalten, heizen, wenn es kalt ist, kühlen, wenn es heiß ist, ein funktionierendes Transportsystem haben, sichere und zum Kochen geeignete Nahrungsmittel, heiße Bäder oder Duschen und gewaschene Kleidung. Sie wünschen sich auch eine angemessene Anzahl von Jobs außerhalb der Landwirtschaft und ein energieintensives Gesundheitssystem wie in den USA oder in Europa. Wahrscheinlich würden sie sich auch über einen vergleichsweise unwichtigen Krimskrams wie IT-Ausrüstung oder gelegentliche Flüge freuen, sagt Lewis Page. Um diese Wünsche zu erfüllen, brauchen die Länder eine eigene Industrie. Sie würde Handelswege und Absatzmärkte weltweit neu ordnen. Eine Bedrohung für die Industrie des Westens?

 

Interventionen

hbieser / Pixabay

Welche Möglichkeiten hat der Westen, diesen Wunsch nach dem Aufbau eigener Industrien zu verwehren?  Anstelle von Kriegen drängte Barack Obama auf eine “Soft Power Diplomatie”, wie der ehemalige Präsident der USA, Barack Obama, seine neue außenpolitische Doktrin nannte. Sie sollte auf einer globalen Führung mit weniger Rückgriff auf militärische Macht beruhen. Eine wesentliche Bedeutung sollten danach die Erneuerbaren Energien haben, mit deren Hilfe der neu entstehende öko-industrielle Komplex zufrieden gestellt werden konnte.  Immerhin ließen sich auf diese Weise auch einige der Bedürfnisse von Menschen in den ärmeren Ländern befriedigen. Aber ein Ersatz für eine eigene Industrie sind sie nicht.

Mit Windrädern und Solaranlagen, anstelle von Kohle- und Kernkraftwerken, lassen sich weder die Industrialisierung der Schwellenländer ausbremsen noch die Anzahl der Geburten reduzieren, sondern lediglich Milliardengewinne zugunsten des öko-industriellen Komplexes einstreichen, der sich mit Hilfe der Erneuerbaren Energien eine globale Kontrolle der Entwicklung von ärmeren, aber rohstoffreichen Staaten sichert. Durch die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten im vergangenen Jahr wurde dieser politische Kurs der “Soft Power Diplomatie” zum Verdruss der Profiteure jäh beendet.

Das Ende der Goldgräberstimmung ist abzusehen, auch unabhängig von Donald Trump, denn die Umstellung auf 80 oder gar 100 Prozent Erneuerbare Energien ist eine Fiktion. Dies haben Experimente auf El Hierro, Pellworm und Block Island bewiesen.

 

Ein Geständnis wird erwartet

Es ist damit zu rechnen, dass Politiker und die von ihnen abhängig beschäftigten Institutionen in wenigen Jahren öffentlich einräumen werden, dass die Erneuerbaren Energien die CO2-Emissionen weltweit nicht seken konnten.

Aber sie werden dennoch an der Behauptung, Menschen hätten einen wesentlichen Anteil an der  Erderwärmung, festhalten. Selbst der Beginn einer möglichen neuen Eiszeit würde sie nicht umstimmen können. Denn das Problem des Bevökerungswachstums wäre noch immer nicht gelöst. Lewis Page hatte anhand von Zahlenangaben des IPCC zum Energiebedarf nachgerechnet, dass zum Beispiel die Absicht, 80 Prozent des Energiebedarfs durch erneuerbare Energien abzudecken, zur Folge haben werde, dass die große Mehrheit der Menschen innerhalb einer Generation von der Erde verschwindet oder bettelarm dahin vegetiert. Diese Entwicklung hätte Massenmigrationen, Aufstände und Kriege zur Folge. Dafür wird man zunehmend den Klimawandel und nicht die verfehlte Wirtschafts- und Sozialpolitik verantwortlich machen – und noch mehr Windräder und Solaranlagen bauen.

