Fälle

Werden wir in den nächsten Wochen einen steilen Anstieg der Covid-19-Fälle erleben?

Während sich Länder mit einer hohen Anzahl von Impfungen über sinkende Infektionsraten freuen, werden sie in den nächsten Wochen „zweifellos“ einen steilen Anstieg der Covid-19-Fälle erleben, sagt der weltweit anerkannte Virologe Dr. Geert Vanden Bossche. In einem offenen Brief fordert er die Organisation der Vereinten Nationen dringend auf, alle Impfkampagnen gegen das Corona-Virus weltweit sofort zu stoppen.

Vanden Bossche, der im Bereich der Infektionsforschung und Impfstoffentwicklung für die Pharmaunternehmen Novartis und GlaxoSmithKline, sowie für die Organisation GAVI und die Bill & Melinda Gates Stiftung tätig war, ist ein starker Befürworter von Impfstoffen. Seine Warnung bezieht sich nicht auf den Impfstoff selbst, sondern auf Massenimpfungen während der Pandemie. Sie werden ein Massensterben verursachen, sagt der Wissenschaftler.

Eine Massenimpfung mit Covid-19-Impfstoffen inmitten der Pandemie könne nur hochinfektiöse Varianten hervorbringen. Darüber hinaus kritisiert er den Eingriff in eine natürliche Pandemie, ohne das evolutionär geformte Zusammenspiel zwischen dem Virus und dem Immunstatus der Bevölkerung grundlegend zu verstehen. Es bestehe die Möglichkeit, das Immunsystem zu zerstören und dass die angeborene Immunität „vollständig verloren geht“.

<meta http-equiv=“content-type“ content=“text/html; charset=utf-8″>Dr. <meta http-equiv=“content-type“ content=“text/html; charset=utf-8″>Geert Vanden Bossche, Offener Brief an die WHO, 6. März 2021

Massenimpfungen während der Pandemie können ein Massensterben verursachen

Eine Massenimpfung mit Covid-19-Impfstoffen inmitten der Pandemie könne nur hochinfektiöse Varianten hervorbringen, sagt Geert Vanden Bossche. Die Impfung von Menschen gegen das Corona-Virus während der Pandemie werde dazu führen, dass das Virus ansteckender wird. Damit werde auch die Resistenz der Viren gegen die Impfstoffe weiter zunehmen.

Zudem werde die Massenimpfung gegen das Corona-Virus höchstwahrscheinlich die „Immunflucht“ weiter verstärken, da keiner der aktuellen Impfstoffe die Übertragung der viralen Varianten verhindere. Die Immunflucht sei eine Reaktion der Viren, die dann erfolgt, wenn der Druck, den die Immunabwehr ausübt, die Replikation und Übertragung von Viren bedroht. Dann verändere sich das Virus, so dass es vom Immunsystem des Wirts nicht mehr leicht erkannt und daher angegriffen werden kann. Das Virus könne nun der Immunität entkommen.

Eine Immunflucht bedeutet, dass ein mutiertes Virus die angeborene Immunität des Körpers überlistet. Gegen das mutierte Virus hilft dann auch die Corona-Impfung nicht mehr. Und da immer mehr Menschen gegen Corona geimpft werden, würden solche Varianten, die bereits im Umlauf sind, verstärkt auftauchen und eben immer infektiöser. Und somit wird aus dem „recht harmlosen Virus ein unkontrollierbares Monster“, erklärt der Experte in einem Interview mit Dr. Philip McMillan nach Veröffentlichung des Briefs an die WHO.

Dass eine Massenimpfung die virale Immunflucht vorantreibt, wird man bei der Infektiosität und den Morbiditätsraten in den Ländern beobachten, die bereits Millionen Menschen in nur wenigen Wochen geimpft haben. Vanden Bossche nannte als Beispiele Großbritannien, Israel und die USA. Während sich diese Länder über sinkende Infektionsraten freuen, würden sie in den nächsten Wochen „zweifellos“ einen steilen Anstieg der Covid-19-Fälle erleben.
Auf den steilen Rückgang, den wir im Moment sehen, könnte ein kurzlebiges Plateau folgen. Aber, ein anschließender steiler Anstieg der (schweren) Krankheitsfälle ist unvermeidlich, so der Virologe. Man müsse dies klar ansprechen, denn „es geht um die Menschheit“, betont er. „Es geht um jeden. Und ich setze alles aufs Spiel, weil ich meine Hausaufgaben gemacht habe. Es ist einfach eine moralische Verpflichtung.

