Klimaschutz

Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Klimaschutz

Soziale Bewegungen und der Klimaschutz

„Mörderische, Ressourcen fressende Benzin-Autos“. In einem Interview mit dem WDR 5 outet sich der Politologe Tadzio Müller als Befürworter unter anderem von Strom-Rationierungen. „Leute kriegen eine Art Kontingent, wie man es auch mit anderen Produkten möglich machen kann, wie man es vor allem mit Strom machen kann. Die einzige Art und Weise, wie wir uns auf eine gerechte Verteilung der verbleibenden Ressourcen einigen können, ist, sie zu planen und zu verteilen. Es gibt dazu keine Alternative.“

Als „Planwirtschaft“ und „Öko-Diktatur“ möchte Müller seine Vorstellungen nicht bezeichnet wissen. Die Fridays for Future Bewegung versteht er als Vorhut einer politischen Sammlungsbewegung von Minderheiten. 

Achim Schmitz-Forte (Redaktion: Gundi Große) zeigt durch sein hartnäckiges Nachfragen, dass der WDR mehr kann als Klimawandel-Gehorsam predigen.

Tadzio Müller ist Referent für Klimagerechtigkeit an der Rosa-Luxemburg Stiftung, eine parteinahe Stiftung der Partei Die Linke. Mitglieder der Stiftung sind unter anderem: Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Dr. Sahra Wagenknecht, Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister und Kultur- und Europasenator von Berlin.

„Noch nie sei die Chance auf Klimarettung so groß gewesen wie jetzt durch „Fridays for Future“, sagt der Politologe Tadzio Müller. In der Redezeit erläutert er, warum er wieder Hoffnung hegt und was der Begriff Klimagerechtigkeit für ihn bedeutet.“

„Wie kommt das Neue in die Welt?“, fragt Tadzio Müller – und gibt die Antwort gleich selbst: „Durch soziale Bewegungen.“ Der Klima-Aktivist und Referent für Klimagerechtigkeit an der Rosa-Luxemburg Stiftung beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Kraft von sozialen Bewegungen. Er ist überzeugt: „Die Fridays-for-future-Demonstrationen sind eine der wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahrzehnte“.

Durch sie habe man nicht nur die Chance, das Klima tatsächlich retten zu können. Diese neue, viel offenere Generation mache zudem Hoffnung auf einen grundsätzlichen gesellschaftlichen Wandel. Denn den jungen Menschen gehe es um mehr als nur den Klimaschutz. Sie seien daher der Grund, warum er seit Langem das erste Mal wieder optimistisch in die Zukunft blicke.

Redaktion: Gundi Große. WDR 5 Neugier genügt – Redezeit 09.08.2019 22:59 Min. Verfügbar bis 08.08.2020 WDR 5

Moderation: Achim Schmitz-Forte

Rezo: „Es gibt nur eine legitime Einstellung”

Wording und Tonfall Tadzio Müllers weisen erstaunliche Parallelen zu Rezo auf. Soziale Bewegungen sind nicht per se etwas Gutes. Die Kritik an Rezo und seine Gesinnungsfreunde ist in diesem Video auf einen zentralen Punkt gebracht: „Es gibt nur eine legitime Einstellung“.

Titelfoto: GoranH, pixabay

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