Vor der Landung in New York

Kommentar

Die Vereinten Nationen (UN) wollen mit 17 Segelbooten auf der Wasserfläche vor Manhattan Greta Thunberg auf der Rennsegelyacht Malizia II begrüßen. Es gibt Symbolbilder, Symbolnachrichten und Symbolmenschen, und Greta ist für die Elite ein Symbol, ein Symbolmensch, wie sie es besser nicht hätte erfinden können. Die Elite feiert nicht das 16-jährige Kind, das mögen Romantiker glauben, sondern sich selbst. Sie versucht den großen Sprung nach vorne, wobei sich Milliardäre auf Kinder, nicht nur auf Greta, auf viele Symbolhandlungen, auf Nicht-Regierungsorganisationen (NGO) und ergebene Medien stützt.

Sie alle verschaffen der internationalen Finanzelite großen Einfluss auf die Weltpolitik. Ihr Machtzentrum ist mittlerweile die UN. Repräsentant der Elite sind nicht mehr die Schmuddeltreffen der Bilderberger & Co., sondern die UN, deren Hofnarren Personen des öffentlichen Lebens sind, bevorzugt Schauspieler und Sänger, aber leider auch Kinder.

Segelyachten – Symbole der Elite

Segelyachten sind Boote, aber sie sind wie Jets auch Symbole einer Elite, die nicht ihr Geld, das sei ihr gegönnt, zur Schau trägt, sondern ihre Macht. Zuletzt beim siebten Google Camp an der Westküste Siziliens zu beobachten, bei dem der Klimaschutz ganz oben auf der Agenda stand – die Anreise erfolgte mit Privatjets und Luxusyachten.

Die Jugend ist nicht dumm, erliegt aber zu einem nicht unbedeutenden Teil dem Lockruf der Elite. Er treibt Kinder und Schüler freitags zum scheinbaren Protest gegen die Alten auf die Straße: “Junge Menschen haben das Potenzial, die Welt zu retten. Wir müssen sie nur genau das tun lassen “, sagte der stellvertretende Generalsekretär von UN DESA und der Chefökonom der Vereinten Nationen, Elliott Harris. (” Young people have the potential to save the world. All we have to do is let them do just that.”) Würde er seinen Platz für einen Jugendlichen räumen und auf sein Gehalt verzichten?

Jedes Segelboot, das sich dekorativ vor Manhattan platzieren wird, soll für eines der UN-Nachhaltigkeitsziele stehen. An entsprechenden Symbolen auf den Segeln sollen sie zu erkennen sein, berichtet Watson. “Dazu komme noch ein Leitboot. Die Nachhaltigkeitsziele gelten als die globalen Vorsätze der Vereinten Nationen und seiner Mitgliedsstaaten. Zu ihnen gehören neben dem verstärkten Einsatz in der Klimakrise auch der Kampf gegen Armut oder für die Gleichberechtigung von Frauen.”

Nach ihrer Ankunft und einigen Tagen Ruhe beginnt die PR-Tournee. Der Jugend-Klimagipfel der Vereinten Nationen am 21. September und der UN-Klimagipfel der Staats- und Regierungschefs zwei Tage später werden dazu gehören, ebenso “eine Reihe großer Klimaproteste”.

Es heißt ferner, dass Greta “andere Aktivisten, Entscheidungsträger und Betroffene des Klimawandels” treffen werde. Im Dezember soll sie dann an der Weltklimakonferenz im südamerikanischen Chile teilnehmen.

Der Kommentar der UN DESA zu dem UN-Video lautet: “In einer Welt, in der der Klimawandel die Wirtschaft, die Gesellschaft und die Umwelt in Mitleidenschaft zieht, Arbeitslosigkeit und Ungleichheiten zunehmen und das Vertrauen in die internationale Zusammenarbeit sinkt, was kann uns davon abhalten, den Glauben zu verlieren, dass die Welt 2030 ein besserer Ort für alle sein wird? Der UN DESA-Weltjugendbericht bietet einen guten Grund für Optimismus: Die nächste Generation ist anders. Um mehr zu erfahren, lesen Sie den Artikel in UN DESA Voice.”
UN DESA (United Nations Department of Economic and Social Affairs) ist Teil des UN-Sekretariats und verantwortlich für die Bereiche nachhaltige Entwicklung, Bevölkerungsentwicklung und Entwicklungshilfe.

Schulbildung

Schulbildung ist ein zentrales Thema der UN DESA. Sie erklärt:

“Die Gewährleistung des Zugangs zu integrativer, qualitativ hochwertiger Bildung ist für die Chancen junger Menschen, eine menschenwürdige Arbeit zu finden, von wesentlicher Bedeutung. Qualitativ hochwertige Primar- und Sekundarschulbildung reichen nicht aus. Sie sollten durch eine erschwingliche technische, berufliche und tertiäre Ausbildung ergänzt werden, die den Jugendlichen relevante Fähigkeiten für Beschäftigung und Unternehmertum vermittelt. Wenn wir im Jahr 2030 eine bessere Zukunft wollen, müssen wir dringend in diejenigen investieren, die sie schaffen werden.”

Dass die 16-Jährige, die von der UN hofiert wird, zum Schuleschwänzen aufruft (“Fridays for Future”), ihre Schulbildung vorzeitig abgebrochen hat, sie demnach eher ein Symbol für die Benachteiligung von Kindern und insbesondere für heranwachsende junge Frauen sein müsste, ist für die Organisatoren ohne Bedeutung und geht in der PR-Kampagne unter.

Ein moderner Kreuzzug

Worum es den Machern aus den Reihen der Elite bei der Glorifizierung der Person Greta geht, ist nicht mit den öffentlich formulierten, hehren Zielen der alten Männer der UN vereinbar. Die Absicht ist offensichtlich. Watson formuliert das Ziel der Kampagne mit folgenden Worten: “Die USA zählen zu den Ländern, die weltweit das meiste CO2 ausstoßen, Trump hat das Land aus dem Pariser Klimaabkommen zurückgezogen – auf Thunberg wartet somit eine Menge Arbeit in Übersee.” Dem Kind ist eine Aufgabe zugedacht, die Watson mit diesen Worten zusammenfasst:

“In dem Land der kohlefreundlichen Regierung von Präsident Donald Trump ist sie weniger bekannt als in Europa, wo sie mittlerweile Abertausende Anhänger und in vielen Gesellschaftsschichten zu einem Umdenken beim Klima beigetragen hat.”

Der Meinungs-Kreuzzug gegen die vermeintliche “Klimakrise” richtet sich politisch gegen Trump, aber symbolisch gegen alle Menschen, die sich dem angeordneten “Umdenken” und Klimadiktat widersetzen. Vor dem Klimawandel können sich die Menschen durch eine Verbesserung der Dämme und Häuser schützen, bei der Bekämpfung des Klimafanatismus müssen Kenner von Sektenszenen und nicht vom Klimawandelvirus infizierte Politiker helfen.

Die Information über den geplanten Empfang haben die Vereinten Nationen der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag auf Anfrage mitgeteilt.

Nicht auf das Kind, sondern auf das Ziel, die Macher hinter der Inszenierung und die Medien achten!

Ausführliche Informationen über die Finanziers hält Ansgar Neuhof bereit: “Gretas Milliardäre – Millionen für den Klimaaufstand

Faina Faruz

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