Gute Nachrichten aus Afghanistan: Neue Mädchen-Oberschule in einer ehemaligen Talibanhochburg

Schlechte Nachrichten aus der Welt des Islam haben Konjunktur, sie gelten im christlichen Westen als politisch korrekt. Wenn irgendeine Nachrichtenagentur wie kürzlich AP behauptet, “Taliban verweigern Mädchen den Schulbesuch“, wird dies offenbar ungeprüft übernommen. Diese Nachricht wurde jedenfalls von der Internetzeitung NGO weiter verbreitet. Ganz anders lautet dagegen die Meldung aus dem zweiten Halbjahresbericht der “Kinderhilfe Afghanistan“:

“Neue Mädchen-Oberschule in Besood, Ost-Afghanistan”

“Zu Jahresbeginn konnten wir nach nur einjähriger Bauzeit die Mädchen-Oberschule in Besood feierlich eröffnen. Sie liegt wie fast alle unsere Projekte in einer ehemaligen Talibanhochburg Ost-Afghanistans. In dem zweistökkigen, erdbebengeschützten Schulgebäude werden derzeit die Klassenzimmer mit Schulmobiliar ausgestattet, Computer- und Laborräume eingerichtet und eine leistungsfähige Photovoltaik-Anlage installiert. 3.000 Mädchen aus einem Dutzend Dorfgemeinden haben nun erstmals in dieser entlegenen Ecke Afghanistans die Gelegenheit, bis zur 12. Klasse eine gute Schule zu besuchen und dort dann auch ihr Abitur zu machen.” („Kinderhilfe-Afghanistan”, Halbjahresbericht Juli 2013)

Auch eine weitere Nachricht zeigt, wie wichtig es ist, negative Berichterstattungen über den Islam, Afghanistan und Pakistan kritisch zu hinterfragen:

“Der Grundstein ist gelegt: Die zweite christlich-moslemische Schule in Pakistan”

“Mai 2013. Dr. Reinhard und Annette Erös legen gemeinsam mit Pater Leonhard Steger und einigen seiner Mitarbeiter den Grundstein für die zweite christlich-moslemische Schule in Pakistan (Foto links). Vor dem Gebäude der ersten christlich-moslemischen Schule (Foto rechts) hat sich das derzeitige Kollegium mit einigen Kindern und Eltern um Pater Leonhard Steger (links) und Annette Erös (Mitte) versammelt.” (“Kinderhilfe Afghanistan“)

Quellen:

Die “Kinderhilfe Afghanistan” ist eine private Initiative der Regensburger Familie Dr. med. Reinhard und Annette Erös und ihrer fünf erwachsenen Kinder. Die Familien-Initiative wurde 1998 ins Leben gerufen und unterstützt vor allem Kinder und Frauen in Afghanistan mit schulischen und medizinischen Projekten.

Zu AP: US-Nachrichtenagentur AP: Vom Justizministerium ausspioniert (14.05.2013/hg/dpa)

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