Eine Landratswahl erschüttert das politische Biotop

Am 25. Juni 2023 gewann Robert Sesselmann (AfD) mit 52,8 % der Stimmen die Wahl im Landkreis Sonneberg, Thüringen, gegen den kommissarisch amtierenden Landrat Jürgen Köpper (CDU). Die Wahlbeteiligung war nach einer bundesweiten Hetzkampagne in den Medien bei der Stichwahl auf 59,6 % gestiegen.

Kolumne
Claudius Achternhagen

Robert Sesselmann wurde 1973 in Sonneberg geboren, ist seit 1998 Rechtsanwalt, dreifacher Familienvater und im AfD-Landesverband, Kreisverband Süd-Ost-Thüringen sowie dem Gebietsverband Sonneberg engagiert. Das Motto seines Wahlkampfes lautete:

“Bewährtes erhalten- Zukunft gestalten”

An seinen politischen Zielen finden seine Kritiker nichts auszusetzen, denn selbst für eine konsequente Abschiebung sprechen sich mittlerweile Mitglieder aller Parteien aus:

  • Familien mit Kindern spürbar entlasten (Kita-Gebührensenkung, Landeselterngeld)
  • Bildungssystem: Schulen erhalten, Lehrer gegen Unterrichtsausfall einstellen
  • Digitalisierung, Verfahrensvereinfachung und -beschleunigung
  • Senkung von kommunalen Zwangsabgaben für Bürger und Gewerbe
  • Rentner aktiv einbeziehen und Hilfsbedürftige unterstützen
  • Ordnung und Sicherheit wiederherstellen, Abschiebung konsequent betreiben
  • Heimat, Brauchtum und Kultur pflegen und erhalten
  • Touristik und Verkehrsinfrastruktur verbessern

Weil ihnen die politischen Argumente fehlen, starten etablierte Politik und Massenmedien eine Kampagne gegen die Wahl. Von Amtswegen überprüft laut Welt das Innenministerium in Erfurt die Gesinnung von Robert Sesselmann. Beim Gewinner der Landratswahl in Sonneberg bestünden Zweifel, ob er für die freiheitliche demokratische Grundordnung eintrete, weil sein Landesverband gesichert rechtsextrem sei, heißt es.

Die Paranoia des Establishments ersetzt keine Argumente

Die Paranoia, die durch die Wahl Sesselmanns entfesselt wurde, dokumentiert die fatale Unfähigkeit einer politischen Clique, die sich mit Argumenten der Opposition und eigenen politischen Fehlentscheidungen nicht auseinandersetzen kann. Durch die Corona-, Klima-, Einwanderungs- und Kriegspolitik haben ideologisch motivierte Politiker den Erfolg der AfD heraufbeschworen, den sie jetzt bekämpfen wollen. Und ein Ende des Wahnsinns ist nicht abzusehen.

Auch den Ideologen in den Chefetagen der Medien, so zum Beispiel beim Stern, geht es darum, Wähler von der Wahl der AfD abzuschrecken. Die Partei wird als Bedrohung für ein sorgfältig gesponnenes Netzwerk von Profiteuren aus Politik, Nicht-Regierungsorganisitionen (Umweltverbände, Flüchtlingshelfer, Gewerkschaften, Kirchen usw.) bewertet und bekämpft.

Anstatt zur Besinnung zu kommen, befeuern Lobbyisten, wie zum Beispiel der Flüchtlingshelfer Axel Steier, weiter den gesellschaftlichen Konflikt.

https://twitter.com/Axel_Steier/status/1673019802523254785
“Flüchtlingshelfer beschimpft Deutsche als „Weißbrot“, warum?” (https://www.bz-berlin.de/meinung/kolumne/kolumne-mein-aerger/fluechtlingshelfer-beschimpft-deutsche-als-weissbrot-warum=

Robert Sesselmann hat seinen Posten als Landrat noch gar nicht angetreten, da kündigte das Thüringer Innenministerium in Erfurt eine Gesinnungprüfung des Wahlsiegers an. Es gebe eine Überprüfung von Amtswegen, sagte Innenstaatssekretärin Katharina Schenk von der SPD der Nachrichtenagentur dpa.

