Klimakatastrophe

Die Klima-Alarmisten sind ratlos – Klimakatastrophe ist abgesagt

Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change, Weltklimarat) hat lange Jahre eine Erwärmung von 3,0°C pro CO2-Verdopplung angenommen (Klimasensitivität). Die jüngeren begutachteten Publikationen gehen stark in Richtung 2 Grad. Eine zunehmend große Anzahl von Fachpublikationen schätzt die Klimasensitivität auf heute deutlich unter 1°C.

 

Ab wann wird es gefährlich?

Der Wert der Klimasensitivität liegt nach Einschätzung des fünften Sachstandsberichts des IPCC wahrscheinlich zwischen 1,5 °C und 4,5°C. Ab 1,5°C bis 2°C werden vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) als gefährlich angenommen. Genaues weiß das PIK nicht.

 

Sind die Temperaturangaben überhaupt zuverlässig?

Selbst das IPCC räumt in seinem jüngsten Sachstandsbericht ein, dass es für die Erwärmungswirkung des anthropogenen CO2 wegen fehlender Übereinstimmung der angegebenen Werten keinen geeigneten Schätzwert gibt. (“No best estimate for equilibrium climate sensitivity can now be given because of a lack of agreement on values across assessed lines of evidence and studies.” (Sachstandsbericht, S. 16, Anm. 16)

Die Schätzungen der Temperaturen haben sich im Verlauf der Jahre stetig nach unten angepasst.

 

Eine Klimasensitivität unter 1°C ist ungefährlich

Eine zunehmend große Anzahl von Fachpublikationen, sagt Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, EIKE-Pressesprecher, schätze die Klimasensitivität auf heute deutlich unter 1°C.

Das heißt: Es besteht keine Gefahr einer Überhitzung der Erde und damit kein Grund für den Klima-Alarmismus. Man könnte ihn sofort beenden und nach vernünftigen Lösungen für unsere zukünftige Energieversorgung forschen. Aber ein Ende der Klima-Hysterie ist mit den derzeit an der Regierung beteiligten politischen Parteien, die sich mit der Klima-Lüge identifizieren, jedoch ausgeschlossen.

In einer möglichen Jamaika-Koalition (schwarz-gelb-grün) müsste sich die rational gegen das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) argumentierende FDP gegen die Grünen und die ergrünte CDU/CSU durchsetzen, damit die Regierung wieder mit den Füßen auf den Boden kommt. Das ist angesichts des erschreckend hohen Einflusses der Kirchen, der Nicht-Regierungsorganisationen, der Ökoindustrie und deren Lobbyisten im breiten Spektrum der Grünen nicht sehr wahrscheinlich.

 

Quellen:

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Debatten

“Und sie erwärmt sich doch” – Klimawissenschaftler in den USA lehnen öffentliche Debatten über den Klimawandel ab

Klimawissenschaftler in den USA lehnen öffentliche Debatten über den Klimawandel ab. Sie begründen ihre Ablehnung damit, dass der Status von Minderheitenmeinungen nicht erhöht und die Legitimität der bestehenden Klimaforschung nicht untergraben werden soll. Schließlich gehörten sie keinem Stamm (tribe) an, dem es daran gelegen sei, gegen die “andere Seite” zu gewinnen, sagen sie in einer Stellungnahme in der Washington Post. Ihre Hauptmotivation sei, die natürliche Welt zu verstehen und dieses Wissen und Verständnis zu nutzen, um über wichtige Fragen für vernünftige Entscheidungen der öffentlichen Ordnung zu informieren. Ob es ihnen gelinge sei das, wonach sie letztlich beurteilt würden.

 

Leugner diskutieren nicht, sie leugnen

Die Klimawissenschaftler Benjamin Santer, Kerry Emanuel und Naomi Oreskes lehnten kürzlich in einer Stellungnahme in der Washington Post Vorschläge von Steven Koonin und Scott Pruitt, eine öffentliche Diskussion über den Klimawandel zu führen, ab.  Steven Koonin ist Professor an der New York University und Scott Pruitt ist  der Leiter der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA,

Steven Koonin hat die Gründung eines “Red Team / Blue Team” vorgeschlagen, die eine öffentliche Debatte über die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel führen sollen. Scott Pruitt hat ebenfalls eine Diskussion über CO2 angeregt. Er schlug in einem Interview mit Breitbart News “eine echte, legitime, Peer-Review, objektive, transparente Diskussion über CO2” vor.

Solche Forderungen nach speziellen Teams von Ermittlern dienten nicht einer ehrlichen wissenschaftlichen Debatte, widersprachen die Klimawissenschaftler Santer, Emanuel und Oreskes. Sie seien “gefährliche Versuche, den Status der Minderheitenmeinungen zu erhöhen und die Legitimität, Objektivität und Transparenz der bestehenden Klimaforschung zu untergraben.” (“Such calls for special teams of investigators are not about honest scientific debate. They are dangerous attempts to elevate the status of minority opinions, and to undercut the legitimacy, objectivity and transparency of existing climate science.”)

Die Grundannahme dieser “Red Team / Blue Team” – Forderungen ist nach ihrer Ansicht, dass die Klimawissenschaft zerbrochen ist und der Bruch behoben werden müsse. Die implizite Botschaft der Vorschläge sei, dass die Wissenschaftler die wichtigsten Erkenntnisse der Klimaforschung – wie das Vorhandensein einer durch Menschen verursachten Erderwärmung – nicht ausreichend überprüft worden seien, sagen die drei Wissenschaftler. Die Vorschläge von Koonin und Pruitt betrachten sie als unangemessen. Schließlich seien alle Aspekte zum Klimawandel ausreichend analysiert, dokumentiert und überprüft worden, behaupten sie.

Die Idee, zwei Teams, “Rotes Team” und “Blaues Team” zu bilden, sei keine Möglichkeit, eine Diskussion über die Klimawissenschaft zu führen, sagen Santer, Emanuel und Oreskes, denn das Ergebnis aller Überprüfungen steht für sie fest. “Es gibt es einen starken wissenschaftlichen Konsens darüber, dass die Erderwärmung jetzt eindeutig ist und dass menschliche Aktivitäten der dominierende Beitrag zu dieser Erwärmung sind.” (“there is strong scientific consensus that planetary-scale warming is now unambiguous, and that human activities are the dominant contribution to this warming.”)

 

Peer-Review

Ein Peer-Review ist ein kollegialer Dialog auf Augenhöhe, Begutachtung durch Ebenbürtige, bei Ärzten als Kreuzgutachten bekannt. Das Verfahren dient im Wissenschaftsbetrieb zur Beurteilung der Qualität wissenschaftlicher Arbeiten und Publikationen. Zu einem Peer-Review werden unabhängige Gutachter (engl. peer für Ebenbürtiger, Gleichrangige oder auch referee für Schiedsrichter) aus dem gleichen Fachgebiet wie die Autoren herangezogen. In der Regel sind Wissenschaftler stolz, wenn ihre Arbeit ein Peer-Review überstanden hat. Je härter die Prüfer und je mehr Peer-Reviews, desto besser für den wissenschaftlichen Ruf. Wie begründen Santer, Emanuel und Oreskes ihre ablehnende Haltung zu einer öffentlichen Debatte und weiteren Peer-Reviews?

Koonins Behauptung, dass wichtige Unsicherheiten vernachlässigt werden, sei “offensichtlich falsch”, sagen die drei Forscher. Die Wissenschaftler hätten die wichtigsten Unsicherheiten identifiziert und quantifiziert und versucht, diese Unsicherheiten zu reduzieren. Auch seien die wissenschaftlichen Arbeiten Peer-Reviews unterzogen worden. Kritische Untersuchung von Modellen, Daten und Theorie seien ja keine Randaktivitäten.

Die drei Klimawissenschaftler räumen zwar ein, dass das von Koonin und Pruitt kritisierte Peer-Review-System unvollkommen sei, aber es sei “das beste System, das wir haben, und es habe der Wissenschaft schon seit Jahrhunderten gedient.”

Kritik an dem Klima-Konsens werde seit Jahrzehnten angeboten. Aber der Hinweis auf “natürliche Ursachen” passe nicht zu den “überwältigenden Beweisen für den vom Menschen verursachten Klimawandel.”

Diese Ansicht halten die drei Wissenschaftler für unvereinbar mit der Realität. Wobei sie Realität mit Meinung verwechseln, als könne jemals über die Realität per Meinung abgestimmt werden. (“Science has substantially improved our understanding of the physical climate system, the reality of human-caused warming, and the likely climatic outcomes if we do nothing to reduce emissions of greenhouse gases.”)

 

“Das eben ist der Fluch der bösen Tat, dass sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären” (Schiller)

Die Wissenschaft habe das Verständnis für das physikalische Klimasystem, die Realität der menschlich verursachten Erwärmung und die wahrscheinlichen klimatischen Ergebnisse wesentlich verbessert. Wenn wir nichts tun, um die Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren, sagen die Klimawissenschaftler, wäre dies ein echter “Beratungsmissbrauch” und würde wirkungsvolle Maßnahmen zur Bewältigung des vom Menschen verursachten Klimawandels verzögern. (“Rejecting this tried and tested understanding would constitute real “advisory malpractice,” and would delay effective action to address human-caused climate change.”)

Können die Wissenschaftler die Möglichkeit eines Beratungsmissbrauchs ausschließen, weil sie selbst von sich und iohren Kollegen überzeugt sind, in guter Absicht zu handeln? Das wäre unwissenschaftlich. Unterlassene Beratung ist nicht dasselbe wie unterlassene Hilfeleistung. Wenn ein Beratungsmissbrauch stattgefunden hat, werden aus Wissenschaftlern Menschen, die, um nicht ihr Gesicht und ihren Job zu verlieren, an der Lehre, die zu einem Beratungsmissbrauch geführt hat, festhalten.

Aus diesem Grund erscheint die negative Reaktion auf die Vorschläge, zwei Teams im Sinne einer echten, legitimen, objektiven, transparenten und peer reviewed Diskussion über CO2 zu bilden, plausibel. Eine öffentliche Debatte über den Klimawandel und den Einfluss von CO2 könnte den Teufelskreis durchbrechen, in den Wissenschaftler geraten können, die als Berater durch Lobby-Organisationen oder staatlich finanzierte Institutionen bezahlt werden. Eine Schutzmaßnahme für Wissenschaftler.

