Ernte

Mehr CO2 – Bessere Ernte

Eine Suche bei Google nach „Ernte Klimawandel“ zeigt, dass die Mehrzahl der Medien falsch über die Ernte in den vergangenen Jahren berichten und auf Klima-Katastrophenmeldungen anspringen. Die Daten zeigen jedoch etwas Anderes.

Wer die Möglichkeit hat, überprüft die Rohdaten selbst. Die FAO, Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (Welternährungsorganisation), ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Rom. Sie stellt aussagekräftige Daten über Ernteerträge zur Verfügung und erleichtert diese Aufgabe.

Steigender Getreideertrag der USA von 1961 bis 2017

Die Daten der FAO für den Getreideertrag der USA von 1961 bis 2017 zeigen, dass der Durchschnittswert für die USA während dieses Zeitraums 4.894 kg pro Hektar betrug. Das Minimum lag bei 2.522 kg pro Hektar im Jahr 1961 und das Maximum bei 8.281 kg pro Hektar im Jahr 2017. Die absoluten Werte lassen sich in der Grafik auf der Homepage von https://www.theglobaleconomy.com/usa/cereal_yield/ ablesen.

Der Getreideertrag wird gemessen in Kilogramm pro Hektar Erntefläche. Er umfasst Weizen, Reis, Mais, Gerste, Hafer, Roggen, Hirse, Sorghum, Buchweizen und Mischgetreide.

Ein Ländervergleich zwischen Japan, USA, UK, China und Deutschland zeigt seit 2000 zunehmende Getreideerträge.

James Taylors, Direktor des Arthur B. Robinson Center on Climate and Environmental Policy at The Heartland Institute, weist darauf hin, dass „US-amerikanische, honduranische, guatemaltekische und globale Erntedaten zeigen, dass Klimaaktivisten große Geschichten erzählen, wenn sie behaupten, dass der Klimawandel globale oder regionale Ernteverwüstungen verursacht. Der Beweis liegt in den objektiven Erntedaten.“

Laut der USDA-Veröffentlichung „ Crop Production Historical Track Records “ wurden in den letzten drei Jahren die drei höchsten US-Weizenerträge pro Morgen in der Geschichte des Landes erzielt.

Klimahysterie in den Medien

Die Ernteerträge stehen im krassen Widerspruch zum Katastrophenalarm in den Medien. Scinexx zum Beispiel behauptet: „Der Klimawandel und die mit ihm verbundenen Wetterextreme führen schon jetzt immer wieder zu Ernteeinbußen in der Landwirtschaft. Denn viele Nutzpflanzen kommen schlecht mit der zunehmenden Hitze und Dürre zurecht. In Zukunft könnte dies zu noch drastischeren Engpässen und Ernteausfällen führen – dies gilt für Weizen, Reis und andere Getreide, aber auch für Kaffee, Bananen und andere Früchte.“ Weitere Beispiele für den falschen Alarm:

  • Welthunger: Bedroht der Klimawandel die Ernten? – WELT, https://www.welt.de › Wissenschaft, 17.12.2019
  • Ernteeinbußen: Weniger Bananen durch Klimawandel | ZEIT, https://www.zeit.de › Wissen, 03.09.2019
  • Klimawandel und Landwirtschaft: Bauern am Boden – taz.de, https://taz.de › Nord, 03.07.2019
  • Folge des Klimawandels: Zu wenig Getreide für die Welt – taz.de, https://taz.de › Öko › Ökologie, 07.04.2019
  • Klimawandel bedroht Ernährung | Brot für die Welt, https://www.brot-fuer-die-welt.de › … › Die Welt im Wasserstress, 14.02.2019

Mehr CO2 ist zu begrüßen

Letztendlich hat mehr atmosphärisches Kohlendioxid die gleichen positiven Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion wie in Gewächshausanlagen. Außerdem führen wärmere Temperaturen zu längeren Vegetationsperioden und weniger verheerenden Frostereignissen.

Das Kohlendioxid ermögliche direkt das Wachstum aller Arten von Pflanzen, sagt Freeman Dyson, der vielfach ausgezeichnete Physiker und Mathematiker, im Gespräch mit dem Filmemacher Marijn Poels. „Mehr Kohlendioxid bedeutet also, dass es gut für die Tierwelt ist, dass es gut für die Wälder ist und dass es gut für die Ernährung ist, für die Landwirtschaft auf der ganzen Welt. Es rettet eine große Anzahl von Menschen vor dem Verhungern. Die Auswirkungen sind in keinem Verhältnis schwerwiegender als die Auswirkungen von Kohlendioxid auf das Klima. Und das wird in der Öffentlichkeit nie gesagt.“

Es wird nicht nur verschwiegen, sondern es bahnt sich mit dem Klimaschutzgesetz an, dass Veröffentlichungen ähnlicher Gedanken verboten werden. Dazu ein Beispiel:

Resistenz gegen Trockenheit durch CO2

Dyson erklärt, dass Kohlendioxid neben der direkten Verbesserung des Pflanzenwachstums auch die Resistenz gegen Trockenheit erhöht. Er sagt: „Denn Kohlendioxid ist ein Ersatz für Wasser. Wenn Sie sehen, wie eine Pflanze tatsächlich atmet. Es hat kleine Löcher an der Oberfläche des Blattes, die sich öffnen und schließen können. Und jedes Mal, wenn das Kohlendioxidmolekül aus der Luft in die Pflanze gelangt, entweichen hundert Wassermoleküle. Das passiert, das kann man nicht vermeiden. Das Absorbieren von Kohlendioxid impliziert also immer einen Wasserverlust. Wenn die Luft im Freien jedoch weniger Kohlendioxid enthält als die Pflanze, verliert die Pflanze mehr Wasser, um zu atmen. Sie machen die Pflanze also anfälliger für Trockenheit. Und das ist natürlich der große Mörder von Pflanzen. Auf diese Weise verwandeln Sie grünes Land in Wüste.“

Das CO2 sei kein Schadstoff, sondern eigentlich ein Dünger. Während der Erdgeschichte sei das CO2 in den meisten Fällen viel höher gewesen als heute. „Die Welt ist im Moment halb verhungert, weil nicht genug Kohlendioxid vorhanden ist. Vegetation würde es besser gefallen, wenn es dreimal so viel gäbe …“

„Die Sonne im Juli 2019: Die Erde wird grüner – die ausbleibende Katastrophe“, lautet der Titel eines lesenswerten Beitrags von Fritz Vahrenholt und Frank Bosse vom August 2019.

https://www.theglobaleconomy.com/usa/cereal_yield/

Die FAO ist die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (Welternährungsorganisation), eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Rom.

Titelfoto: jplenio, pixabay

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