Klimaretter: Gute Geschichten zur Energiewende gesucht

klimaretter.info sucht: “Gute Geschichten zur Energiewende.”

Realität ist gefragt! Wie sich aber die Realität der Energiewende positiv darstellen lässt, ist unser Redaktion ein Rätsel. Für das grundsätzlich positive feeling bei der Auswahl der guten Geschichten ist bestimmt gesorgt: Lichtblick-Vorstand Gero Lücking ist Mitherausgeber von klimaretter.info.

LichtBlick ist ein Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Hamburg. Lichtblick hat im Bundesgebiet 650.000 Privat- und Gewerbekunden, davon 560.000 Strom- und 89.000 Gas-Kunden. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als der “größte unabhängige Ökostromanbieter in Deutschland”.

Auf Kritik an der Energiewende reagiert Klimaretter ohne Rücksicht auf die Argumente postwendend mit dem Hinweis auf die Unglaubwürdigkeit des Verfassers. Es geht nicht um den Klimawandel, sondern um die Durchsetzung ökonomischer Interessen einer neuen ökologischen Industrie, die von sich behauptet, sie sei für Mensch und Natur gesünder. Weil die Realität allerdings anders aussieht, sollen neue PR-Ideen helfen, die Akzeptanz der Energiewende zu verbessern.

Die “Guten Geschichten zur Energiewende” können beim Portal Energieblogger.net eingereicht werden.

 

Die Energieblogger

Die Energieblogger, die im intransparenten Netzwerk der Energiewender die Interessen der Ökoindustrie vertreten, möchten “mit guten Argumenten, Fakten und Beispielen aus der Praxis die Energiewende mit Leben füllen.” Das 19-köpfiges Team will auch “mit Interessierten, Zweiflern und Mitstreitern” in Dialog treten. Das sagen sie jedenfalls. Sie sagen ebenfalls, dass sie sich “als eine unabhängige Stimme neben den Mainstream-Medien” verstehen.

Der Standpunkt der Energieblogger ist allerdings von vornherein festgelegt. Sie behaupten, dass der Eindruck, den man habe, die Energiewende sei viel zu teuer, unkalkulierbar und viel zu kompliziert,  falsch ist. Die Energieblogger verstehen sich “als eine unabhängige Stimme neben den Mainstream-Medien”. Aber völlig übereinstimmend mit dem medialen Mainstream unterstellen sie, dass die Mehrheit der Deutschen den Umstieg auf Erneuerbare Energien will. Die Deutschen hätten allerdings falsche Vorstellungen von den Kosten und den Folgen für die Umwelt. Die Energieblogger glauben ferner, dass die Energiewende “viele Jobs” gebracht und “Deutschland zum Vorzeigeland für Innovation und Fortschritt” gemacht habe. Sie glauben auch den Studien und Forschungsprojekte, die angeblich belegen, dass der Umstieg auf 100 % Erneuerbare Energien möglich sei.

Weil man aber aktuell den Eindruck habe, die Energiewende sei viel zu teuer, unkalkulierbar und viel zu kompliziert, möchten sie diesem Bild entgegentreten und “mit guten Argumenten, Fakten und Beispielen aus der Praxis die Energiewende mit Leben füllen”, damit sich jeder damit identifizieren könne. So der Wunsch.

 

Der Wettbewerb

Der Wettbewerb läuft bis zum 30. August, die Teilnahmebedingungen sind auf der Kampagnenwebsite zu finden. Die Geschichten können beim Portal Energieblogger.net eingereicht werden.

 

Kritik an den Folgen der Energiewende?

Ob Geschichten, die sich kritisch mit den Folgen der Energiewende auseinandersetzen, veröffentlicht oder wieder gelöscht werden, ist aus ideologischen Gründen unwahrscheinlich. Deshalb: Schickt kritische Geschichten auch an:

 

Titelfoto: Roberto Verzo

 

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