Aber die Vorschläge von Koonin und Pruitt werden kurzum abgelehnt. Die Klimawissenschaft sei nicht zerbrochen. Sie brauche keine Fixierung. “Im Falle der Klimaforschung entscheiden wir uns, uns in Peer-Review und in der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu vertrauen – nicht in Teams, die von Koonin oder Pruitt bestellt wurden. (“In short, climate science is not broken. It does not need fixing. We hear similar “broken” arguments about the media, the courts and our democracy itself. We are told that only one team or person can fix the problem; that if we place our trust in that one team, that one person, everything will be fine. In the case of climate science, we choose to place our trust in peer review and in the scientific community — not in teams appointed by Koonin or Pruitt.”)

 

Die wahre Lehre vom Klimawandel

Im Unterschied zum Umweltamt der USA beharrt das Umweltbundesamt in Deutschland (UBA) weiterhin auf die “wahre Lehre” vom menschengemachten Klimawandel.

2013 brachte das UBA eine Broschüre mit dem Titel „Und sie erwärmt sich doch“ heraus. Darin wurde erklärt, dass es bedauerlicherweise Wissenschaftler und Journalisten gebe, die Unwahrheiten über den Klimawandel verbreiten. Die Journalisten, Michael Miersch und Dirk Maxeiner, wurden vom UBA namentlich in der Broschüre genannt und gerügt. Sie fühlten sich durch die Bundesbehörde an den Pranger gestellt und verklagten das UBA. Die meisten Medien vertraten in der Klimadebatte die Auffassung, es stehe einer Behörde nicht zu, Journalisten zu denunzieren. Das Verwaltungsgerichts Halle stützte jedoch die Auffassung des UBA. Der Vorsitzende Richter Volker Albrecht erklärte die Klage der Journalisten als unbegründet. Ein Präzedenzfall, der Spuren in der öffentlichen Meinungsbildung hinterlassen hat.

Dem UBA ging es nicht allein um die beiden Journalisten. Die Speerspitze zielte gegen alle, die Zweifel an der Lehre vom menschengemachten Klimawandel hegen. In der Broschüre des UBA heißt es: “Schon lange warnt die Klimaforschung vor einer drohenden Klimaerwärmung, die für die – an die heutigen klimatischen Verhältnisse angepasste – menschliche Gesellschaft große Gefahren birgt. Im Gegensatz dazu gibt es einen Personenkreis, der die Erkenntnisse der Klimawissenschaft nicht anerkennt, die sogenannten „Klimawandelskeptiker“ oder kurz „Klimaskeptiker“. Dabei ist sich die wissenschaftliche Gemeinschaft über die Ursachen der Klimaerwärmung weitgehend einig.”

 

Fazit

Durch den Wechsel der Präsidenten in den USA ist Bewegung in eine festgefahrene Debatte gekommen. Seit dem 17. Februar 2017 ist Scott Pruitt Leiter der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA im Kabinett Trump. Wikipedia stellt ihn als “Lobbyist” und “Klimawandelleugner” vor. “Ein Triumph für Donald Trump, eine Gefahr fürs globale Klima”, urteilt der Spiegel über ihn. Die Mehrzahl der Medien in Deutschland vertritt die Position der Bundesregierung zum Klimawandel.

Wenn die Wissenschaftler einer Wissenschaftsdisziplin sich selbst genug sind, so dass sie konträre Auffassungen als Leugnung der Realität begreifen, ist, völlig unabhängig von Mehrheiten, die Wissenschaft wertlos. Sie muss dem Druck von Skeptikern standhalten können. Skepsis ist ein Wesenszug der Wissenschaft, nicht die Beratung. Skeptiker dienen der Wissenschaft, Berater ihren Auftraggebern. Und die Medien hätten die Pflicht, nicht Partei für Berater zu ergreifen, sondern darauf zu achten, dass es eine objektive, transparente Diskussion über CO2 und den Klimawandel gibt.

 

Quellen:

  • https://www.washingtonpost.com/news/capital-weather-gang/wp/2017/06/21/attention-scott-pruitt-red-teams-and-blue-teams-are-no-way-to-conduct-climate-science/?utm_term=.5ec82e327b5c
  • http://ruhrkultour.de/michael-miersch-gegen-das-umweltbundesamt-uba-prozessbeginn-18-november-2015/
  • https://www.welt.de/politik/deutschland/article149010802/Umweltbehoerde-darf-Journalisten-namentlich-ruegen.html
  • http://www.spiegel.de/politik/ausland/scott-pruitt-und-donald-trump-wer-ist-der-neue-chef-der-epa-a-1135234.html
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Ein Hessisches Schulbuch wird zum Debattenbuch über den Klimawandel

Das “Klima Manifest Heiligenroth” betrachtet das Schulbuch “Seydlitz Geographie. Schülerband. Einführungsphase” als eine Sensation. In diesem “klimaalarmistischen” Deutschland des Jahres 2016 sei in dem Buch “der Schwindel von der angeblichen Gefährlichkeit der globalen Erwärmung so herrlich schön deutlich offenlegt. Aber diese Offenlegung des Schwindels geschah wohl auch mehr unbewusst, als bewusst beabsichtigt.”
Zu dem Schulbuch wurde ein 60-minütiges Recherche-Video (Stand: Vers. 5, 12.12.2016) erstellt, in dem zusätzlich noch zwei weitere “Klimathemen” (Klimaprognosen und 2-Grad-Ziel) aus dem Schulbuch kritisch kommentiert wurden.

Damit wird das Hessische Schulbuch zu einem echten Debattenbuch!

Video: https://youtu.be/rXIUC867gzo


Ruhrkultour Leseempfehlung:

seydlitz_schulbuch

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Physiker sagen eine globale Abkühlung voraus – Verfechter der Erderwärmungshypothese wollen wissenschaftliche Ergebnisse unterdrücken

The Washington Times berichtet  über einen aktuellen Versuch von Klimaforschern, Forschungsergebnisse über Sonnenzyklen der Physikerin Valentina Zharkova, Professorin an der Northumbria University in Newcastle im Vereinigten Königreich, zu unterdrücken. Nach Angaben von Valentina Zharkova habe die Royal Astronomical Society Anfragen erhalten, eine Pressemitteilung über neueste Forschungsergebnisse ihres Teams, die auf einen deutlichen Rückgang der Sonnenaktivität bis Mitte des Jahrhunderts hinweisen, zurück zu ziehen.

Valentina Zharkova präsentierte ihre Ergebnisse am 9. Juli in der National Astronomy Meeting in Llandudno, Wales. Einige der Wissenschaftler seien freundlich gewesen und hätten diskutiert, aber einige seien recht aufdringlich gewesen, sagte sie in einem Video-Interview, das am Dienstag vom Global Warming Policy Forum (GWPF) veröffentlicht wurde. “Sie versuchten tatsächlich, uns zum Schweigen zu bringen. Einige von ihnen kontaktierten die Royal Astronomical Society hinter unserem Rücken und forderten, dass sie unsere Pressemitteilung zurück zögen.”

Die Royal Astronomical Society habe diese Forderung abgelehnt, sagte Valentina Zharkova, und ihnen geantwortet, dem Team eine Kopie zugesandt, berichtet The Washington Times. Die Gesellschaft habe geschrieben: “Sehen sie, das ist die Arbeit von Wissenschaftlern, die wir unterstützen, besprechen Sie dies bitte mit ihnen.” The Washington Times berichtet ferner, dass es danach einen mehrfachen Austausch per e-Mail gegeben und Valentina Zharkova versucht habe, ihren Standpunkt zu beweisen. Sie habe angeboten, mit den Wissenschaftlern zusammen zu arbeiten, indem sie die Daten zu den Ergebnissen anbot. Aber sie hätten ihr geantwortet, dass “sie nicht wollen.”

Die Pressemitteilung über ihre Forschung wurde am 9. Juli auf der Website der Royal Astronomical Society veröffentlicht. Das Sonnenflecken-Modell Valentina Zharkovas zeigt ein reduziertes Solar-Magnetfeld in den Jahren 2020-2053, das nach ihrer Auffassung ähnliche Bedingungen hervorrufen werde, wie sie während des sogenannten Maunder-Minimums oder der “Kleinen Eiszeit” herrschte. Als Maunder-Minimum wird ein 65-Jahres-Zeitraum mit reduzierter Sonnenaktivität und weltweit niedrigen Temperaturen während des 17. Jahrhunderts bezeichnet, benannt nach dem englischen Astronomen Edward Walter Maunder, der die geringe Anzahl der Sonnenflecken jener Periode im Nachhinein erkannte.

Für die nördliche Hemisphäre seien die Daten sehr gut protokolliert, sagt Valentina Zharkova: “Die Flüsse sind eingefroren. Es gibt keine Winter und keine Sommer, und so weiter.”

Das Forschungsergebnis ist umstritten, weil es den vorherrschenden Klima-Wandel Konsensus (Vorhersage steigender globaler Temperaturen durch erhöhte, von Menschen verursachte Kohlendioxid-Emissionen in der Atmosphäre) herauszufordern scheint.

Mit ihren Forschungsergebnissen steht Valentina Zharkova jedoch nicht alleine da. Auch chinesische und russische Klimaforscher widersprechen der Erderwärmungs-Hypothese.

Die Aufregung unter Wissenschaftlern schlägt sich allerdings kaum in der Presse nieder, wie Frank Bosse und Fritz Vahrenholt 2015 bemerkten. Sie verweisen auf eine Arbeit, Mitautorin Prof. Valentina Zharkova, im renommierten Astrophysical Journal, die eine Reduktion der Sonnenaktivität voraussagten. Dies bedeute, dies bedeute, dass uns “ein waschechtes Maunder-Minimum wie Ende des 17. Jahrhunderts” bevorstehe. Valentina Zharkova hatte im Rahmen des britischen National Astrononomy Meeting ein neues Modell des Sonnendynamos vorgestellt. “Danach besteht der Dynamo aus zwei Wellen mit einer Frequenz von 11 Jahren, die sich verstärken oder abschwächen können. In den beiden nächsten Zyklen würden sich die beiden Wellen gegenseitig schwächen und ein Maunder-Minimum generieren.”

