Al Gore

Das 12-jährige Jubiläum des Films „Eine unbequeme Wahrheit“ steht uns am 26. Januar 2018 bevor. Der ehemalige Vizepräsident der USA Al Gore enthüllte an diesem Tag die „schwere“ Bedrohung der globalen Erwärmung. Am 26. Januar 2006 erklärte die Washington Post, Al glaubte, dass „die Menschheit nur noch zehn Jahre Zeit hat, um den Planeten vor einer Verwandlung in eine totale Bratpfanne („a total frying pan“) zu retten.“

Klima-Kreuzritter

Dafür, dass er in einem Buch und in einem Film den Alarm ausgelöst hatte,
erhielt Al Gore einen Oscar und einen Nobelpreis. Die Lektionen des Films lauten: Die Gletscher der Erde schmelzen, die Eisbären werden vernichtet und jedes Jahr werden neue Hitzerekorde aufgestellt.

Für diese Botschaft erhielt der ehemalige Vizepräsidenten und sein Film
vom begeisterten Publikum stehenden Applaus.

Der Film gelangte auf Platz 10 der am meisten gesehenen Dokumentarfilme aller Zeiten in den USA, heißt es auf dem Blog „Humans are free“. Er „machte aus vielen Menschen wahre Gläubige. Eine ganze Generation von Alarmisten für die globale Erwärmung war geboren. Die Welt, wie wir sie kennen, hat sich für immer verändert. Egal, dass die Wissenschaftler über die vielen wissenschaftlichen Ungenauigkeiten des Films gesagt haben.

Gore beruft sich in seinem Film auf wissenschaftliche Erkenntnisse, die auf große Bildschirme projiziert werden, dass die globale Erwärmung bald zu katastrophalen Meeresspiegelanstiegen führen kann, die Städte wie New York (Überschwemmung des ehemaligen Standorts des World Trade Centers) überfluten könnten, Extremwetter (größere, heftigere Wirbelstürme und Taifune), globale Pandemien und heftige Regenfälle oder jahrzehntelange Dürre.

Es gehört zu den weniger bekannten Tatsachen, dass Al Gore seit seiner Niederlage gegen George W. Bush im Jahr 2000 mit seinen Balkendiagrammen um die Welt gereist ist Event für Event für ein kleines, eingeladenes Publikum veranstaltet hat. Kostenlos, sagt die Washington Post. Und er habe tausendmal die eine oder andere Version dieser Diashow präsentiert.

In einem Artikel, in dem er seinen unermüdlichen Dienst für die Menschheit hervorhob, wurde er von der Washington Post als „der berühmteste Kreuzfahrer der Welt gegen den Klimawandel“ bezeichnet. Auch heute noch bezeichnet die Washingtonpost Al Gore als „Klimakreuzfahrer“. Auf der Klimakonferenz COP24 in Kattowitz fand Al Gore wenig Beachtung, aber der Kreuzzug wird fortgeführt.

„Wir steuern geradewegs in die Klimakatastrophe“ – „„Kein Klimawandel, sondern eine Klimakatastrophe“ – „Klimakatastrophe kommt schneller als gedacht“ – „Unwetter als Vorboten der Klimakatastrophe“ lauten unisono die aktuellen Alarmmeldungen der Medien.

Umweltschutz hat sich für Al Gore ausgezahlt

Der ehemalige Vizepräsident Al Gore wird im November 2007 Partner in einer der renommiertesten Risikokapitalgesellschaften von Silicon Valley, Kleiner Perkins Caufield & Byers. Seit seinem Ausscheiden aus der Regierung hat Gore eine aktive Rolle bei der Beratung von Top-Silicon Valley-Unternehmen gespielt. Er ist Mitglied des Aufsichtsrats von Apple sowie ein leitender Berater des Online-Suchgiganten Google.

Al Gore ist Mitbegründer und Vorsitzender von Generation Investment Management und Gründer und Vorsitzender des Climate Reality Project, einer gemeinnützigen Organisation, die vorgibt, sich der Lösung der Klimakrise zu widmen. (https://www.algore.com/about.html)

„Al Gore: Der erste Kohlenstoff-Milliardär der Welt?“ fragte 2009 die Los Angeles Times. Die New York Times hatte bemerkt, dass Bill Clintons Vizepräsident eine Menge Geld durch die Unterstützung grüner Unternehmen verdiente. Der Demokrat sei auf dem besten Weg der weltweit erste Kohlenstoff-Milliardär zu werden.

Dank seines Umweltschutzaktivismus stieg laut Mad World Gores Vermögen von 700.000 US-Dollar im Jahr 2000 auf geschätzte 172,5 Millionen US-Dollar im Jahr 2015. Gore und der ehemalige Chef von Goldman Sachs Asset Management erzielten zwischen 2008 und 2011 Gewinne in Höhe von 218 Millionen US-Dolla aus einem von ihnen mitgegründeten Emissionshandelsunternehmen. Im Jahr 2008 konnte Gore satte 35 Millionen US-Dollar in Hedge-Fonds und andere Anlagen investieren.

2010 ließ sich Al Gore von seiner Ehefrau Tipper scheiden. Heute befindet sich der 68-jährige Al in zwei wunderschönen, geräumigen Häusern in Nashville und Kalifornien. Er hat jetzt eine junge, wohlhabende Freundin. Und den Umweltschutz überlässt er anderen. Die Stromrechnung von Al Gore zeigt, dass er 3.400% mehr Strom verbraucht als der durchschnittliche US-Haushalt

In Großbritannien durchgefallen

Al Gores Film „Eine unbequeme Wahrheit“ über den Klimawandel darf an britischen Schulen nicht unkommentiert gezeigt werden. Ein Londoner Gericht entschied, die Vorführung des Films ohne einen Hinweis auf andere Sichtweisen widerspreche dem Gesetz.
Bei neun zweifelhaften Aussagen des Films gab der Richter dem Kläger recht. Dazu zählt unter anderem die Behauptung Gores, die Gletscherschmelze in der Arktis werde den Meeresspiegel um über sechs Meter ansteigen lassen. Dies sei „alarmistisch“ und werde laut den Experten allenfalls über Jahrtausende geschehen. Ähnliches gelte für die These, pazifische Atolle würden überschwemmt, oder der Golfstrom werde versiegen. Ebenso gebe es keine Hinweise, dass wegen des Klimawandels die Eisbären ertrinken, wie im Film dargestellt.

Quellen:

  • http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/01/25/AR2006012502230.html
  • https://prepareforchange.net/2018/01/01/al-gores-10-global-warming-predictions-12-years-later-none-happened/
  • https://www.washingtonpost.com/energy-environment/2018/12/12/al-gore-says-trump-isnt-paying-attention-global-climate-summit-thats-good-thing/?utm_term=.964a7bd8f551
  • https://www.algore.com/about.html
  • https://abcnews.go.com/Business/story?id=3857122&page=1
  • https://latimesblogs.latimes.com/washington/2009/11/al-gore-worlds-first-carbon-billionaire.html
  • http://humansarefree.com/2017/08/al-gores-electricity-bill-reveals-he.html
  • https://madworldnews.com/liberal-rich-off-global-warming/
  • http://humansarefree.com/2017/08/al-gores-electricity-bill-reveals-he.html
  • https://www.welt.de/welt_print/article1257911/Britisches-Gericht-Al-Gores-Klima-Film-ist-alarmistisch.html

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