Die Bedenken des Virologen richten sich nicht grundsätzlich gegen Impfungen, sondern gegen die Massenimpfungen während einer Pandemie. Er sagt: „Diese Art von Prophylaxe-Impfstoffen ist jedoch völlig unangemessen und sogar sehr gefährlich, wenn sie in Massenimpfkampagnen während einer Viruspandemie eingesetzt werden. Impfstoffe, Wissenschaftler und Kliniker sind von den positiven kurzfristigen Auswirkungen einzelner Patente geblendet, scheinen sich jedoch nicht um die katastrophalen Folgen für die globale Gesundheit zu kümmern.“ Wenn seine wissenschaftliche Auffassung falsch sei, sei es schwierig zu verstehen, wie aktuelle menschliche Interventionen verhindern, dass sich zirkulierende Varianten in ein wildes Monster verwandeln.

Prophylaktische Impfstoffe sollten niemals bei Populationen eingesetzt werden, die bereits einem hohen Infektionsdruck ausgesetzt sind. Dies ist Grundwissen in der Vakzinologie. Es werde bereits im ersten Jahr der Ausbildung gelehrt. Das werde aber zum jetzigen Zeitpunkt weltweit ignoriert.

Die Dynamik einer natürlichen Pandemie wird nicht verstanden

Vanden Bossche betont, dass er nicht gegen Impfungen sei. „Im Gegenteil, ich kann Ihnen versichern, dass jeder der aktuellen Impfstoffe von brillanten und kompetenten Wissenschaftlern entworfen, entwickelt und hergestellt wurde.“

Diese groß angelegten menschlichen Interventionen seien aber eingeleitet worden, ohne die Populationsdynamik einer natürlichen Pandemie, die durch akute (selbstlimitierende) Virusinfektionen verursacht wird, zu berücksichtigen.“Wie können wir überhaupt in Betracht ziehen, in eine natürliche Pandemie einzugreifen, ohne das evolutionär geformte Zusammenspiel zwischen dem Virus und dem Immunstatus der Bevölkerung grundlegend zu verstehen?“, fragt der Virologe.

Uninformierte Hygiene- / Eindämmungs- und Immuninterventionen können die natürliche Dynamik einer Pandemie stören und somit verhindern, dass das Virus und die Immunabwehr der Bevölkerung einen Kompromiss eingehen, der sowohl für das Virus als auch für das Immunsystem „lebensfähig“ sei. Wenn sich das Virus letztendlich mit dem Immunsystem abgefunden habe, verhindere die Herdenimmunität, dass das Virus eine weitere Folge von Morbiditäts- und Mortalitätswellen verursacht, ohne das Virus auszurotten. Die vollständige Eliminierung hochveränderlicher Viren (z. B. Coronavirus; CoV) könne nicht gelingen, sagt Vanden Bossche.

Bisher habe niemand irgendeine Art von wissenschaftlichem Beweis geliefert, dass massives menschliches Eingreifen (d.h. globale Umsetzung von Infektionspräventionsmaßnahmen und Massenimpfung) bei der Covid-19-Pandemie zu einer Abnahme der Mortalitäts- und Morbiditätsraten in der menschlichen Bevölkerung führen werde, sagt Geert Vanden Bossche in seinem Brief an die WHO.