“Natürlich sind die Dinge nicht das Gleiche wie sie im 17. Jahrhundert waren – wir haben viel mehr Treibhausgas in der Atmosphäre”, sagt die Global Warming Policy Foundation (GWPF), eine eingetragene gemeinnützige Organisation und Denkfabrik in Großbritannien, in ihrem Beitrag. “Und es wird interessant sein zu sehen, wie sich die terrestrischen und die solaren Einflüsse darstellen.”

Quellen:

 

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Der Plan B zur Rettung des Weltklimas heißt Geo-Engineering (Wettermanipulation)

Hinter dem Rücken von Menschen, die glauben, Erneuerbare Energien sorgten für bessere Luft und “Klimagerechtigkeit”, entwickelt der Ökoindustrielle Komplex bereits seinen nächsten Plan zur Abschöpfung gesellschaftlichen Reichtums. Für den Fall, dass Windkraft-, Solaranlagen und Energiesparmaßnahmen die politisch festgelegten Ausbauziele für Erneuerbare Energien erreicht haben oder sich als unerreichbar erweisen werden, bereiten sich Politiker auf eine Fortsetzungsgeschichte des Märchens vom menschengemachten Klimawandel vor. Der Kampf gegen den Klimawandel wird dann nicht länger nur am Boden, sondern auch in der Luft ausgetragen. Diese neue Form der Klimakrieges, der im Namen des Klimaschutzes zwar geführt, aber im Grunde gegen die hohe Zahl der Weltbevölkerung gerichtet ist, heißt Geo-Engineering. 

Geo-Engineering in den Wissenschaften

wwf-chemtrailsErstmals befassten sich vor zwei Jahren britische Wissenschaftler der Universitäten Leeds, Bristol und Oxford in einer gemeinsamen Studie eingehend mit Hightech-Strategien, die das Weltklima künstlich beeinflussen sollen. Die Studie wurde 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt. Trotz der Risiken katastrophaler Nebeneffekte (“catastrophic side-effects”) durch Geo-Engineering sind die Autoren der britischen Studien überzeugt, dass die Forschung fortgeführt werden müsse, falls der Wärmeanstieg keine andere Option offen lasse.

“Die Forscher sind jedoch überzeugt, dass angesichts der rapiden Verschlechterung des Weltklimas bald keine anderen Möglichkeiten als das künstliche „Klima-Tuning“ bleiben werde – auch wenn es das Angesicht der Erde nachhaltig verändern und Millionen Menschen in Katastrophen stürzen wird.” (ORF, 27.11.2014)

Auch am Potsdamer Institut für Nachhaltigkeitsstudien IASS tüfteln Wissenschaftler am Plan B für die Rettung des Weltklimas. Ruhrkultour berichtete darüber. Der Fokus des 14-köpfigen interdisziplinären Forscherteams liegt auf dem sogenannten Solar Radiation Management (SRM) – damit ist die Manipulation der Sonneneinstrahlung gemeint.

Geo-Engineering in den USA

Der CIA-Direktor John Brennan bestätigte in den vergangenen Tagen Pläne zur Wettermanipulation mit Hilfe von Aerosol („Chemtrails“), er sprach Ende Juni vor dem Council on Foreign Relations über Wettermanipulation (ab Minute 12:05).

“Ein weiteres Beispiel sind verschiedene Technologien – häufig als Geo-Engineering bezeichnet – die potenziell dazu beitragen könnte, die Auswirkungen der Erderwärmung auf den globalen Klimawandel umzukehren. Eine davon, die meine persönliche Aufmerksamkeit gewonnen hat, ist die “Stratosphäre Aerosol Injektion” oder SAI, ein Verfahren zur Impfung der Stratosphäre mit Partikeln, die die Sonnenstrahlen reflektieren, in der gleichen Weise, wie dies bei Vulkanausbrüchen geschieht.”

(“Another example is the array of technologies—often referred to collectively as geoengineering—that potentially could help reverse the warming effects of global climate change. One that has gained my personal attention is stratospheric aerosol injection, or SAI, a method of seeding the stratosphere with particles that can help reflect the sun’s heat, in much the same way that volcanic eruptions do.”)

Geo-Engineering und das Umweltbundesamt

Das Umweltbundesamt beschreibt Geo-Engineering wie folgt: “Geo-Engineering umfasst bewusste und zielgerichtete – meist in großem Maßstab durchgeführte – Eingriffe in das Klimasystem mit dem Ziel, die anthropogene Klimaerwärmung abzumildern (Royal Society 2009). Dem IPCC1 zufolge sind unter Geo-Engineering technologische Maßnahmen zu verstehen, die darauf abzielen, das Klimasystem zu stabilisieren, indem sie direkt in die Energiebilanz der Erde eingreifen. Das Ziel besteht darin, die globale Erwärmung zu verringern (IPCC 2007 b, WG III). Die Ideen sind zahlreich und vielfältig.”

Trotz geäußerter Bedenken lehnt das Umweltbundesamt Geo-Engineering nicht grundsätzlich ab:

“Die Zulassung und Anwendung von Geo-Engineering Maßnahmen ist an den Nachweis zu binden, dass die Geo-Engineering-Maßnahme zumindest wirksam ist, d. h., dass ein positiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird.”

Sind wir schon bei der Durchführung von Geo-Engineering?

Sind wir schon bei der Durchführung von Geo-Engineering? Diese Frage stellten Chuck Long von der staatlichen Wetter- und Ozeanografiebehörde (NOAA), Jim Barnard und Connor Flynn, die am 19. Mai 2015 auf einer Konferenz einen Vortrag hielten, in dem sie Indizien dafür nannten, dass bereits heute Geo-Engineering betrieben wird. Die Präsentation wurde auf der US-Regierungswebseite www.esrl.noaa.gov veröffentlicht. Darauf wies der Journalist Oliver Janich hin.

Das Umweltbundesamt nimmt grundsätzlich an, dass wegen der unzureichenden Datenlage über Geo-Engineering eine Vielzahl von Forschungsprojekten zu Geo-Engineering-Maßnahmen zu erwarten sei, bestreitet aber, dass es diese Versuche bereits gibt.

Der WWF, Schweiz, zog 2009 ein Plakat zu “künstlichen Wolken” wegen anhaltender Kritik wieder zurück und erklärte: “Dem WWF Schweiz ist bekannt, dass es ein patentiertes US-Projekt für das Versprühen von strahlungsaktiven Substanzen in der Troposphäre und unteren Stratosphäre gibt. Das Projekt wurde neben weiteren Verfahren aus dem Bereich Geo-Engineering vorgeschlagen, um den vom Menschen verursachten Klimawandel abzuschwächen. Viele dieser Verfahren wurden oder werden lokal in Pilotprojekten weiterentwickelt und bezüglich Wirksamkeit und unerwünschten Effekten untersucht. Können gesundheitliche Auswirkungen nicht ausgeschlossen werden, so finden solche Versuche in unbewohnten Gebieten und unter strengen Kontrollen statt.”

Versuche zur Manipulierung des Klimas existieren demnach nicht allein in den Köpfen von Politikern, Wissenschaftlern und eines der größten Umweltverbände der Welt, sondern finden bereits statt.

Da die Erneuerbaren Energien keinen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten können, wovon politisch unabhängige Wissenschaftler ausgehen, werden die Politiker unter dem Einfluss der Hypothese vom menschengemachten Klimawandel den Einstieg in die großtechnische Beeinflussung von Ökosystemen mit großflächigen Geo-Engineering-Experimenten wagen. Sie werden diesen Schritt öffentlich vielleicht bedauern, aber es gibt keinen Grund, daran zu zweifeln, dass sie es tun werden.

 


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Ist der Klimawandel menschengemacht? Ganz klar nein, sagen Wissenschaftler

earth-366722_640Kein anderes Thema dürfte durch Übergriffe der Politik auf die Wissenschaft ähnlich verheerende Auswirkungen auf die Gesellschaft haben wie die Energiewende. Zur wissenschaftlichen Legitimierung der Energiepolitik existiert ein Pool von Wissenschaftlern, den die Bundesregierung über Fördermittel finanziert und der, will er weiter bestehen, der Politik politisch korrekte Ergebnisse liefert. Die wissenschaftlichen unversitären und außeruniversitären Einrichtungen verhalten sich im Prinzip wie jedes Wirtschaftsunternehmen, das mit Blick auf die lebenserhaltenden oder profitmaximierenden Subventionen durch Unterwürfigkeit gekennzeichnet ist. Das Anpasseritis-Virus verbreitet sich über die Medien und trägt nachhaltig zu Fehlinformationen auch in der Bevölkerung bei. Der Klimawandel ist eine der  folgenreichsten Fehlinformationen, die durch ein irrationales Zusammenspiel zwischen Politik, Ökowirtschaft, Wissenschaft und Medien zustande gekommen ist. Über die Entstehung dieser Fehlinformation haben wir berichtet: Die fabelhaften 97 % – der Mythos vom Klima-Konsens der Wissenschaftler.

Ist der Klimawandel menschengemacht? Ganz klar nein, sagt Prof. Dr. Werner Kirstein

Als Klimageograph kennt Prof. Dr. Werner Kirstein die Daten der Klimaaufzeichnungen sehr genau. Und so weiß er auch, dass der Gehalt von CO2 in unserer Atmosphäre nicht nur einen historischen Tiefstand aufweist, welcher nahezu kritische Auswirkungen auf die Flora habe, heißt es im Begleittext zu seinem  Vortrag, sondern die Temperatur keinesfalls beeinträchtige. Viel mehr ergäben die Daten, dass der Prozess genau umgekehrt ist. Der CO2-Gehalt passe sich an die Temperatur an. Der Vortrag wurde am 11.04.2016 bei Youtube veröffentlicht wurde.

