Sklave

„Es interessiert mich einen Dreck, was Sie zu sagen haben!“

Der belgische Virologe Marc Van Ranst lebt mit seiner Familie unter Polizeischutz in einem sogenannten „safe house“. Er fühlte sich von Impfgegnern bedroht. Auf Twitter lieferte er sich ein Wortgefecht mit dem niederländischen Impf-Gegner und Tanzlehrer Willem Engel („Dance teacher & human rights activist & scientist“). Engel twitterte, dass Van Ranst in Wirklichkeit für sein Unglück selbst verantwortlich sei, weil er als führender Virologe, der für die Regierung arbeitet, mitschuldig an der „Pandemie der Angst“ gewesen sei. Van Ranst antwortete ihm: „Wenn es eine Salsa-Pandemie gibt, werde ich Ihnen gerne zuhören. Aber im Moment interessiert es mich einen Dreck, was Sie zu sagen haben, und das sollte in den Niederlanden auch niemand.“

Der „Grippekommissar“ bei Chatham House

Marc Van Ranst berät die belgische Regierung seit Jahren in Sachen Pandemie. Er ist Professor für Virologie an der Katholieke Universiteit Leuven (Belgien). Sein Pendant ist Christian Drosten, dessen akademischer Titel zurzeit noch umstritten ist.

Die Konferenz „Centre on Global Health Security“ bei Chatham House fand zum hundertsten Jahrestag der Pandemie von 1918 in Zusammenarbeit mit der European Scientific Group on Influenza (ESWI) für Interessenvertreter zum Thema Influenza-Vorsorge statt. Sie trafen sich, „um den 100. Jahrestag der Influenzapandemie zu begehen und zukünftige Herausforderungen zu diskutieren„, so Chatham House gegenüber RTBF (Radio-télévision belge de la Communauté française ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk für die frankophone Bevölkerung Belgiens).

Die Lehren aus dem vergangenen Jahrhundert der Forschung und der internationalen Zusammenarbeit sollten dazu beitragen, die Welt auf künftige Pandemien vorzubereiten, heißt es in der offiziellen Ankündigung der Konferenz durch Chathamhouse „Auf dieser Veranstaltung werden die in den letzten 100 Jahren erzielten Fortschritte besprochen, der derzeitige Stand der Vorbereitungen bewertet und ein Ausblick auf die Möglichkeiten zur Verbesserung des politischen Engagements gegeben.“

In seinem Vortrag erläutert Marc van Ranst, wie ein „Pandemieplan“ aussehen muss, damit die Bevölkerung zu einer massenhaften Impfung bereit ist.

Youtube (deutscher Untertitel möglich): https://www.youtube.com/watch?v=3OAQ4QTv_3M)
Das vollständige Video auf Youtube war bereits am 18. Februar bei Youtube wegen Kündigung des Kontos gelöscht, ist aber bei Vimeo in kompletter Länge anzusehen.

„Es interessiert mich einen Dreck, was Sie zu sagen haben“

Dass Van Ranst sich nicht nur „im Moment“, sondern generell einen Dreck um Kritik schert, zeigt seine Präsentation auf einer Konferenz von Chatham House am 22. Januar 2019.

Filip Dewinter twittert: „Die Mediastrategie. Man muss die Aufmerksamkeit der Medien auf sich ziehen, also schreit laut: „Es wird Grippetote geben“. Das passiert eigentlich jedes Jahr, aber wenn man über Todesfälle spricht, hören die Medien immer zu.“ Klingt vertraut…#corona“

Dewinter ist Fraktionsvorsitzender des Vlaams Belang (VB) und Abgeordneter im Flämischen Parlament. Sein Großvater mütterlicherseits war während des Zweiten Weltkriegs in der Résistance aktiv. Sein Vater, damals Medizinstudent, war NS-Zwangsarbeiter.