Gleichzeitig gibt es für Politiker verschiedene Optionen, gegen die wachsenden sozialen Spannungen und Überbevölkerung vorzugehen. Eine von den Industrienationen festgelegte Definition einer neuen  Weltordnung leistet als weltumspannende Ideologie eine entscheidende Hilfe, da sie von der  Mehrheit der Weltbevölkerung akzeptiert wird. Diesen Zweck erfüllt die Ideologie des Klamawandels, der durch Menschen verursachten Erderwärmung. Mit ihr ist der Weg zu einer neuen Dimension der Gestaltung der Welt durch Eliten möglich: Geo-Engineering. Damit werden Hightech-Strategien bezeichnet, die das Weltklima künstlich beeinflussen sollen. An dieser Lösung wird geforscht: ⇒ Die unterschätzte Gefahr: Geo-Engineering ist auf dem Vormarsch.

 

GEOSTORM

Welche Intentionen mit dem Film GEOSTORM verbunden sind, wird sich zeigen. Wie wird er von den Zuschauern und Medien aufgenommen werden? Als Motivierung für eine stärkere Unterstützung des Ausbaus Erneuerbarer Energien, daran glaubend, dass durch sie Wettermanipulationen überflüssig sind? Wie auch immer, das Spiel mit Lügen, Angst und Zuweisung von Schuld funktioniert nach uralten Mustern.

Vielleicht lohnt es sich zu erwähnen, dass der Kalte Krieg nach dem Zweiten Weltkrieg unweigerlich in einen Dritten Welt gemündet wäre, wenn der militärisch-industrielle Komplex der USA nicht den Widerstand der eigenen Bevölkerung gefürchtet hätte. Es gibt den Widerstand in der Bevölkerung. Er wird allerdings von den Medien vertuscht und von nahezu allen Parteien verschwiegen. Aber er exisitiert. Ein Hoffnungsschimmer?

 

Bernd Fischer

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Der Plan B zur Rettung des Weltklimas heißt Geo-Engineering (Wettermanipulation)

Hinter dem Rücken von Menschen, die glauben, Erneuerbare Energien sorgten für bessere Luft und “Klimagerechtigkeit”, entwickelt der Ökoindustrielle Komplex bereits seinen nächsten Plan zur Abschöpfung gesellschaftlichen Reichtums. Für den Fall, dass Windkraft-, Solaranlagen und Energiesparmaßnahmen die politisch festgelegten Ausbauziele für Erneuerbare Energien erreicht haben oder sich als unerreichbar erweisen werden, bereiten sich Politiker auf eine Fortsetzungsgeschichte des Märchens vom menschengemachten Klimawandel vor. Der Kampf gegen den Klimawandel wird dann nicht länger nur am Boden, sondern auch in der Luft ausgetragen. Diese neue Form der Klimakrieges, der im Namen des Klimaschutzes zwar geführt, aber im Grunde gegen die hohe Zahl der Weltbevölkerung gerichtet ist, heißt Geo-Engineering. 

Geo-Engineering in den Wissenschaften

wwf-chemtrailsErstmals befassten sich vor zwei Jahren britische Wissenschaftler der Universitäten Leeds, Bristol und Oxford in einer gemeinsamen Studie eingehend mit Hightech-Strategien, die das Weltklima künstlich beeinflussen sollen. Die Studie wurde 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt. Trotz der Risiken katastrophaler Nebeneffekte (“catastrophic side-effects”) durch Geo-Engineering sind die Autoren der britischen Studien überzeugt, dass die Forschung fortgeführt werden müsse, falls der Wärmeanstieg keine andere Option offen lasse.

“Die Forscher sind jedoch überzeugt, dass angesichts der rapiden Verschlechterung des Weltklimas bald keine anderen Möglichkeiten als das künstliche „Klima-Tuning“ bleiben werde – auch wenn es das Angesicht der Erde nachhaltig verändern und Millionen Menschen in Katastrophen stürzen wird.” (ORF, 27.11.2014)

Auch am Potsdamer Institut für Nachhaltigkeitsstudien IASS tüfteln Wissenschaftler am Plan B für die Rettung des Weltklimas. Ruhrkultour berichtete darüber. Der Fokus des 14-köpfigen interdisziplinären Forscherteams liegt auf dem sogenannten Solar Radiation Management (SRM) – damit ist die Manipulation der Sonneneinstrahlung gemeint.