“Im Dezember 2015 trafen sich in Paris mehr als 50.000 Menschen, um an dem Weltklima-Gipfel teilzunehmen. Besonders stolz war man darauf, dass sich alle teilnehmenden Nationen für eine Reduzierung von Kohlenstoffdioxid (CO2) ausgesprochen und sich verpflichtet haben zu Reduzieren. Wieviel und nach welchen Maßstäben wurde nicht definiert.
Ziel des Ganzen sei, durch den verminderten Aussoß von CO2 zu bewirken, dass sich die Erde nicht mehr als 2 Grad im Vergleich zum Beginn des Industrie-Zeitalters (ab Mitte des 19. Jhd.) erhöht. Ein Grad davon haben wir bereits erreicht, so dass das Ergebnis des Klimagipfels letztlich die Absicht aussprach, dass der Mensch, nicht weiterhin das Klima so stark beeinflusst.
Klimawissenschaft und Klimapolitik stehen sich diametral gegenüber. In diesem Vortrag zeigt Prof. Dr. Werner Kirstein auf, weshalb die Debatte um das Senken von CO2 ausschließlich politischen Zielen dient und keinesfalls der Umwelt, dem Weltklima oder den Menschen.”

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Die fabelhaften 97 % – der Mythos vom Klima-Konsens der Wissenschaftler

Eine überwältigende Mehrheit von Wissenschaftlern ist der Auffassung, dass die globale Erwärmung und der Klimawandel durch Menschen verursacht sei. Sie kennen diese Behauptung. Ihr Ursprung ist eine Studie von John Cook, University of Queensland. IOP (Institute for Physics) berichtete darüber am 16. Mai 2013. Unter der Leitung von Cook hatten Forscher 2012 wissenschaftliche Artikel, die zwischen 1991 und 2011 erschienen waren und die Suchbegriffe “globale Erwärmung” und “globaler Klimawandel” enthielten, analysiert. insgesamt 11.994.  

Von den rund 12.000 Veröffentlichungen bestätigte nur rund ein Drittel der Wissenschaftler, 32,6 Prozent,  die Ansicht, dass die globale Erwärmung durch Menschen verursacht sei (Anthropogenic Global Warming -AGW), 97 Prozent dieses Drittels, nicht der Gesamtmenge, hielt “die jüngste Erwärmung vor allem von Menschen gemacht”. Die Mehrheit der Wissenschaftler, 66,4 Prozent, bezog keine Position zum AGW. Aber die Zahl 97 machte weltweit die Runde. Noch am selben Tag der Veröffentlichung des IOP twitterte der Präsident der USA, Barack Obama:

Obama_97P

Scan: http://www.climatechangedispatch.com/

Und damit war der große “97% Konsens” geboren und diente fortan bis auf Weiteres der Politik der Dekarbonisierung und dem Verstummen der Kritiker der “globalen Erwärmung.”

Unvorstellbar, dass 97 % ein Mythos ist?

Die Wissenschaft sei das eine, schrieb Willi Winkler 2010 in der Süddeutschen Zeitung, “aber es braucht auch noch jemanden, der auf sie hereinfällt, ihre Irrtümer also auch noch propagiert. Das war, wie jedermann weiß, der Seemann Popeye.

Bewaffnet mit einer Pfeife und einem losen Mundwerk begann der tätowierte Geselle von 1929 an die amerikanischen Kinder in einem täglichen Comicstrip zu unterhalten.” Es ging um Spinat, den Generationen von Kindern auf Grund der Behauptung, er sei besonders eisenhaltig und gut für die Gesundheit, hinunterwürgten oder auch verweigerten. Der Spinat-Absatz stieg dank Popeye angeblich um 33 Prozent.

Unter der Überschrift “Medizinische Mythen” präsentierte das British Medical Journal Ende 2007 eine Reihe erwiesener Irrtümer, an die “Ärzte wie die allgemeine Öffentlichkeit glauben”, darunter auch den großen Spinat-Irrtum, der durch einen Kommafehler 1890 vom Schweizer Physiologen Gustav von Bunge in die Welt gesetzt worden war: Spinat enthält nicht mehr Eisen als anderes Gemüse.

117 Jahre konnte sich dieser Irrtum halten und durch konsequentes Abschreiben und Weiterdichten neuen Spinat-Schwindel entstehen lassen. Winkler:

Der moderne Mensch giert nach wissenschaftlichen Mythen. Und er jubelt, wenn die Mythen wieder zerstört werden. Dabei kommen wir uns sehr schlau vor. Zu Unrecht: Der Spinat lehrt, dass wir Laien wie die Schafe von einer Legende zur nächsten irren.

Lars Schröder

Quellen:

 

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Was ist dran an der „Meeresversauerung“?

Märchen, Übertreibungen und Schummeleien

Was ist dran an der „Meeresversauerung“?

In Paris findet in diesen Tagen ein erneuter Versuch statt, unter der Patronage der Vereinten Nationen einen „Welt-Klimavertrag“ zu beschließen, der die Erde vor einer angeblichen Klimakatastrophe aufgrund der Anreicherung der Atmosphäre mit CO2 aufgrund der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas retten soll. Dem CO2 wird nachgesagt, dass es eine Klimakatastrophe herbeiführe, indem Wärme in der Atmosphäre zurückgehalten wird, so dass die Temperaturen in gefährliche Bereiche steigen. Meteorologen und Klimaforscher haben das Thema längst weltweit als hervorragende Möglichkeit der wundersamen Forschungsgeldvermehrung entdeckt und durch ständig schrillere Horrorvisionen fest in den Köpfen der Medienvertreter und der Politik etablieren können. Auf diesen Zug angeblich nachteiliger Folgen des CO2-Anstiegs ist 2008 auch ein Teil der Zunft der Meeresforscher aufgesprungen.

Abb_00Sind ihre Tage gezählt? Die farbenprächtige Paua ist in den flachen Küstengewässern vor Neuseeland zu finden

Zu den Segnungen der heutigen technischen Zivilisation gehören Erfindungen wie das Internet, die sehr mächtigen sogenannten Suchmaschinen sowie enzyklopädische Dienste wie Wikipedia. Auch wenn man gerade bezüglich der beiden letzteren berechtigte Einwände haben darf, so stellen sie andererseits doch Rechercheinstrumente von einer Mächtigkeit zur Verfügung, für die mancher Wissenschaftler noch vor wenigen Jahrzehnten seine rechte Hand gegeben hätte. Wenn also davon die Rede ist, dass eine weitere Erhöhung des CO2 über das jetzige Niveau von 400 ppm unser Klima in Richtung einer katastrophalen Erwärmung verändern würde, dann empfiehlt sich eine kurze Recherche bezüglich der Verhältnisse in der Vergangenheit, sagen wir mal der letzten 550 Mio. Jahre. Das ist der Zeitraum, in dem das Leben bereits Formen angenommen hatte, die uns auch heute noch vertraut anmuten. Eine kurze Recherche bei Wikipedia liefert hierzu Angaben sowohl zum CO2-Gehalt der jeweiligen Atmosphäre als auch der durchschnittlichen Temperaturen. Beginnend beispielsweise beim Kambrium [ERDZ] kann man sich mit wenigen Klicks bis zur Neuzeit durcharbeiten. Die entsprechenden Werte sind in Tabelle 1 aufgeführt.

tabelle

Tabelle 1. Durchschnittliche atmosphärische CO2-Gehalte und Temperaturen vom Kambrium bis zur Neuzeit, Daten aus [ERDZ]

Zunächst fällt auf, dass die CO2-Gehalte der Atmosphäre über den größten Teil dieses rund 550 Mio. Jahre umfassenden Zeitraums um ein Vielfaches über den Werten lagen, die von der heutigen Klimawissenschaft als „normal“ bezeichnet werden. Prof Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und seine Mitstreiter behaupten, dass der Anstieg von den etwa 280 ppm CO2, die als Normalwert der vorindustriellen Zeit angegeben werden, auf die heutigen 400 ppm uns bereits an den Rand der Klimakatastrophe geführt habe und wir dringendst die Weltwirtschaft „dekarbonisieren“ müssten, indem die CO2-Emissionen weitestgehend wieder auf ein vorindustrielles Niveau zurückgefahren werden. Anderenfalls, so Schellnhuber, drohe der Planet „zumindest abseits der Pole“ unbewohnbar zu werden [SCHE].
An den Daten fällt sofort auf, dass zwischen den teils hohen, teils mittleren und in einem Fall sogar sehr tiefen CO2-Werten und der jeweiligen Temperatur kein eindeutiger Zusammenhang besteht. Bei grafischer Auftragung (Bild 1) wird dies sofort erkennbar.

Abb_01

Bild 1. CO2-Hehalt und Temperaturen während verschiedener Eiszeitalter

Die grafische Darstellung der Daten aus Tabelle 1 zeigt deutlich, dass zwischen Temperatur und CO2-Gehalt der Atmosphäre kein eindeutiger Zusammenhang besteht

Abb_02

Bild 2. Fossile Brachiopoden aus dem „Schwarzen Jura“ (180 – 206 Mio. Jahre vor heute), einer Zeit, als der CO2-Gehalt der Atmosphäre um ein Mehrfaches über den heutigen Werten lag.

Ergänzend ist hierzu noch anzumerken, dass andere Quellen sogar von noch höheren CO2-Gehalten von bis zu mehr als 6.000 ppm ausgehen [CALU]. Aus diesen Fakten kann man den Schluss ziehen, dass die Erde für den weitaus größten Teil dieses Zeitraums ein wärmeres Klima als heute aufgewiesen hat. Die Pole dürften über einen Großteil der 550 Mio. Jahre eisfrei gewesen sein. Und dass der Planet damals ein regelrechtes Paradies war, beweist der überreiche Schatz an paläontologischen Funden von Lebewesen mit Kalkschalen, die überall auf dem Globus zu finden sind. Das hohe CO2 hat ihnen überhaupt nicht geschadet, und der Planet ist auch nicht verbrannt. Angesichts dieser von jedermann selbst ohne akademischem Hintergrund leicht überprüfbaren Fakten ist es umso erstaunlicher, dass die Presse und die sonstigen Medien die ständigen schrillen Warnungen von Prof. Schellnhuber weiterhin so unkritisch nachplappern.