Marc Van Ranst twittert ihm zurück: „Vielleicht möchten Sie Ihren Anhängern das vollständige Video des Talks für Chatham House statt einer irreführenden Zusammenstellung zeigen. Sie werden sehen, dass in der Vollversion tatsächlich genau das Gegenteil gesagt wird.“

Chatham House: Verwirrung vermeiden

Chatham House veröffentlicht eine Zusammenfassung der Konferenz-Beiträge. Der Titel der Zusammenfassung lautet: „Kräfte bündeln bei der Influenza Bereitschaft für eine Pandemie“ („Joining forces in influenza pandemic preparedness“) Read a meeting summary. In der Zusammenfasung heißt es:

  • Dr. Marc van Ranst, Grippekommissar, Belgien, habe erklärt, es sei entscheidend, eine einzige Stimme für Informationen zu haben, um Verwirrung zu vermeiden. Der beste Weg, eine weit verbreitete Panik wegen einer Pandemie zu verhindern, sei die Kommunikation mit den Medien und die Beruhigung der Öffentlichkeit durch genaue Informationen.
  • Die Erfahrung als Grippebeauftragter in Belgien während der H1N1-Pandemie 2009 habe gezeigt, dass es entscheidend sei, vom ersten Tag an allgegenwärtig zu sein und mit den Medien zu kommunizieren, um sicherzustellen, dass es eine einzige Stimme für Informationen gibt, um Verwirrung zu vermeiden.
  • Die Kommunikationsteams müssen angemessen finanziert werden, und es müssen gute Beziehungen zu den Medien gepflegt werden. Soziale Medien seien ebenfalls eine gute Möglichkeit der Kommunikation, aber sie ermöglichen auch die Verbreitung von Falschinformationen.
  • Besonders hilfreich sei die Einrichtung eines Callcenters für die Öffentlichkeit gewesen. Dadurch habe die Öffentlichkeit beruhigt werden und der Grippebeauftragte sich ein Bild von der Art der Fragen machen können, die in der Bevölkerung diskutiert wurden, so dass die Antworten in Interviews mit den Medien eingearbeitet werden konnten.
  • Eine weitere nützliche Strategie sei die Vorwegnahme künftiger Möglichkeiten, wie hohe Fallzahlen und Todesfälle. Dies schien die Medien und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und eine weit verbreitete Panik zu verhindern.

Chatham House und ESWI

Veranstalter der Konferenz „Centre on Global Health Security“ waren Chatham House, bis 2004 auch als Royal Institute of International Affairs bekannt, und die Europäische Wissenschaftliche Arbeitsgruppe für Influenza (ESWI).

Chatham House ist eine private, weltweit führende britische Denkfabrik mit Sitz in London.
„Seine Mitglieder befassen sich in Studienprogrammen, Arbeitsgruppen, Roundtables, Konferenzen und Seminaren mit aktuellen Fragen und Analysen des politischen Zeitgeschehens auf internationaler Ebene. Die hier erstellten Expertisen und Lösungsempfehlungen können durch die international tätigen Mitglieder weltweit gezielt verbreitet werden. Einzelne Schlüsselprojekte werden von der Rockefeller-Stiftung, der Bill & Melinda Gates Foundation, der Konrad-Adenauer-Stiftung, der NATO oder der EU finanziert und gesponsert. Neben den Corporate Members, bestehend aus 75 Großkonzernen, Investmentbanken, Energiekonzernen und 263 weiteren Firmen, zählt das Chatham House derzeit 2.770 international tätige Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Diplomatie, Wissenschaft, Politik und Medien aus 75 Ländern zu seinen Mitgliedern und verfügte im Jahre 2012 über ein aus Wirtschaft, Stiftungen und Mitgliederbeiträgen generiertes Budget von 12 Mio. Euro.“ (Wikipedia)

Die Konferenzender European Scientific Group on Influenza (ESWI) haben sich nach eigenen Angaben zu den größten europäischen wissenschaftliche Konferenzen zum Thema Influenza entwickelt. Finanziert werden die ESWI laut Torsten Engelbrecht („Virus-Wahn“) ausschließlich von der Pharmaindustrie. Der Moderator der strategischen Sitzung im Chatham House war ESWI-Chef Albert Osterhaus.