„Jedes Eingreifen, das den Immundruck der Bevölkerung auf das Virus erhöht, ohne das Virus auszurotten, führt unweigerlich zur Selektion des viralen Immunsystems“, das heißt, „die infektiösen Varianten, die Ende 2020 auftraten, sind eine direkte Folge der Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Virus.“ Mit anderen Worten: „Aufgrund umfangreicher Infektionspräventionsmaßnahmen, die zu Beginn der Pandemie durchgeführt wurden, kam es vor dem Hintergrund eines hohen Immundrucks zunehmend zu einer Replikation und Ausbreitung von Viren.“

Zerstörung des Immunsystems

Geert Vanden Bossche warnt davor, dass die Impfung während der Pandemie das Immunsystem zerstört. Er sei „mehr als besorgt“ darüber, was dieser virale Ausbruch anrichten wird. Die Menschheit werde durch die Impfstoffe „eine schwere Schädigung der angeborenen Immunität“ erleiden. Diese Schädigung beschränke sich aber nicht nur auf Geimpfte. Die Geimpften würden mutierte Viren an die Ungeimpften weitergeben und damit eine globale Gesundheitskrise auslösen. Und dies würde weitaus schlimmer ausfallen, als das, was bei einem natürlichen Verlauf der Pandemie geschehen wäre.

Vanden Bossche geht im Unterschied zu anderen Kritikern der Corona-Massenimpfungen von einer tatsächlich vorhandenen Pandemie und von der Annahme aus, dass asymptomatische Corona-Infizierte die Krankheit übertragen können. Die Massenimpfung begünstige die weitere Verbreitung hochinfektiöser Stämme, da die Massenimpfung die Impfstoffempfänger zunehmend zu asymptomatischen Spreadern mache. Letztere übertragen hochinfektiöse Viren auf die ungeschützten oder noch nicht infizierten Personen, sagt der Forscher. Dies sei genau das Gegenteil von dem, was die Impfstoffe tun sollten. Es bestehe sogar die Möglichkeit, dass die angeborene Immunität „vollständig verloren geht“. Und damit die natürliche Fähigkeit des Körpers, Krankheitserreger durch eine reichhaltige, variantenreiche, unspezifische Immunität abzuwehren.

„Genügend wissenschaftliche Beweise wurden auf den Tisch gebracht. Leider bleiben sie von denen, die die Macht haben zu handeln, unberührt. Wie lange kann man das Problem ignorieren, wenn es derzeit massive Beweise dafür gibt, dass die virale Immunflucht inzwischen die Menschheit bedroht? Wir können kaum sagen, wir hätten es nicht gewusst – oder wären nicht gewarnt worden“, betont Bossche.

Im folgenden Dokument vom 17. März, „Immediate cancellation of all ongoing Covid-19 mass vaccination campaigns should now become THE most acute health emergency of international concern“, hat Geert Vanden Bossche seine Begründung zusammengefasst und aktualisiert. Er befasst sich mit wichtigen Fragen, Kommentaren und Antworten, die zu seinem weltweiten Notfall-Appell aufgeworfen wurden. Geert Vanden Bossche wiederholt mit äußerster Dringlichkeit seine Forderung nach einer öffentlichen wissenschaftlichen Debatte mit der WHO, qualifizierten Experten und Behörden weltweit. https://www.geertvandenbossche.org/.

<meta http-equiv=“content-type“ content=“text/html; charset=utf-8″>“Immediate cancellation of all ongoing Covid-19 mass vaccination campaigns should now become THE most acute health emergency of international concern“, 17. März 2021

Frag Den Staat fragt das Gesundheitsministerium

Die Internetplattform Frag Den Staat erwartet vom Gesundheitsministerium eine Antwort auf die Frage: „Was sagt das Bundesministerium für Gesundheit zu der Stellungnahme des International anerkannten Impfstoff Entwicklers Geert Vanden Bossche, in der er sagt, dass die Corona Impfstoffe eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung sind?“ – Die Antwort des Ministeriums steht noch aus.

Grundlage der Anfrage an das Gesundheitsministerium ist das Recht jeder Person auf Informationen aus Politik und Verwaltung. Die Internetplattform Frag Den Staat hilft dabei, das Recht durchzusetzen und Anfragen auf Basis des Informationsfreiheitsgesetzes sowie anderer Gesetze an Behörden zu stellen.