Das Schreckgespenst „Ozeanversauerung“…

Nach dem Vorbild der Verlautbarungen des PIK zu den angeblich klimaschädlichen Folgen steigender CO2-Gehalte in der Atmosphäre lenkten im Oktober 2008 auch rund 150 „Top-Meeresforscher“ anlässlich einer Tagung in Monaco die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf vorgebliche Gefahren, die den Ozeanen durch verstärkte CO2-Aufnahme aus der Atmosphäre drohen sollen. In dieser „Monaco Declaration“ wurde behauptet, dass die Ozeane aufgrund der Bildung von Kohlensäure durch Reaktion des Wassers mit dem aufgenommenen CO2 aus dem Gleichgewicht gebracht würden, weil sie „versauerten“ [MONA]. Dabei wurde insbesondere hervorgehoben, dass diese pH-Änderung 100 Mal schneller ablaufe als die natürliche Variabilität. Als Konsequenz sei bei marinen Lebewesen von Muscheln über Korallen bis zu winzigen Schnecken die Bildung der Kalkschalen gestört. Das führe zu ihrer Gefährdung und möglicherweise sogar zum Aussterben. Seitdem ist um dieses Thema ein regelrechter Hype entstanden.

ist beim besten Willen nicht ernst zu nehmen

Abb_03

Bild 3. Das im Kalk der Insel Gotland eingebettete Fossil lässt erkennen, dass die Kalkschalenbildung mariner Lebewesen auch in Zeiten extrem hoher CO2-Konzentrationen nicht beeinträchtigt war

Der Kern der Theorie von der „Ozeanversauerung“ ist folgender: Der CO2-Gehalt der Atmosphäre ist in den letzten ca. 150 Jahren von etwa 280 ppm auf heute 400 ppm angestiegen. Das ist ein Anstieg von rund 43 %. Er lag in der Vergangenheit aber auch schon bei rund 6.000 ppm, das sind mehr als 2.000 % über den 280 ppm von 1750. Unser heutiger CO2-Gehalt ist erdgeschichtlich gesehen eher eine Art Betriebsunfall, der Normalzustand lag über hunderte Millionen Jahre um etliche hundert bis 2.000 % darüber [CALU]. In dieser langen Zeit ging es den Lebewesen in den Meeren so prächtig, dass sie uns entsprechende Beweise in Form von Billiarden Tonnen Schalen hinterlassen haben, die heute als Kalkstein überall auf der Welt zu finden sind.

Wir haben aktuell also, ausgehend von einem geradezu extrem niedrigen Niveau, einen Anstieg des atmosphärischen CO2-Gehalts um 43 %. Dies soll angeblich das Leben in den Ozeanen gefährden. Wir hatten andererseits Gehalte, die bis zu 2.000 % darüber lagen, und dem Leben ging es prächtig. Schon der gesunde Menschenverstand sagt einem sofort, dass hier jemand nicht die Wahrheit sagt. Der Verdacht liegt nahe, dass hier manche Forscher ganz dringend Geld für die Finanzierung ihrer Institute brauchen und bereit sind, dies auf eine Weise zu begründen, die – noch sehr höflich ausgedrückt – nur als ziemlich „kreativer“ Umgang mit der Wahrheit gewertet werden kann.

Verquere Wissenschaft

Abb_04

Bild 4 soll den Zusammenhang von steigenden CO2-Pegeln in der Atmosphäre (Mauna-Loa-Pegel) mit steigenden CO2-Werten des Ozeans in der nahegelegenen Messstation Aloha sowie das gleichzeitige Versauern (=Absinken des pH-Wertes) belegen (Grafik: Feely [FEEL])

Wie anders wäre sonst zu erklären, dass sich Wissenschaftler bereitgefunden haben, einen Zusammenhang zwischen dem minimalen Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre und der angeblich damit einhergehenden Meeresversauerung zu konstruieren. Beispiel für eine solche verquere Wissenschaft ist die Grafik von Richard A. Feely (Bild 4), einem Mitarbeiter der US-Amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA). Diese Behörde untersteht einem Staat, dessen oberster Befehlsgeber erkennbar und mit eiserner Entschlossenheit drauf hinarbeitet, sich zum Ende seiner Präsidentschaft noch schnell einen extragroßen Heiligenschein als „GröKliReAZ“ (größter Klimaretter aller Zeiten) aufzusetzen. Mit dieser Grafik und dem entsprechenden Bericht hat Mr. Feely zwar seinen wissenschaftlichen Ruf erheblich lädiert, ganz bestimmt jedoch nicht seine Karriere in Gefahr gebracht. Denn wie das halt so ist, wenn man dem Chef nach dem Mund redet: Feely erhielt im Jahre 2010 für seine „maßgebenden Arbeiten zur Meeresversauerung“ einen mit 100.000 US-$ dotierten Preis der Heinz Family Foundation („Heinz-Ketchup“). Diese Stiftung wurde von Theresa Heinz, der heutigen Ehefrau des US-Außenministers John Kerry, gegründet.

Abb_05

Bild 5. Der Langzeit-Verlauf und sowie die Streuungen von zahlreichen pH-Messungen des NOAA im Verlauf des 20. Jahrhunderts (Grafik: Wallace [WALL])

Diese Grafik und die damit suggerierten Zusammenhänge stellen die Tatsachen derart auf den Kopf, dass sich seither zahlreiche Wissenschaftler zu Wort meldeten, welche dem damit angeblich bewiesenen Zusammenhang von CO2 und „Ozeanversauerung“ energisch widersprachen. Besonders anschaulich ist die folgende Darstellung des renommierten Hydrologen Mike Wallace, über die Anthony Watts in einem Artikel berichtete [PHRA].

Das Bemerkenswerte an beiden Bildern ist zunächst die Tatsache, dass sich beide auf die gleiche Datenbasis beziehen, nämlich auf vom NOAA durchgeführte Messungen. Der Trick von Feely besteht darin, dass er eine willkürliche Verkürzung der Zeitachse auf den Zeitraum nach 1988 vorgenommen hat, weil die sich dann ergebende Kurve das von ihm gewünschte Ergebnis eines sinkenden pH-Werts zu beweisen scheint. Dazu schreibt A. Watts: „Feely’s Arbeit basiert auf Computermodellen, die nicht der durch Messwerte belegten Realität entsprechen….Feely und sein Coautor Dr. Christopher L. Sabine….haben über 80 Jahre ermittelte Daten ausgeblendet, die mehr als 2 Millionen Messungen von ozeanischen pH-Werten beinhalten“.
Weiterer Punkt, der hier hervorgehoben werden sollte, ist die in Bild 5 dokumentierte natürliche Variabilität ozeanischer pH-Werte. Diese können den Daten zufolge zwischen 7,75 und 8,35 liegen. Die Ozeane und die in ihnen lebenden kalkbildenden Organismen sind demnach imstande, mit dieser Bandbreite zurechtzukommen.
Zu ähnlichen Schlüssen wie Wallace kommen darüber hinaus mehr als 20 weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen, die in einer Übersicht mit dem Titel „Ocean Acidification (The Phenomenon) – Summary“ vorgestellt werden [CO2V].

Sehr deutlich ins Gericht mit den Darstellungen von Feely und anderen Anhängern der Theorie der Meeresversauerung geht auch Dr. Ulrich Steiner [STEI], Bild 6.

Abb_06

Bild 6. Die pH-Skala mit Angaben zur natürlichen Variabilität von Mineralwasser und Meerwasser (Grafik: Steiner [STEI])

Er gibt für die natürliche Variabilität des pH-Werts von Meerwasser mit 7,5 bis 8,4 sogar einen noch etwas breiteren Bereich als Wallace an. Zugleich verweist er auf deutliche Temperaturabhängigkeiten des pH-Werts von Meerwasser sowie auf eine Satellitendarstellung von Columbia’s Lamont-Doherty Earth Observatory, welche für verschiedene Meeresregionen pH-Werte zwischen 7,74 und 8,40 ausweist. Angesichts dieser Tatsachen drängt sich der Eindruck geradezu auf, dass es sich bei Feely’s Darstellung um eine plumpe und unwissenschaftliche Manipulation handelt.

Die angeblichen Leiden der jungen Koralle…

Gravierendste Auswirkung der behaupteten „Versauerung“ der Ozeane ist, wie bereits erwähnt, die angebliche Behinderung der Kalkschalenbildung bei marinen Lebewesen. Zu den lautstärksten Warnern gehört beispielsweise auch der britische Chefwissenschaftler, Sir Mark Walport, der in der BBC „erheblichen Risiken für komplexe marine Nahrungssysteme und Ökosysteme“ beklagt und behauptet, die derzeitige Versauerungsrate sei höher als jemals zuvor in den letzten 65 Millionen Jahren. Zudem warnt er vor künftigen Auswirkungen auf die Fischerei [COPP].
Ins gleiche Horn stößt auch Richard Bellerby vom Norwegian Institute for Water Research, der mit Blick auf die „Versauerung“ der arktischen Ozeane behauptete, man habe die kritischen Grenzwerte bereits überschritten. Selbst wenn man jetzt mit den CO2-Emissionen aufhöre, werde die Versauerung noch zehntausende Jahre anhalten [SABB]. Noch alarmierender äußern sich Meeresforscher beispielsweise in einem Bericht des International Programm on the State of the Ocean (IPSO). Dort wird behauptet: „Die Gesundheit der Ozeane bewegt sich viel schneller auf einer Abwärtsspirale als wir gedacht haben. Wir sehen größere Veränderungen, die schneller passieren und deren Folgen unmittelbar bevorstehen” [SAWA].

sind wohl eher Schauermärchen

Abb_07

Bild 7. Die von Shi et al. für das Meiji-Riff im südchinesischen Meer ermittelten Kalkschalen-Wachstumsraten im Zeitraum von 1710 bis 2010 (Grafik: Shi et al., [SHIQ])

Zum Glück für die Öffentlichkeit sind die CO2-Katastrophenprediger im Bereich der Meereswissenschaften erst viel später aufgewacht als bei den Meteorologen. Deshalb gibt es noch unverfälschte Datenbasen und eine erfreulich große Zahl gestandener Wissenschaftler, welche nicht bereit sind, ihren wissenschaftlichen Ruf auf’s Spiel zu setzen.
Beispiel hierfür sind Untersuchungen von Q. Shi et al. zu den Bildungsraten von Korallen-Kalkschalen im südchinesischen Meer über einen Zeitraum von 300 Jahren[SHIQ]. Hierbei wurde festgestellt, dass diese im Zeitraum von etwa 1710 bis etwa 1760 – also eindeutig in vorindustrieller Zeit mit deutlich niedrigerem CO2-Gehalt als heute – tiefer lagen als heute und zunächst bis etwa 1810 deutlich anstiegen, um ab 1920 wieder abzusinken, Bild 7. Im Zeitraum ab ca. 1985 – der sich in etwa mit dem von Bild 4 deckt – kam es sogar trotz markant steigender CO2-Gehalte bzw. sinkender pH-Werte zu einem ausgeprägten Wiederanstieg des Schalenwachstums.