Geo-Engineering in den USA

Der CIA-Direktor John Brennan bestätigte in den vergangenen Tagen Pläne zur Wettermanipulation mit Hilfe von Aerosol („Chemtrails“), er sprach Ende Juni vor dem Council on Foreign Relations über Wettermanipulation (ab Minute 12:05).

“Ein weiteres Beispiel sind verschiedene Technologien – häufig als Geo-Engineering bezeichnet – die potenziell dazu beitragen könnte, die Auswirkungen der Erderwärmung auf den globalen Klimawandel umzukehren. Eine davon, die meine persönliche Aufmerksamkeit gewonnen hat, ist die “Stratosphäre Aerosol Injektion” oder SAI, ein Verfahren zur Impfung der Stratosphäre mit Partikeln, die die Sonnenstrahlen reflektieren, in der gleichen Weise, wie dies bei Vulkanausbrüchen geschieht.”

(“Another example is the array of technologies—often referred to collectively as geoengineering—that potentially could help reverse the warming effects of global climate change. One that has gained my personal attention is stratospheric aerosol injection, or SAI, a method of seeding the stratosphere with particles that can help reflect the sun’s heat, in much the same way that volcanic eruptions do.”)

Geo-Engineering und das Umweltbundesamt

Das Umweltbundesamt beschreibt Geo-Engineering wie folgt: “Geo-Engineering umfasst bewusste und zielgerichtete – meist in großem Maßstab durchgeführte – Eingriffe in das Klimasystem mit dem Ziel, die anthropogene Klimaerwärmung abzumildern (Royal Society 2009). Dem IPCC1 zufolge sind unter Geo-Engineering technologische Maßnahmen zu verstehen, die darauf abzielen, das Klimasystem zu stabilisieren, indem sie direkt in die Energiebilanz der Erde eingreifen. Das Ziel besteht darin, die globale Erwärmung zu verringern (IPCC 2007 b, WG III). Die Ideen sind zahlreich und vielfältig.”

Trotz geäußerter Bedenken lehnt das Umweltbundesamt Geo-Engineering nicht grundsätzlich ab:

“Die Zulassung und Anwendung von Geo-Engineering Maßnahmen ist an den Nachweis zu binden, dass die Geo-Engineering-Maßnahme zumindest wirksam ist, d. h., dass ein positiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird.”

Sind wir schon bei der Durchführung von Geo-Engineering?

Sind wir schon bei der Durchführung von Geo-Engineering? Diese Frage stellten Chuck Long von der staatlichen Wetter- und Ozeanografiebehörde (NOAA), Jim Barnard und Connor Flynn, die am 19. Mai 2015 auf einer Konferenz einen Vortrag hielten, in dem sie Indizien dafür nannten, dass bereits heute Geo-Engineering betrieben wird. Die Präsentation wurde auf der US-Regierungswebseite www.esrl.noaa.gov veröffentlicht. Darauf wies der Journalist Oliver Janich hin.

Das Umweltbundesamt nimmt grundsätzlich an, dass wegen der unzureichenden Datenlage über Geo-Engineering eine Vielzahl von Forschungsprojekten zu Geo-Engineering-Maßnahmen zu erwarten sei, bestreitet aber, dass es diese Versuche bereits gibt.

Der WWF, Schweiz, zog 2009 ein Plakat zu “künstlichen Wolken” wegen anhaltender Kritik wieder zurück und erklärte: “Dem WWF Schweiz ist bekannt, dass es ein patentiertes US-Projekt für das Versprühen von strahlungsaktiven Substanzen in der Troposphäre und unteren Stratosphäre gibt. Das Projekt wurde neben weiteren Verfahren aus dem Bereich Geo-Engineering vorgeschlagen, um den vom Menschen verursachten Klimawandel abzuschwächen. Viele dieser Verfahren wurden oder werden lokal in Pilotprojekten weiterentwickelt und bezüglich Wirksamkeit und unerwünschten Effekten untersucht. Können gesundheitliche Auswirkungen nicht ausgeschlossen werden, so finden solche Versuche in unbewohnten Gebieten und unter strengen Kontrollen statt.”