Steuerung der Medien

Der Virologe Van Ranst wurde 2020 von der Königlichen Flämischen Akademie von Belgien für Wissenschaft und Kunst (KVAB) und von deren Junger Akademie mit dem Karrierepreis für wissenschaftliche Kommunikation für seine „klare Sprache zur Coronakrise“ ausgezeichnet. Man glaube Marc Van Ranst, „weil dessen Einsatz, auch unter herausfordernden Umständen, klar und breit über sein Fachgebiet zu kommunizieren, zum Vertrauen in die Wissenschaft bei einem breitgefächerten Publikum beiträgt.“

In diesem Sinne fasst auch The Brussels Times den Beitrag des „Grippekommissars“ zusammen. das Blatt berichtet am 18. Februar 2021:

Vor einem Fachpublikum erläuterte Van Ranst, wie er in dieser Zeit mit dem Slogan „eine Stimme, eine Botschaft“ dafür sorgte, dass er für die verschiedenen Medien ein Bezugspunkt war. „Man muss am ersten Tag oder in den ersten Tagen omnipräsent sein“, sagte er. „Um die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zu ziehen, trifft man eine Vereinbarung mit ihnen: Man erzählt ihnen alles, und wenn sie einen anrufen, nimmt man den Hörer ab.“ Er betonte, dass diese Strategie in Belgien seinerzeit sehr gut funktioniert habe. „Unsere Bevölkerung war nicht so beunruhigt wie zum Beispiel in England, Frankreich oder den Niederlanden. Die Kommunikation wurde gut gesteuert“, sagte er.

Auf der Konferenz sprach Van Ranst in einem heiteren Ton über die Notwendigkeit, das Land auf die Tatsache vorzubereiten, dass es grippebedingte Todesfälle geben wird. „Natürlich ist das unvermeidlich. Ich habe das in den Medien verwendet: ‚Sieben Grippetote pro Tag auf dem Höhepunkt der Epidemie wären realistisch‘,“ sagte er. „Das gilt für jedes Jahr, ja. Das ist eine sehr konservative Schätzung.“ Es sei jedoch sehr wichtig, über Todesfälle zu sprechen, so Van Ranst, weil es die Menschen dazu bringe, die Tatsache in Betracht zu ziehen, dass es zu Todesfällen kommen könne. „Das war ein notwendiger Schritt.“

Medien begrüßen „effektive Kommunikation“

Viruswahn
2009-2010 Initiator der Untersuchungen des Europarates zu H1N1 Pandemie-Alarms (Faked Pandemics)Torsten Engelbrecht, u.a.: Virus-Wahn
11,99 €

Die gesamte Vorlesung konzentrierte sich nach Ansicht der Brussels Times auf die Frage, wie man beim Ausbruch einer Pandemie effektiv kommunizieren kann, und nicht auf die Planung einer Pandemie oder die Übertreibung der Situation, wie es von vielen behauptet worden sei.

Als äußerst effektiv erweist sich das Abschreiben von Schriftstücken, die von Behörden oder politisch akzeptierten Influenzern zugesandt werden. Dass diese ihre Informationen wiederum von der Pharmaindustrie beziehen, kümmert sie nicht.

Sachliche Kritik an politischen Maßnahmen kommen nicht oder kaum zu Wort, Kritiker werden ignoriert oder diskriminiert. Dieser „Journalismus“ hat sich in den letzten 18 Monaten seit Beginn der „Pandemie“ als die effektivste Form der Kommunikation für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die meisten Medien erwiesen.