In die gleiche Richtung weisen auch von Dr. Ulrich Steiner vorgestellte Studien, welche sich mit der Reaktion von Korallen auf erhöhte CO2 Werte befassten [STEI]. Bei der ersten wurde festgestellt, dass bei Coccolithophoren – die für ein Drittel der marinen Kalksteinproduktion verantwortlich sind – Kalkbildung und Produktivität bei höherer CO2 Konzentration signifikant höher waren. Bei der zweiten Studie zeigte sich, dass die Koralle Lophelia pertusa sich in einigen Monaten an saurere Bedingungen anpasste und dann ebenfalls erhöhte Kalkbildung zeigte.
Willis Eschenbach [ESCH] stellte die Ergebnisse einer Untersuchung von Yeakel et al. [YEAK] vor, die entlang eines Korallenriffs vor den Bermudas über fünf Jahre die Korallenaktivität mithilfe von Sensoren aufzeichneten. Dabei wurde festgestellt, dass die Korallen auf ein erhöhtes Nahrungsangebot aufgrund von Algenblüten mehr alkalische Karbonate aus dem umgebenden Wasser zogen, so dass dieses saurer wurde, und zugleich mehr CO2 ins Wasser emittierten. Die Folge war eine starke Zunahme der „Versauerung“ – auf Niveaus, die höher lagen als die prophezeiten Niveaus der Zukunft infolge menschlicher Emissionen – und doch wuchsen die Korallen immer weiter.
Und Forscher der Woods Hole Oceanographic Institution stellten bei der Beaufschlagung der Atmosphäre über marinen Versuchsbecken mit bis zu 2660 ppm (!) CO2 fest, dass zwar bei einigen Arten die Schalen dünner wurden, dass jedoch sieben der 18 untersuchten Arten zur Überraschung der Wissenschaftler auf die steigende Beaufschlagung nicht mit dünneren, sondern mit dickeren Schalen reagierten [WOOD]. Zu diesen Profiteuren gehörten neben dem Hummer unter anderen rote und grüne schalentragende Algen, Napfschnecken und Seeigel der gemäßigten Breiten

Effekthascherei auf Kosten der Wissenschaftlichkeit…

Zu den schlimmsten Begleiterscheinungen des Hypes um die angebliche Versauerung der Ozeane gehört der teils bedenkenlose Verzicht mancher Akademiker auf wissenschaftlich korrektes Vorgehen. Dies entspringt offensichtlich der Absicht, mithilfe des Medien „Stimmung zu machen“. Klipp und klar ausgedrückt hat dies beispielsweise Dr. Ceri Lewis von der Universität Exeter. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, speziell Kinder bezüglich des Themas „Ozeanversauerung“ „aufzuklären“, und zu diesem Zweck von den Schulbehörden die Einrichtung eines Bildungsprogramm gefordert [COPP]. Daraus entwickelte sich unter gütiger Mithilfe von Greenpeace und Co. eine weltweite Kampagne. In ihrem Verlauf wurden unzählige Experimente konzipiert, um Schülern, Journalisten und Laien gleichermaßen durch eindrucksvoll blubbernde Säureexperimente mit Kalk die angebliche Gefährdung der Meere zu demonstrieren. Zurzeit gibt es auf Bildungsservern eine regelrechte Inflation an Anleitungen speziell für Lehrer, welche Schülern zeigen sollen, welch negative Auswirkungen CO2 hat, wenn es sich in Wasser löst [EXPE].
Dabei wird häufig munter Desinformation betrieben, beispielsweise indem man ein Stück Kreide in kohlensäurehaltiges Mineralwasser wirft, wo es dann aufgelöst wird. Dass dies schon vom pH-Bereich her nichts mit den Verhältnissen in Meerwasser zu tun hat, zeigt schon ein Blick auf Bild 6. Das hält jedoch selbst Wissenschaftler des eigentlich renommierten Alfred-Wegener-Instituts nicht davon ab, diesen billigen Taschenspielertrick zur Beeindruckung von z.B. Journalisten anzuwenden [VERS2]. Andere Experimente, welche jedem, der eine Vorstellung von den fein austarierten Gleichgewichten des stark gepufferten chemischen Milieus in den Meeren hat, die Zornesröte ins Gesicht treiben dürften, befassen sich mit dem Einsetzen von Trockeneis in Wasser (Resultat ist ein 3.000facher CO2-Gehalt im Vergleich zur Atmosphäre) oder der Verwendung von Säure zur Kalkauflösung [BURN].
Das hinterlistige an solchen Experimenten ist, dass eine Säurezugabe zu Muschelkalk tatsächlich zur Schaumbildung aufgrund von ausgasendem CO2 führt. Das hat jedoch nichts mit dem komplexen System Kohlensäure/Karbonat im Meerwasser zu tun. Analogien zu solchen Versuchen bekäme man, wenn man sich vorstellt, jemand wolle eine Kettensäge als Werkzeug für Gehirnchirurgie einsetzen oder eine Uhr mit dem Vorschlaghammer „reparieren“.

und Unsauberkeiten selbst bei wissenschaftlichen Arbeiten

Ebenso bedenklich stimmt, dass selbst bei vielen wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema Ozeanversauerung inzwischen die üblichen Standards nicht mehr in zufriedenstellendem Umfang eingehalten werden. So erschien im August 2015 in „Nature“ eine Zusammenstellung von Berichten, die z.T. erhebliche Mängel bei der Konzeption von Experimenten zur „Ozenaversauerung“ beklagten [CRES]. Erwähnt wird beispielsweise eine Arbeit von C.E. Cornwall und C.L. Hurd, wonach die meisten Autoren von Berichten über entsprechende Laborversuche entweder ungeeignete Methoden verwendeten oder ihre Methode nicht in geeigneter Form darlegten. Cornwall und Hurd stellten beispielsweise fest, dass nur in 27 Fällen ein angemessenes Design der Experimente zweifelsfrei festgestellt werden konnte. In 278 (!) Fällen sei das Versuchsdesign offensichtlich ungeeignet gewesen. Die übrigen Studien hätten keine ausreichenden Informationen über den experimentellen Aufbau enthalten – was nach Ansicht der Verfasser für sich selbst bereits ein Problem darstelle. Unglücklicherweise seien wirklich konsequent konzipierte Versuche logistisch sehr komplex und auch teuer, sowohl was den Versuchsaufbau als auch was die laufenden Wartungsaufwendungen angehe. Kombiniere man dies mit dem zunehmenden Druck, schnell und noch dazu in Top-Journalen zu publizieren, dann komme es dazu, dass manche Forscher oder Forscherteams versuchten, Arbeiten zu publizieren, die nicht den erforderlichen Standards entsprechen. In einem weiteren Papier stellt auch Bayden Russell von der Hong Kong University fest, dass manche Forscher beim Design ihrer Experimente die Komplexität des Themas „Ozeanversauerung“ nicht ausreichend berücksichtigen.

Fred F. Mueller

 

Quellen:

[BURN] http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/ozean-versauerung-welche-ozean-versauerung/
[CALU] Berger, W. H.: Carbon Dioxide through Geologic Time, http://earthguide.ucsd.edu/virtualmuseum/climatechange2/07_1.shtml abgerufen 21.4.2013
[CO2V] http://www.co2science.org/subject/o/summaries/acidificationphenom.php
[COPP] http://www.bbc.com/news/science-environment-29746880
[CRES] http://www.nature.com/news/crucial-ocean-acidification-models-come-up-short-1.18124
[ERDZ] https://de.wikipedia.org/wiki/Kambrium
[ESCH] http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/tiefenrausch-warum-korallen-die-versauerung-gut-ueberleben/
[EXPE] http://www.cisanctuary.org/ocean-acidification/hands_on_activities.php
[FEEL] http://pmel.noaa.gov/co2/files/co2_time_series_12-17-2014_with_text.jpg
[MONA] http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/7860350.stm
[PHRA] http://wattsupwiththat.com/2014/12/23/touchy-feely-science-one-chart-suggests-theres-a-phraud-in-omitting-ocean-acidification-data-in-congressional-testimony/
[SCHE] http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/maschinenstuermerei-in-der-heutigen-zeit-die-hoellenvisionen-des-potsdam-propheten/
[SHIQ] http://www.nipccreport.org/articles/2012/may/22may2012a1.html
[SABB] http://www.bbc.co.uk/news/science-environment-22408341 6.5.2013
[SAWA] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/erwaermung-klimawandel-macht-meere-weltweit-saurer-und-waermer-a-928096.html
[STEI] http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/versauern-die-ozeane-die-phaelschung/
[VERS2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/c02-emissionen-saure-ozeane-gefaehrden-polarmeere-a-654034.html
[WALL] http://www.abeqas.com/wp-content/uploads/2014/01/MWAcompilationOfGlobalOcean_pHJan82014.jpg
[WOOD] http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-10898-2009-12-03.html
[YEAK] http://www.marine-geo.org/portals/gmrt/


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Klimaspiele in Paris, 2015

Absurdes Klimatheater.

ibuku

Der japanische Klimasatellit “Ibuku”

Seit Januar 2009 wird die Konzentration der wichtigsten Treibhausgase auch vom Weltraum aus überwacht. Zuständig ist der japanische Satellit Ibuku, der erste, der die Treibhausgase an 56.000 Messpunkten der gesamten Erde bestimmt. Vor seinem Start im Januar 2009 lagen lediglich Daten zu 200 Punkten der Erde vor, die sich hauptsächlich in entwickelten Ländern befanden. Der Satellit ermittelte erstmals auch die Methan- und Kohlendioxidkonzentrationen in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Die Vereinten Nationen waren zunächst sehr zuversichtlich, auf diese Weise Klimasünder aus dem All auf frischer Tat zu ertappen, wenn sie gegen Umweltverträge wie das Kioto-Protokoll verstießen. Bereits Anfang 2010 wurde jedoch bekannt, dass der japanische Klimasatellit hohe Konzentrationen von Methan vor allem in der Nähe von Kohleminen und Gas-Pipelines in China, Indien und anderen aufstrebenden Wirtschaftsländern ermittelt hat. Zur allgemeinen Überraschung zeigt sich, dass die Industrieländer wie z.B. Australien, Kanada, Argentinien, Brasilien oder Schweden weniger CO2 emittieren, als durch ihre Vegetation und Oberfläche absorbiert wird.