Versuche zur Manipulierung des Klimas existieren demnach nicht allein in den Köpfen von Politikern, Wissenschaftlern und eines der größten Umweltverbände der Welt, sondern finden bereits statt.

Da die Erneuerbaren Energien keinen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten können, wovon politisch unabhängige Wissenschaftler ausgehen, werden die Politiker unter dem Einfluss der Hypothese vom menschengemachten Klimawandel den Einstieg in die großtechnische Beeinflussung von Ökosystemen mit großflächigen Geo-Engineering-Experimenten wagen. Sie werden diesen Schritt öffentlich vielleicht bedauern, aber es gibt keinen Grund, daran zu zweifeln, dass sie es tun werden.

 


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Die unterschätzte Gefahr: Geo-Engineering ist auf dem Vormarsch

Geo-Engineering ist auf dem Vormarsch

Die Erneuerbaren Energien können die Erdtemperaturen weder senken, noch einen Anstieg verhindern. Dies wird die Anhänger der Theorie eines durch Menschen verursachten Klimawandels allerdings nicht dazu bewegen, ihren Irrtum einzugestehen. Im Gegenteil. Immerhin haben die Verfechter des anthropogenen Klimawandels im Namen des Klimaschutzes weltweit Landschaften in großem Umfang und aus Geldgier zerstört. Politiker, Kirchen und NGOs werden den Ausweg aus dem Dilemma durch einen Einstieg in die großtechnische Beeinflussung von Ökosystemen mit großflächigen Geo-Engineering-Experimenten suchen. Eine Gefahr, “die das Angesicht der Erde nachhaltig verändern und Millionen Menschen in Katastrophen stürzen wird.”

Erstmals befassten sich britische Wissenschaftler der Universitäten Leeds, Bristol und Oxford in einer gemeinsamen Studie eingehend mit Hightech-Strategien, die das Weltklima künstlich beeinflussen sollen: Geo-Engineering. Das Ergebnis der drei Projekte, IAGP, SPICE und CGG, wurden anlässlich einer Veranstaltung der Royal Society, London, am 26 November 2014 veröffentlicht. Darüber berichtete der österreichische Sender ORF am 27.11.2014. [1]

Ideen zum Geo-Engineering wurden lange als die bizarrsten aller Lösungsvorschläge zur Verringerung der Erderwärmung angesehen. Dazu gehören das „Aufsaugen“ und unterirdische Binden von CO2 aus der Atmosphäre, das Versprühen von Schwefel zur künstlichen Abkühlung der Luft, das Versetzen von Meerwasser mit Eisenpartikeln zur Anregung von Planktonwachstum oder die Abschattung der gesamten Erdoberfläche.
Bekannt wurde in Deutschland der umstrittene Versuch des deutsch-indischen Kooperationsprojekts LOHAFEX. Das Projekt wurde vom Bundesforschungsministerium initiiert und vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) 2009 durchgeführt. Der Ozean wurde mit Eisensulfat gedüngt. Die dann entstehende Algenblüte sollte einen nennenswerten Teil des im Wasser gelösten Kohlendioxids binden und zum Meeresgrund sinken. Das Experiment dauerte 70 Tage. [7]

Seitdem sich die internationalen Bemühungen um die Verringerung der Treihausgasemissionen immer deutlicher als erfolglos erweisen, erfährt Geo-Engineering in den letzten Jahren eine stärkere Beachtung.

