Vertrauen

Das Vertrauen in die Elite schwindet

Das Ansehen der Medien, der Bundesregierung und des Weltwirtschaftsforums (WEF) sind in der Corona-Krise gesunken. Deren Berichte werden kritischer gesehen. Der Reichtum von Milliardären wächst, aber Millionen Menschen verlieren durch die Lockdowns ihre Existenz, viele von ihnen ihr Leben. Die Verschärfung der Coronamaßnahmen lassen zunehmend Zweifel an den Motiven der Elite und ihrer Vorstellung von einem „Great Reset“ (WEF), den Solidaritätsappellen der politischen Entscheidungsträger und der Medien aufkommen.

Weltwirtschaftsforum (WEF)

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hatte wegen der Corona-Pandemie 2020 entschieden, dass das Treffen der Eliten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auf den Mai ausnahmsweise auf dem Bürgenstock in Luzern stattfinden sollte.

Anfang Dezember kündigte das WEF an, vom 25. bis 28. Mai ein Sonderjahrestreffen 2021 in Singapur einzuberufen. „Das Sonderjahrestreffen 2021 in Singapur wird das erste globale Führungsereignis sein, das sich mit der weltweiten Erholung von der Pandemie befasst“, erklärt der WEF. Die „Davoser Woche“ werde vom 25. bis 29. Januar 2021 virtuell stattfinden.

„An der Davoser Agenda werden Staatsoberhäupter teilnehmen und Regierung, Geschäftsführer, Führer der Zivilgesellschaft, globale Medien und Jugendführer aus Afrika, Asien, Europa, dem Nahen Osten, Lateinamerika und Nordamerika. Der Aufbau einer besseren Zukunft für die Arbeit, die Beschleunigung des Stakeholder-Kapitalismus und die Nutzung der Technologien der vierten industriellen Revolution werden wichtige Themen auf der Tagesordnung sein.

Es fällt auf, dass das geplante Thema des Treffens „The Great Reset“ nicht erwähnt wird. Eine öffentlich-private Zusammenarbeit sei mehr denn je erforderlich, sagt Klaus Schwab, Gründer und Executive Chairman des World Economic Forum, „um das Vertrauen wiederherzustellen und die im Jahr 2020 aufgetretenen Verwerfungslinien zu beseitigen“.

Bundesregierung

Die Bundesregierung lasse sich nur von Experten beraten, die sich alle einig seien, kritisiert der Journalist Boris Reitschuster den Beschluss vom 19. Januar zur Verschärfung des Lockdowns. Die Behauptung des Bundespressesprechers Steffen Seibert, die Regierung habe auch Wissenschaftler im Blick, die nicht auf einen härteren Lockdown drängen, ist jedoch wenig glaubwürdig.

Kritiker werfen der Bundesregierung eine „Beratungs-Monokultur“ vor. Die sei extrem gefährlich, sagt Reitschuster. Vor allem, wenn es um die Zerstörung der Wirtschaft und schwerwiegendste Beschränkungen der Grundrechte gehe und um Schulschließungen, die für Hunderttausende Kinder eine schwerste Hypothek für ihre Zukunft seien. Konkrete wissenschaftliche Studien, die den Nutzen von Lockdowns belegen, seien gar nicht erst genannt worden, sagt der Journalist.

Reitschuster ist ein erklärter Kritiker der Coronapolitik und offizielles Mitglied der Pressekonferenz. Der Verein ist nicht mit der Regierungspressekonferenz identisch. Der Journalist nutzt die Chance, um anlässlich der Pressekonferenz dem Bundespressesprecher, der bei der Pressekonferenz ebenfalls nur ein Gast ist, unbequeme Fragen zu stellen.

An Stelle einer Begründung, warum man die geprüfte Studie des renommierten Stanford-Forschers John Ioannidis ignoriere, antwortete Seibert mit Allgemeinplätzen über die Aussagen der acht Fach-Wissenschaftler.

Auf der Regierungspressekonferenz habe Merkel erkennen lassen, dass man sich „auf die Beratung des eng ausgewählten Hardliner-Gremiums ohne wirkliche Kritiker gestützt hat – sie begründete die Beschlüsse explizit mit deren Rat (anzusehen hier).“

Medien

Das Ansehen der Medien sei in Corona-Krise gesunken, berichtet Epochtimes unter Berufung auf das Handelsblatt. Rund 40 Prozent sehen „die Berichterstattung der Medien jetzt kritischer sehen als vor der Krise“, sagte Allensbach-Chefin Renate Köcher dem „Handelsblatt“ über eine aktuelle Umfrage ihres Instituts.

Die Stimmung habe sich insgesamt verschlechtert, sagte Köcher. In der mittleren Generation der 30- bis 59-Jährigen ziehe „inzwischen die Hälfte die Bilanz, dass es ihr schlechter geht als vor Corona – und zwar nicht materiell, sondern psychisch, von dem ganzen Lebensgefühl her“.

Die Medien nehmen ihre Propaganda zugunsten der Bundesregierung zwar etwas zurück, zu einer Respektierung der Wissenschaftler, die eine kritische Position in Fragen der Viruserkrankung COVID-19 und der Maßnahmen einnehmen, können sie sich aber nicht durchringen.

Titelbild: Dieterich01, pixabay


Bärbel Bohley, Anfang der 90er Jahre:

„Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen. Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.
https://www.achgut.com/artikel/baerbel_bohley_die_frau_die_es_voraussah


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