Vor dem Hintergrund der Ibuku-Daten dürften z.B. Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada usw. an Indien, China, USA und die meisten Entwicklungsländer (Abfackeln von Regenwälder und schädlicher Hausbrand-daher viel CO2) eine dicke Kompensationsrechnung schicken. Frankreich könnte Klima-Reparationen von Indien fordern oder Großbritannien Reparationen von der Republik Kongo.

Die Ibuku-Mission war auf fünf Jahre angelegt; die Ergebnisse liegen vor.
Auch die NASA hatte einen Messsatelliten im Einsatz, der auch CO2 Emissionen und Absorbtionen ermitteln sollte. Die Ergebnisse sollen aber noch nicht bekannt gegeben werden, sie werden auf der Klimakonferenz Ende November 2015 keine Rolle spielen. Passen die Ergebnisse nicht zur Klimaideologie?

Eine Einigung wird es in Paris mit größter Wahrscheinlichkeit nicht geben: Beim Geld hört die Klima-Harmonie auf. Nur die Reiselust ist ungebrochen: 10.000 Plätze für offizielle Delegationen von 194 Mitgliedstaaten, 3000 Plätze für Medienleute, 7000 weitere Plätze für Aktivisten von Nichtregierungsorganisationen (Umwelt- und Entwicklungshilfegruppen, Gewerkschaften, Wirtschaft usw.). Und die Austragungsorte der nächsten Klimaspiele stehen auch bereits fest.

Quellen:

► http://www.3sat.de/mediathek/?display=1&mode=play&obj=17140
► http://www.taz.de/!5169176/
► http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/die-rache-der-klima-reparationen/

 

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Die große Dekarbonisierungslüge – Teil 2

Ein Gespenst geht um auf dem Globus – doch diesmal nicht das Gespenst des Kommunismus, sondern das Gespenst des Endes der menschlichen Zivilisation durch eine angeblich selbst verschuldete Klimakatastrophe aufgrund der Verbrennung fossiler Rohstoffe. Schon vor dem Aufstieg der Kommunisten sahen nüchtern denkende Zeitgenossen voraus, dass deren Visionen wegen grotesker Verkennung wirtschaftlicher Gesetzmäßigkeiten und einer verzerrten Wahrnehmung der menschlichen Natur scheitern mussten. Genauso kann man auch heute schon feststellen, dass die Ignoranz der Propheten der Klimakatastrophe gegenüber grundlegenden Fakten der Klimaentwicklung zwangsläufig in einer Katastrophe münden wird. Stattdessen werden diese Realisten jedoch als „Leugner“ diffamiert und politisch, medial sowie beruflich diskriminiert und verfolgt.

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Massengrab: Kalksteine bestehen aus den Überresten fossiler Lebewesen. In diesen ungeheuerlichen Massengräbern findet sich auch der größte Teil allen CO2‘s, das einstmals in unserer Atmosphäre vorhanden war.

Wer der Bevölkerung einreden will, dass der aktuell feststellbare leichte Anstieg des Spurengases CO2 in der Atmosphäre unsere Existenz bedroht [SCHE], muss dafür sorgen, dass bei der Darstellung der Realität einige unbequeme Wahrheiten über die Erdgeschichte und die Entwicklung des Lebens verschwiegen werden. Das fällt vergleichsweise leicht, weil es sich um Entwicklungen handelt, die sich über sehr lange Zeiträume von hunderten Millionen Jahre erstrecken, weshalb sich nur wenige Spezialisten überhaupt beruflich mit dem Thema beschäftigen. Die breite Mehrheit der Bevölkerung kommt mit diesen Zusammenhängen höchstens beim Konsum von Filmen wie „Jurassic Park“ oder beim Ausführen des quengeligen Nachwuchses an verregneten Sonntagen ins Museum in Berührung. Deshalb fällt es den Vertretern der Theorie von der durch Verbrennen fossiler Rohstoffe verursachten „Klimakatastrophe“ auch so leicht, der Öffentlichkeit verzerrte und unvollständige Abbildungen der Realität zu präsentieren, um damit ihre Theorien zu „beweisen“. Ihre Kernaussage ist die Behauptung, bei der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas werde die Atmosphäre auf mehr oder weniger „ewige“ Zeiten durch CO2-Emissionen „vermüllt“.

Bild 1. Diagramm des Kohlenstoffkreislaufs. Schwarze Zahlen: Inhalt der verschiedenen Reservoire in Mrd. Tonnen Kohlenstoff (Gt. C), blaue Zahlen: Austausch von Kohlenstoff in Gt. Tonnen Kohlenstoff/ Jahr (Quelle: Wikipedia, [KOKR])

Bild 1. Diagramm des Kohlenstoffkreislaufs.

Eines der bekanntesten Beispiele für ihre Sicht der Dinge zeigt Bild 1, das auf einen Bericht des „Uno-Klimarats“ IPCC zurückgeht und in etlichen Varianten in allen möglichen offiziellen und inoffiziellen Dokumenten und Unterrichtsmaterialen zu finden ist. Es soll zeigen, wie und wo sich das CO2 bzw. der Kohlenstoff auf der Erde befindet bzw. verteilt und in welchen Reservoiren er gespeichert oder auch wieder zurückgeführt wird.

Schwarze Zahlen: Inhalt der verschiedenen Reservoire in Mrd. Tonnen Kohlenstoff (Gt. C), blaue Zahlen: Austausch von Kohlenstoff in Gt. Tonnen Kohlenstoff/ Jahr (Quelle: Wikipedia, [KOKR])

Um die Dimensionen des mit diesem Bild begangenen Betrugs besser erkennbar zu machen, wurde mit den entsprechenden Zahlen ein Tortendiagramm erstellt, Bild 2.

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Bild 2

Zur besseren Verdeutlichung der mit Bild 1 bezweckten Manipulation werden die wesentlichen dort aufgeführten Reservoire in einem Tortendiagramm mit Detailvergrößerung dargestellt. Im Meerwasser ist interessanterweise erheblich mehr CO2 enthalten als in sämtlichen fossilen Rohstoffen zusammen (Daten aus Bild 1)

 

Die Unterschlagung der wahren Verhältnisse – Beispiel Kerogen

Wenn man sich Bild 2 genauer ansieht, so fällt zunächst auf, dass es ein deutliches Missverhältnis zwischen den Mengen an fossilen Rohstoffen einerseits und den Zahlenangaben zu Meeressedimenten und Meereslebewesen (Biota) gibt. Fachleuten dürfte dies sofort auffallen, schließlich sind Erdöl und Erdgas ja aus ebensolchen Sedimenten entstanden, in denen Meereslebewesen luftdicht eingeschlossen wurden. Solche Sedimente wurden über Milliarden Jahre hinweg gebildet, aus ihnen sind mächtige Gesteinsschichten entstanden, die weltweit auf allen Kontinenten in zuweilen kilometerdicken Lagen das Bild unserer Landschaften prägen. Hierzu gehören unter anderem alle möglichen Arten von Sandsteinen und Schiefern, in denen sich immer wieder auch Abdrücke und Versteinerungen maritimer Lebewesen finden.

Und jetzt kommen wir schon zur ersten großen Unterschlagung: In solchen Gesteinen finden sich auch die sogenannten Kerogene, das sind meist feinverteilte Überreste von fossilen Tieren und Pflanzen, aus denen sich in der Tiefe durch Druck und Temperatur Vorstufen von Kohle, Erdöl und Erdgas bilden [GEOD, W312].

Abb_03

Bild 3. Allein die Menge des in Kerogenen abgespeicherten Kohlenstoffs ist rund 320 Mal so groß wie das gesamte Kohlenstoffinventar von Ozeanen, Böden, Pflanzen, Atmosphäre und fossilen Rohstoffen [WICC]

In der breiten Öffentlichkeit ist diese Tatsache nahezu unbekannt, obwohl diese Vorkommen mit einem Kohlenstoffinhalt von 15 Billiarden Tonnen so gigantisch sind, dass sie alle in Bild 2 aufgeführten Mengen geradezu winzig erscheinen lassen, wie Bild 3 zeigt. Zu diesen Vorkommen zählen auch die sogenannten Teersande, aus denen u.a. in Kanada große Mengen Erdöl gewonnen werden. Die biologischen und geologischen Abläufe, die zur Akkumulation dieser ungeheuren Menge an fest gebundenem Kohlenstoff geführt haben, sind auch heute noch aktiv. Im Weltbild des IPCC und der Klimawarner werden sie jedoch schlicht ignoriert und damit unterschlagen.

Die Unterschlagung der wahren Verhältnisse – Beispiel Kalk

Doch selbst mit Einbeziehung des Kerogens sind die wahren Größenverhältnisse der natürlichen Kohlenstoffspeicher auf unserer Erde nicht einmal näherungsweise korrekt dargestellt. Denn die mit weitem Abstand größten aller Kohlenstoffreservoire sind kalkhaltige Gesteine [KALK, MIAT, W311], wozu nicht nur reine Kalksteine und Dolomite, sondern darüber hinaus auch kalkhaltige Mischgesteine wie Kalksandsteine, Schiefer und Konglomerate wie z.B. Nagelfluh gehören. Die Menge des in diesen Gesteinen nahezu für die Ewigkeit abgespeicherten Kohlenstoffs wird auf rund 100 Billiarden Tonnen geschätzt [MOOR]. Die entsprechenden Mengenverhältnisse zeigt Bild 4.