Frag den Staat richtete am 21. März unter Berufung auf § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind, eine Anfrage an das Bundesministerium für Gesundheit. Die Frage lautet:

„Was sagt das Bundesministerium für Gesundheit zu der Stellungnahme des International anerkannten Impfstoff Entwicklers Geert Vanden Bossche, in der er sagt, dass die Corona Impfstoffe eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung sind?“

Das Bundesministerium für Gesundheit antwortete am 22. März:

Die von Ihnen genannten Rechtsvorschriften (§ 1 IFG, § 3 UIG, § 1 VIG) sind nicht einschlägig: Die Anwendungsbereiche des Umweltinformationsgesetzes und des Verbraucherinformationsgesetzes sind nicht eröffnet. Das Informationsfreiheitsgesetz ist nicht betroffen, da sich Ihr Antrag nicht auf Zugang zu amtlichen Aufzeichnungen, sondern auf erklärende Antworten zu konkreten Fragestellungen richtet. Ihre Anfrage wurde daher an das zuständige Fachreferat weitergeleitet und wird von dort beantwortet.

(Nur der Beharrlichkeit von Frag Den Staat ist es unter anderem zu verdanken, dass die Öffentlichkeit von dem 22-Millionen-Auftrag der Bundesregierung an die Werbeagentur Scholz & Friends erfuhr, um unter anderem gezielt auf Diskussionen in den sozialen Medien Einfluss zu nehmen.)


Zur Person Dr. Geert Vanden Bossche

Er habe sich bisher nicht an den öffentlichen Debatten beteiligt, sagt der engagierte Wissenschaftler und Impfexperte. Jetzt mache er eine Ausnahme, sagt er, weil Gesundheitsbehörden zulassen, dass Impfstoffe in einer Weise verabreicht werden, die die öffentliche Gesundheit gefährdet. „Und vor allem dann, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert werden. Die gegenwärtige, äußerst kritische Situation zwingt mich dazu, diesen Notruf zu verbreiten. Da das beispiellose Ausmaß der menschlichen Beteiligung an der Covid-19-Pandemie zu einer globalen Katastrophe ohnegleichen zu führen droht, kann dieser Aufruf nicht laut und deutlich genug ertönen und stark genug sein.“
Geert Vanden Bossche erhielt seinen Doctor of Veterinary Medicine (DVM) von der Universität Gent, Belgien, und seinen Doktortitel in Virologie von der Universität Hohenheim. Er arbeitete in mehreren Impfstoffunternehmen (GSK Biologicals, Novartis Vaccines, Solvay Biologicals), um verschiedene Funktionen in der Forschung und Entwicklung von Impfstoffen sowie in der späten Impfstoffentwicklung zu übernehmen.
Anschließend wechselte Geert Vanden Bossche zum Global Health Discovery-Team der Bill & Melinda Gates Foundation in Seattle (USA). Danach arbeitete er als Senior Ebola Program Manager bei der Global Alliance for Vaccines and Immunization (GAVI) in Genf. Bei GAVI verfolgte er die Bemühungen, einen Ebola-Impfstoff zu entwickeln. Er vertrat GAVI auch im Ausland mit anderen Partnern, einschließlich der WHO, um die Fortschritte im Kampf gegen Ebola zu überprüfen und Pläne für die weltweite Vorbereitung auf Pandemien zu erstellen.
Bereits im Jahr 2015 untersuchte und hinterfragte Vanden Bossche die Sicherheit des Ebola-Impfstoffs, der in Ringimpfversuchen der WHO in Guinea verwendet wurde. Seine kritische wissenschaftliche Analyse und sein Bericht über die von der WHO im Lancet im Jahr 2015 veröffentlichten Daten wurden an alle internationalen Gesundheits- und Regulierungsbehörden gesendet, die am Ebola-Impfprogramm beteiligt sind.
Nach seiner Tätigkeit bei GAVI wechselte Geert als Leiter des Impfstoffentwicklungsbüros zum Deutschen Zentrum für Infektionsforschung in Köln. Derzeit ist er hauptsächlich als Berater für Biotechnologie / Impfstoffe tätig und forscht selbst an Impfstoffen auf der Basis von Natural Killer-Zellen.

Titelfoto: KitzD66, pixabay


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

20 − eins =