Monster

Das CO2-Monster

Die Warnungen vor dem CO2 sind grotesk, aber populär unter Politikern wie Juristen, die im Namen des Volkes dem Volk das Autofahren erschweren, wenn nicht verbieten wollen. Das Märchen Vom Schrecklichen CO2, über das Fred F. Mueller 2013 schrieb, hat sich weiter in den Köpfen der Menschen eingenistet. Das veritable Monster CO2 hat Deutschland fest im Griff.

„Das Kohlendioxid (CO2) Monster ist eine feinstoffliche Bestie. Das gasartige Kohlendioxid Ungeheuer, ist nahezu unsichtbar und hat seine Heimat in / auf der ganzen Welt.“ -- schrieb Fischiot (Interessensgebiete: Götter, Dämonen, Monster und Ungeheuer. Außerdem Computernetzteile / Hardware und Energie) Moderator bei Foora.de. Er hat, so scheint es, Humor. Anders lässt sich die CO2-Panikmacherei ja auch kaum ertragen.

Was macht das Ungeheuer Kohlendioxid?

„Zunächst: Die Bestie CO2 befindet sich in der Luft. Luft wird als Gasgemisch in der Erdatmosphäre beschrieben. Luft insgesamt (alle Bestandteile), gehört nicht zur Gattung der Monster. Stickstoff und Sauerstoff sind die Hauptbestandteile von Luft. Die Bestie Kohlendioxid hat in der Luft einen Anteil von ca. 0,04 Volumen % (0,0 = NICHTS und 0,04 = minimal mehr als NICHTS)“ -- sagt Fischiot.

So weit, so gut. Aber das Kohlendioxid ist in dieser geringen Menge nicht nur einfach da, sondern heizt die Erde auf. „Das Ungeheuer CO2 soll aus der Erde eine Sauna machen! Dem Monster Kohlendioxid wird nachgesagt, es mache einen Treibhauseffekt (in Bodennähe, weil sich das Kohlendioxid Ungeheuer gerne bei Pflanzen aufhält).“

Die schreckliche Wahrheit lautet: „Pflanzen gelten als enge Gefährten vom Kohlendioxid Ungeheuer. Das Monster CO2 bildet mit Pflanzen eine Symbiose.“

„Nieder mit den Pflanzen“?

Eine Projektarbeit von Marie-Sophie Drews aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Biologie -- Didaktik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Biologiedidaktik), die mit „sehr gut“ bewertet wurde, bestätigt die Vermutung, dass die Bedeutung des CO2 für die Photosynthese bei Schülern kaum bekannt ist, obwohl laut Kernlehrplan NRW für Gymnasien die Photosynthese sowohl in Klasse fünf und sechs als auch in den Klassen sieben beziehungsweise neun thematisiert wird. Auch im Kernlehrplan NRW der Sekundarstufe zwei ist unter dem Inhaltsfeld Ökologie der inhaltliche Schwerpunkt Photosynthese aufgeführt.

Marie-Sophie Drews sagt: „Obwohl das Thema immer wieder im Unterricht aufgegriffen wird, konnte ich im Rahmen meiner Unterrichtshospitationen während des Praxissemesters feststellen, dass Schüler Begriffe wie „Photosynthese“, „Pflanzenernährung“ und „Sauerstoffbildung“ in falschen Kontexten verwendeten und damit verbundene Prozesse nicht korrekt oder nur unvollständig erklären konnten.“

Deshalb zur Erinnerung an den Schulstoff:

Prof. Dr. Friedrich-Karl Ewert, in: www.gaebler.info

Die Anti-CO2-Kampagne ist höchst sonderbar. Ist es vielleicht nur eine Frage der Zeit, bis die Fridays for Future Bewegung auf den Gedanken kommt, die Symbionten des CO2 zu zerstören, um das Ungeheuer CO2 zu vernichten? Es käme letztlich auf dasselbe heraus, denn es ist unmöglich, dem Kohlendioxid zu entsagen, ohne die Pflanzen und damit jegliches Leben auf der Erde auszurotten.

