Schluss

Jetzt muss Schluss sein!

[responsivevoice_button voice=“Deutsch Female“ buttontext=“Hören“] Mit geballter Faust in der Tasche sehen Hunderttausende zu, wie die Landschaft ihrer Heimat industrialisiert, deformiert und unbewohnbar gemacht wird. Es müsse jetzt Schluss sein mit dem Ausbau der Windkraft, sagen sie. Die Braunkohlereviere sind nur auf wenige Kilometer beschränkt – die Windkraftindustrieanlagen zerstückeln das ganze Land. Mehr als 30.000 riesige Windkraftindustrieanlagen beherrschen das Landschaftsbild, ruinieren durch Lärm, Infraschall und Schlagschatten die Gesundheit vieler Menschen, rauben ihnen die Erholungsbereiche – und liefern doch nicht die Menge an Strom, die zur Energieversorgung der Bevölkerung gebraucht wird. Auch eine vielfache Verdopplung der Windkraftindustrieanlagen könnte dies nicht ändern: sie sind Zufallsstromerzeuger und produzieren Strom nur dann, wenn der Wind über Europa nicht zu wenig oder zuviel weht.

Eigentlich sollte dies jedem Menschen bekannt sein. Und nicht nur 1000 Bürgerinitiativen sollten gegen die Irrationalität der Energiepolitik vorgehen.

Das Große Ganze

Tarek Al-Wazir & Priska Hinz
Bündnis 90/Die Grünen
und der von windiger
Investorenseite
instrumentalisierten Politik
Udo Bergfeld/Siedelsbrunn

Sämtliche Wähler und Nichtwähler, Umweltschützer, Kommunen und Unternehmer müssten der Bundeskanzlerin und den Bundestagsabgeordneten die rote Karte zeigen und das Ende der planlosen, sogenannten Energiewende fordern.

Dieser gemeinsame Protest findet jedoch nicht statt, im Gegenteil. Angst und Unwissenheit auf der einen, Geldgier, Medienmacht und Diffamierungen gegenüber Kritikern der Energiepolitik auf der anderen Seite bewirken, dass die Bundeskanzlerin mit einem Heer von Günstlingen nach eigenem Gutdünken schalten und walten kann.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird nach ihrem Physikstudium vermutlich wissen, dass Wind und Sonne niemals in der Lage sein werden, gleichmäßig und zuverlässig den Strom nach Bedarf zu produzieren. Sie können Kohle und Kernkraft nicht ersetzen. Die Physikerin wird im Unterschied zur Bundesvorsitzenden der Grünen, Annalena Baerbock, wissen, dass der Strom nicht gespeichert werden kann. (Baerbock: „An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet.“). Auch müsste die Physikerin wissen, dass Energie nicht erneuerbar ist.

Dennoch beschloss Angela Merkel 2011 („Ich, Angela Merkel“) den Ausstieg aus der Kernenergie. Sie unterstützt auch den Ausstieg aus der Kohleverstromung, ohne die Alternative nachweisen zu können. Wozu auch? Denn Angela Merkel hat eine Vision der zukünftigen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung vor Augen, die sie öffentlich aber nicht zur Diskussion stellt.

Merkel setzt auf „Erneuerbare Energien“

So schlug Merkel am 18. Mai 2020 gemeinsam mit dem Präsidenten Frankreichs, Emanuel Macron, der vor den Scherben seiner Politik steht, ein „European Recovery Program“ vor. Das Programm sieht vor, dass die EU-Kommission Kredite bis zu 500 Milliarden Euro aufnehmen kann, um Hilfsprogramme für besonders von der Corona-Krise geschädigte Staaten zu finanzieren. Die durch den Lockdown herbeigeführte „Corona-Krise“ wird von den selbsternannten Führern Europas benutzt, um über die Steuerung der Wirtschaft den politischen Umbau der Länder Europas zu beschleunigen und mögliche Widerstände zu beseitigen. Die Milliarden sollen für „zukunftsträchtige Investitionen“ genutzt werden. Damit sind insbesondere die Bereiche Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und „Klimaschutz“ gemeint. Die Unterstützung würde den Branchen als Zuschuss gewährt, muss also nicht zurückgezahlt werden.

Echokammer Europarat

Untermauert wird die deutsch-französische Allianz dadurch, dass Deutschland seit dem 1. Juli 2020 für sechs Monate die Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union übernommen hat. Bundeskanzlerin Merkel stellte am 03.07.2020 im Bundesrat die Ziele der deutschen EU-Ratspräsidentschaft vor.

Sie sagte: „Wir müssen uns vor allem vergegenwärtigen, dass unsere Art zu wirtschaften, zu arbeiten und zusammenzuleben durch den Klimawandel und die Digitalisierung einem grundsätzlichen Wandel unterliegt, und zwar nicht erst seit der Coronavirus-Pandemie. Deshalb müssen wir gerade jetzt, da wir für die wirtschaftliche Erholung arbeiten, auch diesen Wandel fest im Blick haben. Aus diesem Grund setzen wir im Konjunktur- und Zukunftspaket der Bundesregierung zusätzlich zur Stärkung der Nachfrage, der Sicherung der Beschäftigung und der Unterstützung der Kommunen konsequent auf die Förderung der erneuerbaren Energien, Zukunftstechnologien und Forschung.“

Unabhängig von der Pandemie sei der Klimaschutz, der digitale Wandel und Europas Verantwortung in einer globalisierten Welt. Alle drei Bereiche stünden im Mittelpunkt der deutschen Ratspräsidentschaft.