Abb_04

Bild 4. Die wahren Verhältnisse bezüglich der Verteilung von Kohlenstoff zwischen den verschiedenen Reservoirs und Senken [WICC, MOOR]

Beim Blick auf Bild 4 muss man sich folgendes vor Augen halten: Der weitaus meiste Kohlenstoff, der in fossilen Rohstoffen, aber auch in Kerogen und Kalk gebunden ist, ist biologischen Ursprungs. Es handelt sich dabei um Überreste ehemaliger Tiere und Pflanzen. Diese ganze gigantische Menge Kohlenstoff war demnach einstmals in unserer Atmosphäre und wurde vom Leben selbst zu Verbindungen umgewandelt, die nicht mehr auf normalem Wege in die biologischen Kreisläufe zurückrückgeführt werden konnten. Die heute noch in der Atmosphäre verbleibenden Kohlenstoffspuren repräsentieren nur noch etwa 6,5 Millionstel der Mengen, die dem Leben früherer Zeiten einst in Form bequem durch Pflanzen per Fotosynthese umwandelbaren CO2 für den Aufbau von Biomasse zur Verfügung standen. Auch die Mengen, welche in Form fossiler Rohstoffe in der Erde abgespeichert wurden, sind mit lediglich 35 ppm der Ursprungsmenge geradezu erbärmlich gering. Im Verhältnis zum Kerogen, dem Ausgangsmaterial, aus dem die meisten fossilen Rohstoffe entstanden sind, machen sie nur etwa 0,027 % bzw. 0,27 Promille aus.

Würde man die gesamte in Form von Kalk und Kerogen weggesperrte Menge an Kohlenstoff wieder in das ursprüngliche CO2 umwandeln, so hätten wir eine Atmosphäre aus nahezu reinem CO2, die allerdings einen Druck von 60 bar aufweisen würde. Das entspricht dem Druck in 600 m Wassertiefe.

Natürlich befand sich diese unglaubliche CO2-Menge zu keiner Zeit in den letzten 600 Mio. Jahren auch nur annähernd komplett in unserer Atmosphäre. Ganz im Gegenteil, das CO2 muss nach und nach aus vulkanischen und tektonischen Quellen aus dem Erdinneren nach oben geströmt sein. Die heutigen CO2-Friedhöfe Kalk und Kerogen sind das Resultat gigantischer Kreisläufe, über welche die lebendige Natur das ständig in die Atmosphäre hinzuströmende CO2 in Form chemisch sehr stabiler Verbindungen „entsorgte“. Die heutige „Klimawissenschaft“ versucht, diese Abläufe totzuschweigen und zu ignorieren. Glaubwürdigkeit sieht anders aus.

 

Im Teufelskreis der Dekarbonisierung

Aus den hier vorgestellten Tatsachen erkennt man auch, dass diese Kreisläufe in Schieflage geraten sind, weil nach und nach immer weniger CO2 nachgeliefert wurde, als auf biologischem Wege dauerhaft entfernt wurde. Deshalb ist die Atmosphäre im Laufe der Jahrmillionen nach und nach an CO2 verarmt, Bild 5.

Abb_05

Bild 5. Verlauf des CO2-Gehalts im Verlauf der letzten 550 Millionen Jahre im Verhältnis zum vorindustriellen Niveau von rund 300 ppm (RCO2 = Vielfaches des vorindustriellen Wertes von 300 ppm) (Bild: [CALU])

Allerdings verlief diese Entwicklung im Verlauf der Erdgeschichte alles andere als linear. Über die Hintergründe für die Abnahme und Zunahme vor allem im Zeitbereich zwischen 450 und 220 Mio. Jahre vor unserer Zeit sollen hier keine Mutmaßungen angestellt werden. Man kann jedoch vermuten, dass hierbei z.T. katastrophale vulkanische Ereignisse wie diejenigen bei der Bildung des Sibirischen Trapp eine Rolle spielten. Hierbei entstanden vor etwa 250 Mio. Jahren im Verlauf von Ausbrüchen, die sich über rund 1 Mio. Jahre hinzogen, Basaltschichten mit einer Fläche von rund etwa 2 Mio. Quadratkilometern und einer Mächtigkeit von bis zu 6 km.

Vor etwa 230 Mio. Jahren verstetigten sich die Zu- und Abflüsse von CO2 aus der Atmosphäre, dass die Entwicklung durch eine Ausgleichgerade beschrieben werden kann, Bild 6.

Abb_06

Bild 6. Vor etwa 230 Mio. Jahre begann eine Periode, in der die Abnahme des CO2-Gehalts in der Atmosphäre vergleichsweise stetig verlief. Die entsprechenden Daten wurden aus Bild 5 entnommen.

Seither sank der CO2-Gehalt der Atmosphäre von etwa 1.500 ppm auf Werte, die teilweise nur noch bei 200 ppm lagen. Damit ist inzwischen ein Verarmungszustand erreicht, der gefährlich nahe an den ca. 150 ppm liegt, welche Pflanzen für ihr Überleben mindestens benötigen. Und mit den Pflanzen würden auch die Tiere sterben, weil die Grundlage ihrer Nahrungskette zerstört würde.
Die Pflanzenwelt ist bereits im CO2-Mangelmodus

Vor ungefähr 30 Mio. Jahren – als der CO2-Pegel in der Atmosphäre auf weniger als 400 ppm abgesunken war – reagierte die Natur auf die sich unerbittlich verschärfende CO2-Verknappung, indem sich neue Pflanzentypen mit einem effizienteren System der Photosynthese entwickelten. Diese sogenannten C4-Pflanzen kommen im Unterschied zu den früher vorherrschenden C3-Pflanzen mit niedrigeren CO2-Gehalten und trockenerem Klima besser zurecht [WIC4]. Dessen ungeachtet muss man ihr Auftauchen im Prinzip als Warnsignal werten, als eine Notmaßnahme, mit deren Hilfe die Natur versucht, sich an eine ständig schlechter werdende Versorgungslage anzupassen. Angesichts dieser leicht zu überprüfenden Fakten mutet es schon ziemlich seltsam an, wenn selbsternannte Klimapäpste vor einer „Gefährdung des Planeten“ warnen, wenn doch in Wirklichkeit die eklatante Mangelsituation bezüglich der Verfügbarkeit des lebenswichtigen CO2 durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe kurzfristig etwas gelindert wird. Selbst wenn man die gesamten fossilen Ressourcen das Planeten gewinnen und sofort verfeuern würde, reichte dies lediglich dazu aus, den CO2-Pegel der Atmosphäre wieder auf knapp 2.000 ppm anzuheben, immer noch um den Faktor 3-3,5 unterhalb des Maximums vor rund 550 Mio. Jahren. Zudem ist diese Annahme angesichts von Kohle-Vorräten, die bei derzeitigem Verbrauch noch gut 200 Jahre reichen dürften [COAL], als unrealistisch einzustufen.
Was umgeht, ist das Gespenst der Dekarboniserung

Zurück zum Titel und der Analogie zum Kommunismus, der als Heilslehre daherkommt und bisher jedesmal in die Hölle führte. Auch die Propheten der angeblichen Klimakatastrophe behaupten, sie müssten die Menschheit, ja sogar den ganzen Planeten retten. Und ebenso wie beim Kommunismus zeigt schon ein kurzer Blick auf grundlegende Zusammenhänge nebst einer Portion gesunden Menschenverstandes, dass man das derzeitige Alarmgeschrei samt der damit verknüpften Forderungen nach einer quasi-Aufgabe der westlichen Zivilisation durch „Dekarbonisierung“ mit Fug und Recht als übertrieben und sogar gefährlich einstufen kann. Die wahre Gefahr für die Menschheit geht nicht vom CO2 aus, sondern von zahllosen wohlmeinenden Zeitgenossen, die sich nicht die Mühe gemacht haben, die erdgeschichtlichen Fakten richtig zu recherchieren, sondern mit großem Eifer daran arbeiten, unsere technische Zivilisation wegen pseudowissenschaftlicher Halbwahrheiten zugrunde zu richten. Von einem moderaten Zuwachs des CO2-Gehalts in der Atmosphäre geht jedenfalls keine Gefahr aus. Was die Verfügbarkeit fossiler Rohstoffressourcen angeht, so sollte man sich vor Panik hüten, wie das derzeitige Überangebot auf den Märkten zeigt. Wenn es jedoch eines gibt, was auch heute schon mit ziemlicher Sicherheit vorhergesagt werden kann, dann ist es folgendes: Mit den heutigen Technologien zur Energiegewinnung aus Wind und Sonne werden sich die künftigen Energieprobleme der Menschheit wohl kaum lösen lassen [VERS].

 

Fred F. Mueller

Siehe auch: Die große Dekarbonisierungslüge – Teil 1

Quellen:

[CALU] Berger, W. H.: Carbon Dioxide through Geologic Time, earthguide.ucsd.edu/virtualmuseum/climatechange2/07_1.shtml abgerufen 21.4.2013

[COAL] www.worldcoal.org/sites/default/files/wci_report_R2_GER_0.pdf

[GEOD] www.geodz.com/deu/d/Kerogen abgerufen am 24.4.2013

[KALK] Kalk – ein Rohstoff aus Schalen und Knochen, www.kalk.de/index.php abgerufen am 20.4.2013

[KOKR] https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffzyklus#/media/File:Carbon_cycle-cute_diagram-german.png

[MIAT] Kalkgesteine, Mineralienatlas, https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Mineralienportrait/Calcit/Kalkgesteine abgerufen am 26.9.2015

[MOOR] www.eike-klima-energie.eu/news-cache/greenpeace-gruender-haelt-eine-grosse-rede-und-lobt-kohlendioxid/

[SCHE] goo.gl/C804V

[VERS] www.eike-klima-energie.eu/energie-anzeige/wind-und-solar-nichts-als-vergeudung-von-energie-und-ressourcen/

[WICC] Kohlenstoffzyklus, Wikipedia, de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffzyklus abgerufen 21.4.2013

[W311] Kalkstein, Wikipedia, de.wikipedia.org/wiki/Kalkstein  abgerufen am 21.4.2013

[W312] Kerogen, Wikipedia, de.wikipedia.org/wiki/Kerogen abgerufen am 24.4.2013

[WIC4] https://de.wikipedia.org/wiki/C4-Pflanze

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