Wie kommt das Monster CO2 auf den Boden?

CO2 ist ein sogenanntes Spurengas, ein winziger Bestandteil unserer Atmosphäre und schwerer als Luft.

Auf Meeresspiegelhöhe wird die Luft mit rund 1,2041 kg/m³ bei 20 °C durch die darüber lastende Luftmasse zusammengedrückt.

Unter Standardbedingungen beträgt die Dichte von Kohlendioxid 1,98 kg/m³. Das Dichteverhältnis von CO2 zur Luft beträgt 1,5289.

Die „Bestie Kohlendioxid“ strebt demzufolge Richtung Boden, „und da befinden sich auch die Komplizen vom Kohlendioxid Monster, nämlich die Pflanzen. Wie soll das CO2 Monster dann ein Treibhausgas sein?“

Anders gefragt: „Wie soll CO2 in den Himmel aufsteigen und dort wie das Glas eines Treibhauses die Wärme einfangen, wenn dieses Gas schwerer als Luft ist? Es muss sich doch in Bodennähe aufhalten. Man kann auch keinen Ballon mit CO2 füllen der dann fliegt. Der fällt wie ein Stein zu Boden.“

Das Ungeheuer namens CO2

[accordions_pplugins id=’22064′]

 

Wer sind die wahren Umweltzerstörer?

Das Spurengas CO2 ermöglicht das Leben auf der Erde. Weil Kohlendioxid schwerer ist als Luft, sinkt das Spurengas zu Boden, wird dort durch Turbulenzen aufgemischt, in höhere Luftschichten verteilt und sinkt wieder zu Boden.

Den Turbulenzen ist zu verdanken, dass sich das CO2 nicht auf dem Boden sammelt und dort durch eine hohe Konzentration zu einer tödlichen Gefahr werden kann.

Dieser Kreislauf kann durch menschliche Eingriffe gestört werden, zum Beispiel durch Windkraftanlagen, die dem Wind die Energie entziehen, sodass in Wohngebieten auf den windabgewandten Seite kaum noch ein Luftaustausch stattfindet. Der Kreislauf des Lebens wird außerdem durch Monokulturen und nachhaltig durch die Abholzung der Regenwälder empfindlich gestört.

Die unersättliche Gier weniger Menschen nach Geld bahnt sich besonders dort Bahn, wo niemand sie vermutet: Für „Bio“-Diesel und Bio-Gasanlagen werden Regenwälder abgeholzt und Monokulturen angelegt. Pro Jahr verschwinden immer noch etwa 10,4 Mio. Hektar Tropenwälder, davon 6,3 Mio. Hektar Primärwälder.

Nicht nur für Völker des Regenwaldes ist der zunehmende Verlust der Waldfläche eine Gefahr, warnt die Umweltschutzorganisation Rettet den Regenwald e.V., die seit 1986 besteht. „Wir alle verlieren mit ihm die „grüne Lunge“ der Erde. Als wichtigen CO2-Speicher brauchen wir den Regenwald, um das Weltklima zu regulieren. Wenn die Regenwaldgebiete dieser Welt versteppen oder verwüsten, hat das sogar Auswirkungen bis nach Europa. Zudem verliert die Menschheit mit jeder aussterbenden Pflanze oder Tierart einen wunderbaren Schatz. Dieser ist im Gegensatz zu lösbaren Umweltproblemen für immer verloren.

Die globale Waldvernichtung hat 2017 einen weiteren dramatischen Spitzenwert erreicht. 29,4 Millionen Hektar Wald, eine Fläche fast so groß wie Großbritannien und Irland zusammen, wurden im Jahr 2017 abgeholzt, berichtet Global Forest Watch (GFW).

Im Unterschied zu den großen Umwelt- und Naturschutzverbänden ist der gemeinnützige Verein Rettet den Regenwald e.V. kein Kampagnenverein, der im Namen des Klimaschutzes Agitation betreibt. Im Gegenteil: Er prangert an, dass Wälder im Namen des Klimaschutzes zerstört werden, kritisiert die Klimapolitik, die Regenwald vernichte und die EU, die den Regenwald für den Klimaschutz verheize und verlangt, dass die Plattform für Bio-Lügen gestoppt wird.