Ein Beispiel für die „effektive Kommunikation“ in Deutschland ist Christian Drosten, der Berater der Bundeskanzlerin. Er erhielt 2020 den Deutschen Radiopreis, mit einer ähnlichen Begründung wie Van Ranst. In der Laudatio heißt es: „Diese Gradlinigkeit, populär zu erklären, ohne populistisch zu werden, sich öffentlich aufgrund neuer Erkenntnisse, soweit nötig, auch zu korrigieren, stets auf die Aufgabentrennung zwischen Wissenschaft und Politik zu bestehen, haben ihn zur zentralen Stimme in der Pandemie werden lassen. Ein Experte, der transparent, anschaulich und fesselnd erläutert, schafft damit die Voraussetzung für erfolgreiches Radio und Audio, für spannenden Wissenschaftsjournalismus. Danke Christian Drosten!“

Die Connections

Der belgische Virologe Marc van Ranst gilt als ein Mann mit zahlreichen Interessenskonflikten. Die Medien weigern sich, diese Konflikte zur Kenntnis zu nehmen. Regierungskonforme Journalisten lieben den „heiteren Ton“, mit dem Van Ranst das Publikum zum Lachen bringt. Sie hören nicht, dass Van Ranst auch sie verspottet, wenn er launig erklärt, wie er2009 als unabhängiger Schweinegrippe-Experte der belgischen Regierung versucht hat, der Öffentlichkeit die Impfstoffe unterzujubeln. Er war effektiv.

Aber eine Person hat ihm damals die Tour vermasselt: Dr. Wolfgang Wodarg. Dass der Versuch der Pharmaindustrie, die Bevölkerung zu übertölpeln, misslang, war nicht den Medien, sondern Wolfgang Wodarg zu verdanken. Für ihn, den damalige Leiter des Gesundheitsausschusses der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, und für die Impf-Opfer hat Van Ranst nichts als Spott übrig. Auszüge aus der Chatham-House-Rede des belgischen „Grippekommissars“ finden sie transkribiert bei Corona Doks.

Auf Angela Merkel und Albert Osterhaus, Chef des Mitveranstalters ESWI, könne man immer zählen, sagt Van Ranst unter starkem Beifall der Anwesenden (ab Min. 17:25). Er erklärt ferner, auf die nächste Pandemie seien wir nicht vorbereitet.

Der Gegenspieler

Der Gegenspieler des „Grippekommissars“ Van Ranst war 2009 ein Arzt aus Deutschland, Dr. Wolfgang Wodarg. 2009-2010 hat Wolfgang Wodarg als Initiator der Untersuchungen des Europarates zu H1N1 Pandemie-Alarms (Faked Pandemics) den Zorn der Pharmaindustrie und ihrer Lobbyisten auf sich gezogen. Vergessen hat Van Ranst die Niederlage offenbar nicht, wie sein Chatham-Vortrag 2019 beweist (ab Min. 15:10). Er unterstellt Wodarg und anderen Kritikern Betrug und sagt, dass er Wolfgang Wodarg bloßstellen stellen möchte.

Wolfgang Wodarg ist ein in mehreren Disziplinen ausgebildeter, hoch angesehener Facharzt für Innere Medizin, Lungen- und Bronchialheilkunde, Hygiene und Umweltmedizin und für öffentliches Gesundheitswesen, Sozialmedizin.

Seine Tätigkeit in der Antikorruptionsarbeit hat ihm sehr viel Anerkennung eingebracht, auch durch die Medien, die ihn heute diffamieren. Besondere Schwerpunkte seiner Tätigkeit waren „Korruption im Gesundheitswesen“ und „Institutionelle Korruption“. Wolfgang Wodarg ist Ehrenmitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (dort war er Leiter des Gesundheitsausschusses und stellv. Vorsitzender der Sozialistischen Fraktion). Als sozialdemokratischer Gesundheitspolitiker war er 1994-2009 Mitglied des Bundestages, Initiator und Sprecher der Enquete-Kommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“.

Die damalige SPD hat, wie unschwer zu erkennen ist, den Geist aufgegeben und ist zur Pharmaindustrie umgeschwenkt. Nach seinem Austritt aus der SPD kandidiert Wolfgang Wodarg am 26. Seprember 2021 für die Partei DieBasis zur Bundestagswahl.

Screenshot Video

Wolfgang Wodarg bewahrte vermutlich Tausende vor Narkolepsie

Die Intervention von Wolfgang Wodarg, über die sich Van Ranst empört, hat vermutlich viele Tausende in Europa vor Narkolepsie und somit vor einem großen Leid bewahrt. DerArzt beschreibt die gesundheitlichen Folgen der Impfung in seinem Buch „Falsche Panemien„.