Das Ergebnis der Hetzkampagne ist eindeutig: Die Umfragewerte der AfD steigen und liegen mittlerweile höher als die der SPD.

Es geht den selbstgerechten politischen Saubermännern und -frauen nicht um Robert Sesselmann, dem sie keine persönlichen Verfehlungen vorzuwerfen haben. In diesem Fall wäre er nicht zur Wahl zugelassen worden.

Reflexe zum Schutz des politischen Biotops

Den etablierten, vernetzten Kräften geht es um den Schutz ihres politischen Biotops. Die “Qualitätspresse” macht da keine Ausnahme.

Der Stern versucht, mit einer Schlagzeile auf der Titelseite, den Hass reaktionärer Kräfte im Umfeld der Ampel-Koalition auf Alice Weidel umzulenken, indem sie der Co-Vorsitzenden der AfD Hass unterstellt, zu dem aber das Blatt verunsicherte Wähler animiert. Ein Propaganda-Trick, den auch Kritiker der AfD offenbar nicht mehr tolerieren, (Interview hinter Bezahlschranke, kostenloser Test).

Auszug von Kommentaren auf Reitschusters Telegram-Account:

Bernd: “Das ist keine Propaganda, das ist Hetze. Einfach nur eklig. Und ich mag weder die Frau noch die Partei.”

Ulli: “So oder ähnlich könnte es 33 angefangen haben. Gossen- und Faschistenjournaille wohin man sieht.”

Thomas: “Ja. Der neue Stürmer, nur heute wird von links gestürmt.”

Stephan: “Der historische Blödsinn fängt bei der Frakturschrift an, die vom GröFaZ als sog. “Judenlettern” verboten wurden. Außerdem sollte man ein Sz setzen … Aber mit Frakturschriften hatte der Stern ja schon früher seine Probleme. Apropos “FH”: Hat der Stern wieder Tagebücher angekauft?”

Auf Twitter schreibt ein User: “Unglaublich: Leute die Ungeimpfte ins Lager stecken wollten und Menschen gegen den Nürnberger Kodex zu Versuchskaninchen degradierten, schwurbeln von Gesinnungsprüfung beim demokratisch gewählten Landrat Robert Sesselmann. Normale Menschen haben genug von dieser Hexenjagd.”

„Kauft nicht im Nazi-Landkreis“

https://twitter.com/GtzFrmming/status/1673087300216004611

Hass und Hetze von denen, die behaupten, sie würden genau gegen diese Hass und Hetze kämpfen, sei auf Twitter allgegenwärtig, sagt Boris Reitschuster. Dies sei eine “massive Selbstentlarvung”. Die Sonneberger Wähler werden als „Nazis“ beschimpft, und ein Boykott von Waren aus dem kleinen Landkreis gefordert. “Genau dieses Milieu hat heute die Macht. Leute wie Robert Habeck, die selbst als Vizekanzler im Bundestag bei der Nationalhymne demonstrativ nicht mitsingen. Und der nach eigenen Worten „Vaterlandsliebe stets zum Kotzen fand“ und mit „Deutschland nichts anzufangen weiß”. Kulturkämpfer wie Habeck und Flüchtlingsaktivist Steier sind die besten Wahlhelfer der AfD. Dabei sind die Tweets von Steier nur die Spitze des Eisberges.”

Der CDU Kreisverband Sonneberg zeigt Größe

Der CDU Kreisverband Sonneberg, der eigentlich allen Grund zum Ärgern hat, zeigt auf Facebook Größe. Jedem sollte spätestens hier klar sein, sagt ein Twitter-User, dass die Staatssekretärin hier gegen das Gesetz handelt, denn §24 ThürKWG, auf das sie sich beruft, ist eindeutig.

Erklärung des CDU-Kreisverbandes auf Facebook, 27. Juni 2023, 21:29 Uhr

Titelbild: Geralt, pixabay


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