Ganser, Daniele: “Illegale Kriege”

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»Wir, die Völker der Vereinten Nationen – fest entschlossen, künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat -, haben beschlossen: Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.«
Charta der Vereinten Nationen,abgeschlossen in San Francisco am 26. Juni 1945
Mit der Gründung der UNO gilt ein weltweites Kriegsverbot. Nur in zwei Ausnahmen sind kriegerische Maßnahmen zugelassen (Selbstverteidigung oder Mandat des UNO-Sicherheitsrats). Die Realität ist jedoch eine ganz andere. Dieses Buch beschreibt, wie in Vergangenheit und Gegenwart illegale Kriege geführt werden. Es zeigt, wie die Regeln der UNO und vor allem das Kriegsverbot gezielt sabotiert wurden und welch unrühmliche Rolle hierbei die Länder der NATO spielen. Es ist ein Buch von beklemmender Aktualität.”

Daniele Ganser, 1972 in Lugano geboren, ist Historiker, spezialisiert auf Zeitgeschichte nach 1945 und internationale Politik. Seine Forschungsschwerpunkte sind Friedensforschung, Geostrategie, verdeckte Kriegsführung, Ressourcenkämpfe und Wirtschaftspolitik. Er unterrichtet am Historischen Seminar der Universität Basel und forscht zum «Peak Oil», dem globalen Kampf ums Erdöl, und dem so genannten «Krieg gegen den Terrorismus».

Politik und Medien

heise.de berichtete unter dem Titel “Weltbild in Gefahr: Auftritt von Daniele Ganser an Uni in Witten” ausführlich über die unterschiedlichen Reaktionen auf die Ankündigung des Vortrags des “Schweizer Historiker und Friedensforscher” (heise.de) Daniele Ganser am 29. Oktoberer 2015 an der Universität Witten/Herdecke. Der Titel des Vortrags lautete: “Fakten, Meinungen, Propaganda – Wie mache ich mir selbst ein Bild?” Aber offenbar war das Bild von Ganser in gewissen Kreisen vorgefertigt. Der “Verschwörungsideologe Daniele Ganser” (Ruhrbarone) hatte die SPD Witten, die Jusos Witten, die Grüne Jugend Witten und auch die Piratenpartei NRW derart in Rage gebracht, dass sie einen offenen Brief verfassten und die Universität aufforderten, Ganser auszuladen “und sich von ihm und seinen Thesen zu distanzieren” (heise: Verschwörungstheoretiker blasen zur Hexenjagd auf Historiker).

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