Zwar konnte Wolfgang Wodarg nicht verhindern, dass der Pharmaindustrie geschätzte 18 Milliarden Dollar für unnütze Impfstoffe zuflossen, aber seinem Engagement ist es zu verdanken, dass bis Januar 2015 „nur“ rund 1.300 Geimpfte, darunter einige auch aus Deutschland, an Narkolepsie, eine Schlaf-Wach-Störung, erkrankten. Über die gesundheitlichen Schäden verliert Van Ranst in seinem Vortrag kein Wort.

Die Ergebnisse mehrerer europäischer epidemiologischer Studien bestätigten 2016 laut Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ein signifikant erhöhtes Risiko für Narkolepsie nach Pandemrix-Impfung bei Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen verglichen mit gleichaltrigen Nichtgeimpften.

Allein in Deutschland blieben die Bundesländer auf Kosten von 239 Millionen Euro sitzen, berichtete die Ärztezeitung. Von den insgesamt 34 Millionen erworbenen Impfstoff-Dosen seien 28,7 Millionen übrig geblieben. Pläne, den Impfstoff Pandemrix ins Ausland zu verkaufen, waren gescheitert, weil es weltweit keinen Bedarf gab.

Der Bund weigerte sich einen Teil der Kosten zu übernehmen, obwohl Kanzlerin Angelika Merkel (CDU) die Länder damals aufgefordert haben soll, für mindestens die Hälfte der Bevölkerung Impfstoffe zu beschaffen.

Interessant ist für Wolfgang Wodarg die Tatsache, dass Christian Drosten, schon 2009 versuchte, mit seinem Steckenpferd, dem PCR-Test, ins Geschäft zu kommen. Auch bei der Schweinegrippe habe er einen Test gebastelt und ihn zum Nachweis der Erreger angeboten, berichtet er in seinem Buch.

Die Pharmaindustrie hat seit 2009 gelernt

Marc van Ranst warnt in seinem Vortrag vor sinkendem Interesse und dem Verlust früherer Erfahrungen aus Pandemien. Politiker und Führungskräfte in der WHO, CDC und ECDC seien zwischenzeitlich durch neue ersetzt worden. Vieles von dem, was 2009 gelernt wurde, sei verlernt worden und müsse neu erdacht werden.

Der Einfluss der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf die Weltpolitik ist seit der sogenannten Corona-Pandemie gewachsen. Die WHO wird mittlerweile zu 80 Prozent von privaten Geldgebern und Stiftungen finanziert, räumt unter anderem der SWR2 ein (4.9.2020). „Größter privater Geldgeber ist die Bill und Melinda Gates Stiftung. Seit der Jahrtausendwende hat die Gates-Stiftung der WHO insgesamt 2,5 Milliarden Dollar gespendet.“

SWR2: „Was gesund ist, bestimmt Bill Gates“

2019 ließen die Repräsentanten von Politik und Kapital auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos eine 16-jährige, autistische Schülerin der Welt verkünden: „Ich will, dass ihr in Panik geratet“, wussten nur wenige Menschen, wozu gezielte Panikmacherei dienen kann. („Manipulation durch Angst“ lautet der Titel eines sehenswerten Beitrags, der1979 im ZDF gezeigt wurde. https://www.youtube.com/watch?v=BmBTfzIOCck)

Bill Gates fordert eine rasche Reaktionsfähigkeit

Einer derjenigen, der die Angst in einen Erfolg für sich umbuchen kann, ist der US-amerikanische Unternehmer, Microsoft-Gründer und Multimilliardär Bill Gates. Er sagte laut Economist am 23. April 2020: „Ich glaube, dass die Menschheit diese Pandemie besiegen wird, aber nur, wenn der größte Teil der Bevölkerung geimpft ist. Bis dahin wird das Leben nicht zur Normalität zurückkehren. Selbst wenn die Regierungen die Selbstquarantäne aufheben und die Unternehmen ihre Türen wieder öffnen, bleibt der natürliche Widerwillen der Menschen, sich Krankheiten auszusetzen.“