Trotz der Risiken katastrophaler Nebeneffekte (“catastrophic side-effects”) durch Geo-Engineering sind die Autoren der britischen Studien überzeugt, dass die Forschung fortgeführt werden müsse, falls der Wärmeanstieg keine andere Option offen lasse. [3]

Drei Projekte zum Geo-Engineering

IAGP (Integrated Assessment of Geoengineering Proposals, Leeds) ist die erste interdisziplinäre Forschungsstudie in Großbritannien in der umstrittenen Frage des Geo-Engineerings. Die Studie verbindet eine Palette von Fachwissen  – Klimamodellierung, Philosophie und Technik – in Verbindung mit einem Verständnis für die öffentliche Wahrnehmung des Geo-Engineerings als Teil umfangreicherer gesellschaftlicher Wertevorstellungen.
SPICE (Integrated Assessment of Geoengineering Proposals, Bristol) wählte andere Wege, kam aber zu übereinstimmenden Schlussfolgerungen.
Das CGG Projekt (Integrated Assessment of Geoengineering Proposals, Oxford) ist das weltweit erste Projekt, das sich auf die Regierung, auf rechtliche Fragen der Forschung und auf den möglichen Einsatz  im Rahmen der Schadensbegrenzung und Anpassung an den Klimawandel konzentriert.

Die Studien basieren auf Computermodellen, um die möglichen Auswirkungen der verschiedenen Technologien zu simulieren. Einen Schwerpunkt bilden Ideen, die Wüsten, Meere und Wolken stärker reflektieren zu lassen, so dass einfallende Sonnenstrahlen nicht die Oberfläche erreichen. [3] Die Methoden werden als “Sonneneinstrahlung Management” (“solar radiation management”) bezeichnet.

Die Vorschläge der Wissenschaftler beinhalten unter anderem ein Abdunkeln der Sonne, die „Düngung“ von Meerwasser, die Durchmischung der Luft mit Nanopartikeln. ORF: “Die Vorschläge … klingen utopisch. Die Forscher sind jedoch überzeugt, dass angesichts der rapiden Verschlechterung des Weltklimas bald keine anderen Möglichkeiten als das künstliche „Klima-Tuning“ bleiben werden – auch wenn es das Angesicht der Erde nachhaltig verändern und Millionen Menschen in Katastrophen stürzen wird.” [1]

Die Folgen des Geo-Engeneering

Prof. Piers Forster, Leeds, sagte: “Wir haben festgestellt, dass zwischen 1,2 und 4,1 Milliarden Menschen durch Veränderungen der Niederschlagsmuster beeinflusst werden könnten, einschließlich der Unterbrechung des indischen Monsuns. Das auffälligste Beispiel für einen “Nachteil” wäre die vollständige Austrocknung der Sahel-Zone in Afrika, und das geschieht in allen Szenarien.” (“The most striking example of a downside would be the complete drying-out of the Sahel region of Africa – that would be very difficult to adapt to for those substantial populations – and that happens across all the scenarios.”) [3]

Die zentrale Schlussfolgerung, so Dr. Matt Watson, Bristol, sei, dass die Probleme im Zusammenhang mit Geo-Engineering – wie es funktionieren, welche Auswirkungen es haben könnte und die möglichen Nachteile – “wirklich sehr, sehr kompliziert” seien. [2]

Obwohl Professor Steve Rayner , Oxford, zu dem Schluss kommt, dass es meistens zu früh sei, um zu wissen, wie eine dieser Technologien in der Praxis aussehen, wie hoch ihre wahren Kosten und welches ihr wahrer Nutzen sein werden, ist er überzeugt, dass Geo-Engineering keine Büchse der Pandora sei. (“But it’s almost certain that geoengineering will be neither a magic bullet nor Pandora’s Box.”) Schließlich sei in allem, ob es für oder gegen Geo-Engineering spreche, immer ein großes Körnchen Salz enthalten, meint Rayner. [2]

Die Aussichten für Geo-Engeneering

Die Erneuerbaren Energien können die Erdtemperaturen weder senken, noch einen Anstieg verhindern. Die “Skeptiker” hatten von Anfang an Recht. Dies wird die Anhänger der Theorie eines durch Menschen verursachten Klimawandels allerdings nicht dazu bewegen, ihren Irrtum einzugestehen, sondern, nachdem im Namen des Klimaschutzes weiterhin Landschaften weltweit  in großem Umfang und aus Geldgier zerstört werden, den Ausweg durch einen Einstieg in die großtechnische Beeinflussung von Ökosystemen mit großflächigen Geo-Engineering-Experimenten suchen.

