Correctiv

How dare You! Correctiv, schon wieder

Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen erschleicht sich Correctiv das Vertrauen einer 18-Jährigen, um sie dann an den Pranger zu stellen.

Vorbemerkung: Diese Seite fiel einem Hacker-Angriff zum Opfer und musste rekonstruiert werden. Sie stimmt mit der ursprünglichen Fassung nicht mehr komplett überein.

Correctiv wurde von Facebook in Absprache mit der Bundesresregierung zum Zweck der Meinungskontrolle eingesetzt und beauftragt, Falschnachrichten aufzuspüren. Die Bezeichnung „Faktencheck“ täuscht Glaubwürdigkeit vor, wo keine ist. Correctiv hat mehrfach unter Beweis gestellt, dass es den Auftraggebern nicht um die Verhinderung der Weitergabe falscher Informationen im Internet geht, sondern um die Sanktionierung von Meinungen, die nicht mit der von der Bundesregierung vertretenen Meinung übereinstimmen.

Ein Beitrag über 500 angebliche Wissenschaftler, die sich am Begriff des Klimanotstands störten, bekam eine negative Bewertung durch Correctiv, darunter auch das Magazin „Tichys Einblick“. Das Recherchezentrum Correctiv verpasste ihm einen „teils falsch“-Stempel. Roland Tichy klagte mit Unterstützung von „Meinungsfreiheit im Netz“ der Rechtsanwälte Steinhöfel. Der Fall ist in der FAZ sehr gut von Hendrik Wieduwilt dokumentiert.

Die Erfahrung, die Roland Tichy mit Correctiv machen musste, teilen Tausende Nutzer von Facebook, auch Ruhrkultour.

https://ruhrkultour.de/klimanotfall-die-versteckte-inquisition/

Ruhrkultour erhielt den bösartigen Fakten-Stempel allerdings nicht von Correctiv, sondern von einer US-amerikanischen Zensurinstanz. Der in der Facebook-Mitteilung angegebene Link zu “Science Feedback, Faktenprüfung” führt zum Zensor „Climate Feedback„, auf dessen Seite kein Impressum, aber ein Spendenaufruf zu finden ist. Für die „Kontrolle von Verstößen gegen Richtlinien von Facebook in Deutschland“ sind laut Facebook jedoch dpa und Correctiv zuständig. So oder so: 500 Wissenschaftler, die vor dem Klimaalarmismus warnen, sind 500 Kritiker zuviel.

Journalistische Söldner

Aus der Sicht von Roland Tichy handelt es sich bei Correctiv um unlauteren Wettbewerb. Das Landgericht Mannheim hat den Streit in erster Instanz gegen Tichy entschieden; der Prozeß geht derzeit in die zweite Runde.

„Meinungsfreiheit im Netz“ bezeichnet Correctiv & Co. als „journalistische Söldner“:

“Correctiv” ist kein neutraler Faktenchecker, sondern jedenfalls hier ein journalistischer Söldner, der durch die von uns gerichtlich angegriffene Methode des “Faktenchecks” seine ideologischen Überzeugungen unter Ausnutzung der strukturellen Überlegenheit eines Monopolisten (Facebook) und unter Verstoß gegen die Grundrechte der Betroffenen rechtswidrig durchsetzen will und kann.“

Die Begründung für unlauteren Wettbewerb ist nachzuvollziehen:
Correctiv und Tichys Einblick finanzieren sich beide (auch) durch Spenden, beide vertreiben Bücher und veröffentlichen Artikel, beide verstehen sich, wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise, als bessere Alternative zu traditionellen Medien. „Aber: Correctiv hat den Stempel – und Tichy nicht. Ist das dann noch fairer Wettbewerb?“ fragt Wieduwilt.

Denunzianten

Correctiv kann durch seine Partizipation an der strukturellen Überlegenheit von Facebook und durch unfairen Wettbewerb anderen schaden. Aber das Kollektiv kann, wie sich zeigt, noch mehr. Es hat sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen das Vertrauen der 18-jährigen Naomi Seibt erschlichen, um sie öffentlich an den Pranger stellen zu können. An Boshaftigkeit ist diese Art der Denunziation kaum zu überbieten. Sie handelten wie jeder Denunziant aus persönlichen, niedrigen Beweggründen, um sich einen persönlichen Vorteil zu verschaffen.

Die Journalisten haben eine 18-Jährige dazu gebracht, gegen Tränen kämpfen zu müssen. Das Video von Naomi Seibt zeigt, dass der Chef-Zensor von Correctiv und Frontal 21 sich kein Ruhmesblatt ergattert haben.