Bill Gates wiederholte in verschiedenen öffentlichen Reden, dass die Welt nicht für die nächste Pandemie bereit sei. In einem Interview mit der “Süddeutschen Zeitung” sagte er:

«Wir sind nicht bereit für die nächste Pandemie. Ich hoffe, dass sich die Situation in zwei Jahren ändern wird. Impfstoffe, Tests, Medikamente, Epidemiologie, Überwachung: Es gibt viele Dinge, die getan werden können ». Gates fordert eine rasche Reaktionsfähigkeit: «Die Aufgabe der Regierungen ist es, die Bürger vor diesen Ereignissen zu schützen. Bereits während dieser Pandemie hätte es einen großen Unterschied gegeben, wenn die Vorbereitung besser gewesen wäre ».

Es wird immer deutlicher: Die Angst ist der Treibstoff der „Corona-Pandemie“, nicht das Virus. Die Pharma- und die Technologie-Industrie machen sich die Angst zunutze.

„Wir müssen uns für eine Epidemie wappnen wie für einen Krieg“

Worauf es bei der „Corona-Pandemie“ tatsächlich ankommt, verkündete Bill Gates 2015 :

„Wir müssen uns für eine Epidemie wappnen wie für einen Krieg. Soldaten stehen in Vollzeit zur Verfügung und auf Abruf bereit. Reservisten können die Anzahl der Soldaten um ein Vielfaches erhöhen. Die mobile Eingreiftruppe der NATO kann sehr schnell eingesetzt werden. Durch Einsatzübungen überprüft die NATO die Ausbildungsqualität im Bereich Kraftstoffversorgung, Logistik und Funkfrequenzen. Dadurch sind die Soldaten stets einsatzbereit. In ähnlicher Weise müssen wir uns für eine Epidemie wappnen.“

Die Vision von Bill Gates wird, falls sie weiter zum Tragen kommt, die Gesellschaft zukünftig in einen permanenten Kriegszustand versetzen. Der Feind wäre ein imaginäres Virus, das ununterbrochen die Welt bedroht. Wer in diesem Krieg die Nutznießer sind, zeigen die sprunghaft ansteigenden Gewinne der Pharmakonzerne und von Amazon & Co.

Der belgische „Grippekommissar“ Marc van Ranst ist nur einer ihrer zahllosen Vermittler zur Durchsetzung ihrer globalen Interessen. Zukünftig jede simple Infektionskrankheit mit Unterstützung der Medien und juristisch abgesichert durch Gesetze, wie zum Beispiel durch das Infektionsschutzgesetz in Deutschland, von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „Pandemie“ deklariert werden und den Verteidigungsfall aktivieren.

Militärisch durchorganisiertes Gesundheitssystem

Die Demokratie lässt sich auf dieser Grundlage fließend gegen ein militärisch durchorganisiertes Gesundheitssystem, in dem Pharmakonzerne, BigTech und die Finanzindustrie die Herrschaft übernehmen, austauschen.

Bestimmte Strukturen der Demokratie, etwa das Parlament, müssten nicht aufgelöst werden, denn ebenso wie Nicht-Regierungsorganisationen werden sie als Stakeholder bei der „Großen Transformation“ und dem „Great Reset“ gebraucht.

Bill Gates, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn, Bankkaufmann und Pharmalobbyist, sind geschulte Mitglieder der Young Global Leaders des Weltwirtschaftsforums (WEF). Sie sind sich mit anderen Politmarionetten der Welt bei der Umsetzung der gesellschaftlichen Transformation einig. Und, wie gesagt, es interessiert sie einen Dreck, was Sie zu sagen haben.

Ein aktuelles Beispiel für das Desinteresse an abweichenden Meinungen demonstriert die Abendschau bei Facebook. „Die Abendschau hat eingeschränkt, wer diesen Beitrag kommentieren kann.“ Die Abendschau ist eine Fernsehsendung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb).

Abendschau, Facebook, Montag 20. September, 12:05 Uhr

Faina Faruz

Titelbild: AHTmedia, pixabay


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