Dr. Matt Watson sagte zu Fragen rund um das Geo-Engineering: “Wir mögen die Idee nicht, aber wir sind mehr als je zuvor davon überzeugt, dass wir darüber forschen müssen. Persönlich fände er “das Zeug” erschreckend, aber nichts zu tun und weiter so zu machen wie bisher, bedeute, in eine Welt mit einem 4C-Anstieg zu geraten. [3] Es gebe einen Punkt, an dem die Nicht-Bereitstellung einiger Technologien unethisch wäre. [5]

Ist dem Geo-Engineering erst das Etikett “ethisch” verliehen, wird es genügend “ethisch” denkende Wissenschaftler, Politiker, Kirchen und NGOs geben, die Windkraftindustrieanlagen, Fracking, Abholzung von Regenwäldern für Biosprit und die Förderung von Ölsanden für ethisch gerechtfertigt halten und sich, einmal in der Klimawandelfalle gefangen, auch für Geo-Engineering stark machen werden.

Bernd Fischer

 

Text

Veröffentlicht am 05.05.2014
“Our climate is changing. The earth is warming up as a result of greenhouse gases emitted by humans. With serious implications: sea levels are rising, deserts are expanding, and extreme weather events may become more frequent. We can still prevent some of the consequences by reducing our emissions. But we will also have to adapt to some changes that can no longer be prevented. Reducing emissions and adapting to changes require considerable effort. Would climate engineering (CE), a deliberate and large-scale intervention in the climate, be an easier option against global warming?

Artificial removal of CO2 from the air could reduce greenhouse gas concentrations. But what happens with the CO2? What about ocean fertilization or a parasol for the earth to reflect the sunlight and prevent global warming?

The IASS’ new five-minute animated film “Engineering the Climate” introduces the uncertainties and risks associated with climate engineering in an easy-to-understand and entertaining way. The consequences of many technologies are still uncertain. Should we simply try it out? Is climate engineering a last-resort in case of an emergency? Technological interventions in the climate might solve some problems, but they would certainly create new ones. And who should decide about their use?

The film is particularly aimed at younger viewers. It follows the successful IASS productions “Outlaws in Air City” and “Let’s Talk about Soil”, and was produced by the Climate Media Factory. It demonstrates the importance of critically examining available and emerging options to address climate change with respect to their potential advantages risks.”

 

Auch am Potsdamer Institut für Nachhaltigkeitsstudien IASS tüfteln Wissenschaftler an Plan B für die Rettung des Weltklimas: Der Fokus des 14-köpfigen interdisziplinären Forscherteams: Dassogenannte Solar Radiation Management (SRM) – die Manipulation der Sonneneinstrahlung.

 

Ergänzende Informationen:

The IAGP project was funded by the Engineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC) and the Natural Environment Research Council (NERC).

The SPICE project was funded by EPSRC, NERC and the Science & Technology Facilities Council (STFC).

The CGG project was funded by the Economic and Social Research Council (ESRC) and the Arts and Humanities Research Council (AHRC).

 

Quellen/Links:

[1] ORF, 27.11.2014, Geoengineering: Hightech-Tricks gegen Klimawandel http://orf.at/stories/2255449/

[2] University of Bristol, Geoengineering our climate is not a ‘quick fix’, (Zusammenfassung der Studie).

[3] BBC, Geo-engineering: Climate fixes ‘could harm billions’, 26.11.2014 http://www.bbc.com/news/science-environment-30197085

[4] IAGP, Leeds: http://iagp.ac.uk/

[5] SPICE, Bristol: http://www.spice.ac.uk/

[6] CGG, Oxford: http://geoengineering-governance-research.org/

[7] http://de.wikipedia.org/wiki/LOHAFEX

Weitere Informationen:

http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2014/08/Geo-Engineering-Konferenz-Berlin.html

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