Steigender Meeresspiegel – ungenau und irreführend.

Generell ist der Meeresspiegel in Warmzeiten – auch in der heutigen! – um gut 100 m höher als in Eiszeiten, weil in denen viel Wasser in Gletschern gespeichert ist, sagt Eike Roth, Experimentalphysiker, der sich seit 40 Jahren intensive mit Energie- und Umweltfragen und dem Klimaproblem beschäftigt.

Der Meeresspiegel steigt seit der letzten Eiszeit langsam weiter an, zurzeit je nach Region um ca. 2 bis 3 mm pro Jahr, sagt Roth. Die Gründe hierfür seien vielfältig und nur zum Teil verstanden.

Die Gründe für den Anstieg des Meeresspiegels seien vielseitig, sagt Roth. Die „Erwärmung mit dadurch bedingter Ausdehnung des Meerwassers und Abschmelzen von Landeis gehören jedoch zweifelsfrei dazu (Meereis schwimmt und sein Schmelzen verändert den Meeresspiegel daher nicht).“

Selbst wenn Befürchtungen wahr würde, dass der globale Meeresspiegel um ca. 7 m steigen und zahlreiche Länder und Städte überfluten würden, würde eine solche Entwicklung viele Jahrtausende brauchen. Roth:

„Bei einem Prozess, der viele Jahrtausende braucht, sind kurzfristige Maßnahmen auf keinen Fall erforderlich. Ein solches Problem zu lösen, sollten wir besser unseren Fähigkeiten in 1000 Jahren überlassen.“

Quellen:

  • http://diekaltesonne.de/probleme-beim-klimaproblem/