1000 Bürgerinitiativen gegen Windkraftindustrieanlagen

Mehr als 1.000 Bürgerinitiativen wehren sich gegen den Bau von Windkraftindustrieanlagen. Sie recherchieren, informieren, protestieren und verteidigen ihre Heimat – oft verzweifelt, aber auch oft mit Erfolg. Selten nimmt die überregionale Presse von diesem Widerstand Notiz. Ganz im Unterschied zu den Krawallaktionen im Hambacher Forst oder in der Lausitz.

Zu den Verteidigern seiner Heimat gehört auch Udo Bergfeld vom Aktionsbündnis2020, einem Zusammenschluss von Bürgern, der auf spektakuläre Weise auf die Zerstörung der Natur und die Schädigung der Menschen durch Windkraft immer wieder aufmerksam macht. Udo Bergfeld ist inzwischen durch seine Bilder als windkraftkritischer Sensenmann aus dem Odenwald bekannt.

Sensenmann vor hessischem Wirtschaftsministerium

Am 29. Juni 2020 wurde der Sensenmann vor dem hessischen Wirtschaftsministerium und der Landesgeschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen in Wiesbaden gesichtet.
An seiner Windradsense war deutlich die „Rote Karte“ für Staatsminister
Tarek Al-Wazir und der Staatsministerin Priska Hinz (beide Bündnis 90/Die
Grünen) zu sehen.

Sensenmann vor dem hessischen Wirtschaftsministerium, 29.06.2020
Foto: Udo Bergfeld

Auf seinem mitgeführten Schild prangerte er „die Sinnlosigkeit der überwiegend „GRÜNEN“ Windkraft-Ideologie“ an, und forderte, „dass man
der politischen Märchenstunde, die den Bürgern Wind-Monster, Maiswüsten und flächenraubende Photovoltaik-Kraftwerke als Garanten des Klimaschutzes verkauft, ein Ende setzen“ müsse, „weil die über 30.000 Windkraft-Industrieanlagen in Deutschland bei Null Wind eben keinen Strom produzieren!“

Und genau deshalb müsse diese „unglaubliche Zerstörung unserer herrlichen Heimat mit ihren einzigartig schönen Hügellandschaften und mit
ihren dunklen Wäldern, von der Bergstrasse, dem Odenwald, Spessart, Westerwald, Taunus, Rhön, Vogelsberg, Kaufunger Wald bis hin zum Märchenwald-Reinhardswald sofort aufhören“.

Für diesen „Windwahn“ müsse der Stromkunde auch noch viel Geld für diese Zerstörung, mit dem teuersten Strompreis in der EU, überweisen, sagt Udo Bergfeld.

Windkraftparasiten

Für den Sensenmann haben Windkraft und Parasiten viele Gemeinsamkeiten. „Windkraft und Parasiten wie Zecken, Kopfläuse oder Flöhe sind Schmarotzer. Sie leben zum Beispiel von unserem Geld/Blut. Wir ernähren sie, wir beherbergen und transportieren sie. Doch die ungebetenen Gäste sind nicht nur lästig, sondern können auch Krankheiten übertragen…“

Deshalb seien im Bereich der Windkraft sofortige Maßnahmen, wie die Abschaffung des EEG (Erneuerbare-Energie-Gesetz) und die Privilegierung nach Baugesetzbuch § 35, für Mensch, Tier- und Pflanzenwelt (Biodiversität), unumgänglich.

Köpfe müssen rollen

Man dürfe sich nicht wundern, wenn die Wut wächst und sich bei den Wahlen entlädt, sagt Udo Bergfeld. Für die Abwahl der grünen Politiker Tarek Al-Wazir, hessischer Wirtschaftsminister und Stellvertreter des Ministerpräsidenten Volker Bouffier, und Priska Hinz, Staatsministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, findet er drastische Worte: Es sei höchste Zeit, dass Köpfe verantwortungsloser Politiker rollen, die der ländlichen Bevölkerung erklären, dass Windkraft eine ökonomische Chance für den ländlichen Raum sei.

Statt dessen sollten Politiker an die Macht, die ihren Verfassungsauftrag ernst nehmen und Schaden von unserem Volk und Land abwenden.

Diesen Appell bezieht Udo Bergfeld nicht nur auf den Odenwald, sondern „für Landschaften ohne Wind-Industrie-Anlagen – von Flensburg bis an die Zugspitze.“ Das Aktionsbündnis2020 fordert den Stopp des weiteren Ausbaus der Windkraft und verlangt stattdessen den Beweis, dass diese Technologie in der Lage ist, ihre Ziele zu erreichen.

Aktionsbündnis2020

„Lassen Sie uns alles daransetzen, dass wir der
nächsten Generation, den Kindern von heute, eine
Welt hinterlassen, die ihnen nicht nur den nötigen
Lebensraum bietet, sondern auch die Umwelt, die
das Leben erlaubt und lebenswert macht.“
R. von Weizsäcker

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