Die wahren Umweltzerstörer sind Menschen, deren kreative Fähigkeiten vom Framing nicht zu trennen sind. Der politische Frame der Umweltzerstörer heißt „Klimaschutz“.

Fischiot beschreibt den politischen Frame mit diesen Worten:

„Weltweit gibt es Bestrebungen, dem Kohlendioxid Monster Herr zu werden. Mittels Friday for Future wird aktiv gegen die Bestie CO2 demonstriert. In der Politik tut sich viel, was die Bekämpfung der Kohlendioxid Bestie betrifft. So wird über die Einführung einer Gretasteuer nachgedacht, um das Monster CO2 in den Griff zu bekommen.“

Alles Schall und Rauch findet für die Umweltzerstörer folgende Worte: „Deshalb ist die Verteufelung des CO2 eine unglaubliche, bewusste und falsche Angstmacherei, die mit den tatsächlichen Eigenschaften absolut nichts zu tun hat. Es ist sogar so, wenn es kein CO2 gebe, würden wir gar nicht existieren, denn dann könnten die Pflanzen mit der Fotosynthese keinen Sauerstoff produzieren und blühen und gedeihen. Wir hätten nichts zu essen, würden verhungern.“ Und fügt hinzu:

„Wer das CO2 schlecht macht, es verfolgt und aus der Atmosphäre verbannt, will tatsächlich das Leben auf der Erde ausrotten, so sieht es aus.“

So sieht es wohl tatsächlich aus. Die Protagonisten des Klimaschutzes nehmen die Auslöschung eines Teils der Menschheit in Kauf, wie Lewis Page an Hand von Daten des IPCC nachweisen konnte.

Klimaschutz -- Im Namen der Raffgier

Um die vereinbarten Maßnahmen zur Begrenzung der Klimaerwärmung auf 2 Grad zu erreichen, sind laut Allianz Climate & Energy Monitor 2017 bis 2035 jährliche Investitionen in Höhe von 709 Milliarden US-Dollar der G20 Staaten notwendig, wobei der Ausbau der erneuerbaren Energien zu den wichtigsten Maßnahmen zählt. Es geht bis 2035 um die Verteilung des Geldes unter den G20-Staaten zur „Anpassung der Infrastruktur an den Klimawandel“ in Höhe von insgesamt rund 13 Billionen Euro. (Die deutschsprachige Billion heißt im US-Englisch entsprechend trillion).

Diesen Brocken von 13 Billionen Euro (13.000.000.000.000 Euro) und mehr wollen sich die 194 Länder, die das Pariser Klimaschutzabschutzabkommen unterzeichnet haben, friedlich und gerecht unter sich aufteilen …

Der Preis, den Deutschland für seinen falschen Ehrgeiz, beim Kampf um den Trog auch noch die Führungsrolle in der Welt übernehmen zu wollen, bezahlt, beträgt zurzeit jährlich mehr als 50 Milliarden Euro an Steuern und Belastungen für die Bevölkerung. Dieser Betrag wird für die Etablierung einer antiquierten, von Wind und Sonne abhängigen Energieform verschleudert, die selbst bei einer vollständigen Umstellung der Stromproduktion auf Erneuerbare Energien höchstens ein Drittel des gesamten Energiebedarfes decken kann.

Faina Faruz


Leseempfehlungen:

WBGU, Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation

„Kurz erklärt!“ des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ Fritz Vahrenholt: „Es lohnt sich, in die Studie reinzuschauen, um zu erahnen, was uns bevorsteht.“

Eine kleine CO2 Horror-Geschichte. „In diesem Video geht es um eine kleine Horror-Geschichte … -- und der Gegenstand des Grauens heißt (Du ahnst es schon) : CO2.“

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

eins + 10 =

2 Gedanken zu “Das CO2-Monster”