Correctiv gibt vor, einem internationalen Netzwerk von Klimawandelleugnern auf der Spur zu sein. „Um in den inneren Kreis zu kommen, gab es nur eine Möglichkeit. Wir mussten undercover gehen“, sagt Correctiv. Somit liest sich das Pamphlet der Autoren wie ein Spionageroman.

Zu dumm nur, dass alle wichtigen Fakten längst offen gelegt wurden und keine geheimdienstlichen Avancen erforderlich gewesen wären.

Es herrscht Klimakrieg, und die Klimaalarmisten befinden sich im Kampfmodus. Im Krieg ist alles erlaubt. Und es gibt nur Freunde und Feinde.

Aber kein Klimakrieger wird auf die Gelegenheit verzichten, einen künstlichen Spannungsbogen zu erzeugen, um sich und seine armselige Religion ins rechte Licht zu rücken.

Die schlecht informierten Journalisten arbeiten im Klimakrieg undercover mit versteckter Kamera. Ihre verdrehte Wirklichkeit beginnt mit ihrer Vorstellung von Klimaleugnern. Gibt es überhaupt „Klimawandelleugner“? Doch, Klimawandelleugner gibt es. Diejenigen, die die mittelalterliche Warmzeit aus der Geschichte des Klimas streichen wollen, damit die Erderwärmung der letzten Jahrzehnte um so bedrohlicher erscheint, sind Klimaleugner und auch Klimalügner.

Um den Grund für die Erklärung des Klimakrieges zu erfahren, muss man nicht undercover tätig sein. Den Grund kennt jeder: Nur wer seine Schuld am eigenen Fehlverhalten anerkennt, ist zur Buße bereit und wirft sein Geld in den Klingelbeutel. Und genau darum geht es den Klimaapologeten: Wie feure ich das Schuldgefühl der Menschen an, um legal an deren Geld zu kommen? Diese Methode hat sich bisher als äußerst lukrativ erwiesen. Sie gipfelt in der Behauptung: „Es gibt weltweit einen Konsens der Klimaforscher, dass der Klimawandel maßgeblich vom Menschen verursacht wird.“ Verhält es sich denn tatsächlich so?

Dass diese Behauptung eine Lüge ist, zeigte der Aufruf von 500 Wissenschaftlern. Sie werden von Correctiv & Co. in inquisitorischer Manier beschuldigt, Falschnachrichten zu verbreiten. Diejenigen, die wie wir den Aufruf veröffentlicht haben, werden mit der Verringerung der Reichweite bei Facebook bestraft. Von den Konsequenzen für die Unterzeichner (Beispiel Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, der seinen Vorstandssitz bei der Wildtierstiftung verlor) ganz zu schweigen. Wir haben diese Übergriffigkeit der Internetwächter gegenüber Ruhrkultour dokumentiert.

Vielen Anderen erging erging es wie Ruhrkultour. Sehr lesenswert in diesem Zusammenhang ein Beitrag in der FAZ

“Der Klimawandel ist auf einer geologischen Zeitskala ein natürliches Phänomen”, heißt es in dem Positionspapier des Ausschusses für Geologische Wissenschaften der Polnischen Akademie der Wissenschaften (KNG PAN). Die Daten unterstützen nach Auffassung der Wissenschaftler nicht die einfache Beziehung zwischen der Menge an CO2 in der Atmosphäre und den Temperaturanstieg. Sie räumen ein, dass die CO2 -Emissionen die natürlichen Ursachen der Erwärmung verstärken können. Dennoch solle man bei der Interpretation der derzeit beobachteten globalen Erwärmung als Folge menschlicher Aktivitäten Zurückhaltung üben. “Die heute beobachtete globale Erwärmung sollte mit Vorsicht als (ausschließliche oder dominante) Auswirkung menschlichen Handelns interpretiert werden”, heißt es in dem Positionspapier.
Mehr als 30 Wissenschaftler der größten polnischen Universitäten und Forschungseinheiten haben das Positionspapier unterzeichnet.
https://ruhrkultour.de/pan-fuer-zurueckhaltung-bei-interpretation-des-klimawandels/

Was nun, Correctiv? Führen auch die polnischen Wissenschaftler „einen Informationskrieg, um Zweifel am menschengemachten Klimawandel zu streuen?“

Wir rechnen nicht mit einer Antwort.


Update 22.02.2020:

Offenbar waren wir voreilig. Denn nach Veröffentlichung der Seite am 14.02.2020 (Valentinstag) fühlten sich feige Hacker offenbar herausgefordert und zerstörten unsere Datenbank. Wir konnten sie restaurieren.

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